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am 12. Januar 2009
Assmann entfaltet seine Hauptthese vom kulturellen Gedächtnis in Auseinandersetzung mit dem Alten Ägypten, Israel und dem klassischen Griechenland. Er begreift dabei die Entwicklungen der Achsenzeit nicht als rein mediengebundenes Phänomen wie Havelock noch als rein geistesgeschichtliche Evolution wie Jaspers, sondern als ein komplexes Zusammenspiel von Gesellschaft, Medien und Erinnerungstechnik.

Viele spätere Populärthesen Assmanns, darunter auch der Zusammenhang von Gewalt und Monotheismus, finden sich hier noch zaghaft angedeutet und eben das macht den besonderen Reiz dieses Buches aus: man befindet sich geradezu in der Werkstatt seines Denkens. Vorgängertheorien werden dargestellt, verworfen oder verändert, Schrifquellen neu gelesen und interpretiert, um dann schließlich fundiert kulturgeschichtliche Thesen zu formulieren.

Ein großes Stück Wissenschaft, das aber gerade deswegen auch ein gründlicheres Lektorat verdient hätte - teilweise wiederholen sich kurze Passagen wortwörtlich innerhalb eines Absatzes: deswegen ein Stern Abzug, aber alles in allem sehr empfehlenswert.
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am 19. Oktober 2014
Das Buch gliedert sich in zwei Hauptteile: in Teil 1 geht es um die theoretischen Grundlagen der Themen Identität, Erinnerung und Schriftkultur. Teil 2 behandelt konkrete Fälle(Ägypten, Israel und Griechenland). Das Werk ist insgesamt gut zu lesen und interessant. Kritikpunkte habe ich nur zwei: der Autor hat eine Vorliebe für viele zT ungebräuchliche Fremdwörter. Teilweise könnte er sie sogar selbst erfunden haben, da sie mir noch nie untergekommen sind und auch im Fremdwörterlexikon nicht auftauchen. Das macht das Lesen schon etwas schwierig. Zweitens könnte der Teil mit den Fallstudien im Vergleich zur Theorie ruhig etwas größer ausfallen. Viele frühen Hochkulturen kommen gar nicht vor. In weiten Teilen geht es nur um Israel. Aber das könnte ja noch die Möglichkeit für ein Folgebuch liefern.
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am 12. Februar 2011
Nachdem ich von Jan Assmann "Die mosaische Unterscheidung" gelesen hatte, erwartete ich ein gut recherchiertes Buch mit interessanten Analysen. Diese Erwartung wurde nicht enttäuscht. Gerade am Beispiel der frühen Hochkulturen kann ein großer Bogen zur heutigen Zeit gespannt werden, wenn berücksichtigt wird, dass das heutige kulturelle Gedächtnis sich neuer und anderer Verfahren der Speicherung bedient. Das mag die Frage aufwerfen, ob diese modernen Verfahren das Potential haben, über so lange Zeiträume wie bei den geschilderten Beispielen ihre Wirksamkeit zu behalten.
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am 1. August 2015
nicht ganz einfach zu lesen; Assmann lässt sich viele neue Begriffe einfallen. Aber die Rück schlüsse sind sehr inter essant
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