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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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Format: Taschenbuch|Ändern
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am 29. Mai 2014
Jungen brauchen klare Ansagen von Reinhard Winter konzentriert sich auf das was Jungen speziell in ihrer Entwicklung brauchen. Denn Jungen fordern ihre Eltern ganz anders heraus, rebellieren eher und stärker und stellen mehr in Frage als Mädchen. Wir finden bei diesem Buch besonders gelungen, dass alle Themen die (Jungen-)Eltern besonders herausfordern besprochen werden: Freiheitsdrang und Grenzen, Erfolgs- und Leisutngsdruck in Kindergarten und Schule, Chancen und Grenzen von Computer & Co, Halt und Orientierung, Sexualität, Pubertät, Selbstsuche, Konsum, familiäres Miteinander. Es werden wirklich hilfreiche Tipps angeboten, aber immer mit dem Hinweis, das Ganze nicht zu verkrampft anzugehen und die jeweilige Individualität des Jungen im Blick zu behalten. Schön sind die „Klassiker des Familienlebens“ und die Fallbeispiele, die alltägliche Erziehungssituationen beschreiben. Sicher wird hier der eine oder andere Leser wissend nicken und sich (im besten Fall) schmunzelnd erinnern.
Das Buch wird durch ein Adressen- und Linkverzeichnis abgerundet.
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am 18. August 2014
Inhalt und Aufbau sind in anderen Rezensionen genügend ausführlich nachzulesen. Ich empfinde dieses Buch geradezu als beglückend, weil es stets wertschätzend gegenüber Jungen und Eltern gleichermaßen ist. Nicht zuletzt interessiert es sich für die Beziehung der Eltern als Paar.
Winter gibt konkrete Tipps für wichtige Alltagssituationen (Computer, Smartphone, Nach-Hause-Kommen, Aufräumen, Schule usw.), die genügend Spielraum für den eigenen Sohn und das eigene Erziehungsideal lassen. Vor allem ermutigt und drängt der Autor uns Erwachsene zu Klarheit gegenüber den eigenen Werten, Bedürfnissen und Erfahrungen, die wiederum wesentliche Voraussetzung für Klarheit in der Beziehung zu den Kindern (auch Mädchen) ist.
Muss Strafe sein? Wie finde ich angemessene Konsequenzen bei Fehlverhalten? Wie drücke ich meinem Kind gegenüber aus, dass mich sein Verhalten freut? Wie (er)finden wir gemeinsam Regel und Rituale? Diesen Fragen geht Winter tiefgründiger und konstruktiver nach, als ich es in anderen pädagogischen Werken gefunden habe.
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Jungen sind anders als Mädchen. Diese alles andere als bahnbrechende Erkenntnis setzt sich auch immer mehr in der Eltern-Pädagogik durch.

Insofern ist es ein guter Schachzug, dass Reinhard Winter der Erziehung von männlichen Kindern und Teenagern ein ganzes Buch gewidmet hat.

In Jungen brauchen klare Ansagen: Ein Ratgeber für Kindheit, Schule und die wilden Jahre geht der Leiter des Sozialwissenschaftlichen Institut Tübingens auf die speziellen Anforderungen der Jungs-Erziehung ein und begleitet Eltern durch die Jahre der Kindheit und der Jugend ihrer Sprösslinge.

Schon im Vorwort macht Winter deutlich, dass die Eltern als Führungskräfte der Jungen vielfältige Herausforderungen meistern müssen. Die Eltern als und mit Führungskraft – eine vieldeutige Beschreibung, die mir außerordentlich gut gefällt.

Denn wie im Beruf müssen auch der Vater und die Mutter als Führungskraft den Jungen leiten und loben, fordern und fördern, trainieren und motivieren – und dabei das ganzheitliche Ziel im Auge behalten. Und die Führungskraft, also die Kraft zur Führung, ist dabei ein Schlüsselelement.

Bei der Erziehung des Nachwuchses ist das Ziel genauso leicht beschrieben, wie es schwierig und arbeitsreich zu erledigen ist: den Sohn auf das Leben vorzubereiten, zu einem Menschen – im positiven Sinn – zu formen, der in der Erwachsenenwelt bestehen kann und ein zufriedenes Leben führen kann.

Dabei grenzt sich der Experte klar von allen Extremen der Erziehungspädagogik ab: weder ist er ein Anhänger der Kuschel-Erziehung noch ein Freund der Drill- und Disziplin-Lehre, bei der Kinder nur mit Druck bearbeitet werden, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

Er setzt vielmehr auf klare Worte und Regeln, auf Zusammenarbeit und Gespräche, auf Empathie und lösungsorientierte Ansätze, die den jungen Menschen Halt und Orientierung im groß werden geben können. Den Schwerpunkt bildet dabei die gute Beziehung zwischen Eltern und Sohn. Sie ist genauso wichtig wie eine entspannte Einstellung der Eltern. Nicht erst mein Sohn richtet gelegentlich die Aufforderung “Chill mal, Alter” an seine Mutter und mich :-)

Die Verantwortung, dass es Jungen oftmals schwer haben, liegt klar bei den Eltern. Diesen Standpunkt macht Reinhard Winter mehrmals in dem Buch klar. Und er hat recht: Schwächen und Defizite bei Jungs entstehen oftmals durch die hohen Leistungserwartungen, an das Funktionieren müssen und andere Herausforderungen, die an die jungen Erwachsenen gestellt werden. Viele Aspekte demotivieren und frustrieren die Kinder an den Punkten, an denen sie eigentlich Zuspruch, Wärme und Zuneigung benötigen.

Das Buch bietet viel Raum zur eigenen Reflexion des Verhaltens. Als Führungskraft im Beruf bringe ich prinzipiell viele Eigenschaften mit, die ich in der Erziehung meiner beiden Söhne einbringen kann. Warum mache ich das bislang nicht konsequent?

Jungen brauchen klare Ansagen aus dem Beltz Verlag hat mir nicht nur in dieser Hinsicht viele hilfreiche Anhaltspunkte geliefert, wie ich die kritischen Situationen und die Herausforderungen mit Pubertierenden noch besser meistern kann.
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am 9. März 2014
Das Buch besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil wird der Begriff „Führung“ in ein positives Licht gerückt, denn um die richtige Führung geht es in diesem Buch. Kinder müssen geführt und geleitet werden und es wird beschrieben, wie man führen kann ohne Macht auszuüben.

Außerdem brauchen die Kinder Autoritätspersonen an ihrer Seite, deshalb macht der Autor deutlich, das „Autorität“ nichts mit einem autoritären Erziehungsstil zu tun hat.

Zudem beschreibt er kurz grundlegende Elemente, die für eine gute Erziehung notwendig sind. Diese werden dann im zweiten Teil ausführlicher behandelt.

Warum Jungen besonders auf eine kräftige Führung angewiesen sind, ist ein weiterer Aspekt, auf den im Laufe des Buches immer wieder eingegangen wird. Es werden Besonderheiten beschrieben und konkret auf die Unterschiede in Bezug auf den Körper, die Psyche sowie den sozialen Einflüssen eingegangen. Weitere Themen sind Sexualität, Schule, Pubertät und der Umgang mit Medien.

Zwischendurch gibt es immer wieder kurze Praxisbeispiele und wichtiges wird in grauen Kästen hervorgehoben. „Klassiker des Familienlebens“, in denen typische Situationen beschrieben werden, runden das Buch ab.

Im zweiten Teil geht der Autor dann näher auf die im ersten Teil bereits erwähnten grundlegenden Dinge ein, die zu einer gelingenden Jungenerziehung beitragen (aber ebenso zu einer gelingenden Erziehung von Mädchen). Es geht hierbei um Werte, Klarheit, Präsenz und Kontakt, Kommunikation, Familienzeit, Respekt sowie Regeln und Vereinbarungen.

Ich habe auch nach lesen des Buches nicht ganz verstanden, warum Jungen eine kräftigere Führung brauchen als Mädchen, denn trotz der offensichtlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern haben die o.g. Aspekte eine Allgemeingültigkeit und sind für Mädchen genauso wichtig.

Deshalb ist es für den Einstieg sehr gut geeignet (auch wenn sie ein Mädchen haben). Vor allen Dingen ist es sehr gut geeignet, den Begriff „Führung“ (den wir vielleicht eher mit negativen Attributen verbinden) wieder positiv zu sehen und Eltern die Unsicherheit zu nehmen, ob sie die Führung (wieder) übernehmen und Autoritätspersonen für ihre Kinder sein dürfen.

Erfahrenen Eltern, Pädagogen etc. können aus dem Buch sicherlich auch das ein oder andere mitnehmen, vieles wird Ihnen aber schon bekannt sein.

Mein Fazit: ein gutes Buch zum Einstieg in den Erziehungsalltag
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am 9. April 2014
Wenn man Eltern eines Jungen ist, wird einem schnell klar, dass es eine Herausforderung ist, diesen zu erziehen und ein guter Wegbegleiter zu sein. Eine Herausforderung, die nicht nur den Jungen stärkt, sondern auch die Eltern. Am besten klappt das, und da stimme ich dem Autor zu und merke es an meinen Jungs (aber auch an meiner Tochter;)), wenn man klar und deutlich ihnen gegenüber ist. Auf Augenhöhe mit ihnen in Kontakt tritt. Alles was schwammig ist, ist ein gefundenes Fressen, ein wenig aufzudrehen.

Das Buch ist in zwei große Teile gegliedert. Zum einen wird der Begriff "Führung" wieder ins rechte Licht gerückt. Es geht dabei nicht darum, dass man im Kommandoton seinem Kind begegnet und absolutes Gehorsam verlangt, sondern, dass man eine Klarheit in seiner Beziehung zum Kind schafft. Dann geht es um die Entwicklung, die ein Junge durchmacht.

Schon im ersten Teil werden Fallbeispiele und Tipps angerissen. Diese vertieft der Autor im zweiten Teil. Wobei hier gesagt sein muss, es kommt ersten auf den Jungen an, man muss einen gesunden Mittelweg finden und klare Ansagen haben überhaupt nichts mit autoritärer Erziehung zu tun.

Es geht hier um Alltagssituationen, wie zum Beispiel eine entspannte Familienmahlzeit, wo man den ein oder anderen Tipp bekommt. Es geht darum, dass man Werte vermittelt, Regeln aufstellt und diese auch konsequent durchsetzt, in Kontakt tritt und ein respektvolles Miteinander.

Reinhard Winter schreibt verständlich, wichtiges ist nochmals kurz zusammen gefasst und farblich unterlegt. Durch die "Klassiker des Familienlebens" verdeutlicht er sein geschriebenes mit Beispielen, die eigentlich fast jeder kennt
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am 13. März 2016
Ich habe das Buch für die Mutter eines Sohnes gekauft die nicht gerade viel von Ratgebern hält. Sie hat das Buch gelesen und meinte, mit dem einen oder anderen Tipp etwas anfangen zu können. Das ist ja schon mal was!
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am 8. April 2016
Ich finde das Buch nicht schlecht, auch wenn es für uns noch nicht ganz relevant ist, da unser Sohn erst 2 Jahre alt ist.
Ob die Tipps im Schulalltag dann wirklich hilfreich sind, kann ich erst in ein paar Jahren beantworten. ;-9
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am 11. Mai 2014
gutes Buch sehr zu empfehlen - eine Ideale hilfestellung für fragen der Erziehung und umgang mit Jungen in Ihrer Erziehung
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am 17. Oktober 2015
Aufgrund der 5-Sterne Rezension und da ich - als Mutter von drei Jungs - immer gerne Tips mitnehme , habe ich mir das Buch gekauft. Leider konnte es mir keinerlei Hilfestellung bei unserem Großen geben, da ich wohl unbewusst diese Sachen bereits anwende.

Das schönste Beispiel war, dass eine Mutter zu ihrem Sohn gesagt 'bis du 18 bist bin ich der Chef' und seitdem funktioniert wohl (oh wunder) alles wunderbar zu Hause. Ich hab diesen Satz unserem Großen bereits mitgeteilt bevor ich dieses Buch gelesen hatte. Seine Antwort hierzu war nur 'Nein Mama ich bin der Chef'. :-).

Uns hat es nicht geholfen, da wir bereits mit unseren Jungs entsprechend agieren. Aber da sie auch keine 'schwererziehbaren' sind und irgendwann alle Älter werden, werden wir das Schiff schon schaukeln.

Ansonsten ist es gut und einfach geschrieben. Man kann einige Dinge schnell nachschlagen.
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