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am 30. Juli 2014
Die Rasse der menschenähnlichen Gzilt bereitet sich auf die "Sublimation" (oder den "Aufstieg") vor, den Übergang in eine neue, höhere Daseinsebene. Zu den Feierlichkeiten ist auch ein Raumschiff der "Zidhren-Überbleiber", Gönner und Förderer der Gzilt, mit einem Botschafter unterwegs; dieses wird jedoch zerstört, was eine Kaskade von Ereignissen rund um den Aufstieg der Gzilt auslöst. Beteiligt sind natürlich auch Kräfte innerhalb der Kultur...

WOW: Der letzte Roman von Iain Banks, der leider im Juni 2013 verstorben ist, widmet sich - mal wieder - seinem Lieblingsthema: der Kultur. Gewohnt verwickelt und ziemlich undurchschaubar köchelt die Handlung auf verschiedensten Handlungssträngen bis zum Finale. Die beiden "Helden" zählen zur Rasse der Gzilt: Banstegeyn ist ein "Septam", Mitglied der Gzilt-Regierung, der die Sublimation vorantreibt, aber dennoch recht durchtrieben seine weltlichen Interessen vertritt und dabei auch vor Mord nicht zurückschreckt. Vyr Cossont ist eine passionierte Musikerin, die sich an der titelgebenden "Wasserstoffsonate" versucht; verschiedene Kräfte benutzen sie, um mit ihrer Hilfe das Rätsel um einen uralten Kultur-Bürger und die Zerstörung des "Zidhren-Überbleiber"-Raumschiffs zu lösen. Die beiden komplexen Hauptpersonen sind plastisch geschildert. "Stars" der Handlung sind aber - wie meist bei Banks - die "Gehirne", KIs der Kultur-Schiffe. Hochinteressant sind die Gespräche der KIs untereinander sowie die Interaktion mit verschiedenen Rassen und Personen. Die Lösung für das Rätsel schimmert schon recht früh durch die Handlung, trotzdem bleibt die Geschichte spannend bis zum Schluß.

FAZIT: Toller, würdiger Abschluß des Kultur-Zyklus, der beweist, wie groß der Verlust von Iain Banks für die SF-Literatur war. Unbedingte Leseempfehlung!
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am 15. September 2014
Mit dem Tod von Iain Banks hat die zeitgenössische Science Fiction einen ihrer wichtigsten Protagonisten verloren. Seine ambitionierten, ideenreichen, klugen und sprachmächtigen Romane markierten eine eigene Kategorie im Genre. Nicht immer leicht zu verstehen - ich denke da an "Der Algebraist" oder "Die Sphären" -, aber immer unterhaltsam, zugleich anspruchsvoll und unendlich zuversichtlich, wenn es um die - nicht nur menschliche - Zukunft ging. Wie keinem anderen gelang es Banks, in gewaltigen Dimensionen und Zeiträumen zu denken, und originelle Spezies mit großer Selbstverständlichkeit zu präsentieren, ohne sie mit "humanen" Charakterzügen ausstatten zu müssen, um Identifikationspotential zu schaffen.

"Die Wasserstoffsonate" ist im "Kultur-Universum" angesiedelt, jener von Banks erdachten Zeit und Weltenordnung, in der die meisten Gesellschaften alle Egoismen abgelegt haben und es sich, salopp gesagt, gut gehen lassen. Im Bedarfsfall für Ordnung sorgen riesige, hyperintelligente Raumschiffe, die autark und in eigener Regie durchs All gondeln, zuweilen aber auch - quasi aus Jux - jahrhundertelang beim Entstehen einer Supernova zuschauen. Während die KIs, die die Zentren dieser Schiffe bilden, um einen kaum vorstellbaren Faktor schneller denken als beispielsweise Menschen, spielt die Zeit doch keine große Rolle für sie. Wenn sie sich aber für etwas interessieren, handeln sie rasch. Vergleichsweise. Kommunikation und Austausch mit anderen Schiffen spielt eine große Rolle - man diskutiert gerne miteinander, ist dabei ironisch, manchmal sarkastisch. Es ist wie ein gemütlicher Stammtisch von Genies, der sich über das gesamte All erstreckt.

Die humanoide Spezies der Giltz steht kurz vor der Sublimation, dem kollektiven Übergang in jene fantastischen Dimensionen, die endlose Freiheit und unsterbliches Glück versprechen. Kaum jemand ist von dort zurückgekehrt, aber auch die wenigen, die diesen Schritt gemacht haben, sind nicht dazu in der Lage, dieses reale Jenseits zu beschreiben. Die Giltz folgen nicht nur eigenem Antrieb, sondern auch einer weissagenden Schrift, dem "Buch der Wahrheit", das die Geschicke dieser Spezies seit jeher präzise vorhergesagt hat, darunter auch die Entscheidung, nicht der "Kultur" beizutreten, obwohl sie unter anderem von den Giltz erdacht wurde. Die Handlung von "Die Wasserstoffsonate" beginnt einige Wochen vor der geplanten Sublimation, mit der rätselhaften Attacke auf einen Außenposten der Giltz.

Das Buch erzählt, begleitet vom Countdown bis zur Sublimation, von diplomatischen Verstrickungen, kleinen Schlachten, der Suche nach einem jahrtausendealten Menschen, der möglicherweise etwas über das "Buch der Wahrheit" weiß, Dutzenden originellen Arten von Außerirdischen, einer fünf Jahre währenden Abschiedsparty auf dem Heimatplaneten der Giltz, von Selbstfindung, Erinnerung, Ehre, Sex und Unsterblichkeit. Durchbrochen wird die Handlung des mit originellen Ideen gespickten Romans immer wieder von überaus amüsanten Gesprächen der "Kultur"-Schiffe, von Ausschweifungen etwa über die Simulationsproblematik, und als das Buch dann endet, ist es ziemlich plötzlich vorbei, eigentlich sogar überraschend. Der Schluss - nunwohl: Dieser Teil gehörte noch nie zu Banks' Stärken. Aber er ist in Ordnung, verständlich und letztlich sogar ein bisschen egal. Denn dieses letzte Buch ist beherrscht von einem melancholischen Optimismus, einer amüsierten Traurigkeit, die mich an jenes Zitat denken ließ, das Peter F. Hamilton im Abschiedsblog von Iain Banks hinterlassen hat: "And who knows, maybe there will be a cure in time, after all, optimism is what SF is all about." Nein, es gab kein Heilmittel, das noch rechtzeitig erfunden wurde, aber deshalb sollte man das Hoffen nicht aufgeben. Vor allem das Hoffen darauf, dass die Menschheit irgendwann damit aufhört, gefährlichen Unsinn anzustellen, und sich auf das wesentliche konzentriert, nämlich die kurze Daseinszeit zu genießen.
Farewell, Iain.
Und: Danke!
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am 15. September 2014
Für mich erstes Buch von Iain Banks und sicher nicht das letzte. Spannend und unterhaltsam, viele Ideen. Die Bios sind vielleicht etwas zu anthropozentrisch, um wirklich als nicht-menschliche Wesen rüberzukommen, das gleichen aber die netten und possierlichen Raumschiffe aus mit ihren schrulligen Charaktern.
Habe mich jeden Abend auf den Fortgang der Geschichte gefreut und wurde sehr gut unterhalten.
Leider, wie schon geschrieben, bleibt die titelgebende Wasserstoffsonate letztlich rätselhaft und unaufgelöst, das hätte Potential gehabt. Ebenso musste ich das Ende zwei Mal lesen um mir dann doch einzugestehen, dass ich es entweder nicht kapiere oder es gegenüber dem restlichen Buch leider etwas "hä??" rüberkommt und nicht "uihhh". Grosse Andeutungen wurden offenbar nicht umgesetzt - auch hier wurde Potential verschenkt. Man könnte fast den Eindruck haben, die Zahl der Seiten wurde zum Schluss hin redaktionell beschnitten, um endlich mal zum Ende zu kommen. Oder Banks konnte letztlich selbst nicht seine interessant einfädelten Mysterien lösen. Etwas schade, dennoch ein tolles Buch.
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am 30. Juni 2015
Für mich als echtem Fan der KULTUR eine grandiose Unterhaltung. Ein großer Teil des Buches besteht aus den Unterhaltungen der gelegentlich etwas verschrobenen Raumschiffe, die als eigenständige Bürger agieren. Wenn man sich die bestmöglichen künstlichen Intelligenzen vorstellen möchte, dann müssten sie wohl so sein. Insofern ist die Kultur bzw. ihre Leitsätze die Weiterentwicklung der starren asimovschen Gesetze (die ja nicht funktionieren). Auch schön die die Beschreibung der Wasserstoffsonate als genialer, aber leider scheusslicher Musik für ein Instrument, dass erst noch erfunden werden muss. Da schimmert doch deutlich Douglas Adams durch. Es gibt sogar eine Kampfszene, aber das Buch ist natürlich nichts für Freunde von Action und seichten Geschichten.
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am 26. September 2015
Schaaaade!!

Ich hab mich so drauf gefreut! Und dann das:
Handlung: Plätschert so ... wenn man überhaupt nachvollziehen kann was passiert.
Bio's: Im Wesentliche Idiotien!
KI's : Eingebildete Waldschrate!

Über weite strecken sieht das dann so aus:
Schiff fliegt hierhin trifft anderes Schiff: Tauschen belangloses Gelaber aus nehmen Bio an Board ... fliegen woanders hin ...
Bla Bla Bla ...

Ich habe die alten Bücher von Banks GELIEBT!!!!
Und Herr Banks ist viel zu früh verstorben .... aber sorry - dies Buch fand ich nicht gut!
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am 29. Juni 2016
Eine würdige Fortsetzung der Geschichten aus dem Kultur Universum.

Allerdings sind manche Stellen etwas kompliziert geschrieben und die Abschnitte sind nicht klar getrennt. Manchmal wechselt der Schauplatz ohne erkennbare Trennung des Textes. Das macht es manchmal schwierig der Geschichte zu folgen. Deswegen vier statt fünf Sterne.
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am 23. November 2015
Iain Banks verstarb viel zu früh mit 59 Jahren. Zu seinem literarischen Vermächtnis gehörrt neben Whiskyfachliteratur vor allem seine viele Werke umfassende Romanreihe um die KULTUR, ein panzivilisatorisches Gebilde unter dem Einfluss der künstlichen Intelligenzen der Raumschiffsgehirne. Regelmäßig beschrieb er neue Seiten und Geschichten dieses Universums und fügte ihm bis zum Schluss farbenprächtige Facetten hinzu. So ist der vorliegende Roman sein letzter Science-Fiction-Roman und der letzte, der sich mit der KULTUR beschäftigt. Er behandelt neben einer spannenden Intrigengeschichte die komplexe Problematik rund um die Sublimation, das »Aufsteigen« einer Spezies auf die nächsthöhere Daseinsebene – ein Problem, das offenbar eng mit der Gründung der KULTUR zusammen hängt.

Den Inhalt eines dieser umfangreichen KULTUR-Romane kurz zu beschreiben grenzt an Hybris. Banks beleuchtet seine Geschichte aus vielerlei Blickwinkel, so dass Aspekte bei dieser Kurzform zu kurz kommen werden. Also, stutzen wir das Buch zusammen auf das, was man als roten Faden bezeichnen könnte:

Das Volk der Gzilt steht kurz vor der Sublimation. Zu diesem Anlass werden Vertreter anderer Zivilisationen eingeladen, das Fest mitzuerleben und zu begleiten – unter anderen auch Kultur-Schiffe. Außerdem hinterlassen die Aufsteiger Infrastruktur und Wissen, die, um große Konflikte unter potentiellen Interessierten an diesen Hinterlassenschaften zu vermeiden, im Vorfeld einer aufstrebenden Spezies anvertraut werden und naturgemäß zu Intrigen, Gefechten oder/und politischen Konflikten führen. Im Hintergrund versuchen mächtige Gzilt, die Stimmung pro-Sublimation zu forcieren und die Hinterlassenschaft zu regeln, und auch hier spielen sich noch umfassende Kungeleien ab.

Gegenüber anderen aufgestiegenen Zivilisationen ist an den Gzilt das Besondere eine Volksreligion, deren Grundlage in Beziehung zu den aufgestiegenen Zhidren zu stehen scheint, was bei Bekanntwerden zu Anti-Sublimationsstimmung in der Bevölkerung führen könnte. Versuche einer Informationseindämmung rufen eine Gruppe KULTUR-Schiffe auf den Plan, die nun nach der Wahrheit forschen, um möglicherweise Informationen zu liefern. Das ganze Beziehungsgeflecht und die Gründe der Parteien zu ihrem Handeln sind komplexer und bilden einen Gutteil der Spannung des Romans. Natürlich sind die Ausführenden Menschen oder ähnliche, so dass hier Identifikationspotenzial und Konfliktstoff zur Genüge vorhanden sind.

Neben den Künstlichen Intelligenzen der Kultur-Schiffe ist die Gzilt Vyr Cossont die eigentliche Hauptperson des Romans. Sie ist, wie alle Gzilt, militärisch erzogen und bekleidet einen Reservistenrang. Vor der Sublimation haben sich viele Gzilt eine Lebensaufgabe gestellt, und Cossont suchte sich eine ungewöhnliche und merkwürdige Herausforderung, die es mit sich brachte, dass sie sich um ein zweites Armpaar bereichern musste: Sie übt das hochkomplexe Musikstück T. C. Vilabiers Streichspezifische Sonate für ein noch zu erfindendes Instrument, Katalognummer MW 1211, im Volksmund genannt „Die Wasserstoffsonate“. Dass es sich dabei um einen nicht vorstellbar unerträglichen Krach handeln muss, bringt Banks verschiedentlich zu Wort. Cossonts Ambitionen, dieses Stück zu lernen, werden zwar thematisiert, bleiben aber weithin unverständlich.

Der Zusammenhang zwischen dieser kruden Thematik und dem eigentlichen Thema, der Suche nach der Wahrheit, erschließt sich irgendwann durch Cossonts eigene Suche. Sie soll im Auftrag verschiedener Mächte einen uralten Menschen finden, QiRia, mit dem sie im Zuge ihrer musikalischen Studien in der KULTUR zusammen traf. Dieser Mensch ist der einzige Zeitzeuge und Teilnehmer einer Konferenz um die Gründung der KULTUR, an der einst auch die Gzilt teil nahmen und aus der sie geheimnisvoller Weise nicht als Mitglied dieses Zusammenschlusses hervor gingen, sondern ihren Weg eigenständig weiter beschritten. Hier führt Banks verschiedene Verdachtsmomente ein, die einen Zusammenhang zwischen der KULTUR-Gründung und dem zu erforschenden Rätsel um die Gzilt herstellen.

Vyr Cossont ist also der Hautphandlungsträger, und sie erlebt hinreichend Abenteuer und sammelt Informationen, mit denen ein anderer Schriftsteller mehr als einen Roman füllen würde. Banks schreibt dicke Bücher, aber zumindest das Vorliegende ist angefüllt mit Abenteuer, Handlung, Kreativität und Aha-Momenten. Jede Seite lohnt sich, denn Cossont entdeckt vielerlei unterschiedliche Aspekte möglicher Lebensweisen und Facetten, die aus diesem Universum bisher noch unbekannt waren. Und neben diesen handlungsintensiven Streifzügen über Planeten und durch fremde Völker und Weltanschauungen erhalten wir einen bisher unerreicht tiefen Einblick in das Wesen der KULTUR-Gehirne.

Es ist spannend zu lesen, wie sich die Schiffe anhand ihrer Bezeichnung klassifizieren, worin sie sich endlich unterscheiden, welche Persönlichkeiten sie bergen, dass es sowohl vernünftige, intelligente, menschliche Gehirne als auch langsame, bürokratische, selbstüberschätzende und realitätsfremde Schiffe. Diese und noch weitere Eigenschaften werden umso deutlicher, je mehr von ihnen Banks zusammen bringt und sich koordinieren lässt. Ein besonderer Avatar agiert mit Cossont zusammen und nimmt stets Rücksicht, erklärt und beschützt, obwohl ihm weit effizientere Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Wertschätzung des Lebens ist damit auch Thema und wird auch von den Gehirnen unterschiedlich ausgelegt.

Mit Zwistigkeiten, Intrigen und großen Persönlichkeiten fokussiert Banks auch immer wieder die Gzilt, um deren Wahrheit es ja vordergründig geht. Ihnen räumt er sogar erstaunlich viel Platz im Buch ein, denn genau betrachtet spielen sie nur eine untergeordnete Rolle. Allerdings wird dadurch das Bild einer sublimierenden Spezies gut dargestellt und offenbart die Vergänglichkeit der Leistungen im Angesicht des Aufstiegs ebenso wie die Fragwürdigkeit irdischer Zwiste.

Was die Wasserstoffsonate betrifft: Irgendwann erfand dann doch jemand die Antagonistische Hendekagonsaite, kurz Elfsaite, ein Instrument zum Einsteigen und exakt zu dem Zweck erbaut, die Sonate zu spielen. Witzig, aber irrelevant, ein kleines Stück aberwitziges Prä-Sublimationäres Sinnlosigkeitselement zur Verdeutlichung eines nicht unerheblichen Aspekts der Sublimation, nämlich der Frage nach dem Sinn von Allem. Immerhin, Vyr Cossonts persönlicher Erfolg ist anonym wie ihre Leistung zur Klärung der Angelegenheit: Als sie die Wasserstoffsonate spielt, ist ihr Volk bereits sublimiert, und so verhallen die dissonanten Töne ungehört über der Welt …

Was Vyr Cossont und die Kultur dann heraus finden, bringt niemanden ins Wanken, aber immer macht Banks es deutlich, für wie wichtig er die Wahrheit als solche erachtet, und zwar auch um ihrer selbst willen. Ein bisschen wehmütig verlässt man nach der Lektüre diese Welt wieder, denn auch wenn Banks es versteht, die Stimmung auf das Ende des Buches zu lenken, bleibt neben der normalen Wehmut eines zu Ende gehenden guten Buches nun auch die Gewissheit, hiermit den letzten Baustein des KULTUR-Universums gesetzt zu haben.
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am 31. August 2014
ein weiterer Kultur Roman von Banks
man sollte das Kultur Universum kennen, und vielleicht auch mögen, dann wird man von dem Buch nicht enttäuscht.
ich mag die Schiffe, ihre Unterhaltungen und Ansichten, und finde es unterhaltsam und interessant wie Ian Banks das verpackt.
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am 5. Februar 2015
Super Buch der Kultur Reihe. Fängt ganz langsam an aber dann ...
Das Buch zeigt wieder viel der überlegenden Kultur-Technik und den Abschluss einer anderen Gesellschaft die eine höhere Ebene erreicht
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am 15. August 2014
Das Buch hat mir leider nicht so gut gefallen wie andere Romane des Autors.
Es gibt zwar auch hier wieder eine Fülle von interessanten Konzepten wie z.B. die titelgebende "Wasserstoffsonate" oder das Instrument, worauf diese gespielt werden muss. Aber insgesamt erscheint mir die gute Balance zwischen Humanoiden und künstlichen Intelligenzen, die Banks in anderen Kultur-Büchern wie "Bedenke, Phlebas" aufgebaut hat, hier viel zu sehr in Richtung der KI's verschoben zu sein.
Insgesamt für mich ein Buch, durch das ich mich durchkämpfen musste.
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