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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
90
4,5 von 5 Sternen
Das brennende Land: Historischer Roman (Die Uhtred-Saga, Band 5)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:10,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 3. Juni 2012
Im Jahr 892 ist im Königreich Wessex eine oberflächliche Ruhe eingekehrt: Die Dänen haben sich in die Königreiche des nördlichen Britanniens zurückgezogen, die Kirche ist in Wessex und Mercien fest etabliert und die durch König Alfred verankerten Gesetze scheinen das Land befriedet zu haben. Doch Alfred ist sehr krank und sein Tod scheint absehbar - unabhängig davon ist sein Ehrgeiz ungebrochen.

Allerdings lässt die nächste Bedrohung nicht lange auf sich warten, denn auch die Dänen haben ihre Pläne zur Eroberung Britanniens noch nicht vergessen - mehr denn je gelockt durch die nun in den Kirchen gehorteten Schätze und genauso fest entschlossen, im Namen Thors die Macht der Kirche und ihrer Bischöfe wieder zu brechen: Diesmal ist es Harald Bluthaar, der plündernd und mordend durch das Land zieht und Jarl Haesten belauert die Westsachsen, um im geeignetsten Moment zuschlagen zu können.
Und Uhtred, noch immer an Alfred durch diesen verhassten Eid gebunden, zieht mit seinen Mannen in die Schlacht - um mal wieder festzustellen, dass das Schicksal für ihn noch einiges mehr bereithält...

Mein Fazit:
Die gesamte Reihe der Saxon Stories ist erstklassiges historisches Lesefutter und fesselndes Kopfkino, rau und authentisch. Wie immer chronologisch der Entstehungsgeschichte Englands unter der Herrschaft Alfred von Wessex folgend, sind es diesmal die Angriffe der Dänen in der letzten Dekade des 9. Jhds. und die Schlachten von Farnham (Fearnhamme, Surrey) und Benfleet (Beamfleot, Essex), denen sich sein fiktiver Held Uhtred von Bebbanburg als Alfreds Kriegsherr widmen muss.
Und keiner schreibt wie Bernard Cornwell: Er katapultiert einen als Leser an rauchende Herdfeuer, an Königshöfe und in schlammige Schildwälle, zwischen Mönche, Bauern und Skalden, Sachsen und Nordmänner. Dabei gibt es auf beiden Seiten Freund und Feind und Uhtred ist mal wieder hin- und hergerissen zwischen Loyalitäten, widersprüchlichen Eiden, gehaltenen und gebrochenen Versprechen, Liebe und Freundschaften - man liebt und hasst, leidet und kämpft und erlebt die Intrigen und Kämpfe beinahe am eigenen Leib. Wegen mir könnte das ewig so weitergehen...

Von mir wie schon bei den Vorgänger-Romanen ein unverbrüchliches DAUMEN HOCH! und natürlich eine Leseempfehlung für die gesamte Reihe:
Das letzte Königreich
Der weiße Reiter
Die Herren des Nordens. Historischer Roman
Schwertgesang
DAS BRENNENDE LAND
Der sterbende König (erscheint 1. Sept. 2012)

Und noch ein kleiner Textauszug:
"Es war Morgen, und ich war jung, und auf der See lag ein silbrig-rosafarbener Schimmer unter dem Nebelhauch, der die Küste verhüllte. Südlich von mir lag Cent, nördlich Ostanglien und hinter mir Lundene. Vor mir ging die Sonne auf und vergoldete die wenigen Wolken, die über den Himmel zogen.
Wir befanden uns im Mündungsgebiet der Temes. Mein Schiff, der Seolferwulf, war neu und leckte, wie es alle neuen Schiffe tun. Friesische Handwerker hatten es aus ungewöhnlich hellen Eichenbalken gebaut. Daher hatte es seinen Namen: Silberwolf. Hinter mir waren der Kenelm, der von König Alfred nach irgendeinem ermordeten Heiligen benannt worden war, und der Drachenfahrer, den wir den Dänen abgenommen hatten. Der Drachenfahrer war eine wahre Schönheit, ein Schiff, wie allein die Dänen es bauen können. Es hatte einen schlanken Körper, war leicht zu lenken und doch tödlich in der Schlacht."
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am 20. Juli 2013
Die handelnden Personen werden als echte Charaktere dargestellt. Damit unterscheidet sich das Buch von vielen anderen historischen Romanen, in denen die Protagonisten als manchmal "seelenlose" Platzhalter für "den Helden" oder "den Bösen" erscheinen. Zudem ist der historische Hintergrund hervorragend recherchiert und überdies perfekt in die Handlung eingebunden. D.h. es erfolgen keine künstlich eigeschobenen wirkenden Vorträge oder aufgepfropfte Einzelheiten auf eine Handlung, die sonst in jeder anderen Zeit spielen könnte. Handeln und Ereignisse folgen vielmehr den spezifischen Vorausetzungen der betreffenden Zeitperiode, so weit diese uns überhaupt heute noch bekannt sein kann. Historisch Fakten werden perfekt in die Handlung eingebunden. Auch wenn man nach 5 Bänden vielleicht der Kriegshandlungen etwas müde wird (der Held könnte natürlich zwischendurch auch mal andere Erlebnisse haben), halte ich das Buch für äußerst lesenswert.
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am 6. September 2017
Ich habe mehrere Hörbücher der Staffel gehört und habe mir als Ergänzung das Buch gekauft. Wie erwartet setzt es die Reihe gut fort und erzählt die Geschichte weiter. Insgesamt wiederholt sich aber auch vielen mit leichten Variationen. Es wird halt viel gekämpft.
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am 2. März 2013
Vorsichtig und ein wenig skeptisch begann ich mich mit den Abenteuern Uthred 's von Bebbanburg zu befassen. 5 Bände? Die Frage stellt sich sicher zu recht, kann ein Autor über 5 Bände die Spannung halten? Für mich gibt es nur eine Antwort, und die ist: Ja er kann. Beginnend mit "Das letzte Königreich", über "Der weiße Reiter", "Die Herren des Nordens" und "Schwertgesang" findet im Band 5, "Das brennende Land" ihren Höhepunkt. Es fällt schwer, sich der Faszination der Erzählkunst des Autoren zu entziehen. Auch wenn die vielen zu schlagenden Schlachten zum Teil sehr drastisch, ja sogar brutal und blutrünstig erzählt werden, die Klasse des Schriftstellers zeigt sich immer wieder. Er ist einfach brilliant. Auch sanfte und anrührende Momente kommen nicht zu kurz. Langweilig wird`s nie. Einzig seine Wahl, die Städtenamen im alten Schreibstil und mit den alten Städtenamen zu verwenden haben mich ein wenig gestört. Aber vielleicht trägt das ja auch ein wenig zur Faszination der Romanreihe bei. Ich bin gespannt auf die anderen Werke, von denen ich sicher noch das eine oder andere Buch auf meinen Wunschzettel setzen werde.
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am 16. Dezember 2014
Absolut spannende Reihe! Es gibt keine besseren Historienromane! Habe bislang jedes Buch verschlungen und freue mich jetzt auf die Serie :)
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am 25. Dezember 2013
Es macht einfach Spaß mit Herrn Uthred durch die damalige Zeit zu wandeln.

Wer Historische Romane gern liest, sollte die Uthred-Reihe unbedingt lesen. Aber bitte mit dem Buch " Das letzte Königreich " beginnen.

In Punkto Versand etc. gab es wie immer nichts zu bemängeln.
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am 25. Dezember 2013
Beständig gut, was Cornwell um Uthred zu Papier bringt! Lebendig und kurzweilig, tolle Bilder im Kopf mit viel zeitgenössischem Lebengefühl.
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am 28. April 2013
Ich empfehle die Buch Reihe Uthred saga an jedermann und besonders an die leser die sich mit der alten nordischen geschichte befassen
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am 6. Mai 2010
"... und Ihr seht aus, als hättet Ihr gerade nichts zu tun!"

Wessex ist mal wieder bedroht: Harald Bluthaar plündert mit seiner Armee das Land, ebenso wie Jarl Haeten, der mit 200 Schiffen aus dem Frankenland angesegelt kommt. Stellt sich die immer wieder gern gestellte Frage, wer den Karren für Alfred aus dem Dreck ziehen soll. Der aufmerksame Leser kennt die Antwort.
Nachdem Uhtred das Schlimmste abwenden kann, fällt er einer Intrige zum Opfer, denn seine Feinde, Alfreds Priester, sind der Ansicht, dass er seine Schuldigkeit getan hat und gehen kann.
So kommt es, dass Uhtred noch einmal ganz von vorn anfangen muss, doch ihm bleibt die Befriedigung, dass schon bald die Rufe nach ihm sehr laut werden: Wessex' Nachbarn fühlen sich von Alfreds Politik bedroht und erheben sich, um den schwer kranken Alfred vom Thron zu stoßen, und sich bei dieser Gelegenheit auch noch Mercien einzuverleiben. Uhtreds Loyalität steht auf der Kippe: Einerseits verachtet er Alfred, anderseits fühlt er sich Æthelflæd, Alfreds Tochter verpflichtet, denn er hat geschworen sie zu beschützen und ihr zu dienen. Sie ist die Herrin von Mercien, und durch den Krieg ernsthaft bedroht, denn ihr Mann Æthelred ist ein Feigling mit dem Rückgrat eines Gummibaums.
Uhtred hat also mal wieder alle Hände voll zu tun Alfreds Hintern zu retten und die Herrschaftsverhältnisse in Wessex und Mercien neu zu ordnen. Dazu kommt eine persönliche Krise, die Uhtred aus dem Gleichgewicht bringt - doch mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten.

Bernard Cornwell macht mich wirklich fertig. Wie kein anderer Autor schafft er es, mich von der ersten bis zur letzten Seite in einen absoluten Kriegszustand zu versetzen: Ich schmecke Blut, rieche den Rauch der verbrannten Häuser, fühle das Kettenhemd auf den Schultern, bleibe mit den Männern im Schildwall im Schlamm stecken, während ich dem Gegner Beleidigungen zuschreie, bis ich heiser bin. Nach 500 Seiten Cornwell bin ich fix und fertig, und weiß nicht, was mich getroffen hat - und bin entsetzt, weil das Buch keine Seiten mehr hat.
Die Uhtred-Reihe gehört zu den besten Serien die ich kenne. Ich mag diesen Charakter unheimlich gern, denn er ist alles, nur nicht eindimensional. Uhtred ist durch und durch ein Krieger, der den Kampf liebt. Er ist ein Führer und Entscheider, der Schlachten gewinnt, aber auch Fehler macht. Dabei zeigt er immer wieder unglaublich schöne Facetten, ist arrogant, bleibt aber selbstkritisch, ist mutig nachdem er seine Angst überwunden hat, hält sein Wort, bricht aber einen Eid. Er stellt sich infrage, und entwickelt sich dadurch immer weiter, wodurch seine ganze Persönlichkeit eine einzigartige Dynamik erhält. Selbst wenn er völlig skrupellos mordet, kann ich ihn als Leserin verstehen; seine Handlungen sind, durch die Nähe, die der Autor zu seinem Helden schafft, für mich immer nachvollziehbar. In dieser Form schafft das für mich nur Cornwell.
'"Das brennende Land"' ist ein absolutes Muss für jeden Uhtred Fan - ich kann den Roman uneingeschränkt empfehlen.

Die Uhtred-Reihe im Überblick:

Teil 1: Das letzte Königreich (rororo)
Teil 2: Der weiße Reiter (rororo)
Teil 3: Die Herren des Nordens (rororo)
Teil 4: Schwertgesang (rororo)
Teil 5: Das brennende Land
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am 2. April 2011
Also bis jetzt habe ich die Bücher von Cornwell sehr gerne gelesen. Auch das erste Buch der Uhtred-Saga hat mir sehr gefallen, und dann wurde es von Buch zu Buch schlechter. Nun folgt mit dem vorliegendem Band der fünfte Teil der Uhtred-Saga. Eine Schlacht folgt der nächsten. Erst sieht es schlecht für Uhtred aus, aber dann erringt er zumeist einen glorreichen Sieg, wie durch ein Wunder. Uhtred's Zerrissenheit zwischen den Sachsen und den Dänen, denen er sich im Herzen zugehörig fühlt, spielt wieder mal eine Rolle. Das Thema langweilt mich langsam. Normalerweise verschlinge ich die Bücher von Cornwell, aber hier habe ich teilweise die Seiten überflogen, gerade bei den Kampfszenen die zahlreich und wie immer detailliert beschrieben werden.
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