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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
172
4,8 von 5 Sternen
Matilda
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:5,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 8. Juni 2017
It was delivered very quick considering it was dispatched from UK. Thoroughly enjoyed and the read and insight to this masterpiece.
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am 12. Januar 2010
Die supergescheite Matilda kommt in eine Schule mit einer netten Lehrerin Frau Honig und einer autoritären, gewalttätigen Schulleiterin Frau Knüppelkuh. Die Geschichte ist spannend und witzig erzählt. Der Humor ist etwas britisch, viele Situationen sind überzeichnet, aber das passt gut bei einem Kinderbuch, in dem es so turbulent zugeht wie in einem Comic.
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am 8. Juli 2005
Roald Dahl beschreibt hier ein kleines hochbegabtes Mädchen namens Matilda. Schon mit drei Jahren bringt sie sich selbst das Lesen bei. Ihre Klassenlehrerin Fräulein Honig ist auch sehr schnell von ihrer Begabung überzeugt. Matilda kann fließend lesen und hohe Zahlen miteinander multipliziren. Ach ja, habe ich erwähnt, dass sie gerade sechs Jahre alt ist?
Das Poblem stellen Matildas Eltern und die Direktorin ihrer Schule dar, denen die Hochbegabung ziemlich vorbei geht. Ihr Vater handelt mit geklauten Autos und ihre Mutter ist Bingosüchtig. Die ganze Familie lebt für das Fernsehen. Matilda hat einen schweren Stand durch ihre Vorliebe für Bücher.
Dahl schafft es mal wieder mit seiner wunderbaren Sprache eine Geschichte zu erzählen. Man fühlt mit Matilda. Man bekommt eine Wut auf Erwachse, die so ignorant ihr Leben abspulen. Quentin Blakes Illustrationen sind wunderbar anschaulich. Er stellt die Kinder immer besonders winzig und die Erwachsenen besonders riesig dar. Dahl beschreibt die Ohnmacht, die ein Kind wahrscheinlich sehr oft empfinden muss, wenn es mal wieder nicht gegen Erwachsene ankommt. Hat man sich nicht auch oft so gefühlt als Kind? Und vergisst man dieses Gefühl nicht viel zu schnell wieder? Auch Eltern sollten dieses Buch lesen und sich immer fragen, ob sie sich wirklich genug für ihr Kind interessieren.
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am 22. Oktober 2017
Das für mich schlimmste an diesem Buch ist, das ich es nicht vor dem Film gelesen habe. Ich liebte den Film. Die liebevollen Eltern, den großen Bruder, Miss Honey und die "KNÜPPELKUH" (Miss Trunchbull). Versuchen Sie es mal das Buch zu lesen, ohne das Ihnen die Szenen aus dem Film in den Kopf schießen.
Die Geschichte ist wunderbar erzählt. Ein Mensch der selber gerne liest, wird sich in Matilda und ihre Liebe zur Literatur, gut hineinversetzen können. Daraus resultiert eigentlich auch der Konflikt zur Außenwelt. Die "Rest"-Familie sitzt lieber vor dem Fernseher und geht einer geregelten Tätigkeit als betrügerischer Autoverkäufer oder Tagedieb nach. Ihnen ist alles wichtig, was sie nach außen gut aussehen lässt. Matilda ist eher introvertiert. Ihre Welt sind die Bücher und bei ihr trifft es zu, das Lesen bildet.
Ihre Ersatz-Famile sind ihre Freunde und Miss Honey.
Dieses Buch ist nicht nur ein einfaches Kinderbuch, es ist ein Buch, das Kinder oder den Leser ermutigt, aus dem alltäglichen Trott auszubrechen. Sich nicht in Fantasiewelten zurückzuziehen, sondern für seine Überzeugungen und Freunde einzustehen.
Das ausgerechnet eine Verfilmung, mich auf dieses Buch aufmerksam machte, ist schon ironisch, aber ich nehme es mal hin.
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am 29. Juli 2017
In meiner Jugend war Roald Dahls „Matilda“ ein Novum – der Roman ist aus dem Jahr 1988 – heute kann man das Buch schon als Klassiker bezeichnen. Puffin Audiobooks hat „Matilda“ im Jahr 2016 als Hörbuchversion verlegt, die von Kate Winslet gelesen wird. Das Hörbuch ist in 4 CDs mit einer Länge von 4 Stunden und 18 Minuten erschienen. Vorwegnehmen kann ich hier schon, dass die sehr 'britische' Lesung von Kate Winslet eine Meisterleistung darstellt, denn die darzustellenden Charaktere sind sehr unterschiedlich. Ich habe die 4 CDs fast komplett am Stück gehört und war stets 'ganz Ohr'. Es handelt sich hier natürliche um ein englisches Hörbuch.

Zum Inhalt: Matilda ist ein hochintelligentes Mädchen, das schon mit 4 Jahren rechnen und schreiben kann. Ihre Familie jedoch ist sehr beschränkt und klischeehaft prollig. Mit Matilda können sie daher nichts anfangen. Das Mädchen schleicht sich also jeden Tag in die Bibliothek und hat schon vor dem Einschulungsalter alle englischen Klassiker gelesen. Erst Miss Honey, ihre Lehrerin, erkennt das Potential des Kindes. Die Lehrerin hat jedoch ihr eigenen Päckchen zu tragen, und Matilda erkennt bald, wie sie der Lehrerin helfen kann, denn sie hat nun auch noch telekinetische Fähigkeiten entwickelt....Ach ja, und eine 'Böse' gibt es auch noch, die Schulleiterin Mrs. Trunchbull, wie der Name (im Gegensatz zu Miss Honey) schon zeigt.

Es scheint, dass Harry Potter auf der Grundlage des Matilda-Stoffes entstanden ist, denn ihm ergeht es ähnlich in seiner (Adoptiv-)Familie. Und auch sonst zeigen sich sehr viele Ähnlichkeiten.

Die Geschichte des kleinen Mädchen, die man nicht zu ernst nehmen sollte, ist herzerwärmend. Sie spricht Erwachsene und Kinder genauso an, denn Erwachsene bekommen hier sehr viel Informationen zum Schmunzeln geboten, die Kinder vielleicht überhören würden. Überhaupt benimmt sich Matilda vor allem am Schluss beim Besuch bei Miss Honey viel zu erwachsen. Auch ein überaus kluges Mädchen im Alter von 7 Jahren würde wohl kaum so reden.

Fazit: Hier ist ein sehr kurzweiliges Hörbuch entstanden, das den Hörer immer wieder schmunzeln lässt. Kate Winslet erweckt die sehr extremen Charaktere gekonnt zum Leben und hat mich komplett von diesem Hörbuch überzeugt. Das Buch kenne ich bisher nur vom Namen her, aber ich denke, das Hörbuch muss eine große Bereicherung zum selbst gelesenen Buch sein. Tolle Meisterleistung!
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am 16. Mai 2017
Viele kennen sicher den Film und auch ich hab ihn schon mehrmals angeschaut - umso mehr hab ich mich gefreut, endlich auch das Buch zu lesen!

Der Witz und Komik der Situation sowie der Charme von Matilda kommen auch im Text sehr gut rüber! Durchgehend ist der Schreibstil durchdrungen von abersinnigen Wörtern und witzigen Details, die dem Ernst der Lage etwas die Schärfe nehmen. Denn das Leben der kleinen Matilda ist von Anfang an durch die schrecklichsten Eltern der Welt geprägt.

Ihr Bruder Michael kommt noch ganz gut weg, aber sie, als kleine Tochter, als Mädchen, wird völlig ohne Wert empfunden. Im Haushalt der Familie Wurmwald ist die kleine Matilda nur ein Klotz am Bein und stört mit allem, was sie sagt und tut. Am besten soll sie ruhig sein, sich vor den Fernseher setzen und hübsch aussehen. Doch die Kleine ist äußert schlau, ja genial und so schafft sie es mit einer Portion Mut und einem Batzen Selbstverstrauen, sich selbst alles beizubringen, was ihr kleines Köpfchen in unglaubliche Energie umwandelt!

Als sie dann endlich in die Schule kommt, könnte ihre Welt um so viel reicher werden, doch die böswillige und Kinder hassende Rektorin, Fräulein Knüppelkuh, hat es faustdick hinter den Ohren. Wo auch immer sie kann ist sie gemein und gehässig zu den Schülern und Matilda wird von ihr von Anfang an als Sündenbock deklariert.

Doch da gibt es auch noch Fräulein Honig - die Lehrerin für die Schulanfänger - und in ihr findet Matilda endlich jemanden, der sie wahr- und ernstnimmt.

Soviel Humor auch in der Geschichte steckt, mir als Erwachsene springt natürlich auch der Ernst dieser Geschichte ins Auge. Und doch zeigt das Buch, dass egal wie schlecht es einem geht, man innere Kräfte mobilisieren kann; eine innere Stärke entwickeln, mit der man sich auf den verschlungensten Pfaden zur Wehr setzen kann und nicht aufgeben soll.
Aber das es auch immer jemanden gibt, der einem helfen kann und wie wenig man eigentlich braucht, um glücklich zu sein - nur jemanden, der einen versteht!

© Aleshanee
Weltenwanderer
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am 26. September 2016
Immer wieder schafft es der Autor eine wundervolle Geschichte zu erzählen. Beim Lesen fühlt man direkt mit den Protagonisten mit und selbst als Erwachsener bewegen einen die einzelnen Charaktere.

In dieser Geschichte werden die Erwachsenen riesig groß und die Kinder winzig klein beschrieben. Sehr deutlich wird dabei der Frust von Kindern, wenn sie wieder einmal nicht gegen die Erwachsenen ankommen und schlimmer noch auf Ignoranz stoßen.

Roald Dahl erzählt eine wunderbar, witzige Geschichte voller Phantasie, die zudem sehr spannend ist. So nimmt er seinen Leser von der ersten Seite an mit und man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist sehr gut verständlich, so das ein leichtes und flüssiges lesen möglich ist.

Die Bücher des Autoren gehören inzwischen zu den Kinderbuchklassikern und auch dieses Buch über die kleine Matilda kann ich nur empfehlen.
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am 6. August 2017
Der Autor
Roald Dahl lebte von 1916 bis 1990 und war ein bekannter britischer Schriftsteller, dessen Werke auch heute noch in aller Munde sind. Meine Favoriten von ihm sind BFG, Charlie und die Schokoladenfabrik und natürlich... MATILDA!

Die Sprecherin
Kate Winslet, eine bekannte britische Schauspielerin, geboren 1975, kann viel als nur TITANIC. Sie kann zum Beispiel wunderbare Hörbücher lesen und traumhaft gut betonen, was ich vorher gar nicht wusste.

Das Hörbuch

Da ich die Story schon von klein auf kenne (ich liebe diesen Film!) fiel mir das Zuhören sehr leicht! Kate Winslet hat eine unglaublich tolle Sprechstimme. Sie verleiht jeder Figur eine eigene Identität, vor allem Hortensia ist grandios gelungen. Da muss man sich bisweilen das Lachen verkneifen. Die Eltern von Matilda regen sich oft sehr auf und werden dann laut. Da habe ich meine Probleme sie zu verstehen, aber das macht nichts, denn wenn ich Bücher auf Englisch lese verstehe ich auch nicht immer jedes Wort, ich erschließe er mir halt aus dem Zusammenhang. Und da ich die Geschichte schon kannte machte es mir hier auch nichts aus mal nicht alles zu verstehen. Am besten akustisch verstanden habe ich stets Miss Honey, die so fein und bezaubern gesprochen wird.

Die Geschichte an sich ist sehr typisch für Roald Dahl. Irgendwie anders, so märchenhaft, bezaubernd und ziemlich lustig - wenn man den richtigen Sinn für Humor dafür hat!
Ich finde, man kann Matilda und die nette Miss Honey nur in sein Herz schließen, das geht gar nicht anders. Für mich ist dieses Hörbuch die perfekte Mischung aus Humor, Magie, Freundschaft und ein wenig Drama, was aber jede gute Geschichte ausmacht.

Und das beste an diesem Hörbuch ist: wenn du es kaufst gehen 10 Prozent der Einnahmen an wohltätige Zwecke. Also: kaufen oder leihen und dann sofort anhören. Ich habe es in einem Rutsch gehört, da ich gar nicht mehr aufhören konnte.
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am 21. Juni 2017
Als Kind habe ich den Film Matilda von 1996 geliebt. Ich war immer schon fasziniert von dem intelligenten kleinen Mädchen Matilda, das sich furchtlos gegen die Beschränktheit der Erwachsenen wehrt und dabei noch unglaubliche Fähigkeiten zeigt. Erst vor einigen Jahren habe ich den Autor Roald Dahl für mich entdeckt und erfahren, dass er die Romanvorlage zum Film geschrieben hat. Da ich inzwischen großer Fan von Roald Dahls Kinderbüchern bin und zum Beispiel Der fantastische Mr. Fox oder Danny und der Riesenpfirsich verschlungen habe, musste ich mir natürlich auch Matilda zulegen. Meine Erwartungen an das Buch wurden nicht enttäuscht und nicht nur die Geschichte, auch die Illustrationen konnten mich begeistern.

Ich habe Matilda schon von der ersten Seite an ins Herz geschlossen. Sie ist klug, witzig, schlagfertig, mutig und – das finde ich am besten – sie liebt Bücher! Matilda hat mit vier Jahren schon viele Autoren der Weltliteratur gelesen, die ich als Literaturstudentin noch nie in der Hand hatte (was ich natürlich schnellstmöglich nachholen werde). Obwohl sie hochbegabt ist, wirkt Matilda nie altklug oder eingebildet, sondern ist sich ihrer eigenen besonderen Fähigkeit nicht bewusst. Das macht sie zu einer liebenswerten und niedlichen Protagonistin, deren Scharfsinn beeindruckend ist.

"Mit Joseph Conrad stach sie auf altmodischen Segelschiffen in See. Ernest Hemmingway folgte sie nach Afrika und Rudyard Kipling nach Indien. Während sie in ihrem kleinen Zimmer in einem englischen Dorf saß, reiste sie durch die ganze Welt." (S. 24)

Matildas Eltern sind das absolute Gegenteil von ihr. Bei der Ignoranz der Mutter und der Dummheit des Vaters ist es kaum vorstellbar, dass ihre Tochter zu einem solchen Goldstück herangewachsen ist. Beide Elternteile sind so unerträglich und abstoßend, nicht nur äußerlich, sondern auch charakterlich, dass sie mich beim Lesen sofort angewidert haben und mir Matilda sehr Leid tat. Sie sind selbst die größten Verbrecher, bezeichnen aber Matilda als Betrügerin und Lügnerin und offenbaren so, dass Matilda ihnen nur zur Last fällt. Liebe? Fehlanzeige.

"Mit Schorf muss man einfach leben, bis die richtige Zeit gekommen ist. Dann kann man ihn abpulen und wegschnippen. Herr und Frau Wurmwald wünschten sehnlichst die Zeit herbei, zu der sie ihre kleine Tochter abpulen und wegschnippen konnten […]." (S. 12)

Umso mehr hat mich Matildas Furchtlosigkeit beeindruckt. Mit viel Sinn für Humor beschreibt Dahl, wie Matilda es ihren Eltern und später der Schuldirektorin für ihre Gemeinheiten heimzahlt und dabei ihr außergewöhnlich kluges Köpfchen einsetzt. So ganz ohne fremde Hilfe kommt Matilda aber dann doch nicht aus. Dass sie sich ihrer Lehrerin Fräulein Honig anvertraut, gibt der ganzen Geschichte einen realistischen Background. Spannung wird innerhalb der Handlung dadurch erzeugt, dass Matilda immer neue Feinde hat, mit denen sie es aufnehmen muss. In der Schule ist Frau Knüppelkuh der Schrecken aller Schüler und Lehrer. Ihre Figur hat mich auch in der Verfilmung als Kind schon mitgenommen, denn sie ist nicht nur eine furchteinflößende Person, sondern wendet auch Gewalt gegen ihre SchülerInnen an.

"Frau Knüppelkuh […] war ein Riesenweib, ein heiliger Schrecken, ein wildes, tyrannisches Ungeheuer, das Kinder und Lehrer gleichermaßen in Panik versetzte." (S. 75)

Die Gewalt gegen ihre SchülerInnen ist zwar durchaus beängstigend, den jungen Lesern aber durchaus zumutbar, weil man weiß, dass Matilda sich schon einen witzigen Denkzettel für sie einfallen lassen wird. So bestraft Frau Knüppelkuh zum Beispiel einen Schüler damit, dass er einen ganzen Schokoladenkuchen essen muss, oder ein Mädchen, indem sie es an den Zöpfen über den Zaun wirft. Was wirklich Angst macht ist ihr Folterinstrument, auch Luftabschneider genannt (ein kleiner Schrank, der mit Glasscherben gespickt ist und in den die SchülerInnen stundenlang eingesperrt werden).

"„Du schwachsinnige kleine Schnecke!“, zischte die Knüppelkuh. „Du hirnloser Hornochse! Du hohlköpfiger Hamster! Du dummerhaftiger Dreckskerl.“" (S.165)

Wie alle Roald Dahl Bücher hat auch Matilda magische Elemente. Sie kann Gegenstände bewegen, was ihr oft von Nutzen ist. Meiner Meinung nach hätte Dahl das Magische hier auch weglassen können, denn Matilda braucht im Grunde keine Magie, sondern nur ihren Verstand, um es den Erwachsenen heimzuzahlen. Trotzdem hat gerade das auch dazu beigetragen, dass die Geschichte durchgehend spannend, unterhaltsam und witzig blieb.

Dahls Sinn für wohlklingende und gleichzeitig kindgerechte Sprache macht Matilda zu etwas Besonderem. Ich habe mich in der Geschichte und seinem leichten Schreibstil verloren und war überrascht, als ich am Ende der letzten Seite angekommen war, denn man fliegt nur so über seine schönen Worte hinweg und kann sich in ihnen völlig verlieren. Die Illustrationen von Quentin Blake sind ebenso wunderbar und bringen Dahls bildhafte Sprache visuell auf den Punkt. Quentin Blake hat schon die vorherigen Büchern von Dahl illustriert und es geschafft, für jede Geschichte mit seinen Zeichnungen eine besondere Stimmung zu schaffen.

Fazit & Bewertung

Matilda ist eine Kinderbuchheldin, die es auch mit der frechen Pippi Langstrumpf locker aufnehmen könnte! Durch ihren hellwachen Verstand, ihre wohlüberlegten Streiche und ihre wundersamen Fähigkeiten hat sich Matilda in mein Leserherz geschlichen (und nicht zu vergessen wegen ihrer Liebe zu Büchern). Ein Kinderbuchklassiker, der witzig, abwechslungsreich und durchgehend spannend ist. Lest diese Buch! Lest Roald Dahl!
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am 9. Oktober 2016
Meine Meinung zum Buch: Matilda

Erwartung und Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt erkläre ich euch näher auf meinem Blog :)

Inhalt in meinen Worten:
Ein Kind, nicht älter als 4 Jahren ist hochbegabt. Die Eltern erkennen es nicht und wollen sie auch gar nicht und auf gar keinen Fall unterstützen, doch Matilda weiß wie sie durch die Welt gehen kann, um das bestmöglichste für sich heraus zu holen.
So schafft es das Mädchen seine Klassenlehrerin zu beschützen und zeitgleich eine neue Reformation in ihrem Leben hervor zu bringen.
Doch wie ihr das gelang und was es mit diesem Mädchen auf sich hat, das kann euch nur das Buch verraten.

Wie fand ich das Buch?
Matilda schlich sich in mein Herz, auch wenn es nicht mein Lieblingsbuch von Roald Dahl ist. Dazu ist es einfach komplett anders, als die Werke die ich jetzt von ihm lesen durfte. Doch das ist nicht alleine. Denn Matilda als kleines und schwaches Kind, eigentlich, ist mir zu stark und zu Erwachsen, so hat es nichts von seiner Kindheit. Die Erwachsenen sind zum größten Teil ziemlich heftig drauf. Sei es das es um Betrügen, und Gewalt geht, andererseits aber auch, dass viele Klischees angesprochen werden, das fand ich etwas merkwürdig. Auch weil ich finde das Buch hat sich etwas in die Länge gezogen und hin und wieder musste ich mich zum weiter lesen zwingen.
Auf den letzten 60 Seiten hat das Buch aber eine absolute Wendung an den Tag gelegt, mit der ich nicht gerechnet hätte. Es wurde spannend und Matilda entwickelte Paranormale Fähigkeiten. Diese sind sogar recht nachvollziehbar, denn sie war sehr stark unterfordert in der Schule.
So ist es ja auch heute sehr oft der Fall, nicht jeder Hochbegabte wird auch als Hochbegabt erkannt und dann kommt es zu nicht so schönen Momenten.

Spannung im Buch?
Ich fand das sich dieses mal das Buch etwas in die Länge gezogen hat, doch die letzten 60 Seiten haben es wirklich wett gemacht und ich hätte diese Wendung nicht erwartet.

Charaktere:
Matilda ist hier ganz klar die Heldin. Daneben ist Frau Honig auch eine sehr liebenswerte, und doch sehr dünne und hübsche Erwachsene. Wogegen die meisten anderen Erwachsenen, sei es die Eltern oder die Rektorin, absolut böse wegkommen, und die dicke Rektorin ist eher eine Dampfwalze im Buch - und hier finde ich das denken auch eher Klischee und das finde ich schade, denn nicht jeder der Dick ist, ist auch böse.

Thema:
Hochbegabung ist hier das hauptsächliche Thema, ob es aber Kinder schon merken, dass es hier um ein gewisses Thema geht weiß ich nicht, glaub ich eher nicht. Ich glaub das sie sich mit Matilda gut identifizieren können und gerade deswegen das Buch lieben werden.

Fazit:
Obwohl es mich die erste Zeit nicht wirklich erreichte, hatte das Ende wirklich eine überraschende Wendung und mir hat es am Ende wirklich gut gefallen, dennoch war der größte Teil etwas zäh, weswegen ich dem Buch nicht ganz so viele Sterne geben kann.

Sterne:
Ich gebe Matildas Geschichte drei Sterne.
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