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Kundenrezension

3. Januar 2014
Das Buch ist gelinde gesagt eine einzige Frechheit!
Neugierig geworden bin ich durch die Stichworte aus dem Inhaltsverzeichnis, die den Eindruck erwecken, es würde sich beim Autor um einen wirklichen Kenner der Materie handeln. Weit gefehlt.
Was einen dann wirklich erwartet, hat Seltenheitswert im negativen Sinn.
Im ersten Teil des Buches bedient sich der Autor fast zur Gänze bei Franz Bardon's Buch "Der Weg zum wahren Adepten". Selbst die einzelnen Kapitel sind völlig identisch benannt. Eigene Gedanken sind kaum zu finden. Nur die Ausdrucksweise des Autors ist mitunter wesentlich holpriger als die von Bardon.
Weiter geht’s mit den „Beschreibungen“ der einzelnen Runen. Spätestens hier hatte ich den Eindruck, bei dem Buch könnte es sich um eine Satire handeln. Leider nicht. Ein Beispiel gefällig?
Zur Rune Jera auf S. 55 steht:
„Sie ist dem Erd-Element zugeordnet. Sie fördert die Fruchtbarkeit. Sie erhöht landwirtschaftliche Erträge. Sie fördert die positive Entwicklung einer begonnenen Arbeit. Durch ihre Eigenschaften begünstigt sie das Erlangen von Wohlstand.“
Das war's, nicht mehr. Bei den anderen Runen steht teilweise etwas mehr, aber ebenfalls nur in der gleichen stichwortartigen Schreibweise. Vergleicht man das mit dem Inhaltsreichtum anderer Runenbücher, ist es an Substanzlosigkeit nicht mehr zu überbieten.
Was dem Buch an inhaltlicher Substanz fehlt, macht der Autor durch eine schon grotesk anmutende narzisstische Selbstüberhöhung wett. Schon in der Einleitung bezeichnet er sich als „Meister der Runenmagie“, was aber noch harmlos erscheint, angesichts dessen, was in späteren Kapiteln folgt.
In der unaufhörlichen Bemühung, den Eindruck zu erwecken, mit Bardon mindestens auf gleicher Stufe zu stehen, kopiert er dessen Ausdrucksweise schamlos und deutet permanent an, ebenfalls eine Art Auserwählter zu sein. Beispiel S. 147 :
„Das Geheimnis über die Runekabbalah ist die höchste Einweihung, die man sich vorstellen kann. Das Erlernen dieser Technik ist schwer und es gibt in unserer Zeit nur noch ganz wenige Menschen, welche die Runenkabbalah der Großmeister beherrschen. Mir ist es nicht gestattet worden, die Runenkabbalah praktisch zu erklären, daher werde ich mich auf die Theorie beschränken“.
Der gesamte Schreibstil des Autors ist völlig ungelenk und scheint eher der Ausdruck einer naiven Fantasie als echter Erkenntnis zu sein. Beispiel S. 287:
„Die Welt, in der wir leben, ist so aufgebaut, dass die Menschen dauerhaft bewusst und unbewusst versuchen, Gott (JHWH) zu imitieren, um so optimal zu sein wie Gott selbst. Sie schaffen das aber meistens nicht perfekt und dies wird dann „die Verfehlung des Ziels“ genannt, man sagt auch „Sünde“ dazu“.
Endgültig in den Science-Fiction-Bereich gleitet der Autor, wenn er von seinem magischen Kampf gegen "Gottmenschen" schreibt (den er selbstverständlich gewinnt).

Für mich ist es ein lächerliches Machwerk sondergleichen.
Das Buch ist mit Abstand das mieseste, was ich je zum Thema gelesen habe. Finger weg!
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Produktdetails

3,1 von 5 Sternen
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