Kundenrezension

Rezension aus Deutschland vom 31. Mai 2018
Dieses Buch ist ein wichtiges Buch. Dennoch hat es einen wesentlichen Makel. Ihm fehlt der entscheidende Aspekt zum Verständnis der Masseneinwanderung: die Benennung des zentralen Motivs der Masseneinwanderung aus Sicht der Zielländer - und zwar der wirtschaftliche Nutzen der Versorgungsmigration für Konzerne.

Sieferle beschreibt lediglich moralische und ideologische Motive und liegt damit schlicht und ergreifend falsch. Er deutet damit Symptome zu Ursachen um und verstellt dadurch den Blick auf die tatsächlichen Ursachen der gelenkten Masseneinwanderung. Das ähnelt der Interpretation des Dreißigjährigen Krieges als reinem Religionskrieg oder des Sezessionskrieges als Krieg um die Sklavenfrage. Tatsächlich dienen diese moralischen und ideologischen Aspekte lediglich der Beeinflussung der tumben Massen - sind aber niemals die eigentlichen Ursachen. Diese finden sich immer im wirtschaftlichen bzw. machtpolitischen Sektor.

Mit dieser Fehleinschätzung steht er allerdings nicht alleine da. Sie ist unter Kritikern der Masseneinwanderung weit verbreitet und macht damit ihre Kritik in entscheidenden Punkten unscharf.

Ich bin mir bewußt, daß meine Rezension anmaßend wirken muß. Dafür bitte ich um Nachsicht, denn das Thema ist einfach zu wichtig.

Als gesichert kann inzwischen gelten, daß die Masseneinwanderung gelenkt und gewollt ist. Es ist sehr unwahrscheinlich, daß die Kanzlerin im Herbst 2015 "aus der Not heraus" gehandelt hat.

Bereits im Mai 2011 warnte der Kabarettist Hagen Rether vor solch einer Flüchtlingswelle. Das Problem war also lange bekannt. Zu dieser Zeit zerbombte man (auch mit ausdrücklicher Billigung der Grünen) gerade Gaddafis Libyen, das bis dahin die Völkerwanderung aus Afrika unterbunden hatte.

Ausgelöst wurde die Flüchtlingswelle aus Syrien durch die gemeinschaftliche(!) Streichung der UN-Flüchtlingshilfe für die Lager im nahen Osten durch diverse EU-Staaten 2014 und den dadurch dort beginnenden Hunger (FAZ vom 08.11.2015). Zeitgleich(!) ließ das BAMF Werbevideos für Asyl in Deutschland produzieren und verteilen - und zwar in -zig orientalischen Sprachen einschließlich Arabisch, Farsi, Paschtu usw. (DIE WELT vom 30.08.2015).

Dieses systematische Provozieren und Begünstigen einer Flüchtlingswelle steht in auffälliger Übereinstimmung mit "Bestandserhaltungsmigration" (UN 2001), "Neuansiedlungsprogramm" (EU 2009), "Global Compact for Migration", "The Business Case of Migration" des Weltwirtschaftsforums Davos 2013 (siehe Norbert Häring), der Verfilzung solcher NGOs wie Pro Asyl mit dem EPIM-Netzwerk des Herrn Soros oder der Finanzierung der etwa 10 "Rettungsschiffe" vor der libyschen Küste. Siehe z.B. auch Soros-Plan in DIE WELT vom 02.10.2015 usw., usw.

Zufall? Wer's glaubt.

Aber was ist das Motiv?

Die Einwanderer sind nicht nur Billigarbeitskräfte sondern vor allem KONSUMENTEN - sogar als H4-Empfänger - und als solche für Immobilien-, Energie-, Lebensmittel- und sonstige Konzerne tatsächlich "wertvoller als Gold" (Zitat Lobbyist Martin Schulz).

Mit den Geldern, mit denen man hierzulande den Einwanderern hilft, könnte man in den Herkunftsländern das 10- bis 50-fache ausrichten. Das heißt im Umkehrschluß, man verdient an derselben Person das 10- bis 50-fache, wenn man sie nach Deutschland schafft.

Profit um jeden Preis - selbst um den Preis tausender Toter auf den Fluchtrouten und "vieler Verwerfungen" in den Zielländern.

Wer bezahlt das? Aufgrund der internationalen Steuervermeidungsstrategien der Konzerne beträgt der Anteil der Körperschaftssteuer am bundesdeutschen Steueraufkommen nur 4-5%. Lohnsteuer und Mehrwertsteuer - also die Abgaben der Arbeitnehmer - machen jedoch etwa 70% aus.

Konzerne profitieren von zusätzlichen H4-Empfängern, während der Arbeitnehmer dies zu bezahlen hat.

Insofern wird klar, was Lobbyisten wie KGE meinen mit Bemerkungen wie "Wir bekommen Menschen geschenkt." oder "Wir brauchen nicht nur Fachkräfte sondern auch Menschen, die sich in unseren Sozialsystemen wohlfühlen." Das waren keine inhaltlichen Versprecher, sondern diese Sätze aus Thinktank-Kreisen fielen nur versehentlich vor falschem Publikum.

Dieses Plündern des Sozialstaates durch Konzerne ist also Bestandteil der Umverteilung von unten nach oben. Die naive Unterstützung dieses neoliberalen Globalisierungstreibens durch Linke und Gutmeindende ist Realsatire. Wenn dies wenigstens ein Teil der europäischen Linken begreifen würde, wäre viel gewonnen.

Die Stimmungsmache auf breiter Front der Leitmedien, der Lobbyisten und Politikdarsteller gegen Gruppierungen und Personen, die diese Masseneinwanderung ablehnen, ist - genau wie das teils skurril wirkende Handeln der Politik - vollständig aus diesen wirtschaftlichen Motiven heraus erklärbar. Mehr noch: nur so ergeben diese Handlungen Sinn.

Zitat aus der o.g. Migrationsagenda „The Business Case for Migration“ (Warum Migration gut fürs Geschäft ist) des Weltwirtschaftsforums Davos 2013:

"Politische Parteien, die Zuwanderung zu begrenzen und zu kontrollieren versprechen, sind ein Problem. Sie schaden der Wirtschaft."
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