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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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3,8 von 5 Sternen
1Q84: Buch 1 & 2. Ungekürzt.
Format: Audio CD|Ändern
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am 1. Mai 2016
Lange habe ich gezögert, ob ich mich wirklich an 1Q84 heranwagen soll oder nicht. Viele Rezensionen haben mich abgeschreckt, weil sie sagen, dass es total zäh und langatmig sei; andere beklagen, dass sie es irgendwie nicht so richtig verstanden hätten. Ungefähr die Hälfte der Murakami-Leser im Internet ist begeistert oder glücklich, die andere Hälfte ist der Meinung, dass dies eins seiner schwächsten Bücher sei. Dazu gesellt sich die Tatsache, dass allein Buch 1 und 2 tausend Seiten haben – also nicht mal eben ein Büchlein für zwischendurch. Trotzdem hat es mich irgendwann so sehr in den Fingern gejuckt, dass ich unbedingt versuchen wollte, 1Q84 zu bewältigen.

Aomame ist eine eiskalte Auftragskillerin, die ihre Opfer so zur Strecke bringt, dass es wie ein natürlicher Tod aussieht. Tengo, seines Zeichens erfolgloser Schriftsteller, soll dabei helfen, das geniale Buch einer siebzehnjährigen Schülerin zu überarbeiten, damit es ein Bestseller werden und den Literaturpreis abräumen kann. Die Schicksale der beiden sind miteinander verwoben – in einer Welt, welche nicht die unsere ist und auf den Namen 1Q84 hört – und ihre Bedeutung für die Welt ist ungeheuer groß.

Es ist sehr schwierig, dieses Buch zusammenzufassen, ohne zu viel vom Inhalt preiszugeben. Auf den über 1000 Seiten passiert einiges, aber im Vergleich zu anderen Romanen (auch Murakamis) eher wenig. Ich kann gut nachvollziehen, wenn es sich für so manchen Leser zu sehr zieht und er gelangweilt die Seiten überfliegt, sich weiter durchquält oder gar abbricht. In HBW oder den Schafsbüchern geht es ab Seite 250 richtig rund; hier, in 1Q84, fehlt es zwar nicht an Action, allerdings geht es in einem ganz anderen Tempo voran, als man es sonst von dem Autor kennt. Ich persönlich finde, dass es zwar ein langsameres Buch ist, aber keinesfalls ein langweiliges. Ein Geheimnis nach dem anderen lüftet sich in Murakamis gewohnt surrealer und interessanter Welt. Dadurch blieb für mich die Spannung konstant erhalten, es gab immer einen neuen Punkt, den ich aufgeklärt wissen wollte. Wer bis zum Ende von Buch 2 durchhält, wird feststellen, dass es genauso verrückt ist wie Kafka am Strand und Co.

Sprachlich ist es wieder ein typischer Murakami. Und auch die Charaktere sind wie immer liebevolle Durchschnittsmenschen, die ein besonderes Talent besitzen und, vom Schicksal gebeutelt, ihre große Aufgabe erfüllen müssen. Auch die Nebencharaktere sind schräg wie eh und je, von der kaum sprechenden exzentrischen Schriftstellerin Fukaeri, über den homosexuellen aber knallharten Leibwächter, bis zu der alten Damen mit den dunklen Geheimnissen. Wer andere Bücher des Autors gelesen hat, weiß, was ihn hier erwartet und kann zumindest in dieser Hinsicht nicht enttäuscht werden.

Meines Erachtens ist das Einzige, was in 1Q84 nachgelassen hat, das Tempo. Ob sich meine Begeisterung hält, werde ich endgültig erst nach Buch 3 sagen können. Fakt ist allerdings, dass ich mich jetzt schon wahnsinnig darauf freue, weiterzulesen, da Buch 2 richtig spannend endet und ich endlich noch mehr in die Geschichte hineingezogen werden und all die verrückten Dinge aufdecken möchte.

Für Murakami-Neulinge ist 1Q84 vermutlich kein guter Einstieg. Eingefleischten Fans allerdings öffnet sich hier ein neues spannendes und gewohnt abgedrehtes Universum, dass jedoch mit deutlich gedrosseltem Tempo wohl nicht jeden Leser begeistern dürfte.
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am 8. April 2017
Murakami ist toll zu lesen, fast philosophisch und die Geschichte ist, obwohl immer phantastisch, nie unglaubwürdigkeit. Man kann nicht genug davon bekommen. Mehr ist da nicht zu sagen.
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am 3. Januar 2017
i've read this piece of art 3 times now over the course of 3 years. It was my first Murakami. Calling it my favourite book wouldn't come close to what i feel for this. 1Q84 is a revelation. I've never experienced something so perfect. If one would take my soul and turn it into a paper based format, it would be 1Q84. I urge everyone to float through this story, becoming a part of it.
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am 20. Juli 2017
Auf der Suche nach "etwas anderem" bin ich mehr oder weniger zufällig auf den Autor Haruki Murakami gestoßen und entschied mich wegen des außergewöhnlichen Titels für 1Q84 als Einsteigerbuch. Es zeigt sich hier deutlich, wie unterschiedlich Leser einen Text bewerten; Während viele Leser die etwas blumige und weitschweifende Art des Erzählens bemängeln, hat mich genau dieser außergewöhnliche Stil gefesselt. Irgendwie gehört diese Erzählweise für mich auch zur asiatischen Lebensart.
Die Geschichte an sich finde ich spannend und unterhaltsam und immer wieder eingabaute Cliffhanger am Ende eines Kapitels animieren zum Weiterlesen. Man kann sich durch die ausführliche Schilderung der Gefühlswelt der Protagonisten gut in diese hinein versetzen. Leider nimmt der Spannungsbogen zum Ende hin ab, was einen Stern Abzug zur Folge hat.
Interessant finde ich, dass ich nun (kurz vor Ende von Buch 3) noch immer nicht genau weiß, wie ich das Buch charakterisieren soll - Krimi/Thriller? Ein wenig. Romantik? Ja, vielleicht. Drama? Sicher, zum Teil.
Wer also einmal etwas Außergewöhnliches lesen will, dass sich von den sich fortwährend wiederholenden Kriminalromanen (Kommissar sucht Mörder, findet ihn zum Schluss) abhebt, sollte diesem Buch auf jeden Fall mal eine Chance geben.
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. Juli 2017
1984. Aomame hat zwei verschieden große Ohren. Beim Rendezvous mit einem reichen Ölhändler zückt sie eine Nadel und ersticht ihn – ein Auftragsmord, um altes Unrecht zu sühnen. Tengo ist Hobby-Schriftsteller. Er soll einen Roman der exzentrischen 17-jährigen Fukaeri überarbeiten, damit sie einen Literaturpreis bekommt. Der Text ist äußerst originell, aber schlecht geschrieben – ein riskanter Auftrag. Aomame wundert sich, warum die Nachrichten ihren Mord nicht melden. Ist sie in eine Parallelwelt geraten? Um diese Sphäre vom gewöhnlichen Leben im Jahr 1984 zu unterscheiden, gibt Aomame der neuen, unheimlichen Welt den Namen 1Q84.
Inhaltsangabe auf amazon

Das Buch wollte ich schon lange lesen oder hören.
Und da ich in letzter Zeit zufällig über mehrere Vergleiche gestolpert bin, die Stephen King mit Haruki Murakami verglichen haben, hat mich das angespornt es nun endlich mal anzugehen.
Leider bin ich nur bis ungefähr zur Hälfte gekommen, aber jetzt muss ich die Waffen strecken.
Es ist mir viel zu ausufernd und langatmig erzählt.
Und was mich bei S. King fast gar nicht stört, was ich bei ihm sogar reizvoll und atmosphärisch empfinde, stört mich hier doch sehr..
Denn ich empfinde es als viel extremer.
Leider also nichts für mich...
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am 20. Juni 2017
„In diesem Jahr 1Q84 kann man offenbar nicht euch beiden helfen“, sagte der Mann. „Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Bei der einen stirbst wahrscheinlich du, und Tengo bleibt am Leben. Bei der anderen stirbt wahrscheinlich er, und du überlebst. Entweder oder. “ (S. 816)
Inhalt

Aomame ist 30 Jahre alt und arbeitet in einem Sportstudio. Außerdem hat sie eine besondere Gabe: Sie kann den wunden Punkt eines Menschen in seinem Nacken ertasten und ihn schnell und lautlos töten. Im Auftrag einer mysteriösen alten Dame setzt sie diese Gabe ein, um Menschen aus der Gesellschaft zu tilgen, die sich an Frauen und Kindern vergangen haben.

Tengo ist ebenfalls 30 Jahre alt, arbeitet als Lehrer für Mathematik und versucht sich nebenher als Schriftsteller. Von einem befreundeten Redakteur erhält er die Aufgabe, den Roman Die Puppe aus Luft der 17jährigen Fukaeri zu überarbeiten, damit dieser den Debütpreis seiner Literaturzeitschrift erhält. Tengo ist fasziniert von dieser Geschichte und willigt schließlich ein, wohlwissend, dass er sich damit nicht mehr auf legalem Boden befindet.

Doch mit dieser Geschichte stimmt etwas eindeutig nicht. Sie ist reeller, als Tengo anfangs glauben mag und langsam wird er in diese neue Realität hineingezogen. Auch Aomame landet in dieser Parallelwelt, der sie den Namen 1Q84 gibt.

Tengo findet heraus, dass Fukaeri als Kind in einer Sekte in dem Bergen gelebt hat, die „die Vorreiter“ genannt werden. Doch seit ihrer Flucht ist der Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen und Professor Ebisuno, bei dem Fukaeri seitdem wohnt, möchte ihren Roman und die damit verbundene Publicity nutzen, um Licht ins Dunkel ihrer Vergangenheit zu bringen.

Wer sind die „Little People“, von denen Fukaeris Roman handelt? Was ist die Puppe aus Luft? Und wird es ein gutes Ende für Aomame und Tengo geben, in dem sie endlich beieinander sein können?
Rezension

Bei diesem Buch scheiden sich die Geister, habe ich gehört. Bei mir scheiden sich diese Geister bereits in mir selbst. Auf der einen Seite ist die Geschichte wirklich faszinierend aufgebaut. Man lernt die beiden Protagonisten Tengo und Aomame kennen, erfährt von ihren Eigenheiten und Lebensweisen, erfährt wie sie aussehen und was sie beruflich tun. Die ersten rund 100 Seiten war ich sehr begeistert davon, man hatte so viele Details, die man sich vorstellen konnte!

Doch irgendwann blieb ich stecken und fragte mich: Wo bleibt denn die Handlung? So richtig vorwärts geht es nicht in diesem Buch. Klar, Murakami hat 1000 Seiten Platz, um sich vollends der charakterlichen Entwicklung zu widmen, aber nach einiger Zeit gab es mir zu häufig Wiederholungen. Ja, ich wusste nun, dass Tengo groß und sportlich war und ein Mathegenie zu sein schien. Ja, ich wusste auch, dass Aomame ihre Brüste zu klein findet, dass sich ihr Gesicht zur unmenschlichen Fratze verwandeln kann, wenn sie es verzieht. Aber ich wollte mehr Handlung.

Die Dialoge, in einigen anderen Rezensionen hochgelobt, waren mitunter ziemlich merkwürdig. Da wurde ein Sachverhalt erklärt, dann wurde dieser Sachverhalt als Frage umformuliert nochmals aufgeworfen und dann wurde derselbe Sachverhalt erneut erklärt. Dieser Stil scheint vielen zu gefallen, mich persönlich hat es etwas genervt. Ich bin durchaus fähig, mir Dinge über zehn Zeilen zu merken.

Die Geschichte geht eher langsam voran, lange Zeiten passiert gar nichts, weder auf den Seiten, noch in der Zeit von Tengo und Aomame, was es mir sichtlich schwer gemacht hat, den zeitlichen Rahmen festzuhalten. Der mittlere Teil liest sich etwas zäh, doch dann bekommt man endlich neue Hinweise, denen man auf die Spur kommen will.

Was mir auch etwas unpassend erschien, waren die vielen sexuellen Aspekte. Wenn sie zu der Story beigetragen hätten, okay, aber immer wieder erfährt man von den One Night Stands von Aomame, die zwar nur Tengo liebt, aber hin und wieder auch einen richtigen Mann braucht. Bei einem ihrer Ausflüge lernt sie die Polizistin Ayumi kennen, mit der sie hin und wieder auf die Pirsch geht. So richtig reingepasst hat das ganze nicht und ich hätte auch gut und gern darauf verzichten können.

Nichtsdestotrotz ist die Geschichte an sich doch recht spannend und zieht einen in seinen Bann. Natürlich will man wissen, wie die beiden in diese Parallelwelt gelangt sind, ob sie sich endlich wiederfinden werden (denn seit sie beide 10 Jahre alt waren, haben sie sich nie wieder gesehen, auch wenn sie immer wieder aneinander denken), und vor allem was diese Little People eigentlich genau vorhaben. Der dicke Schmöker endet mit vielen Fragen, die vermutlich in Buch 3 aufgeklärt werden.
Fazit

Ein Buch, bei dem man Geduld braucht. Dass Murakami schreiben kann, steht völlig außer Frage. Der Aufbau der Geschichte ist nachvollziehbar, der Mittelteil etwas zäh. 300 Seiten weniger hätten diesem Werk bis dahin sicherlich nicht geschadet. Wer es aber gern entspannt angeht und in die Welt von 1Q84 reisen möchte, dem sei dieses Buch trotzdem ans Herz gelegt.
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am 12. August 2017
Also, dass die Bücher von Haruki Murakami nicht für jeden was sind ist klar. Ich denke es ist ein ganz bestimmter Typ Mensch der von seinen Büchern verzaubert wird. Sie haben immer etwas surreal, magisches an sich und irgendwie auch was philosophisches. Wer auf sowas nicht steht dem wird das Buch auch nicht gefallen... Wer Murakami mag, den wird dieses Buch umhauen. So war es für mich zumindest. Ich bin keine schnelle Leserin und habe alle 3 Teile am Stück verschlungen. Habe vorher Kafka am Strand gelesen und Norweign wood von Haruki. 1Q84 ist jetzt an erste Stelle gerutscht, gefolgt von Kafka am Strand :)
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am 2. Oktober 2016
Die Geschichte wird weitergeponnen, aber ein Erkenntnisgewinn ist nur marginal. Es sei denn man kann sich in die Gedankenwelt der zwei Monde einfühlen.
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am 17. Mai 2017
Wirklich ein tolles und spannendes Buch! Ich kann verstehen wenn einige sagen es wäre etwas langatmig. Ich habe es über audible beim Autofahren gehört, da war es leichter sich durch die etwas zähen Passagen zu kämpfen und letztendlich wurde es auch immer wieder sehr spannend. Faszinierende Figuren und eine sehr phantasievollen Handlung. Respekt an Herrn Murakami, es war mein erstes Buch von Ihm, weitere werden sicher folgen.
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am 6. November 2016
Ich muss mich leider in die schlechten Rezensionen einreihen. Ich will nicht das wiederholen, was andere schon geschrieben haben, aber es ist tatsächlich ein extrem langatmiges Buch. Man liest zwei Abende und kann das, was passiert ist (wenn überhaupt was passiert ist) in einen Satz packen. Alles wird in Gesprächen endlos ausgewalzt und ständig wiederholt. Ich kenne niemanden, der sich auf diese Art und Weise miteinander unterhält. Ich habe das Buch nicht fertg bekommen und werde mir auch sicherlich kein weiteres von diesem Schriftsteller holen.
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