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Kundenrezensionen

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am 19. Mai 2015
Das Cover hatte mich wirklich sofort angesprochen und als ich dann den Klappentext noch gelesen habe, dachte ich wirklich, dass es richtig interessant klingen könnte. In den drei roten Strichen sieht man jeweils ein Kind. Ich vermute einfach mal, dass es die drei Überlebenden sind. Der Rest ist einfach schwarz gehalten mit einem leichten Nebel mit dabei. Wirkt düster und ruft irgendwie auch Spannung in mir herauf.

4 Flugzeugabstürze über verschiedenen Kontinenten. Alle Passagiere sterben, nur drei Kinder überleben diese Abstürze. Ein Unglück, dass natürlich viel Aufsehen hervorruft. Schnell wir das ganze als "schwarzer Donnerstag" betitelt und schon ist man im Geschehen drin.

Aus vielen verschiedenen Blickwinkeln wird über diesen "schwarzen Donnerstag" berichtet. Ob nun Chat-Protokolle, Skype Gesprächsaufzeichnungen oder andere Möglichkeiten. Jeder dieser Menschen, die dort erzählen, haben etwas anderes und interessantes zu berichten.
Doch genau das ist es, was mir das Buch teilweise wirklich madig gemacht hat. Diese ständigen wechsel, kein richtig runder Ablauf in der Geschichte. Anfangs dachte ich wirklich, dass es richtig interessant ist, dies so zu gestalten, aber je öfter diese Wechsel zwischen den Personen kamen, desto schwieriger wurde es für mich, eine Spannung aufzubauen. Einzig die Geschichte um den kleinen Hiro hat mich etwas packen können.

Es fällt mir nicht leicht, dieses Buch zu rezensieren, weil mir zwischendurch einfach die Konzentration und die Verbindung zu den Charakteren gefehlt hat. Man hatte gar nicht die Möglichkeit, richtige Sympathien oder dergleichen für die Charaktere aufzubauen, weil man sie dafür einfach zu wenig kennenlernen konnte.

Abschliessend kann ich wirklich nur sagen, dass ich dieses Buch nicht weiterempfehlen würde. So leid es mir auch tut, aber Die Drei hat von mir nur 2 Sterne verdient.
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am 16. November 2014
Ich hab mich durch das buch gequält, mit viel querlesen, weil ich die auflösung wissen wollte. Viel hab ich allerdings nicht erfahren.
Es hätte spannend sein können, aber man erfuhr sehr wenig über die kinder, und die erzählweise war sehr trocken.
Absolut nicht mein ding. Schade.
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am 7. April 2015
Der Buch-im-Buch-Stil hat mir sehr gut gefallen! Es macht das Buch abwechslungsreich und spannend. Ich kann es jedem Liebhaber von Verschwörungstheorien weiterempfehlen. Einen Stern Abzug bekommt der Thriller von mir, da ich es anfangs sehr schwierig fand, bei all den mitwirkenden Personen den Überblick zu behalten.
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am 1. Juli 2015
Vorab: Ich bin Gelegenheits-Leser und befasse mich hauptsächlich mit Fantasy-Romanen oder Sachbüchern! Meine Bewertung ist rein subjektiv!
SPOILERFREIE BEWERTUNG

Das Positive:

Der Thrill- und Horroreffekt in diesem Buch ist sehr 'klassisch' aufgebaut, was wohl auch ein Grund dafür ist dass Stephen King seine Empfehlung gibt (im Übrigen ist dieser Fakt der Hauptgrund wieso ich dieses Buch gekauft habe). Fans von Akte X, X-Faktor oder Twilight-Zone, etc. werden dieses Buch lieben. Es ist ein Buch, bei dem man sich nicht berieseln lassen kann, sondern ständig mitdenken will. Klassisch meint aber auch, dass sich die Szenarien sehr viel Zeit lassen, was man weder negativ noch positiv werten sollte. Definitiv positiv ist das bereits erwähnte 'Buch-im-Buch' System. Manchmal ist es so authentisch inszeniert, dass ich kurz gegrübelt hab ob das Erzählte nicht doch nach einer wahren Begebenheit verfasst ist. Chatdokumentationen, Twitter-Feeds und natürlich ganze einfache Monolog-artige Interviews sind Teil der 'Recherchen' der angeblichen Autorin.

Super finde ich den Cliffhanger zum Beginn. Sehr sehr spannend und unheimlich!

Negativ:
Dass sich das Buch Zeit nimmt und es auch einige etwas 'überflüssige' Kapitel gibt finde ich garnicht so schlimm. Was mich mehr gestört hat war die Tatsache, dass die Story nicht sicher ist wo sie eigentlich hin will. Spuren verlaufen sich oft im Sand, oder Aktionen folgen völlig anderen Reaktionen. Eigentlich will man als Leser nur wissen: was ist mit den Dreien? Doch stattdessen werden nur die Konsequenzen Ihrer Existenz beleuchtet. Man wartet und wartet und es passiert einfach nichts!! Mehr Mystery als Horror.
Der Cliffhanger zu Beginn ist grossartig geschrieben, doch damit werden nur Erwartungen gestellt, die das Buch nicht erfüllen kann. Folgerichtig ist auch das Ende enttäuschend. Wenn man es denn als das Ende bezeichnen kann.

Fazit:
Die Autorin hat gut angefangen. Leider ist ihr der Inhalt und dessen Aufbau etwas ausser Kontrolle geraten. Das Ende kam nicht rechtzeitig. Mich haben nur wenige Kapitel richtig gefesselt. Die Schock-Momente allerdings sind wirklich toll geschrieben. Dass ist als Leser aufgefordert wurde mitzudenken hat mir sehr gut gefallen.
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TOP 500 REZENSENTam 14. September 2014
“Die Drei”, dem neuen Mystery-Thriller von Sarah Lotz, habe ich entgegengefiebert seit mir das Buch im vergangenen Oktober auf der Frankfurter Buchmesse ins Auge gesprungen ist und ich konnte es seitdem kaum erwarten, den Roman endlich in den Händen zu halten. Als es dann so weit war, erlebte ich schon nach knapp 10 Seiten eine dicke Überraschung: “Die Drei” hat keine durchgängige Storyline, sondern liefert vielmehr ein Buch im Buch. Nach dem kurzen, aber ungemein intensiven Prolog, der einen der vier Flugzeugabstürze aus der Sicht eines Opfers schildert, offenbart sich dem Leser nämlich das fiktive Sachbuch (!) “Black Thursday – From Crash to Conspiracy”, in dem die ebenso fiktive Autorin Elspeth Martins in monatelanger Recherche Informationen über den mysteriösen 12. Januar 2012 zusammengetragen hat. Das Ergebnis, bestehend aus Augenzeugenberichten, Skype-Interviews, Biographie-Auszügen, Blogartikeln, Chat-Protokollen und Zeitungsartikeln, wird dem Leser fortan 1:1 präsentiert und nimmt rund 95 % von “Die Drei” ein. Was bei einer Erwartungshaltung auf einen spannenden Mystery-Thriller zunächst nach einer herben Enttäuschung und trockener Berichterstattung klingt, entpuppt sich jedoch schnell als genialer Schachzug.

Sarah Lotz’s Roman ist nämlich alles, nur nicht trocken. Denn bereits die ersten Augenzeugenberichte liefern gute und eindringliche Einblicke in das Ausmaß dieser weltweiten Katastrophe. Man erfährt von Rettungssanitätern, wie sich diese am Unglücksort durch ein wahres Inferno aus Trümmern- und Leichenteilen kämpfen mussten, von Hinterbliebenen der Opfer, wie diese vom Tod ihrer Liebsten erfahren haben oder von Ermittlern der Untersuchungsbehörden, wie sie fieberhaft nach einer Erklärung für die fast zeitgleichen Abstürze gesucht haben. Lotz findet hier eine sehr gute Mischung zwischen emotionalen Aussagen der Angehörigen, weitestgehend neutralen Informationen durch Medienberichten und wilden Spekulationen anhand von Blog- oder Chatauszügen. Aus den vielen Erzählperspektiven heben sich schnell eine Handvoll Charaktere hervor, die im Laufe des Buches zu so etwas wie Hauptfiguren werden und in der Regel aus dem unmittelbaren Umfeld der überlebenden Kinder stammen. So z.B. der eher erfolglose Schauspieler Paul Craddock, der nach dem Tod seines Bruders und dessen Frau nun die Erziehung von Jess, eines der als “Die Drei” von der Öffentlichkeit gebrandmarkten Kinder, übernehmen muss – und an der Verantwortung und der Trauer fast zerbricht.

“Die Drei” legt zwar kein besonders hohes Tempo vor und bietet auch keinen Nervenkitzel im herkömmlichen Sinne, entwickelt sich aber dennoch schnell zum absoluten Pageturner. Man will immer mehr über das Mysterium hinter den Flugzeugabstürzen und den überlebenden Kindern erfahren und lässt sich auch durch die meist sehr kurzen Berichte immer wieder zum Weiterlesen verleiten – nur noch diesen kurzen Blogartikel, nur noch diese eine Aussage, und schon sind wieder 100 Seiten (Achtung: Wortspiel…) wie im Flug vergangen. Das Faszinierende an dem Roman ist dabei, dass sich durch diesen Sachbuch-Charakter die Geschehnisse unheimlich authentisch anfühlen. Die vielleicht erwarteten Mystery- und Horrorelemente sucht man meist vergeblich, wenn aber doch mal in den Berichten seltsame Ereignisse erwähnt werden, sorgen diese dann aber nur umso mehr für Gänsehaut. Zudem ist es unglaublich spannend zu beobachten, wie sich die Geschehnisse nach den Abstürzen förmlich verselbstständigen und teilweise zu abstrusen Entwicklungen wie der Gründung religiös-fanatischer Gruppierungen führen, die in den drei Kindern die Vorboten der nahenden Apokalypse sehen. Man hat beim Lesen häufig das Gefühl, Sarah Lotz hat die Menschheit einfach nur mit einem rätselhaften Ereignis konfrontiert und dann abgewartet, wie diese darauf reagiert. Die Hauptfrage ist nämlich gar nicht unbedingt, warum es zu den Flugzeugabstürzen kam, sondern eher, ob diese überhaupt eine Bedeutung haben und ob deren rasche Abfolge nicht vielleicht nur ein unglaublicher Zufall war. Denn auch wenn Lotz wilden Spekulationen und Verschwörungstheorien weit die Tore öffnet, hat man dennoch stets das Gefühl, alle Folgen des “Schwarzen Donnerstag” könnten sich genau so in der Realität abspielen – und zwar mit all ihren Extremen.

Gerade diese Authentizität macht “Die Drei” zu einem ungemein intensiven Leseerlebnis, das zudem spannende und oftmals auch sehr tragische Einzelschicksale bietet und mit einer dichten Atmosphäre fesselt – etwa wenn Lotz das Geschehen in den japanischen Aokigahara-Wald verlegt, einem Ort von fast märchenhafter Schönheit, der mit seiner schockierenden Historie (nach der Golden Gate Bridge der Ort mit der weltweit höchsten Selbstmordrate) aber zugleich eine traurig-magische Anziehungskraft ausübt. Einen vergleichbaren Sog entwickelt auch “Die Drei”, dem man sich gerade zum Ende hin kaum entziehen kann. Gerade dieser Schluss wird für viele vermutlich dann wohl aber auch zum Knackpunkt, denn Sarah Lotz liefert keine Aufklärung im eigentlichen Sinne, sondern lässt die Leser mit relativ viel Interpretationsspielraum zurück – besonders durch das auf das Sachbuch folgende “Nachwort”, das dann eigentlich zum ersten Mal den Mysteryfaktor so richtig in die Höhe schraubt. Ich war mir selbst unmittelbar nach dem Buch nicht sicher, wie ich zu diesem eher freien Ende stehen soll, nach ein paar Tagen Abstand komme ich jedoch zur Einschätzung: Es ist perfekt. Es sorgt nämlich dafür, dass einen das Buch auch nach der Lektüre lange Zeit nicht loslässt und man das Gelesene noch ein wenig verarbeiten muss. Und genau das ist es meiner Meinung nach, was die wirklich außergewöhnlichen Bücher auszeichnet. Von daher gibt es von mir die volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung – wenn man sich darauf einstellt, dass es kein Mystery-Thriller, sondern eher eine Mischung aus Sachbuch, Verschwörungsgeschichte und Mystery-Drama ist.
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am 16. März 2016
Das Cover:
3 rote Striche, der vierte nur angedeutet - innerhalb der Striche 3 Kinder - 3 Kinder, die die Welt verändern - "Die Drei".
Der Hintergrund ist dunkel und von schwarzen Wolken verhangen. Irgendwo darin fliegt einsam ein Flugzeug, das das Unheil bringt.
Das Cover ist treffend gewählt, die Geschichte ist darin wiederzuerkennen. Doch eigentlich will man den Buchdeckel gar nicht zu lange betrachten, denn irgendwie ist er unheimlich.

Die Story:
Der Schwarze Donnerstag: 4 Flugzeuge stürzen gleichzeitig ab, 3 Kinder überleben und ab da an entbrennen hitzige Debatten, entstehen wilde Verschwörungstheorien und geschehen gewalttätige Übergriffe. Denn viele denken, dass die Kinder nicht "normal" sind. Dass sie Aliens, von Dämonen besessen oder die Reiter der Apokalypse sind. Für die Kirche und Verschwörungstheoretiker sind die Umstände der Abstürze und die merkwürdigen Dinge, die in Gegenwart der Kinder geschehen ein gefundenen Fressen. Doch was sind sie wirklich? Von einer höheren Macht geschickt oder einfach nur kleine Kinder, die einen Flugzeugabsturz überlebt, ihre Eltern verloren haben, vollkommen traumatisiert sind und unter all den Ereignissen leiden?

Die Charaktere:
Die für einen Roman typischen Hauptprotagonisten und Charaktere sind hier nicht vorhanden. Warum, könnt ihr unter dem Punkt "Schreibstil" lesen.
Das Buch dreht sich um 3 Kinder, die einen Flugzeug-Crash überlebt haben. Man erfährt nicht viel über sie persönlich, sondern betrachtet sie lediglich aus dem Blickwinkel anderer Personen. Dass diese 3 Kinder gruselig sind, kann man nicht abstreiten. Vielleicht ist man aber auch selbst nur dem irren Glauben an unheimliche und höhere Mächte erlegen und lässt sich an der Nase herumführen. 100%ig sicher ist man sich aber auch am Ende des Buches nicht.

Der Schreibstil:
Hier muss ich nun etwas mehr ausholen, denn "Die Drei" ist in seinem Aufbau und seiner inhaltlichen Form etwas vollkommen anderes als herkömmliche Romane.
Wir lesen hier das Buch im Buch. Die Autorin Elspeth Martins veröffentlicht ein Buch mit Tatsachenberichten und Interviews diverser Beteiligter zum Schwarzen Donnerstag. Der Titel lautet: "Schwarzer Donnerstag, Vom Absturz zur Verschwörung - Die wahre Geschichte der "Drei"". Frau Sarah Lotz schreibt also ein Buch über Frau Elspeth Martins Buch. Soweit verstanden? ;-)
Jedenfalls habe ich so etwas in der Art noch nie zuvor gelesen. Es wurde gerade dadurch so interessant, da man eigentlich das Werk von Frau Martins las und sich fühlte als wäre der "Schwarze Donnerstag" wirklich geschehen und die 3 Kinder würden wahrhaftig existieren. Es fühlte sich alles sehr real an.
Die Berichte haben stellenweise unterschiedliche Schriftgrößen und -arten, um auch deutlich zu machen, dass es eben unterschiedlichste Interviews, Auszüge, etc. sind.
Einziger Nachteil dieses Erzählstils ist die Distanz, die man als Leser dadurch einnimmt. Man kann sich mit niemanden so wirklich identifizieren. Alles wird wie durch ein Fenster nach draußen betrachtet und wahrgenommen. Kein Charakter entwickelt sich, keine Sympathie für Protagonisten entsteht.
Die paar Kapitel, die Frau Lotz aber aus "ihrer Feder" einfügt, sind unglaublich spannend und nervenaufreibend. Besonders die Anfangskapitel mit den Flugzeugabstürzen haben es in sich.

Das Ende:
Das Buch von Frau Martins endet irgendwann und es werden noch Kapitel mit Nachträgen zum Schwarzen Donnerstag und außerdem wieder ein eigener Roman-Teil der Autorin Sarah Lotz hinzugefügt. Letzterer rundet das Buch ab und lässt den Leser aus der Erzählung von Frau Martins hinaustreten und alles geordneter betrachten. Was nicht heißt, dass das Gelesene dadurch klarer wird. Im Gegenteil. Es endet mysteriös und unaufgeklärt.

Fazit:
Der Erzählstil ist ungewöhnlich und hat mich gerade deswegen in seinen Bann gezogen. Gegen ein unsicheres Gefühl kann man sich, von Anfang bis Ende, nicht wehren. Das Buch hinterlässt einen unangenehmen und mysteriösen Beigeschmack.
4 von 5 Isis'

litis-fabelhafte-welt-der-buecher.blogspot.de
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am 8. Oktober 2015
An dem sogennanten "Schwarzen Donnerstag" stürzen zeitgleich auf 4 Kontineneten vier Flugzeuge ab, bei denen nur 3 Kinder fast unverletzt überleben. Die Amerikanerin Pamela May Donald nimmt kurz vor ihrem Tod noch eine Nachricht auf, die als Warnung gedacht ist und die Welt verändern wird.
Das Besondere an dem Buch ist, dass es eben nicht wie der typische Roman aufgebaut ist, sondern eine Zusammenfassung aus Interviews, Black Box Aufzeichnungen, Zeitungsberichten und Chatgeprächen ist. Die Journalistin und Autorin Elspeth Martins hat ein Buch über die Ereignisse des "Schwarzen Donnerstag" und den Geschehnissen danach geschrieben. Mit Hilfe der Interviews und Zeitungsberichte usw versucht sie die Wahrheit hinter den Flugzeugabstürzen aufzudecken.
Anfangs war das ganz schön verwirrend, denn es prasseln eine Menge Namen und Perspektiven auf einen ein, auch war es schwer den roten Faden zu finden, da die Abstürze außer dem Überleben der Kinder nichts miteinander gemeinsam haben. Erst ab der Mitte führen die Ereignisse langsam zusammen und Parallelen werden sichtbar.
Dann überschlagen sich plötzlich die Geschehnisse und das Buch hat mich nicht mehr losgelassen, hatte ich mich auch erst einmal an den ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnt waren die Namen auch kein Problem mehr. Stellenweiße holperte die Story jedoch etwas und zog sich leicht zäh in die Länge, aber am Ende schafft es das Buch mit einer unerwarteten Wendung den Leser noch eimal zu packen und mitzureisen. Scheinbar soll "Die Drei" auch der Auftakt zu einer Reihe sein, aber man kann das Buch auch abgeschlossen lesen.
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am 19. August 2014
Vier Flugzeuge, die zur gleichen Zeit abstürzen und eine Schneise der Verwüstung hinterlassen.

Alle Insassen müssten tot sein.
Bei der Massivität der Abstürze kann das gar nicht anders sein.
Und doch finden die Rettungskräfte drei Überlebende.
Kinder, die als „die Drei“ in die Schlagzeilen eingehen.

Merkwürdige Kinder.
Kinder, die nach diesem Überleben ganz anders sind.

Eine Andersartigkeit, ein Geschehen, dass sich erst langsam, Schritt für Schritt, von der Autorin in sehr ungewöhnlicher Form verfasst, ablesen lassen wird, das aber dennoch fast von Beginn an eine Unruhe auf den Leser überträgt, ein tiefes Unwohlsein, das durch die Augen der dem Fall Nahestehenden Seite für Seite stärker in den Raum tritt..

Warnungen gab es schon von Beginn an. Denn noch eine Person hat, zumindest kurz, ihren Absturz überlebt. Lange genug, um eine Voice Botschaft auf ihrem Handy zu hinterlassen. An ihren Pastor. Mit einer eindeutigen Warnung:

„Sie müssen sie warnen, dieser Junge, dieser Junge, man darf ihm nicht………“.

Und damit ist nicht nur dieser Junge gemeint.

Auch Bobbys Onkel Phil, der den überlebenden Bobby nach dem Absturz zu sich nimmt, erlebt Außerordentliches. Der Vater des Jungen, Stephen, Opfer des Absturzes, tot, Zwillingsbruder Phils, „erscheint“ Phil nachts. Sitzt auf dem Bett.

„Wie konntest Du das ins Haus lassen?“, ist seine wiederkehrende Frage.

Apokalyptische Endzeitprediger erfahren einen ungeahnten Aufschwung. Sind die Drei ein Teil der apokalyptischen vier Reiter? Gibt es gar noch einen vierten Überlebenden? Steht das Ende der Welt bevor, die Wiederkehr Christi?

Doch warum sind die Kinder so anders, so kalt, so unbeteiligt, so kühl, so ohne jedes Interesse an fast allem, was ihr „neues Leben“ ausmacht?

In der Form bietet Lotz ein „Buch im Buch“ zur Klärung des Geschehens auf und schickt ihre fiktive Journalistin Elspeth Martins in die Spur des Geschehens. Deren gesammelte Recherchen, zusammengetragen aus vielen Perspektiven um die Abstürze und um das Umfeld der Kinder späterhin herum bilden ein vielfältiges Kaleidoskop von Eindrücken.

Durch die Augen der Vormünder, durch die Augen des kühlen und skeptischen Ermittlers Ace, durch Chaträume und aufgeregte Gemeinden, durch elegische Predigerworte und angsteinflößende Erlebnisse der engeren Beteiligten hindurch in raschen, aufeinanderfolgenden „Kurzberichten“ und „Reportagen“ schafft Lotz eine düstere, bedrohliche Atmosphäre, die vor allem deswegen so nachhaltig wirkt, weil die ganz langsam erst sichtbar werdenden eigentlichen Beweggründe und das Eigentliche an „Veränderung“ in den Drei so klar, so wenig elegisch, so wenig emotional sich entfalten wird.

Eine Darstellungsform, die mit einer starken Bildsprache einhergeht.
Allein schon den Absturz subjektiv aus der Sicht einer Passagierin intensiv mitzuerleben zeigt zu Beginn des Buches bereits auf, wie intensiv Lotz das Erleben ihrer vielen Protagonisten darzustellen versteht.

Und wie werden sich die Ereignisse zuspitzen?
Denn dass Dramatisches Geschehen wird, das ist fast von Beginn an klar und wird auch von dem offenen und verstörendem Ende (noch) nicht abgeschlossen sein werden.

Wobei, die Form der Darstellung ist sicherlich bei all dem sehr gewöhnungsbedürftig und dürfte nicht jedem Leser gefallen, da der „rote Faden“ doch sehr häufig hin- und hergeworfen wird und die eigentliche, interne Geschichte der Drei fast durchgehend nur indirekt durch die Augen von „Zeugen“ erzählt wird.

Dennoch aber bietet „Die Drei“ eine überzeugende, beängstigende Atmosphäre und ein an Spannung zunehmendes Tempo mit tiefen Seitenhieben auf all das überbordende und elegisch-überschwengliche Verhalten und Wirken der modernen (Fernseh-) Prediger evangelikaler Ausrichtung, der „gerne-wundergläubigen Menge“ und ein kühles Schildern der Härte, die es mit sich bringen kann, sich genau „diesem Wunder“, von dem das Buch erzählt, zu sehr zu nähern.
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am 17. April 2015
Kurzbeschreibung
Der Tag, an dem vier Passagierflugzeuge abstürzen, geht als „Schwarzer Donnerstag“ in die Geschichte ein. Es gibt nur vier Überlebende. Drei davon sind Kinder, die fast unverletzt aus den Flugzeugwracks aussteigen. Pamela Donald, die vierte Überlebende, lebt gerade noch lang genug, um eine Warnung auf ihrem Handy zu hinterlassen. Eine Nachricht, die die Welt verändern wird.

Handlung
„Die Drei“ ist der Auftakt einer neuen und spannenden Thrillerreihe von Sarah Lotz.
Aufgebaut in zehn Teilen mit verschiedenen Kapiteln, wird die Geschichte als eigenständige Dokumentation dargestellt, die von der Journalistin Elspeth erforscht wird. Diese Dokumentation enthält Augenzeugenberichte, Interviews mit den Familienangehörigen, der drei überlebenden Kinder, religiösen Fanatikern und vieles mehr.
Anfangs wird die Perspektive von Pamela Donald kurz vor dem Flugzeugabsturz dargestellt. Später kommen noch viele andere Personen zu Wort, die sich erinnern oder Vermutungen anstellen. Gerüchte und Verschwörungstheorien entstehen, denen die Journalistin auf den Grund geht.
Jedoch erschien mir zu keinem Zeitpunkt die Geschichte anhand der vielen Berichte verwirrend. Im Gegenteil, all diese Berichte waren interessant genug um das Lesen weiter anzutreiben und ließen somit die Geschichte zu einem echten Pageturner werden.
Die Spannung zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung, obwohl oft eine Zeit lang gar nicht viel passiert. Es sind einfach diese verschiedenen Aussagen und Berichte über die Kinder, die diese Geschichte oft unheimlich und bedrohlich wirken lassen.
Häufig war ich hin- und hergerissen zwischen Mitleid und Zweifel bezüglich der Kinder.
Ich ließ es mir auch nicht nehmen, die angegebenen Links zu Websites aufzurufen und musste über das Ergebnis schmunzeln.
Das Ende lässt genug Spielraum für den zweiten Band, könnte aber auch als eine in sich geschlossene Geschichte akzeptiert werden.

Die Figuren
Sarah Lotz lässt in diesem Thriller sehr viele verschiedene Personen mitspielen wobei das Hauptaugenmerk natürlich den überlebenden Kindern und deren Angehörigen gilt.
Alle Personen waren für mich ausreichend dargestellt, keine erschien mir zu blass.
Ich gehe bewusst nicht zu sehr ins Detail, da ich der Meinung bin, dass man bei diesem Thriller die Figuren selbst kennenlernen sollte, ohne jegliche Vorahnung oder Beeinflussung.

Der Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir persönlich sehr gut. Sie lässt ihre Geschichte realistisch erschienen, beschreibt verschiedene Reaktionen sehr glaubhaft, verliert sich nicht an zu vielen oder zu wenigen Details.

Fazit
„Die Drei“ konnte mich vollends überzeugen. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie es in der Fortsetzung weitergehen wird. Erschreckend realistisch wenn auch mystisch dargestellt, mit vielen scheinbar leisen Andeutungen, gelingt es der Autorin, Spannung und eine unheimliche Atmosphäre zu erzeugen. Für mich wurde dieser Thriller zu einem richtigen Pageturner, der mir Lust auf mehr macht.
Ich bin gespannt was wir in Zukunft noch von Sarah Lotz lesen werden.
© Michaela Gutowsky
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am 18. März 2015
Charaktere

Gleich zu Beginn meiner Rezension muss ich sagen, dass "Die Drei" von Sarah Lotz kein normales Buch ist. Es ist sozusagen ein Buch im Buch, eine Erzählung bestehend aus Zeitungsartikeln, Interviews, den Sichtweisen verschiedener Personen, Chats, Emails und so weiter. Aus diesem Grund kann ich hier keine Charaktere genau beschreiben, denn das Buch hat im Grunde keine Protagonisten.

Alles dreht sich um den sogenannten "schwarzen Donnerstag", einem Tag an dem urplötzlich 4 Flugzeuge abstürzen. Das Buch im Buch beschreibt die gesamten Geschehnisse nach diesen Abstürzen und die Entwicklungen der Menschen aus dem nahen Umfeld, denn es haben 3 Kinder auf seltsame Art und Weise überlebt. Es erzählt die Geschichten der Hinterbliebenden der drei Kinder, aber auch die Geschichte eines Staates, der plötzlich darauf zusteuert ein Gottesstaat zu werden und an die nahende Apokalypse zu glauben.

Interessant fand ich die Vielzahl der Personen, die in "Die Drei" zu Wort kommen. Es gibt viele Blickwinkel und trotzdem bleibt die Geschichte durchwegs geheimnisvoll. Die drei Kinder haben etwas Sonderbares an sich. Der japanische Junge spricht beispielsweise über einen Roboter, während das Mädchen sich ihrem Onkel gegenüber seltsam verhält. Beim Lesen wird man zum eigenem Interpretieren angeregt und das ist wirklich bemerkenswert an diesem Buch. Es gibt Antworten, ohne zu viel zu verraten.

Meine Meinung

Stephen King sagt über dieses Buch, dass "man nicht mehr aufhören kann zu lesen". Genauso erging es mir auch. Schon allein der Anfang, wo man eine Frau namens Pamela kennenlernt, die kurz darauf mit dem Flugzeug abstürzt, hat bei mir eine Gänsehaut verursacht. Ich habe eh schon tierische Angst vor Flugzeugen und jetzt, nach dem Lesen dieses Buches, ist sie noch größer geworden. Das Leben ist oftmals unberechenbar und man weiß nie, was als nächstes passiert.

Die Idee, ein Buch im Buch zu schreiben und dafür eine fiktive Autorin zu erschaffen, hat mir unendlich gut gefallen. Ich hatte das Gefühl, dass der "schwarze Donnerstag" tatsächlich existent ist und die Beschreibungen der Hinterbliebenden und der anderen Personen haben mir sehr gut gefallen. "Die Drei" ist ein Buch, das beschreibt, wie die Menschen ihrem Untergang zusteuern. Gleichzeitig ist es ein Buch, dass dazu auffordert, selbst nachzudenken und einzuschätzen, was richtig und was falsch ist.

"Menschen glauben, was sie glauben wollen." Dieser Satz sagt im Grunde aus, um was es bei der Geschichte der "Drei" geht. In dem Buch gibt es verschiedene Gruppierungen. Zum einen wäre da ein Pater, der plötzlich von den vier apokalyptischen Reitern spricht, während andere von der Übernahme von Aliens überzeugt sind. Warum haben diese Kinder überlebt? Und wieso sind die plötzlich total verändert? Diese Fragen begleiten den Leser das gesamte Buch.

Ich war am Anfang etwas erstaunt über den Stil der Autorin, da ich ein solches Buch noch nie zuvor gelesen habe und ich war skeptisch, ob man auf diese Weise einen Thriller spannend und unterhaltsam gestalten kann. Nach dem Lesen kann ich diese Frage mit einem deutlichen "Ja" beantworten. Ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Die ganze Geschichte der Drei hat sich für mich so real und echt angefühlt. Sarah Lotz hat mit "Die Drei" einen atemberaubenden Thriller geschafft, der bis zum Ende keinerlei Spannung verliert und einem selbst auf der letzten Seite noch einen Schauer über den Rücken laufen lässt.
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