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TOP 1000 REZENSENTam 5. März 2016
"Physical Graffiti", das anno 1975 als 6. Studioveröffentlichung von Led Zeppelin auf den Markt kam, ist ein Doppelalbum, das eigentlich ausschließlich mit älterem Material bestückt wurde. Genauer gesagt stammen die insgesamt 15 Tracks des Originalalbums (6 auf CD 1, 9 auf CD 2) aus dem Zeitraum 1970-1974. Erstaunlich dabei ist, wie homogen das Album dennoch klingt. Zwar würde ich hier nicht unbedingt von einem hochausgeklügelten Konzeptwerk sprechen, aber vom Fluss & Ablauf her funktionieren alle Titel hierauf wunderbar. Auch der Sound überzeugt auf ganzer Linie -- mit Klarheit, Dynamik und Power.
Im Allgemeinen gilt diese Veröffentlichung als letzte wirklich essenzielle Studio-Arbeit von Page, Plant, Jones & Bonham, wenngleich eingefleischte Fans das höchstwahrscheinlich nicht ganz so sehen werden...

Abgesehen davon, findet man auf "Physical Graffiti" wahrlich eine ganze Menge an Klassetracks. Eigentlich war ich fast überrascht, als ich feststellen musste, wie viele tolle Songs bis anno dazumal (also 1975) unveröffentlicht geblieben waren. Der bekannteste Titel dürfte wohl "Kashmir" sein, das atmosphärisch, soundästhetisch und gesanglich auch für mich zu den allerschönsten bzw. beeindruckendsten LZ-Stücken zählt. Auch der Titeltrack des großartigen Vorgängeralbums ("Houses Of The Holy") ist hierauf vorzufinden (der darauf ironischer Weise ausgespart blieb), der mit seinem Magenheber-Riff voll punkten kann. Eigentlich ist es Wahnsinn, dass der nicht schon auf der vorangegangenen Platte drauf war!
Weitere Highlights sind aus meiner Sicht vor allem noch der Opener "Custard Pie" (ein Grunge-Rocker höchster Güte mit typischem, groovendem Bonham-Rhythmus, der mich persönlich ein bisschen an Soundgarden erinnert), der unwiderstehliche Gitarren-Rocker "The Rover" (der für mich ein bisschen nach Urversion eines King-Of-Leon-Songs klingt und wundervolle Gitarrenklänge zu bieten hat) sowie das beschwingt-funkige "Trampled Under Foot". Eben aufgezählte Titel sind übrigens allesamt auf Tonträger 1 zu finden, der mir insgesamt offengestanden etwas besser gefällt, als der 2. Silberling (der aber freilich trotzdem gut bzw. hörenswert ist).

Auf Scheibe 2 finde ich das beschwingte "Boogie With Stu" (der gem. mit Tastenlegende Ian Stewart, der vor allem als 6. Rolling Stone Bekanntheit erlangte, aufgenommen wurde) am interessantesten, aber auch (das darauffolgende) "Black Country Woman" ist wirklich stark und beweist, dass die virtuosen Mannen von Led Zeppelin auch recht klassischen Country-Rock sehr souverän beherrschten.

Generell stellt "Physical Graffiti" in seiner Gesamtheit die beeindruckende Vielseitigkeit der Band (ein weiteres Mal) unter Beweis, ohne aber dabei allzu kunterbunt durchmischt oder chaotisch zu klingen - im Gegenteil. Ich finde, dass der (äußerst hochwertige) "Recyclingcharakter" den Scheiben einen unvergleichbaren Charme verleiht. Kennt man die Vorgängeralben (deren Songs hierin eben teils weiterverwertet wurden) "LZ 3", "LZ 4" und "Houses Of The Holy", dann wird man fast unweigerlich- wenigstens im Hinterkopf - zu überlegen beginnen, wie sich die Physical-Graffiti-Songs teils auf den eben besagten Platten (im Zuge derer Aufnahmesessions sie ja teilweise auch entstanden sind) gemacht hätten, was durchaus spannend sein kann. Wie schon gesagt ist es teilweise - zumindest aus heutiger Sicht - nicht nachvollziehbar, wie Tracks wie z.B. eben "Houses Of The Holy" einst ausgespart bleiben konnten...

Jedenfalls halte auch ich "Physical Graffiti" für ein ganz großes Album, das auch nicht so eingefleischte LZ-Hörer besitzen sollten. Gemeinsam mit "LZ 1", "LZ 2", "LZ 3" und "Houses Of The Holy" ist es meines Erachtens die essenziellste Studioveröffentlichung der britischen Kultband. (Anm.: Das oft so sehr gelobte "LZ 4" ist natürlich auch gut, meiner Meinung nach zugleich aber auch etwas überbewertet - aber nichts für ungut, liebe Fans!)
Ich habe ehrlich gesagt erst verhältnismäßig spät ernsthaft hier hinein gehört und muss sagen, dass ich sehr froh darüber bin, das gemacht zu haben. Auf den frühe(re)n LZ-Alben gibt es immer etwas zu entdecken! Ich persönlich besitze die ersten 6. Studioausgaben sowie das Live-Doppelalbum "Celebration Day", das ich an dieser Stelle ebenfalls herzlich weiterempfehlen möchte! (Die vielgelobte Live-Ausgabe "How The West Was Won" wird sich in absehbarer Zeit wohl auch noch hinzugesellen.)

Fazit: Dass ein Sammelsurium aus (vielseits) vorab aufgenommener Songs derartig einschlagen und begeistern kann, ist wirklich verblüffend und lässt sich nur damit erklären, dass Led Zeppelin sich den Luxus leisten konnten, fantastische Tracks auf den ursprünglich dafür vorhergesehenen Alben einfach wegzulassen, weil diese ohnehin schon mit hochkarätigem Material bestückt waren. Dass "Physical Graffiti" jedoch eine Mischung verschiedener Sessions aus dem Zeitraum 1970-1974 ist, hört man den Scheiben - wie ich finde - nicht wirklich an. Die Titel wurden toll gemischt und aneinandergereiht, wobei ich ja vor allem die 1. Platte liebe (die sich alleine wohl schon 6 Sterne verdient hätte).
Obwohl mich vermutlich viele eingesessene Anhänger dafür hassen werden, muss auch ich sagen, dass ich die drei nachfolgenden LZ-Alben ("Presence", "Through The Out Door" & "Coda") - trotz mehrfachem Hineinhörens - bis heute (noch) nicht in meine CD-Sammlung integriert habe, d.h., dass ich die Meinung derer durchwegs teile, die sagen, dass vorliegendes Doppelalbum die letzte richtig große Studioveröffentlichung der Band sei...

Ich denke, dass "Physical Graffiti" völlig zurecht unter den besten 100 Alben aller Zeiten (500er-Liste vom RS-Magazine) weilt, wobei man über genaue Rangfolgedetails freilich vortrefflich diskutieren könnte (es sind ja gleich 6 LZ-Alben in diesen Heiligen Gral neuerer Musikgeschichte gewählt worden).
Aus meiner Sicht handelt es sich hier um ein Musthave, das auch allgemein interessierte (Rock-)Musiksammler besitzen sollten. Ein Kauf lohnt sich in jedem Fall -- also, ganz in diesem Sinne: zugreifen & daran erfreuen!

Meine Bewertung: +++++

P.S. Die aktuellen Deluxe-Ausgaben mit den Bonus-Discs sind in meinen Augen bzw. Ohren recht nett, aber meines Erachtens nicht unbedingt notwendig. Ich hätte es sehr begrüßt, wenn man die neuen Remasters auch in schlichter Original-Album-Fassung (vielleicht dafür etwas preiswerter) angeboten hätte. Naja...

Interessantes Detail am Rande noch: Laut Wikipedia-Recherche meinerseits ist "Physical Graffiti" mit über 17 Mio. verkauften Exemplaren das am zweitmeisten abgesetzte LZ-Werk überhaupt (und dabei war das eine teure Doppel-LP!). An der Spitze liegt - weit vorne - übrigens "LZ 4" mit unglaublichen 37 Mio. (!) verkauften Platten.

---- Anspieltipps ----

- CD 1 -
> Custard Pie
> The Rover
> Houses Of The Holy
> Trampled Under Foot
> Kashmir

- CD 2 -
> Boogie With Stu
> Black Country Woman

Viel Freude damit :)
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am 18. Mai 2017
Ist ein Album für echte Fans. Ich als Led Zep Neuling finde das Album nicht so ansprechend. Viele Titel ähneln sich.
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am 14. Juni 2016
Immer wieder, immer gut, die Beste von ZEP. Ein MUST für jede ZEP-Sammlung. Aufmachung, Preis,Lieferzeit und Verpackung waren in Ordnung.
Vorbehaltlos weiter zu empfehlen.
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am 6. November 2016
Super für Kenner, tolle CD, ein MUSS für Zepplinfans und/oder Liebhaber des Rocks. Sehr empfehlenswert.
Lieferung, Preis, alles super. Danke
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am 13. Januar 2017
3 tolle CD`s. Das Album ist wirklich sehr zu empfehlen.
Lieder dieser Kultband sollte in keiner Musiksammlung fehlen.
Immer ein tolles Geschenk.
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am 19. Januar 2013
"Physical Graffitti" ist die einzige Studioveröffentlichung, die als Doppel – LP erschienen ist. Ein Album, dass früher eher für gespaltene Meinungen sorgte...

Sieht man sich aber die Vielfalt der Songs an, ist dieses Album umso interessanter. Es kann daran gelegen haben, dass noch genug altes Material nach "Houses Of The Holy"(1973) vorhanden war. Zwei Jahre mussten wir damals auf dieses Album warten. Aus heutiger Sicht ist es eines der besten und markantesten Alben von Led Zeppelin.

Während die erste LP noch sehr nah am typischen Led Zeppelin-Bluesrock entlang hangelt, ist die zweite Platte eher ruhig, teilweise poppig, funky (The Want On Song) und auch mal wieder etwas folkig. "Bron Yr Aur“, der " Boogie With Stu" oder "Black Country Woman" (göttlich gut...) sind solche typischen "Vertreter".

Highlights sind zunächst "Houses Of The Holy" (der gleichnamige Titel des Vorgängeralbums !). Ein Beweis für meine Theorie, dass noch einige ältere Songs verarbeitet werden mussten, die wohl vorher nicht für die Alben bestimmt waren. Oder etwa "Kashmir". Für damalige Verhältnisse ein überaus wuchtiger und dramatischer Song, der nicht umsonst als Titelsoundtrack für den sehr viel später (über 2 Jahrzehnte) erschienenen Kinokassenschlager "Godzilla" herhalten musste.

Oder "The Rover". Ein Stück, das perfekt in die Zeit (1975) passte. Gitarrenriff und Songaufbau könnte auch von ZZ Top oder Bachmann Turner Overdrive stammen. Ein zeitgemäßer Song für damals.

"In My Time Of Dying" ist mittlerweile auch ein Klassiker, der von Led Zeppelin immer gerne zum Bestandteil des Liverepertoires erkoren wurde. "Trampled Under Foot" kommt sehr funky und rockig rüber. Ebenfalls nicht ganz zu Unrecht ein Klassiker erster Güte...

Oder das herrliche frische "Night Flight". Geht gut ab... Ein typischer Rock 'n' Roller feinster Güte mit Heavyrock - Einschlag. Passt übrigens auch irgendwie perfekt in die musikalische Zeit von 1975. "Down By The Seaside" hätten "Page/Plant" durchaus auch für die Stones komponieren können... "Ten Years Gone" ist ein eleganter Pop-Blues, der seines gleichen sucht. Schönes Stück...

Das ganze Album ist ein Musterbeispiel für die deutliche Weiterentwicklung der Musik von Led Zeppelin.

Auch wenn darauf Songs vertreten sind, die durchaus auch auf "III" hätten gepasst...

Übrigens: Die gute alte LP ist klar im Vorteil !

Im Vergleich zur zwar etwas feineren und klareren, aber leider glatteren und sterileren "Remaster-Version", zum Beispiel von "Kashmir" klingt die LP wesentlich druckvoller, organischer und runder. Ein Klangspaß erster Güte; vorausgesetzt man besitzt einen guten Plattenspieler mit adäquaten Abtastsystem und einen halbwegs brauchbaren Hifi-Amp mit gutem Phonoeingang.

Neben Led Zeppelin "III" und "Presence" eines der markantesten Alben.

Ich komme nicht um 5 Sterne umhin, weil ich mir gerade die Doppel-LP komplett zu Gemüte geführt habe. Wer’s Album noch nicht hat, oder gar nicht kennt (!), sollte sich "Physical Graffitti" unbedingt zulegen. Und ein Augemmerk auf die LP legen.

Natürlich gerne auch als CD, denn die ist gerade unschlagbar günstig !
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am 13. Mai 2005
Led Zeppelin waren ja bekannt für ihre Vielseitigkeit und dafür, sich von allen möglichen Musikrichtungen inspirieren zu lassen. Nach den beiden ersten, sehr Hard-Rock- und Blues-orientierten Alben, wagten sie mit "III", "IV" und "Houses Of The Holy" neue Schritte und hatten stets neue Überraschungen parat.
Auf "Physical Graffiti" findet die enorme stilistische Bandbreite der Band ihren Höhepunkt. Es ist zwar bei Doppelalben logischerweise sehr schwer, konstant auf hohem Niveau zu bleiben, die ganze Zeit den Hörer sowohl mit Abwechslungsreichtum, als auch mit gutem Song-Wrting bei der Stange zu halten und keine Langeweile aufkommen zu lassen, aber Led Zeppelin schaffen dies doch ziemlich gut.
Der Opener "Custard Pie" (heißt übrigens so viel wie "Kuchen mit Vanillesoße"... lustig) mit seinem markanten Riff und der Mundharmonika ist irgendwie so ein typischer Zeppelin-Rocker, auch wenn er anders klingt als die Opener der vorigen Alben, die auch stets eher die straighten Hard-Rock-Songs waren.
Das anschließende "The Rover" ist gleich einer meiner Faves auf dem Album; die Melodieführung besonders im Refrain ist klasse und der coole Bass tut sein Übriges.
Im 11-minütigen Blues-Epos "In My Time Of Dying" kommt dann durch Pages Slide-Gitarre tiefstes Südstaaten-Feeling auf, bei dem John Bonham die Bass-Drum richtig krachen lässt.
Track 4, "Houses Of The Holy", war natürlich eigentlich für das Vorgängeralbum gedacht und von der fröhlichen Melodie her merkt man dies auch. Nicht unbedingt der stärkste Song von "Physical Graffiti", aber ganz nett.
Den Abschluss der ersten CD - oder LP - bilden dann das sehr funkige (besonders durch Jones' Keyboardsolo) "Trampled Underfoot" und das orientalisch klingende "Kashmir", das wohl jeder kennt; oder zumindest das Riff, das ja schon x-mal geklaut wurde. Durch die orientalische Harmonieführung und den Gesang von Plant kommt irgendwie eine sehnsüchtig klingende Stimmung auf und Robert Plant erklärte auch mal, dass er sich irgendwie in den Kopf gesetzt hätte, unbedingt mal nach Kaschmir zu fahren.
Obwohl die erste CD schon ziemlich gut ist, finde ich persönlich die zweite fast noch besser, obwohl man sich darauf schon ein bisschen einlassen muss. Gerade so ein völlig zugedrogt klingender Psychedelic-Song wie "In The Light" gleich am Anfang ist sicherlich durch die spacigen Synthie-Sounds nicht so leicht verdaulich, ist aber schon ziemlich gut gemacht, vor allem wenn sich, durch die Musik hervorragend ausgedrückt, die schwermütigen Stimmung gegen Ende in eine fröhlichere, optimistischere wandelt und Plant dazu "everybody needs a light" singt.
Etwas leichter verdaulich ist hingegen natürlich Pages kurzes Akustikstück "Bron-Yr-Aur" und das anschließende "Down By The Seaside" ist geradezu lässig und herrlich relaxt.
Mit "Ten Years Gone" folgt danach eine melancholische Ballade, bei der Page angeblich 14 Gitarrenspuren (!) übereinander gelegt haben soll. Für mich einer der schönsten Songs von Led Zeppelin überhaupt.
Während dann das Hammond-Orgel-geprägte "Night Flight" recht überzeugend ist, wirkt "The Wanton Song" etwas belanglos und stellt für mich das schwächste Stück des Albums dar.
Dann wären da noch "Boogie With Stu", das mal wieder etwas ganz anderes ist, "Black Country Woman", das einen guten Groove hat und vor allem durch den geilen Aufbau dank der Drums von John Bonham lebt und "Sick Again"; ein fetter, rockender Abschluss, denn vor allem das Abwärts-Riffing der Gitarre und des Basses im Refrain ist einfach nur zum Niederknien.
Fazit: Man sollte sich Zeit nehmen, um "Physical Graffiti", das für mich neben dem vierten Werk das beste der Zeps ist, richtig zu entdecken - denn es gibt wahrhaft viel zu entdecken.
Übrigens nicht nur, was die Musik betrifft, sondern auch das äußerst interessant gestaltete Cover.
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am 26. April 2015
Das Cover ist so schön, dass man die Platte auch als LP kaufen müsste, wenn man keinen Plattenspieler hätte. Es gibt aber keinen mp3-Download, soweit ich weiß. Wie gut der Klang ist, merkt man erst, wenn man dagegen die mp3-Version des alten Mixes hält. Für mich eine Lieblingsplatte, die mich seit 30 Jahren begleitet. Habe ich schon das schöne Cover erwähnt? Ach ja: und die dritte Platte braucht man eigentlich nicht.
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am 21. Februar 2015
Der Briefträger brachte gestern das langerwartete Paket. Als "Die Hard" Zeppelin Fan war für mich nach Jimi Page's Ankündigung den gesamten Backkatalog neu zu mastern klar dass ich jedes einzelne Album (neu) haben musste. Während ich mich für "Led Zeppelin" bis "House.." für die "normale" CD Deluxe Edition entschlossen hatte musste es für PG die "Super Deluxe" Variante sein! Meine erste Vinly Anschaffung seit 25 Jahren.
Über die musikalische Qualität dieses Meisterwerks des 20 Jhds muss man nichts sagen. Die grösste Rockband der Geschichte auf ihrem kreativen Höhepunkt. Punkt! Als Bonusmaterial wie schon bei den bisherigen 5 Alben Rohfassungen der Stücke. Bei LZ3 war der "Bathroom" für mich eine Offenbarung, eine gesangslose Version von Out on the Tiles, sozusagen ein Mikroskopeinblick wie die Band arbeitete. Auch hier: exzellente Einblicke.
Wie ist die "Re Issue"? Grossartig. Die Vinylscheiben haben eine Dicke wie man sie in den 80'ern des letzten Jahrhunderts vom sündhaft teuren "Japanpressungen" kannte. Die Dynamik der Aufnahmen ist so unglaublich, Meine VU Meter erleben hier einen Tanz den man von CDs einfach nicht mehr kennt. Ich werde (trotz fast neuer Nadel) die Anzahl der Abspieler auf Vinyl hart beschränken! (Man kann ja mal Vorsätze haben). Glücklicherweise gibt es neben den Vinyls daher auch noch das gleiche Material als CD, sowie als Dreingabe einen Code für einen einmalige 96 bit HD Download des gesamten Material. Das steht aber leider wohl erst ab kommender Woche zur Verfügung.
Ws noch? Ein hochwertig gedrucktes Buch mit Dokumenten rund um die Entstehung und Veröffentlichung von PG. Dazu ein auf 30Tsd Exemplare limitierter Druck des Covers, das ganze in einem äusserst wertigen Schuber.
Eine würdige Neuauflage eines absoluten Meisterwerks!
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am 9. März 2015
NACHTRAG : zu meiner kritik bezüglich des remasters 2015 möchte ich anfügen, dass das remaster aus den 90ern zwar ein etwas volleres bassabbild hat, aber das 2015er remaster auf dauer durch grössere tranparenz und superschöne panorama+eq-auflösung zu guter letzt doch gewinnt. ok! i repent!

der inhalt ist grossartig ! weiss man ja seit jahrzehnten...
beim remastering ist dasselbe passiert wie schon bei zep IV + hoth : detailiertes abbild der mittleren + hohen frequenzen,
zu ungunsten des bassbereichs....ein bisserl lo's hätten da scho noch platz gehabt, also wirklich...armer bonham+jones !
der remastering engineer nick davis ist ja bekannt für seine mp3 freundlickeit (siehe die remix/remaster genesis edition)
hatte mir besseres remaster erhofft. es fing ja so gut an mit den ersten 3 zep-reissues...(wenn es auch nie eine info gab warum bei
zep 1 die channels reversed abgebildet sind)
...by the way...ist schon jemand aufgefallen, dass bei den 2 einsteckhüllen ein und das selbe front/backcover verwendet wurde ?
die beiden lp-inner-sleeves hatten unterschiedliche fronts+back- pics.
die super deluxe edition ist ebenfalls ohne kommentare, infos zur entsehung, wieder nur bildchen aus der dem nme , melody maker
oder der bravo
...der musikalische inhalt allerdings ist nach wie vor so so umwerfend dass ich trotz all der verschenkten reissue-chancen 5 punkte geben muss...
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