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Kundenrezensionen

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am 18. Mai 2014
In einem Fach wie der Biochemie von einem Standardwerk zu sprechen ist schwierig. Und dennoch muss man sagen, dass neben diversen Kurz- und Kompaktlehrbüchern vier umfassende Werke um eben diesen Titel ringen. Neben den Urgesteinen Stryer, Lehninger und Voet zeigt sich nun der Löffler/Petrides in der 9. Auflage in neuem Gewand. Auffälligste Neuerung: Das Format. Der Löffler ist einen guten cm höher geworden und hat somit eine schlankere Taille erhalten. Die Spaltenbreite wurde vergrößert. Beides führt zusammen mit kräftigeren Farben als in der Vorgängerauflage zu einer deutlich besseren Seitenübersicht. Leider wurden in einigen Fällen Abbildungen nicht mehr als farblich überarbeitet. So ist zum Beispiel die unübersichtliche Darstellung des Häms oder verpixelte 3D-Strukturen beibehalten worden. Andere Grafiken dagegen wurden deutlich verbessert. Dies hätte man konsequenter durch das gesamte Buch führen können.Der Aufbau wurde grundlegend überarbeitet und das – vorweg genommen – sehr erfolgreich. Die ersten Seiten zeigen sich im gewohnten Springer-Design mit Vorwort, Autorenliste, Inhalt und Layouterklärung. Ein sehr schönes Detail: Eine Danksagung an Löffler und Petrides seitens Springer zu Beginn des Buches. Die Kapitelaufteilung wurde grundlegend überarbeitet. Statt auf ursprünglich 35, ist der Inhalt nun in 74 deutlich übersichtlicheren Kapitel verteilt. Dies macht den Stoff deutlich greifbarer und lässt Lernphasen besser planen. Didaktisch ein großes Lob! Textlich ist der Löffler gut verständlich, verschweigt an einigen Stellen aber Details. Ein Beispiel ist bei Stoffwechselwegen der Verzicht auf die grafische Darstellung auf Molekülstrukturen. So wird es beispielsweise nicht ersichtlich, ob Phosphofructokinase das α-, β- oder sogar beide Isomere des Fructose-6-phosphat metabolisiert. Hier bleibt es dem Leser überlassen, ob es sich um eine Komprimierung des Stoffes zugunsten der Didaktik oder um Sparen auf Kosten des Verständnisses handelt. Bei der Stichprobe des Inhaltsverzeichnisses fiel einzig der Begriff des „Sheddings“ als fehlend auf. Dies ist zwar ärgerlich, aber zu verkraften. Wie gewohnt stehen nach theoretischem Inhalt die Pathomechanismen im Fokus. Dies zeigt dem Medizinstudenten, warum er die Theorie beherrschen muss und was ihn wenigstens in den internistischen Disziplinen als Arzt erwartet. Das Konzept geht in jedem Fall auf und lässt sogar eine gewisse Begeisterung für die sonst doch so verhasste Biochemie aufkeimen.

Letztlich bleibt der Löffler/Petrides, was er sein möchte: Ein sehr umfassendes Lehrbuch und Nachschlagewerk für Mediziner, denen es um mehr als das reine Bestehen der Prüfungen geht. Diese Disziplin beherrscht der neue Löffler/Petrides besser als seine Vorgänger. Nach wie vor ist vor allem die Einbeziehung der Pathobiochemie ist ein großes Plus. Für Studierende der Biochemie oder ähnlicher Vertiefungsbereichen wird er eher zweite Wahl bleiben.
Vor allem die drei großen Konkurrenten gehen chemisch, physikalisch und vor allem methodisch weiter in die Tiefe und verzichten weitestgehend auf die Pathobiochemie.

Aber wie sagt man so schön: Schuster, bleib bei deinen Leisten. Und das tut auch Löffler auf bewährte Art und Weise. Prädikat: Trotz kleiner Schwächen empfehlenswert.
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am 28. Dezember 2015
Ich studiere im Modellstudiengang Medizin und uns wurde häufig gesagt, der Löffler zu theoretisch und umfangreich für uns. Meine Erfahrung ist jedoch eine völlig andere. Die 9. Auflage hat sehr kurze übersichtliche Kapitel und ist so strukturiert, dass ich mir grundlegendes Wissen aneignen kann, ohne zu tief in die Biochemie einsteigen zu müssen. Außerdem sind die Kapitel so aufgebaut, das es sich sehr einfach quer lernen lässt. Ich kann ohne Probleme weit hinten im Buch in einen Prozess einsteigen, ohne die Kapitel davor gelesen zu haben. Trotzdem bietet das Buch einen sehr intensiven Inhalt der keinen Wunsch offen lässt. Insbesondere wenn ich nur mit dem Horn lernen würde, bleiben mir zumindest zu viele Fragen offen, die mir der Löffler immer beantworten kann. Als Student, der Chemie im Abitur abgewählt hatte, ist mir die Lektüre vom Löffler trotzdem nicht zu schwer. Ich würde den jedem Medizinstudierenden als Standardwerk empfehlen!
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am 20. Mai 2015
Ich bin (als Medizinstudent) mit diesem Lehrbuch wirklich sehr zufrieden und wünschte, dass ich es schon früher entdeckt hätte (an unserer Uni wird mit einem "speziellen" BC-Buch gearbeitet, dass zufällig ein Dozent geschrieben hat ;)). Der Löffler ist zwar sehr ausführlich geschrieben, ABER ich finde, dass man es gut "runterlesen" kann. Das andere Buch, das ich vorher genutzt hatte, war nichtmal halb so ausführlich war aber mindestens doppelt so anstrengend zu lesen, wodurch man im Endeffekt keine Zeit gespart hat, sondern vielmehr noch mehr Zeit investieren musste, um die fehlenden Informationen irgendwie in einer anderen Quelle zu finden. Mit dem Löffler bekomme ich alles, das ich persönlich zum Lernen brauche: Details, um das Gelernte zu verstehen und kurze, prägnante Kernaussagen, um mir schnell einen Überblick über ein Thema zu verschaffen. Detailreichtum ist ja oft der Feind des Medizinstudenten, aber für mich ist es eher ein Segen, weil ich dann nicht andauernd überlegen muss, wie bestimmte Dinge wirklich funktionieren- sie werden ja direkt erklärt. Es gibt bestimmt auch Lerntypen, die eher auf viele Kernaussagen hintereinander stehen, aber für mich ist das Lernen mit Verstädnis der einzige Weg, um die Dinge auch wirklich langfristig behalten zu können.
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am 1. Juli 2015
Ich habe schon mit Kurzlehrbüchern, der Dualen Reihe und probeweise dem Horn Biochemie gelernt. Seit dem wir in der Bibliothek die Neuauflage vom Löffler vorrätig haben nie mehr ohne.

Zwar kommt das Buch sehr mächtig daher und schreckt einen vom Umfang erstmal ab, jedoch lässt sich wirklich toll damit arbeiten!

Die Kapitel und Themen sind gut portioniert mit vielen "Zwischenüberschriften", so dass man es gut Schritt für Schritt erarbeiten kann.

Der Text ist verständlich geschrieben und trotz seines Detailreichtums auch bei komplexen Abläufen beim zweiten Drüberlesen sehr gut zu verstehen und merken.

Gerade die entscheidenden kleinen Details tragen, zumindest bei mir, dazu bei, die Themen in ihrer Gesamtheit wirklich zu verstehen. So kann ich mir Sachverhalte viel besser merken, als nur mit dem Auswendiglernen der Abläufe.

Das Buch ich gut bebildert und die Bilder gut erläutert. So lassen sich auch komplizierte Transduktionswege etc. gut nachvollziehen.

Am Ende der Themen ist immer noch eine kurze Zusammenfassung, was ich zur Wiederholung des Kapitels sehr sinnig finde.

Für meine Zwecke (Medizinstudentin) gibt es kein besseres mehr :)
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am 8. Dezember 2015
Lässt sich natürlich drüber streiten...
Ich hab beide Löffler und Stryer regelmäßig zur Hand gehabt. Im Endeffekt hab ich den Löffler viel mehr genutzt und vor allem auch schneller die Infos gehabt die ich wollte. Abgesehen davon fiel es mir wesentlich leichter mit den Darstellungen zu lernen als im Stryer. Habe auch häufig versucht tiefergehende Infos die ich im Löffer nicht hatte im Stryer zu finden...vergeblich...
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am 9. Juli 2014
Das Buch ist für Einsteiger und Leute mit wenig Zeit ungeeignet - da ist die Duale Reihe einfach um Längen besser. Im Löffler steht mehr drin, als in ein menschliches Gehirn reingeht. Und auch viel mehr, als in der anspruchsvollsten Prüfung überhaupt verlangt wird. Aber wenn man mal etwas wirklich genau wissen will, ist er gelegentlich sogar besser als Wikipedia. Die Sprache ist zwar bis zum Anschlag mit Medizinerlatein aufgebrezelt, aber kristallklar und unmissverständlich. Der hochgestochene Sprachstil behindert allerdings das Verstehen. Am besten, man kennt sich schon einigermaßen aus und will jetzt etwas ganz genau wissen.

Ein Punkt Abzug für die Grafiken. Sie sind mehrheitlich extrem stark stilisiert (Kreise, Rechtecke, Pfeile, Linien ...) In dem Bemühen um Vollständigkeit sind etliche mit Text überfrachtete Wimmelbilder entstanden (z.B. S.517, S. 607 , ...) Unangenehm für das suchende Auge. Man muss schon Zeit mitbringen, um sich da hineinzufressen.

Durchgehend ist das Bemühen um Präzision, Objektivität und Fehlerfreiheit zu spüren.

Wenn man das Buch erst einmal hat, möchte man es bald nicht mehr missen.
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am 12. Mai 2014
a well written introduction with concise text, suitable primarily for medical students and young doctors. Main German standard text book
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am 14. Februar 2015
Lieferung und Verpackung wie immer super.

das Buch ist für meinen Bedarf (Medizinstudium) viel zu umfangreich. Ich empfehle alle sich mit dem
"kleinen Löffler" zufrieden zugeben.
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