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am 8. Oktober 2008
Dieser pädagogische Ratgeber beleuchtet die Schattenseiten der Leistungsgesellschaft für unsere Kinder und setzt ihnen die phantastische Welt von Bullerbü entgegen. Viel zu schnell lässt man sich im Alltag von allgemeinen Normen und Vergleichen leiten und die Angst, die eigenen Kinder auf der "Verliererseite" zu sehen, führt zu Angepasstheit und Selbstentfremdung. Um so wichtiger ist es, sich dieser Mechanismen bewusst zu werden und ihnen ein positives und selbstbestimmtes Menschenbild entgegen zu setzen. Für Isabel Köller ist Bullerbü das Symbol der glücklichen Kindheit schlechthin und anhand der Analyse dieser Idealwelt entwickelt sie einen Wegweiser, der aus den Sorgen und dem Stress des Alltags ins glückliche und entspannte Bullerbü führt. "Bullerbü kann überall sein!"
Das Besondere an Astrid Lindgren ist ihr positiver Blick auf die Welt und vor allem auf die Kinder. Isabel Köller rät den Eltern, sich diesen positiven Blick anzueignen und ihre Aufgabe nicht darin zu sehen, das Leben ihrer Kinder zu managen, sondern diese mit genügend Vertrauen und positiver Kraft auszustatten, sodass sie ihren Weg von Anfang an selbstständig beschreiten können.

Eigentlich alles Selbstverständlichkeiten, aber trotzdem gut, sich diese ab und zu wieder vor Augen zu führen. Dieses Buch hat mich auf jeden Fall dazu bewegt, meiner Tochter stundenlang "Die Kinder von Bullerbü" vorzulesen. Danach habe ich sie mit einem guten Gewissen spielen geschickt.
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am 4. Oktober 2015
Ich habe mich beim Lesen dieses Buches so geärgert, dass ich es nach der Hälfte wütend von mir geschleudert habe (es war die Stelle mit dem Umgang mit dem PC, nachdem die Autorin mir vorher schon sagen wollte, dass mein Kind keine "individuelle Freiheit" erlangen wird, wenn ich keine regelmäßigen, jeden Tag gleiche Essenszeiten einführe).
Die ganze Zeit wird man von oben herab belehrt. Dabei ist es meistens gar nicht der Inhalt, der nicht bedenkenswert wäre - mit einigem stimme ich inhaltlich durchaus überein (lese dann aber zur bedingungslosen Liebe lieber "Liebe und Eigenständigkeit" von Alfie Kohn und zum Thema Kindlichen Lernen, Naturerfahrungen, Flow lieber "Wie Kinder heute wachsen" von Renz-Polster & Hüther), sondern einfach ihre besserwisserische Form mit pausenlosen "Jede Familie sollte..." und "Wenn nicht... dann...". Das fördert in mir einen ganz kleinkindlichen Impuls: REBELLION!
Außerdem finde ich es wirklich sehr unpassend, sich anzumaßen, was "JEDE" Familie sollte, denn was ich aus meinem Beratungsalltag als Kinderkrankenschwester, Stillberaterin, Familienbegleiterin etc.pp. weiß, ist, dass jede Familie anders ist und dass Dinge, die in der einen gar nicht gehen oder ein Zeichen von Lieblosigkeit wären, in der anderen ganz anders gelebt und gefüllt werden, so dass man nur zuschauen und denken kann: "Oh, das geht auch." Die Autorin selbst hat 6 Kinder. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es in einer so großen Familie notwendig ist, als Eltern einen klaren Rhythmus vorzugeben durch feste Essenszeiten und ggfs. auch festgelegte Zeiten für verbindliche Familienaktivitäten, um überhaupt mal die ganze Familie zu vereinen. Aber nicht in jeder Familie ist das so. Ich selbst habe z.B. nur ein Kind. Ich bin alleinerziehend, habe aber seit einiger Zeit einen Partner, etwa die Hälfte des Monats verlasse ich morgens um 5h das Haus, um zu arbeiten, während mein Partner mein Kind versorgt. Dafür sind wir entweder bei ihm zu Hause oder bei uns und in beiden Haushalten gestaltet sich das Leben ganz automatisch unterschiedlich. Es wäre nicht nur unmöglich sondern auch für uns völlig unpassend und kontraproduktiv, wenn es bei uns feste Essenszeiten gäbe. Alleine schon deshalb, weil wir es so schön finden, abends draußen oder bei Freunden zu sein (weil es bei uns zuhause oft sehr still und einsam ist - GERADE beim Essen) und es für uns BEIDE eine massive Einschränkung bedeuten würde, das abzubrechen, um um 19.30h Abend zu essen. Und WOFÜR? Wir sind ja EH nachmittags die ganze Zeit zusammen - es gibt für unsere Familie überhaupt gar keine NOTWENDIGKEIT, eine feste Essenszeit einzuführen, weil es nicht nur die Mahlzeiten sind, die Gemeinschaftspunkte sind. Jemand, der viele Familien in ihrer Unterschiedlichkeit begleitet, wüsste das, dass man nicht alle Familien über einen Kamm scheren kann.

Auch ihr gönnerhafter Ton zum Thema Computer regt mich kolossal auf. "Diese Zeiten sollten nicht zu großartig bemessen sein. Eine halbe Stunde reicht vollkommen aus." Wem reicht das aus?? Mir nicht, meinem Freund nicht, vielen Menschen, die ich kenne nicht. Ich verbringe viel und gerne Zeit bei Facebook, auch mit Computerspielen. Wenn ich alle paar Monate mal auf ein interessantes Spiel stoße, möchte ich das länger zocken als eine halbe Stunde am Tag. Hat das Spiel seinen Reiz verloren, wende ich mich automatisch wieder anderen Dingen zu und mache die oft ebenso exzessiv. Vielleicht sollte ich meine Strickzeit auch begrenzen? Oder die Zeit, die ich mit Musik oder Lesen verbringe? Ich werde hier bei meinem Kind keine anderen Maßstäbe ansetzen als an mein Leben. Denn - wie sie ja treffend schreibt - ich als Elternteil lebe das ja vor und das ist eh mächtiger als alle Worte. Ich lebe ihm also vor, in Sachen zu versinken, aber auch, aus ihnen wieder "aufzutauchen". Und kriege dabei gleichzeitig noch mein Leben auf die Reihe und habe Spaß.

Auch ihre gerne wiederholte Aufforderung, die Kinder viel zu loben, kann ich nur kritisch hinterfragen. Wenn man sich mit intrinsischer und extrinsischer Motivation auseinandergesetzt hat, dann weiß mann, dass die extrinsische die intrinsische untergräbt. Auch stehe ich dem Stilmittel "Lob zum erreichen eines bestimmten Erziehungszieles" skeptisch gegenüber, vor allem, wenn die Autorin vorher noch betont, wie WICHTIG bedingungslose Liebe ist und dass man als Eltern seine Erwartungen überprüft und zurückfährt.
Hier möchte ich gerne den Artikel von Alfie Kohn zur weiteren Erläuterung der negativen Bedeutung von Lob posten:
[...]

Alles in allem finde ich das Buch nicht empfehlenswert. Weder macht es Freude zu lesen, noch ist es inhaltlich stimmig, mit dem nötigen Respekt unterschiedlicher Familienformen gegenüber geschrieben, noch zeigt es irgendeinen neuen Aspekt auf, den ich vorher noch nicht in einem der vielen Erziehungsratgeber gelesen hätte. Aber das entlanghangeln an Zitaten und Filmszenen von Astrid Lindgren war eine schöne Idee. Ebenfalls der daraus resultierende Aufbau des Buches. Deshalb immerhin zwei Sterne.
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am 19. September 2008
Super! Kindheit mal von einer ganz anderen Seite betrachtet! Eine Mutter, die trotz Bildungsmisere, Ellbogengesellschaft und Erziehungsnotstand Eltern hilft optimistisch in die Zukunft zu schauen.
Das Buch verschafft Eltern gute Laune. Ich habe dieses Buch verschlungen, oft gelacht, mich ständig wieder erkannt und bin froh, dass die Autorin einen einfachen, sehr liebevollen Weg durch den Erziehungsdschungel zeigt. Anschließend weiß man plötzlich wieder, worauf es im Leben und in der Kindererziehung wirklich ankommt. Fünf Sterne natürlich!
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am 16. Januar 2009
Ich habe das Buch gekauft, weil ich den Titel klasse fand. Die ersten Seiten des Buches waren toll und inspirierend und ich freute mich auf die weitere Lektüre. Und die wurde immer langweiliger und zäher. Die Autorin zählt mit erhobenem Zeigefinger -vermutlich aus anderen Büchern zusammengeschriebene - Erziehungsziele auf. Die kennen wir alle selber. Bloß: wie setze ich die um, wenn ich als Mutter abends todmüde und genervt bin, wenn meine Kinder sich und mich bewusst provozieren, wenn... Das gibt es weitaus bessere und realistischere Bücher. Aufgrund des Titels hätte ich ein kreativeres Layout erwartet, bunte Seitengestaltung, amüsante Texte, ungewöhnliche oder verspielte Ideen. Stattdessen ist es ein ziemlich trockener Erziehungeratgeber mit ein paar wörtliche Zitaten aus Reden von Astrid Lindgren, die wohl vermutlich den Titel des Buches rechtfertigen sollen.
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am 8. August 2015
Weg von der verkopften Pädagogik und hin zum Bullerbü- Lebensgefühl und vor allen Dingen auch endlich einmal Entspannung in die Kindererziehung bringen - darum geht es ! Danke für dieses Buch .
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am 18. Oktober 2008
Ein tolles Buch, welches Eltern tief aus dem Herzen spricht.
Endlich mal eine Autorin, die dem allgegenwärtigen Ruf nach mehr Disziplin echte Argumente entgegenzusetzen hat.
Ein Mutmach- Buch für alle Eltern, die noch daran glauben, dass es nicht nur Tyrannenkinder gibt.
Ein Buch, das schon beim Lesen gut tut !
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am 18. März 2013
Habe mir mehrer Bücher ausgeliehen und fand nur 2 ansprechend. Erziehungsbücher sind immer schwierig zu beurteilen. Wie der Titel schon sagt viele Parallelen zu Büllerbü. Wer Astrid Lindgren mag wird sich damit wohl fühlen, habe es gekauft weil manches auch für später ist und nicht nur fürs Kleinkind oder Baby und ich es mir nicht nochmal ausleihen wollte.
Text ist gut zu lesen und zu verstehen auch mit Beispielen die sich allerdings im Gegensatz zu anderen Büchern in Grenzen halten. Ich würde es wieder kaufen und auch meine Freundin fand es gut.
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am 21. Mai 2013
Das Buch war ein Geschenk. Wie ich erfuhr hat es sehr gefallen. Der Kauf hat sich gelohnt , ich würde es noch einmal verschenken..Auch sehr empfehlenswert!
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am 25. April 2013
Ich finde, dass dieses Buch keine neuen Erkenntnisse bringt, sondern nur alle möglichen pädagogischen Ratschläge zusammenfasst. Der Bullerbü Gedanke ist dabei neu und recht nett angedacht. Für jemanden, der sich mit Pädagogik beschäftigt und für informierte Eltern ist dieses Buch zu wenig tiefgründig und auch ziemlich langweilig zu lesen.
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am 28. Oktober 2011
Der Titel hat mich verführt, das Buch zu kaufen. Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch weniger ein Ratgeber ist mit "Rezeptvorschlägen", sondern eher für Verstehen von Kindern und Ihren Grundbedürfnissen wirbt. In Astrid Lindgrens Büchern geschieht genau das. Sie öffnet Augen und Herzen und auch Verstand für die Befindlichkeiten und das denken von Kindern. Die Erwachsenen sind authentisch und haben sicherlich keine Ratgeber gelesen.
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