Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Prime Photos Sony Learn More madamet designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen649
4,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 21. November 2013
Den Medicus habe ich 1987 im amerikanischen Original und 2 Jahre später in der deutschen Übersetzung gelesen. Der phantasievolle Roman ist immer wieder faszinierend wie ein mittelalterlicher Bilderteppich, farbenprächtig und lebendig.
Leider strotzt die Kindle-Ausgabe vor teilweise grotesken Rechtschreib- und Übersetzungsfehlern und gehört dringend überarbeitet! Beim Lesen der aktuellen Kindle-Version verliert man deshalb leider allzu oft den Lesespaß.
33 Kommentare|74 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. November 2008
Schaut man bei der Taschenbuchausgabe von "Der Medicus" von Noah Gordon nach, findet man (Stand November 2008) bei Amazon 162 Rezensionen mit 5 Sternen! Das ist schon mal vielversprechend.

Für mich ist eine Geschichte dann gut, wenn man ganz in sie eintauchen und den Alltag vergessen kann. Dies ist hier der Fall.

Es gibt eine klare, chronologische Handlung mit einer überschaubaren Anzahl von Personen und spannenden Erlebnissen.

Hauptperson ist Rob Jeremy Cole, der vor etwa 1000 Jahren in London lebte. Die Geschichte beschreibt, wie er seine Eltern verliert, von einem fahrenden Arzt als Gehilfe aufgenommen wird und immer mehr medizinische Kenntnisse erlangt. Als der fahrende Arzt stirbt, entschließt sich Rob, selber Arzt zu werden. Der bekannteste Arzt lehrt in Persien und so macht er sich auf eine spannende, 20-monatige Reise dorthin. Er muss allerlei Widrigkeiten und Gefahren überwinden.

Da Christen in Persien nicht unterrichtet werden, freundet er sich mit Juden an und lernt von Ihnen solange, bis er sich als Jude ausgeben kann.

Auch in Persien erlebt er sehr vieles, was Noah Gordon hervorragend beschreibt.

Christian Brückner liest sehr gut, die Aufnahmequalität ist ebenfalls hervorragend.

Alles in allem: Absolut empfehlenswert.
0Kommentar|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. August 2011
Das Buch hätte ich am liebsten in einer vollständigen Lesung. Durch die Kürzung ist doch ziemlich viel verloren gegangen, z.T einiger meiner Lieblingsstellen.

Aber Christian Brückner liest natürlich super!

Und das Buch ist klasse - aber das wusste ich ja schon von der gedruckten Fassung. Dieses Buch verdient eine ungekürzte Lesung!
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Dezember 2013
Die Kindle Ausgabe strotzt vor Fehler und der Lesefluss ist massiv beeinträchtigt .... Sehr schade ! So kann einem die lesefreude verdorben werden
0Kommentar|31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. März 2014
ich lese das buch zurzeit seit etwa 2 Wochen. ich bin dabei schon ab und zu am überlegen, les ich noch eine seite, ach, jetzt hast du schon umgeblättert, die eine noch, den abschnitt noch fertig usw.. aber ich muss sagen, dass mich das zu 1% fantastisch angehauchte buch definitiv nicht "fesselt" wie beispielsweise die hexer-romane von Andrzej Sapkowski, der grandios mit sprachlichen stilmitteln "spielt". oder Halloween (the Halloween tree) von ray bradbury.

Der Autor des Medicus beschreibt jedoch ausdrucksstark und bildhaft. beim Leser entsteht eine gute Vorstellung von isfahan, dem mittelalterlichen England oder robs reise (die sich meinem empfinden nach etwas zieht). da passiert ein Ereignis. dann das nächste, dann das nächste.. dabei wäre relativ egal, was wann passiert, Ereignis 3 könnte auch gerne nach 1 anstatt 2 stattfinden, den lesefluss oder die logik würde es nicht sehr stören. so jedenfalls mein persönliches gefühl beim lesen. vielleicht warte ich aber auch die ganze zeit auf einen Höhepunkt oder spannungsbogen, der einfach nicht vorkommt? ich habe mir jetzt den film angesehen (das buch ist fast fertig gelesen, ca. 30 seiten fehlen noch^^) und muss sagen, das ist bis jetzt nahezu das erste mal, dass mir eine filmisch umgesetzte Geschichte mehr imponiert als eine literarische. wobei ich nicht eindeutig sagen kann, ob es das buch nicht einfach schwerer hat aufgrund der Tatsache, dass der film sehr eindrucksvoll umgesetzt ist. das buch ist für mich alles in allem eine gute abendlektüre, die ich auf jeden fall zu ende lesen werde.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 19. September 2011
Nach dem Tod seiner Eltern wird der 9jährige Rob von einem herumziehenden Bader aufgenommen und ausgebildet. In dieser Profession ist er durchaus erfolgreich, doch eines Tages hat er den Wunsch, statt eines einfachen Baders ein richtiger Medicus zu sein, der tatsächlich die Fähigkeit hat, Krankheiten zu bekämpfen. Er lässt sich an der bekannten Akademie in Isfahan ausbilden, schafft es dort, eine Stellung als anerkannter Arzt zu erlangen, und kehrt Jahre später und nach vielen Abenteuern in seine Heimat zurück.

Geschichten von Leuten aus schlichten Verhältnissen, denen es gelingt, sich zu einer angesehenen Position hochzuarbeiten, wurden schon viele erzählt, sodass diese Inhaltsangabe auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders aufregend wirkt. Dieses Werk hebt sich aber positiv von der Masse ab.

Es gelingt dem Autor, den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zu ziehen. Farbenfrohe Bilder von fremden Ländern und vielschichtigen Persönlichkeiten tauchen vor dem geistigen Auge auf und der lebendige Erzählstil sorgt dafür, dass man mit dem interessant gezeichneten Protagonisten mitfiebert und das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will. Kleinere Ungereimtheiten und einige Klischees fallen da kaum ins Gewicht.

Ein bisschen störte mich aber, dass vieles zu einfach geht: Rob lernt scheinbar mühelos mehrere Fremdsprachen, wird in eine Akademie aufgenommen, die normalerweise den Söhnen der Elite vorbehalten ist und wird zum Vertrauten eines Schahs und eines berühmten Arztes. Und wenn sich einmal ein Konflikt abzeichnet, ist dieser schnell gelöst und wenige Seiten später schon fast wieder vergessen. So ist diese Geschichte ein schönes Märchen, ein bisschen mehr Realismus hätte aber nicht geschadet.

Da es sich hier um einen historischen Roman handeln soll, muss außerdem noch erwähnt werden, dass mit den historischen Fakten oftmals ziemlich freizügig umgegangen wird - was der Autor im Nachwort aber auch eingesteht.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Januar 2014
Wenn man Bücher verkauft, sollten sie auch ordentlich lektoriert sein. Dazu gehört auch, dass Schreibfehler beseitigt worden sind. In der vorliegenden Kindle-Ausgabe ist das mit erstaunlicher Konsequenz unterlassen worden. Fehlerhafte Wörter, halb korrigierte Sätze sind die Regel. Es ist auchsehr unwahrscheinlich, dass der Autor seinen Figuren in der Sprache des 21 Jahrhunderts reden läßt. Da hat der Übersetzer versagt.
Der Verlag tut sich mit solchen Büchern keinen guten Dienst und wird auch dem Anspruch des Autors nicht gerecht.
0Kommentar|16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Dezember 2013
Ich habe hier meine deutschsprachige, 1987 bei Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München erschiene gebundene Ausgabe vor mir liegen. Übersetzt aus dem Amerikanischen von Willy Thaler. Und ich bin einfach nur entsetzt, was hier die vermeintlichen Übersetzer Ulrike Wasel und Klaus Timmermann abliefern. Doch bevor ich mich noch weiter darüber auslasse, möchte ich hier zum Vergleich nur den ersten Absatz der 1987 erschienen Ausgabe (in der Übersetzung Willy Thalers) wiedergeben:

"Es waren Robs letzte, ruhige Augenblicke seliger Unwissenheit, doch in seiner Einfalt empfand er es als unbillig, daß er mit seinen Brüdern und seiner Schwester zu Hause bleiben mußte. Es war Frühlingsbeginn, und die Sonne stand so tief, daß ihre wärmenden Strahlen unter das vorstehende Strohdach drangen. Rob rekelte sich auf dem unebenen, steinernen Vorplatz neben der Haustür und genoß die Behaglichkeit. Eine Frau bahnte sich vorsichtig einen Weg auf der mit Löchern übersäten Carpenter‘s Street. Die Straße war genauso reparaturbedürftig wie die meisten kleinen Arbeiterhäuser, die sie säumten. Handwerker, die ihren Lebensunterhalt damit verdienten, daß sie für Reichere und vom Glück Begünstigtere solide Häuser bauten, hatten sie ohne jede Sorgfalt gebaut."

Und was haben Wasel und Timmermann daraus gemacht? – Grauenhafte Stümpereien einer Hinterhof Gossengeschichte. Möglicherweise haben sie Noah Gordons Werk auch einfach durch eins dieser Online-Übersetzungsprogramme gejagt. Und das zieht sich weiter von Satz zu Satz durch die ganze Buchvorschau. - Nein, ich werde diesen billigen Aufguss des Medicus ganz sicher nicht mit meinem Geld honorieren, nur um diese grauenhafte Übersetzung weiter zu entlarven. Es ist einfach zu offensichtlich, dass hier jede Sorgfalt außer Acht gelassen wurde.

Hier, gleich aus dem zweiten Absatz des ersten Kapitels, ein weiteres Beispiel:
Aus: "Der sechsjährige William Stewart und die vierjährige Anne Mary wühlten neben dem Haus im Schmutz und kicherten beim Spielen." – Machen Wasel und Timmermann: "William Stewart, sechs Jahre alt, und Anne Mary, vier, buddelten neben dem Haus im Dreck und spielten kichernd geheime Spiele."

Und diese Posse einer Übersetzung zieht sich, mit wenigen Ausnahmen, durch die gesamte Buchvorschau.
Warum dann nicht gleich: "Hey jo, als er die billige Bitch sah, die ihre schmierigen Nippel zeigte, war ihm gleich klar, dass das nur ne Nutte sein konnte." – Wäre wenigstens konsequent gewesen und der Leser hätte gleich erkennen können, mit was er es hier zu tun hat: Dem stümperhaften Abklatsch einer wunderbaren Erzählung, die einen vom ersten Satz an in ihren Bann ziehen kann. Deren Protagonisten alles andere als farblos bleiben und uns in eine Welt voller Abenteuer entführen.

Und das hier einige Kritiker Noah Gordon Antiislamismus vorwerfen, kann ich einfach nur der schlechten Übersetzung zuschreiben. Denn nicht mit einem Wort findet sich dies in der Übersetzung Willy Thalers von 1987 wieder. Eher noch könnte man Noah Gordon als Sympathisanten des Islam bezeichnen. Zumindest in seiner Schrift als Autor des Romans "Der Medicus."
Und wer tatsächlich glaubt, die Sprache Wasels und Timmermanns sei die Sprache des 1926 geborenen Noah Gordons, der muss wahrlich der Leichtgläubigste unter den Leichtgläubigen sein.

Und ihr selbsternannten Historiker: gehört es nicht zu der Sorgfalt eines wissenschaftlich arbeitenden Menschen, dass er die ihm vorliegenden Schriften zunächst auf ihre Echtheit hin überprüft? Und gehört es nicht auch zur weiteren Sorgfalt eines Historikers, dass er zumindest weitere Quellen hinzuzieht, bevor er dem Verfasser eines Textes Unwissenheit und sprachliche Mängel vorwirft?

Amazon sollte sich selbst einen Gefallen tun und die Verbreitung dieser grob fahrlässigen Übersetzung umgehend stoppen.
1212 Kommentare|125 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Mai 2014
Es geht in diesem Buch um einen jungen Engländer, der sich auf die Reise macht, um in Persien Medizin zu studieren. Die Geschichte fängt in seiner Kindheit an, als er als Waisenkind von einem reisenden Bader adoptiert wird. Er bleibt in England, bis sein Ziehvater und Freund, der Bader, verstirbt. Die Geschichte ist bis dahin ziemlich spannend und atmosphärisch auch gut vorstellbar. Ein Roman eben, der sich gut lesen läßt. Allerdings besitzte ich die alte Ausgabe, die neuere Ausgabe soll viele Rechtschreibfehler beeinhalten.

Als er nach einer langen Reise in Persien ankommt, fängt der Autor an, Begebenheiten und Dinge zu erfinden. Dem Autor zugutehalten muss man sein Geständnis am Ende des Buches, dass viele Informationen und nachvollziehbare historische Belege aus dem 11. Jh. verloren gegangen und alle Personen - bis auf Avicenna - reine Erfindungen seien. Das gibt er korrekterweise am Ende des Buches zu, aber seine Erfindungen - so spannend und glaubwürdig sie auch sein mögen - sind teilweise schon frappierend.

Beispiele: Der Avicenna ist ein depressiver und sehr in sich gekehrter Mensch, der seine hübsche und deutlich jüngere Frau nicht mehr "zufrieden stellen" kann. Die logische Schlussfolgerung: die Frau geht fremd. Die Frau von einer tatsächlichen historischen Persönlichkeit ist komplett erfunden. Es passt aber halt gut ins Klischee. Auch der Protagonist - der junge Engländer - ist sehr intelligent. Zumindest deutlich intelligenter als die meisten Protagonisten im Orient und Oxident. Er entdeckt Krankheiten, auf die die Einheimischen dort - oder die Ärzte in der Isfahaner medizinsichen Fakultät noch nicht gekommen sind. Auch das ist vollkommen an den Haaren herbei gezogen, wie vieles andere, was als "Orient" in dem Buch verkauft wird. Ich als Deutsche bin keine Orient-Expertin, aber das ist der Noah Gordon als Amerikaner auch nicht.

Kurz gesagt: Wenn es historisch eine Möglichkeit gegeben hätte, wäre der Protagonist kein Engländer, sondern vermutlich ein Amerikaner gewesen, der am Ende mit seiner unstillbarem Wissensdurst und Intelligenz die Krankheiten erforscht, heilt und neue Maßstäbe setzt. Aber ein Engländer kommt eben einem Amerikaner im Vergleich zu allen anderen Europäern ziemlich nah - alleine wegen der englischen Sprache. Der Protagonist hätte niemals ein Afrikaner, Japaner, Franzose, Deutscher usw. sein können.

Man kann natürlich in einem Roman Dinge einfach frei erfinden, aber der Autor mischt historisch korrekte Tatsachen (Medizinische Fakultät in Isfahan, Avicenna usw.) mit reinen Erfindungen seiner Phantasie. Wenn Jemand das Buch diesbezüglich nicht hinterfragt, könnte man so einiges glauben.

Mein persönliches Credo: als Roman lesenswert, jedoch nicht annährend historisch korrekt und realistisch. Ein "Warum nicht", aber kein Muss.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Januar 2015
leider als historischer Roman nur teilweise gelungen. Als spannende Unterhaltungslektüre kann ich Noah Gordons Buch nur empfehlen und über die Verhältnisse im mittelalterlichen Persien weiß ich leider nicht genug, um sagen zu können, inwieweit das Buch gut recherchiert ist. Irritiert hat mich der Teil, welcher in England spielt. Hier hat sich Gordon meines Erachtens nach nicht genug eingelesen. Das fällt am Anfang auf. Nach den ersten Abschnitten fragte ich mich, ob der Roman nun um 1000 nach Christus spielt oder im frühen 19. Jahrhundert. Besonders aufgestoßen ist mir der Gebrauch von Namen, da zu dieser Zeit definitiv noch keine Familiennamen in Gebrauch waren (kommen im späten Mittelalter auf). Die Verwendung von mehreren Vornamen ist im Mittelalter auch eher unüblich. Diese Unstimmigkeiten muss man abschalten können, wenn man an der spannenden Handlung und dem im Text sehr schön verarbeiteten Thema Toleranz Gefallen finden will.
Ach ja: Der Film hat NICHTS (außer dem Namen und einigen handelnden Figuren) mit dem Buch zu tun. Erstaunlich, wie weit sich ein Drehbuch von einer Romanvorlage entfernen kann.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden