Hier klicken Amazon-Fashion Hier klicken Karnevals-Shop Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More WAR Die neuen Geschirrspüler von Bosch und Siemens im Angebot Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC HW16

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
893
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. Juni 2010
Nach einer zehnjährigen Haftstrafe versucht der dreißigjährige Tobias Sartorius sich wieder in den Alltag einzufügen. Doch bereits beim Betreten seines Elternhauses muss er feststellen, dass nichts mehr ist, wie es mal war. Der Hof liegt brach, die einst gut besuchte Gaststätte ist schon seit langer Zeit geschlossen und seine Mutter hat sich schon vor Jahren von seinem Vater getrennt. Da seine Eltern ihm bei den Besuchen im Gefängnis immer eine heile Welt vorgespielt haben, ist der Schock umso größer als er feststellen muss, dass auch das Leben seiner Eltern in Scherben liegt. Dabei weiß Tobias selbst nicht so genau, was vor 11 Jahren eigentlich passiert ist, als zwei siebzehnjährige Mädchen einfach spurlos verschwanden. Doch die Beweise sprachen gegen ihn.

Jetzt hat er die Strafe abgesessen und ist zurück. Eine Welle des Hasses schlägt ihm entgegen und zu seinem Entsetzen scheint die Vergangenheit sich zu wiederholen, denn schon wieder ist ein Mädchen verschwunden ...

Dies ist bereits der vierte Band aus der Bodenstein / Kirchhoff-Reihe und zugleich mein Einstieg in ebendiese. Gut fand ich, dass ich beim Lesen nie den Eindruck hatte, dass mir aus den früheren Bänden etwas an Informationen fehlt.
Nele Neuhaus hat einen sehr flüssigen Schreibstil und genau der hat mich richtig gefesselt. Nach und nach lernt der Leser die Bewohner des Dorfes kennen und kann ungefähr nachempfinden, wie Tobias sich fühlen muss, diese eingeschworene Gemeinschaft gegen sich zu haben. Die Autorin hat es geschafft, ihre Charaktere so zu stricken, dass ich nicht mehr wusste, wem man noch trauen kann und wem nicht.

Die auf Amazon angegebene Seitenzahl von 400 Seiten stimmt nicht. Es sind 537 Seiten Spannung pur. Dieser Roman gehört für mich eindeutig zu den Krimi-Highlights in diesem Jahr. Die anderen Bücher aus der Reihe werde ich ganz bestimmt auch lesen.

Hier die Reihenfolge der Bände:

1. Eine unbeliebte Frau
2. Mordsfreunde
3. Tiefe Wunden
4. Schneewittchen muss sterben
2222 Kommentare| 973 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Juni 2010
Wow - die Leseprobe zu dem Taunus-Krimi Schneewittchen muss sterben" von Nele Neuhaus gefiel mir schon sehr gut, aber ich hätte trotzdem nicht so ein spannendes und tolles Buch erwartet!

Ich habe das 537 Seiten dicke Buch verschlungen und war begeistert von dem flüssigen Schreibstil, den gut durchdachten Handlungssträngen und den zahlreichen Wendungen, die voller Hochspannung waren. Zu dem auch ein Lob an die visuelle Aufbereitung: Das Cover ist sehr gut gelungen - es wirkt interessant und auch etwas gruselig, da es so düster ist und dazu noch die rot leuchtenden Blutstropfen als Kontrast aufweist: auf einen Blick sieht man, das einen kein schönes Märchen erwarten wird...

Die Autorin selbst wohnt auch im Taunus, so dass man sicher genaue und sehr naturgenaue Ortsbeschreibungen erwarten kann, was für mich auch ein Pluspunkt ist. Mir gefällt es immer sehr gut, wenn ich weiß, dass der Schriftsteller die Handlungsorte persönlich gut kennt. Diese Buch ist ein weiteres Band um die Ermittler Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. In diesem Fall geht es um eine Frau, auf die ein brutaler Anschlag verübt wurde und deren Sohn vor über 10 Jahren am verschwinden zweier junger Mädchen Schuld gewesen sein soll. Warum wurde die Frau so hinterhältig bedrängt? war Ihr Sohn damals wirklich schuldig? Was geht in dem kleinen Dorf wirklich vor und warum verschwinden plötzlich wieder Mädchen? Nach und nach werden diese Fragen im Buch beantwortet und es gibt immer wieder überraschende Wendungen und eine viel zahl an Charakteren, die diese Geschichte nicht leichter machen zu durchschauen. Ein sehr aufwühlendes Buch, das einem auch vorführt, wie eine enge Dorfgemeinschaft auseinander bricht.

Da ich bisher noch kein Buch aus dieser Reihe kannte, habe ich gehofft, das man auch ohne Vorkenntnisse dieser Buchserie dem Krimi problemlos folgen kann. Nach dem beenden dieses Werkes ist meine Hoffnung voll und ganz bestätigt. Nichts desto trotz werde ich nun die komplette Krimireihe lesen, da mich Frau Neuhaus mit dieser Neuerscheinung komplett überzeugt hat und es für mich das beste Buch ist, dass ich in den letzten Monaten gelesen habe.
11 Kommentar| 247 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Oktober 2010
Thomas Satorius wird nach zehn Jahren wegen eines Doppelmordes an zwei jungen Mädchen aus der Haft entlassen. Er hat die Morde nie zugegeben, kann sich aber an den Abend auch nicht erinnern. Er kehrt zurück in das kleine Dorf in dem sein Vater lebt und wieder verschwindet ein Mädchen, das einem der Opfer zum Verwechseln ähnlich sieht. Pia Kirchhof und Oliver von Bodenstein ermitteln zunächst im Falle des vermissten Mädchens, bald aber auch bezüglich des bereits scheinbar aufgeklärten Doppelmordes.
Anfangs habe ich dieses Buch sozusagen inhaliert. So viele unterschiedliche Personen, tragische Geschichten, Handlungsstränge, Verdächtige, zu verfolgende persönliche Dramen; ich war begeistert. Als das Ganze in einem Knäuel zusammenhängender Verschwörung endet, ( ohne zuviel verraten zu wollen) war ich doch sehr enttäuscht. Toller Anfang, aber zu klischeehaftes Ende. Ich würde jedoch noch ein Buch von Nele Neuheus testen.
22 Kommentare| 110 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juni 2010
Tobias Sartorius ist frei... nach 10 Jahren Knast wegen eines Doppelmordes an Laura und Stephanie. Doch zuhause ist nichts mehr wie es war. Und auch nicht, wie es jetzt zu sein scheint. Der Gasthof seiner Eltern ist den Bach runter, seine Eltern sind getrennt. Obwohl Tobias seine Strafe abgesessen hat, verfolgt ihn das ganze Dorf. Lauras Leiche wird gefunden, doch Stephanie... Schneewittchen... bleibt verschwunden. Und dann verschwindet wieder ein Mädchen, Amelie.

Was ist nur los in diesem Kaff, in dem jeder den anderen schützt. Obwohl ziemlich bald klar ist, dass Tobias wohl einfach nur der Lückenbüsser für andere Mistsäcke war, ist die ganze Angelegenheit ziemlich verstrickt.

Und das ist das, was mir bei diesem Krimi gefallen hat- die Spannung wird über lange Strecken gehalten, die Verwirrungen sind kaum durchschaubar, aber trotzdem nicht so verwirrend, dass man garnichts mehr begreift. Und so entwickelt sich ein Krimi von der allerfeinsten Sorte. Das Auf und Ab der sich zuspitzenden Situationen fesselt, die einzelnen Charakteren sind gut beschrieben, sodass man sich schnell in das Geschehen einfindet. Und plötzlich gehts unerwartet in eine andere Richtung, ohne dass der rote Faden abreisst.

Dies ist bereits der 4. Taunus-Krimi von Nele Neuhaus, in dem Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff tätig sind, und ich hoffe, es wird nicht der letzte sein.
0Kommentar| 93 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Oktober 2011
Obwohl ich von vorneherein den Verdacht hatte, dass mir dieses Buch nicht gefallen würde, habe ich es gelesen - einfach um herauszufinden, warum ein solches Buch ein Bestseller werden konnte.

Was lässt sich an Positivem sagen?

Schwer, etwas zu finden, aber für mich war der Schreibstil ganz okay, lesbar, da habe ich schon Schlechteres gelesen. Natürlich voller Klischees (Haut wie Milch und Honig - der Schatten einer Erinnerung - Mund war staubtrocken) und viele, viele andere ... und voller Sprachkapriolen: "Der Hund, von verfressener Hoffnung getrieben, sprang vom Sofa". Oder: "Keine zwanzig Meter von ihm entfernt saß seine Frau mit dem Mann, auf dessen Gesellschaft sie sich mit drei Ausrufezeichen freute."
Darüber konnte ich aber wenigstens noch schmunzeln.

Positiv war auch noch, dass stellenweise so was wie Spannung aufkam.

Einige Rezensenten haben hier geschrieben, dass ihnen die Sprache vorkam wie in einem Aufsatz eines talentierten Schülers.
Ähnliche Empfindungen hatte ich auch, aber ich glaube, das liegt nicht am Stil, sondern am Plot und an der Komposition.

Krimi-Plot + Komposition (ein Beispiel):

Die Geschichte, die Figuren, die Sprache, die Erzählweise ... das alles kommt sehr plakativ daher, simpel aneinandergereiht, holzschnittartig. So, wie klein Moritz sich eben einen Krimi vorstellt.
Beispiele: auf Seite 169 erhält Amelie brisantes Beweismaterial für die Mädchenmorde, das ihr die Augen öffnet und sie in Gefahr bringt ... erstes "Peng".
4 Seiten später erhält jemand einen Erpresserbrief ... nächstes "Peng"!
Seite 177: Die Kommissarin Pia stellt fest, dass ein wichtiger Bericht aus einer Polizeiakte entfernt wurde. Fazit: Ein Kollege muss korrupt und erpressbar sein ... wieder "Peng"!
Seite 181: Tobias wird überfallen und soll offenbar getötet werden.

Man beachte: ein rätselhaftes, brisantes Beweisstück, ein Verräter in den eigenen Reihen, Erpressung, Mordversuch - und das alles auf nur 13 aufeinander folgenden Seiten! So was nenne ich Holzhammermethode!

Aber es geht ja noch viel, viel schlimmer!

Folgende Vergehen, Delikte, Geschehnisse kommen in diesem Buch vor:
Ehebruch (bei fast allen Hauptfiguren!), mehrfacher Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Verführung Minderjähriger, Anstiftung zum Mord, zweifache Entführung, etliche Mordversuche, zwei Selbstmorde, ein tödlicher Unfall, Erpressung, Denunziation, Bestechung, falsche Polizistin, Unterschlagung eines Testaments, eine fast tödliche Prügelei, üble Nachrede, Komplizenschaft, Vertuschung von Straftaten, Beihilfe zum Mord ...
Eigentlich so ziemlich alles, was Menschen sich überhaupt antun können, kommt in diesem Krimi vor.

Auf den Seiten wimmelt es von Lügnern, Betrügern, Mördern, Denunzianten, Vergewaltigern, Erpressern, Psychopathen, Soziopathen, kriminellen Mitläufern und was noch alles. Im Grunde wusste ich schließlich nicht mehr, ob ich weinen oder lachen sollte ... war dies vielleicht eine Satire, und ich habe es nicht begriffen?

Nein, Spannung geht anders, Spannung geht subtiler. Spannung entsteht nicht, weil dauernd was passiert. Spannung entsteht durch vielschichtige, leidende, authentische Charaktere, die überraschen, die nicht vorhersehbar sind, durch Charaktere, die leben.
Diese hier haben ein Herz und ein Gemüt aus Papier und handeln vorhersehbar, nach dem Klischee eben.

Und dann dieser Zug ins Gigantöse:

Die Figuren sind nicht einfach irgendwelche normalen Menschen. Wenn doch, sind sie zumindest adlig. Da gibt es den windelweichen Politiker, die berühmte, bestbezahlte Schauspielerin, den berühmten Polarforscher, den Inhaber eines börsennotierten Unternehmens, der der Gottvater von Altenhain ist und seinen Sohn, einen Banker, der 350 Millionen in den Sand gesetzt hat.

Teenager erfinden solche Geschichten - in denen auf jeder dritten Seite ein kleines Erdbeben passiert - und solch eine Fülle an völlig übertriebenen Figuren. Solch einen hanebüchenen Unsinn erwarte ich aber nicht in einem Krimi von einer Erwachsenen für Erwachsene.
Immerhin weiß ich jetzt, warum das Buch ein Bestseller wurde. Bücher wie diese haben eben auch ihre Klientel.
66 Kommentare| 58 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Dezember 2010
Aufgrund der guten Kritiken, der spannenden Leseprobe und des eigentlich vielversprechenden Titels habe ich das Buch "Schneewittchen muss sterben" gekauft - in der Hoffnung, einen schönen Krimi in den Händen zu halten.
Um so größer war meine Enttäuschung. Während die ersten Seiten noch recht interessant waren, wurde die Story rasch durchschaubar und dadurch zunehmend langweilig. Zum Ende hin waren Teile der Geschichte zwar überraschend, jedoch keineswegs spannend. Es entstand für mich der Eindruck, als hätte Nele Neuhaus einfach noch viele Wendungen und Nebenstories in das Ende des Buches quetschen wollen. Hier wäre vielleicht weniger dann doch mehr gewesen, denn die Grundidee ist eigentlich gar nicht schlecht.

Stilistisch ist das Buch ebenfalls kein Meisterwerk - aber eigentlich erwarte ich das von einem Krimi auch nicht unbedingt, dieser soll mich in erster Linie unterhalten. Diese Erwartung hat dieses Buch aber ziemlich verfehlt.

Zwei Sterne gibt es für die gute Idee und den interessanten Anfang, trotzdem fällt dieses Buch unter die Kategorie "Muss man nicht gelesen haben".
22 Kommentare| 50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. August 2011
Alles in diesem Buch ist zuviel.Oder besser gesagt, es gibt fast nichts an menschlichen Dramen, die Frau Neuheus hier nicht reingepackt haette.Das weitet sich so aus, dass man irgendwann wirklich das Gefühl hat, in einem Dreigroschroman gelandet zu sein. Der Kriminalfall ist wenig spannend, da einem bereits nach kurzer Zeit recht klar ist, was sich da abgespielt hat.
Ihre ersten drei Buecher haben mir wirklich gut gefallen, obwohl gerade im dritten Buch schon ein recht starker Hang zum Kitsch drin war.Aber in diesem Buch verging mir wirklich schon nach sehr kurzer Zeit die Freude am Weiterlesen und so habe ich mich nach der Hälfte mehr oder minder durchgequält und gehofft, dass es besser werden könnte, aber es wurde noch schlimmer...
Weniger wäre in diesem Buch eindeutig mehr gewesen, es muss nicht jedes mögliche private Drama in einem einzigen Buch verarbeitet werden.
Schade, sehr schade.
22 Kommentare| 46 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Dezember 2010
Tobias, ein angeblicher Mädchenmörder, wird nach 10 Jahren aus dem Gefängnis entlassen und von seiner Vergangenheit eingeholt...

Als ich mich für den Kauf dieses Buches entschied, wusste ich nicht, dass es auf den derzeitigen Bestseller-Listen ganz oben steht. Das habe ich erst erfahren, als ich die ersten 200 Seiten gelesen hatte und bereits frustriert aufgeben wollte - ich warf da u.a. einen Blick auf die Rezensionen bei Amazon, weil ich sehen wollte, wie es denn allgemein so bewertet wurde/ wird. Ich muss sagen, ich war ehrlich überrascht, dass dieses Buch so erfolgreich ist.

Ich wollte einen spannenden deutschen Krimi lesen, statt dessen wurden mir im ersten Drittel des Romans gefühlte 100 Charaktere präsentiert, und dies sehr detailliert. Schade, dass kein Namenregister vorne im Buch war, anhand dessen ich mir immer wieder ins Gedächtnis hätte rufen können, wer denn gleich wieder wer ist. Ich erfuhr über die Ehe- und Beziehungsprobleme, die verbotenen Nebentätigkeiten und Familienverhältnisse der Kriminalbeamten und wühlte mich so tapfer lesend durch viele Seiten, mich fragend, was das denn nun mit dem eigentlichen Thema - dem Kriminalfall - zu tun hat. Es ist schon gut und nett, wenn der aufklärende Kommissar auch ein Privatleben hat und nicht nur eine gesichtslose Hülle ist, aber diese detailreiche Darstellung war mir persönlich ZUVIEL.

Die an sich nicht unspannende Geschichte, die prinzipiell auch gut aufgebaut ist, wäre auf 250 Seiten komprimiert besser erzählt worden als in dieser epischen Länge, durchtränkt mit sinnlosen Szenen wie z.B. einem Hausmeister, der sich er Kriminalbeamtin Pia in den Weg stellt und auch noch einen Dialog mit ihr führt, der ebenfalls nichts aussagt und für die Story komplett irrelevant ist. Die in den Fall verwickelten Kriminalbeamten waren für meinen Geschmack zu zahlreich, auch, wenn wahrscheinlich in der Realität auch ein ganzes Heer von ihnen an einem derartigen Fall recherchiert. Als Leser möchte ich mich aber auf zwei, drei beschränken können.

Insgesamt ist es aus meiner Sicht die Grundlage für das Drehbuch zu einem drittklassischen ZDF-Hauptproramm-Krimi ohne besonderen Nachhall. Ein toller Erfolg fur die Autorin, die damit gut ankommt, für mich als Leserin aber eine Enttäuschung.
0Kommentar| 43 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. März 2011
Das Buch ist an sich spannend und hat man einmal angefangen, dann will man auch schnellstens wissen, wer - was - wie - warum... schnell wird man dies jedoch nicht wissen. Das Buch neigt etwas zum "künstlich in die Länge gezogenen" ... Ausserdem ist es ein bisschenn schwierig anfangs überhaupt den Faden zu finden - besonders, wenn man sich nicht so gut Namen merken kann - von wem genau gerade überhaupt die Rede ist und wenn man es dann weiss, fragt man sich teilweise, wieso jetzt so ausführlich über die Gefühle und das Leben dieser Person berichtet wird: Wird sie noch wichtig? Hat sie was mit dem Fall zu tun? Man wird in dieser Hinsicht nicht enttäuscht, denn irgendwie hat am Ende jeder im Dorf mit dem Fall was zu tun und hat zu den Geschehnissen massgeblich beigetragen. Und hier ist genau die Kritik, denn die verwirrende und schnelle Hin- und Her- Hüpferei der Autorin zwischen den einzelnen Personen, ist mit der Zeit ermüdend, will man doch endlich in der Geschichte voran kommen und nicht in das Privatleben der Ermittler eingeweiht werden. Ich habe teilweise bis zum nächsten Wechsel die Seiten übersprungen. Grundsätzlich hat die eigentliche Geschichte gutes Potenzial, könnte aber gekürzt werden und die "überraschenden" Wendungen des Endes sind dann doch ein bisschen viel. Ein schlichtes, kurzes und kompaktes Ende wäre für mich befriedigender gewesen, als die vielen krampfhaft gesuchten Zusammenhänge, die dann immer und immer weiterführen, bis schlussendlich jeder Teilschuld trägt... Mein Urteil ist durchwachsen...
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Oktober 2010
Durch die überwiegend guten Rezensionen wurde ich auf das Buch aufmerksam. Es war mein erstes Buch der Autorin, wird aber auch das Einzige bleiben. Der Krimi trudelt so vor sich hin, gegen Ende müssen noch einige konstruierte Leichen auftauchen, damit evtl. noch Spannung aufkommt(was aber nicht gelingt). Ich habe kurz vor Schluss überlegt, ob es überhaupt lohnt, ihn zuende zu lesen.
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden