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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
46
4,7 von 5 Sternen
Faust: Der Tragödie erster und zweiter Teil. Urfaust
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:10,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 26. Dezember 2011
Das gut ausgestattete Buch enthält ausführliche Textanmerkungen und sehr gute Faust-/ Urfaust-Kommentierungen u.a. zum historischen Faust-Stoff und zur Entstehungsgeschichte der Goethe-Version.
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am 26. März 2016
Nicht so wirklich Orientierung findend auf der Suche nach einer angemessenen Faust-Ausgabe habe ich mich wegen des wohl vorhandenen, aber eben lt. einigen Rezensionen nicht überschweren Kommentarteiles als Erstleser für diese entschieden.

Wie es scheint, eine gute Entscheidung:

Für 10 Euronen gibt es hier, was es häufig für 25 bei vielen Büchern vermisse: Einen Leineneinband!
Den warmen Gelbton finde ich persönlich akzepabel, lieber wäre mir ein dunklerer Ton. Das auf der Abbildung rötlich gehaltenen untere Drittel hätte ich sehr passend für den optischen Gesamteindruck gefunden, hierbei handelt es sich leider nur um eine papierene Banderole, die nach Entfernen der Folie kaum mehr zu nutzen ist.

Die (sehr knappen, an Ausführungen im Duden o.ä. erinnernden) Kommentare hatte ich als Fußnoten erwartet, tatsächlich befinden sich diese in einem separaten Teil. Hin- und Herblättern ist also erforderlich. Nicht weiter wild, nur wäre hierfür ein Lesebändchen sehr hilfreich, besser noch zwei. Dafür hätte ich auch gerne ein paar Euronen mehr bezahlt.

Aber ich will hier ganz und gar nicht auf hohem Niveau kritteln: Insgesamt kaum zu glauben, womit diese Ausgabe für den Kurs eines Taschenbuches insgesamt aufwartet! Rezensierenden Faust-Kennern zufolge auch inhaltlich. Wenn nicht hier, wo dann 5 Sterne?

Lesebändchen zum Nachrüsten gibt es (auf Nachfrage beim aktuell einzigen Anbieter auch in verschiedenen farblichen Sortierungen) z.B. hier bei amazon. Zwei farblich abgestimmte nachgelegt - fertig ist eine sehr schöne Ausgabe für den Faust-Einstieg. ;-)
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am 24. Juni 2003
Der eigentliche Inhalt des Dramas dürfte den meisten bereits durch die amazon-Rezensionen bekannt sein, daher erachte ich es nicht für nötig, ihn hier zu wiederholen. Er baut auf der alten Faust-Sage auf. Bei Goethe jedoch ist diese mal in solch philosophisch tiefsinnigen, mal in so witzig-satyrischen, spritzigen und "ergetzlichen" Dialogen eingepackt, dass man sie gerne wieder und wieder liest und sich wünscht, sie würden niemals enden. Wahrlich, ein Meisterstück! Jedoch ist der erste Teil weit vergnüglicher zu lesen, als der zweite, der ziemlich in die Breite geht und viele Motive aus der griechischen Mythologie und Traditionen des deutschen Kaiserhofes miteinander verwebt und daher gute Kenntnisse darüber voraussetzt. Einige Passagen sind hier in langen epischen Versen, wie z.B. Trimetern verfasst, die den Bezug zur Antike betonen. Dadurch staut sich der Lesefluß im zweiten Teil stellenweise beträchtlich und kann manchen ermüden. Andererseits besticht dieser Teil mit einer sehr reichen Bilderwelt. Er is wesentlich phantasievoller und märchenhafter als der erste, es treten viele Fabelwesen, wie Nymphen, Sirenen, Greife, Sphinxe, Lamien, Schönheiten und Schreckgestalten neben Philosophen und Figuren des Kaiserhofs auf, alles mutet, wie ein phantastischer imaginärer Reigen an. Ja, selbst Ameisen, Kraniche, Pygmäen und der Erzbischof kommen zu Wort. Eine gewaltige Mixtur! Goethe meinte selbst über seinen Faust in der Paralipomena zu Faust I:
....... "Gibts ein Gespräch, wenn wir uns nicht betrügen,
....... Mehr oder weniger versteckt?
....... So ein Ragout von Wahrheit und von Lügen,
....... Das ist die Köcherei, die mir am besten schmeckt."
Über diese Ausgabe: sie enthält Faust I, II, Urfaust, Nachwort, einiges zur Entstehungsgeschichte und Textgestalt, ultralange Anmerkungen und Briefwechsel bzw. Gespräche Goethes über sein Werk und und und, alles in allem ist dies eine perfekte Ausgabe für diejenigen, die perfekt über dieses Drama Bescheid wissen möchten. Und deshalb sei hier noch eine Warnung ausgesagt: man lese die Anmerkungen nur, wenn man wirklich etwas wesentliches nicht versteht, denn diese sind wirklich ZU ausführlich. Zu jedem Akt gibt es gleich seitenweise Deutungen, Interpretationen nebst Hinweisen, wie Goethe auf die eine oder andere Geschichte gekommen ist, wo seine Quellen lagen und welche Bilder und Plastiken er zu hause besaß, die er zum Entwurf der Tragödie benutzt haben mag. Die literarisch-wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Versmaß kommt auch nicht zu kurz. Diese Informationen mögen für den Interessierten durchaus nützlich sein und gäben keinen Anlaß zur Kritik, wenn in ihnen nicht ständig entscheidende Stellen der Handlung vorweggenommen würden. Da schlägt man z.B. nach, um mehr über eine bestimmte mythologische Gestalt zu erfahren und liest gleichzeitig, welche Bedeutung dieselbe im nächsten oder sogar letzten Akt haben wird, wie und warum sie auftreten und was alles noch geschehen wird! Da will man ausrufen: "Beim Element!", wenn man die Spannung bis zum Schluß erhalten möchte, sollte man diese Kommentare sehr vorsichtig oder überhaupt nicht lesen. Sie verraten regelmäßig das komplette Geschehen eines Aktes in Prosa. Sie sind zudem vermengt mit Aussagen von Literaturwissenschaftlern, die dem Leser ihre Sicht über Faust, Gott und die Welt verkünden möchten. Befreit von der subjektiven Wahrnehmung der Kritiker sind nur die Aussagen des Dichters selbst über seinen Faust in Briefen und Gesprächen mit seinen Freunden (z.B. Eckermann). Nichtsdestotrotz macht der Kommentarteil einen sehr soliden Eindruck und ist wirklich erschöpfend, es bleibt fast keine Frage mehr offen. Für Schüler oder Studenten kann er deshalb äußerst hilfreich sein, für Liebhaber von Goethes Dichtung eher überflüssig. Und für studierende wissbegierige Goethe-Liebhaber? Ach! Die wird's vielleicht zerreißen! So wie Faust sagt:
....... "Zwar bin ich gescheiter als alle die Laffen,
....... Doktoren, Magister, Schreiber und Pfaffen;
....... Mich plagen keine Skrupel noch Zweifel,
....... Fürchte mich weder vor Hölle noch Teufel -
....... Dafür ist mir auch alle Freud entrissen,
....... Bilde mir nicht ein, was Rechts zu wissen"
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am 15. April 2005
Goethes Faust ist wohl "DAS" Meisterwerk der deutschsprachigen Literatur. Das Buch ist reich an Inhalt und insbesondere der zweite Teil schwer zu begreifen ohne Hintergrundwissen.
Trunz hat einen aufwendigen Anhang beigefügt, in dem er die Historie der Entstehung des Faust kommentiert, er die Bedeutung jeder einzelnen Szene erklärt (oft mit Verweisen auf Goethes Freund Eckermann) und sogar viele Verse genauestens erklärt.
Mir haben insbesondere die Kommentare zu den griechischen mythologischen Figuren des zweiten Teils geholfen, den Text und die Intentionen Goethes besser zu verstehen.
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am 17. September 2017
Zur Erinnerung worüber wir sprechen, hier die ersten Verse von Faust:

Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten,
Die früh sich einst dem trüben Blick gezeigt.
Versuch ich wohl, euch diesmal festzuhalten?
Fühl ich mein Herz noch jenem Wahn geneigt?
Ihr drängt euch zu! nun gut, so mögt ihr walten,
Wie ihr aus Dunst und Nebel um mich steigt;
Mein Busen fühlt sich jugendlich erschüttert
Vom Zauberhauch, der euren Zug umwittert.
Ihr bringt mit euch die Bilder froher Tage,
Und manche liebe Schatten steigen auf;
Gleich einer alten, halbverklungnen Sage
Kommt erste Lieb und Freundschaft mit herauf;
Der Schmerz wird neu, es wiederholt die Klage
Des Lebens labyrinthisch irren Lauf,
Und nennt die Guten, die, um schöne Stunden
Vom Glück getäuscht, vor mir hinweggeschwunden

Meinen Glückwunsch an alle, die solch einen Sprachhickhack über mehrere hundert Seiten genußvoll lesen können.

Da lese ich lieber ein DaDa Gedicht von Kurt Schwitters, da habe ich wenigstens Spaß dran. Der hat wunderbar gezeigt, daß Sprache auch Dekoration, Verpackung sein kann.

Diverse Rezensenten heben die philosophischen Tiefen in den Texten hervor. Sicher Goethe legt sichtlich Wert darauf, mit dem Leser seine Klugheit zu teilen. Oder geht es ihm auch darum seine Klugheit und Bildung herauszustellen? Halsbrechisch in Versen verpackt - da staunt der Bildungsbürger, was man so alles mit der deutschen Sprache anstellen kann.

Sicher war Goethe ein Verpackungskünstler, ein Meisterdekorateur - vielleicht einer der größten der letzten Jahrhunderte.

Aber braucht man das wirklich? Seine Erkenntnisse sind sicher nicht übel, aber auch nur aus zweiter Hand. Letztlich kann man seine Texte mit einer vollgestopften Barockkirche vergleichen. Jede frei Ecke ist mit Schnörkeln versehen, die Bauherren versuchen zu protzen und zu glänzen, was das Zeug hält. Die Baumeister waren sicher Könner, aber die Übergroße Protion Eitelkeit, die der Bau ebenfalls vermittelt, hinterläßt einen schalen Nachgeschmack.

Wenn man sich mit Goethes Biographie beschäftigt, kommt eine nicht besonders sympathische Persönlichkeit zu tage. Besonders seine Einstellung zu Frauen ist sehr fragwürdig. Ein Mann der sich schon zu Lebzeiten als eine Person von Weltgeltung sah.

Für einen Literaturwissenschaftler, einen Deutschlehrer und diverse andere Experten mag Faust immer noch interessant sein. Sicher da liegt einiges vergraben in diesem Sprachstakkato.

Der Durchschnittsleser von heute, ist hier jedoch mit einem ziemlich schlechten Verhältnis zwischen Lesespaß und Inhalt der Lektüre konfrontiert. Natürlich gibt es auch heute noch Reimfetischisten (Schüttelreime etc.), die aber eine absolute Minderheit darstellen dürften.

Es gibt nichts inhaltlich bei Goethe, was es woanders nicht besser und einfacher zu lesen gäbe. Goethe zu lesen, weil Generationen von Lehrern und Schriftsteller predigen, daß hier der heilige Gral der deutschen Sprache vergraben ist, wird niemand zum lesen motivieren.

Wenn man Goethe (und auch Schiller) vom Lehrplan der Schulen als Zwangslektüre streichen würde, wären sie eine Generation weiter vollkommen vergessen.

Es gibt genügend andere Klassiker, die beweisen, daß man Texte auch nach vielen Jahrhunderten oder sogar Jahrtausenden mit Freude und großem Gewinn lesen kann. So nehme man die Texte von Seneca, die von einer großen Schönheit und Tiefe sind und sich auch heute noch so natürlich lesen lassen, so daß die Textkorkenzieher von Goethe nur ein müdes Gähnen hervorrufen. Die Reihe läßt sich beliebig fortsetzen: Dostojewski, Dickens, Victor Hugo ...

Alles Autoren die sich heute noch wunderbar lesen lassen, definitiv große Kunstwerke sind und auch dem heutigen Menschen Botschaften vermitteln können, die wichtig und wertvoll sind.

Braucht man im Jahr 2017 noch Goethe - die Fans sicher, aber die anderen ehr nicht!!! Quält nicht noch weitere Generationen von Schülern mit diesen "Werken". Wer Goethe lesen will - bitte, aber keine Zwangslektüre.
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am 13. September 1999
Goethes „Faust 1" dürfte wohl in Deutschland fast jedem bekannt sein und eventuell auch mit der Erinnerung an den eigenen Deutschunterricht verbunden sein. Um so interessanter dürfte es sein, sich dieses Werk mal wieder zu Gemüte zu führen und eventuell auch den Urfaust und Faust 2 gleich mit. - Dieses Vorgehen macht einem diese Ausgabe, in der zu einem unglaublich günstigen Preis alle drei Werke vereint sind, schmackhaft: Dass an dem Goethe-Werk nichts verändert wurde, ist selbstverständlich, aber trotzdem ist diese Ausgabe etwas besonderes:von den 777 Seiten bestehen ganze 350 Seiten aus Kommentar, Nachworten und Anmerkungen, die zum Verständnis des Textes, der Zusammenhänge und der Unterschiede/Gemeinsamkeiten zwischen den drei Faust-Werken beitragen. Mit einer unvergleichbaren Genauigkeit, die aber ganz und gar nicht schwerfällig ist, schafft es Erich Trunz dem Leser durch seine Kommentare und Anmerkungen alle möglichen Fragen zu beantworten, ohne dem Leser das Nachdenken zu ersparen. Dieses Buch ist nicht nur für Alle geeignet, denen die Faust-Werke Goethes noch im Bücherschrank fehlen, sondern auch für jene, die gern eine kommentierte Ausgabe von allen drei Werken hätten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 29. April 2015
Noch mal den Klassiker gelesen. Zuletzt ja in der Schule. Und wieder einmal sieht mein Urteil über Goethe so aus: Im Detail phantastisch gemacht. Tolle spritzige und witzige Verse. Der Rest allerdings, also die ganze Geschichte, eher ein Murks. Das Thema ist ja hochspannend. Die Suche nach dem, was die Welt in ihrem Innersten zusammenhält. Großartig. Und anders als das ewige Liebesmotiv, interessiert mich das (intellektuell, nicht als Betroffener) selbst ungemein. Der Sinn also von dat janze. Die Geschichte beginnt zunächst sehr flott. Dann der Pakt und dann geht es schon los: Die Sinnsuche fängt bei Herrn Dr. Faust also damit an, sich verjüngen zu lassen und den Weibern nachzustellen, im konkreten Fall sogar einer, die ihm das Wasser nicht reichen kann. Darin will er also erkennen, was die Welt in ihrem Innersten zusammenhält?! Das kann man nicht ernst nehmen. Na, und dann holpert die Geschichte weiter, sie kommen sich näher, dann wird ihr Bruder dahingemeuchelt, dann diese seltsame, kaum zur Geschichte gehörende Walpurgisnacht, wo Goethe – jaja alles im Detail witzig gemacht – alle Schlossgespenster der Menschheitsgeschichte auftreten lässt, danach Lottchen im Knast (wieso und weshalb, ist dem Text kaum zu entnehmen) abschließende Szene im Kerker, Rettungsversuch gescheitert, Lotte verloren und doch gerettet – Heinrich! Heinrich!
Nein, liebe Leute, so einfach kann man sich das nicht machen. Auch im Faust II wird es nicht besser, eher immer verworrener, vom ursprünglichen Pakt ist nicht mehr viel übrig, es reiht sich Episode an Episode, dann habe ich das Ding beiseite gelegt. Nun will man aber die Welt nicht mehr verstehen, denn Goethe hat diese Geschichte ja schon vorgefunden, hatte also viel Material und zahlreiche Varianten davon schon vorher gekannt. Wollte alles aktualisieren und besser machen. Hat dann sein ganzes Leben daran geschrieben. Es gilt in der Literatur als zum Besten gehörend. Wer kann mir das alles erklären? Ich habe eher den Eindruck, dass der Meister vor lauter schöner Versdrechselei den Zusammenhang mit seinem Inhalt verloren hat. Dann habe ich in den Eckermann-Gesprächen folgendes Erhellendes gefunden:
„Er wird also,“ sagte ich (Eckermann auf Aussagen Goethes zu dessen 4. Akt des Faust II), „völlig im Charakter des Übrigen sein; denn im Grunde sind doch der Auerbachsche Keller, die Hexenküche, der Blocksberg, der Reichstag, die Maskerade, das Papiergeld, das Laboratorium, die klassische Walpurgisnacht, die Helena lauter für sich bestehende kleine Weltenkreise, die, in sich abgeschlossen, wohl aufeinander wirken, aber doch einander wenig angehen. Dem Dichter liegt daran, eine mannigfaltige Welt auszusprechen, und er benutzt die Fabel eines berühmten Helden bloß als eine Art von durchgehender Schnur, um darauf aneinander zu reihen, was er Lust hat. Es ist mit der Odyssee und dem Gil-Blas auch nicht anders.“
„Sie haben vollkommen recht,“ sagte Goethe; „auch kommt es bei einer solchen Komposition bloß darauf an, daß die einzelnen Massen bedeutend und klar seien, während es als ein Ganzes immer inkommensurabel bleibt, aber eben deswegen gleich einem unaufgelösten Problem die Menschen zu wiederholter Betrachtung immer wieder anlockt.“
Aha, na, wenn es so gemeint ist, dann lässt sich nicht viel dagegen sagen – aber auch nicht überschwänglich loben.
Was also bleibt: Für Versliebhaber ein Genuss, im Detail sehr anregend, viele interessante Motive und Motivchen darin gefunden, der Rest ... na ja, Schwamm drüber.
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am 5. August 2003
Faust ist zweifelsohne eines der wichtigsten Werke der deutschen Literatur überhaupt. Ich habe bis jetzt nur den ersten Teil gelesen und der hat mir ausgezeichnet gefallen. Es ist phantastisch, wie viel tiefe Gedanken und durchaus auch Humor in diesem Werk stecken, von der herausragenden dichterischen Leistung Goethes ganz zu schweigen.
Neben den Werk selbst finde ich auch diese Ausgabe ausgezeichnet. Sie enthält Faust I und Faust II plus den Urfaust und einen sehr ausführlichen Kommentarteil, in dem kaum eine Frage zum Faust offen bleibt.
Eine sehr gute Ausgabe eines großartigen Werkes und wenn man bedenkt, dass sie mehr als 700 Seiten hat, auch eine günstige.
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am 7. Mai 2000
Die Geschichte von Goethes Faust dürfte in groben Zügen ja hinreichend bekannt sein: Der gelehrte Faust gibt sich nicht mehr nur mit seinem Wissen zufrieden, sondern will etwas erleben und schließt dafür einen Pakt mit dem Teufel... Daher sei hier vor allem gerade auf die vorliegende Textausgabe aus dem Beck-Verlag, sonst vor allem für juristische Fachliteratur bekannt, eingegangen. Auf den ersten 420 von ca. 780 Seiten bekommt der Leser der Tragödie ersten und zweiten Teil sowie den Urfaust geboten, allesamt äußerst lesenswert auch für all diejenigen, die dies nicht ohnehin schon in ihrer Schulzeit getan haben. Danach folgt eine Zusammenstellung von Briefen Goethes, in denen er sich selbst zu seinem Werk äußert, und schließlich ein ausführlicher Kommentarteil von Erich Trunz mit Erläuterungen zu antiquierten Ausdrücken, Übersetzungen lateinischer Redewendungen, Erklärungen zu teilweise religiöser Symbolik etc. Das Ganze ist schön in rotem Leinen gebunden und ist mit weniger als 15 DM äußerst preiswert. Auf dieses Stück klassischer deutscher Literatur sollte wirklich niemand verzichten! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 23. Juni 2014
Ich besuche abends die Schule und habe mir diesen Klassiker im Vorhinein dafür zugelegt.
Ich habe bisher noch keine wirkliche Ahnung von Faust gehabt. Ich habe das Buch nun mehrfach gelesen und durch die Kommentare im hinteren Teil auch wirklich verstanden um was es geht.
Ich bin so fasziniert gewesen, dass ich Goethe und Faust für meine Präsentation gewählt habe die mir sogar den Applaus meiner Klassenkameraden eingebracht hat.
Das Buch ist eingeteilt nach Faust I, Faust II, Urfaust und die Kommentare.
Die Kommentare umfassen zeitgenössische Berichte und Briefauszüge des Goethe und seiner Freunde, sowie auch grundsätzliche "Hintergrundinfos", so dass es wirklich nicht mehr schwer ist alles nachzuvollziehen.
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