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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
120
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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Miles lebt mit seinen Eltern in Florida. Er ist ein intelligenter, ruhiger Typ, vielleicht ein bisschen zu sensibel für diese Welt. Freunde hat er eigentlich keine, aber das stört ihn nur am Rande. Er scheint mit dem Leben anderer ohnehin mehr anfangen zu können als mit seinem eigenen, liest er doch gerne Biographien berühmter Menschen. Besonders faszinieren ihn dabei die letzten Worte dieser Personen. Einer dieser letzten Sätze handelt von dem "Great Perhaps", nach dem er sich offensichtlich auch auf die Suche machen möchte, denn er beschließt die letzten beiden Schuljahre auf einem Internet in Alabama zu verbringen. Dort schließt er schließlich tatsächlich ein paar Freundschaften, allen voran sein Zimmergenosse "the colonel" und Alaska. Während er mit dem Colonel zum ersten Mal erlebt was es bedeutet einen besten Freund zu haben, ist sein Verhältnis zu Alaska deutlich schwieriger (das der anderen übrigens auch).
Alaska ist schön, sexy, intelligent und scheint immer so ein bisschen auf dem schmalen Grad zwischen Genie und Wahnsinn zu wandeln. Die Motivation hinter Dingen die sie tut und sagt ist nicht durchschaubar. Wenn sie etwa behauptet zu rauchen um sich damit umzubringen kann man nicht einschätzen, ob es sich um den vermeintlich coolen Spruch eines Teenagers oder einem irgendwie ernstgemeintes Statement handelt. Wenn sie behauptet in Ruhe gelassen werden zu wollen- will sie dann eigentlich das Gegenteil? Wenn sie sich wiederholt bis zum übergeben betrinkt: Ausdruck jugendlicher Leichtsinnig- und Sorglosigkeit oder ein Versuch so das Leben besser zu ertragen? Wenn sie die Jungs wechselt wie andere ihre Socken, will sie die jugendliche Freiheit genießen oder hofft sie, dass sie einer festhält? Ja, Alaska wandelt am Rande des Abgrunds und die große Frage ist: Möchte sie hineinfallen?

Und es kommt natürlich wie's kommen muss: Miles verliebt sich in sie. Doch sie sieht ihn nur als guten Freund. Vermutlich. So ganz sicher kann man sich auch hierbei nicht sein. Und in all seiner Verliebtheit nimmt Miles den großen rosa Elefanten im Raum, nämlich Alaskas Hang zur Selbstzerstörung nicht wahr. Für ihn ist sie Ausdruck all dessen was er möchte: Schön, frech, mutig, intelligent und permanent über die Strenge schlagend.
Doch mit Alaska befreundet zu sein bedeutet mit unerwartetem fertig werden zu müssen. Und das Unerwartete ist in diesem Fall eine echte Tragödie. Eine Tragödie, die Leben verändert und Miles schließlich erkennen lässt, dass er seinen Weg, weg von den letzten Worten toter Menschen, ins Leben gefunden hat.

John Green hat mit "Looking für Alaska" einen Jugendroman geschrieben, der bewegt, berührt, lustig und traurig ist. Er hat Charaktere kreiert, die so vielseitig sind, dass sie fast schon greifbar sind- und dann (aus voller Absicht) auch wieder nicht. Der Roman wird aus Miles Sicht in der ersten Person erzählt, weshalb man seine Sicht der Welt, sein Tun, Unterlassen, Denken und Fühlen jederzeit nachvollziehen kann. Nicht immer kann man ihm Zustimmen, manchmal hätte man anders gehandelt- aber nachvollziehen kann man es immer.
Alaska ist schließlich die zweite Hauptperson. Und auch, wenn man unendlich viele Einblicke in ihren Charakter bekommt- man kennt sie nicht, und das ist auch so gewollt.
Doch eines ist klar: Alaska ist eine starke Persönlichkeit, sie nicht zu mögen (für die Figuren im Buch) praktisch unmöglich und sie hat das Leben vieler Menschen verändert. Vielleicht konnte sie ihr eigenes nicht besser machen- aber das so manch anderer, allen voran Miles.

Während des Lesens bin ich hin und wieder auf Passagen gestoßen, die mir etwas langatmig, zum Teil unwichtig vorkamen. Nach der letzten Seite wurde ich eines Besseren belehrt: An diesem Buch war kein Wort verschwendet.

"Looking for Alaska" ist ein Roman den ich damals gern in der Schule gelesen hätte- Diskussionsstoff bietet er sicher genug!
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am 29. Dezember 2011
Ich denke nicht, dass es nötig ist, eine weitere ausführliche Rezension zu diesem Buch zu verfassen. Davon gibt es bereits einige sehr hilfreiche.
Deswegen möchte ich lediglich sagen, was dieses Buch für mich bedeutet.
Es ist ein wunderbares Buch, mein ungeschlagener Liebling, denn John Green vereint tragische Schönheit mit jugendlicher Imperfektion.
Alaska ist keine unnahbare, perfekte Figur, Mr. Green hat ihr beeindruckend überzeugend Leben eingehaucht und sie ist wie eine alte Freundin für mich, nachdem ich dieses Buch zum siebten Mal gelesen habe.
Meine Schwester und ich zitieren dieses Buch oft in Alltagssituationen.
Ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.
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am 23. Oktober 2015
Mit "Looking for Alaska" hat John Green ein herausragendes Buch für junge Menschen geschaffen, die noch auf der Suche sind. Ich selbst habe es für eins meiner Kinder als Schullektüre angeschafft und bin im Text hängen geblieben, als ich den Inhalt überfliegen wollte. John Greens "Looking for Alaska" hat mich schnell an meine Pflichtlektüren erinnert, und mit den Protagonisten Miles, Alaska und Colonel ist sowohl der Autor als auch der Leser auf der Überholspur zu so zeitlosen Meisterwerken wie "The Loneliness of the Long Distance Runner", von Alan Sillitoe (1958), und "The Catcher in the Rye" von J.D. Salinger (1951). Damals wie heute ist das Erwachsenwerden nicht der Anfang vom Ende, und doch sind die existenziellen, ideellen und gesellschaftlichen, sowie die familiären, zwischenmenschlichen und gruppendynamischen Zwänge vorhanden, vor denen man weglaufen möchte.Oder sich wie Alaska (allerdings mit Borderline-Symptomatik) ausklinkt? John Green hat mit seinen Dialogen den Nerv der Zeit getroffen, wie Salinger und Sillitoe vor ihm: ganz großartig.
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am 8. April 2014
Es gibt Autoren, die schwanken in der Qualität ihrer Bücher, aber John Green gehört sicher nicht dazu! Mit diesem Buch (ich habe mir die Übersetzung gespart und lieber das Original gewählt) hat er mich einmal mehr überzeugt! Seine Figuren sind so liebevoll beschrieben, dass man nicht anders kann als sich zu wünschen ein Teil der Clique zu sein!
Alaska hat mich zwar an manchen Stellen immer mal wieder genervt, aber man erfährt ja wieso sie so ist, wie sie ist und je mehr man über sie erfährt, desto nachvollziehbarer wird auch ihre Figur.
Ein gan großartges Buch, das sehr berührt ... einfach lesen und sich selber ein Bild seiner Erzählkunst machen! Von mir gibt es 5 Sterne.
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am 10. März 2013
Für jeden der sich Gedanken macht in wie weit unsere Verantwortung für unseren Mitmenschen geht, die Vorwürfe die man sich macht, wenn Freunde und Famile Probleme haben und man erkennen muss daß so schwer es auch sein mag, kein anderer die Probleme eines Menschen lösen kann als dieser Mensch selber, man kann nur im Rahmen seiner Möglichkeiten für einen anderen Menschen da ist und dennoch mag es sei, daß dieser Mensch trotz unseres Mitgefühls und Liebe seinen eigenen Weg gehen will und Entscheidungen treffen wird, die auch wenn wir darunter leiden werden dennoch ihre Entscheidungen bleiben, die wir nicht immer nachvollziehen und/oder beeinflussen können werden, so daß alles was uns bleibt, die Erinnerung an einen geliebten Menschen ist und das Wissen, dass egal welche Entscheidung dieser Mensch ob seiner weiteren Existenz gemacht hat, diese Entscheidung unser Schuldgefühl die Zeichen nicht richtig gedeutet zu haben aufwiegen kann.

Für Jugendliche wie auch Erwachsene, eine Geschichte die gut zu lesen ist aber auch sehr zum Nachdenken anregt und vielleicht in einen oder anderen Fall zu gesprächen führt. Eine klare Kaufempfehlung.
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am 30. Januar 2015
Obwohl John Green oft ähnliche Protagonisten entwirft (schlaksiger, schüchterner Junge und sexy, selbstsicheres Mädchen), sind die Bücher gut zu lesen und regen zum Nachdenken an. Außerdem kenne ich kaum einen Autor im YA Bereich, der so "schön" (sorry, aber dafür gibt es einfach kein anderes Wort) schreiben kann - einfach mal John Green Zitate (auf englisch- im Original ist alles besser ;) googeln.
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am 13. Oktober 2012
Miles, großer Freund letzter Worte berühmter Menschen wechselt aus eigenem Wusch auf ein Internat "Culver Creek" in Alabama. Dort findet er zum ersten Mal nicht nur Freunde, sondern auch den ersten Kuss und die erste große Liebe: Sein Zimmergenosse Chip "the Colonel" und dessen beste Freundin Alaska weihen ihn ein in Ihre Welt des Rauchens, Trinkens und die Liebe. Denn wer im Dunstkreis des hübschen uns selbst-zerstörerischen Mädchens schwirrt lebt schnell, glücklich, spontan und ist immer nah am Schulverweis. Miles ist schon bald Hals über Kopf in Alaska verliebt, die ein großes Geheimnis um sich und den Grund ihres Selbst-Zerstörungs-Drangs macht...

Ich habe dieses Buch in englischer Originalsprache zusammen mit meiner lieben BG-Freundin Tanja gelesen. Hierfür ein riesen DANKE an dich Schneckchen, denn es hat wieder richtig Spaß gemacht, mich mit dir auszutauschen!

Dieses Buch umfasst nur 272 Seiten, ist jedoch vollgestopft mit Emotionen und Spannung. John Green hat auf wunderbare Weise eine große Portion Freundschaft, Vertrauen, Hoffnung und Liebe in dieses Buch gepackt. Die einfache und flüssige Schreibweise ließen mich richtig in die Geschichte eintauchen und ich konnte mir die Geschichte wunderbar im Kopf vorstellen (die Szene mit dem Ball war ja wohl der Hammer!).
Natürlich musste ich das ein oder andere Wort nachschlagen, doch das meiste ergab sich aus dem Zusammenhang. Meinen Englisch-Wortschatz konnte ich auch gleich noch nebenher erweitern (hook-up) ;)
Miles, aus dessen Ich-Perspektive dieses Schuljahr erzählt wird, war mir auf anhieb sympathisch. Seine Entscheidung auf ein Internat zu gehen fand ich mutig, und konnte ich gut nachvollziehen.
Die Protagonisten waren durchweg gut beschrieben und authentisch.

Fazit: Ein Buch das ich sicher noch das ein oder andere Mal zur Hand nehme, und nur mit voller Punktzahl und Favoritenstatus bewertet werden kann. Absolute Leseempfehlung von mir! Seid mutig und probiert es in englisch, es wird euch gefallen!
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am 2. August 2013
Ein wunderbares Buch. Wirklich.
Letzte Nacht habe ich die Kapitel in einem Zug durchgelesen, weil ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und wollte.
Man mag meinen, es handle sich um einen Jugendroman - was auch stimmt. Aber auch ich mit meinen 22 Jahren habe großen Gefallen an den vielen Seiten gefunden, die uns John Green präsentiert.
Es geht um die Gedanken unterschiedlicher Jugendliche, erste, sexuelle Erfahrungen, die Liebe, die Freundschaft, Verbote und deren Missachtungen, Autoritäten, denen es zu folgen gilt, um Schicksalsschläge und deren Umgang damit und - einfach gesagt - um das Leben.
John Green macht in seinem Roman so viele Aussagen, die man sich mehrmals durchliest, gelb unterstreicht, niederschreibt und merkt. Sie rütteln einen auf. Sie bringen einen zum Nachdenken. Sie beeinflussen einen. Sie helfen.

Ich habe "Eine wie Alaska" auf Englisch gelesen. Das ist auch gar nicht schwer. Die Sprache ist leicht zu verstehen.
Ein Geburtsagsgeschenk-MUSS für jede/n 16-Jährige/n!
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TOP 1000 REZENSENTam 4. Dezember 2009
John Greens Erstlingswerk ist kaum zu übertreffen (auch wenn er selbst das mit "Paper Towns" dann doch geschafft hat). Der Nerd Miles wechselt auf eigenen Wunsch hin für die letzten zwei Schuljahre auf ein Internat, und sein Leben fängt endlich an. Besonders fasziniert ihn Alaska, die nach Zigaretten, Waldboden und Vanille duftet, die stark und nicht auf den Mund gefallen ist und die er doch nicht durchschauen kann. Miles und Alaska sind auf der Suche nach dem Sinn des Lebens mithilfe der letzten Worte berühmter Leute, der Aufsatzthemen des Religionsunterrichts, der Gespräche mit Freunden, dem Ausloten von Grenzen. Miles übersieht, dass neben der Unbeschwertheit auch eine Menge Selbstzerstörung in Alaska steckt und macht sich auf die Suche nach ihrem Geheimnis.
Dieses Buch zeichnet sich besonders durch seine gelungene Atmosphäre aus, die den Seelenzustand der Fasterwachsenen schön ausdrückt. Auf der einen Seite stehen die Schulstreiche, die Miles und seine Freunde mit der Kindheit verbinden, auf der anderen Seite stehen Zigaretten, Musik, Alkohol, Sterben, Suche nach Sinn, nach dem Ausweg aus dem Labyrinth, Freundschaft und Liebe. Sprachlich ist das Buch sehr gelungen. Und überhaupt sehr gelungen. Rundherum. DFTBA.
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am 12. August 2012
Ich habe das Buch zu gemacht und wollte es sofort wieder vom Anfang an lesen.
Die Suche nach dem "Great Perhaps"...
Philosophisch, warmherzlich, tiefergreifend, lustig und gleichzeitig melancholisch, rührend und einfach schön. Genial!
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