Kundenrezension

4. September 2019
Seit den 1970er Jahren hat die Linke wie die Rechte vor allem auf Identitätspolitik aufgesattelt. Erst seit Kurzem wird linke Identitätspolitik auch von linken und liberalen Protagonisten selbst kritisiert. Dabei wird offensichtlich, dass linke wie rechte Identitätspolitik partikularistisch ist und nicht durch universale Normen und Werte, die demzufolge für alle Menschen Geltung beanspruchen, geleitet wird. Das führt dazu, dass antirassistische und antisexistische Politik in ihr Gegenteil umschlagen kann und selbst Rassismus und Sexismus produziert. Das Buch zeigt am Feindbild des „weissen Mannes“ minutiös auf, wie gewisse Spielarten der linken Identitätspolitik zur Gegenaufklärung verkommen. Ein wichtiges Buch, das ich gerne weiterempfehlen kann!
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