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TOP 500 REZENSENTam 12. Juni 2013
...heißt es in einem amerikanischen Country-Gassenhauer und genau dies will Buffy, der "Landlord", also der neue Inhaber des heruntergekommenen walisischen Bed & Breakfast "Myrtle House" ändern und formt sein Établissement kurzerhand zu einem Singletreffpunkt, an dem in Kursen diverse Fertigkeiten, die das Alleinleben erleichtert werden, vermittelt wird. Doch es ist kein glatter Unterhaltungsroman, genausowenig wie eine geradlinige Geschichte, die uns hier erwartet: Buffy erbt das Haus, das ihm unbekannt ist, von einer alten Freundin - bisher war er Schauspieler, befindet sich aber so ziemlich auf dem absteigenden Ast, was in Anbetracht der Tatsache, dass er bereits 70 Jahre alt ist, nicht so verwunderlich ist. Außerdem verfügt er über eine weitverzweigte Patchworkfamilie mit zahlreichen - erwachsenen - Kindern.
Also, Buffys Pension entwickelt sich wie auch der Roman nach und nach und ein kleines bisschen schwerfällig, was jedoch dem Charme des Buches nur wenig abträglich ist, vermittelt es doch britische Gepflogen- und Verschrobenheiten in allen möglichen Facetten.
Ohne so geplant zu sein, entwickelt sich Myrtle House zu dem Ort, an dem "broken hearts" sehr wohl "menden" also wieder zusammengesetzt werden - die Liebe erblüht an diesem seltsamen Ort auf oft abwegige und nicht immer romantische Weise und so gut wie jeder verlässt diesen Ort ein wenig glücklicher. Warum? Nun, auf die unterschiedlichste Weise gelingt es den Figuren, ein kleines bisschen von sich selbst zu entdecken und sich dem Leben - und damit einer neuen Beziehung - zu öffnen. Auch Buffy selbst - ein britischer Romanheld par excellence - bleibt davon nicht verschont.
Wer treffend dargestellte Figuren, Originale unterschiedlichster Couleur, Helden abseits des Weges und vor allem Darstellungen älterer bzw. nicht unbedingt dem gängigen Schönheitsideal entsprechender Menschen liebt und auch den englischen Eigenheiten alles andere als abgeneigt ist, der sollte nicht zögern und flugs zu diesem Buch greifen - abgesehen von den anfänglichen Längen wird er glänzend und nachhaltig unterhalten. Leichtigkeit mit einem gewissen "british sense of humour" und teilweise ernstem Hintergrund - empfehlenswert für jeden, der ein bisschen gute Laune vertragen kann!
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Buffy, ein in die Jahre gekommener 70-jähriger Schauspieler erbt von einer alten Freundin eine Frühstückspension. Auch das Haus ist älter und hat schon bessere Zeiten gesehen, da lange Zeit nichts an dem Haus gemacht wurde.
Er bricht alle Zelte in London hinter sich ab, Schauspielangebote gab es sowie schon ewig keine mehr, und übernimmt die Pension namens Myrtle House in Wales.
Viel Geld kommt durch die paar Gäste nicht ins Haus und wirtschaftlich ist es schon lange nicht, da kommt er durch ein Gespräch auf eine neue Geschäftsidee.
Er bietet Kurse für Singles oder Verlassene an, in denen man das erlernen kann, um das man sich innerhalb einer Beziehung nie kümmern musste, sei es das Kochen, das Auto oder die Handhabung mit den Finanzen.
Eine neue Idee ist geboren, die Kurse sind gut besucht und die Umsetzung entwickelt sich zur Singlebörse …

Ein Buch, wie aus dem Leben geschrieben.
Wem ergeht es nicht so nach einer Trennung? Die Arbeitsteilung in einer Gemeinschaft hat insofern sein Gutes, dass man sich um bestimmte Dinge nicht kümmern muss. Aber was ist, wenn man sich trennt und von einigen Dingen so gar keine Ahnung hat?
Für diesen Aspekt hat Buffy, ein alter Schauspieler, der die Pension einer alten Freundin geerbt hat, Kurs im Angebot, die dieses Manko ausgleichen sollen.
Buffy weiß selbst aus eigener Erfahrung, die er durch seine diversen Ehen und Scheidungen errungen hat, wie es einem in dieser Situation geht.

Mit diesem Buch hat die Autorin Geschichten erzählt, wie sie jeden Tag irgendwo geschehen, Schicksale und Nöte der Menschen werden auf einfache und einfühlsame Weise dem Leser nahe gebracht.
Menschen treffen sich, gehen aufeinander zu, lernen sich kennen. Man redet miteinander. Es ist immer wieder verblüffend, wie oft es passiert, dass man einem fremden Menschen eher Dinge anvertraut, die man sonst nicht auszusprechen wagt.

Anfangs hatte ich ein wenig zu tun, in das Buch hineinzufinden, mich mit ihm anzufreunden, zuviel wurde mir „erzählt“. Aber nachdem Buffy nach Wales umgezogen und war und das Projekt „Myrtle House“ in Angriff nahm, wurde es interessant und ich habe es nicht mehr aus der Hand gelegt.
Es ist ein leiser einfühlsamer und sehr realistischer Roman, der völlig glaubwürdig und aus dem Leben abgekupfert zu sein scheint.
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am 7. Juli 2013
Ich fand die Zusammenfassung des Buches spannend und habe daraufhin das Buch als ebook geladen.

Die Idee, mit über 70 J. noch mal durchzustarten, aus London raus aufs Land zu ziehen, eine Pension zu betreiben, klang nach einer unterhaltsamen Geschichte und ich wurde nicht enttäuscht.
Viele unterschiedliche Personen werden beschrieben, ihr Leben und ihre Beziehung zum Partner und die Sehnsüchte der Einzelnen.
Man kann sich vorstellen, dass es wirklich so sein könnte , es wirkt nicht übertrieben.

Gute Urlaubslektüre mit gutem Unterhaltungswert.
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am 1. Mai 2014
der schreibstil ist gut, es ist eine leichte kost und alles in allem vorraussehbar - aber ich finde gerade das macht den charme dieses buches aus. da diese vorraussicht (?) nicht langweilt sondern das gefühl bei lesen stützt
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am 9. Juni 2016
Buffy, Andy, Amy, Monica, Harold, India, Nolan, Penny - das ist nur ein Bruchteil der handlungsrelevanten Namen, mit denen man im Roman konfrontiert wird, die wiederum in Verbindung mit anderen stehen. Von dieser Namensdichte hat mir am Anfang ganz schön der Kopf geschwirrt, denn bereits in den ersten Kapiteln wird man mehr oder weniger mit ihnen bekannt gemacht. Man bekommt sozusagen zunächst eine Einführung in das Leben einzelner Charaktere. Entweder läuft etwas bei ihnen schief oder sie sind generell mit sich und/oder der Welt unzufrieden. Da fiel es mir schon schwer, auseinanderzuhalten, wer wer ist und wem was passiert ist. Allein Buffy als feste Figur (nicht irreführen lassen: es handelt sich dabei um einen Mann) konnte ich immer eindeutig zuordnen. Denn er ist der Punkt, in dem alle Fäden zusammenlaufen - oder zumindest wird er es im Verlaufe der Handlung sein. Er eröffnet eine Pension Myrtle House, in der er Seminare für New-Singles, die sich nun um Dinge im Haushalt kümmern müssen, die vorher ihr Partner übernommen hat (Autos reparieren, Gartenarbeit, Kochen) - kurz: um sie selbstständiger werden zu lassen. Seine Unterkunft bildet den Haupthandlungsort, wo alle früher oder später aufeinandertreffen. Das Konzept gefiel mir sehr gut, denn wo viele Persönlichkeiten aufeinander treffen, ist immer ein nährreicher Boden für gute Handlungsstränge vorhanden. Leider fehlten diese meiner Meinung nach dann doch, denn es war niemand dabei, der besonders mein Interesse geweckt hätte. Ich habe beim Lesen immer wieder mit meinem fehlenden Bezug zu den Sorgen und Problemen einiger Charaktere gehadert. An Moggachs Art zu schreiben lag es definitiv nicht, denn sie hat die Gedanken der Personen sehr gut nachgezeichnet und auch der Wechsel zwischen ihnen war ersichtlich (auch wenn ich über die Namensnennung über dem jeweiligen Auszug sehr froh war). Vielmehr ist es dem Alter der Agierenden geschuldet, da viele bereits über 50 sind (Buffy ist sogar 74). Als 22-Jährige fiel es mir etwas schwer, mich mit ihnen zu identifizieren, obwohl es natürlich universale Themen wie Liebeskummer gibt, mit denen jeder etwas anfangen kann. Buffy konnte ich zwar als niedlichen, fürsorglichen älteren Mann lieb gewinnen, aber auch zu ihm konnte ich keine rechte Bindung aufbauen.

Sehr gut fand ich jedoch, dass der Personenkreis auch später noch erweitert wurde und es nicht bei den anfänglich auftretenden Personen blieb. Sobald ihr jeweiliges Problem 'gelöst' und ihre Aufenthalt in der Pension beendet ist, treten sie in den Hintergrund. Sie verschwinden jedoch glücklicherweise nicht völlig (denn das hätte mich wirklich gestört), sondern werden immer wieder mal erwähnt oder haben Kurzauftritte, sodass man ihre weitere Entwicklung nachvollziehen kann. Für mich war das ein bisschen so wie eine Fortsetzungsgeschichte zu lesen, denn Erzählungen enden eigentlich nicht mit der letzten Seite eines Buches. Auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, der ihnen zugedachte Raum wäre zu knapp bemessen (vllt. daher auch mein mangelnder Bezug zu ihnen), so mochte ich doch die Kontinuität.

Allerdings habe ich in der Geschichte die Action, die Konflikte, die Dramatik vermisst, die ihr den nötigen Pepp verliehen hätten. Bei so vielen unterschiedlichen Charakteren hatte ich einfach angenommen, es würde turbulenter zugehen. Daher hat mich dieses sanfte Dahinplätschern nicht wirklich zufrieden gestimmt.

Fazit

Von der Inhaltsangabe habe ich mir eine turbulente, abwechslungsreiche Lektüre erhofft, aber dahingehend wurde ich etwas enttäuscht. Zwar gefielen mir Schreibstil und der Wechsel zwischen den Figuren, aber letztlich fehlte es der Handlung an Dynamik und herausragender Charaktere, sodass mich der Roman nicht vom Hocker gerissen hat.
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am 5. September 2013
Der in die Jahre gekommene Schauspieler lebt Mitten in London. Unverhofft erfährt er von seiner Erbschaft, die ihm eine Freundin aus vergangenen Tagen, hinterlassen hat - eine Pension. Seine Kinder, Resultate aus seinen zahlreichen Ehen, sind davon überzeugt, dass er sich gegen dieses Erbe entscheiden wird. Doch da haben sie nicht mit ihrem Vater gerechnet, der die Bed &Breakfast Bleibe Myrtle House als willkommenen Neustart in seinem Leben nutzt.
So zieht er mit Sack und Pack raus aus der Großstadt, rein in das kleine walisische Dörferchen Knockton und damit auch rein in die renovierungsbedürftige Behausung.
Buffy versucht nun als neuer Besitzer von Myrtle House zusammen mit seiner Angestellten Voda, den Betrieb wieder ins Laufen zu bringen. Es stellt sich allerdings bald heraus, dass Buffy zwar ein hervorragender Gastgeber ist, der es bestens versteht auf jeden seiner Gäste, bei einem Glas Wein einzugehen, aber auch, dass die wenigen Buchungen die Pension auf Dauer nicht am Leben halten werden.
So stellt er sein Konzept um und bietet nun Kurse für Singles oder Alleinlebende an, die in diesen Kursen die Möglichkeit erhalten genau das zu erlernen, was der frühere Partner sonst immer übernommen hat, wie z.B. das Reparieren des Autos, das Kochen oder das Gärtnern. Die Kurse sind ausgebucht und locken die unterschiedlichesten Menschen in den unterschiedlichsten Lebensphasen an. Und dem früheren Schauspieler gelingt es damit das Leben so mancher Teilnehmer in eine andere Richtung zu lenken.

Fazit:
Ich würde das Buch in zwei große Abschnitte unterteilen. Am Anfang der Geschichte stellt die Autorin nämlich u.a. die einzelnen Personen und deren jeweiligen Partnerschaften vor.
Dieser Teil der Geschichte beschäftigt sich mit der Vergangenheit, mit den schließlich scheiternden Beziehungen, kurz mit dem Verfall und der Vergänglichkeit an sich und der Einsamkeit im Speziellen.
Dieser Teil gefiehl mir auf Grund des zeitweise sehr nüchternen und direkten Erzählstils nicht. Der Wechsel der einzelnen Situationen war für meinen Geschmack zu schnell. Die Geschichten zog sich in die Länge und zeitweise verlor ich sogar die Lust am Weiterlesen.
Die andere Hälfte des Buches drehte sich um die angebotenen Kurse, was die Teilnehmer in dieser Zeit alles erleben, wen sie kennenlernen und wie sich ihr Leben dadurch verändert. Dieser Teil gefiel mir besonders gut. Meine Neugier war wieder geweckt und ich konnte an manchen Stelle das Buch gar nicht mehr weg legen.
Generell kann ich deshalb sagen, dass Frau Deborah Moggach die handelnden Personen anschaulich charakterisiert hat. Schnell wird dem Leser klar, wen er mag oder wen nicht. Die Autorin entführt den Leser in unterschiedliche Lebensgeschichten mit den immer wiederkehrenden Problem des Alterns und des Verfalls. Doch wenn man sich erst einmal auf den Erzählstil der Autorin mit den direkten Formulierungen und der wenig "geschönten" Ausdrucksweisen eingelassen hat, wird man gut unterhalten und das trotz des eigentlich ernsten Hintergrunds.
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am 25. Juni 2013
Buffy erbt ein Gästehaus auf dem Land und beschließt, sein Stadtleben dranzugeben und tatsächlich dort einzuziehen und die Pension zu führen. Als er merkt, dass er ein Talent zum Zuhören hat und seine Gäste ihm oft von ihren gescheiterten Beziehungen erzählen, beschließt er, ein Angebot für gerade getrennte Menschen anzubieten und neben einem Urlaub auf dem Land auch noch Kurse für all das, was der bisherige Partner sonst immer gemacht hat. Und kaum ist das Haus voller Singles, wird es spannend und chaotisch und lebhaft.
Und in meinen Augen leider erst dann. Im ersten Drittel des Buches war die Geschichte etwas langatmig und das Buch hat mich nicht fesseln können. Das hat sich im zweiten Teil geändert und ich habe gute Unterhaltung genossen.
Dieses Buch ist geeignet für alle, die etwas Unterhaltsames lesen möchten und Abwechslung in der Handlung suchen. Beim Club der gebrochenen Herzen handelt es sich nicht um den klassischen Liebesroman, was ich sehr angenehm fand.
Gut gemacht, aber nicht mein Favourit.
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Mit siebzig Jahren erbt der ehemalige Schauspieler Buffy überraschend ein Bed and Breakfast. Noch einmal wagt er einen Neuanfang und zieht in das kleine Städtchen in Wales. Er ist ein charmanter Gentleman, der in seinem Leben viele Frauengeschichten hatte, aus denen zahlreiche Kinder entstanden. Nun will er es noch einmal wissen und versucht dem in die Jahre gekommenen Haus wieder Leben einzuhauchen.

Eine Geschichte mit ganz viel Herzenswärme, dass die Sehnsucht nach einer Tasse Tee und englischer Gemütlichkeit weckt. Das Buch wird bevölkert von den unterschiedlichsten Personen, die alle auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit sind, egal in welchem Alter und der eine oder andere Leser wird sich vielleicht verstanden fühlen. Da ist der gutaussehende Mann, der von den Krankheiten seiner Mutter daran gehindert wird, eine Beziehung einzugehen. Die Geliebte, die ein wenig verbittert ist, weil sie ihre schönsten Jahre in eine Illusion investiert hat. Frauen, die entdecken, dass sie sich vom eigenen Geschlecht angezogen fühlen und mittendrin Buffy, der manchmal von den Geschehnissen ein wenig überrollt wird und eine sehr gute Idee ausgebrütet hat. Die alte Pension ist schon ein wenig in die Jahre gekommen, aber muss man ein solches Haus von Grund auf modernisieren, damit es geschätzt werden kann oder sind es die knarrenden Stufen und die altersbedingten Schönheitsfehler, die es zu einem Haus mit Atmosphäre machen?

Warum man vielleicht zu diesem Buch greifen sollte:
01. Wenn man sich nicht traut, die Liebe wieder in das Leben einzuladen
02. Wenn man schon immer davon geträumt hat, in England ein Bed and Breakfast zu eröffnen
03. Wenn man sich für Beziehungen zu alt hält

Fazit: Das Buch schenkt Hoffnung, dass die Liebe zu jedem kommen kann, wenn er oder sie nur dafür offen ist, unabhängig vom Alter oder den Erfahrungen, die man gesammelt hat.
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am 26. Juli 2013
Dieser Roman zeigt viele liebenswerte, schrullige Personen, die herrlich amüsant beschrieben werden. Es ist herzerwärmend wie sie miteinander umgehen. Das Buch hat durchaus einen Spannungsbogen und die Autorin einen wortgewandten Sprachstil.
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am 12. Juli 2013
KLAPPENTEXT:

Buffy, Charmeur und Gentleman der alten Schule, muss sich eingestehen, dass seine wilden Zeiten vorbei sind. Seine Ehen haben nicht gehalten, die Kinder sind längst aus dem Haus und eine neue Liebe ist auch nicht in Sicht. Als er überraschend ein Bed & Breakfast in Wales erbt, beschließt er, noch einmal von vorne anzufangen.
Das allerdings ist leichter gesagt als getan: Um das heruntergekommene »Myrtle House« am Laufen zu halten, bedarf es einer kreativen Idee. Kurzerhand verwandelt Buffy es in einen »Club der gebrochenen Herzen«, einen Ort, der frisch Getrennten, Geschiedenen und Singles eine Auszeit unter Leidensgenossen und gleichzeitig praktische Lebenshilfe verspricht – um mit neuem Mut und Elan das »Leben allein« anzugehen. In kürzester Zeit lockt Buffys Angebot die verschiedensten Gäste an. Dabei sind Missverständnisse, Verwechslungen und unvorhergesehene Überraschungen vorprogrammiert …

AUTORIN:
(Quelle: Insel Verlag)

Deborah Moggach, geboren 1948, studierte an der University of Bristol und arbeitete danach bei Oxford University Press. Sie ist Autorin zahlreicher Romane, u. a. von These Foolish Things, der für das Kino verfilmt wurde und unter dem Titel The Best Exotic Marigold Hotel das Publikum begeisterte. Zudem schreibt sie Drehbücher; für die Vorlage der berühmten BBC-Verfilmung des Jane-Austen-Romans Stolz und Vorurteil wurde sie mit einem BAFTA ausgezeichnet. Sie ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Society of Authors und des PEN. 2005 wurde ihr die Ehrendoktorwürde der University of Bristol verliehen. Sie hat zwei erwachsene ...

EIGENE MEINUNG:

„Die bittersten Worte, die Menschen einander sagen, wirken selten so entzweiend wie die unausgesprochenen, die der eine vom anderen vergeblich erwartet.“ (Hans Carossa)

So geht es auch den Protagonisten in Deborah Moggachs wundervollem Roman „Club der gebrochenen Herzen“. Paare, die ihr Leben miteinander geteilt, und doch aneinander vorbei gelebt haben. Deren Beziehungen basieren auf Missverständnissen, unausgesprochenen Worten und unausgelebten Gefühlen. Oftmals basierend auf dem Wunsch nach Zweisamkeit und einem Partner, der so ist, wie man ihn sich in den Träumen vorstellt. In der Realität bemerkt man jedoch, dass Traum und Wirklichkeit kaum kompatibel sind. Ein kleiner Kompromiss hier, ein kleines Eingeständnis dort und am Ende hat man nicht nur seinen Traum, sondern vor allem sich selbst verloren. Letzendlich scheint eine Trennung der einzige Ausweg aus der Zwickmühle zu sein.

Russell „Buffy“ Buffery kennt dieses Gefühl nur allzu gut. Nach drei gescheiterten Ehen weiß er vor allem, wie man eine Beziehung nicht führt. Nun lebt er allein, hat keine Aufträge mehr, trifft sich ab und an mal mit einem seiner vielen Kinder und vertreibt sich die Abende mit Alkohol. Bis er eines Tages erbt: die Pension einer guten Bekannten in Wales. Doch was will man schon mit dieser Art altmodischen Hotel? Buffy nimmt die Herausforderung an, droht aber schon zu scheitern. Bis er eine grandiose Idee hat: Pannenkurse für Verlassene.

Das Myrtle House, wie Buffys Pension genannt wird, ist fortan ein Ort des Schicksals. Dort werden unverhoffte Bekanntschaften geschlossen und die Fäden des Lebenswegs auf unverhoffte Art miteinander verknüpft. Es gelingt den Protagonisten das zu finden, was sie schon die ganze Zeit gesucht haben. Zufriedenheit und Glück. Und das auf unterschiedlichstem Wege. Es ist, als ob sie an einem magischen Ort wären. Einem Ort, an dem man sich traut über seine Gefühle zu reden, aber auch mal ins kalte Wasser zu springen und ein Risiko einzugehen. Ein Ort, an dem man nicht nur neuen Mut und Stärke gwinnt, sondern vor allem etwas lang verlorenes findet: sich selbst.

Liebe wird plötzlich als ganz anders empfunden. Intensiver, aber vor allem ehrlicher. Zart, vorsichtig und doch mit einer eindringlichen Kraft. Und das schönste am Buch ist, dass dies nach und nach geschieht, die Protagonisten in einer sanften Welle mit zieht und dabei überhaupt nicht kitschig, sondern wunderschön ist.

>>„Ich hatte die irre Vorstellung, du läufst davon.“
Sie schüttelte den Kopf. Er schaute sie an. Die schwarzen Brauen zusammengezogen.
„Es wäre auch egal gewesen.“
„Wieso?“
„Ich hätte dich gefunden.“ <<

FAZIT:

„Club der gebrochenen Herzen“ ist ein wundervolles, charmantes Buch voller Geschichten wie sie das Leben schreibt. Es ist ein Roman über Schicksal, Mut und die Liebe. Eine authentische Mischung aus den dunklen Seiten des Alltags und dessen was passieren kann, wenn man sich etwas traut. Meine absolute Empfehlung für alle, die sich für Menschen und deren Geschichten interessieren und sich gern mitreißen lassen vom Zauber des Schicksals.
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