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Hilfreiche Tipps zur Fahrzeugpflege: So waschen, polieren und wachsen Sie Ihr Auto richtig

Tipps zur Fahrzeugwäsche

Das Fahrzeug immer im Schatten waschen, denn sonst entstehen hässliche Kalkflecken, die sich so einfach nicht wieder entfernen lassen. Die Vorreinigung mit einem Hochdruckreiniger ist bei der Fahrzeugwäsche sehr wichtig. Dabei jedoch keinen Heißbrandstrahler verwenden, da durch die hohe Wassertemperatur die Wachsschicht angegriffen werden könnte. Speziell das untere Drittel des Wagens sollte gründlich vorgereinigt werden, da sich hier durch Spritzwasser der meiste Schmutz/Sand ansammelt.

Weiter geht es nun mit zwei Eimern! Einer mit klarem Wasser und einer mit Autoshampoo. Bitte keine handelsüblichen Geschirrspülmittel verwenden, da diese Tenside enthalten und damit die Wachsschicht des Fahrzeugs entfernen würden. Der Einsatz von Geschirrspülmittel ist nur als Vorbereitung für eine neue Versiegelung zu empfehlen. Das Wasser sollte nicht wärmer als 30 bis 35°C sein, auch hier gilt, dass durch eine zu hohe Wassertemperatur die Wachsschicht angegriffen werden könnte.

Geben Sie in einen Eimer ca. 30 ml Autoshampoo und füllen Sie den Eimer mit einem starken Wasserstrahl mit bis zu ca. 8 Litern Wasser auf. Durch diese Technik entsteht der unverzichtbare Schaum! Schaum hat eine Kapillarwirkung, die den Schmutz von der Oberfläche wegtransportiert.Wichtig ist auch der Einsatz von zwei Mikrofaser-Waschhandschuhen. Einen für die oberen zwei Drittel des Wagens und einer für das untere Drittel. Bitte vor dem Gebrauch immer ausspülen und einer visuellen Sichtung auf Schmutzpartikel unterziehen und gegebenenfalls den Schmutz entfernen.

Den Wagen immer von oben anfangend waschen. Das untere Drittel zuletzt mit dem hierfür vorgesehen Waschhandschuh bearbeiten, dadurch wird die Entstehung von Waschkratzern deutlich vermindert. Bitte verwenden Sie keine Naturschwämme, da hier die Gefahr besteht, dass sich Sandkörner oder ähnliche Kratzer verursachende Partikel in der Struktur des Schwammes festsetzen. Diese können, z.B. bei Ausübung von Druck, hässliche Kratzer verursachen.

Nach der kompletten Fahrzeugwäsche – bei hohen Außentemperaturen das Fahrzeug stets im Schatten waschen und nicht in der prallen Sonne, da sonst Wasserflecken durch Antrocknung der Waschlotion entstehen können – den Wagen mit einem Schlauch ohne Sprühkopf abspülen, damit das Wasser großflächig abläuft und keine Wassertropfen entstehen. Die Wasserreste mit einem Trockentuch trocken reiben. Dieses vorher einmal mit klarem Wasser auswaschen. Alternativ kann auch ein Leder verwendet werden. Bitte beim Abtrocknen des Fahrzeugs aufpassen, dass das Tuch oder Leder nicht den Boden berührt, denn dadurch kann Sand oder Dreck aufgenommen werden, der mit Sicherheit Kratzer hinterlässt. Zudem sollten auch die Türinnenkanten gesäubert werden, da sich dort stets Wasser und Dreck niederlassen.


Tipps zum Polieren und Wachsen

Als Vorbereitung empfiehlt sich in jedem Fall eine einmalige Handwäsche mit Geschirrspülmittel, da Geschirrspülmittel Tenside enthält. Diese Fettlöser waschen auch alte Wachsreste fast restlos herunter. Alle nun folgenden Arbeitsschritte sollten Sie immer im Schatten und auf einer kühlen Lackoberfläche durchführen!

Danach sollte der Lack von stark an der Oberfläche anhaftenden Schmutzpartikeln wie Teer, Baumharz oder Insektenresten befreit werden. Jetzt geht es daran, die Wirbel-, Waschstraßen-und Fingernagelkratzer zu entfernen. Hierzu verwenden wir eine Autopolitur. Viele Auto-Polituren enthalten ein sich selbst auflösendes Schleifkorn. Das bedeutet, dass das Schleifkorn durch die mechanische Bewegung des Pads bricht und dadurch erst seine abrasive Wirkung erzielt. Zur Anwendung: Wichtig ist es, auf einer ca. DIN A3 großen Fläche zu arbeiten und das Produkt so lange auszupolieren, bis fast keine Produktreste mehr sichtbar sind!

Immer gegen die Kratzerrichtung arbeiten und das Produkt mit geraden, sich überlappenden Bahnen auspolieren. Bevor ein Kratzer bearbeitet wird, den Fingernageltest machen. Spürt man den Kratzer oder ist gar schon die Grundierung zu sehen, hilft nur noch eine Maschinenpolitur oder eine Nachlackierung.

Jetzt ist der Lack soweit vorbereitet, dass entweder noch eine reine Politur ohne Schleifkorn zum Einsatz kommt oder der Lack gleich mit Wachs versiegelt werden kann. Wichtig ist es, nicht lackierte Kunststoffteile entweder mit einem Kunststoffpflegeprodukt vor dem Versiegeln zu bearbeiten oder diese Teile abzukleben! Jede Versiegelung/Wachs hinterlässt sonst auf dem Kunststoff weiße Ränder oder eine farbliche Veränderung.

Durch die Anwendung von Wachs wird der Lack versiegelt und erhält gleichzeitig Glanz. Dieser Effekt kann durch mehrschichtige Anwendung noch gesteigert werden. Das Wachs vorne beginnend dünn Pad auf den Lack auftragen und danach mit einem Mikrofasertuch auspolieren. Nach Durchtrocknung der ersten Schicht – das Fahrzeug ca. 2 Stunden in die Sonne stellen – den Lack abkühlen lassen und die nächste Schicht auftragen. Noch ein Vorteil der mehrschichtigen Anwendung ist die verlängerte Standzeit. Um die Wachsschicht an den Stirnseiten des Fahrzeuges ab und zu aufzufrischen, empfiehlt sich der Einsatz von einem Sprühwachs. Weiter ist zu beachten, dass moderne Polymer Versiegelungen mindestens 18 Grad Außentemperatur zum Durchtrocknen benötigen!

Die an Tüchern befindlichen Waschanleitungen sollten unbedingt vor der Benutzung der Tücher entfernt werden. Sie sind oft sehr hart und könnten tiefe Kratzer im Lack hinterlassen.Bei Arbeiten an Fahrzeugen immer Uhren und Ringe an den Fingern ausziehen, beim Tragen können diese beim Abrutschen ebenfalls zu schlimmen Kratzern führen. Auch auf die Abdeckung der Gürtelschnalle achten! Keine Watte zum Auspolieren von Wachsen verwenden, da die Struktur der Watte zu grobfaserig ist und kaum Wachsreste aufnehmen kann. Dadurch entsteht eine Wachsplatte auf der Oberfläche der Watte, die dann Kratzer verursachen kann. Produktüberreste immer mit einem hochwertigen Mikrofasertuch entfernen, da diese Fasern „aufgesplisst“ sind und dadurch die Wachsreste nach oben in den Flausch der Faser transportiert werden. Wenn es doch mal passiert ist: Wachsreste an Kunststoffteilen entfernt man entweder mit einem hellen Radiergummi oder mit einer heißen Spülmittellösung.


Vielen Dank an Meguiar's für die freundliche Unterstützung!


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