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am 20. Oktober 2016
Das Buch hat mich sehr traurig gemacht.

Ich wollte ein Sachbuch über die Finanzwelt und es hat alle Anforderungen meinerseits erfüllt.

Es ist gut geschrieben, mit vielen anschaulichen Beispielen. Allerdings hat es mich wahnsinnig wütend gemacht, da es recht deutlich darstellt, dass Vorgänge, die bei Privatpersonen als Steuerhinterziehung gelten, im Bankensystem völlig legitim und legal sind.
Ich fühlte mich diesem ungerechten Rechtsstaat durch dieses Buch wahnsinnig verarscht und hilflos ausgeliefert. Dagegen muss man eigentlich vorgehen.

Das Buch sollte jeder 16 jährige lesen, da es sehr klar und deutlich beschreibt, wie der Geldfluss funktioniert und warum man durch Kredite den Umlauf von Buchgeld vervielfacht. Es ist grundlegendes fundiertes Wissen über das Bankensystem, was hier in aller Nacktheit dargestellt wird. Das sollte in keinem Wirtschaftskundeunterricht fehlen.
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am 25. November 2017
Was war der für mich inspirierendste Gedanke?
Leider ist das Buch eher im Bereich „negativer Input, der einen unten hält einzuordnen". Sicherlich erfährt man einiges, was in der Welt schief geht, aber was nutzt dieses Wissen im eigenen Leben? In meinem leider nichts. 

Was hat mich dieses Buch gelehrt?
Der Klappentext verspricht ja Taktiken und Möglichkeiten, die Situation zu den eigenen Gunsten zu nutzen. Genau die fehlen aber gänzlich. Wäre ich ohne Vorwissen an das Buch gegangen, hätte ich in der ersten Hälfte ein wenig über die Frage „Was ist eigentlich Geld"? erfahren.

Wem empfehle ich das Buch?
Absoluten Neulingen im Gebiet BWL und VWL, die ohne Fremdwörter und über einfache Texte in das Gebiet einsteigen wollen. Doch auch für die gibt es da bessere Bücher die nicht so negativ geschrieben sind.

Review

Okay es geht um Politik. Okay es geht um Geld. Dazu noch ein reißerischer Titel. Fleißig=Gut / Reich=Böse. Also starten wir erstmal mit einer großen Portion Skepsis in das Werk.

Fangen wir erst mal von hinten an zu lesen. Zumindest ist schon mal ein umfangreiches Quellenverzeichnis dabei. Sicherlich Welt, Spiegel Online und ähnliche sind jetzt nicht gerade das was man als akademisch bezeichnen würde, da aber eine große Bandbreite an Nachrichtenmagazinen verwendet wurde, kann man erstmal davon ausgehen, dass sich die Autoren das Ganze nicht ausdenken.

In den ersten Kapiteln werden die Grundzüge unseres Geldsystems, die Entstehung von Geld in der heutigen Zeit und die Funktionsweisen von Zentralbanken sehr anschaulich und einfach dargestellt. Einige inhaltliche Fehler sind dabei, im Großen und Ganzen wird das Thema jedoch erklärt.

Die erste Hälfte des Buches ist eine informative Auflistung der letzten Krisen, deren wahrscheinliche Entstehung unterlegt mit verschiedenen Hintergrundinformationen um zu verstehen, warum eigentlich das passiert ist was passiert ist.

Leider wird es ab der zweiten Hälfte inhaltlich um einiges dünner. Außerdem wird das Gefühl, dass man mit diesem Buch negative Stimmung machen möchte (klar, verkauft sich gut) um einiges stärker. Sicherlich, eine gewisse Prise Populismus merkt man schon von Anfang an. Das tut dem Werk aber generell nicht schlecht, denn man kann davon ausgehen, dass jeder der sich mit diesem Thema befasst auch den gesunden Menschenverstand mitbringt, aufgenommenes zu hinterfragen, was ja eigentlich auch eine Grundaussage dieses Buches ist.

Dennoch hätte man die gleiche Menge Informationen auf wesentlich weniger Seiten insgesamt griffiger darstellen können. Gerade die zweite Hälfte wirkt doch sehr aufgebläht.

Auch wenn ich das Buch recht schnell durchgelesen habe,  was durch den eingängigen Schreibstil nicht sonderlich schwer ist, habe ich für mich nicht wirklich einen Nutzen daraus ziehen können. Wer aktiv die Nachrichten verfolgt, weiß eigentlich bereits alles,  was dieses Buch weitergibt.

Wer aber in das Thema Fiat-Währungen und die Hintergründe der letzten großen Ereignisse hineinarbeiten möchte,  findet hier ein ganz nettes Einstiegswerk.
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HALL OF FAMETOP 50 REZENSENTam 20. Oktober 2013
*
"Der größte Raubzug der Geschichte", das klingt nach einer Räuberpistole, nicht unbedingt glaubhaft und doch muss man die beiden Autoren nach der Lektüre genau zu diesem Buchtitel beglückwünschen: "Ja, genau so ist es!" Was Casinoimperien, die italienische Mafia, die russische Mafia, ja, alle Verbrecherorganisationen der Welt zusammen, plus alle korrupten Diktaturen unserer Zeit an Geldern einnehmen, ist rein gar nichts gegen die Gewinne unseres weltweiten Finanzsystems! Wir sind alle davon betroffen und werden alle von diesem System manipuliert und ausgenommen. Ein paar Reiche werden immer reicher, die Fleißigen werden immer ärmer!

Das ist die vernichtende Feststellung der beiden Autoren. Matthias Weik und Marc Friedrich haben beide seit über zehn Jahren tiefe Einblicke in das internationale Wirtschaftsleben genommen. In ihrem Buch hinterfragen sie die Mechanismen der weltweiten Finanzströme und deren Auswirkungen auf die Politik, auf unser Vermögen und... auf unsere Zukunft. Ihr Buch ist 2012 erschienen und innerhalb von wenigen Wochen zum Spiegelbesteller avanciert. Die heute besprochene Auflage vom September 2013 ist bereits die dritte Auflage seit Erscheinen und viele Prophezeiungen der Autoren sind leider bereits dabei, Wirklichkeit zu werden!

"Solange die Musik spielt, muss man tanzen", sagte Chuck Prince, der ehemalige Chef der Citigroup. Das war sein berühmter Kommentar zur "Lehmann-Krise" 2007. Kurz darauf folgte der Absturz und die schwere Finanzkrise von 2008. Es folgten Bankenrettungen, diverse Rettungsschirme, taumelnde Volkswirtschaften wurden (mit Steuergeldern) unterstützt, viele Praktiken der Banken an den Pranger gestellt und doch ist heute wieder alles wie zuvor- nur noch schlimmer!

Die Reise, auf die uns die beiden Autoren mitnehmen, ist hochspannend und sehr eindringlich beschrieben. Ein vierzigseitiges Quellenverzeichnis schließt das Buch ab und gibt dem Leser die Möglichkeit, das Thema weiter zu vertiefen.

Komischerweise dreht sich bei den meisten Menschen alles um Geld und jeder hat jeden Tag die bunten Papierchen in der Hand, aber so gut wie niemand kennt sich mit diesem Zahlungsmittel aus! Man glaubt an den Wert dieses Geldes und an seine Beständigkeit. In Wirklichkeit ist kaum eine Sache so risikobehaftet und labil wie eine Währung. Sie kann abgewertet werden, sie verliert schleichend an Wert oder sie verschwindet sang- und klanglos von einer Stunde zur anderen! Und dann die Geschichte mit den Derivaten und Fondspapieren, die im Buch ab Seite 41 mit dem herrlichen Beispiel von "Jimmys Kneipe - Party auf Kredit" sehr einleuchtend erzählt wird. In Kurzform: " Jimmy macht eine Kneipe auf und verkauft an alle Besucher auf Kredit. Die Bank freut sich, dass Jimmy 1000 Kunden hat und verpackt dieses tolle Business in Wertpapiere, die Vodkaexpress 1.0 heissen und wiederum gewinnbringend verkauft werden." Mit solchen Spielchen und den zu 100% finanzierten Immobilien in den USA explodierte 2008 die Blase. Mittlerweile, führen die Autoren aus, ist sie um einiges größer geworden, denn diese Spiele haben sich potenziert, neue Namen angenommen und gehen mit dem selben, erfolgreichen Muster weiter. Es gibt Vermögensverwalter in den USA, die 2,4 Millionen Dollar...pro Stunde verdienen! Mit der gigantischen Finanzmacht der drei reichsten Unternehmen der Erde, wie American International Group, EUREX oder BlackRock (noch nie gehört? Ich auch nicht...) werden die Geschicke der Welt geregelt und alle Weichen gestellt. Längst hat diese ultrareiche Finanzlobby, die unendliche Geldmengen "aus dem Nichts schöpft", eigene Zugänge zur EU, zur USA oder anderen Staaten und internationalen Verbänden. Die Finanzwirtschaft bestimmt über das Wohl und Wehe von allen Staaten. Und alle Staaten sind heute exorbitant verschuldet und viele sind am Rande des Ruins. Die Mehrzahl der Staaten ist nicht mehr in der Lage, die aufgenommen Schulden jemals zurückzubezahlen, so wie die USA, Japan, Neuseeland oder einige Staaten der EU! In den USA ist alleine der Staat Minnesota in den letzten 6 Jahren zum zweiten Mal zahlungsunfähig geworden, andere Staaten haben schon mal vorsorglich wieder eine Goldwährung eingeführt, um dem Dollarverfall beizukommen und auch der Terminator konnte die Staatspleite von Kalifornien nicht aufhalten.

Der finale Crash steht vor unserer Haustüre so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Autoren am Schluss des Buches geben zum Krisenszenario wertvolle Tipps, wie man sein Vermögen retten kann.

Das Buch erklärt sehr anschaulich das Räderwerk der Finanzindustrie für jedermann. Ohne Zweifel eines der wichtigsten Bücher des Jahres!

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am 4. Oktober 2017
Fand das Buch relativ gut geschrieben, da viele Quellen die ganze Geschichte mit Glaubwürdigkeit untermauern. Ich fand vor allem die erste Hälfte des Buches gut, doch dann wurde es immer eintöniger. Insgesamt ein gutes Buch, das nochmal auf viele Probleme in der Bankenwelt eingeht. Insgesamt fehlt es mittlerweile etwas an Aktualität.
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am 3. Januar 2013
Sehr informatives Buch das mich hat sehr nachdenklich werden lassen. Das man Politikern keine Glauben schenken kann, wusste ich vorher, doch nun hat sich dieses nur noch verstärkt.
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am 18. Juni 2015
Das Buch war hochinteressant zu lesen! Wenn ich mir vorstelle, wass uns erwarten könnte, wird mir Angst und Bange :o((
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am 12. August 2016
In dem Buch werden grundsätzliche Mechanismen der Geldwirtschaft wie die Buchgeldschöpfung, der Zinseszinsmechanismus und eine Reihe von Fehlentwicklungen die letztlich zur Immobilien-, Bank-, und Staatsschuldenkrise geführt haben, beschrieben. Dabei wird besonderer Wert auf eine akribische Darstellung der bewegten Beträge und der Bonuszahlungen von Chefs einiger ausgewählter Banken gelegt. Diese Details wären für eine sachliche Darstellung nicht nötig gewesen, hier geht es eher um Meinungsmache. Dass dieser Teil des Buches nicht zu einem Zahlenfriedhof wird ist der guten Struktur des Buches und dem guten Schreibstil des Autorenteams zu verdanken. Bei allen im Buch getroffenen Aussagen ist zu berücksichtigen, dass die Autoren eine Vermögensberatungsfirma betreiben, sie raten Vermögen in Realwerten (Gold, Land, Wald, Whisky, …) und nicht in ungedecktem Buchgeld anzulegen. Von der Richtigkeit diese These versuchen sie die Leser in ihrem Buch zu überzeugen. Es steht dem Leser frei, sich den Thesen anzuschließen.
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am 31. Januar 2014
Dieses Buch ist sehr sachlich recherchiert, sehr ausführlich erklärt und hochinteressant geschrieben - es fängt mit der Bedeutung von Geld an, geht und berichtet daraufhin ausführlichst über die jüngste Finanzkrise mit all den Ursachen, Geschehnissen und Folgen. Dabei ist alles gründlich mit Quellen belegt, und mit vielen einfachen Beispielen untermauert; ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Negativ muss ich leider die Einstellung des Autors beurteilen: Auch wenn alle Sachverhalte möglichst objektiv dargestellt werden ist dies ein typisches Exempel mit Schimpfen auf die bösen Banker / Lobbyisten / Politiker, ohne irgendeinen Verbesserungsvorschlag darzulegen; es vermittelt eine deprimierende Stimmung von der nächsten Krise, die wohl jeden betreffen wird. Dabei sind die "Prophezeiungen" des Autors bisher noch nicht aufgetreten. Immerhin liefert er am Ende kurz ein paar Investmentvorschläge bei Krisenszenarien. Negativ muss ich auch die Länge des Buches bewerten, da das letzte Viertel rein aus Quellenangaben besteht.
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am 4. August 2014
Gestern habe ich das Buch gelesen und im Anschluss auf Sky den Film "The International" gesehen, der wie eine Bekräftigung des im Buch Gesagten wirkte... Dieses Buch ist wirklich empfehlenswert und ein Blick in die heutige Presselandschaft liest sich wie eine Fortsetzung des im Buch Geschildertem. Heute morgen erfahren wir über die "Rettung" der portugiesischen Skandal-Bank Espírito Santo mit europäischen Steuergeldern durch Verstaatlichung...
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am 27. April 2017
Das Buch selbst ist sehr gut, aber:
Ich habe das Buch mehrfach gekauft. Einmal für mich und zweimal zum weitergeben.
Ich musste leider feststellen dass es dieses Buch von zwei verschiedenen Verlagen und damit in unterschiedlicher Qualität gibt.
Bedauerlicherweise zeigen die Offerten auf den Amazon Marketplace nicht den Verlag und auch nicht unterschiedliche Formate,
gebundenes Buch, Paperback, Taschenbuch und Größe in cm.
Damit habe ich auch ein Buch in minderer Papierqualität und einfarbigen anstatt mit tlw. farbigen Abbildungen gekauft.
Ich konnte dieses eine Exemplar nur noch verschenken weil meine Unkosten von anderer Seite einzufordern unfair gewesen wäre.
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