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Kundenrezension

4. Juni 2018
Der Film rekonstruiert die historischen Geschehnisse rund um die Ausschreitungen von 1967 in Detroit, bei denen 43 Menschen ums Leben kamen, viele verletzt und noch mehr verhaftet worden sind. Alles begann mit einer Polizeirazzia in einer Bar ohne Ausschankgenehmigung. So startet auch der Film. Man ist ohne großes Vorgeplänkel mittendrin im Geschehen, was vor allem durch die gut gelungene, unruhige Kameraführung erreicht wird.
Der Film ist von der ersten bis zur letzten Minute spannend, lässt einem kaum Zeit zu entspannen.
Die Schauspieler machten ihre Arbeit ausnahmslos gut.
Sehr schwierig zu beurteilen ist, was Fiktion und was tatsächlich so geschehen ist. Im Abspann des Films wird dies auch von den Machern eingeräumt. Es ließe sich objektiv nicht rekonstruieren, was in der Nacht der Stürmung des Algier Motels wirklich geschehen sei, da der Fall nie vollständig aufgearbeitet und dokumentiert worden ist. Es wurde hier sicherlich Vieles dramatisiert. Und ob die weißen Cops tatsächlich so böse waren wie dargestellt, lasse ich auch mal dahingestellt. Dennoch erreicht der Film sein Ziel und seine Aussage ist korrekt. Er macht auf schockierende Weise aufmerksam auf den tief in der amerikanischen Gesellschaft verwurzelten Rassismus, der in den USA nicht nur in Detroit zu der Zeit vorherrschte, insbesondere im Polizeiumfeld. Aufgrund der jüngsten Vorkommnisse gerade zum Thema Polizeigewalt und der Alt-Right Bewegung in den USA muss man sagen, dass die Amerikaner das Thema Rassismus noch lange nicht überwunden haben.
Der Film jedenfalls lässt einen nach dem Abspann wütend zurück. Gut gemacht. Er erhält von mir 4 von 5 Sternen.
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Produktdetails

3,9 von 5 Sternen
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