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Kundenrezensionen

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Nur zufällig hatte ich in einer lokalen Buchhandlung den neuen Thriller des englischen Autoren Craig Russell entdeckt, der leider etwas abseits der Neuerscheinungen bekannterer Krimi-Autoren lag - vielleicht setzt auch deshalb der Verlag im Klappentext auf ein marketing-affines Zitat der Autorin 'Mo Hayder', die Russell als exzellente, 'neue' Stimme des Thriller-Genres lobt. Das Lob mag richtig sein, aber Russell hat bereits mit seinen früheren, teils schockierend grausamen und dennoch oft authentisch wirkenden Thrillern längst Auszeichnungen erhalten und sein Backstock umfasst etwa ein halbes Dutzend hochkarätiger Spannungsromane um den Kriminalkommissar 'Jan Fabel':

Nach einem Unwetter und Hochwasser wird in der Hamburger City ein Torso angespült, der so gar nicht in das Bild der aktuellen Ermittlungen eines Serienmörders passt, der seine Opfer in 'social networking'-Plattformen und 'virtuellen Realitäten' zu finden scheint. Als dann noch ein Brandanschlag auf einen wichtigen Sprecher einer anstehenden Öko- und Klima-Konferenz verübt wird und ein hochranginger Politiker Kommissar Fabel um einen seltsamen, riskanten Gefallen bittet, scheint die Hamburger Mordkommission am Ende ihrer Kräfte angelangt zu sein. Die Lage überspitzt sich, als weitere Tote gefunden werden und gleichzeitig ein unter der Beobachtung des Verfassungsschutzes stehender Öko-Konzern Fabel scheinbar bewusst schikaniert. Als plötzlich die einzelnen Fäden ein Muster zu ergeben scheinen, scheint es vielleicht schon zu spät, um noch weitere Leben zu retten.

Craig Russell's stets in Hamburg spielende Romane sind ungewöhnlich: denn einerseits wirkt die Polizei- und Ermittlungsarbeit sehr authentisch und real, andererseits sind die Handlungen anfänglich stets von einem sehr mysteriös und unwirklich wirkenden Ambiente. Die oft grausame Schilderung der Verbrechen ist krass und sorgt für atemberaubende Spannung. Die Cliffhanger sind äußerst geschickt gesetzt und Russell ist ein Meister darin, den Leser fabelhaft in die Irre zu führen. Clever, wie er verschiedenste, scheinbar unpassende Handlungsstränge miteinander verwebt und den Neugierigen am Ende mit einer durchaus passenden Lösung glücklich macht. Russell ist ein Meister der Irreführung und falschen Fährten mit manchmal brutalen Bildern. Hochspannend!
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Diesmal treibt ein Serienkiller, der seine Opfer im Internet aufspürt, der sogenannte „Network-Killer“, in Hamburg sein Unwesen. Verkompliziert wird die Tätersuche, als ein Torso angespült wird, der auf eine Umweltorganisation hinweist, die sich „Pharos“ nennt und die immer mehr Anzeichen einer sektenähnlichen Glaubensgemeinschaft aufweist, die auch vor Mord nicht zurückschreckt. Als Hauptkommissar Fabel ihnen zu nahekommt, steht er plötzlich selbst auf der Liste der Todeskandidaten…
Der sechste Fall aus Hamburg ist der bisher komplizierteste! Craigh Russel lässt nicht nur seine Protagonisten, sondern auch den Leser sehr lange Zeit im Dunkeln, bzw. macht ein großes Verwirrspiel aus seinem Roman. Wie immer interessant geschrieben, mit viel Liebe zum Detail und sehr groß angelegter Recherchearbeit. Aber die Themenvielfalt, die diesmal zum Tragen kommt ist recht groß und dadurch unübersichtlich. Neben Umwelt Aktivismus, Geisteskrankheiten, Computertechnik, Sektenwahn und Verfassungsschutz geht es auch noch um Hamburg (was ich wiederum am angenehmsten finde, da ich Russels Hamburg-Führungen sehr mag!). Es ist schön, das Craigh Russel zu all diesen Themen sehr gut recherchiert hat und seine eigene Meinung nicht hinter den Berg hält (er legt sie einfach seinen Protagonisten in den Mund), aber es ist einfach zu viel. Der eher geradlinige Verlauf seiner sonstigen Krimis/Thriller geht hier durch Nebenschauplätze und –handlungen verloren. Sicher bietet er bis zum Schluss neue Rätsel und Spannungsmomente, aber Alles zusammen ist mir ein zu wilder Cocktail. Hier wäre wohl „etwas weniger, mehr gewesen“…
Fazit: Ein (für mich) sehr verwirrender, mit Informationen überladener 6ter „Fabel-Krimi“, der zwar spannend und relativ leicht zu lesen ist, aber zu tief in Materie eindringt, die den Leser vom eigentlichen Fall abhält.
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Seit ich eine Krimi-Roman-Verfilmung von Craig Russell gesehen hatte, war ich interessiert daran, auch einmal ein Buch von ihm zu lesen. „Tiefenangst“ ist das Buch, für welches ich mich nach eingängiger Recherche entschieden habe – und ich möchte euch von meiner Meinung berichten.

Die Jan Fabel-Reihe:
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Blutadler
Wolfsfährte
Brandmal
Karneval
Walküre
Tiefenangst

Wer die anderen Thriller von Craig Russel gelesen hat, der wird den Charakter des Kommissars – Jan Fabel – kennen. Auch in diesem Thriller, der in Hamburg spielt, muss er wieder ermitteln.

In Hamburg wütet ein Sturm, und als dieser sich wieder legt wird im Hafen eine Leiche entdeckt. Das Schlimme und Ungewöhnliche daran ist, dass sie keinen Kopf sowie keine Arme und Beine hat. Fabel meint erst, dass der Network-Killer wieder sein Unwesen treibt, dieser aber war nicht bekannt für solcherart Verstümmelungen.

Fabel wird vom Umweltsenator gebeten, eine Journalistin zu finden, die verschwunden ist. Der Senator hatte mit ihr ein Verhältnis. Fabel denkt natürlich gleich, das die beiden Frauen eine sind, also die Journalistin die im Hafen gefundene Leiche.

Man kann bald kombinieren, dass Pharos dahinter steckt. Das ist eine Umweltorganisation, die gefährliche Wege geht. Die Journalistin türkischer Abstammung ist scheinbar darin verwickelt.

Nun zu meiner Meinung:
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Dieser Thriller ist hart, er ist ehrlich, er ist bildhaft, er ist von der Handlung her dicht und spannungsgeladen – er elektrisiert.

Dieses Buch ist das sechste der Reihe um den Ermittler Jan Fabel, der als nicht ganz einfacher Charakter dargestellt wird. Der Autor widmet sich brisanten Themen wie Ökoterrorismus und Sektenwesen. Das ist sicher nicht ganz einfach und auch bezüglich der Brisanz muss ein Autor hier schon aufpassen und recherchieren. Ich finde, Russel hat das sehr gut gemacht. Er hat die realen Fakten und die Brisanz der Thematik sehr moderat und verständlich in der fiktiven Handlung untergebracht und diese in die Ermittlungsarbeit des Charakters Jan Faber eingebunden.

Es ist schön, wenn man solche Thriller lesen kann, die nicht aus der Welt sind, sondern sich mit Themen beschäftigen, die jeden Tag und überall passieren können.

Russel schafft es, den Leser von Beginn an zu fesseln. Eine Verschwörung macht sich in einem Thriller immer gut, so dachte sich sicher auch Russel und brachte dies in seinem Thriller unter – weiterhin auch viele andere skrupellose Details, die das Buch abwechslungsreich machen, klar, ist passiert viel. Passiert so viel wirklich auf einmal im wahren Leben ??? Naja, es ist ein Thriller, warum soll man da nicht auch alles an Spannung reinpacken, was geht ???

Mir hat dieser Thriller persönlich sehr gut gefallen, sodass ich sagen kann, dass ich ihn empfehle. Dieser sechste Teil kann von mir in Bezug auf die Vorgänger nicht bewertet bzw. verglichen werden, weil ich noch keinen anderen gelesen habe. Die recht harte Schreibweise, die kein Blatt vor den Mund nimmt, finde ich ok so, man weiß ja, dass man einen Thriller liest und keine Familiengeschichte alla Rosamunde Pilcher. *g* Es soll düster sein und überzeugt authentisch, weil es so geschrieben ist und nicht anders. Es wühlt auf und fesselt, es fasziniert und macht neugierig auf die anderen Thriller, die man auch unbedingt lesen könnte.

Man kann die Thriller alle separat lesen, weil die Handlungen jeweils abgeschlossen sind. Schön ist es sicher, die gesamte Reihe zu lesen, mir geht es jedenfalls so, weil ich gern wissen würde, was dem Ermittler Fabel so alles passiert, der innerhalb der Thriller-Handlung sehr detailliert charakterisiert wird.

Oft verwendet der Autor die wörtliche Rede, was es dem Leser leicht macht, sich von Beginn an in die Handlung hineinzudenken. Es ist eigentlich alles ziemlich verwirrend, was ich nicht negativ meine, sondern im Gegenteil, die Spannung fördernd. Russell schafft es, auf Grund der rasanten Ermittlerarbeit sowie der mitunter mysteriösen Handlung , den Leser am Buch zu fesseln.

Ich vergebe 100 von 100 Punkten mit der Aussicht auf weitere Rezension aus dieser Reihe !!!
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am 21. August 2011
Die Jagd nach dem "Network-Killer" hält die Hamburger Polizei seit Monaten in Atem. Als nach einer Sturmflut das Wasser den Torso einer unbekannten jungen Frau freigibt, wird zunächst befürchtet, der Mörder habe erneut zugeschlagen. Als Hauptkommissar Jan Fabel den Fall untersucht, führen ihn die Ermittlungen zu einer geheimnisvollen Umweltorganisation namens "Pharos", die von dem völlig zurückgezogen lebenden Milliardär Dominik Korn und seinem Stellvertreter Peter Wiegand geführt wird.
Jan Fabel ermittelt in der realen und der virtuellen Welt und stellt fest, dass es in beiden Welten Spuren gibt, die zu verfolgen sich lohnt. Die Hartnäckig, mit der er den Fall trotz seiner Abneigung gegen die moderne Technik verfolgt, macht ihn vom Jäger zum Gejagten.

Dieser 6. Fall ist ein wenig anders als die bisherigen, es gibt keine Altlasten aus den Vorgängern, wie wir es sonst bei Craig Russell gewohnt sind. Man kann das Buch völlig eigenständig lesen. An einigen Stellen wird Bezug auf Ereignisse aus den vorherigen Fällen genommen, jedoch liefert Russell die benötigten Informationen in Kurzform gleich mit.

Der Autor packt moderne und aktuelle Themen in seinen Roman: Umweltschutz, Computerkriminalität, Sektenzugehörigkeit, darüber liest man zur Zeit ständig in Krimis und Thrillern. Hier wird das Ganze gekonnt umgesetzt in mehrere Handlungsstränge, die zum Schluss plausibel miteinander in Beziehung treten. Auch der Grund für den zwar interessanten, aber etwas schwerfälligen Beginn wird erst gegen Ende deutlich.

Erneut versteht Russell es meisterlich seine Figuren bis hinein in die Nebencharaktere lebendig zu gestalten und ihnen Konturen, Ecken und Kanten zu verleihen. Fabel hat er mit einem guten Gespür für Menschen ausgestattet. Der tiefere Einblick in die kameradschaftliche Beziehung zu seinen Mitarbeitern zeigt, dass in ihrem stressigen Job ein wenig Humor und Sarkasmus gut tun, um mit den dunklen Seiten des Berufes besser umgehen zu können. Jan Fabels Beziehung zu seiner Freundin Susanne und die teils amüsanten Dialoge zwischen den beiden sorgen für Abwechslung und wohltuende Wärme in der ansonsten knallharten Krimihandlung.

Russell stellt hier erneut unter Beweis, wie gut er es versteht, die Schilderungen des ganz normalen Polizeialltags und seine authentischen Charaktere mit einem sich spektakulär entwickelnden Plot zu verbinden. Für Spannung ist gesorgt, die Auflösung schlüssig und ganz am Ende sind auch alle Fragen beantwortet.
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am 26. November 2013
Craig Russell ist wirklich ein Phänomen. Der schottische Autor versteht es, die deutsche Hansestadt Hamburg mit ihren vielen Eigenarten so glaubwürdig in Szene zu setzen, als ob er selbst ein "Hamburger" wäre. Dies ist mir schon beim Lesen seines Krimis "Walküre" positiv bewusst geworden.

Hauptkommissar Jan Fabel hat auch hier einen mysteriösen Fall zu lösen, der immer wieder für Überraschungen sorgt. Durch die kurzen Kapitel entsteht ein rasantes Lesevergnügen mit viel Spannung. Die Handlung selber ist zwar nicht unbedingt sehr außergewöhnlich, wird jedoch gekonnt zu einer fesselnden Geschichte geformt, die auch realistisch anmutende "Einblicke" in die Ermittlungsarbeit der Hamburger Polizei gewährt.

Die "Macken" des Hauptdarstellers / Hauptkommissars Jan Fabel machen diesen bei der Leserschaft zu einem sehr sympathischen Protagonisten. Zu einem guten Thriller gehört auch eine Prise Witz und Ironie. Fabels Eigenarten und Charaktermerkmale werden diesem Anspruch gerecht.

Fazit: Wieder ein lesenswerter Hamburg-Thriller auf knapp 400 Seiten.
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am 20. April 2012
Tiefenangst finde ich nicht so gut wie die Vorgänger. Computerkriminologie ist sicher sehr
aktuell, aber nicht so mein Ding. Besser finde ich den "guten alten Krimistil" mit vielen
Hinweisen, Verwicklungen und einem furiosen Ergebnis.
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Hörbuch-Bewertung: TIEFENANGST von Craig Russell, gelesen von David Nathan
6 Audio-CDs im aufklappbaren Pappcase (zum Einstecken) | Bearbeitete Fassung | 454 Minuten Laufzeit | 98 Tracks | erschienen bei LÜBBE AUDIO

Mir wächst dieser Jan Fabel, er ist der ermittelnde Kriminalhauptkommissar in Craig Russels Thrillern, langsam so richtig ans Herz. Nach einem eher unglaubwürdigen Plot im Voränger (WALKÜRE) finde ich TIEFENANGST richtig klasse. Das liegt mit Sicherheit an dem zeitgemäßen Themen-Mix, der aus mehreren geschickt vernetzten - Nomen est Omen - Themen resultiert:
1) Umweltschutz - und zwar fanatisch, bis faschistische Umweltschützer.
2) Sektenbildung - Entmündigung nur vordergründlich, im engeren Sinne geht es um nichts anderes als Geld.
3) Virtuelles Leben. Vernetzung. Internet. Handy. Und schließlich das Unterwandern/ die Kontrolle unserer Kommunikationswege.

Der Prolog ist wohl ausschlaggebend für den Titel, den dieser Thriller trägt. Im Großen und Ganzen hat der Titel jedoch wenig Aussagekraft, was den Inhalt betrifft. Es geht jedenfalls nicht ums Tauchen, sondern um eine seltsam zwielichtige global agierende Umweltschützer-Organisation namens PHAROS und was Jan Fabels Ermittlungen als Sonderermittler des Bundeskriminalamtes betrifft: Um Serienmorden in Hamburg --- um den Netzwerk-Killer!
Jan Fables bewährtes Team konzentriert sich auf die Ermittlungen wegen eines neuen Frauen-Torsos, der nach einer Sturmflut aufgefunden wurde, doch Fabel selbst verfolgt einen zunächst völlig anderen Fall und zwar macht er das nicht in offiziellem Auftrag, sondern er geht der Bitte des Hamburger Senators Müller-Vogt nach, der seine Geliebte vermisst. Schließlich wird das Verschwinden besagter junger Frau, einer Journalistin, Jan Fabel zum Verhängnis. Es scheint nämlich, die Dame hätte niemals existiert. Und dann geht es Jan Fabel bald an den Kragen, als er selbst in den Kreis der Verdächtigen gerät, als nämlich der nächste Tote gefunden wird...
Der Thriller ist rundherum gelungen, wird spitzenmäßig spannend und gut betont von David Nathan (er hat eine der besten Thriller-Stimmen!) vorgelesen und wartet nach einigen überraschenden Wendungen mit einem überraschenden Ende auf. Diesmal bin ich dem Verwirrspiel des Autors nicht zu jäh auf die Schliche gekommen. Diesmal nerven das Privat-Leben und die Unstimmigkeiten mit und in Jan Fabels Team kaum merklich. Hier steht der Thriller mitsamt einer Handvoll interessanten Personen im Vordergrund und das ist sehr gut so.
Total empfehlenswertes Thrillerhörbuchfresserfutter!!

Zur Jan-Fabel-Serie von Craig Russel: Es tut nicht unbedingt Not die Thriller in der richtigen Reihenfolge zu lesen/ hören. Wenn Sie keinen der Vorgänger-Thriller kennen, ist das kein Hindernis, wenn Sie TIEFENANGST hören/ lesen möchten.

Hier dennoch die Reihenfolge der Jan-Fabel-Serie von Craig Russel (verlinkt sind die HÖRBÜCHER (Lesungen)):
Blutadler
Wolfsfährte
Brandmal
Carneval
Walküre
Tiefenangst
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am 23. September 2013
Im Ganzen betrachtet ist "Tiefenangst" ein weiterer toller Thriller aus der Feder von Craig Russell.
Allerdings hatte ich am Anfang ziemliche Schwierigkeiten ins Buch zu kommen, da der Anfang recht zäh war und ich mich - zum ersten Mal - ein wenig am Protagonisten gestört hatte, da er ziemlich schrullig gewirkt hat.
Die Story als solches ist dieses Mal sehr im politischen und Umweltschutz-Bereich angelehnt.
Alles in allem, aber wieder ein 1a Thriller!
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am 1. Februar 2013
Der Polizist Jan Faber kämpft mit den Mitteln der Polizei in Hamburg gegen ein sich als Umweltschutzorganisation tarnendes
Syndikat, das über endlose finanzielle und IT Mittel zu verfügen scheint.
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Als hätte Jan Fabel und sein Team mit der Aufklärung des Network-Killer-Falls nicht schon genug zu tun, da wird nach einem Sturm eine weitere Wasserleiche aus dem Hafen am Hamburger Fischmarkt gezogen. Doch dieses Mal passt die Todesursache so gar nicht zum Modus Operandi des Network-Killers. Dieser vergewaltigt und erwürgt seine Opfer und wirft sie anschließend ins Wasser. Doch dieser Wasserleiche fehlen Kopf, Arme und Beine. Zusätzlich zum neuen Fall wird Fabel auch noch vom Umweltsenator Hamburgs um Hilfe gebeten: Seine Freundin, die offensichtlich einer brisanten Sache auf der Spur war, ist verschwunden. Und dann versucht noch irgendwer Fabel beruflich zu verunglimpfen, um ihn offensichtlich von einem der Fälle abzuziehen. Doch hiervon lässt sich der leitende Hauptkommissar nicht beeinflussen und ermittelt unbeirrt weiter und schon bald stößt er auf eine Organisation, die wie eine Sekte geführt wird.

Craig Russel gelingt es problemlos, einen von der ersten Seite an zu verwirren. So startet er seinen Thriller mit vielen unterschiedlichen und so scheinbar überhaupt nicht zusammengehörenden Handlungssträngen. Trotz der Verwirrung sind diese aber stellenweise schon sehr spannend beschrieben und nach gut 100 Seiten bekommt man langsam eine Ahnung, um was es eigentlich in dem Thriller geht, die Erzählstränge fangen langsam an sich zu verbinden und die Story entwickelt sich weiterhin sehr komplex, was die volle Aufmerksam des Lesers einfordert. Allerdings fällt einem dies auch nicht schwer, da man durch den lebendigen, flüssigen Schreibstil sowieso nur gebannt weiterlesen kann.

Das Thema des Thrillers möchte ich dieses Mal nicht verraten, da sonst einfach schon zu viel der Spannung und Neugier vorweg genommen wird. In jedem Fall greift Craig Russel mehrere sehr aktuelle Themen auf und man spürt auf jeder Seite, dass er sich sehr intensiv damit beschäftig hat und die ganze Story wirkt hierdurch authentisch und vor allem sehr gut recherchiert. Stellenweise hat mich die ganze Entwicklung der Geschichte an die Thriller von Jefferey Deaver erinnert. Auch Craig Russel legt dieses Mal wenig Wert auf reißerische Szenen und geht er sehr subtil an seinen Thriller heran, und obwohl der Schreibstil des Autors dieses Mal eher etwas ruhig angelegt ist, ist die Spannung dennoch von Anfang bis Schluss auf sehr hohen Niveau.

Die Charaktere sind wieder sauber herausgearbeitet und dadurch auch sehr vielschichtig angelegt. Allen voran natürlich sein Protagonist Jan Fabel, wobei man dieses Mal kaum etwas über sein Privatleben erfährt, da das Hauptaugenmerk eindeutig auf der reinen Ermittlungsarbeit liegt. Und die hat es wirklich in sich und Fabel und sein Team wissen manchmal gar nicht, wo sie jetzt zuerst weiter ermitteln sollen.

Fazit: Ein hervorragend recherchierter Thriller mit einer sehr vielschichtig angelegten Story. Und da kaum auf das Privatleben der Protagonisten wie auch auf die vorherigen Bände eingegangen wird, kann der Thriller auch problemlos gelesen werden, wenn man die anderen Bücher der Reihe um Jan Fabel nicht kennt.
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