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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
32
3,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 25. Februar 2016
İch liebe Jack ketchum normal echt, Wahnsinn war das beste Buch das ich je gelesen habe. Hier wsr ich jedoch stark enttäuscht... hatte mehr Brutalität erwartet...
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am 18. April 2017
★★★★★ (5 von 5 Sterne)

Inhalt:
Sara hat einen Entschluss gefasst, das Kind was sie in sich trägt, kann sie nicht behalten. Auf dem Weg zur Abtreibungsklinik wird Sara von 2 unbekannten verschleppt und wacht später in einer Holzkiste wieder auf.
Ihr erster Gedanke war, dass man sie lebendig begraben hatte. Dass sie sich in einem Sarg befand. Unter ihrem Rücken spürte sie Holz, und dicke Bretter auch zu ihrer Linken und zu ihrer Rechten, so nah, dass sie gerade noch den Arm heben konnte, um zu erfühlen, dass auch über ihr Holz war. Nie zuvor hatte sie Angst vor engen Räumen gehabt. Doch dieser Raum machte ihr große Angst.
Was wollen ihre Etführer und was wird mit Sara geschehen ?
Es beginnt eine äußerst brutale Zeit, die sich Sara nicht mal in ihren schlimmsten Träumen vorstellen konnte.

Meinung:
Als erstes muss ich sagen, dass dieser Roman mir doch eher wie ein Thriller vorkam.
Spannend bis zur letzten Seite, wobei ich bei dem Ende erst später verstand, dass es sich um das Ende Handelte, denn hinterher folgen noch 2 interessante Kurzgeschichten.
Leider war der Übergang von der Geschichte bis zu den Kurzgeschichten sehr unübersichtlich, dass ich etwas verwirrt zum Schluss war, da ich immer noch dachte es wäre die Hauptgeschichte.
Nichtsdestotrotz habe ich das Buch verschlungen. Spannung pur, man zittert und leidet richtig mit.
Die Thematik hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es etwas traurig ist, das Sara das Baby nicht von Anfang an behalten kann.
Zwischenzeitlich erfährt man auch die Hintergründe der Charaktere, was einen noch mehr Sinn ergibt, wieso diese Geschichte so verläuft.
Von mir bekommt das Buch 5 Sterne.

Fazit:
Jeder der das Buch lesen möchte, sollte sich im klaren sein, dass es sich hierbei um keinen "normalen" Roman handelt, es gleicht eher einen Thriller.
Wer aber damit gut zurecht kommt, den kann ich das Buch nur empfehlen.
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Das Buch ist relativ dünn – die eigentlich Geschichte hat nur ca. 190 Seiten (danach kommen noch zwei Kurzgeschichten). Somit geht es ziemlich schnell zur Sache und du liest nicht erst 150 Seiten, bevor etwas Spannendes passiert.

Die Frau, um die es geht, Sara, wird entführt und von einem Paar im Keller gefangen gehalten. Dies über einen langen Zeitraum von mehreren Monaten. Sara ist schwanger und Stephen und Kathy, die Entführer, möchten ihr Kind, was der Grund für die Entführung ist.

Während Sara gefangen gehalten wird, wird ihr viel Gewalt angetan. Sie wird außerdem mehrfach vergewaltigt. Wenn sie nicht in der Holzkisten liegt, wird sie meist an einem Andreaskreuz angebunden und muss eine Kiste auf dem Kopf tragen, was es ihr unmöglich macht, etwas zu sehen.

Die Geschichte ist ganz schön brutal verfasst, besonders da sich die Gewalt gegen eine Schwangere richtet. Du solltest dahin gehend also schon etwas abgehärtet sein, falls du das Buch lesen möchtest.

Das Ende fand ich allerdings ein wenig enttäuschen. Es geht dann alles sehr schnell und im Grunde hätte es so auch schon viel früher passieren können. Auch was die Spannung angeht, hat es mich nicht ganz überzeugt. Sara wird halt lange Zeit gefangen gehalten und es irgendwie überwiegend immer dasselbe.

Insgesamt würde ich bei diesem Buch also nicht unbedingt von einem Meisterwerk sprechen. Es ist schon ganz okay, mehr aber auch nicht.
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am 21. Mai 2014
Auch wenn Jack Ketchum oftmals ein Stück weit als unkonventionell in seiner Art zu Schreiben dargestellt wird, gilt er doch als einer der eindringlichsten Spannungsautoren und ist aus dem Genre Horror & Thriller natürlich nicht mehr wegzudenken und fesselt mit seinen unglaublich aufreibenden Geschichten. Seine Romane sind fast durchweg extrem intensiv und hallen aufgrund ihrer Intensität lange nach, ganz egal welche Form des Horrors er auswählt und aufs Parkett zaubert. Diesen kann man dabei in zwei Kategorien aufteilen.

Zum einen der psychologische, der sich oftmals in Form von Missbrauch in den eigenen vier Wänden abspielt, und beim Leser einen unglaublichen Zorn und Hass auf die Protagonisten entstehen lässt, die Nackenhaare in die Höhe jagt und die Entenpelle ein Dauergast während der gesamten Lesezeit ist.

Und zum anderen der „normale“ Horror, den er in seiner reinsten und brutalsten Form zu Papier bringt, dem Leser diesen ohne Vorwarnung, wie ein nasses Handtuch um die Ohren schlägt. Gerade seine Werke, in denen der Kannibalismus ein vordergründiges, elementares Thema ist, sprechen diese brutale Sprache.

Aufgrund des Klappentextes war schnell klar, dass „Lebendig“ zweifelsohne dem psychologischen Horror zuzuordnen ist. In mir machte sich umgehend große Hoffnung und Vorfreude breit, denn in meinen Augen ist das seine wahre Stärke, sein Steckenpferd.
Leider musste ich im Verlauf der Story feststellen, dass „Evil“ und „Wahnsinn“ diesem Roman Meilenstiefel weit voraus sind, überlegen in allen Belangen ist. Er hat es in „Lebendig“ einfach nicht auf den Punkt gebracht, was meines Erachtens nicht am Thema lag, sondern eher an der Umsetzung der Geschichte und den Figuren. Es fehlte der Bezug zu eben diesen und sie wirkten für seine Verhältnisse – Ketchum steht in der Regel für fabelhafte, grandios gezeichnete Charaktere, die einem Roman das Sahnehäubchen bescheinigen - wirklich ungewöhnlich blass. Sie sind weit entfernt und die emotionale Bindung, die gerade bei solch einer Geschichte und dessen Handlung unabdingbar ist, bleibt ein Stück weit auf der Strecke. Das „Leben“ der Hauptfigur Sara fällt schwer, man sieht sie wie durch einen dichten Nebel, betrachtet sie wie durch Milchglas, anstatt eins mit ihr zu werden, mit ihr zu fühlen und zu leiden.
Ketchum betrat mit der Entstehung seiner Romane literarisches Neuland und seine Werke werden fast durchweg heftig und kontrovers diskutiert, ob das hier auch der Fall sein wird, ich denke fast nicht, leider.

Die im Anschluss folgenden zwei Kurzgeschichten "Tapferes Mädchen" und "Rückkehr" sind wiederum typische Geschichten ala Jack Ketchum, in denen er seinem Stil gerecht wird, der wahre Jack Ketchum aufblitzt. Sie hinterlassen den von ihm so gewohnten bitterbösen Beigeschmack, und die Charaktere erwartet am Ende das, was man von ihnen in der Regel gewohnt ist...das Böse geht in seinen Storys fast immer als Sieger hervor.

Mein Fazit: „Sollte „Lebendig“ das erste Werk sein, welches man von ihm als Leser in die Finger bekommen hat, so könnte der ein oder andere vielleicht enttäuscht sein und sich denken, was wird denn so ein Aufhebens von diesem Autoren gemacht? Aber, er kann es besser, viel viel besser, wie er mit „Evil“ und „Wahnsinn“ unschwer unter Beweis gestellt hat. Nicht zu vergessen die Romane, in denen er seinem Kunstwort Jack Ketchum, entstanden durch den Henker Jack Ketch („Jack, Catch 'em“), gerecht wird, und den Horror mit brachialer Gewalt in die heimischen vier Wände des Lesers transportiert. Lebendig ist in jedem Fall lesenswert, auch wenn es vielleicht nicht sein stärkstes Buch ist.“
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am 19. Mai 2015
Klappentext: (Quelle Heyne Hardcore)

»Ihr erster Gedanke war, dass man sie lebendig begraben hatte. Dass sie sich in einem Sarg befand. Unter ihrem Rücken spürte sie Holz, und dicke Bretter auch zu ihrer Linken und zu ihrer Rechten, so nah, dass sie gerade noch den Arm heben konnte, um zu erfühlen, dass auch über ihr Holz war. Nie zuvor hatte sie Angst vor engen Räumen gehabt. Doch dieser Raum machte ihr große Angst.«

Der erste Satz:

Schweigend fuhren sie zur Klinik.

Meine Meinung:

Dies war mein erster Thriller des Autoren, da ich bisher aber nur positives gehört habe war ich sehr gespannt.
Was mir besonders gut gefallen hat war das in diesem Buch neben der Story Lebendig auch noch zwei weitere Kurzthriller des Autoren enthalten waren.

Als Sara auf den Weg zur Abtreibungsklinik ist ahnt sie nicht welche Hölle sie noch erleben wird. Sie wird von einem Paar entführt und gefangen gehalten das sich nichts sehnlichster wünscht als ein Kind, sie wollen Saras ungeborenes Kind. Dafür schrecken sie vor nichts zurück und Sara muss brutale Strafen und Demütigungen über sich ergehen lassen. Und dennoch gibt Sara nicht auf.....

Lebendig ist wirklich kein Thriller für Zartbesaitete und er hat alle mal den Titel "Hardcore Thriller" verdient. Was Sara erleben muss ist die Hölle auf Erden und einfach nur grausam und brutal.

Der Schreibstil des Autoren ist locker, flüssig und sehr detailliert. Erzählt wird die Geschichte zum größten Teil aus Saras Sicht, dies gefiel mir gut denn durch die detaillierten Beschreibungen des Autoren gehen die Geschehnisse dem Leser unter die Haut.

Die Protagonisten und authentisch und auch realistisch beschrieben, allerdings hat mir bei Sara etwas mehr tiefe gefehlt, bis zum Ende hin blieb sie für mich doch eine etwas blasse Protagonistin.

Die Handlung ist durchweg spannend, zu keiner Zeit habe ich mich gelangweilt gefühlt. Auch die Thematik die der Autor gewählt hat ist grandios und wirkte auch mehr als realistisch. Denn wer weiß schon welche Gefühle Menschen zu einer solchen verzweifelten Tat führt?

Das Ende hingegen hat mir richtig gut gefallen, dort zeigte Sara was wirklich in ihr steckt! Puh, ich hatte während des Lesen immer wieder Gänsehaut.
Es gab reichlich blutige und auch brutale Szenen die mich den Atem anhalten ließen.
Zusammenfassend kann ich sagen das Lebendig ein wirklich spannungsgeladener, brutaler und auch fesselnder Thriller ist der mich bestens unterhalten hat, trotz kleinerer Schwächen.

Empfehlen kann ich diesen Thriller vor allen Leser des Genres, denn ich denke mit diesem Buch wird man bestens bedient!

Das Cover:

Das Cover sagt schon alles aus. Es ist schockierend und passt haargenau zur Geschichte.

Fazit:

Mit Lebendig ist dem Autoren ein schockierender, spannungsgeladener und brutaler Thriller gelungen der mich trotz kleinerer Schwächen bestens unterhalten hat. Von mir bekommt dieses Buch 4 Sterne!
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am 24. Mai 2014
Meine Meinung:

Jack Ketchum gehört zu meinen Lieblingsautoren. "Evil" fand ich sehr beklemmend und brutal, gerade da es auf einer wahren Begebenheit beruht. Die "Beute- Reihe" habe ich verschlungen und auch all die anderen Werke waren für mich stets sehr gelungen. Allerdings muss man die Art und Weise mögen, wie Ketchum erzählt, denn er ist alles andere als zimperlich. Nein, er schreibt brutal ehrlich und direkt und man braucht schon gute Nerven und einen robusten Magen, sonst sollte man lieber die Finger davon lassen.

"Lebendig" ist allerdings eher ein harmloseres Werk. Wenn man "Evil" kennt und die beiden Bücher auf einer Richterskala vergleichen würde, dann wäre "Evil" die Höchststufe 10 an Brutalität und "Lebendig" würde ich bei 4 einstufen. Klar, es geht um Entführung, Folter, Gehirnwäsche, Manipulation, Missbrauch, aber es wird eher mit angezogener Handbremse in abgeschwächter Form erzählt. Allerdings muss man bedenken, das es immer noch das Kopfkino gibt und man kann schon sagen, das diese Story sehr an der eigenen Psyche nagen kann. Die Vorstellung, in einer Art Sarg gefangen gehalten zu werden oder an ein selbst gebasteltes Andreaskreuz gekettet... und vor dir stehen Psychopathen, die ALLES mit dir tun können, was immer sie wollen...! Und ja, sie tun ES...!
Ich sage ja, man darf das Kopfkino nicht unterschätzen!

Ich fand die Story jedenfalls sehr sehr spannend erzählt und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Schade, das es eigentlich nur eine längere Novelle von knapp 170 Seiten war, man hätte die Story wirklich noch viel mehr ausbauen können.

Die beiden Kurzstory's "Tapferes Mädchen" und Rückkehr" gab es noch im Anschluss als Bonus. Fand ich recht unheimlich, hat Spaß gemacht
und war ok.

Fazit:

Jack Ketchum, wie ich ihn liebe, nur leider mit angezogener Handbremse.
Trotzdem hat mir die Story sehr gut gefallen und war unheimlich gut erzählt!
Sehr empfehlenswert!
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am 13. Februar 2015
Klappentext:
Leben und Sterben lassen
„Ihr erster Gedanke war, dass man sie lebendig begraben hatte. Dass sie sich in einem Sarg befand. Unter ihrem Rücken spürte sie Holz, und dicke Bretter befanden sich zu ihrer Linken und zu ihrer Rechten, so nah, dass sie gerade noch den Arm geben konnte, um zu erfühlen, dass auch über ihr Holz war. Nie zuvor hatte sie Angst vor engen Räumen gehabt. Doch dieser Raum machte ihr große Angst.“

Rezension:
Sara befindet sich auf dem Weg in eine Abtreibungsklinik, vor der dich einige Demonstranten eingefunden haben. Plötzlich wird sie von einem Paar in ein Auto gezogen und mit einer Spritze ruhiggestellt. Als sie erwacht, befindet sie sich in einer Kiste und sie spürt Panik in sich aufsteigen. Doch was Sara in wirklich noch bevorsteht, hätte sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorstellen können. Sie ist in der Gewalt eines SM-Fanatikers und dessen Frau, die sich nichts mehr wünscht, als das Kind, dass Sarah unter dem Herzen trägt.

Meine Meinung:
Dies war mein erster Hardcore-Thriller und ich wusste nicht so richtig was mich hier erwartet. Klar ging ich davon aus, dass es sich sicherlich nicht um eine leichte Kost handeln würde. Und dann war ich dermaßen schnell in der Geschichte gefangen und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Jack Ketchum hat mich dermaßen in seinen Bann gezogen und auch wenn ich teilweise die Luft anhielt und die Zeilen ungläubig anstarrte, konnte ich nicht aufhören zu lesen. Sara passieren so schreckliche Dinge, die meine Vorstellungskraft überstiegen. Es ist für mich unerklärlich, dass ein Mensch, damit meine ich Jack Ketchum, solche Fantasien niederschreiben kann. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen und wollte unbedingt wissen, warum Sara entführt wurde, welche Hintergründe hinter der Tat standen.
Und Sara konnte ich nur bewundern mit welcher Kraft sie durchhielt und, wirklich am Ende ihrer Kräfte, für ihr ungeborenes Kind kämpfte.
Hier handelt es sich um einen wirklichen Hardcore-Thriller und ist definitiv nichts für schwache Nerven.

Sterne: 4 von 5
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am 23. November 2016
»Ihr erster Gedanke war, dass man sie lebendig begraben hatte. Dass sie sich in einem Sarg befand. Unter ihrem Rücken spürte sie Holz, und dicke Bretter auch zu ihrer Linken und zu ihrer Rechten, so nah, dass sie gerade noch den Arm heben konnte, um zu erfühlen, dass auch über ihr Holz war. Nie zuvor hatte sie Angst vor engen Räumen gehabt. Doch dieser Raum machte ihr große Angst.«

Der Autor:
In seinem früheren Leben war Jack Ketchum (geboren 1946) Lehrer, Schauspieler, Holzhändler, Literaturagent und Getränkeverkäufer. Damals hieß er noch Dallas Mayr; Jack Ketchum ist das Pseudonym für sein Leben als Autor. Seit Anfang der 80er-Jahre verfasst er Horrorromane, Schmerz und Gewalt, Spannung und Sex bestimmen ihre Atmosphäre. Seine erste Veröffentlichung – „Beutezeit“ – wurde zunächst als Pornografie hart kritisiert. Jack Ketchum selbst war nicht dieser Meinung, überließ es aber seinen Lesern, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Inzwischen zählt man seine Bücher zu den Meisterwerken des Horrorgenres.

Meine Meinung:
Mit dem Autor und mir ist das immer so ein Überraschungseffekt. Manche seiner Bücher finde ich klasse und andere finde ich nur mittelmäßig. Ähnlich geht es mir auch mit Richard Laymon. Nun dieses Buch jedoch ist wieder ein Glücksgriff gewesen. Ich war ab der ersten Seite in der Geschichte gefangen und fand den Schreibstil hier wieder sehr spannend und fesselnd. Was die arme Frau alles erleiden muss ist unvorstellbar Es ist grausam und beklemmend. Was der Autor sich hier wieder hat einfallen lassen grenzt wirklich am Sadismus. Nun ich mag es ja sehr horrormäßig, aber ich musste schon mal tief Luft holen.

Die Charaktere waren super ausgearbeitet auch wenn der Autor sich nicht mit langen Einführungen oder Beschreibungen aufhält, konnte ich sie mir doch super vorstellen. Das Buch ist ja nicht sonderlichh lang und dennoch konnte er mich auf den ganzen Seiten gefangen halten. Die Spannung ist für mich nicht abgefallen und das mag ich ja.

Ein Buch was ich von ihm empfehlen kann, nur man sollte sich darüber im klaren sein, das hier schon sehr viel Grausamkeit vorkommt und Schwangere sollten es lieber nicht lesen. Mir hat es super gefallenn und ich hoffe der nächste Griff zu einem Buch von ihm wird wieder ein Genuss so wie dieses Buch.
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am 1. Mai 2015
Inhalt:

Als Sara sich fest entschlossen an diesem Morgen auf den Weg in eine Abtreibungsklinik macht, ahnt sie nicht, welche Konsequenz ihre Entscheidung für sie parat hält. Konfrontiert mit ihren Ängsten, harten Strafen und körperlich-seelischen Qualen findet sie sich in Gefangenschaft eines Paares wieder, welches vor nichts zurück schreckt um das zu bekommen wonach sie sich schon lange sehnen - ein Kind, genauer genommen Sara's ungeborenes Kind...!

Meine Meinung:

" Lebendig " hat im wahrsten Sinne dem Titel " Hardcore-Thriller" verdient. Jack Ketchum ist was dieses Genre betrifft einfach unschlagbar. Er spielt immerzu mit den Ängsten der Leser und seiner Protagonisten, schildert die Brutalität und Verzweiflung, Panik und Qual die seine Protagonisten erleiden und erfahren dem Leser so unglaublich detailliert, dass es wirklich unter die Haut geht!

Sara erzählt den Hauptteil dieser Handlung aus ihrer Sichtweise. Man kann sich zwar gut in sie und auch dem was ihr widerfährt hinein versetzen, dennoch wirkte sie bis zum Schluss irgendwie blass und farblos. Ihr Charakter, ihre Gefühle und auch Leben hätte ich persönlich etwas ausgeschmückter und tiefgründiger mir gewünscht, so dass man eine noch stärkere Bindung aufbauen und man wirklich eins mit ihr wird. Natürlich rein bildlich gesprochen. ;)

Der Schreibstil von Jack Ketchum ist absolut fesselnd, man fliegt einfach nur so durch die Seiten und saugt jedes noch so kleine Detail in sich auf, auch wenn einem immerzu das Herz vor Anspannung aus der Brust zu springen droht und konstant das Gänsehaut-Feeling besteht.

Fazit:

Ein durch und durch spannungsgeladener Hardcore-Thriller mit leider einer etwas unscheinbaren und farblosen Hauptprotagonistin, der dennoch total überzeugen konnte!
Nichts für zart besaitete!
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TOP 500 REZENSENTam 14. August 2014
Sein 1998 in den USA erschienenes Buch „Right to Life“ wurde mit dem Titel „Lebendig“ den die sechszehn Jahre später veröffentlichte deutschen Erstausgabe trägt, nur recht unzureichend übersetzt. Einmal mehr packt Jack Ketchum („Evil„, „Beutezeit„, „Amokjagd„) ein heißes Eisen an. Die in den USA besonders heftig – gelegentlich auch gewalttätig – geführte Debatte um das Thema Abtreibung ist der Hintergrund für eine weiteren Blick von Ketchum in menschliche Abgründe. Die geschiedene Sara, die ihren Sohn bei einem Unglück verloren hat, ist schwanger von ihrem verheirateten Liebhaber Greg. Auch weil dieser nicht daran denkt seine Familie zu verlassen, entscheidet sie sich dazu ihre Tochter abtreiben zu lassen. Auf dem Weg zur Klinik mit Angst davor, sich den Weg durch eine Horde fanatischer Abtreibungs-Gegner bahnen zu müssen, wird Sara entführt und in eine sarggroße Kiste gesperrt…

Wie von Ketchum nicht anders zu erwarten, ist auch „Lebendig“ ein äußerst spannend erzähltes Buch mit interessant charakterisierten glaubhaften Hauptfiguren. Doch auf den nur knapp 180 nicht eben eng bedruckten Seiten des Romans, kann sich die interessante Geschichte nicht voll entfalten. Nach einer sorgfältig aufgebauten Ausgangssituation, mündet die Geschichte – bevor sie allzu unbequem wird (wovor Ketchum sonst nicht zurückschreckt) – sehr schnell in ein nur bedingt überraschendes Finale. Zur Andickung des Buches sind neben einem ausführlichen Werkverzeichnis noch zwei mehr („Tapferes Mädchen“) oder weniger („Rückkehr“) gelungene Kurzgeschichten enthalten, die ebenfalls belegen, dass Ketchum zum Erreichen seiner vollen erzählerischen Kunstfertigkeit einen gewissen Buchumfang von geschätzt mindestens 200 Seiten benötigt.
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