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Kundenrezensionen

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am 1. Januar 2016
Ich habe das Buch für meinen Freund und mich zum Schmökern bestellt, da wir seit eh und je "nerdige" Interessen alá Filme, Videospiele, Comics, Wissenschaft etc. haben.

+ Man kann dem Buch zugute halten, dass es sehr übersichtlich aufgebaut ist.
+ Ein paar Fakten waren neu und machten das Schmökern interessant.

- Die persönliche Meinung von Frau Mühlsteph steht mir viel zu sehr im Vordergrund.
- Die interessanten Fakten sind weit in der Unterzahl im Vergleich zum Schmimpfen auf Dinge, die die Autorin schlicht weg nicht gut findet.
- Einige Themen des Nerdvanas fehlen gänzlich - auch dies untermauert, dass es sich hier nur um die persönlichen Interessen der Autorin handelt und nicht besonders viel recherchiert wurde.
- Manche Nerd-Themen werden von ihr in der Luft zerissen. Wer beispielsweise The Big Bang Theory gerne schaut, könnte sich beim Lesen schon auch mal auf den Schlips getreten fühlen.
- Mein absolutes No-Go und deswegen ist das Buch für mich nicht lesen- und empfehlenswert: Für Frau Mühlsteph ist ein Nerd nur dann ein Nerd, wenn man einen wissenschaftlichen Beruf ausübt, am besten in der IT-Branche. Interessen, das soziale Leben oder andere Bereiche scheinen nicht von Bedeutung zu sein. Das kommt der fiese Beigeschmack des Schubladendenkens in mir hoch sowie die Befürchtung, dass die Autorin sich als Frau ganz besonders bemerkbar machen möchte in ihrer Branche. Ich bin selbst eine Frau in einem wissenschaftlichen Beruf - war zuvor aber Krankenschwester. Laut der Autorin war ich also damals kein Nerd, jetzt aber schon...? Mit dieser (Un-)Logik tritt sich die Autorin bei mir direkt ins Nerd-Aus.

Fazit: Hätte ich geahnt, dass es sich hier um die persönliche Meinung einer einzelnen Person handelt, dass wenig recherchiert wurde und zu allem Überfluss auch noch ein Emanzen-Unterton angeschlagen wird, hätte ich mir dieses Buch einfach gespart und stattdessen einen guten Film eingelegt.
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am 4. Februar 2016
Inhalt
Wer ist das eigentlich, dieser „Nerd“, wo kommt er her, was macht er und wo will er hin – und was unterscheidet ihn vom gemeinen Geek? Dieser und mehr Fragen möchte Mühlsteph auf humorvoller Weise begegnen und ein möglichst umfassendes Bild dieses Sonderlings zeichnen. Nach der Einführung, die Begriffserklärung, Herkunft und allgemeine Definition umfasst, beginnt der ausführlichste Part des Buches: Das Nerdlexikon, in dem einige Begriffe des Geektums aufgeführt und erklärt werden, wobei besonderes Augenmerk auf Popkulturelles wie Filme und Serien gelegt wird. Es folgt ein kurzes Schlussplädoyer und ein Nerdquiz. Es wird bewusst tief in die Klischeekiste gegriffen und spricht somit auch eingefleischte Nerds an, die über sich selbst schmunzeln können.

Kritik
Welch grandiose Grundvoraussetzungen! Ein humorvolles, selbstironisches Sachbuch über Nerds und Geeks, geschrieben von einem echten, weiblichen Nerd! Voller Vorfreude schlug ich es auf – und wurde herb enttäuscht. Sicher, unter dem Deckmantel des Humors kann und darf man viel verzeihen. Dass es kein fundiertes Standardwerk ist, sollte jedem bewusst sein und erwartet habe ich dies auch nicht. Doch bin ich nach der Lektüre dieses Buch wirklich unsicher, ob es nicht lieber ein Blog hätte sein sollen, aufgesplittert in mehrere, kurzweilige Blogartikel. Der Schreibstil ist meines Erachtens nach zu großen Teilen zu umgangssprachlich, der Humor nicht fein genug. Es mangelt an treffsicherer Ironie, ist zu wenig beissende Parodie gerade in Hinblick darauf, dass es schon einige persiflierende Texte zum Thema gibt und man entsprechend schon mehr bieten muss als die üblichen Floskeln. Besonders fällt dies im direkten Vergleich zum „Nerdmädchen„-Text David Grashoffs auf, der mit der Erlaubnis des Poetry-Slammers in das Nerdicon eingegliedert wurde. Grashoffs Liebeserklärung sprüht vor wortgewaltigem, kreativem Witz. So, wie ich es mir wünschen würde.

Schwerer wiegen für mich jedoch inhaltliche Faktoren. Ich möchte dies kurz an einem prägnanten Zitat von ihr innerhalb des Buches erläutern. Sie schreibt im Lexikon unter dem Begriff „Wikipedia“:

„(…) In Wirklichkeit jedoch hat Wikipedia nicht nur Lehrern zu ihrem Abschluss verholfen, sondern auch so manch anderem Studenten dank Wisenschafts-Limbo die Hausarbeit gerettet.“
Genau diese Einstellung merkt man den Texten an. Nicht nur in den Momenten, in denen sie Wikipedia zitiert, sondern leider auch, wenn sie dies nicht direkt kennzeichnet. Sie verlässt sich gerade bei der Geek-Nerd-Differenzierung zu sehr auf das Wiki, sodass sie Fehlinformationen mit einfügt. Und das, obwohl sie einen der ersten Googletreffer bei der Recherche noch mit zu Rate gezogen hat: t3n. Dort wird die Frage aufgeworfen, was man sei; ein Nerd oder ein Geek, hübsch erklärt durch eine zusätzliche Grafik. Es werden kleinere Teile zitiert, ohne dass dies ersichtlich wäre. Mangelnde Quellenangaben sind übrigens ein Punkt, der mich persönlich mit gemischten Gefühlen zurück lässt.

Innerhalb des Nerdlexikons werden drei Toplisten vorgestellt: Die „Top Five der fantastischsten Urlaubsorte“, die „Top Eight der begehrenswertesten Dinge“ und die „Top Eight der nerdigsten Seriennerds“. Erstere Liste stellt den Wellnesstempel Mittelerdes vor („Ganz vorne dabei ist jedoch auch das 5-Ringe-Etablissement von Elrond und seinem Team aus hoch-und langqualifizierten Fachkräften. Hier kann sich der Urlauber im Ambiente zwitschernder Vögel und in der Ferne plätschernder Wasserfälle an Lembas laben„). Weitere Orte: Hogwarts Castle, das Wunderland („Überlebt man den Sturz ins Kaninchenloch, erlebt man einen abgefahrenen Trip(..) Einfach bei einer Teeparty mit dem durchgeknallten Märzhasen (…) entspannen.“ und Charlys Schokoladenfabrik („Kulinarische Reise durch Candy Mountain“).

Nun. Es gibt einen Nerdblog, den ich seit Jahren lese und dessen Betreiber ich auch mittlerweile persönlich kenne und mag. Ich kenne die Toplisten vom Nerd-Wiki. Hier wurde sich einfach fremder Texte bedient und diese nur sehr dezent an mancher stelle umformuliert. Ähnliches gilt für seine Version der begehrenswertesten Dinge, sowie für moviepilots Seriennerds. Moviepilots Website-Link fand im Nerdikon andernorts Erwähnung. Thilos Nerd-Wiki nicht. Hier wäre eine Quellenangabe das mindeste gewesen.

Wo zieht man die Grenze? Wann ist es noch Inspiration und wann eine simple Vorlage? Leider wirkt das Nerdikon an einigen Stellen, als habe man den Blick zu sehr auf andere Quellen, denn den Fokus auf ihre eigene Kreativität gelegt.

Wo wir gerade von anderen Blogs sprechen. Im Nerdlexikon werden „Blogger“ beschrieben. Näher wird definiert:„(…) Was hat das mit Nerds zu tun? Erstmal überhaupt nichts, so scheint es, aber schaut man in die andere Ecke, entdeckt man eine Bloggercommunity, die es in dieser Form noch nicht lange gibt: die Bücherblogger.“ Was folgt, ist ein kurzer Abriss über Bücherblogger.

Es gibt allerdings auch explizit Geek- und Nerdblogs.

Das Nerdikon hat Nerdblogs sogar zitiert. Umso mehr verwundert es, dass Geekblogs im Lexikon keine Erwähnung finden. Es gibt mehr als nur Bücherblogs. Es gibt Blogs über Gaming und über Technik. Es gibt Blogger, die Cthulhus häkeln und Blogger, die seitenweise über Rollenspiele schreiben. Doch, nun gut, es ist ein augenzwinkerndes Lexikon. Dennoch hat mich diese Stelle doch sehr verwundert.

Es gibt noch einige Punkte, die ich nicht so schön finde: „Games Con“ und „Battle Star Galactica“ beispielsweise. Dass behauptet wird, dass Pandaren nur zur Horde gehören würden oder dass Peter Jackson nur einen Cameoauftritt innerhalb der Herr der Ringe-Trilogie hatte. Oder dass eigens oder von anderen Rezensionen empfundene Negativpunkte an Serien allgemeingültig seien. Doch sind dies nur Kleinigkeiten, auf die ich nicht näher eingehen möchte. Man sollte einfach Ahnung von dem haben, worüber man schreibt oder zumindest Leute zu Rate ziehen, die einem bei bestimmten Unterpunkten helfen können. Die Recherche sollte sich eben nicht nur auf den schnellen Blick auf Wikipedia beschränken.

Fazit
Das Nerdikon möchte kein fachlich fundiertes Werk sein, sondern Humor bieten und sich selber nicht so ernst nehmen. Leider ist der Humor bei mir nicht angekommen – obwohl ich Parodien, Ironie etc. liebe und auch über mich als Geek wunderbar lachen kann. Ich hatte geschwankt, ob ich ihm einen oder zwei Punkte geben soll und bin letztlich bei zweien verblieben, da ich die Prämisse sehr gut finde, es sicher kurzweilig ist und ich ihr keine bösen Absichten in Bezug auf ihre Inspirationen unterstellen möchte.

Für wen ist das Nerdikon also geeignet?Für Frauen und Männer, die einen lockeren (unvollständigen und nicht ganz korrekten) Einblick in die Hintergründe erhalten möchten. Für Bahnfahrende und Im-Wartezimmer-Wartende. Mies ist es nicht. Es ist nur geschickt komplett an meinem Sinn für Humor vorbei geschlittert. Letztlich sind Geeks natürlich voll im Trend, weshalb das Buch sicher Anklang findet und weshalb dies genau der richtige Zeitpunkt ist, um es zu veröffentlichen.
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am 19. Januar 2014
In ihrem "Sachbuch" stellt die Autorin in einer ansprechenden Art und Weise die Welt der Nerds und Geeks vor (ohne dabei natürlich die weibliche Pendants dabei zu vergessen!). Außer einer Spezifikation dieser Spezies bekommt man auch allerhand von ihrer nerdigen Welt zu Gesicht. Von Comics und Mangas bis zu TV-Serien und überragenden Autoren.
Einige dieser nerdigen Begriffe kannte ich bereits und habe mich sehr gefreut sie in dem Buch wieder zu finden! Andere Dinge waren mir neu und das wo ich eigentlich dachte ich wäre eine ganz passable Nerdine...aber so habe ich Neues kennengelernt und weiß nun einiges mehr wo ich mich sicher nie getraut hätte jemanden danach zu fragen! (So habe ich es dann auch im anschließenden Nerd-Quiz knapp zum Nerd geschafft!)

Man kann das Buch wunderbar einfach durchlesen ohne es aus der Hand zu legen, oder man macht es wie ich und unterbricht zwischendurch immer mal (was dank der Gliederung des Buches wunderbar geht) und schaut sich die interessanten Hinweise auf Autoren/Serien/Youtuber etc an.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich außerdem die wunderbaren Illustrationen die dem ganzen noch den besonderen Schliff gibt. (Und man sich beim lesen immer wieder fragt wer denn diese zwei wunderbaren Nerds sind, die man dort sieht...ob die Nerdine vielleicht die Autorin darstellen soll?)

Ich bin auf jedenfall schon sehr gespannt auf das nächste Sachbuch der Autorin das am 1.3.2014 erscheinen soll und hoffe, dass "Technikgirl - Wenn Mädchen Technik lieben" genauso ansprechend geschrieben und gestaltet ist.
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am 9. Mai 2014
Eigentlich hatte ich mir das Buch ja nur zugelegt, um endlich zu verstehen, was meine Söhne so sprechen. Mit gemischten Gefühlen versenkte ich mich in die Lektüre. Ich war mir nicht sicher, ob ich sie verstehen würde, ob sie mir Spaß machen würde. Und siehe da: Nach einem durchgehend gelesenen Abend war ich bereits ans Ende des Buches gekommen.
Stefanie Mühlsteph schafft es mit soviel Charme und Witz die Welt der Nerds zu erklären, dass mir keine Moment langweilig wurde. Im Gegenteil: Dinge, die ich schon vergessen glaubte, kamen wieder in meine Erinnerung zurück und ließen mich schmunzeln. Dinge, von denen ich gar nicht wusste, dass sie auch zum Nerd-Dasein gehörten, wurden mir auf einmal klar. Je länger ich in dem Buch las, desto klarer wurde mir eins: Sehr weit entfernt von einem Nerd bin ich nicht. (Der Test am Ende des Buches bestätigte mir das) Selten habe ich mich durch ein Sachbuch so gut unterhalten gefühlt, wie durch das Nerdikon. Ich werde es jetzt an meine Söhne weitergeben und warte auf befremdete Blicke ihrerseits ... :)
Eine ganz klare Fünf-Sterne-Wertung und Kaufempfehlung!
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am 22. Dezember 2014
Der Titel und der Klappentext lies ein interessantes Buch vermuten, dass ein wenig hinter die Kulissen der Stereoptypen rund um Nerds und Geeks blicken lässt. Tatsächlich findet sich aber außer eben diesen doch eher wenig. Kaum Tiefgang, oberflächliches Gekratze und der - in meinem Augen nicht wirklich gelungene - Versuch mit lustiger Sprache für Stimmung zu sorgen. Wer flaches Gebrabbel mag für den ist sicherlich etwas dabei - wer ein wenig mehr Tiefgang erwartet sollte lieber die Finger davon lassen.
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am 3. Juli 2014
Stephanies Nerdikon ist das perfekte Geschenk für eure Freunde mit eigenartigen Marotten und Hang zu Computern. Sie werden sich selbst darin wiederfinden, auf eine ganz liebevolle Weise in die Komik verzerrt. Ich hatte ein wenig Sorge, ob es eins dieser Werke ist, dass einfach alle Klischees der Reihe nach aufzählt und ins Lächerliche zieht. Das tut es nicht!
Es hat im Gegenteil viele aufwändig recherchierte und interessante Details über die Spezies Nerd. Zudem nimmt das Buch sich selbst nicht allzu ernst und macht beim Lesen deshalb gute Laune. Das wird noch durch die hübsche Aufmachung unterstützt, die mit lockerem Layout und witzigen Illustrationen alles in ein hübsches Licht rückt.
Letztlich ist aber der Inhalt doch dünn, denn ein wirklicher Mehrwert entsteht nicht, wenn man so eine Nerd-Anleitung denn mal gelesen hat. Auch die Abgrenzung vom Nerd zum Geek hat mich nicht final überzeugt.
Fazit also: Hübsche Idee, super umgesetzt, ein Geschenkbuch das niemand brauchte, aber über das sich die Meisten doch freuen.
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am 7. Oktober 2014
Meine Meinung:

Ein Sachbuch zu rezensieren, ist immer etwas schwierig. Die Charakter, also Protagonisten und Antagonisten, fallen eigentlich komplett weg. Ebenso die Handlung, denn für gewöhnlich gibt es keine.
Aber ich versuche es dennoch, meinen Leseeindruck zu einer Rezension zusammenzufassen.

Der/Die/Das Nerdikon kommt mit einem wunderbaren Cover daher, und das sage ich, obwohl ich nachweislich gar kein Nerd bin. Jeder, der in seinem Leben schon früh einen Computer besessen hat, kennt kleine pixelige Figuren, mit welchen man sich durch diverse Levels schlagen musste. Und auch das Wort IKON an sich, sollte selbst Nicht-Nerds ein Begriff sein.
Auch ohne den Klappentext zu kennen, erkennt man deutlich, hier wird aufgeräumt und ausgemerzt – der Nerd wird beleuchtet. (Der Klappentext verrät es überdies mehr als deutlich).

So, also haben wir in gewisser Weise doch Protagonisten: die Nerds. Und die Geeks. Ebenso hat beinahe jeder eine Vorstellung vom Nerd: Pulunder, Cordhose, Hornbrille. Nun, so falsch liegt man mit dieser Ansicht auch gar nicht, wie die Autorin selbst feststellt. Jedoch offenbart sie auch, was den Nerd als solches ausmacht und dass dies weitaus mehr ist, als pickelige Streber, deren Witze man nur mit Bestnotendurchschnitt auf der Uni versteht.
Anhand eines ausführlichen Alphabets beleuchtet Stefanie Mühlsteph allerhand Fachbegriffe, die mit Nerds und Geeks in Verbindung gebracht werden. Genauso werden gängige Serien beleuchtet und auf ihren Wahrheitsgehalt abgeklopft, es gibt sogar Kapitel, bei denen sich mein Hirn instant ausgeschaltet hatte.
Das liegt nun, lieber Leser, wahrlich nicht an mangelnder Recherche seitens der Autorin oder einem öden Schreibstil, sondern vielmehr an der Tatsache, dass ich eher ein Geek als ein Nerd bin und daher ab einem gewissen Maße von Hexadezimalzahlen und Binärcodes einfach nur noch ein monotones Rauschen in den Ohren höre und absolut nicht mehr aufnahmefähig bin. ;)

Dennoch bietet NERDIKON mehr als genug Sequenzen, schmunzelnd in seinem Bett zu liegen und auch ein wenig Mitleid mit dem Nerd zu haben. Eigentlich ist es nämlich eine völlig missverstandene Spezies, was mir nun auch klar ist, wobei ich gestehen muss, sehr gerne Nerds um mich zu scharen, selbst wenn ich daneben eher wie das Fass voller Unwissen wirke.

Die Autorin hat mit dem Nerdikon mit einigen Vorurteilen aufgeräumt und darüber hinaus auch etwas für die Sensibilisierung getan. Es fällt mir schwer, etwas besonders und etwas weniger besonders hervorzuheben, weshalb diese Rezension eher allgemein gehalten ist.

Eine Leseempfehlung? Klar. Für alle die, die Nerds gerne verstehen würden und keine Angst vor nicht ganz so staubigen Sachbüchern haben, denn das ist das Nerdikon mit seinem lockeren Sprachstil ganz und gar nicht.
Aber Vorsicht – es gibt Unmengen an Informationen und schon nach kurzer Zeit, steigen feine Rauchschwaden aus den Ohren.
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am 20. Januar 2014
Schreibstil

Mühlsteph hat in diesem Werk einen wunderbar humorvollen aber auch sachlichen (klar, es ist nun mal ein Sachbuch) Schreibstil vorgelegt. Es liest sich flüssig, wenn ich auch über mir unbekannte Dinge ein wenig stolperte, aber das sei nun eher meinem Unwissen zuzuschreiben, als der Autorin.

Zu Charakteren, der Umgebung und dem Plot kann ich in dieser Rezension logischerweise nichts sagen, schließlich ist es ein Sachbuch. Dennoch kann ich verlautbaren lassen, dass es sich durch und durch von Nerds, Geeks, deren weibliche Pendants und alles, was drumrum dazugehört, handelt. Anfangs erfolgt eine kleine Übersicht, was den Nerd vom Geek unterscheidet, welche Unterkategorien es davon noch gibt, warum ein Nerd es als Auszeichnung betrachtet, von anderen Nerds als eben dieser betitelt zu werden. Zusätzlich zeigt es Schwierigkeiten auf, die das Nerdtum mit sich bringt, gerade was soziale Kompetenzen anbelangt. Anschließend folgt von A-Z alles, was den Nerd und Geek bewegt, was Bedeutung besitzt, etc pp. Ganz zum Ende hin gibt es einen kleinen und nicht sonderlich ernst gemeinten Nerd-Test, in dem man feststellen kann, wie viel Nerd oder Geek in einem steckt.

Nur so als Randinfo: Ich bin eine Nerdine. Jawohl. Und stolz drauf! Auch wenn ich mit den naturwissentschaftlichen Fächern nie viel anfangen konnte (auch wenn ich Physik wirklich gern mochte und Chemie auch herrlich angsteinflößend wirkte), so gehöre ich zum Stargate-Kommando (SG1, Atlantis und Universe), liebe The Big Bang Theory und deren Humor, reiste mit der Battlestar Galactica zur zweiten Erde, tingle und leide mit dem Doctor, (und viele andere Serien und Filme noch dazu), bin eine leidenschaftliche Buchbloggerin (da ich sonst wenig bis niemanden habe, mit dem ich über meine Meinung zu Büchern diskutieren kann), liebe, liebe, LIEBE Fantasy und Science Fiction (oder deren Mischgenres), habe meine Leidenschaft “Bücher” zu meinem Beruf gemacht und besitze schon von Natur aus einen blassen Keller-Teint ;). Es gibt also viele Gründe, warum ich ein Nerd bin. Dank Mühlstephs Nerdikon bin ich mir nun auch sicher *g*.

Ich kann jedem dieses Buch nur ans Herz legen, der einen kleinen oder auch tieferen Einblick ins Nerdtum gewinnen will. 5 starke Sterne für das Nerdikon! So und nun auf nach Nerdistan!
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am 11. Juli 2015
Das Buch Nerdikon ist ein Lexikon in dem Nerd-Begriffe erklärt werden (von A bis Z also von Animes, über Battlestar Galactica und Minecraft bis zu WLAN, WoW und Latex.

Davor gibt es eine kurze Einführung zu Nerds und TV Serien (Big Bang) oder Nerdthemen.

Das alles ist mehr oder weniger lustig geschrieben, es ist eben keine akademische Abhandlung eines Germanisten sondern eine sehr subjektive Meinung eines weiblichen Nerds, der offenbar sehr stolz auf seine weiblichen Mitnerds ist. Öfters wird erwähnt wer das GPS System miterfunden hat , wer Ada Lovelace war usw... Das ist ja sehr schön aber auch ein bisschen peinlich- dass Frauen früher eher wenig in technischen Berufen waren hat ja nichts mit der Unfähigkeit von Frauen zu tun sondern war ein kulturelles Phänomen, das sich in neuer Zeit hoffentlich ändern wird.

Ansonsten ein eher harmloses Buch über Nerds, wer nicht ganz in diesem Thema ist wird einige Anspielungen und Witze nicht verstehen. Deshalb vielleicht wirklich mehr für Nerds geeignet als für Leute, die davon keine Ahnung haben.
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am 19. Dezember 2014
Ich hatte die Kritik dazu gelesen (c't ?) und mir etwas mehr erwartet.
1x gelesen und dann freigelassen.

Bin nicht direkt eingeschlafen - aber die Augen fielen doch öfter zu.
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