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am 8. März 2014
Viele Menschen kennen von ihrem Urlaub her verschiedene Regionen des Mittelmeeres. Viele sind – zumindest in der Schule – in einen Kontakt mit dem klassischen Griechenland und dem Römischen Reich gekommen. Doch bestimmt haben sich nur wenige mit der spannenden und vielfältigen Geschichte des ganzen Raumes befasst.

Das monumentale Werk von Abulafia gibt einem diese Möglichkeit. Dabei spannt er einen atemberaubend weiten Bogen von den ersten steinzeitlichen Bewohnern Kretas bis zu den jüngsten europäischen Integrationsbemühungen. Abulafia unterteilt diesen Zeitraum von immerhin mehr als 24.000 Jahren in fünf Phasen, in denen dieser Raum auf ökonomischem und politischem Gebiet mal stärker, mal geringer zu einem einzigen Raum integriert wurde. Dabei stellt er heraus, dass sich Städte und Gemeinschaften, in denen und zwischen denen ein reger kultureller und wirtschaftlicher Austausch stattfand, sich am vitalsten entwickelten. Statt nach einer Einheit dieser Region zu suchen, betont er die ethnische, sprachliche, religiöse und politische Vielfalt, die diese Region vielleicht mehr als irgendeine andere in der Welt auszeichnet, die immer äußeren Einflüssen ausgesetzt war und sich dabei stets im Wandel befand.

Das Buch erzählt die Geschichte einer unsere Kultur prägenden Region auf spannende und gut verständliche Weise und verbindet einen flott-flüssigen Schreibstil mit großer, kenntnisreicher Gelehrsamkeit. Es belehrt nicht nur, sondern unterhält auch, denn es erzählt eben nicht nur Geschichte, sondern auch viele, viele Geschichten, mal blutrünstig, mal lustvoll, mal barbarisch, mal voller Zivilisiertheit. Es wird deutlich: Imperien kommen und gehen, das Meer aber bleibt.
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am 28. Dezember 2015
Zu Beginn schreibt David Abulafia, er möchte mit dem Buch eine Geschichte der Menschen, die das Mittelmeer befuhren und an seinen Küsten in Hafenstädten oder auf den Inseln lebten, schreiben. „Farbig lässt er die Geschichte der großen Hafenstädte – Alexandria, Saloniki, Triest – wiederauferstehen, berichtet von deren Einwohnern, dem Warenaustausch und den Handelswegen, die das große Meer durchzogen.“, so wird geworben. Stattdessen ist es dann aber doch nur eine Aufreihung von Kriegen und Schlachten, wie man sie schon oft gelesen hat. Im Grunde eine Geschichtsdarstellung, wie sie längst aus der Mode gekommen ist. Ausführlich werden die berühmte Schlacht bei Salamis, die punischen Kriege, die Kreuzzüge usw. dargestellt und gerade nicht die Geschichte der Menschen dahinter. Das wäre soweit noch in Ordnung, wenn das jeweils in den „mediterranen“ Zusammenhang gesetzt worden wäre. Ich dachte, darum geht es auch in dem Werk, das Mittelmeer als Einheit zu begreifen oder als Platz, auf dem sich Kulturen treffen. Die jeweiligen Geschichtsereignisse werden aber letztlich losgelöst erzählt. Ich konnte zudem leider auch keinen „farbigen“ Schreibstil feststellen, der die Epochen vor dem geistigen Auge auferstehen lässt. Dennoch drei Sterne, weil das Buch im Grunde nicht schlecht ist. Es hat meine Erwartungen, die vom Verlag und vom Autor geweckt wurden, nicht erfüllt hat. Es ist am Ende ein ganz klassisches Geschichtswerk, als solches detailliert, umfassend, detailgetreu.
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In seiner "Biographie" des Mittelmeeres zeichnet David Abulafia die Geschichte des Mittelmeeres anhand von thematisch gegliederten Episoden nach, welche einzelne Völker oder Regionen in den Mittelpunkt stellen. So entsteht ein vielschichtiges Gesamtpanorama dieses Kultur- und Wirtschaftsraumes. Im Grundsatz wählt der Autor dafür eine chronologische Vorgehensweise, indem er das Buch in fünf "mediterrane Zeitalter" untergliedert. Um der nicht zu leugnenden Komplexität gerecht zu werden, kommt er dabei jedoch nicht umhin, in den einzelnen Teilen des Bandes zeitliche Überschneidungen zwischen den einzelnen Kapiteln zuzulassen. Denn auch wenn viele Entwicklungen oder Entscheidungen in bestimmten Gebieten um das Mittelmeer andere Anrainerregionen beeinflussten oder direkt betrafen, so ist dennoch beim Lesen des Buches zu beobachten, dass es nicht die eine Geschichte des Mittelmeerraumes gibt. Denn viel zu häufig liefen Prozesse in den einzelnen Mittelmeerregionen eben nicht gleichförmig ab. Dies führt dazu, dass David Abulafia sich in den meisten Kapiteln auf eine bis zwei Regionen konzentriert, welche die Entwicklung im entsprechenden Zeitraum am besten erklärt.

Damit ist diese Biografie des Mittelmeers vor allem ein Buch der Geschichten. Denn es geht darin nicht primär um irgendwelche strukturellen Entwicklungen, sondern um die "Menschen, die dieses Meer befuhren und an seinen Küsten in Hafenstädten oder auf Inseln lebten". Das Mittelmeer selbst ist dabei lediglich der geografische "Ankerpunkt". Auf diese Weise lebt das Buch von vielen größeren oder kleineren "Geschichten" wie jener von Ibn Dschubair, der im 12. Jahrhundert nach Christus auf seiner Pilgerreise nach Mekka zahlreiche maritime Reiseindrücke sammeln konnte, oder eines Mannes namens Sabbatai, welcher in den osmanischen Teilen des Mittelmeeres zunächst als "König der Juden" auftrat, bis er schließlich mehr oder weniger freiwillig zum Islam konvertierte.

So spannend und abwechslungsreich es ist, auf diese Art und Weise von der iberischen Halbinsel nach Griechenland oder von der afrikanischen zur asiatischen Küste zu wandern, so sehr verlangt dies vom Leser eine hohe Flexibilität, da David Abulafia eben darauf verzichtet, die größeren Zusammenhänge herauszuarbeiten. Nicht selten gerät der Leser damit in Gefahr, sich in dem tausendseitigen Band zu verlieren. Auf der anderen Seite kann er sich jedoch einfach auch im wahrsten Sinne des Wortes durch das Mittelmeer "treiben" lassen, an verschiedenen Orten verweilen, um dann mit den daraus gewonnenen Eindrücken die Reise durch das "Große Meer" fortsetzen.

Fazit: Ein "Geschichten"-Buch, mit dem der Leser sich durch die wechselvolle Geschichte der Mittelmeerregion "treiben" lassen kann. Auch wenn der Autor David Abulafia das große Ganze teilweise aus dem Blick verliert, so ist das Buch dennoch ein wunderbares "Lesebuch", welches die facettenreiche Geschichte des Mittelmeerraumes anhand von verschiedenen Fallbeispielen und Einzelschicksalen veranschaulicht.
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Das Mittelmeer – man badet gern darin, aber weiß man, was dieser Kulturraum Geschichtliches zu bieten hat? Vielleicht hat man eine ungefähre Vorstellung, aber so detailliert und spannend, wie ich es gelesen habe, so kann sich das sicher kaum jemand vorstellen.

Inhalt und Gliederung:
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Vorwort
Einleitung: Ein Meer mit vielen Namen

Teil 1: Das Erste Mediterrane Zeitalter 22 000 bis 1 000 v. Chr.
umfasst 4 Kapitel

Teil 2: Das Zweite Mediterrane Zeitalter 1 000 v. Chr. Bis 600 n. Chr.
Umfasst 10 Kapitel

Teil 3: Das Dritte Mediterrane Zeitalter 600 bis 1350
Umfasst 8 Kapitel

Teil 4: Das Vierte Mediterrane Zeitalter 1350 bis 1830
Umfasst 9 Kapitel

Teil 5: Das Fünfte Mediterrane Zeitalter 1830 bis 2010

Schluss: Übers Meer

Das Buch kann man verstehen als romanhafte Biografie eines Lebensraumes und seiner Menschen – so kam es für mich rüber. Ich habe es verstanden als Sachbuch irgendwie und vor allem aber als lehrreiche Biografie, die mir auf unterhaltsame Art und Weise Informationen an die Hand gibt, wenn ich mich damit befasse und darauf einlasse.

Das Buch umfasst mehr als 900 Seiten, aber man muss sich keinesfalls davor fürchten, weil es durchweg Spannung bietet und flüssig zu lesen ist. Für mich gab es keine langatmigen Stellen und ich habe das Buch schwer aus der Hand legen können. Eigentlich dachte ich, als ich begann zu lesen, dass es ein Buch ist, welches man neben anderen Büchern immer mal wieder zur Hand nimmt, um ein Kapitel zu lesen – weit gefehlt …. Ich habe die anderen Bücher zur Seite gelegt, weil ich fasziniert war von der Schreibweise – von der Art, wie der Autor seine Idee umgesetzt hat und die Informationen an den Leser bringt.

Da es nicht „nur“ eine Aneinanderreihung von Tatsachen zu den Landschaften und diesem Lebensraum ist, sondern auch sehr viele Informationen bereit hält zu den Menschen, die diesen Raum bevölkern oder mit deren Entdeckung in Zusammenhang stehen – kann man sich denken, dass die Geschichte abwechslungsreich ist – so ist es auch wirklich.

Dieses Buch ist eindeutig beeindruckend und es hat mich fasziniert, ich denke, dass dies ein Buch ist, welches in ein paar Jahren noch einmal lesen könnte, was bei mir nicht oft vorkommt.

Kurze Leseprobe zum Schluss:
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Für Christen, die das Geschehen mit Interesse verfolgten, hatten diese Ereignisse eine ganz andere Bedeutung: »Gott allein weiß, ob er das Mittel zur Bekehrung dieser halsstarrigen Generation sein kann. Das Interesse christlicher Kaufleute an der wachsenden Unruhe unter
den Juden des östlichen Mittelmeerraums (die bald auch nach Italien hinübersprang) lässt sich leichter verstehen, wenn wir den Wurzeln der sabbatianischen Bewegung nachgehen. Die Art und Weise, wie Sabbatai sich als Messias darstellte, der die Macht und die Autorität besaß, das alte Gesetz in Teilen außer Kraft zu setzen, erinnert an die Darstellung
des Jesus von Nazareth in den Evangelien. Der junge Sabbatai hatte über die Geschäftsbeziehungen seines Vaters Kontakt zu englischen und anderen christlichen Kaufleuten in Smyrna. Unter ihnen hatten sich apokalyptische Vorstellungen ausgebreitet, denn in den 1640er Jahren war England ein Ort religiöser Gärung, und enthusiastische protestantische Sekten rangen um ihre Positionen, wobei einige auch eigene apokalyptische Ideen vertraten (gegen die Oliver Cromwell keineswegs immun war). Diese Sekten lasen ihr Altes Testament sehr genau und achteten dabei besonders auf Passagen, die angeblich die Wiederkehr Christi prophezeiten. Zu diesen Sekten gehörten auch die Quintomonarchisten, Vorläufer der Quäker, deren Ursprünge gleichfalls stark von apokalyptischen Erwartungen geprägt waren. Eine weitere Bewegung, die christliche Kaufleute und indirekt auch Sabbatai Zwi beeinflusste, war die der Rosenkreuzer – ein abstruses, mit Elementen der Alchimie angereichertes Denksystem, das sich im frühen 17. Jahrhundert über Druckwerke ausbreitete. Die Ursprünge dieser Bewegung lagen in dem vom Dreißigjährigen Krieg verwüsteten Deutschland, doch sie zog Gelehrte in ganz Nordeuropa an.

Man muss sich schon auf die Lektüre einlassen, sie ist nicht unbedingt als locker und leicht zu bezeichnen, sie ist vielmehr anspruchsvoll und inhaltsgeladen, aber wenn man sich darauf einlässt, dann gibt einem der Inhalt alles zurück.

Das Buch beinhaltet immer wieder schwarz/weiß Abbildungen von Karten, die zeigen, von welchem Gebiet die Rede ist und es gibt im Buch zwei Einschübe mit zahlreichen Farbabbildungen, die sehr aussagekräftig sind und die Texte bildhaft untermalen.

Ich finde die Herangehensweise gut, dass man chronologisch an das Mittelmeer und seine Menschen herangeführt wird, und die Texte uns bis in unsere heutige Zeit führen. Eine eindrucksvollere Darstellung, die ebenso bildhaft wie komplex ist, habe ich echt noch nicht zu dieser Thematik entdeckt.

Obwohl das Buch ein geschichtliches ist und als Sachbuch bezeichnet werden kann, weil es auf Tatsachen beruht, ist es romanhaft geschrieben und doch aber nicht fiktiv, also ein perfekter Spagat und die historischen Daten werden kurzweilig und spannend verpackt vermittelt. So eigne ich mir Wissen gern an !!!
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Das faszinierende an diesem Buch ist für mich, dass der Autor nicht die einzelnen Mittelmeerländer zum Gegenstand seiner Beobachtungen macht, sondern tatsächlich schaut, was sich auf dem Mittelmeer und den angrenzenden Hafenstädten in der Geschichte getan hat.

Er teilt dazu die Geschichte in fünf wesentliche Kapitel, beginnt 22 000 v. Chr. und endet im Euro- und zugleich Internetzeitalter 2010.

Beeindruckend sind die abgebildeten Fundstücke im Buch. Egal ob die Totenmaske aus Mykene (um 1500 v. Chr.) oder das Modell eines phönizischen Schiffes als Lampe gebaut, alle diese Fundstücke zeugen von der sehr reichen, aber doch auch sehr abwechslungsreichen Geschichte des Mittelmeeres, das schon immer zwei Welten voneinander trennte, auch wenn politische Systeme dies hin und wieder anders vorgegaukelt haben.

Prof Abulafia erzählt dicht an Geschichtsdaten, aber doch gut lesbar und unterhaltsam, was bei solchen kompakten Werken leider nicht immer der Fall ist. Bei diesem Autor ist das Werk nicht zu einer Aneinanderreihung von Kriegen und Epidemien geworden. David Abulafia schafft es, die Geschichte zum Leben zu erwecken und genau dies macht diesen Wälzer zum Leseereignis.

Spannend und lehrreich zugleich!
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am 9. Januar 2014
Dieses Buch als ein Sachbuch zu bezeichnen täte ihm Unrecht. Zu unterhaltsam und spannend liest sich das gleichzeitig lehrreiche Werk. Für mich beste Unterhaltung, hervorragend recherchiert. So macht Wissenserwerb Spaß. Für mich ein überragender Lesegenuss.
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TOP 500 REZENSENTam 6. Mai 2016
Ich liebe Geschichtsbücher die einen Überblick über große Zusammenhänge bieten und das ist Abulafia zweifellos geglückt. Die Geschichte der einzelnen Länder kennt man ja schon, aber die Parallelen verschiedener Zeiten und die Zwänge der Geographie werden erst bei Abulafia sichtbar. Besonders der Wechsel der Zeitalter, in denen das Mittelmeer vereint war (Römer) oder in Nord und Süd gespalten war (Griechen - Phönizier; Europäer - islamische Kalifat) regt doch sehr zum Denken an. In welches Zeitalter kommen wir jetzt? Schottet sich die EU vom Süden ab oder wird sie die Mittelmeerregion wieder vereinen?
R Opelt, Autor von "Die Legionen des Varus"
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am 26. November 2014
Sehr interessantes Geschichtsbuch. Der Ansatz, die Geschichte der Anrainergebiete, -staaten und -städte aus dem Blickwinkel des Meeres zu beschreiben, vermittelt die Einsicht in bisher unbekannte Zusammenhänge. Flott geschrieben, allerdings rutscht dem Autor hin und wieder eine überhebliche Formulierung raus.
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am 25. Januar 2014
Wer sich für das Mittelmeer interessiert findet hier ein spannendes und Detailliertes Buch über die Geschichte des gesamten Mittelmeeres. In Ergänzung zu anderen Büchern über die Seemacht Venedig, Seekriege zB Roger Crowley Entscheidung im Mittelmeer und weitere, ist das Buch als Gesamtübersicht unbedingt empfehlenswert.

Gute Gliederung, übersichtlich - um auch nach Zeiträumen geordnet "durcheinander" zu schmökern.
Ich würde es mir wieder kaufen.
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am 1. September 2014
Dies ist ein großes Buch mit einigen Schwächen, die aber schon im Konzept liegen, das der Autor in seinem Vorwort darlegt. Großartig ist es in der Breite der Darstellung der Geschichte der Menschen, die am und mit dem Mittelmeer gelebt haben. Abulafia schreibt aber keine Sozialgeschichte (und von Braudel grenzt er sich immer wieder ab), sondern er schreibt politische Ereignisgeschichte und Geschichte des Handels auf dem Mittelmeer. Breit ist seine Darstellung durch den Längsschnitt von Urzeiten bis heute. Schmal wird sie, weil die Produktion und die Umstände der Produktion all der Waren über deren Handel er schreibt wenig bis keine Rolle spielen, Dann hätte er auch - wie Braudel - seine geographische Beschränkung auf die Küsten aufheben müssen. Aber davon abgesehen (und von einigen fragwürdigen Einschätzungen - muss man z.B. Alexander "den Großen" wirklich als "Visionär" bezeichnen?) en wunderbares Exemplar faktengesättigter aber dennoch gut lesbarer britischer Geschichtsschreibung.
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