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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
21
4,4 von 5 Sternen
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am 30. März 2015
Auf ca. 1000 Seiten erzählt Jörg Friedrich die Geschichte des ersten Weltkriegs beginnend mit dem Attentat von Sarajevo bis hin zum Frieden von Versailles. Die komplexe Thematik gliedert er einerseits chronologisch, andererseits indem er Ost- und Westfront in getrennten Kapiteln behandelt. Dabei ist der Autor ein mitreißender Erzähler, nicht zuletzt sein Sprachvermögen ist beim Lesen immer wieder ein Genuss.
Inhaltlich bemüht sich Friedrich, einen neutralen Standpunkt zu beziehen, was im Zusammenhang einer gegenwärtigen Revision der Ereignisse in der Historiographie (siehe Clark: Die Schlafwandler) bedeutet, dass er auch die Entente nicht aus ihrer Verantwortung entlässt. Zum Beispiel schildert er ausführlich den Fall des neutralen Griechenland, welches durch England und Frankreich mit unsauberen Mitteln in den Krieg gegen die Mittelmächte hineingezogen wurde, und weist auf Parallelitäten zum Übergehen der belgischen Neutralität durch das Deutsche Reich hin. Ebenso führt er an, dass die Hungerblockade durch die englische Marine in der Nordsee ebenfalls (zumindest bis zu einem gewissen Grad) neutrale Länder wie die Niederlande betraf.
Auf Fußnoten hat Friedrich verzichtet, was das Buch nur noch besser lesbar macht. Für jemanden, der sich wissenschaftlich mit der Materie befasst, mag dies ein Ärgernis sein. Jedoch folgt am Ende ein ausführliches Quellenverzeichnis.
Dass ich nur vier Sterne vergeben habe, liegt an folgenden, ärgerlichen Mängeln:
1) Friedrich, bisweilen mit einem frischen Hang zu bissiger Ironie, vegaloppiert sich sprachlich hin und wieder, so dass sein Resümee dann für den Leser unklar bleibt.
2) Manchmal scheint es auch Verwechslungen von Namen, Bezeichnungen etc. zu geben, die bei einer sorgfältigeren Herausgabe des Werkes sicherlich noch vor Drucklegung aufgefallen wären.
3) Da in der Zeit des ersten Weltkriegs manche Deutsche französische Namen oder Russen deutsche Namen hatten, wäre es manchenorts vorteilhaft gewesen, die Nationalität genau zu benennen.
4) Am Ende der Ereignisse beschleunigt sich das Erzähltempo meiner Ansicht nach deutlich. Wird auf Sarajevo noch ausführlich eingegangen, bekommt der Leser Versailles "nur noch im Nachschlag" mit.
5) Und das ist der Hauptpunkt: Das Kartenmaterial (sofern man überhaupt davon sprechen kann) ist erbärmlich! Ohne ein Ergänzungswerk mit gutem Kartenmaterial bleibt etwa der Krieg in Serbien für einen Leser ohne Vorwissen im Dunkeln.
Betonen möchte ich am Ende jedoch: Die aufgeführten Mängel können die Klasse des Buches insgesamt nur leicht schmälern!
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am 30. Mai 2014
Nachher ist man immer schlauer, speziell in Sachen Geschichtsschreibung. wie erfrischend dieses Thema für den interessierten Leser jedoch sein kann, zeigt Jörg Friedrich in 14/18.

Das Buch beginnt mit der detaillierten Analyse der Ausgangsposition der Europäischen Mächte sowie der USA am Vorabend des 1. Weltkrieges. Entgegen der vorherrschenden Meinung, dass der Krieg durch Jahrzehntelanges Wettrüsten und imperialistischer Muskelspiele unvermeidlich war, stellt Friedrich fest, dass niemand diesen Krieg wirklich wollte, auch nicht das Deutsche Reich.

Dem Versagen der europäischen Diplomatie nach dem Attentat auf den K.u.K. Thronfolger Ferdinand und den fatalen Automatismen der gegenseitigen Mobilmachungen wird im Buch sehr viel Platz eingeräumt. Friedrich räumt hier mit dem Mythos des "Blankoschecks" an Österreich-Ungarn auf. Ebenso wird das Bild eines kriegsgeilen Kaiser Wilhelms II. widerlegt, dessen Pickelhauben die wehrlosen Nachbarn überfallen. Der Autor besitzt hier interessante Einsichten in die diplomatische Korrespondenz aller Entscheider. Franzosen und Russen hier sicherlich in forscheren Rollen als viele Werke der deutschen post-1945 Geschichtsschreibung uns Glauben schenken möchten. Am Ende entwickelte die "Julikrise" eine Eigendynamik, die zum Krieg führte. 100 Jahre Abstand erlauben Friedrich eine sehr präzise Analyse.

Belgien wird ein eigenes Kapitel gewidmet. Die entfesselte Dynamik des Einmarsches in Belgien (Schlieffenplan) führte zum Weltkrieg. Das fehlende Feingefühl der Deutschen in der Kommunikation mit anderen Nationen sowie der Genius der angelsächsischen PR im Kapitalisieren dieser Fehler wird z.B. im Kapitel "Propaganda" beschrieben.

Den sogenannten "was wäre wenn" Szenarien wird viel Platz eingeräumt, diese machen das Buch einzigartig. Was wäre passiert wenn Deutschland Elsass-Lothringen abgetreten hätte und dafür im Osten neue Gebiete gewonnen hätte? Einsichten in damals geheime Dokumente zeigen was möglich war. Was wäre passiert, wenn schon vor den letzten grossen deutschen Offensiven 1918 ein Verständigungsfrieden erreicht worden wäre? Was, wenn Russland 1914 nach Budapest respektive Danzig/Berlin durchgebrochen wäre usw..

Dem Leben der normalen Soldaten wird in diesem Buch ebenso Platz eingeräumt.
Ein Kapitel handelt über die neue Artillerie, ein anderes vom Sanitätswesen. Dies macht das Elend auf den Schlachtfeldern und das industrielle Töten greifbarer, verständlicher.

Das Grosse Ganze steht bei Friedrichs 14/18 stets im Vordergrund. Die Schlachten von Verdun, der Somme, die Brussilow Offensive 1916 oder auch Gallipoli werden nur angeschnitten und in ihren strategischen Folgen analysiert. Die Schlacht an der Marne und Tannenberg sowie die Deutschen Offensiven 1918 hingegen en Detail behandelt (Marschbefehle an XYZtes Korps etc)

Das Buch spart nicht an Bewunderung vor den militärischen Leistungen Deutschlands ("das stärkste Heer der Welt")
Seiner These nach ist es in den Krieg hineingezogen worden. Es wurde jedoch Opfer seines eigenen Erfolgs, denn dieser trug zur Unmöglichkeit eines Verständigungsfriedens bei, da man solch einen Frieden (Status quo ohne Elass z.B.) im Kontext besetzter Gebiete und grosser deutscher militärischer Erfolge (Serbien, Nordfrankreich&Belgien besetzt, Russland bezwungen) der eigenen Heimatfront nicht verkaufen konnte - und vor allem nicht wollte. Die wechselnden Stimmungen während des Kriegsjahre sind kaum zu überschätzen, je mehr Opfer, desto mehr sollte der Frieden als Dividende einbringen.

Auf Rolle der USA als (unfreiwilligem) Hauptprofiteur der europäischen Katastrophe wird detailliert eingegangen. Die Entente Mächte verschuldeten sich im Laufe des Krieges massiv beim grossen Bruder. Dieser half mit Krediten, Munition und Lebensmitteln, die Allierten am Leben zu halten.

Auf Versailles selber wird kaum eingegangen, mehr dafür auf die entscheidenden Wochen bis zum Waffenstillstand sowie die Jahre nach dem Frieden.

Stil:

Das Buch ist mit seinen 1000 Seiten recht umfangreich, gerät jedoch durch die lebendige Sprache Friedrichs selten langatmig. Die oft knackigen und sehr ehrlichen Sätze der damaligen Entscheider sind aus deren Memoiren entnommen. Französische und einige englische Zitate werden öfters im Original belassen und wirken daher sehr prägnant. Oft vorkommende Ausrufezeichen untermalen Friedrichs Stil.
Die Kapitel sind überwiegend chronologisch gegliedert und nach Themen unterteilt (Ostfront, Belgien, Propaganda, USA etc..).

Fazit:

Für Freunde der Historie ein lesenswertes Buch, Neulinge in diesem Thema werden diese 1000 Seiten erschlagen. Nicht als Einstieg in das Thema geeignet! 14/18 ist gut recherchiert (die zahlreichen Quellen hinten anstatt im Text zu finden).

Friedrich ermöglicht seinen Lesern eine neue Sicht auf die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, ohne Scheu vor dem allgegenwärtigen Zwang der Political/Historical Correctness. Mit neuen Einsichten wird es wohl seinen Beitrag zu einem neuen Geschichtsverständnis ohne Scheuklappen leisten, 100 Jahre danach.
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. Februar 2015
Es ist nun schon eine Weile her, dass sich der Kriegsausbruch von 1914 zum hundersten Male jährte. Rechtzeitig dazu wurde eine Unmenge von Buchneuerscheinungen auf den Markt geworfen. Aus der Menge heraus ragen Christopher Clarks "Die Schlafwandler", dessen Hauptaugenmerk auf der langen Vorgeschichte des Krieges lag, Herfried Münklers umfassende Studie über den "Großen Krieg" und Jörg Friedrichs "14/18". Zu Recht nannte es der Rezensent des Focus "das provokanteste Buch zum Thema".

Zuerst verstörte mich der der aperçuhafte, journalistisch-plaudernde Ton, aber bald wurde ich doch hineingezogen in den Strudel, die dichte, ständig mit Zitaten und authentischen Gesprächsfetzen gespickte Atmosphäre, ja Handlung möchte ich beinahe sagen. Dies ist nicht die anschauliche und differenzierende Sprache des schreibenden Gelehrten - wie bei Clark und Münkler - sondern tatsächlich die eines Provokateurs: "Deutschland hielt sich wie die Kinder die Hand vor Augen, damit es unsichtbar blieb." (120).

Aber ähnlich wie für Münkler, der von einer "Fatalismusfalle" spricht, war auch für Friedrich der Krieg nicht ein zwangsläufiges Ereignis sondern das Ergebnis eines eklatanten Versagens der politischen Eliten: "... mit den Charakteren und Zielen der politischen Eliten hätte der Funke aus Princips Browning eigentlich aufgefangen werden können. [...] die Welt hätte zudem vier Jahre lang das Feuer austreten können, als seine Unersättlichkeit offenbar wurde." (42)

Gelegentlich gleitet der Schreiber in die verschwörungstheoretische Ecke ab: "Der Besuch Poincarés in Petersburg [...] hat keine Aktenspuren hinterlassen. [...] warnte er auch den Zaren, oder erteilte er einen ebensolchen Blankoscheck wie Wilhelm, der Gaukler zu Potsdam?" (84)

Auch die kontrafaktische ("Was wäre gewesen, wenn?") Geschichte kommt nicht zu kurz: "Bucharin wird Lenins Erbe, nicht Stalin, und diskutiert mit Delegationen der SPD ... den richtigen Weg zum Sozialismus. Russisches Getreide und serbische Schweine schlagen [...] die Hungerwaffe aus Englands neidischer Hand. Die ... Ukraine ... bildet mit Deutschland eine Wirtschaftsunion ... Was ist dagegen Elsaß-Lothringen ... Nimm es, Frankreich hin und lebe in Frieden. Das Deutsche Reich hat Größeres vor." (911)

Das Buch konnte anscheinend gar nicht schnell genug auf den Markt kommen. Das mag die (bereits von einem anderen Rezensenten bemängelten) Schreibfehler und Verdrehungen erklären. Dazu kommen noch einige sachliche Fehler. Nur ein kleines Beispiel: "... das Messer..., das ... Franzens Tante ins Herz stach" (12) - tatsächlich war es eine Feile.

Das sollte in einer eventuellen Neuauflage korrigiert werden. Insgesamt überzeugt aber die frische provokante Perspektive des Buches, die aus dem alltäglichen Einerlei herausragt.
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am 24. Juli 2014
Nachdem ich das Werk von Christopher Clark und jenes von Jörn Leonhard gelesen hatte, habe ich mich an die Lektüre von Jörg Friedrich’s 14/18 gemacht. Positiv empfunden habe ich die Trennung der Kriegshandlungen in Westen und Osten. Dies erleichtert das Verständnis. Ich habe auch viele neue Fakten, besonders aus dem militärischen Bereich zur Kenntnis genommen. Das Werk von Friedrich hat mir eine sehr interessante Ergänzung und Abrundung der schon erworbenen Kenntnisse gebracht. Gefallen hat mit auch sein flüssiger Schreibstil und seine persönlichen - oft lustigen bis zynischen - Anmerkungen. Friedrich’s Werk steht ebenbürtig neben den beiden anderen zitierten Werken und ist deshalb auch ein sehr lesenswerter Beitrag zur Geschichte des 1. Weltkriegs. Bravo! Für historisch Interessierte ein sehr Interessante Lektüre. Negativ ist das Lektorat zu beurteilen: viele Trenn- und Schreibfehler, sinnentstellende Verdrehungen, Fehler in den französischen Zitaten und bei den Ortsnamen. Schade!
Yves Sohrmann
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am 28. November 2015
Keiner der verantwortlichen Staatsmänner wollte 1914 einen Weltkrieg entfesseln,- aber niemand war bereit diesen zu scheuen, wenn die eigenen Interessen auf dem Spiel standen und man bei einem Rückzieher das Gesicht verlieren konnte. Daher wird man bei der Geschichte des 1. Weltkriegs stets widersprüchliche Quellen finden. Zum einen welche, wo man den Eindruck gewinnt, dass der Krieg systematisch vorbereitet wurde, zum anderen welche, die solch eine systematische Vorbereitung unwahrscheinlich erscheinen lassen. Die Kriegschuldfrage des 1. Weltkriegs wird daher immer kontrovers bleiben. Man kann so viele Bücher über diese Thema schreiben wie man will. Man wird keine befriedigende Antwort finden. Darum neigte man bereits 1918 dazu einzelne Personen, vor allem Kaiser Wilhelm II., zum alleinigen Schuldigen zu machen, weil die wahren Ursachen so komplex sind, dass sie sehr wahrscheinlich nicht einmal die Akteure richtig durchschauten. Dabei wäre es gut sich mit diesen komplexen Ursachen zu beschäftigen, da wir in unserer heutigen Zeit schnell in eine ähnliche Kastastrophe geraten können. Dieses Buch wird zwar nicht alle Antworten geben können, aber weitere interessante Details dieses sehr komplexen Themas enthüllen.
Ich kann es daher nur empfehlen.
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am 19. März 2015
Der Autor schildert, mit den östlichen Schauplätzen beginnend, den ersten Weltkrieg. Er verzichtet dabei nicht darauf, sich eigenen Gedanken (die er aber gründlich als solche kenntlich macht) zu Ideen und Entschlüssen der damals Handelnden sowie deren Ergbenissen zu machen. Friedrichs verkehrrt mit dem Leser in einer verbindlichen, fast schon persönlichen Sprache, deren Niveau deutlich über dem der meisten Historiker rangiert.

Als besonders wertvoll empfinde ich, daß Friedrichs sich, so sehe ich das zumindest, der Angelegenheit 1ter Weltkrieg ohne das deutscher-autortypische Verkrümmt- und Verspanntsein bemächtigt. Er hat sich mit dieser offenkundig (dafür sprechen die ca. 1000 inhaltsstarken Seiten, die sich in Details deutlich vom Einheitsgemurmel insb. Deutscher Zunge absetzen) tiefschürfend befaßt und macht es seinen Lesern leicht, mit ihm auf Reise zu gehen. Ebendieses Reise ist interressant, lehrreich und auch unterhaltsam: Daher von mir alle Fünfe für dies Buch.
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am 10. August 2014
Jörg Friedrich gehört zu den von mir besonders geschätzten Historikern.
Unter Einsatz seines breiten und fundierten Wissens verleiht er dem in Deutschland durch unermüdliche Medienarbeit anerzogenem Mainstream einer vermeintlich politisch korrekten Geschichtsschreibung einen erweiternden Blickwinkel..

Dies gilt auch für das Buch 14/18. Kompliment!

Was Herr Friedrich verbal so treffend, so befreiend vorträgt, spiegelt sich leider nicht immer in der Schriftform des Buches. Viel Wissen voraussetzend, macht es dem Leser der Satzbau zusätzlich schwer „Anschluß“ zu halten.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß das Buch noch schnell vor Juni 2014 fertig werden mußte und die Texte 1:1 aus einem Diktat des Autors übernommen wurden.

Schade, daß man sich die lesenswerten Inhalte des Buches so schwer „erarbeiten“ muß.
Schade auch, daß so manche Schlachtenschilderung episch ausfällt, ohne dem Nichthistoriker wirklich tiefere Einblicke in die Zusammenhänge des Geschehens zu vermitteln.
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am 28. Mai 2014
Als ich im Focus über das neue Buch von Jörg Friedlich las, setzte ich mich noch nachts an das Notebook und bestellte mir die Ausgabe über Amazon. Wie immer prompte und schnellste Lieferung.

Bereits meine Großeltern erzählten uns als kleine Buben von der Zeit damals und den Berichten ihrer Eltern. Ein Urgroßvater war z.B. Ordonnanzoffizier (Oberst) beim Kaiser Franz-Joseph im K.U.K. Heer, andere dienten im preußischen Heer. Wenn ich heute die Puzzle aus den Erzählungen meiner Groß- und Urgroßeltern mit den neuesten geschichtlichen Erkenntnissen zusammensetze, muß man sich auf jeden Fall kritisch fragen, ob das "Diktat von Versailles" nicht eine unrechtmäßige Bürde mit der Alleinschuld Deutschlands am 1. Weltkrieg und so den Keim noch größeren Übels darstellte. Auf jeden Fall hab ich das Buch kaum eine Sekunde aus den Händen gelegt und ich gebe zu, wie mich dieses "alte Thema" heute mehr denn je fesselt. Es mag 100 Jahre her sein aber viele Dinge erscheinen im einem neuen Licht.
Um mit den Worten meines Großvaters zu schließen..."...die Sieger schreiben die Geschichte...".
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am 25. Februar 2015
Ich habe schon von anderen erfahren, dass dieses Buch ein besonderes ist zum ersten Weltkrieg und ich wurde nicht enttäuscht. Nach der Lektüre von zwei anderen großen Büchern über die Geschichte wie es zum 1. WK gekommen ist, ist dieses das mit Abstand beste. Die Schlafwandler waren auch interessant, aber die unkonventionelle Art und Weise wie Herr Friedrich neue Fakten oder alte Fakten in neuem Licht darstellt ist wirklich super. 1000 spannende Seiten!
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am 19. Oktober 2014
Dieses Buch ist bisher das beste Buch welches ich über
den 1.Weltkrieg gelesen habe.
Jörg Friedrich hat mich förmlich mit seinen vielen mir bisher nicht
gekannten Fakten förmlich überwältigt.
Die über 1000 Seiten waren an keiner Stelle langweilig.
Das Buch habe ich in kürzester Zeit durchgelesen und war für
mich spannend bis zur letzen Seite.
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