Hier klicken Sale Salew Salem Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Bestseller 2016 Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic longss17

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
82
4,8 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:24,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 7. Februar 2016
Diese Buch wird nie langweilig. Dachte erst, was interessiert mich, wie die Biene Wärme erzeugt und warum -
Tautz belehrt einen zu etwas Besserem überaus spannend und unbedingt einer funktionierenden Beweiskette
gehorchend - ihm gelingt der Spagat zwischen Uni/Lehrbetrieb und breiter Masse.

So wird man durch dieses Buch zu einem Insektenforscher und möchte am liebsten selbst nach allen Regeln der
Kunst neue Geheimnisse zur Honigbiene erforschen, das Schöne Hr. Tautz holt einendabei auf jedem Kentnisstand
ab was man daraus macht obliegt einen selbst.

Das Buch hätte meines Erachtens umfangreicher ausfallen können. Ich denke Hr. Tautz weiss noch viel mehr.
Als Verfechter des Honigwohls wünschte ich mir ausserdem ein Druck auf Umweltpapier statt Hochglanz,
die Forderung nach weniger Chemie in der Umwelt für die Biene würde so durch eigenes Handeln glaubwürdiger,
denn Gewinnstreben und Absatzdenken ist nicht alles.

Bilder sind sehr gut gelungen, auch hier wünschte ich mir einen Internet_Link o.ä. zu einem grösseren Fundus
mit einer Videosammlung z.B. Bau einer Wabe in Zeitraffer o.ä. - die Genialität dazu hat der Autor.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Mai 2017
Falls jemand sich mit Bienen anfreunden möchte, muss er unbedingt dieses Werk lesen. Es gibt (glaube ich) nichts, über das Tautz nicht berichtet hätte. Ich habe in meinem Garten bereits einiges geändert, um den kleinen Brummern das Leben leichter zu machen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juli 2007
Wer sich mit der Lehre vom Leben (Biologie) beschäftigt, stößt auf die Honigbiene - fast überall! So gesehen ist das meisterlich geschriebene Buch "Phänomen Biene" von Jürgen Tautz eigentlich ein spannend und verständlich verfasstes Lehrbuch der Allgemeinen Biologie - und dazu noch glänzend bebildert: Über Organisationsformen des Lebens erfährt man etwas im Kapitel, das den Bienenstaat als Superorganismus beschreibt. Erstaunliches berichtet der Autor über die (Blüten)-Ökologie und das mutualistische Geben und Nehmen beider Partner in dieser Zweierbeziehung, in der jeder auf seinen Vorteil bedacht ist, aber dabei nicht gegeneinander sondern zu gegenseitigem Nutzen agiert ("Tausche Energie gegen Sex"). Wer sich je mit Bienen beschäftigt hat, war beeindruckt von ihrem effektiven Informationssystem. Was im Buch darüber zu lesen ist, geht weit über das allgemeine Wissen über dieses Thema hinaus. Die Leistung, die das kleine Bienengehirn dabei vollbringt, ist - so erfahren wir - äußerst beeindruckend: Es erkennt die Güte der Nahrung, vergleicht verschiedene Angebote und wichtet diese, merkt sich Himmelsrichtungen, Entfernungen, Landschaftsstrukturen, kann all diese Informationen im dunklen Stock an Artgenossinnen weitergeben (wobei der dort nicht sichtbare Sonnenstand in Schwerkraftwerte "übersetzt" wird). Die Information wird im Gewusel des Stockes von interessierten Artgenossinnen wahrgenommen, verstanden und in erfolgreiches Aufsuchen guter Nahrungsquellen umgesetzt. Wir erfahren, dass die Effektivität der Energiebeschaffung im Tierreich ihresgleichen sucht, denn von der Tätigkeit verhältnismäßig weniger Sammlerinnen lebt eine ganze Heerschar von Stockbienen. Der Autor zeigt uns, wie mit modernsten Methoden z.B. der Mikro-Thermographie die erstaunlichen physiologischen Leistungen der Einzelbiene und des gesamten Superorganismus erforscht werden. Wer wusste schon vor der Lektüre des Buches etwas über "Heizerbienen", die durch Wärmeregulation gestaltend z.B. in das Fortpflanzungsgeschehen und den Wabenbau eingreifen? Spannend wird es beim Kapitel Sexualität und Genetik: Wie kann sich ein unbefruchtetes Ei zu einem Organismus entwickeln? Wie wird das Geschlecht der Bienen bestimmt? Wie sichert die Königin ein jahrelanges Überleben der nur einmal aufgenommenen Spermien? Warum gibt es keine nennenswerte Konkurrenz unter den Drohnen um die wenigen fortpflanzungsfähigen Weibchen? Fragen, die sich insbesondere bei den Hautflüglern - und dort vor allem bei den staatenbildenden - stellen und beantworten lassen. Evolutionäre Gesichtspunkte werden bei der Frage diskutiert "wie wird erreicht, dass sich der Großteil des Volkes nicht selbst fortpflanzt, sondern dies einigen wenigen überlässt"? Gibt es bei den Bienen doch den von Darwin immer verneinten Altruismus?
Vor der Lektüre des Buches waren bei mir viele Fragen bezüglich dieser außergewöhnlichen Insektengruppe offen. Nach dem Lesen auch ... nun aber neue! Kann man einem Buch ein besseres Kompliment machen?
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. November 2007
Das Buch ist mit seinen faszinierenden Bildern, Analogien und der verständlichen Sprache sicher ein einmaliges Buch für alle Natur- und Bienenfreunde.

Sicher fehlt es dem einen oder Anderen an Detail - so liegt der Fokus des Buches vielleicht ein wenig zu stark auf dem Verhalten der Bienen - aber insgesamt ist das Buch wirklich faszinierend und bringt sicher auch echten Bienenfreunden die ein oder andere neue Erkenntnis.

Der Autor hat sich wirklich Mühe gegeben, die interessantesten Aspekte des "Superorganismus" Biene zusammen zu tragen und in Bild und Wort anschaulich darzustellen, so dass sich das Buch leicht und flüssig lesen lässt. Mitnehmen kann man auch erstaunliche Fakten und Zahlen, die gekoppelt mit mindestens ebenso erstaunlichen Fotogafien auch Stoff für interessante Gesprächsthemen bieten und den Leser dazu bringen, das Buch ab und zu aus dem Schrank zu holen.

Sicher ist auch, dass die Begeisterung des Autors für Bienen extrem ansteckend ist. Auch Bienenneulinge werden an diesem Buch ihre Freude haben und vielleicht im nächsten Sommer mit etwas anderen Augen auf die kleinen Sechsbeiner schauen - denn Nebenher lernt man auch, wie wichtig die kleinen Bienen auch für uns sind...
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. April 2007
Dieses Buch ist ein echter Hammer! Seit Jahren kommen aus der "Würzburger Küche" der BEEgroup um Prof. Tautz einzelne sensationelle Entdeckungen, die jeden Imker und Naturfreund elektrisieren müssen. Nun hat Prof. Tautz das gegenwärtige Wissen um die Bienen zusammengefasst und in einem faszinierenden Buch vorgelegt. Als Stichworte seien beispielshalber genannt: die Tanzsprache der Bienen erzeugt Schwingungen auf den Waben; diese Schwingungen werden von den anderen Bienen mit Hilfe ihrer Rezeptoren an den Bienenbeinchen wahrgenommen und "verstanden", das konnte man rausmessen. Die Waben sind also der "Marktplatz" der Bienenkommunikation. Oder: auf den Brutwaben bleiben einzelne Zellen frei, damit "Heizerbienen" hineinschlüpfen können und die Brut auf 35°C halten - für Imker: vielleicht der Abschied vom "lückenlosen" Brutnest als Zuchtziel? Belegt werden diese Erkenntnisse mit Thermoaufnahmen, die zeigen, dass die Brustmuskulatur der Bienen durch "Zittern" Wärme erzeugt. Oder ein Drittes: das Bild von den fleißigen Bienen stützt sich nur auf die Bienen, die man schaffen sieht, die schwerbeladen im Taumelflug emsig zurück in ihr Volk purzeln. Die Wissenschaftler haben aber mit Hilfe von winzigen Sendern, die die Bienen auf dem Rücken tragen gezeigt, dass es auch viele träge Bienen gibt, die einfach auf den Waben herumlungern und stundenlang nichts Rechtes anfangen! Diese Hinweise sind nur zum Appetitanregen, die Fülle der Darstellung ist schlicht überwältigend!! Was früher der Nobelpreisträger und Entdecker der Bienentanzsprache Karl von Frisch und sein Nachfolger Martin Lindauer in jahrzehntelangen Forschungen rausgekriegt haben, ist heute die Basis für neues Wissen, das erst durch modernste Messmethoden und Erkenntnisse in verwandten Wissenschaften möglich wurde.
Ich habe das Buch in wenigen Tagen "verschlungen" und schaue immer wieder rein, weil dem Text auch wunderbare Fotos von Helga R. Heilmann beigegeben sind, die neben ihrem Detailreichtum auch eine einzigartige Ästhetik von der Schönheit der Bienen entfalten.
Bei diesen Buchumfang mit 250 Farbfotos, davon 50 ganzseitig, ist auch der Preis des Buches nur als sehr fair zu bezeichnen!
Ich finde, das Buch ist gleichermaßen für "Anfänger" als auch für "Fortgeschrittene" eine Schatztruhe, aus der jeder nicht nur dazulernen kann, sondern auch Begeisterung für die Bienen entwickelt - wenn man ohnehin nicht schon "gepackt" ist, wie ich es bin!
Leute, schnappt Euch dieses Buch, lest es, verschenkt es, das rät Euch ein begeisterter Imker und Honigjäger! Niemand wird es bereuen!
review image
0Kommentar| 65 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juli 2007
Honigbienen sind seit Urzeiten von den Menschen wegen ihres Honigs geschätzt und wegen ihrer Wehrhaftigkeit respektiert. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die biologische Wissenschaft intensiv mit sozialen Insekten und besonders Honigbienen auseinandergesetzt und ein reiches Detailwissen zum Zusammenwirken der Einzeltiere und seinen evolutiven Hintergründe zusammengetragen. Mit dem vorliegenden Buch Phänomen Honigbiene" hat sich nun ein Biologe aufgemacht, dieses Wissen aus den Fachkreisen hinaus für ein breiteres Publikum darzustellen. Prof. Tautz hat mit seiner produktiven Arbeitsgruppe viele Jahre auf das Studium von Honigbienen verwendet und eine Reihe wichtiger wissenschaftlicher Beiträge geliefert. Hier gelingt es ihm, fern von der Trockenheit fachlicher Pedanterie in packender Sprache dem Leser mit alltagsbezogenen Analogien die Fremdartigkeit der Existenzform Bienenvolk nahe zu bringen und die Verwunderung zu erzeugen, aus der heraus vertiefte Fragen erst entstehen können.

Mit ansteckender Begeisterung wird in den zehn Kapiteln des Buches ein weiter Bogen geschlagen, der die detailreiche Schilderung einzelne Themenkomplexe zu einem Gesamtbild bündelt. In diesem wird die moderne Sicht von Bienenvölkern als eigener Lebensform Superorganismus" und ihre interne Organisation auf die Aktivitäten der Einzeltiere zurückbezogen. Die einzelnen Themen werden durch die zahlreichen und hervorragenden Fotografien der Mitautorin H. Heilmann eindrucksvoll und plastisch hinterlegt. Seine besondere Lebendigkeit schöpft dieses Buch aus der sehr persönlichen Sicht des Autors, mit der er aktuellen Wissensstand mit eigenen Gedanken und Hypothesen verbindet. Auch wenn die Grenzen zwischen gesichertem Wissen und Vermutungen nicht immer völlig deutlich werden, stellen die kreativen Überlegungen auch für Fachwissenschaftler einen wichtigen Anstoß zur Klärung neu aufgeworfener Fragen dar.

Über Honigbienen, ihre Haltung und Nutzung ist schon viel geschrieben worden. Diesem Buch gelingt es, die biologische Sicht der Lebensform Honigbiene lebendig zu vermitteln und vom Nachdenken über Bienen zum Nachdenken über das Leben an sich und über das Leben der Menschen anzuregen. Den Bienen, von denen wir in vielfältiger Weise profitieren, wird es Freunde gewinnen.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Juli 2007
Phänomen Honigbiene ist ein großartiges Buch, für das ich dem Autor mit seinen Mitarbeitern und der Fotografin vielmals danke. Ich bin ein 68-jähriger "Jungimker". Was in diesem Buch mit klarer Struktur und verständlicher Ausdrucksweise beschrieben wird, hat meinen Blick auf die Leistungen der Bienen verändert und erweitert. Und die Fotos sind sensationell!

Leider trifft dies in meinem Exemplar nicht zu für das Lektorat. Eine Fülle von Fehlern macht das Lesen zu einer Holperstrecke. Dies soll in der aktuellen Ausgabe aber behoben sein.

Dennoch, die Lektüre ist ein Genuss. Auch "Nichtimker" können m.E. vielerlei Gewinn daraus ziehen, weil Aspekte von Naturphänomenen für jedermann verständlich und doch wissenschaftlich korrekt beschrieben werden.

Vielen Dank für dieses Buch!
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. November 2008
Phänomen Honigbiene" von Jürgen Tautz - eine kompetente und faszinierende Einführung in das Reich der Bienen ! Das Buch ist nicht nur für Biologen verständlich. Es ist daher auch all jenen zu empfehlen, die neugierig sind und ihr Wissen über ein Insekt erweitern möchten, dessen Fähigkeiten im Verlaufe der Evolution zur Bildung eines hochorganisierten Staates
("Superorganismus") geführt haben und dessen Eigenschaften weit über die verschiedenen Fähigkeiten seiner Mitglieder hinausgehen und sogar auf diese zurückwirken ! Der Autor ist einer der renommiertesten internationalen Bienenforscher. Er lehrt an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und ist Leiter der weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten Forschungsgruppe "BEEgroup". Der Aufbau des Buches ist ungewöhnlich, indem bereits am Anfang ( "Prolog" ) herausragende Leistungen des Bienenvolkes in prägnanter Weise präsentiert werden. Das steigert die Neugier, und von nun an wird man bis zum Ende der Lektüre in ihren Bann gezogen. Wer wie Jürgen Tautz in der Lage ist, auch die besonders komplexen Eigenschaften des Bienenstaates fast ohne den Gebrauch von Fachwörtern zu schildern, kann auch humorvolle Bemerkungen einfließen lassen, zumal wenn diese die Neugier aufs Neue anfachen. So verleiht er dem Bienenstaat den Titel "Säugetier h.c." (honoris causa) und, sehr geehrte Leserinnen und Leser, Sie werden sehen, dass man diesen Titel (schmunzelnd !) gerne akzeptiert, denn wie dem Säugetierindividuum ist es auch dem Bienenstaat im Verlaufe der Evolution "gelungen", seine Nach-kommenschaft im frühen Jugendstadium durch Wärmeproduktion ( Flug-muskelzittern bei "Heizerbienen" ) inklusive Temperaturregelung und Selbstversorgung durch eigene Nahrungsproduktion ( Schwesternmilch von Ammenbienen: "Designerfood" ) von den wechselhaften Umweltbedingungen unabhängig zu machen. Das ist ein Riesenvorteil gegenüber all jenen Organismen, die dazu nicht in der Lage sind. Er schafft die Voraussetzung für ein ganzes Bündel von Leistungen, die innerhalb des Bienenstaates von größter Bedeutung sind, z.B. die Sicherung der vielen Funktionen der Wabe ( Speicherplatz, Brutstätte, Telefonfestnetz, Informationsspeicher u.a. ) und viele spezielle Verhaltensweisen, darunter die lokale Beheizung der verdeckelten Brutnestregion und die Reduktion von Wärmeverlusten. Faszinierend sind auch die vielen weiteren Fähigkeiten, die zur Sicherung der funktionellen Organisation des Bienenstaates innerhalb und außerhalb seiner Grenzen nötig sind, z.B. die optisch, chemisch und mechanisch (z.B. durch feinste Schwingungen der Wülste auf den Waben: "Telefon-Festnetz" ) gesteuerte Orientierung, die Kommunikationsfähigkeiten untereinander und die höchst beeindruckenden kognitiven Fähigkeiten. Es ist Jürgen Tautz in hervorragender Weise gelungen, alle diese Kenntnisse aus der umfangreichen Literatur und aus seinen eigenen Forschungser-gebnissen so darzustellen, dass sie auch dem Laien einen tiefen Einblick in das komplexe Verhalten der Bienen vermitteln. Dabei kommt ihm sicherlich der Vorteil zugute, dass er an vorderster Front der Forschung arbeitet. Es kommt aber noch seine besondere Gabe hinzu, das Grundwissen jener richtig einzuschätzen, die er mit seinem Buch ansprechen möchte. Seine Sprache zieht jede Leserin und jeden Leser in ihren Bann und die phantastischen Abbildungen und Fotoaufnahmen ( über 200 Farbfotos, darunter zahlreiche ganzseitige ! ) von Helga. R. Heilmann, tragen das Ihre dazu bei, dass das Gelesene sogar zum Erlebnis wird. Wer wird bezweifeln, dass "Die Honigbiene - ein Erfolgsmodell" der Evolution ist ? Das phänomenale Geschehen im Bienenstaat sollte eigentlich schon genügen, um den Bienenvölkern den denkbar besten Schutz angedeihen zu lassen. Wer dieses Argument nicht ernst nimmt, sollte bedenken, dass die Bienen hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Bedeutung bereits auf Rang 3 hinter den wichtigsten Haustieren, dem Rind und Schwein, anzuordnen sind. Immerhin werden über 80 % der wirtschaftlich bedeutsamen Blütenpflanzen von den Bienen bestäubt - die Leistungen einzelner Bienen und Bienen-völker werden in "Phänomen Honigbiene" ebenfalls beschrieben - und es ist bekannt, dass die Zahl der Bienenvölker in Deutschland seit 1993 um ca. 45% zurückgegangen ist. Das ist ein dramatisches Ereignis ! Krankheiten, Parasiten und Insektenbekämpfungsmittel gehören zu den Ursachen des häufiger als in früheren Zeiten auftretenden Bienensterbens. Nicht zu unterschätzen ist aber auch der extreme Rückgang von Wiesenblumenarten aufgrund der Acker- und Grünlandbewirtschaftung. Das Problem Sicherung der Honigbienenbestände durch Werbung für die Imkerei und deren Förderung ist ohne Lösung des Problems Sicherung der Vielfalt und eines hinreichenden Angebots an bestäubbaren Kultur- und Wildpflanzen nicht lösbar. Der dringend erforderliche Schutz der Bienenvölker stellt eine enorme Herausforderung dar, nicht nur für die Imker, sondern auch für die Landwirte, alle übrigen Grundbesitzer, Landschafts-, Verhaltens-ökologen und Naturschützer. Ihnen allen sei das Buch "Phänomen Honig-biene" ebenfalls sehr empfohlen und selbstverständlich auch der begeis-terungsfähigen Jugend - weshalb es in keiner Schulbibliothek fehlen und auch für den Biologieunterricht herangezogen werden sollte. Abgesehen davon erleichtern die konkreten Beispiele der Bienenleistungen in vielen Fällen den Einstieg in spezielle Themen der Allgemeinen Biologie. Der letzte Satz des Epilogs von Jürgen Tautz sei zitiert: "Unterstützen wir die Honigbienen, so unterstützen wir uns selbst" ! Sein Buch ist ein unverzichtbarer Beitrag für das "know how" zum erfolgreichen Handeln.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. April 2007
Ein Buch, auf das nicht nur die Imkerwelt wartet! Aussagestarke Bilder verbunden mit spannendem Text. Der Autor macht seinem Ruf, die Wissenschaft einfach zu erklären, alle Ehre.

Sowohl Imker als auch interessierte Bienen- und Naturfreunde, Lehrer und Schüler erhalten Einblick in eine äusserst komplexe Welt: Die faszinierende Dunkelheit im Bienenstock. Komplizierteste Abläufe werden in zeitgemässer Sprache einfach erklärt. Auch mit 30 Jahren intensiver Bienenerfahrung konnte ich noch nicht so viel Neues über das Phänomen Honigbiene lernen wie in diesem Buch.
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. September 2007
Manche mögen durch die Hobbyimkerei auf dieses Buch stoßen - manche aus reiner Neugier an diesem phänomenalen Insekt. Das Buch enttäuscht niemanden. Einmal abseits vom üblichen werden hier jede Mengen Informationen aus der aktuellen Wissenschaft mit wunderbaren Bildern aufbereitet. Fachwissen ist dabei nicht notwendig - es gelingt den Autoren alles plastisch und wie schon erwähnt, toll bebildert, darzustellen. Alleine für die Bilder müßte es schon sechs Sterne geben.
Also - bei näherem Interesse an Bienen - ein absoluter Kauftip!
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden