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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 20. Oktober 2014
Nachdem ich das erste Buch über dieses Ermittlerteam gelesen habe und begeistert war musste ich den zweiten Teil auch gleich lesen. "Leider" ist auch dieses Buch wieder super spannend, sodass ich es viel zu schnell durchgelesen habe :-)
Ich hoffe es gibt bald einen dritten Teil denn ich will unbedingt wissen wie/ob es weitergeht!

Von mir gibts eine absolute Kaufempfehlung!!!
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am 16. August 2014
Bei der Notrufzentrale der Berliner Polizei geht ein Anruf ein: Ein Mann berichtet, vor seinem Grab zu stehen, morgen sei sein Todestag. Wenig später ist der Mann tot und er wird nicht der letzte sein, der sein eigenes Grab entdeckt.

Alexander Hartung hat sich bei seinem zweiten Roman um den Kommissar Jan Tommen einen interessanten Fall mit einer gruseligen Ausgangslage einfallen lassen. Mich hat der Roman von der ersten Seite an begeistert – und diese Begeisterung hat mich bis zum Ende nicht los gelassen.

Das liegt vor allem an dem außergewöhnlichen Team, das Jan Tommen um sich geschart hat: Praktikanten und Computergenie Max, den Geldeintreiber und ehemaligen Türsteher Chandu und die recht eigenwillige Rechtsmedizinierin Zoe, die, inklusive Jan, allesamt sehr interessante Persönlichkeiten sind und auf deren Hintergrundgeschichten man gespannt sein kann (ein bisschen davon erfährt man auch in diesem Roman).

Die Erzählweise des Autors gefällt mir gut, sie passt zum Ermittlerteam, das sich mag und schon länger kennt und entsprechend locker miteinander umgeht. Er erzählt anschaulich und nahe an den Charaktern, die man, bis in die Nebenrollen, gut kennen lernt, man fühlt sich mitten im Geschehen. Zudem wird hin und wieder die Perspektive gewechselt, das macht das Geschehen abwechslungsreich und interessant und erhöht die Spannung.

Die Auflösung ist nachvollziehbar. Allerdings gibt es im Verlauf der Geschichte ein paar Logiklücken, die mich allerdings nicht sehr gestört haben, z. B. warum das erste Opfer zu Hause ermordet wurde oder auch die Storyline um eines der Opfer. Gewarnt seien Leser, die den ersten Band noch nicht kennen: Hier wird die Lösung verraten.

Insgesamt ein richtig guter, spannender Roman mit einem interessanten Ermittlerteam, das hoffentlich noch mehr Fälle zu lösen bekommt. Ich bin absolut begeistert und werde auf jeden Fall noch den ersten Band lesen. Von mir gibt es die volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!
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am 4. September 2014
Dieser Krimi ist ganz nach meinem Geschmack. Er ist bis zur letzten Seite spannend, jedoch nicht zu aktion-lastig. Er kommt ohne blutigen Mord und Totschlag aus und man hat die Chance mit zu raten und zu ermitteln. Leider habe ich dieses Buch der Jan-Tommen-Reihe zuerst gelesen. Denn er hat Lust auf mehr gemacht. Das Ende des ersten Teils wird hier jedoch "vorweg" genommen. Ich werde ihn mir trotzdem holen, denn die Reihe macht Lust auf mehr!
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am 9. März 2015
Alexander Hartung schreibt Bestseller.
Punkt.
Über 200 fünf Sterne Bewertungen auf Amazon beweisen das.
Nach dem Genuss vono "vor deinem Grab" steht fest, ich werde wohl kein weiteres Buch des Autors lesen.

Vor deinem Grab wurde mir auf Kindle Unlimited vorgeschlagen. Klappentext und Prolog machten Lust auf mehr. Das Buch landete auf meinem Kindle und ich fing an zu lesen.
Schnell machte sich Ernüchterung breit.

Lesen ist eine Sache, die jeder für sich individuell erlebt. Nur weil ich das Buch nicht mag, heißt es nicht, dass andere es nicht gut finden dürfen. Oder das es an sich schlecht ist. Jeder hat einen anderen Geschmack. Ich bitte deshalb jeden von Euch, der dass hier liest, meine Meinung genauso so zu akzeptieren, wie ich Eure akzeptiere. Ich werde jetzt begründen, warum ich das Buch nicht mochte. Das geht nicht, ohne Teile des Inhalts zu besprechen. Die Rezension ist nicht zu 100% Spoilerfrei, aber ich werde nichts über den Fall verraten. Keine Sorge.

Die Einordnung:
Zunächst fiel es mir schwer einzuordnen, was ich lese.
Auf der einen Seite haben wir die total überzeichneten Figuren, die mich eher an cosy crime und Lokalkrimis denken lassen.
Auf der anderen Seite versucht der Autor mit Fäkalsprache, Prollogehabe und Gewalt dem ganzen einen Hard Boiled Anstrich zu verpassen.
Das in Kombination war mir dann doch zu seltsam.
Weil beides nicht gerade das Gelbe vom Ei war.

Die Figuren:

Schon die Figur des Jan Tommen war für mich ein Problem.
Der Autor will, dass wir ihn mögen. Er ist einfach so eine Art Durchschnittstype. Er kann nicht gut mit moderner Technik und mit Frauen. Trifft sich mit seinen Kumpels zum Flammkuchenessen, um über den aktuellen Fall zu philosophieren und hat immer einen lockeren Spruch parat.
Leider reicht mir das nicht. Von allen "Bullen mit Problemen" war Jan irgendwie farblos. Ich konnte während des gesamten Buchs keine Verbindung zu ihm aufbauen. Wäre er erschossen worden oder von einer Brücke gefallen, es wäre mir egal gewesen. Ich hatte zwar Emotionen ihn betreffend, aber die waren alle negativ behaftet.

Auch sein Team, was im Klappentext als "unkonventionell" beschrieben wird, konnte bei mir nicht punkten.
Dieses Team ist eine Menagerie aus Leuten von denen einer reichen würde, um dem Plot würze zu verleihen. Alle auf einen Haufen, waren für mich zu viel des Guten.
Ein Teenager-Hacker-Praktikant, dem einfach mal Zugriff auf grad alles gewährt wird? Eine Gerichtsmedizinerin mit Psychoknacks, die Informanten zur Begrüßung die Faust ins Gesicht rammt? Und Chandu. Meine Güte Chandu. Gut, ich gebe zu, ich hab Teils 1 nicht gelesen und vielleicht hab ich was Wichtiges nicht mitbekommen. Aber ich dachte immer, dass Polizeiinformanten/Spitzel und so, heimlich für die Polizei arbeiten. Aber Chandu ist eher sowas wie eine Einmann-Armee, der Jan auch mal zur Zeugenbefragung begleitet.
Unterm Strich waren mir die Figuren zu überspitzt und übertrieben, jede von ihnen erfüllte gewisse Klischees und so konnte ich wenig entdecken, was sie für mich einnehmen konnte.

Gewalt vs. Slapstick

Das Buch war eine seltsame Mischung aus beidem.
Während Chandu gerne mal mit der Faust nicht nur an Türen klopft, steht auf der anderen Seite das manchmal dilettantische Verhalten der Polizei.

Ich gebe hier ein Beispiel:

Ein zweiter Mann findet seinen Namen auf einem Kreuz. Die Polizei geht ab jetzt von einem Serientäter aus. Der Mann wird unter Polizeischutz gestellt. Dieser Polizeischutz besteht aus zwei Beamten und auch hier wird der Autor nicht müde, sie zu überzeichnen. Der Ältere der beiden Männer ist ein fetter Donutfresser, der seine Wampe fast nicht mehr hinters Steuer bekommt und weder rennen noch schießen kann. (O-Ton aus dem Buch). Der jüngere Kollege ist ein Teenager, der gerade Ausbildung macht. Okay wow ... ich würd mich so sicher fühlen, wenn die zwei mich bewachen würden. Was die Berliner Polizei jetzt dazu bewegt genau die beiden Koryphäen das nächste mögliche Opfer eines Serientäters zu bewachen, keine Ahnung.
Es kommt, wie es kommen muss, mitten in der Nacht beobachtet Junior etwas Verdächtiges.
Kommt es zum Zugriff?
Nein! Zuerst wird darüber diskutiert, dass da nix ist und das der Mann "bestimmt nur Scheißen" ist. Trotzdem versucht man ihn über Funk zu erreichen. Nichts. Und das obwohl das mögliche Opfer vorher "jeden Furz" durchgegeben hat. Also Zugriff? Nein. Wieder folgt eine Diskussion, in der man sich über das mögliche Opfer lustig macht. (Ganz im Ernst, hätte ich meinen Namen auf einem Kreuz vor einem offenen Grab gefunden, mir würde der Arsch auch auf Grundeis gehen). Die Szene zieht sich weiter hin und ich war so geladen ... ich wollte in den Kindle beißen. Es war so offensichtlich, was im Haus passiert. Das hat mich beim lesen richtig aggresiv gemacht.
Warum macht der Autor sowas?
Soll es mich beim lesen auf die Palme bringen, weil alle so aggieren, als hätten sie nicht mehr alle Kroketten in der Friteuse?
Oder soll das witzig sein?
Wenn ja, dann ist das nicht meine Art von Humor. :)

Das Spiel mit den Vorurteilen:
Was mich auch auf die Palme gebracht hat, war die Piefigkeit des Romans.
Kein Vorurteil, kein Allgemeinplatz ist zu ausgelatscht, als das man ihn nicht nochmal bringen könnte.
Am stärksten hatte ich dieses Gefühl, als Jan und Chandu, Anfang des Buchs zu einem plastischen Chirurgen fahren, um den Mann zu verhören.
Der Autor formuliert dieses Zusammentreffen so wertend, dass ich als Leser keine Chance habe mir selbst ein Bild von der betreffenden Person und ihrem Umfeld zu machen. Der Autor wertet für mich. Und der Herr Doktor kommt nicht gut weg.
Schon die Beschreibung der Praxis von Innen und Außen macht deutlich, dass kein gutes Haar an dem Zeugen gelassen wird. Die Einrichtung wird nicht groß beschrieben, sondern gleich als "protzig" abgestempelt. Hinter der Empfangstheke sitzt (obligatorisch) eine Wasserstoffblondine, mit entsprechenden Argumenten und es wird verdeutlicht, dass sie diesen Job nicht durch ihren Intellekt bekommen hat.
Jan und Chandu laufen da also auf und spulen ihre Prollonummer ab. Das war so forciert und unntötig, ich hatte richtigen Ekel vor so einem Verhalten (und ich hab schon einige Bücher mit krassen Bullen gelesen)
Die Zwei platzen also einfach mal so in eine Patientengespräch und unterbrechen die Behandlung einer Frau. Die wird dann so charakterisiert, dass man von ihren Ringen auf ihren Reichtum schließt. Reichtum ist BÖSE, also muss die Frau angeprollt werden. "Schieb ab ... der Onkel Doktor kann sich auch später um deine Hupen kümmern."
Wer auf sowas steht ... bitte schön.
Ich hab mich dann mal dezent für Chandu fremdgeschämt, der das Niveau des Textes erfolgreich immer weiter gedrückt hat.
Der Herr Doktor ist sichtlich empört, also bekommt er sowohl von Jan als auch von Chandu noch eine weitere Portion Proll. Aber er ist ja ein reicher Besserverdiener und deshalb ja eh in Jans fachkundigen Augen ein scheiß Choleriker der seine Frau schlägt und passt so prima ins Gesamtkonzept des Buches.

Fazit:
Was gut begann endete recht böse.
Weder die Figuren, noch der Erzählstil und der Prollohumor konnten bei mir punkten.
2/5 Sternen.
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am 18. August 2016
War sehr gespannt auf den zweiten Teil mit Jan Tommen, weil manchmal die Fortsetzungen von so Buchreihen im Gegensatz zum ersten Band total langweilig sind. Hier wurde das zum Glück nicht bestätigt! Dieser zweite Band ist mindestens genauso spannend und mitreisend wie sein Vorgänger, ich würde sogar behaupten der Autor hat nochmal eine Schippe drauf gepackt! Die Story spielt wieder in Berlin und man trifft natürlich die alten Bekannten aus Band 1 wieder. Neben Jan Tommen sind natürlich sein Freund und Computerfreak Max, die leicht verrückte Forensikerin Zoe und Geldeintreiber Chandu wieder mit von der Partie. Das Buch beginnt mit einem spannenden Prolog und schon ab diesem Moment wusste ich, dass wird wieder ein geniales Buch! Also habe ich mich etwas bequemer hingesetzt und habe weitergelesen und die Welt um mich herum total vergessen. Die Story reist einen vom ersten Augenblick an mit und man muss einfach wissen was weiter passiert, weil alles so genial spannend ist! Es kommt an keinem Punkt Langeweile auf und man kann wirklich super bis zum Ende mitfiebern. Alles in allem ist es wieder ein mega gelungener Thriller von einem tollen, kreativen deutschen Autor! Wieder eine absolute Kaufempfehlung und ein muss für alle die Band 1 schon gelesen haben und ihn mochten! Also Leute greift zu, es lohnt sich!
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. September 2015
Allein die Zusammenstellung der Truppe ist vermutlich in keinem Kommissariat Deutschlands möglich - was aber vielleicht zu erwägen wäre. Nein, dieser dauerhaft flappsige Ton nervt dann doch ein wenig. Wie im ersten Buch sind auch hier Schreibfehler in auffälliger Anzahl zu finden, was ich persönlich als störend empfinde. Als dann noch der Nachname des Kommissars verwechselt wurde und dieser plötzlich Quast hießt, was aber der Nachname des nächsten Opfers war, hatte ich das Gefühl, ein unter starkem Zeitdruck geschriebenes Buch zu lesen. Die Story entbehrt nicht einer gewissen Spannung. Es ist aber ein Krimi, den man - ohne zu zögern - aus der Hand legen kann.....und erst Tage später weiterliest.
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am 20. Oktober 2014
Ich erspare mir hier eine Inhaltsangabe, denn ich selber finde es beim Lesen der Bewertungen immer wieder blöd, wenn diese dort steht. Denn ich möchte ja die Meinung des Lesers wissen. Das war mein erstes Buch von Alexander Hartung, aber auf keinen Fall das Letzte. Unwahrscheinlich spannend geschrieben und zugleich eine kumpelhafte, coole Sprache im Ermittlerteam rund um Jan Tommen. Dieses Team besteht aus einer interessanten Mischung von Menschen, die aber genial zusammen arbeiten. Ich habe mir dieses Buch gekauft und in meinem zehntägigen Urlaub durchgelesen. Und das ist ein wirklich sehr gutes Kompliment für ein Buch. Also ich kann es nur jedem empfehlen. Daumenhoch :)
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am 26. September 2014
Ich habe zwar den vorherigen Jan-Tommen-Thriller nicht gelesen (d.h. noch nicht), aber da hier auf vorherige Ereignisse eingegangen wird, so dass auch der "unwissende" Leser aufgeklärt wird, fiel es mir nicht schwer mich im Buch zurecht zu finden.

"Vor deinem Grab" ist sehr spannend, gespickt mit einer guten Portion herben Humor, überzeugenden Charakteren und einer nervenaufreibender Mörderjagd, die am Ende noch einmal richtig an Fahrt aufnimmt. Dazu kommt noch, dass der Autor einen hervorragenden Schreibstil hat, der das Lesen flüssig und leicht machte.
Kurzum: ich habe das Buch regelrecht verschlungen!

Ich hoffe, Alexander Hartung schreibt noch mehr Bücher zur Jan-Tommen-Reihe. Ich würde es mir jedenfalls wünschen.
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am 23. März 2015
Vor 4 Tagen habe ich das erste Buch ausgelesen, und soeben das zweite. Wieder ein total spannendes Buch. Die Charaktere kennt man ja schon aus dem ersten Buch, und man mag sie immer mehr.
Schade, dass noch kein drittes Buch von Herrn Hartung auf dem Markt ist!!! Ist aber auch vielleicht ganz gut, denn dann kann ich mich jetzt erst einmal mit Arbeiten beschäftigen, die aufgrund des spannenden Buches warten mussten.
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am 31. Juli 2016
Ein sehr gut geschriebener und bis zum Ende hin spannender Krimi/Thriller. Der Autor schafft es, den Leser bis zum Schluss bei der Stange zu halten und man möchte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen. Bereits der erste Jan-Tommen-Thriller hat mir super gefallen. Inzwischen bin ich beim dritten Teil angekommen und bin jetzt schon gespannt auf den vierten Fall und hoffe es kommen in der Zukunft noch weitere.
Allerbeste Lektüre eines deutschen Autors.
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