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Kundenrezensionen

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am 15. September 2014
Als Vielleserin und Krimiliebhaberin kenne ich alle Bücher von Dan Brown. Das, was mich regelmäßig zum Kauf bewegt, ist das "Überraschungsei", das er liefert, nämlich die Mischung aus Spiel, Spaß und Spannung. Dies ist ihm mit INFERNO wieder gelungen, allerdings nicht so überzeugend wie in ILLUMINATI und überzeugender als in DAS VERLORENE SYMBOL.

Die Krimihandlung zeigt im letzten Drittel des Buches eine überraschende Wendung, die mich als mitenträselnde Leserin zum Schmunzeln gebracht hat. Dabei spannt Dan Brown geschickt einen roten Faden und löst viele offene Fragen. Die zweite Wendung, die die Rolle der weiblichen Hauptperson betrifft, wirkt hingegen eher konstruiert und verliert sich in langen, ethischen Dialogen.

Auf einen spannenden Show-Down hat Dan Brown verzichtet - sehr enttäuschend!

Im ersten Drittel verlieren die durchaus sehr spannenden Verfolgungsjagden durch teilweise deutlich zu lange kunstwissenschaftliche und historische Erläuterungen an Fahrt, und leider wird die Spannung im weiteren Verlauf durch Dan Browns kunstwissenschaftliche Detailbesessenheit nur noch zum gelegentlichen Besucher.

Dennoch habe ich beim Lesen (Kindle-Ausgabe) gleichzeitig die Karten der jeweils beschriebenen Örtlichkeiten angesehen, was mich immer wieder direkt an den Ort des Geschehens gebracht hat. Ich habe die Kunstwerke gegoogelt und viel über Dante gelernt, aber auch über Florenz, die Bedeutung von Totenmasken und die mittelalterliche Pest. Und so ist Dan Brown auch immer wieder ein Geschichtslehrer, der mit so viel Hintergrundwissen aufwarten kann, dass das Lesen nicht nur Spaß macht, sondern auch noch bildet.

Ganz besonders hat mich sein Hauptthema in den Bann gezogen: Es geht um die Überbevölkerung der Erde und einen "Lösungsvorschlag", der in meiner Familie zu einer abendfüllenden Diskussion geführt hat.

Insgesamt gebe ich 3,5 Sterne, aufgerundet also 4.
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am 18. Mai 2013
Es geht doch nichts über eine gute Schnitzeljagd, und Mr. Brown ist der gekrönte König dieses Genres. Nur ein kleiner Geheimtip am Rande: Ein Koffer voll Blut (Berlin Noir) ist auch ein Schatzsuche-Thriller, sehr spannend und außerdem echt witzig.
Aber nun zu Inferno. Nachdem Das Verlorene Symbol ja nicht so ganz das Gelbe war, bin ich froh, dass Robert Langdon wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat. Mittelalterliche Literatur, historische Intrigen, alte Symbolik (natürlich, wozu ist Langdon da), Geheimgesellschaften und Codes sind die Elemente, aus denen Inferno hauptsächlich besteht. Das Buch spielt größtenteils in Florenz, dem Geburtsort des Dichters Dante Alighieri. Langdon hat wieder eine „Assistentin“, diesmal in Form einer sehr intelligenten und tatkräftigen Ärztin. Eine sinistre Geheimorganisation will die beiden beseitigen, damit sie nicht dahinterkommen, was diese versteckten Hinweise in Gemälden und Artefakten zu bedeuten haben, die alle mit Dantes Inferno in Verbindung stehen. Also sehr klassischer Dan Brown und ein Fest für seine Fans – wenn auch für niemanden sonst.
Wenn man etwas wirklich kritisieren muss, dann dass Brown doch ein bisschen viel reingepackt hat, zuweilen hat das Buch was von einem Touristenführer. Inhaltlich ist es ähnlich: Zusätzlich zum mittelalterlichen Thema geht es um Bioterrorismus, es gibt Sci-Fi-Elemente und die Vorstellung einer neuen Weltordnung. Am Ende wird das Schicksal der Menschheit drastisch geändert. Eine Nummer kleiner hätte das das Buch auch noch Spaß gemacht, so fühlt es sich do streckenweise etwas zu abstrus an. Aber man sollte nicht so viel drüber nachdenken, dafür gibt es andere Autoren.
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am 5. Juli 2016
Vor einem langen Flug habe ich mich gefreut, mal wieder ein Dan Brown-Buch zu lesen, nachdem ich die ersten drei oder vier Bücher als Teenager gelesen habe.

Oh man, habe ich mir beim Lesen einen Lektor gewünscht, der keine Angst vor dem Namen Dan Brown gehabt hätte und die hunderten Seiten an Landschafts- und Architekturbeschreibung gekürzt hätte. Das Buch liest sich leider, als wäre es der Lernkrimi, mit dem man Florenz entdecken kann - in Auftrag gegeben von der dortigen Tourismusbehörde. Seitenlange Abhandlungen, die sich lesen wie ein Reiseführer für Architekturinteressierte.

Natürlich haben auch Sakrileg etc. von den kenntnisreichen Beschreibungen der Kirchen usw. gelebt. Der Unterschied: Dort hatten sie etwas mit der Handlung zu tun. Hier werden teilweise drei oder vier Absätze lang Plätze beschrieben, nur damit Robert Landon dann auf diesem Platz in eine Kirche geht (die natürlich auch nochmal fünf Absätze lang beschriebenen wird).

Ich erinner mich, wie gefesselt ich tagelang bei den ersten Büchern gewesen bin. Bei diesem war ich kurz davor, es wegzulegen. In Erwartung von Dan Brown'schen Handlungsüberraschungen habe ich dann die Absätze überflogen und nur noch die gelesen, in denen es Handlung gab. Die Story war durchschnittlich, wirkte aber weniger ausgeklügelt als in den Erstlingen.

Meine Bitte an den Verlag: (a) Dan Brown sagen, er könne m.E. gern wieder mehr Zeit mit der Story und weniger mit den Architekturführern verbringen. (b) Einen Lektor engagieren, der die Reiseführerknowledge am Ende wieder streicht.
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am 24. Oktober 2015
Wieder mal eine typische Dan Brown Geschichte. Es werden reale Fakten wieder einmal mit Fiktion so geschickt vermischt, dass selbst gestandene Experten kuam unterscheiden können was jetzt Fakt ist und was Fiktion. Aber das ist ja gerade das Spannende an diesem Roman.
Ich bereue es nicht mir diesen Roman gekauft zu haben auch wenn ich den Schluss für unpassend halte.
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am 28. August 2014
Natürlich kommt das Buch dieser Reihe von der Spannung her nicht an das erste um Robert Langdon heran. Der Autor verliert sich zeitweise in ausführlichen Schilderungen alter Architektur, geschichtlichen Hintergründen und kunsthistorischen Fakten, so das die eigentliche Geschichte in den Hintergrund zu rücken scheint. Ich muss gestehen, dass ich diese Passagen überflogen habe bis die eigentliche Handlung wieder einsetzte. Trotz einiger langweiliger Teile, hat mich die Geschichte um Langdon doch gefesselt und Brown ist doch wieder für ein überraschendes Ende gut.
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am 21. August 2014
Ich hatte vorher alle Bücher von Dan Brown gelesen und war schon bei Symbol etwas enttäuscht. Kurz vor dem Urlaub dachte ich jedoch "hol dir mal das Buch, haste was zu lesen im Urlaub. Vielleicht ist es ja besser". Fehlanzeige.

Dan Brown hat hier aus diversen Thrillern seinen eigenen zusammen gestrickt.
The Game, Unknown Identity, Mission Impossible scheinen hier u.a. Pate gestanden zu haben.
Wo die ersten beiden Langdon Thriller noch weitestgehend auf geschichtliche Zusammenhänge setzen wird hier einfach nur eine von einem Multimillionär inszenierte Schnitzeljagd beschrieben die teilweise abstruse Züge annimmt. Da sind dann Personen die geschichtlich scheinbar mehrmals die Seiten wechseln, was aber am Ende als logisch erklärt wird. Erstaunlich finde ich auch solche Sachen dass an einer Stelle von den Haaren der Protagonistin geschrieben und ein paar Kapitel weiter das selbe noch einmal als neu und überraschend aufgenommen wird. Sehr seltsam.
Dazu kommt dann noch die Reiseführer-artige Beschreibung der einzelnen Stationen die aber auch so gar nicht die Story voran bringt. Teilweise habe ich diese überlesen um ein wenig Fluss im Geschehen zu haben. Dazu kamen dann noch völlig irrelevante technische Beschreibungen wie die Funktion von Scheiben die auf Knopfdruck milchig werden. Stellenweise war ich versucht das Buch nicht zu Ende zu lesen, so nervig waren diese Beschreibungen.

Einen Stern für die Idee und einen für hoffentlich eine Vorlage für Ron Howard der daraus einen wesentlich spannenderen Thriller fürs Kino macht.
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Inferno ist spannend und das Theama brisant. Es hält überraschende Wendungen parat, eigentlich ein typischer Dan Brown Roman. Allerdings kommt das Buch nicht an die Spannung und an das Tempo von Illuminati heran, auch die Brisanz des Themas kann Sakrileg nicht das Wasser reichen. Inferno wirkt hier eher etwas aufgesetzt und teilweise nicht so glaubwürdig. Allerdings ist Inferno nicht ganz so quälend oberlehrerhaft und zäh wie Symbol. Manchmal hab ich bei Dan Brown den Eindruck, er kann sich nicht so recht entscheiden, ob er einen Thriller oder eine kunsthistorische Abhandlung schreiben will. Ich habe zwar Lust beim Lesen bekommen, Venedig und Florenz zu besuchen, war aber hin und wieder genervt von den vielen Wiederholungen von Beschreibungen oder Texten aus Dantes Werk. Das ist ein Punkt, der mir Symbol schon richtig vergällt hat. Es scheint so, dass Dan Brown seinen Lesern nicht genug Verstand zutraut und bestimmte Dinge im Buch 3 - 4 mal erklärt, fast schon mit gleichem Wortlaut. Schade, denn die Handlung ist wirklich spannend. Von der Auflösung der Handlung am Ende war ich persönlich enttäuscht. Auf einmal gab es nur noch Helden und alle hatten Recht. Kurz, es lohnt sich das Buch zu lesen, es hebt sich aber nicht mehr von anderen Werken des Genres ab.
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am 25. Mai 2016
Der Titel Inferno bezieht sich auf Dantes Inferno. Im Buch geht es um ein Gemälde, anhand welchem Dante die 9 Kreise zur Hölle aufzeigt, welche gleichzeitig ein Teil einer Karte ist.
Das Buch ist unter anderem ein Ausflug nach Florenz. Es wird Dante und sein Lebensweg, über die Medicis und noch andere Künstler berichtet. Die Geschichte ist ausführlich beschrieben.
Von der Handlung her ist es dasselbe wie in den zwei vorherigen Büchern. Aber das weiss man, wenn man sie gelesen hat.
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am 27. Januar 2015
Wer Dan Brown Fan ist und die anderen Bücher mochte, wird auch dieses Buch lieben. Sehr umfangreich, aber als ebook ist das ja kein Problem. Im Prinzip ist es genauso aufgebaut wie die anderen: Reise- und Geschichtsführer, Schnitzeljagd und jedes Mal, wenn man denkt man kennt den Bösen bzw. den Ausgang des Buches gibt es wieder eine überraschende Wendung. Wie in jedem Buch von ihm. Ich liebe Browns Bücher, obwohl ich keine Ahnung von Kunst habe. Wirklich super spannende Handlung und wie schon erwähnt VIELE überraschende Wendungen! Für meinen Geschmack hätten es ein paar weniger Wiederholungen sein können - natürlich ist das Video ein wichtiger Teil der Handlung und auch wirklich spannend beschrieben, aber nach dem fünften Mal kann man mittlerweile den Text auswendig und es verliert an Spannung. Ebenso war ich etwas "enttäuscht" vom Ende des Buches. Enttäuscht ist vielleicht nicht ganz das richtige Wort, denn was passiert ist immer noch sehr furchtbar, aber dennoch habe ich irgendwie eine etwas andere Katastrophe erwartet. Trotzdem ein sehr spannendes Buch, dass ich jedem, der gerne auf Schnitzeljagd geht empfehlen kann!
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am 29. September 2014
Endlose Beschreibung von Kunst, Literatur und Architektur ohne jeglichen Bezug zur Handlung. Eine übertriebene Schnitzeljagd eben.
Und Herr Langdon (bald natürlich Hanks) kennt alles, kann alles und war schon überall. Eine Mischung aus allen handelsüblichen Superhelden.
Sämtliche Personen bleiben absolut blass.
Der Schreibstil ist eine glatte Frechheit.
Es scheint so, als bediene sich der Autor aus einem (winzigen) Adjektiv-Sack und zieht bei Bedarf ein Wort aus dem selbigen, welches dann sofort eingebaut wird. Gerne auch mehrfach hintereinander. Gefühlt besteht dieser Sack lediglich aus: atemberaubend, spektakulär, großartig oder gigantisch.
Habe mich beim Lesen regelrecht verarscht gefühlt. Das kann nie ein Lektor abgenickt haben.
Nicht kaufen, nicht lesen. Lieber eine Wand anstarren.
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