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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
409
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Vorab gesagt: Im Gegensatz zu Orwells 1984 kommt man mit einem einigermaßen guten Englisch mit diesem Buch erheblich besser zurecht. Dies liegt sicherlich auch daran, dass Orwell bei 1984 viele erfundenen Wörter mit eingeflechtet hatte. Auch wenn dem nicht so sein sollte: Bei Animal Farm handelt es sich laut Orwell um ein Märchen und wohl auch deshalb ist das sprachliche Niveau ein wenig anders angesiedelt.
Das Büchlein ist jedenfalls recht dünn und könnte mit seinen knappen hundert Seiten in der heutigen Zeit sicher auch als etwas längere Kurzgeschichte durchgehen. Trotz dieser Kürze ist das Buch durchweg als absolut interessant und lehrreich zu betrachten. Sozusagen eine Parabel unserer Welt. Orwell hatte zwas damals im Jahre 1945 sicher noch die tiefgehenden Eindrücke des Zweiten Weltkriegs im Auge - insbesondere sicherlich die Strömungen Russlands als auch Nazideutschlands. Nichts desto trotz verliert Animal Farm absolut nichts an Bedeutung, denn scheinbar haben wir Menschen beim Übernehmen von Macht in den letzten 70 Jahren absolut nichts dazu gelernt. Es ist wahrlich kein Wunder, dass der Satz "Jeder ist gleich, manche sind gleicher" zum Sprachgebrauch geworden ist (interessant zu erfahren, dass dieser Sprachgebrauch seinen Ursprung in einem Buch hatte, welches sicherlich nicht jeder gelesen hat).
Es ist sicher immer noch der gleiche Weg: Es gibt eine Revolution mit den besten Absichten. Jemand wird zum neuen Anführer ernannt. Aufgrund seiner machtvollen Position rutscht dieser mehr und mehr in die gleichen Fahrwasser wie der damalige Herrscher. Alle hehren Ziele werden nach und nach demaskiert und anders - zugunsten des Herrschers - neu kommuniziert. Kurzum: Eine Revolution scheint der Wegbereiter zu einer erneuten Revolution zu sein. Geschichte ist wie ein Rad, das sich dreht und dreht - mal ist man oben, mal unten...
Animal Farm ist dadurch eine absolute Pflichtlektüre, die auf einfachem Wege und unter Benutzung von Tieren anstatt Menschen jedem Leser diese Problematik gegenüber hält. Wer es dann immer noch nicht kapiert, dem kann man wohl nicht mehr helfen.
Schlußendlich ein Standardwerk, welches wirklich jeder einmal gelesen haben sollte.
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am 5. Mai 2017
Based on the problems resulting from the Russian Revolution in 1917 Orwell depicts in an easily understandable way that even when a revolution is done with the best intentions, in the end, the human's thirst for power will dominate and end up in a (totalitarian) dictatorship. I especially loved Orwell's satire and allegories in this novel.
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am 22. April 2017
This amazing book continues to be relevant as long as the human race continues to exist. It tackles corruption, greed and dictatorship in the most excellent of ways.
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am 19. Mai 2001
Our place of action is a simple farm. It's humans who are in power, and they show the animals who the boss is. But this is going to change soon. When they have the chance to, the animals revolt. The humans are banned from the farm and a new state under the pig's leadership is established. This new state is based on socialist ideals. This new society's highest rule is that "All animals are equal, but some are more equal than others." Without telling too much of the story, I can give you some symbols already. The story is like a simple history showing the Russian-socialist revolution - with Humans being Aristocrats and pigs as socialist revolutionaries. The novel is full of symbols, and you see a lot of parallels between the history of the USSR and the novel. No matter if it is the working class being represented by a horse, Lenin and Stalin by the pigs, or the massive propaganda machine used by the pigs. The novel is also very well written. I loved reading this one in my English class. It keeps you reading from the first page on without boring you, even if the story is quite predictable if you know the history of the USSR. I still recommend this masterpiece of literature to everyone. Sincerely, Robert Kaderka
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am 16. Juli 2001
Ausgebeutet, geschunden, missbraucht und unter der Herrschaft von Menschen lebend, vegetieren, Schweine, Kühe, Pferde... - kurz Farmtiere, vor sich hin, immer die Hoffnung auf Freiheit und Glück vor Augen. Als durch gemeinsamen Widerstand, mit Kraft und Unterstützung aller, der Aufstand, sogar der Umsturz, die Vertreibung des Bauern gelingt wird eine neue Ordnung in Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit unter den Tieren geschaffen. Doch das zunächst so schöne und glückliche Leben, die anfängliche Harmonie und Glückseligkeit, verfliegen bald im Nichts. Bezeichnender Weise sind es gerade die Schweine, die langsam die Führung über Tiere und Hof übernehmen und alte Verhältnisse wieder herstellen ... Mit "Animal Farm" gelang George Orwell eine beeindruckende und faszinierende Parabel, über Aufstand, Revolution und die Versuche alles besser, vollkommmener zu gestalten. Die sehr bewegende und wunderbar erzählte Geschichte machen "Animal Farm" zu einem Muss für alle die, die von einem Buch mehr als simple, triviale Unterhaltung, aber nichtsdestotrotz auch Spannung, und bewegende Momente erwarten. Durch seinen tollen, fast märchenhaften Erzählstil, die wunderbare Detailverliebtheit und das erschreckende, aber dafür um so wirkungsvollere Ende (was bei dem einen oder anderen durchaus auch ein kleines Schluchzen hervorrufen könnte) macht dieses Buch für mich zu einem Meisterwerk, was man, immer wieder wird lesen wollen. Ein großartiges Buch !
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am 2. August 2015
A fairy tale or a nightmare? It all began with a dream by Major, a Middle White boar, of equality, and freedom from oppression. Maybe not in our life comrade, but eventually.

The dream brings a song. Intolerable conditions lead to revolution. As time passes things change; not exactly as planned.

There are two striking parts to this tale that stand out. First when Boxer is sent to the hospital and Benjamin reads the side of the van "Horse Slaughterer." Secondly there was a party in the farm house as the pigs were playing cards with the men, two aces of spades showed up. An argument ensues. Then the creatures outside looking in as they "...looked from pig to man and man to pig, and from pig to man again drew a realization..."
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am 11. August 2004
Nachdem es die Tiere Leid sind, für den Bauern zu arbeiten, entschließen sie sich, die Farm zu übernehmen. Die Aufgaben werden zwischen den einzelnen Tierarten verteilt, je nach den besonderen Fähigkeiten.
Da es nicht besonders einfach ist, die neu gewonnenen Freiheit mit wenig "know how" gewinnbringend zu nutzen, erleben diese Tiere auch Rückschläge und die Schweine, die das Denken für alle Tiere übernommen haben (weil Schweine das besser können als andere Tiere) machen einen sehr starken Persönlichkeitswandel im Laufe des Buches.
Wer dieses Buch einfach nur entspannt lesen möchte, wird es sicher sehr genißen und auch beginnen über Gesellschaftsstrukturen nachzudenken. Wer aber Hintergründe erfahren will oder eine treffende Analyse zu schreiben hat, tut gut daran, sich eine Interpretationshilfe zu kaufen, da George Orwell versteckte Anspielungen auf frühere Politiker in einzelne Charaktere des Buches verpackt.
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am 27. Juli 1999
We should not be content to reduce this book to a mere attack of the Stalinist era of communism, because men may want to reconsider the value of equality among them by some time the economy will have receded in their sight. What Animal Farm tells us then is that too eagerly willing for it leaves wide opens the gates to dictatorship.
Orwell's fairy story bears a deep allegory as long as "from pig to man it will be impossible to say which is which". Thereafter it may really becomes a childish view of the Russian's revolution betrayal.
But if old Benjamin was right that nothing changes in the long life of a donkey, it will stay a political perennial classic of vital interest for nations.
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Die Tiere auf der Farm von Mr. Jones haben die Schnauze gestrichen voll. Sie verjagen den Despoten vom Hof und übernehmen selbst die Regie. Dieses egalitäre Paradies, zusammengefasst unter anderem in den Geboten "No animal shall kill another animal" oder "All animals are equal" (15), hält aber nicht lange. Schon bald setzt sich eine intellektuelle Elite, bestehend aus Schweinen, an die Spitze der Revolution. Anführer ist nun das Oberschwein Napoleon. Zu Beginn legitimiert er seine Machtbasis noch durch Akklamationsveranstaltungen, auf der die Schafe jeden Widerspruch niedermähen. Später ist diese Legitimation nicht mehr nötig, da sich Napoleon eine Armee von Kampfhunden dienstbar gemacht haben. Als externer Feind dient Snowball, ein ehemaliger Freund Napoleons, der wegen angeblichen Verrats vom Hof verstoßen wurde.

Um die immer steigenden Arbeitszeiten und die sinkenden Nahrungsrationen zu rechtfertigen, werden ständig neue Projekte, wie der Bau einer Windmühle, entwickelt. Am Ende ändern die Schweine das Gebot "All animals are equal" in "All animals are equal. But some animals are more equal than others" (90).

George Orwell schrieb "Animal Farm" gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, weswegen seine Parabel als Anspielung auf die totalitären Regime von Hitler und Stalin verstanden wird. So werden Napoleon und Snowball unter anderem als Entsprechungen von Stalin und Trotzki gesehen. Den Alliierten hat das Buch so gut gefallen, dass sie es zur politischen Erziehung im Nachkriegsdeutschland eingesetzt haben.
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am 7. Mai 2001
Der Ort des Geschehens ist eine einfache Farm. Menschen haben hier die Herrschaft und lassen die Tiere auch spüren wer auf der Farm das Sagen hat. Doch das soll sich bald ändern. Die Tiere erfassen eine sich bietende Gelegenheit und revoltieren. Die Menschen werden vertrieben, und fortan wird ein neuer Staat unter der Führung der Schweine gebildet. Dieser neue Staat basiert auf den sozialistischen Idealen. Diese neue Gesellschaft hat jetzt eine oberste Direktive: Alle Tiere sind gleich. Ehrgeizige Projekte zur Besserung des allgemeinen Wohlstands beginnen. Wie es scheint, beginnt für die Tiere ein goldenes Zeitalter. Doch auch das wird von keiner Dauer währen, und so erweist sich bald, dass „einige Tiere gleicher sind als andere". Ohne zuviel vom Geschehen zu verraten, kann man doch schon einige der Symbole entschlüsseln. Das ganze Buch ist wie die vereinfachte Geschichte der sowjetisch-sozialistischen Revolution - mit Menschen als Aristokraten und eben Schweinen als bolschewistischen Anführern. Die gesamte Novelle strotzt nur vor Symbolen, und man kann erstaunlich viele Parallelen zum geschichtlichen Verlauf der Sowjetunion sowie ziehen. Alle wesentlichen Charaktere und Gesellschaftsschichten werden repräsentiert. Neben der interessanten Symbolik lässt auch die Schreibweise keine Wünsche offen. Das Geschehen auf der Animal Farm bleibt von der ersten bis zur letzten Seite spannend, wenn auch das Ende durchaus vorrausehbar ist. Ich kann diesen Klassiker der Literatur nur empfehlen. Ich warne aber davor sich eine der zahlreichen Filmumsetzungen von Animal Farm anzusehen ohne sich vorher das Buch durchgelesen zu haben, die meisten Umsetzungen sind nicht exakt, und ändern die Botschaft des Buches.
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