flip flip Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited AmazonMusicUnlimited BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
2
5,0 von 5 Sternen
Das Bild im Haus
Format: Audio CD|Ändern
Preis:13,67 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 25. Oktober 2013
Geschichten zur Mitternacht 2 - "Das Bild im Haus" und "Die Farbe aus dem All"
Zwei zum Preis von einem :)
Was bei anderen auf drei einzelne CD's verkauft wird, wird hier in eine Doppel-CD mit insgesamt 133 Minuten unter gebracht.

"Das Bild im Haus" und "Die Farbe aus dem All", sind beides Geschichte aus der Feder von H.P. Lovecraft.
Die erste Geschichte wird von Oliver Rohrbeck gelesen und fesselt den Hörer für ca. 30 Minuten an seine Stimme.
Dann ist die Kurzgeschichte auch leider schon beendet und hinterlässt eine angenehme gruselige Stimmung.
Die Story lässt das Herz von Gruselfans höher schlagen. Der Vorleser ist mit Begeisterung am Werk
und bringt dem Hörer die Gedanken und Emotionen der Charaktere mit Gänsehautfeeling näher.
Eine kompakte Geschichte, die vom Anfang bis zum Ende ein Genuss für die Ohren ist.

Für die zweite Geschichte sollte man sich Zeit nehmen und sie in Ruhe genießen!
"Die Farbe aus dem All", wird von Ernst Meincke gelesen, der auch schon die erste
Folge von "Geschichten zur Mitternacht" gelesen hat. In den 103 Minuten bekommt man
eine spannende Geschichte präsentiert, in der man gespannt wartet wie die Geschichte endet.
Für die kurzen Momente um eine Szene wirken zu lassen wurde wieder exzellente
Musik zur Füllung genutzt, die auch im Hintergrund beim Lesen zur Atmosphäre beiträgt.

Verwöhnt aus der ersten Geschichte "Die geliebten Toten", fehlt mir bei der "dritten" Geschichte
ein wenig die Klangkulisse. Diese machen für mich die "Geschichten zur Mitternacht" zu einer
einzigartigen Unterhaltung.

Auch wenn es beabsichtigt war, in "Die Farben aus dem All" die SFX zu reduzieren,
so wünsche ich mir das für die geplante inszenierte Lesung "Das Mond-Moor" wieder mehr
Hintergrundgeräusche zur Lesung auftauchen.

Fazit:
Wer die erste Geschichte schon gemocht hat, kann sich drauf
verlassen das er im zweiten Paket einen Zuschlag bekommt. Hierbei handelt es
sich um eine Doppel-CD, die beide bis zum Rand gefüllt sind mit Lovecraft pur!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Oktober 2013
Meinung
Wer schon die erste Folge der „Geschichten zur Mitternacht“ gehört hat, dem wird sicherlich aufgefallen sein, dass diese noch unter dem alten Label-Namen „Studio Hörsturz“ erschienen ist.
Nun kommt nach einem Neustart für das Label, das jetzt unter dem Namen „Audioton“ produziert, die zweite Folge heraus. Der neue Label-Name ist jedoch die einzige Änderung, denn an den hervorragend inszenierten Lesungen hat sich nichts geändert.
Das Bild im Haus und Die Farbe aus dem All sind die beiden Geschichten von H.P. Lovecraft, die Audioton hier neu inszeniert und vertont hat.

H.P. (Howard Phillips) Lovecraft (1890 – 1937) war ein visionärer Legendenschöpfer, den sich viele Filmemacher und Schriftsteller zum Vorbild genommen und sich von ihm haben inspirieren lassen. Er war Vorreiter der modernen Gruselliteratur und sein Stil ist nach wie vor unvergleichlich und vermag es, wie es bisher nur wenigen anderen gelungen ist, bis ins Unterbewusstsein zu schleichen.
Er führte das Leben eines Sonderlings und lebte überwiegend in seiner Geburtsstadt Providence auf Rhode Island. Heute gehört er mit Edgar Allan Poe und Ambrose Bierce zu den Meistern der amerikanischen Gruselgeschichte und seine Geschichten erzeugen noch immer Gänsehaut und ein Frösteln bis in die Knochen.
Lovecrafts Meisterwerke entstanden in den letzten zehn Jahren seines Lebens - nach einem gescheiterten Aufenthalt in New York; Michel Houellebecq schrieb in einem Essay über Lovecraft: "1926 war sein Leben im eigentlichen Sinne zu Ende, sein eigentliches Werk lag noch vor ihm."

Das Bild im Haus ist eine brillante Kurzgeschichte über einen Mann, der wegen eines drohenden Unwetters in einem scheinbar unbewohnten Haus Unterschlupf such. Jedoch findet er dort nicht zur Zuflucht, sondern auch ein seltsames Buch mit unheimlichen, beklemmenden Holzschnitten, die auf Kannibalismus hinweisen. Als es zu tropfen beginnt, ist es für den Mann zu spät...

Diese etwa 30 Minuten lange Kurzgeschichte ist der Einsteiger der „Geschichten zur Mitternacht“. Das Grauen, anfangs nur unterschwellig spürbar, steigert sich immer weiter bis zu dem grandiosen, überraschenden Finale, das mit unglaublicher atmosphärischer Dichte erzählt wird.

Gelesen wird diese erste der beiden Lovecraft-Geschichten von Oliver Rohrbeck, der mit dieser Geschichte einmal mehr beweist, dass er mehr kann, als nur wunderbar den Justus Jonas zu geben.
Rohrbeck versteht es perfekt, den unterschwelligen Grusel einzufangen und zu übertragen, die den Reiz dieser Geschichte ausmacht.

Die zweite, länge Geschichte ist Die Farbe aus dem All.
In etwas über 100 Minuten beschreibt Lovecraft penibel realistisch die übernatürlichen Phänomene, die in einem Tal geschehen, das geflutet werden soll, weil dort Jahre zuvor ein Meteorit nieder gegangen war. Lovecraft schlägt den Hörer von Anfang an in den Bann und läuft zur Hochform auf. Die Geschichte von 1927 bedeutete einen ersten künstlerischen Höhepunkt in Lovecrafts kreativem Schaffen.
Die Geschichte besticht durch ihre Dynamik um das Geschehen auf der Farm der Familie Gardner, auf der sich nach einem Meteoriteneinschlag mysteriöse Geschehnisse häufen. Eindringlich und beunruhigend werden der unaufhaltsame Verfall der Vegetation und das Dahinsiechen aller Lebewesen auf der Farm beschrieben.

Ebenso eindringlich wie faszinierend wird die Geschichte von der markanten Stimme Ernst Meinckes interpretiert. Er versteht es perfekt, dem Hörer einen Einblick in die makabre Phantasie Lovecrafts zu vermitteln und glaubwürdig Gefühle von Resignation bis Abscheu zu transportieren.

Als inszenierte Lesung werden die Geschichten von stimmungsvollen Musikstücken untermalt, die die Atmosphäre tragen. Passende Geräusche unterstützen die Handlung und unterstreichen gekonnt den Gruselfaktor.

Auf dem düsteren Cover, das ganz in schwarz, grau und dunklen Blautönen gehalten ist, ist neben dem Schriftzug „Geschichten zur Mitternacht“ eine einsame, windschiefe Hütte in einem unheimlichen Wald zu sehen. Das Coverbild wirkt düster und beklemmend, gruselig und faszinierend zugleich – gut gewählt, dieses Cover macht Lust auf den Inhalt.

Fazit
Absolut gelungene Hommage an den Meister der Schauerliteratur H.P. Lovecraft.
Gut inszenierte Geschichten, die es schaffen den Gänsehautfaktor zu übertragen und dem Hörer wohlige Schauer über den Rücken zu jagen.
Tolle Sprecher, gelungene Inszenierung, purer Hörgenuss.
Wir vergeben 5 von 5 Sternen und wünschen uns mehr Geschichten zur Mitternacht!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken