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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
80
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 6. Juli 2017
Eins vorweg: ich mag Dystopien. Sehr sogar. Dieses Buch hat einen seltsamen Suchtfaktor. Irgendwie habe ich Seite um Seite gelesen. Aber das Selbstmitleid der Protagonist ist kaum zu ertragen. Es ist mehr als Selbstmitleid, sie zermartert sich regelrecht. Man will sie anschreien und schütteln, damit sie sich endlich mal zusammenreißt. Die Autorin hat bestimmt bei diesen Szenen weinend am PC gesessen. Anders kann ich mir das nicht erklären. Es ist mir selten passiert, dass ich beim Lesen die Augen verdreht habe, aber das hat dieses Buch geschafft. Ich kann mir wirklich nicht erklären, wieso ich weitergelesen habe. An der mehr als nervtötenden Protagonist hat es jedenfalls nicht gelegen. An dieser Stelle darf man sich vorstellen, wie ich bereits durch den Gedanken an sie die Augen verdrehe...
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am 9. Juli 2016
Obgleich ich keine Jugendliche mehr bin, lese ich gerne Bücher aus diesem Genre, und am besten gefallen mir nach wie vor "Die Tribute von Panem". Suzanne Collins hat damit die Tore bei den Verlagen für alle Dystopien weit geöffnet, und es gab einige gute Nachahmer, und ein paar unkreative Exemplare - wie auch dieses hier.
"Die Überlebenden" soll nach folgendem Rezept funktionieren: nimm eine Protagonistin und wirf sie ab Seite 1 ins unerwünschte Abenteuer. Es wäre sinnvoll, wenn die Heldin ein nützliches Talent hat. Sie lernt einen Typen kennen (manchmal auch zwei), und verliebt sich, aber aus komplexen Gründen kann das (bis zum Ende) nicht klappen. Das politische System der Wahl will die Heldin vernichten / benutzen, und die Heldin vernichtet schließlich gezwungenermaßen das System.
Suzanne Collins hat den Prototyp geschaffen, und ist darin unerreicht. Auch die Reihe "Ashes" von Ilsa J. Bick funktioniert so, und das das Thema (Kinder verwandeln sich in Monster) so ähnlich ist, habe ich ständig verglichen, und leider haben "Die Überlebenden" dabei schlecht abgeschnitten.
Warum? *SPOILER*
Es hagelt Logikprobleme. Nun erwartet man ja bei einer Dystopie nicht unbedingt ein Fachbuch, aber einer gewissen Logik sollte es nicht entbehren. Beispiel: Clancys Lager. Wie kann so ein Platz geheim bleiben, vor allem mit den Überfällen auf Trucks, um Vorräte zu ergattern? Und überhaupt die Vorräte: so ein netter Garten kann wohl kaum ein so großes Lager ernähren, und woher haben sie überhaupt das Saatgut? Wie kann Clancy trotz Internet nicht zu orten sein? Warum organisieren sich die beraubten Eltern der mutierten Kinder nicht? Was ist mit dem neuen Nachwuchs? Die Kinder ab dem zehnten Lebensjahr werden jahrelang in Lager gesperrt, ohne Bildung, Fernseher, Kontakt zu Außenwelt, haben aber trotzdem erstaunliche Kenntnisse, z.B. Gärten anlegen, Auto fahren, Politik, Kultur. Warum gibt es mit einer zusammengebrochenen Wirtschaft noch verlassene Supermärkte mit Waren? Und so geht es weiter.
Die Kämpfe sind schlecht beschrieben. Das Buch beinhaltet viel Action, aber diese konnte mich nicht fesseln.
Die Liebesgeschichte zwischen Liam und Ruby bleibt seltsam leer. Normalerweise freue ich mich immer über diesen Teil, aber da sprangen keine Funken, da kribbelte es nicht. Schade.
Ich mag Ruby nicht. Ist leider so.
Die Cliffhanger sind bemüht und vorhersehbar. Und obwohl die Autorin am Ende nochmal in dieser Hinsicht Gas gibt, reicht es nicht, mich Buch 2 kaufen zu lassen.
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am 10. Juni 2015
Das Buch „Die Überlebenden“ von Alexandra Bracken erzählt spannend und mitreißend die Geschichte eines Mädchens, das einen tödlichen Virus überlebt hat. Fast alle Kinder in den USA fallen dem Virus zum Opfer. Die meisten von ihnen sterben. Panik bricht aus und die Grenzen werden dichtgemacht. Die wenigen überlebenden Kinder entwickeln übernatürliche Kräfte, durch die sie zu einer Gefahr für ihre Mitmenschen werden. Auch Ruby ist davon betroffen. Nachdem sie im Alter von zehn Jahren ungewollt ihre Kräfte einsetzt, lassen ihre Eltern sie von der Regierung abholen. Ruby wird in ein vermeintliches Rehabilitationslager gebracht. Dort angekommen, müssen die Kinder unter schrecklichen Bedingungen leben. Gerüchte über Massentötungen und Experimente machen die Runde. Eine politische Randgruppe hat es sich zum Ziel gemacht, die mächtigsten und gefährlichsten Kinder aus den Lagern zu befreien, um sie für ihre Zwecke zu missbrauchen. Ruby ist eines dieser wenigen Kinder. Doch sie hat Glück und ihr gelingt es, nach ihrer Befreiung zu entkommen. Auf der Flucht vor der Regierung und der politischen Splittergruppe trifft sie auf Liam, Chubs und Zu, drei weitere Flüchtlingskinder aus anderen Lagern. Gemeinsam versuchen sie in dieser gefährlichen Welt zu überleben, in der Kinder verfolgt, gejagt, getötet oder als Kampfmaschinen für politische Zwecke missbraucht werden. Eine Welt, in der Eltern Angst vor ihren Kindern haben und diese freiwillig ausliefern. Eine Welt ohne Schutz und Sicherheit.

„Die Überlebenden“ ist, was die Spannung angeht, ein richtiger Pageturner. Nach ein paar anfänglichen Längen zieht das Buch den Leser bis zum Schluß in seinen Bann. Die Spannung nimmt im Laufe der Geschichte kaum ab und packt den Leser bis zur letzten Seite. Die Hauptprotagonistin Ruby ist sehr authentisch, genau wie die weiteren Charaktere. Die traumatisierten Kinder sind misstrauisch und bauen nur schwer Vertrauen zueinander auf. Am Ende siegt jedoch die Angst davor, alleine in dieser schrecklichen Welt bestehen zu müssen. Doch ist Vertrauen in einer Welt, in der jeder um das nackte Überleben kämpft, nicht immer der beste Weg. „Die Überlebenden“ ist insgesamt sehr fesselnd geschrieben und überzeugt auch beim Finale auf ganzer Linie.

Ein Kritikpunkt ist leider der Sprachstil. Einige Sätze waren zu lang, andere hatten grammatikalisch Verbesserungspotenzial und haben den Lesefluss dadurch beeinträchtigt. Ein wenig gestört hat auch die langsame Steigerung der Spannung am Anfang des Buches. An dieser Stelle hätten einige Seiten gekürzt werden können.

Fazit: Ein sehr spannender Reihenauftakt, der mit starken Charakteren auf ganzer Linie überzeugt. Leider war die sprachliche Umsetzung teilweise schwach.
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Kurzbeschreibung
Ruby war 10 Jahre alt als sie einen Virus an dem nur Kinder erkranken und viele auch daran sterben, überlebt hat. Doch er hat sie und ihr Leben völlig verändert. Die Krankheit hat ihr eine Gabe beschert die sie zu einer Bedrohung für die ganze Menschheit werden lässt.

Sie kann die Gedanken der Menschen beeinflussen, deshalb wird sie mit vielen anderen die wie sie die Krankheit überlebt haben in ein Lager gesperrt. Getrennt von ihrer Familie und Freunden ist ihr Leben erneut in großer Gefahr, denn man will sie töten.

Doch Ruby ist nicht bereit zu sterben, schließlich hat sie das Virus überlebt, sie beschließt zu kämpfen.

Cover
Das Cover fällt einem sofort ins Auge. Es wirkt düster, aber das Mädchen das im Licht am Ende eines Tunnels steht, verspricht Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Der Titel macht sehr neugierig auf die Geschichte die dahinter steht.

Charaktere
Ruby hatte ich schnell ins Herz geschlossen. Trotz allem was sie durchmachen musste hat sie sich zu einer starken Persönlichkeit entwickelt. Sie handelt sehr überlegt wägt erst einmal ab, sie ist sehr clever, hat gelernt zu überleben und versucht alle zu beschützen die ihr am Herzen liegen.

Liam ist intelligent, aufmerksam, sehr loyal und hilfsbereit, er hat sich auch gleich um Ruby gekümmert. Er ist immer bemüht den anderen Hoffnung und Zuversicht zu vermitteln.

Chups ist sehr vorsichtig, misstrauisch und stur. Er verbirgt seine Ängste hinter einer stacheligen und frechen und groben Art. Er vermisst die Schule und seine Bücher, er ist der Planer der Gruppe und bei Problemen analysiert er erst bevor er entscheidet.

Suzume muss man einfach lieben. Sie ist die jüngste und stumm, doch schafft sie es auch ohne Worte alle zu erobern. Sie ist sehr mutig und quirlig, etwas sehr besonderes.

Schreibstil
Die Autorin Alexandra Bracken hat einen fesselnden, sehr spannenden Schreibstil. Von der ersten Seite an hatte sie mich völlig gepackt. Sehr emotional, manchmal auch brutal und düster, aber auch sehr berührend wird Rubys Geschichte erzählt. Meine Gefühle fuhren sehr oft Achterbahn.

Meinung
Wenn Flucht die Chance auf einen Neubeginn ist...

Ein Virus der urplötzlich ausgebrochen war und sich rapide ausbreitete, hat viele zwischen 10 und 14 Jahren Kinder getötet.

Und für die die überlebten war nichts mehr wie vorher. Von ihren Eltern und allem was sie bisher kannten getrennt werden sie in Lager eingesperrt. Sie werden nach Gefährdungsstufen in Gruppen eingeteilt, denn der Virus hat sie verändert und sie werden als Gefahr für die Menschheit angesehen.

Ruby ist erst 10 Jahre alt als sie von Soldaten abgeholt wird. Unter dem Vorwand ein Heilmittel zu suchen werden die Kinder eingesammelt und in ein Lager eingepfercht um sie unter Kontrolle zu haben.

Die Kinder die überlebt haben, haben alle eine Gabe und Ruby, kann mit ihrer Gabe die Gedanken anderer Menschen beeinflussen. Das macht sie zu einer großen Gefahr, deshalb versteckt sie ihre Gabe und kann selbst im Lager der Auslese entgehen. Denn die Kinder werden in Gruppen eingeteilt die sich durch Farben unterscheiden. Blau und Grün gelten als ungefährlich, doch Rot, Gelb und Orange werden als gefährlich eingestuft und alle Kinder dieser Gruppen sind irgendwann verschwunden…

Am Anfang verständlicherweise sehr verängstigt und zurückhaltend, entwickelt sie im Laufe der Jahre eine starke Persönlichkeit. Als eines Tages bekannt wird welche Gabe sie wirklich hat, dass sie eine Orange ist, denn sie schaffte es jahrelang als Grüne durchzugehen, gelingt ihr das unglaubliche und sie kann fliehen.

Sie trifft auf Liam, Chups und Suzume die auch auf der Flucht sind und schließt sich ihnen an.
Liam kümmert sich gleich um sie, sie kommt gleich gut mit ihm klar, doch sie ist anfangs vorsichtig und misstrauisch. Chups ist sehr abweisend und unfreundlich, doch entwickelt sich mit der Zeit eine richtige Freundschaft zwischen ihnen.

Sie machen sich auf den Weg zu einem Ort an dem sie sicher sein sollen, eine Ort an dem sie einfach nur sie selbst sein können. Doch der Weg ist sehr gefährlich, denn natürlich will man mit aller Macht ihrer Flucht ein Ende bereiten und sie wissen nicht wem sie wirklich vertrauen können.

Schon nach den ersten Seiten hat mich das Buch völlig gefesselt. Die Lageratmosphäre ist brutal und schrecklich grausam, sie hat mich mehrmals heftig schlucken lassen. Was den Kindern dort angetan wurde, die Bedingungen unter denen sie ihr Dasein fristen mussten…
So unrealistisch ist die Vorstellung des ganzen nicht, das macht es ja so erschreckend authentisch und beängstigend.
Sehr emotional, berührend erleben wir Rubys Geschichte hautnah mit. Erleben ihre Ängste und Gefühle, aber auch ihre Entschlossenheit und ihren Mut.

Alle Charaktere sind alle liebevoll gezeichnet, sie haben Tiefe und alle verschiedene Facetten, sie kämpfen alle mit dem Trauma des erlebten und sind authentisch.

Actionreiche Szenen und überraschende Wendungen sorgen dafür dass man das Buch nicht weglegen kann. Schock und Spannung wechseln sich ab, dann berühren wieder die Emotionen, die Gefühle fahren Achterbahn. Eine tolle Idee die grandios umgesetzt wurde.
Bei diesem fiesen Cliffhanger bin ich sehr froh auf die Fortsetzung nicht warten zu müssen, es wird sofort weiter gelesen.

Fazit
Ein Wahnsinnsauftakt einer Dystopie Trilogie!!

Schockierend, brutal, actionreich, aber auch sehr berührend und emotional werden die Gefühle auf eine Achterbahnfahrt geschickt. Mich hat es völlig gefesselt und begeistert, ein absolutes Highlight und ein MUSS für Fans von Dystopien!

Unbedingt lesen!!!

5 von 5 Sternen
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am 7. November 2014
Inhalt von Die Überlebenden:
Ruby ist nicht nur eine der wenigen restlichen überlebenden Kinder, sondern sie besitzt auch eine der seltensten neuen Gaben. Zwar kann sie verhindern, dass sie entdeckt wird, als man die verbleibenden Kinder alle in ein spezielles Arbeitslager steckt, doch es dauert nicht lange und jemand entdeckt, dass Ruby etwas Besonderes ist. Um zu verhindern, dass man sie entweder tötet oder gegen ihren Willen für schlimme Dinge benutzt, gelingt Ruby die Flucht und sie entdeckt, dass sie nicht die Einzige ist, die entkommen konnte.

Meinung zu Die Überlebenden:
Ich kam nicht umhin festzustellen, dass die Geschichte so einige Parallelen mit "Ich fürchte mich nicht" von Tahere Mafi aufweist. Besonders, was den weiblichen Hauptcharakter betrifft: ein scheues, junges Mädchen, mit einer unglaublichen mächtigen Gabe, die sich davor fürchtet jemanden zu berühren, da das eine Katastrophe auslösen könnte. Sowohl Ruby, als auch Juliette aus "Ich fürchte mich nicht", sind für die Qualen, durch die sie gehen mussten, etwas zu gut für diese Welt, wobei ich hier Ruby doch realistischer gezeichnet finde, sie handelt nicht immer nur für andere, sondern auch einmal für sich selbst, ohne dabei jedoch egoistisch zu sein.

Als Protagonistin war sie mir ziemlich sympathisch. Besonders ihre Entwicklung hat mir recht gut gefallen, da sie gegen Ende immer mehr Rückgrat und Stärke zeigt, wo sie anfangs eher duckmäuserisch und schwach gewesen war. Als sie auf ihre späteren Gefährten Liam, Zu und Chubs trifft, wird klar, dass unter der weichen Schale ein durchaus zäher und intelligenter Kern versteckt ist.

Liam als männlicher Hauptcharakter war mir persönlich ein klein wenig zu blass und nichtssagend, ausser einer durchaus interessanten Portion Schuldgefühlen, hatt er für mich nicht viel vorzuweisen. Mir fehlen hier mal wieder die Ecken und Kanten, grundsätzlich ist er mir einfach zu nett. Chubs hingegen hat mir hier schon viel mehr zugesagt, er ist misstrauisch, rotzfrech und ein ziemlich Sturkopf. Ich habe ich schon sehr bald ins Herz geshclossen, obwohl er sich anfangs doch recht stachelig und trotzig benimmt. Aber da schnell klar ist, dass er ein gutes Herz hat und sich einfach um seine Freunde sorgt, muss man ihn einfach mögen und er wurde schnell zu meinem Liebligscharakter im Buch. Und die vierte im Bunde, die blutjunge Zu fand ich zuckersüß. Wahnsinnig mutig und auf ihre Art etwas ganz besonders. Deswegen ja - Alexandra Bracken konnte mich mit einem Großteil ihrer Figuren überzeugen, auch die Nebencharaktere im weiteren Verlauf sind interessant.

Bis wirklich Spannung aukommt dauert es etwas, aber da ich vom Schreibstil von Alexandra bracken von Anfang an gefesselt war, hat mir das hier absolut nichts ausgemacht. Es entsteht eine fantastische Atmosphäre und zeitweise hat man echt das Gefühl als stiller Beifahrer mit den vieren im Auto zu hocken und ihrem Gekabbel zu lauschen. Und im gegensatz zu "Ich fürchte mich nicht" ist die Story deutlisch actiongelandener und dystopielastiger. Die kleine Romance zwischen Ruby und Liam fand ich allerdings ein klein wenig fad, niedlich, aber mehr auch nicht. Hier hoffe ich auf die Folgebände.

Insgesamt hat mir dieses Buch wahnsinnig gut gefallen. Die Charaktere mochte ich zum Großteil sehr, die Handlung war spannend und selten langweilig - was bei einem 544 Seiten Buch nicht selbstverständlich ist - und das Ende macht große Lust auf den 2. Band, der in deutsch leider erst Februar 2015 erscheint. Mal schaun ob ich so lange aushalte oder ob ich mir bis dahin nicht doch das Buch in Englisch kralle^^

Wer "Ich fürchte mich nicht" mochte, findet an diesem hier bestimmt ebenfalls Gefallen - ganz besonders aber die, denen Tahere Mafi zu beziehungslastig war, denn hier liegt ein wirklich guter Mix aus Dystopie, Action, Charaktertiefe und tollem Schreibstil vor, der dieses Jugendbuch zu einem meiner Highlights in diesem Jahr macht.
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am 11. April 2015
Inhalt

Ruby ist eine der wenigen, die einen Virus überlebt haben, an dem die meisten Kinder von 8-14 Jahren gestorben sind. Da die Überlebenden übernatürliche Kräfte besitzen werden sie in Lagern gefangen gehalten und überwacht. Ruby wird schließlich zur Flucht verholfen und sie schließt sich einer kleinen Gruppe anderer Jugendlicher an, die auf der Suche nach einem sicheren Ort sind.

Meine Meinung

Mit "Die Überlebenden" von Alexandra Bracken habe ich eine weitere Reihe begonnen. Das Buch wurde mir freundlicher Weise vom Verlag zugeschickt, wofür ich mich an dieser Stelle sehr herzlich bedanken möchte. Schon alleine das Cover gefällt mir unheimlich gut, insbesondere ist die Vorderseite texturiert und es lohnt sich, auch schon dafür das Buch im Bücherladen zur Hand zu nehmen und ein Mal darüber zu streichen.

Die Geschichte wird aus Rubys Sicht erzählt. Ruby entwickelt sich trotz aller Schicksalsschläge in ihrer Vergangenheit zu einer starken Persönlichkeit. Anfangs agiert sie noch sehr zurückhaltend und abwehrend, was aber aufgrund der langen Lagerjahre verständlich ist. Sie nimmt sich in Krisensituationen meist ihren Moment Zeit um die Lage einzuschätzen und nicht unüberlegt zu handeln. Im Lauf der Geschichte versucht sie Freunde und Geborgenheit zu finden, trägt aber die Last ihres eigen Geheimnisses mit sich. Insgesamt mochte ich Ruby sehr gerne und empfand ihre überlegte Denkweise als authentisch. Auch die anderen Charaktere wie der gutherzige Liam, die verängstigte aber aufblühende Su und der skeptische Chubs haben mich mit ihrer Vielschichtigkeit überzeugt.

In der Erzählung jagt eine Bedrohung die nächste. Ruby und ihre Gefährten kommen fast nie zum Stillstand. Die Gruppe Jugendlicher wird von verschiedenen Seiten gejagt, sodass es immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt. Dazwischen kommt ein (für mich unerwartetes) Roadtripfeeling auf. Es wurden auch großer Freundschaft und einer aufkeimenden Liebesgeschichte Platz eingeräumt.

" "Weißt du, ich bin ein Monster. Ich bin eine von den Gefährlichen."
"Nein, das bist du nicht", versprach er. "Du bist eine von uns." "

Das Buch war vor allem nach Rubys Flucht für mich durchgängig spannend, voller unvorhersehbarer Wendungen und somit ein richtiger Pageturner. Auch die Stimmung einer verarmten USA mit verlassenen Häusern und Straßen, hoher Arbeitslosigkeit, Benzin- und Lebensmittemangel fand ich interessant und sie hat mich in gewisser Weise an das Gefühl erinnert, das die Serie "The Walking Dead" rüberbringt.

Alexandra Brackens Schreibstil ist sehr angenehm, schnell und leicht zu lesen. Die durchgängige Spannung wird immer wieder durch den sehr eigenen, etwas markaberen Humor aufgelockert.

"Das musste der unechteste Optimismus-Versuch sein, seit meine Lehrerin in der vierten Klasse einmal argumentiert hatte, dass wir ohne die toten Kinder in unserer Klasse besser dran seien, weil der Rest von uns auf dem Spielplatz dann öfter schaukeln könnte."

Insgesamt wurde aus einer neuen, schönen Grundidee eine spannende Dystopie geschaffen, die es sich zu lesen lohnt. Das Ende ist in gewisser Weise abgeschlossen, das Buch kann aber trotzdem nicht alleine gelesen werden, was aber nicht schlimm ist, da die Geschichte definitiv Lust auf mehr macht. Ich werde mir den zweiten Band schon bald holen.

4,5 Sterne
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am 5. April 2015
Gestaltung:

Die Gestaltung des Buches finde ich diesmal richtig super ♥ Sie zeigt eine Art Höhleneingang in dem einsam und verlassen ein Mädchen steht. Für mich Ruby auf dem Weg in ein neues Leben. Das Beste an der Gestaltung ist aber das "Gefühl", das Buch ist mit etwas überzogen das sich so anfühlt als würde man Stein etc. anfassen, das Buch hat ein rauhe Oberfläche. Das finde ich eine tolle Idee und ist ein echtes haptisches Erlebnis.

Meine Meinung:

Ich muss sagen das Buch hat mich stellenweise traurig gemacht. Rubys Schicksal wird so packend und mitreisend erzählt, ich musste immer mal wieder kleine Pausen machen. Im Hintergrund hat mein Freund immer mal wieder kurz gekichert, das hat mich immer so richtig aus der Bahn geworfen weil das in den Momenten immer so gar nicht gepasst hat. Das Lager mit seinen Grausamkeiten auch kleinen Kindern gegenüber, die Angst und das Unverständnis der Bevölkerung und der Regierung waren schrecklich. Die Selektion und unterschiedliche Behandlung je nach "Gefährlichkeitsfarbe", eine tolle Idee und so erschreckend plausibel. Ich habe mit Ruby mitgefiebert, ihre Geschichte beginnt mit einem Blick ins Lager, bevor eine Rückblende in ihre Kindheit ihre tragische Geschichte und ihren Weg ins Lager erzählt. Danach wird dem Leser das ganze Ausmaß der Lagerhaltung und Rubys Trauma vor Augen geführt - man lernt warum Ruby so wird, wie sie im späteren Verlauf der Geschichte ist. Die Geschichte ist für mich ein bisschen in mehrere Lebensabschnitte gegliedert, was man gut erkennen kann und ich angenehm fand. Man lernt nach und nach ihre Gegner kennen, und das sind nicht wenige - alle in ihrer Art und Weise boshaft und egoistisch, doch man trifft auch auf Verbündete und Freunde, die ich alle liebgewonnen habe und ich nach dem rasanten und unerwarteten Ende des Buches ein paar Tränchen verdrücken musste. Ich hatte so ein bestimmtes Ende im Sinn, jedoch hat mich das Ende komplett überrascht - vieles ist nicht so toll wie es auf den ersten Moment scheint und manche Menschen haben viele Gesichter. Ruby muss viele schwere und traurige Entscheidungen treffen und man leidet mit ihr. Es ist selten für mich das mich ein Buch so mitreist, am Anfang hätte ich das nicht gedacht, das Buch hat sich jedoch absolut gesteigert. Es ist erschreckend wenn man darüber nachdenkt wie realistisch das ganze sein könnte, wie man reagieren würde und wie grausam Menschen wirklich sein können - und ich denke wir alle wissen das Menschen durch aus grausam sein können. Ich könnte euch noch so viele Tolle Beispiele geben, aber alles was ich schreibe würde in Spoiler ausarten, ich kann euch daher nur raten das Buch selbst zu lesen. Das Buch ist ein absolut dystopisches Highlight für mich und ich bin froh nach diesem Ende zu wissen das bereits ein weiterer Band erschienen ist
Dieser ist auf jeden Fall ein Muss für mich ♥ Vielen Dank Alexandra Bracken für dieses tolle Buch.

Fazit:

Eine großartig und auf ihre Art grausame Dystopie. Ich habe es geliebt in die düstere Welt des Buches hineingezogen und am Ende wieder ausgespuckt zu werden. Für jeden Liebhaber von Dystopien ein Muss. Tolle Idee - tolle Umsetzung - tolle Charaktere = tolles Buch und mein bisheriges Monatshighlight

5 von 5 Katzenpfoten

Komplette Rezi hier: [...]
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am 18. Mai 2015
Erster Satz:
„Als das Weißrauschen losging, waren wir gerade im Garten beim Unkrautjäten.“

Cover:
Mir gefällt das Cover trotz seiner Schlichtheit sehr gut. Es spiegelt die dystopische Stimmung ideal wieder, ohne zu viel vorweg zu verraten. Zudem hat die Taschenbuchausgabe einen tollen Effekt, denn dort wo sich die Wände der Höhle befinden, ist das Buch mit einem rauen Überzug belegt, sodass es sich tatsächlich wie Stein anfühlt.

Meinung:
Ich habe selten einen dystopischen Roman gelesen, der so erschreckend die Folter und Unterdrückung von Menschen geschildert hat wie „Die Überlebenden“. Teilweise fühlte ich mich an Bilder von Konzentrationslagern aus dem zweiten Weltkrieg erinnert.
Die Protagonistin Ruby war mir von Anfang an symphytisch, da sie einer der großartigen Charaktere ist, die nicht von Anfang an eine perfekte Kämpfernatur sind, sondern sich erst im Verlauf der Geschichte entwickeln. Ihr Verhalten, ihre Gedanken und Gefühle waren für mich zu jeder Zeit nachvollziehbar, sodass es ein Lesegenuss war sie auf ihrer Reise zu begleiten.
Aber auch die anderen Charaktere der Geschichte wurden detailreich ausgearbeitet.
Die Handlung ist sehr weitläufig und zieht sich über mehrere Jahre und Orte. Dadurch, dass man die Protagonistin über so einen langen Zeitraum begleitet, hat man nach Beenden des Buches das Gefühl Ruby sehr gut zu kennen. Ich bin gespannt wie es mit ihr und den anderen weitergehen wird.

Fazit:
„Die Überlebenden“ von Alexandra Bracken ist nicht neu in der Idee des Buches, aber in seiner Umsetzung. Die Handlung erstreckt sich über mehrere Jahre, sodass man eine gute Bindung zu der Protagonistin Ruby aufbauen kann. Ich freue mich auf die Fortsetzung und spreche eine klare Leseempfehlung für Fans von dystopischer Literatur aus.
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am 22. Mai 2015
Klappentext:

Ruby hat überlebt. Doch der Preis dafür war hoch. Sie hat alles verloren: Freunde, Familie, ihr ganzes Leben. Weil sie das Virus überlebt hat. Weil sie nun eine Fähigkeit besitzt, die sie zur Bedrohung werden lässt, zu einer Gefahr für die Menschheit. Denn sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. Deshalb wurde sie in ein Lager gebracht mit vielen anderen Überlebenden. Deshalb soll sie getötet werden. Aber Ruby hat nicht überlebt, um zu sterben. Sie wird kämpfen, schließlich hat sie nichts zu verlieren. Noch nicht ...
Quelle: Goldmann

Meine Meinung:

Dieses Buch war schon lange auf meiner Wunschliste und ich war sehr gespannt, ob mich die Dystopie genauso gut abholen kann, wie sie es bei vielen Lesern vor mir geschafft hat.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Ruby erzählt. Ruby ist eine Überlebende mit besonderen Fähigkeiten, sie kann die Gedanken anderer beeinflussen und wird daher als gefährlich eingestuft. Gemeinsam mit anderen Kindern kommt sie in ein Lager und lebt dort schlimmer als im Gefängnis.

Am Anfang ist sie ein kleines Kind, man liest alles sehr oberflächlich und neutral. Den größten Teil der Geschichte, ist sie allerdings eine Jugendliche, nur leider ändert sich an der Oberflächlichkeit nicht viel. Sie ist sehr schweigsam und redet teilweise echt lange nicht. Dabei war mein größtes Problem, dass ihre Gedanken nicht besonders aufschlussreich waren. Ich habe sie nicht immer verstanden, sie war auch in ihren Gedanken etwas zu verschlossen. Zum Glück änderte sich das zum Ende hin, aber ich würde sie nicht als meinen liebsten Charakter bezeichnen.
Die möchte zwar kämpfen, wirkt aber dennoch oftmals sehr schwach und ich wollte ihr oft einfach zuschreien, dass sie sich mal zusammenreißen soll. Echt, Ruby! ;-)

Sie lernt später Zu, Chubs und Liam kennen. Zu war ein sehr interessanter Charakter und Chubs hat mir richtig gut gefallen. Anfangs war er vielleicht nicht der sympathisch, aber man lernt ihn besser kennen und ich persönlich mochte ihn auch.
Liam ist von Anfang an sehr sympathisch und mir hat seine Art sehr gut gefallen.
Alle Drei entwickeln sich mit der Zeit und ich finde sie fast interessanter als Ruby. Ich kann mir gar nicht erklären, warum. Wobei, gegen Ende hat Ruby wieder die Oberhand... hmm

Auch weitere Nebencharaktere lassen das Buch sehr authentisch wirken, denn sie alle waren eigentlich gut ausgearbeitet und mir hat ihre Umsetzung sehr gut gefallen.

Die Storyidee hat mir eigentlich sehr gut gefallen, allerdings hat das Buch einige Längen und die haben sich teilweise wirklich extrem gezogen. Mir fehlte dann definitiv Motivation um weiter zu lesen und das finde ich unglaublich schade, denn wenn die Story wieder Fahrt aufgenommen hatte, war sie wirklich gut. Ehrlich, es gab Stellen da war ich absolut gefesselt und dann... Nichts! Flaute! Nada! Hmpf! Zum Glück überwogen allerdings die guten Seiten, besonders in der zweiten Hälfte des Buches. =)

Der Schreibstil der Autorin hat mir im Großen und Ganzen auch ganz gut gefallen, teilweise fühlte ich mich aber nicht so in der Geschichte drin. Das hängt natürlich mit den Längen zusammen, aber die entstehen teilweise auch durch ausschweifende Sätze, die mir überhaupt nicht gefallen haben... Irgendwie passten einige Stückchen nicht zum Rest des Buches. Aber man merkt, dass die Autorin es drauf hat und ich bin mir sicher, dass viele es lieben. Naja, eigentlich weiß ich es, von den sehr begeisterten Rezensionen, die ich gelesen habe. Zum Ende hin hat sie mich auch wirklich gepackt und ich hoffe, dass ich einfach nur ein bisschen Startschwierigkeiten mit dem Stil hatte ^^.

Der Handlungsverlauf war teilweise etwas vorhersehbar, grundsätzlich hat er mir aber gefallen und wäre das Buch besonders am Anfang etwas gekürzt, hätte es mich wahrscheinlich auch voll gepackt. So habe ich allerdings einen kleinen bitteren Beigeschmack, wenn ich die Geschichte Revue passieren lasse. Sehr, sehr schade. Trotzdem ist das Buch insgesamt wirklich gut, man merkt wo es hinführen soll und der Gedanke hinter allem gefällt mir. Ich wiederhole mich: Ich hatte einfach totale Startschwierigkeiten, wurde gegen Ende aber überzeugt =)

Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen, der Schreibstil ist wirklich toll (meistens) und die Idee hat sehr viel Potenzial. Hoffentlich wird der Folgeband bisschen besser gefüllt, denn die Längen haben dafür gesorgt, dass dieses Buch nicht komplett überzeugen konnte. Trotzdem ist es sehr lesenswert und ich bin gespannt, wie es weiter geht! =)

Knappe 4 von 5 Pfotenherzen von mir
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am 29. Dezember 2014
Die Geschichte beginnt mit Rubys Einlieferung in ein Lager namens Thurmond. Sie ist ganz allein und weiß instinktiv nur eins: wer als Orange oder Rot eingestuft wird, ist eine Gefahr für sich und für andere und wird weggebracht. Also versteckt sie sich und tut so als wäre sie eine grüne von der keine große Gefahr ausgeht. Damit kommt sie lange Zeit durch, doch eines Tages scheint es als wäre sie aufgeflogen und ihr Leben in Gefahr. Sie entschließt sich zu fliehen und zu kämpfen, weil sie nichts mehr zu verlieren hat. All ihre Freunde und ihre Familie hat sie ja schon vor langer Zeit verloren. Doch bald schon stellt sie fest, dass sie nicht alleine ist. Und es dauert nicht lange, bis auch Ruby weiß wofür es sich lohnt zu kämpfen. Wird Ruby überleben? Und welche Abenteuer erwarten sie auf ihrem Weg?

Neben Ruby als Hauptprotagonistin gibt es noch Liam, der als Blauer eingestuft ist und sich um seine Freunde kümmert. Er ist sehr Loyal und opfert lieber sich selbst als einen seiner Freunde, zu dieser Gruppe zählt auch Chups (Charles), der eher der Kopf der Clique ist. Er ist ruhig und besonnen und würde viel lieber wieder zur Schule gehen. Als letztes und jüngstes Mitglied wäre da noch Suzume (kurz Zu). Sie ist zwar stumm, aber sie hat auch ohne zu sprechen ganz schnell einen Platz in meinem Leserherz erobert.

Direkt zu Beginn schafft die Autorin eine sehr düstere und dichte Atmosphäre und ich habe mich so schnell in dem Buch eingefunden, dass ich es von Beginn an nicht weglegen konnte und wollte. Geendet hat das Ganze in einer halb schlaflosen Nacht bis um drei Uhr. Die Autorin hat es immer wieder geschafft mich durch actionreiche Szenen und überraschende Wendungen am Lesen zu halten. Dabei habe ich mit einigen Wendungen fast gerechnet, mit anderen bin ich dann jedoch total überrascht worden. Wie gesagt: wenn ich schon einmal bis um drei Uhr morgens lese, dann ist das Buch genial. Somit ist auch der zweite Teil, der am 15.02.2015 erscheint ein must-read für mich, denn schließlich will ich unbedingt wissen wie es mit Ruby weitergeht.

Mein Fazit: Wer Dystopien mag und auf actionreiche Szenen steht, dem kann ich das Buch nur empfehlen.
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