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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 18. November 2014
habe das Buch für meine Tochter geholt(15) und sie war total begeistert und hat zügig durchgelesen, auf jeden fall weiterzuempfehlen
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Herrlich, ich habe Tränen gelacht! Oder anders ausgedrückt - nach der ersten Hälfte des Buches war es so weit, dass meine eine Tochter zur anderen meinte, dass sie besser aufpassen sollten, dass keine Bücher in meiner Nähe sind, wenn sie das erste Mal einen Freund mitbringen würden, das sei schlecht für den ersten Eindruck...

Das Buch hat mir also ganz offensichtlich ausgesprochen gut gefallen. Es ist witzig und mitreissend geschrieben und man fühlt mit den Protagonisten mit. Durch Perpektivwechsel und verschiedene Erzähltechniken, hat das Buch eine unwahrscheinliche Leichtigkeit und liest sich schnell und abwechslungsreich. Gerade durch diese Art der Erzählung, wird auch der Spannungsbogen durchgehend hoch gehalten, da man nach jedem Abschnitt immer schon darauf brennt, zu erfahren, wie sich das ganze Chaos denn wohl aus der Sicht des jeweils anderen darstellt.
Während Lilias Part in Tagebuchform gehalten ist, erfährt man die Sicht ihres Freundes Tom immer aus den Mails, die er kurz und knackig an seinen Freund Felix schreibt. Dass diese Sicht oft eine gänzlich andere ist, wundert vermutlich niemanden mehr...

Lilia, deren 16.Geburtstag absolut frustrierend ist, beschließt, dass sich ab sofort etwas ändern muss - sie will endlich rausfinden, was es mit dem ganzen Verliebtsein und allem Drum und Dran so auf sich hat. Einige Internet-Recherchen weiter, entwirft sie ihren Schlachtplan. Als sie dann auch noch ausgerechnet ein Referat über das Balzverhalten bei Tieren halten soll, wird es richtig spannend...immerhin, findet Lilia, kann man doch so einiges daraus auch auf den Menschen und besonders auf Teenager anwenden. Das Chaos ist vorprogrammiert.

Frisch und witzig geschrieben in einer jugendlichen, nie künstlich wirkenden, sondern immer sehr authentischen Sprache, überzeugt dieses Buch durch seine sympathischen und liebenswerten Charaktere, seine Story und nicht zuletzt auch durch den wunderbaren Humor.
Nicht nur die Protagonisten, auch die Nebenfiguren sind gut und einfühlsam dargestellt, gerade das Rosinchen, Lilias kleine Schwester, erobert das Herz des Lesers im Sturm, aber auch die anderen Charaktere sind so dargestellt, so dass man sie sich gut vorstellen kann.

Für dieses Buch kann ich nur eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen! Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band. Erfreulicherweise ist aber auch dieser Band in sich abgeschlossen, so dass man ihn auch schon gut lesen kann, ohne am Ende das Gefühl zu haben, im Regen stehen gelassen zu werden.
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am 29. April 2013
Zum Inhalt:

Die Geschichte beginnt an Lilias 16 Geburtstag. Sie hatte mit einer Überraschungsparty gerechnet, aber die findet nicht statt. Ihre Freunde sind offensichtlich sogar zusammen im Kino, anstatt für sie und ihren Frust erreichbar zu sein. Dabei hat Lilia schlichtweg vergessen, dass ihre Klasse am nächsten Tag eine Bio-Arbeit schreibt und der Lehrer ihnen den Kinofilm für die Arbeit ans Herz gelegt hatte.

Lilia bekommt die Möglichkeit, ihre Bio-Note durch ein Refarat aufzuwerten und entscheidet sich dafür, das Balzverhalten der Tiere näher zu untersuchen. Nicht ganz uneigennützig, denn sie will herausfinden, ob sich das Ganze auch auf die Menschen übertragen lässt.

Um es vorweg zu nehmen, ja es lässt sich, Lilias Balzverhalten trägt Früchte und nun stehen gleich zwei Jungs auf der Matte und buhlen um ihre Gunst…

Meine Meinung:

Lilia erzählt ihre Geschichte in Form eines Tagebuches, das sie immer und überall mit sich trägt, wodurch es auch zu Eintragungen im Minutentakt kommen kann. An den Seitenrändern sind kleine Zeichnungen eingefügt, die das “Tagebuchfeeling” unterstreichen.

Hin und wieder fliesst eine eMail von Lilianas bestem Freund Tom ein, dessen Freund Felix sich in Reha befindet und mit dem er sich per eMail austauscht. So erfährt der Leser schon einige Fakten, hinter die Lilia erst nach und nach kommt.

Als erwachsener Leser sollte man sich darüber im Klaren sein, dass das Buch aus Sicht einer Sechzehnjährigen geschrieben ist, für die es schon ein Desaster sein kann, dass ihre Freundin plötzlich eine lila Strähne im Haar hat. Wenn man sich also ein wenig in seine Teeniezeit zurück versetzen kann, dann wird man von der Geschichte um Lilia schnell mitgerissen.

Das Mädchen versorgt die Leser nebenbei mit allem Wissenswerten über das Balzverhalten verschiedener Tiere, was sehr unterhaltsam beschrieben ist, allerdings habe ich gemerkt, wie ich den einen oder anderen Absatz überprungen habe, weil es mir zu langatmig wurde.

Das Ende des Buches habe ich als desolat empfunden:

Die Handlung klingt aus, man lehnt sich als Leser schon fast zufrieden zurück und wie aus dem Nichts ist ein Cliffhanger eingebaut. Hätte ich die Autorenbeschreibung gleich gelesen, hätte ich gewusst, dass Mara Andeck an einer Fortsetzung arbeitet und wäre vom Ausgang des Buches nicht so überrascht worden.

Fazit:

Auch wenn ich hier Einiges an Kritik angebracht habe, hat mir das Buch gut gefallen. Es ist sehr unterhaltsam geschrieben und ich gehe davon aus, dass es meine Tochter ansprechen wird. Die Autorin Mara Andeck ist Mama von zwei Teenie-Töchtern und weiss offensichtlich, wovon sie spricht. Die Idee, die Handlung in ein Tagebuch zu verpacken ist zwar nicht neu, aber hier sehr ansprechend umgesetzt.

Ein tolles Jugendbuch, dem ich lediglich einen Stern abziehe, weil mich das offene Ende so gestört hat, dass ich erst einmal eine Nacht darüber schlafen musste, um eine neutrale Rezension schreiben zu können, daher gibt es von mir vier von fünf Sternen für dieses Buch.
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... wären die ersten drei Worte mit denen ich das Buch beschreiben würde, wenn mich jemand dazu befragen würde.
Ein gelungenes Jugenbuch, voller kleiner und großer Mißgeschicke und jeder Menge Humor. Es ist ein leichtes Buch ohne besonderen Tiefgang oder "Anspruch" (nicht negativ gemeint), die Irrungen und Wirrungen des Erwachsenwerdens und der ersten Liebe.
Ich mag die sehr empathische Protagonistin und auch das Rosinchen und kleine Primel, die wir alle eine Weile begleiten dürfen und mit ihnen heitere und peinliche Momente erleben dürfen. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass mir ein bissel der rote Faden an der Geschichte fehlt, bzw. das Ziel oder der Sinn der Handlung. Aber das ist sicher meine Erwachsenen Meinung und Jugendliche finden das vll so gar nicht.
Das Buch ist kurzweilig geschrieben und für Mädchen ab 12 Jahren bereits bestens geeignet. Endlich ein Buch das ich meiner Tochter (11,5 Jahre) mit absolut reinem Gewissen überlassen kann, da weder Gewalt, noch Drogen, noch sexuelle Handlungen darin vorkommen. Das finde ich echt mal Klasse. Selbst lesescheue Kids können nicht die Aurede eines "dicken Wälzer" bringen, das Buch hat nur 236 Seiten. Die Schrift ist sehr groß geschrieben, voller Absätze und es ist Tagebuchartig geschrieben, teilweise nur mit ein oder zwei Wörtern.

Fazit: 4 Sterne für ein leichtes, lockeres Buch und netter zwischenduch-Happen! Prima Geschenk für Mädchen ab 12Jahren.
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am 1. März 2013
„Wen küss ich und wenn ja, wie viele?“ von Mara Andeck ist der erste Band einer Jugendbuch-Trilogie für Mädchen; erschienen im Bastei Lübbe Verlag.

Die Autorin beschreibt auf eine charmante und humorvolle Weise das chaotische Tennie-Leben eines 16-jährigen Mädels – alltägliche Probleme mit den Eltern und Geschwistern, so wie Zicken-Terror in der Klasse und das große unbekannte Thema „Jungs und Küssen“. Besonders herzhaft schmunzeln lassen einen dabei die Vergleiche zwischen dem „Balzverhalten der Tiere“ und den „flirthaften Annäherungsversuchen der Menschen“ diese hierbei im Vordergrund stehen und eine etwas andere Art des Biologieunterrichts präsentieren.

Der Schreibstil ist dem jugendlichen Slang angepasst und richtet sich an eine Lesergruppe im Alter von 13-16 Jahren. Er ist locker und leicht verständlich und lässt sich zügig lesen. Besonders schön finde ich, dass die Erzählperspektive in Form von Tagebuchaufzeichnungen mit kleinen Kritzeleien am Rande, wie bei einem echten Tagebuch, dargestellt wird und aus der Sicht der Hauptprotagonistin Lilia in der Ich-Form erzählt wird. Dadurch fühlt man sich direkt mit der Protagonistin verbunden und die Form der Tagebuchaufzeichnungen verleihen der Geschichte zudem einen besonderen Reiz, da man das Gefühl hat wirklich die tiefsten Geheimnisse einer fremden Person zu entdecken und sie die liebenswerte naive Art der Protagonistin perfekt unterstreichen. Ab und zu werden die Aufzeichnungen durch Emails eines anderen Protagonisten, meistens die von Tom, dem besten Freund Lilias, der heimlich in sie verliebt ist, unterbrochen und man erhält einen Perspektivenwechsel, der uns die Dinge von einer anderen Sicht verdeutlicht.

Die Beschreibung der Charaktere ist vielseitig gewählt und vor allem die Hauptprotagonistin Lilia kommt besonders liebenswert rüber, wenn auch ein wenig naiv. Sie ist sechzehn Jahre alt, verliebt in den Klassenmacho und ungeküsst. Sie hat einen älteren Bruder Florian, der gerade im Abitur steht und scheinbar eine Affäre mit ihrer besten Freundin Dana hat. Aber auch die Beschreibung ihrer kleinen 5-jährigen Schwester Rosalie ist einfach herzallerliebst, mit ihrer Schielbrille und ihrer kindlich verspielten Art bringt sie einen jedes Mal zum Lachen.

Lilia wird sechzehn und hat auf eine Überraschungsparty ihrer Freunde gehofft, was sich jedoch als totaler Reinfall erwiesen hat, noch dazu plagen sie Gedanken, dass sie immer noch ungeküsst ist und dies unbedingt ändern muss. Sie benötigt ein Testobjekt, da sie sich vor ihrem großen Schwarm Jakob, dem Klassenmacho und Traum aller Mädels nicht blamieren möchte und sein Herz erobern will. Dann vergisst sie auch noch total sich auf die Bilogieklausur vorzubereiten und trickst ihren Lehrer aus, wodurch sie nun ein Referat fertigen muss zu dem Thema „Balzverhalten im Tierreich“. Während ihren Vorbereitungen für das Referat kommt sie zu der Erkenntnis, dass der Mensch ja auch ein Tier sei. Nun fängt sie an das „Balzverhalten der Tiere“ mit den „Annäherungsversuchen der Menschen“ zu vergleichen und diese unterschiedlichen neugewonnenen Erkenntnisse auf sich und ihre Umgebung anzuwenden.

Der Titel „Wen küss ich und wenn ja, wie viele?“ passt hervorragen zur Geschichte da er sich in ihr wieder findet und auch di Covergestaltung mit den vielen Kussmündern in verschiedenen Farben ist herrlich anzusehen und trifft genau den Punkt.

Die liebevoll chaotische Geschichte um Lilia, ihre Freunde und ihr Liebesleben soll voraussichtlich im 2. Band im Herbst 2013 fortgeführt werden!

Ich persönlich gebe dem Buch 4 sehr gute Elche, da mir die biologischen Ausführungen und Vergleiche an manchen Stellen ein wenig zu sehr in die Länge gezogen wurden und ich mir an diesen Stellen lieber ein wenig mehr über die Gedankenwelt der Protagonisten erfahren hätte, auch waren mir manch Handlungen zu spontan und naiv, kann allerdings sein, dass ich dies nur so empfunden habe, da ich aus dem Alter raus bin. Ansonsten jedoch super spritzig und köstlich zum Amüsieren mit so manchen "Déja-Vu"-Effekt.

Fazit:

Amüsantes Jugendbuch für Mädchen, deren Lieblingsthema „Jungs und küssen“ besonders herzhaft durch die etwas andere Art des Biologieunterrichts dargestellt wird. Chaos und Lachanfälle vorprogrammiert!!!

© by Michèle Seifert (Elchi's World of Books)
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am 22. März 2013
Kurzbeschreibung:
»Wissenschaftliche Erkenntnis des Tages: Von den Gladiatorfröschen kann man viel lernen. Auf der Suche nach dem Frosch fürs Leben hüpft die Fröschin von Männchen zu Männchen und haut jedem so richtig eine rein. Wer umfällt, ist raus aus dem Spiel. Am Schluss nimmt sie den, der übrig bleibt, denn der kann am besten wegstecken. Hmmm, gefällt mir irgendwie. Verstößt aber vermutlich gegen die Schulordnung ...«
Lilia hat es satt! Die Jungs in ihrer Klasse nehmen sie überhaupt nicht wahr. Das muss sich ändern, beschließt sie an ihrem 16. Geburtstag. »Das Balzverhalten im Tierreich« – so lautet das Thema ihres Bio-Referats. Und weil der Mensch auch nur ein haarloses Tier ist, wendet Lilia ihr neues Wissen einfach auf die Gattung Homo sapiens an. Was folgt, ist ein wahres Liebeschaos...
(Quelle: Bastei Lübbe)

Meine Meinung:
Lilias 16. Geburtstag ist da. Eigentlich hatte sie auf eine Überraschungsparty ihrer Freunde gehofft. Doch stattdessen sitzen die im Kino während Lilia alleine in ihrem Zimmer ist und Tagebuch schreibt. Doch das schlimmste ist, Lilia ist noch ungeküsst!
Das muss sich ganz schnell ändern. Da passt es doch gut, dass sie in Biologie ein Referat halten soll, zu einem Wunschthema. Lilia sucht sich das Thema Männer, Balzverhalten und Fortpflanzung im Tierreich aus. Doch kann man die Verhaltensweisen der Tiere auf den Menschen übertragen?
Lilia will es wissen und startet ein Experiment. Ob das wirklich gut geht?

Der Roman „Wen küss ich und wenn ja, wie viele?“ stammt aus der Feder der Autorin Mara Andeck. Er bildet zudem den Auftakt zur Jugendbuch Trilogie „Lilias Tagebuch“.
Das Cover des Buches finde ich sehr gut gelungen. Es zieht die Aufmerksamkeit auf sich und im Inneren findet man eine Tagebuchform.

Die Protagonistin Lilia ist nun 16 Jahre alt und war mir richtig sympathisch. Sie ist ein ganz normales Mädchen, die Eltern sind berufstätig und sie hat einen großen Bruder Florian und eine kleine Schwester Rosalie. In der Schule ist Lilia ganz gut und in der Klasse wird sie akzeptiert. Lilia ist in ihren Mitschüler Jakob verliebt, wovon bisher nur ihr bester Freund Tom etwas weiß.

Die anderen Charaktere sind ebenfalls sehr authentisch und gut dargestellt. Egal ob man jetzt Lilias Bruder Florian, der wirklich herzensgut ist, oder ihren besten Kumpel Tom nimmt, der ein kleines aber feines Geheimnis mit sich rumträgt, nimmt, jeder hat seinen Platz in der Handlung und gehört einfach dazu.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach grandios. Das Buch liest sich flüssig und ist richtig amüsant. Selten habe ich so gelacht wie hier.
Da das Buch in Tagebuchform geschrieben ist erzählt Lilia dem Leser ihre Geschichte. Dabei bekommt man als Leser einen wirklich wunderbaren Einblick in das Leben einer 16-jährigen. Ihre Gedanken und Gefühle werden richtig gut rüber gebracht.
Ab und zu gibt es immer wieder Einschübe von E-Mails, die Tom an seinen besten Freund Felix schreibt. So erfährt man als Leser etwas, das Lilia bisher noch nicht weiß. Dies bringt Spannung ins Geschehen, denn man möchte nun wissen ob Tom es Lilia sagen wird.

Das Ende des Buches ist ziemlich offen. Es endet recht abrupt und man muss sich als Leser nun gedulden bis zum Herbst 2013, denn da soll der zweite Teil erscheinen.

Fazit:
„Wen küss ich und wenn ja, wie viele?“ von Mara Andeck ist ein rundum gelungener Auftakt der Trilogie um „Lilias Tagebuch“.
Sie Protagonistin ist authentisch und sympathisch und der Schreibstil der Autorin einfach erfrischend anders.
Einfach empfehlenswert!
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am 7. März 2013
Was ich erwarte:
Zu diesem Buch hatte ich vor dem Lesen sehr verschiedene Rezensionen gelesen, daher war ich doch etwas skeptisch, ob mir das Buch gefallen würde. Aber eigentlich klang der Klappentext ja schon sehr lustig...

Meine Meinung:
Gleich von Anfang an hat mich der Humor des Buches überzeugen können. Lilias Geschichte wird wirklich lustig und amüsant erzählt, so dass ich mir das Lachen nicht verkneifen konnte. In ihrem Tagebuch erzählt Lilia über die Tücken des Erwachsenwerdens und so kann man sich als Gleichaltriger sehr schön in die Situationen hineinversetzen. Aber auch für Leser, die nicht 16 sind, bietet "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" sicher eine schöne Unterhaltung und wird einen in seine eigene Jugendzeit zurückversetzen.

Da das Buch wie ein Tagebuch aus Lilias Sicht geschrieben ist, lernt man diese sehr gut kennen. Sie hat so ihre Macken, aber eigentlich ist sie auch nur ein "normaler" Teenager, der sich im Leben zurecht finden muss. Für mich war Lilia als Hauptprotagonistin okay. Sie war ganz nett, aber es gibt einige andere Charaktere, die mich mehr begeistern konnten.

Zum Beispiel ihren großen Bruder Florian, der wirklich ein herzensguter Kerl ist, auch wenn er bestimmt nicht perfekt ist. So einen großen Bruder hätte ich jedenfalls auch gerne.
Und von Lilias kleiner Schwester Rosalie kann ich auch nur schwärmen. Die kleine ist so niedlich, aber auch sehr intelligent. Für mich ist sie definitiv eins der Highlights von "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?".

Und dann gibt es da natürlich noch ein paar Jungs. Von Tom erfährt man am meisten, da am Ende jedes Kapitel eine E-Mail an seinen Freund Felix steht. Ich fand diese Idee wirklich toll, da man so auch ein bisschen Einblicke in seine Gefühlswelt erhalten hat.
Jakob ist leider sehr klischeehaft und auch wenn das wahrscheinlich zum größten Teil sogar Absicht war, so konnte er mich nicht so ganz überzeugen. Klar, er ist sicher auch nicht der Typ in diesem Buch, den man lieb haben soll, aber mich hat er doch sehr genervt.
Auf jeden Fall hatte aber jeder Charakter seine eigene Persönlichkeit (Lilias beste Freundinnen sind beispielsweise auch recht außergewöhnlich), so dass es Spaß macht, sie näher kennen zu lernen.

Der Schreibstil von Mara Andeck ist zunächst etwas ungewöhnlich, was nicht mal an dem Tagebuchstil liegt. Im Gegenteil, dass das Buch in Tagebuchform geschrieben ist, hat mir sogar ziemlich gut gefallen. Dass ich am Anfang etwas Probleme mit dem Schreibstil hatte, lag mehr daran, dass für mich die Sätze zunächst einfach nicht rund genug waren. Und manche Dialoge, die einfach nur nach dem Schema: Er: "..." Sie: "..." Er:"..." Sie:"..." aufgebaut waren, fand ich auch nicht so prickelnd, selbst wenn sie zum Tagebuchstil passen. Mit der Zeit konnte mich der Schreibstil allerdings mehr überzeugen, was vielleicht auch daran lag, dass ich einfach wissen wollte, wie es weiter geht.

Man kann zwar nicht gerade sagen, dass das Buch spannend ist, aber zwischendurch hat es mich doch gefesselt. Klar, die Geschichte ist jetzt nicht unbedingt außergewöhnlich, aber ich wollte einfach wissen, wie Lilias Plan klappt oder ob es in die Hose geht. Vor allem mit Tom habe ich mitgefiebert, da er mir zwischendurch doch etwas Leid getan hat.

Ein Pluspunkt für das Buch ist sicher noch die Tatsache, dass man auch so einiges über Biologie lernen kann. Dadurch dass Lilias Bio-Referat eine große Rolle spielt, da sie ihre Erkenntnisse selbst ausprobieren möchte, und die Autorin anscheinend sehr viel über Biologie weiß, lernt man noch so einiges neues. Es ist auf jeden Fall sehr interessant zu lesen.

Das Ende, puh, das war ein ziemlicher Cliffhanger. Eigentlich dachte ich, dass es so was bei Liebesgeschichten nicht gibt, aber Mara Andeck konnte mich überraschen. Und jetzt bin ich quasi dazu gezwungen, auf das Buch, dass im Herbst 2013 erscheinen wird, gespannt zu warten.

Fazit:
Mara Andecks Debüt "Wen küss ich und wenn ja, wie viele" ist an einigen Stellen sicher noch ausbaufähig. Nichts desto trotz hat es mir besonders durch den Humor sehr gut gefallen und lässt mich jetzt gespannt auf den zweiten Teil sein. Eine Leseempfehlung für diejenigen, die nichts gegen ein bisschen Klischee haben und Bücher in Tagebuchform gerne lesen!
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TOP 500 REZENSENTam 30. Mai 2013
Lilia lässt uns mit diesem Buch an ein paar turbulenten Tagen ihres jungen Lebens teilhaben. In Form kurzer Tagebucheinträge legt sie ihre Gedanken offen. Sie beginnt mit ihrem 16. Geburtstag, den sie allein in ihrem Zimmer verbringt. Aus der erwarteten Überraschungsparty wird nichts. Die Freunde haben keine Zeit, da sie für eine Bio-Arbeit am nächsten Tag lernen müssen. So kommt Lilia ins Grübeln und stellt schließlich fest, dass sich was ändern muss. Sie ist nun 16, und damit ist es Zeit, dass sie endlich mal geküsst wird. Doch wer ist der Richtige? Und wie bekommt man ihn rum?

Von allen Seiten holt Lilia sich Tipps zum Flirten. Im Rahmen eines Bio-Referats befasst sie sich mit dem Balzverhalten und überträgt das kurzerhand auf die menschliche Spezies, denn schließlich ist der Mensch auch nur ein Tier ohne Fell, nicht wahr? Dass diese Rechnung nicht aufgeht, dürfte jedem Leser sofort klar sein. Doch wie sich Lilia von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen hangelt, ist einfach herrlich. Um dem Objekt ihrer Begierde näher zu kommen, übt sie erst mal an einem anderen. Dass ein Dritter in sie verliebt ist, schnallt sie dabei viel zu spät.

Mir hat der Aufbau der Geschichte gut gefallen. Die mehr oder weniger kurzen Tagebucheinträge lassen sich flott lesen und vermitteln eine gute Einsicht in Lilias Gedanken und Gefühle. Ihre trockene, zum Teil sarkastische Art hat mir gut gefallen und viel zum Witz beigetragen. Hilfreich sind auch die E-Mail-Passagen ihrer männlichen Freunde, die quasi die Gegenseite darstellen, sodass der Leser immer ein bisschen mehr weiß als Lilia selbst.

Klar ist manches etwas übertrieben dargestellt, und ich hoffe nicht, dass ein Mädchen tatsächlich so handelt, aber hey, in einer fiktiven Geschichte darf man schon mal über die Stränge schlagen! Ich habe mich auf jeden Fall bei der Lektüre köstlich amüsiert und denke auch, dass die meisten 12-15-jährigen Leserinnen ihren Spaß daran haben werden. Da das Buch recht kurz und damit schnell gelesen ist, ist es auch für Lesemuffel gut geeignet. Und wer dadurch auf den Geschmack gekommen ist, kann sich schon gleich auf die Fortsetzung freuen, die voraussichtlich im August 2013 unter dem Titel „Wer liebt mich, und wenn nicht, warum?“ erscheinen wird. Ich freue mich drauf!
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TOP 500 REZENSENTam 4. März 2013
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Lilia hat es satt! Die Jungs in ihrer Klasse nehmen sie überhaupt nicht wahr. Das muss sich ändern, beschließt sie an ihrem 16. Geburtstag. »Das Balzverhalten im Tierreich« - so lautet das Thema ihres Bio-Referats. Und weil der Mensch auch nur ein haarloses Tier ist, wendet Lilia ihr neues Wissen einfach auf dei Gattung Homo sapiens an. Was folgt, ist ein wahres Liebeschaos ...

Zunächst einmal war ich sehr skeptisch. Die Aufmachung und der Titel des Romans „Wen küss ich und wenn ja wie viele?“ von Mara Andeck lässt sofort einen Jugendroman für pubertierende Mädels um die 16 Jahre erahnen und da ich bereits die 20 überschritten habe, gehöre ich sicherlich nicht mehr zur Zielgruppe. Zum Glück habe ich das Buch dann aber gelesen – oder besser gesagt innerhalb weniger Stunden verschlungen, denn ich wurde so gut unterhalten wie schon lange nicht mehr.

Lilia ist ein typisches Teenager-Mädchen mit den alterstypischen Problemen, die das Erwachsenwerden so mit sich bringt: die Schule, eine etwas durchgeknallte Familie und natürlich (ganz wichtig!) das Thema Jungs. Das Besondere ist, dass der ganze Roman im Tagebuchstil gehalten ist und deshalb mit ganz vielen witzigen Kommentaren und Bemerkungen von Lilia aufwarten kann. Manchmal musste ich wirklich laut loslachen und mir sogar Lachtränen aus dem Augenwinkel wischen, denn diese Sechzehnjährige hat es faustdick hinter den Ohren. Zudem recherchiert Lilia ausführlich zum Thema „Balzverhalten im Tierreich“ und streut kurze Episoden dazu immer wieder in das Tagebuch ein, was ich sehr interessant und witzig fand. Die Tagebucheinträge werden immer wieder von E-Mails unterbrochen, die Lilias bester Freund Tom an seinen Freund schreibt, der nach einem Unfall auf Reha ist. Dadurch bekommt man einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlwelt des anderen Geschlechts, was das Tagebuch perfekt ergänzt.

Dieser Roman ist für Mädchen zwischen ca. 13 und 17 Jahren absolut empfehlenswert. Auch kann ich mir gut vorstellen, dass es als Geschenk für eine Tochter, Nichte, Enkelin etc. in diesem Alter sehr gut ankommt und für viel Spaß sorgt. Und als Tipp: auch wenn man älter ist, kann man es noch super lesen. Man fühlt sich wieder in seine eigene Pubertät zurück versetzt und wird garantiert zum Lachen gebracht.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das Buch beginnt mit dem Eintrag von Lilia zu ihrem 16. Geburtstag. Dabei wird neben dem Tag auch bei jedem Eintrag die Uhrzeit mit vermerkt und so wird schnell deutlich, dass Lilia ihren Geburtstag damit verbringt, den ganzen Abend auf ihre Freunde zu warten – die nicht eingeladen waren – und auf eine Überraschungsparty hofft. Ihre Frustration steigert sich, als sie erfährt, dass die Freunde ins Kino gegangen sind.

Und wäre das alles nicht schon schlimm genug, muss Lilia in ihrem Tagebuch doch noch das Schlimmste von allem feststellen und -halten: sie ist nicht nur 16 geworden, nein, sie ist auch noch ungeküsst!

Nach einer vermasselten Klassenarbeit in Biologie, muss Lilia ein Referat halten – Thema frei wählbar. Und so stürzt sich Lilia in das Experiment Männer, Balzverhalten und Fortpflanzung im Tierreich. Doch lässt sich das auch auf die Menschen übertragen? Lilia will es herausfinden.

Das Buch ist der erste Jugendroman der Autorin Mara Andeck und bildet den Auftakt einer Trilogie. In den Büchern möchte die Autorin ihre Begeisterung für Biologie, ihre Erfahrungen mit Teenagern und den Spaß an guten bzw. lustigen Geschichten Platz bieten.

Das Cover verspricht schon einmal sehr viel und ist in einer Buchhandlung zwischen anderen Büchern ein Blickfang. Innen ist der Text wie ein Tagebuch aufgebaut. Auch typische Randbemerkungen oder Zeichnungen bzw. Kritzeleien am Rand dürfen nicht fehlen. Unterbrochen wird der Text immer wieder von Emails die Tom an Felix schreibt.

Lilia ist ein typischer Teenager und sehr farblich gezeichnet. Man kann sich schnell in sie und ihre Situation reinversetzen. Ihre Eltern sind beide berufstätig und sie hat einen großen Bruder Florian und eine kleinere Schwester Rosalie. Als mittleres Kind ist sie in der Schule die typische Durchschnittsschülerin, ohne besonders aufzufallen. Natürlich schwärmt Lilia in ihrem Alter auch schon für einen Jungen – Jakob.

Die Geschichte ist flüssig, verständlich und nachvollziehbar geschrieben mit einem Hauch von Humor, der nicht nur die Geschichte auflockert, sondern das Tagebuch zu einem besonderen Lesevergnügen werden lässt.

Wie meist bei Tagebüchern – vor allem wenn Fortsetzungen geplant sind – ist das Ende offen und die Geschichte endet recht abrupt. Bis zum Herbst 2013 wird an sich nun gedulden müssen.

Das Buch richtet sich vor allem an Leser zwischen 13 und 16 Jahren, kann aber auch gut von älteren Lesern verschlungen werden.

Fazit:
Ein gelungenes Debüt, bei dem man die Fortsetzung kaum erwarten kann.

Reihe:
Wen küss ich und wenn ja, wie viele?: Lilias Tagebuch
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