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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
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am 10. Juni 2014
„Die Energiewende hat schon begonnen“, meint Roger Hackstock. Er war von 2002 bis 2013 Geschäftsführer bei Austria Solar, dem Verband der österreichischen Sonnenkollektorfirmen. In seinem Buch schildert er die wichtigsten Höhen und Tiefen der erneuerbaren, fossilen und atomaren Energiequellen seit 1970. Das ist eine Fundgrube voller Fakten, leicht zu lesen, aber weil es keinen Index und keine systematische Ordnung gibt, eignet sich das 221 Seiten dicke Buch leider nicht als Nachschlagewerk.

Hackstock gibt auch einen Ausblick auf die Zukunft, die seiner Meinung nach in einer dezentralen, bürgernahen Energieversorgung liegt. Zu den größten Bremsern zählt er neben den traditionellen Energiekonzernen vor allem alte Gewohnheiten, die wir erst dann ablegen, wenn es nicht mehr anders geht. Allerdings gibt er am Ende zu, dass es so einfach doch nicht ist: Die Energiewende sei „ein Experiment ohne Blaupause“. Ein fertiges Konzept hat er also nicht. Er gibt auch zu, dass sich die Ökobranche mehr Gedanken machen muss, wie eine Vollversorgung aussehen könnte. So viel Selbstkritik findet man aufseiten der „Dezentralisten“ selten, und das macht Hackstocks Buch für beide Seiten glaubwürdig. Da kann man es leichter nachsehen, dass er keine Studien erwähnt, wonach 100% Ökostrom bereits mit heutiger Technik kostengünstig realisierbar wäre – allerdings mit dem Bau neuer Stromleitungen.

Der ehemalige Lobbyist gibt auch Tipps, was jeder für die Energiewende tun kann. Diese beschränken sich allerdings auf demonstrieren, Ökostrom kaufen und Geld investieren. Abschauen kann man sich von Hackstock ein Leben ohne eigenes Auto, das er seit fast 30 Jahren praktiziert. Die „wahre Energiewende im Verkehr“ gibt es seiner Meinung nach nicht mit dem Elektroauto sondern mit Car-Sharing.

Das Buch „Energiewende“ verbreitet keine blinde Begeisterungsstimmung sondern lässt an den Erfahrungen eines Energievorkämpfers teilhaben. Für alle, die selber denken und mitdiskutieren wollen, ist die Lektüre nützlich.
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am 10. September 2014
Energieerzeugung ist heute ein großes, zum Teil stark subventioniertes Geschäft, vor allem für Konzerne. Strom wird zu jeder Tages- und Nachtzeit in großen Mengen benötigt, um unser Leben, so wie wir es gewohnt sind, am Laufen zu halten. Die Strommenge, die täglich verbraucht wird, wird trotz der in vielen Haushalten bereits eingesetzten hocheffizienten Geräte nicht weniger.

Die Industrie benötigt den Lebenssaft für ihre Maschinen in rauen Mengen und um diese Industriezweige im Land zu halten, Steuereinnahmen nicht zu verlieren und Arbeitsplätze zu sichern - wie uns die Politik immer angst machend unter die Nase reibt, was passieren würde, wenn die Firmen mehr für ihren Verbrauch zahlten, als bisher - erhalten gerade die Unternehmen, die viel Energie verbrauchen, diese zu günstigen Preisen. Nicht wer Strom "spart" spart bzw. nicht verbraucht wird finanziell entlastet, ganz im Gegenteil.

Nach wie vor wird die Energieerzeugung mit fossilen Brennstoffen als unverzichtbar gehalten und gefördert. Brennstoffe, die nur noch sehr begrenzt existieren und unter nicht unerheblichem Aufwand gefördert werden müssen. In Brandenburg werden zum Beispiel ganze Dörfer umgesiedelt, um den Braunkohle-Tagebau, der die Gegend in eine Mondlandschaft verwandeln wird, möglich zu machen. Ob die Vorkommen dieses Vorgehen rechtfertigen, steht nicht zur Debatte. Es wird getan, weil man es kann. Der Preis verödeter Landschaften und entwurzelter Menschen wird einfach hingenommen, denn die dieses Vorgehen entscheiden, sie sind davon ja nicht betroffen.

Atomstrom ist trotz der äußerst aufwändigen Erzeugung, hinlänglich bekannter Schwierigkeiten der "Müllentsorgung" und der Tatsache, dass Unfälle in Atomkraftwerken schreckliche, in keinster Weise handelbare Folgen nach sich ziehen, auf dem Markt zu billigen preisen zu haben. Grund dafür sind die staatlichen Subventionen, von denen die meisten Verbraucher nichts ahnen.

Erst schlimme Katastrophen von globalem Ausmaß und jahrhundertelang anhaltende Schäden der Umwelt - wie in Fukushima - lassen die Menschen aufhorchen. Für kurze Zeit. Denn eines gelingt uns immer besser: ein Verhalten an den Tag zu legen, das seit Beginn des 20. Jahrhunderts in der Psychologie als Verdrängung bekannt ist. Solange wir nicht selbst direkt betroffen sind, leugnen wir die offensichtlichsten Dinge, wie z. Bsp. die Alternativlosigkeit eines globalen Umdenkens und des damit zusammenhängenden Wandels des eigenen Handelns hinsichtlich einer notwendigen Energiewende.

Energiewende so kurz wie deutlich nennt Roger Hackstock sein fundiertes, plausibel informativ und komplexe Zusammenhänge nachvollziehbar machendes Buch über genau dieses Thema. Man merkt sofort: Dieser Mann weiß, wovon er spricht und kann es zudem klar verständlich transportieren. Nach der Lektüre dieses Buches, das nicht nur den Status quo beschreibt, sondern Mut machende Strategien für die Durchführung der notwendigen Energiewende aufzeigt, fällt es schwer, die unangenehmen Tatsachen zum Klimawandel, zur Knappheit fossiler Brennstoffe, zu den nicht handelbaren Risiken der Atomenergie weiterhin zu verdrängen. Auf der anderen Seite wird klar, wer sich nicht unabhängig macht von der Verwendung fossiler Brennstoffe, macht sich gleichzeitig extrem abhängig von geopolitischen Gegebenheiten.

Das beste Beispiel dafür zeigt sich derzeit in dem drohenden Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der die Versorgung mit Erdgas aus den dortigen großen Vorkommen nur allzu schnell unmöglich machen würde.

Kriege werden heute nicht mehr um Territorien geführt, sondern um Rohstoffe zu sichern, die dem Erhalt des Lebensstandards und des westlichen Konsums dienen sollen.

All das entlarvt Hackstock mit viel Kenntnis der Sachlage und gleichzeitig lockerer Feder. Was dabei besonders ins Auge fällt, ist sein Anliegen, uns keine Angst zu machen, sondern uns einfach auf die einzig mögliche Richtung hinzuweisen, die wir gehen müssen: weg von den fossilen Brennstoffen, hin zu regenerativen Energien.

Ganz unaufgeregt räumt er auf mit dem Irrglauben, wir wären als Verbraucher ohnmächtig; er erzählt von den Pionieren der Erforschung regenerativer Energien und den Möglichkeiten, die jeder und jede Einzelne von uns tatsächlich hat. Das macht Mut und gibt ordentlich Schwung, die eigenen Einstellungen zu überprüfen. Vor allem aber entlarvt er durch Fakten und Wissen die angst machende Taktik von Regierungen und Konzernen, die uns nach wie vor weismachen wollen, dass wir unseren Strombedarf nur auf die derzeitige Weise decken können, anstelle das Notwendige und einzig Richtige zu tun: Die Erforschung verbesserter Speicherkapazitäten und den weiteren Ausbau der regenerativen Energien voranzutreiben.

Ein wichtiges, fundiertes, informatives Buch, das mit vielen falschen Annahmen aufräumt.

Einfach lesen!
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am 15. September 2014
Es hat mich beeindruckt, wie der Autor auf nur etwa 200 Seiten einen verständlichen und spannenden Überblick über dieses sehr komplexe Thema vermittelt. Gleichzeitig finde ich es gelungen, wie die Sachebene mit persönlichen Erlebnissen und einer klaren Haltung verwoben wird, ohne eine differenzierte Argumentation zu verlieren. Hier wird klar und mit technischem Sachverstand aufgezeigt, welche Entwicklungen bereits vollzogen sind und welche großen Herausforderungen noch gemeistert werden müssen. Auch wenn ein biografisch begründeter leichter inhaltlicher Schwerpunkt im Bereich Solarenergie zu erkennen ist, werden alle relevanten Technologien und Innovationen diskutiert.

Da ich mich selbst seit einiger Zeit mit dem Thema erneuerbare Energien bzw. der Energiewende intensiver beschäftige, hat mir dieses Buch viele wertvolle zusätzliche Informationen vermittelt und Denkanstöße gegeben. In diesem Buch wurde mir außerdem deutlich, welche Perspektiven sich auch beruflich in dieser Branche ergeben könnten (auch wenn der Autor diese nicht explizit aufzeigt). Danke für dieses Buch!
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am 10. August 2014
Die Energiewende ist eines der meist diskutierten gesellschaftlichen Projekte der 2000er Jahre. Roger Hackstock war mehr als zehn Jahre lang Geschäftsführer des österreichischen Solar-Branchenverbandes und hat in diesem Buch seine Gedanken und Forderungen aufgeschrieben, wie eine erfolgreiche Energiewende geschafft werden kann.

Er beginnt sein Buch mit der Beschreibung des Klimawandels und des Ende des Ölzeitalters. Danach folgt ein Kapitel über die unrühmliche Rolle der Energiekonzerne bei der Energiewende. Es folgt ein kurzer Abriss über die Geschichte der erneuerbaren Energien und ein Ausblick, was die Erneuerbaren in der Zukunft zu leisten imstande sind und wie die Gesellschaft hierfür die richtigen Weichen stellen kann.

Der Autor schreibt sehr flüssig und lässt immer wieder persönliche Erlebnisse, Zahlen und Daten oder gute Beispiele einfließen. Im Anhang findet sich eine umfangreiche Literaturliste. Leider verzichtet er aber auf ein Glossar. Bei den vielen Beispielen, die er aufzeigt, wären meiner Meinung nach auch Grafiken und Bilder wichtig gewesen.

Das Buch ist ein Plädoyer für die Energiewende, ist aber mir teilweise zu enthusiastisch und zu wenig argumentativ geschrieben, denn an einigen Stellen kratzt es nur an der Oberfläche der Diskussion. Alles in allem halte ich es aber doch für lesenswert.
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am 9. Februar 2015
Der Autor ist der ehemalige Vorstand des Interessenverbandes der erneuerbaren Energien in Österreich. Von daher unterstellt man dem Autor ein gewisses Maß an Subjektivität. Jedoch argumentiert der Verfasser durchausobjektiv und keineswegs einseitig. So gesteht er auch den konventionellen Energien durchaus eine Berechtigung im Energieversorgungssystem zu. Jedoch nur als Brückentechnologie bis die Erneuerbaren Energien deren Aufgaben übernehmen können. Es ist dabei absolut keine unrealistische ideologisch eingefärbte Positivdarstellung der erneuerbaren Energien. Die Problematiken der Energiewende werden angesprochen und benannt. Was mir gut gefällt ist, dass der Autor immer wieder das Ziel in den Fokus stellt einer grünen nachhaltigen Energieversorgung ohne Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. r ist der langjährige ehemalige des österreichischen
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am 23. Februar 2014
Respekt! So wird es eine Energiewende geben! (und ich verstehe endlich was darunter verstanden wird ;-)
Ich habe selten ein ernstes Thema zu lesen bekommen, das derartig spannend, kompetent und überzeugend aufbereitet war! Konnte das Buch nicht aus der Hand geben, bis zum Schluss.
Da in der öffentlichen Wahrnehmung die Energiewende primär von Personen (re)präsentiert wird, die vor allem fundamentalistisch an anderen Wahrheiten interessiert sind, ist es hier absolut erfrischend, das Thema von jemandem aufbereitet zu bekommen, der die Vielfalt an Facetten versteht und verständlich darstellen kann.
Die Wechselwirkungen von Technik, Wirtschaft, Gesellschaft und Ökologie werden verwoben, die Gründe für den Status Quo werden historisch eingeordnet. Der Mann hat schon viel erlebt. Am Besten ist aber der vermittelte Pragmatismus: Endlich kein Weltverbesserer, der alle wahnsinnig macht mit einer idealisierten, naiven Problemsicht, sondern ein Mensch mit Ideen, Visionen und einem Ziel, der die Lösungen vor Augen hat. Aufrüttelnd, ansteckend, selbst auch was zu tun. Danke.
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am 28. Juli 2014
Sehr interessantes Buch, dass man am liebsten gar nicht weglegt, sondern in einem auslesen möchte. Gut und sehr verständlich geschrieben, dass zum nachmachen und mitmachen bei der Energiewende animiert. Unterlegt mit diversen Zahlen wird so manches deutlich.
Es wirft ein Licht, auf Details, die sonst im Dunkeln bleiben.

Ich würde es sofort wieder kaufen.
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TOP 1000 REZENSENTam 7. März 2014
Das Thema Energiewende...gerne verschließen wir uns davor, doch hier spricht ein Experte und er versteht sein Fach, garantiert!
Ein lohnendes Buch, welches mit Wissen, Hintergründen, Offenheit und Vorschlägen trumpft!

Inhalt / Beschreibung:
"Kulturschock Energiewende: Der Sprung in die Zukunft.Die Energiewende hat schon begonnen. Tausende Bürger und Gemeinden erzeugen Energie vor ihrer Haustür aus Wasser, Wind, Sonne und Biomasse. Sie schließen sich in Genossenschaften zusammen, errichten Solar- oder Windparks. Die Versorgung mit Energie aus erneuerbaren Quellen hat heute eine Größenordnung erreicht, die für Konzerne zum Problem wird. Überall im Land entstehen viele kleine Kraftwerke, deren Einnahmen nicht in die Kassen der traditionellen Energieversorger fließen. Das Ziel der neuen Konkurrenz ist überdies nicht maximale Rendite, sondern der größte Nutzen für die Bevölkerung und die regionale Wirtschaft. Die Zeit drängt: Es braucht einen Plan für die großflächige Umsetzung der Energiewende. Lokale Initiativen und Kleinversorger müssen zu einen Gesamtkonzept zusammengefasst werden, auch neue Technologien und neue Regeln für die Energiewirtschaft sind erforderlich. Was braucht es, um die Versorgung mit Öko-Strom und -Wärme rund um die Uhr zu gewährleisten? Wie funktioniert der Transport, wie die Speicherung der Überschüsse? Wird Energie dann teuer? Anhand vieler persönlicher Erlebnisse und Erfahrungen schildert der Autor die Entwicklung umweltfreundlicher Energien seit den 1970er-Jahren und gibt einen spannenden Ausblick auf das kommende Jahrzehnt, in dem die Energiewende konkret wird."

Meiung:
Dieses Buch zeigt uns schonungslos den Ist-Zustand unserer Ressourcen und die Schwierigkeiten mit der Lobby und der Politik. Das Gelesene geht nahe oder wird gar zum Aufreger. Offen, ehrlich und schonungslos erläutert der Autot hier die Fakten, den Ist-Zustand, die Moral und die Möglichkeiten, aber auch die Schwierigkeiten, Versäumnisse und Tücken. Der Autor durchkämmt das gesamte Spektrum, welches das Thema mit sich bringt und glänzt mit Erfahrung und Wissen. Pluspunkt ist, dass der Autor in Sachbuchmanier aber in verständlicher Sprache den Leser erreicht und das Wissen wiedergibt!

Zwischenzeitlich habe ich mich gefragt, auf welchem Widerstand dieses Sachbuch eventuell gestoßen sein könnte, und ob der Autor je Zweifel oder Ängste an und mit seinem Werk hatte. Denn hier werden alle Karten offen gelegt und der Leser darf sich selbst ein Bild schaffen und auch das eigene Verhalten überdenken.

Der Autor:
"Dipl.-Ing. Roger Hackstock, geboren 1963, Studium der Elektrotechnik, Schwerpunkt Umwelttechnik, an der TU Wien. Von 2002 bis 2013 Geschäftsführer des Branchenverbandes Austria Solar. Mit dem ersten solaren, nur bei Sonnenlicht sichtbaren Jahresbericht sorgte er 2012 in der Werbebranche weltweit für Aufsehen. Seit 2013 Mitglied im europäischen Energiewirtschafts-Think-Tank Energy Academy und freiberuflicher Energiepolitik-Berater."

Fazit:
Kenntnisreich, Informativ und sehr facettenreich dargestellt. Eine absolute Leseempfehlung für jenige, die sich mit dem Thema befassen möchten!
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am 13. Juni 2014
Das Buch gibt einen guten Überblick über die (historischen) Entwicklungen und ist unterhaltsam geschrieben. Empfehlenswert - nicht nur für Leute, die im Energiebereich tätig sind!
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am 15. Mai 2014
Die Energiewende hat schon begonnen und schreitet rasant voran. Der Autor Ingenieur Roger Hackstock war von 2002 bis 2013 Geschäftsführer des Branchenverbandes Austria Solar und arbeitet heute u. a. als freiberuflicher Energiepolitik-Berater.
In seinen Buch veranschaulicht er auf verständliche Weise das Thema welches zwar in aller Munde ist doch so richtig was dafür tun fällt den meisten schwer.
Offen und schonungslos zieht er Bilanz wie mit den schwindenden Energie- Ressourcen die letzten Jahre gehaushaltet wurde. Was die wetterkapriolen der letzten Jahre mit unserem Planeten machen und welche Rolle die Politik dabei spielt alles wird fachlich fundiert durchleuchtet und für Otto Normal Bürger verständlich erläutert.
Der Hauptaugenmerk liegt bei den erneuerbaren Energien und wie wichtig es ist sie weiter auszubauen um endlich unabhängig von Kohle, Erdgas, Öl und Atomstrom zu werden.
Ob dies nun in Biomasse, Solarenergie oder Windkraft geschieht hängt vom jeweiligen Standpunkt ab, wichtig ist nur es muss etwas geschehen und jeder Einzelne hat die Verantwortung für sich und die nachfolgenden Generationen zu handeln. Egal ob im Kleinen bewusster den Energieverbrauch zu drosseln oder autarke Energieformen wie Solarzellen oder genossenschaftliche Zusammenschlüsse.
Ein wirklich aufschlussreiches Buch welches nicht staubtrocken daher kommt und durch sein fundiertes fachliches Wissen glänzt. Ich kann dieses Buch wirkliche jeden empfehlen der sich mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzen und informieren will
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