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Kundenrezension

am 9. November 2017
Als Annas Baby unerwartet stirbt, beschuldigt sie ihren Mann und trennt sich von diesem. Im gleichen Atemzug gesteht Bardo, der Nachbarin seine Liebe. Es kümmert sich aufopferungsvoll um sie und erfindet immer verrücktere Liebesbeweise. Doch er kann ihr Herz nicht erobern, sondern bedrängt Anna, dass sie sogar in eine andere Stadt flüchtet. Bardo gibt nicht auf und folgt ihr heimlich, bis er entdeckt, dass es in Annas Leben einen neuen Mann gibt. Er agiert aus dem Hintergrund und gibt sich im Internet als Thomas aus. Anna verliebt sich in den humorvollen Schreibpartner und schlägt ein Treffen vor. Bardo zögert, was wenn Anna seine wahre Identität entdeckt? Besessen taktiert Bardo immer gewagter und verstrickt sich in einem Netz aus Lügen und Intrigen. Und dann kommt ihm Anna doch auf die Spur…

Die Autorin Linne van Sythen hat mit dem Buch „Wenn Du mich endlich liebst“, eine Liebesgeschichte erschaffen, die ich so nicht erwartet habe. Nicht nur die Thematik Liebe wird in die Geschichte eingebunden, sondern auch Verlust, Angst, Trauer, Schmerz, Intrigen, Betrug und Stalking, spielen eine wesentliche Rolle und stellen insgesamt kein leichtes Thema dar.

Ich muss gestehen, die Empfindungen zu diesem Buch aufs Papier zu bringen, fällt mir außerordentlich schwer. Einerseits bin ich überwältigt von den vielen Geschehnissen und Andererseits fehlten mir besonders emotionale Stimmungen, die man als Leser nachempfinden möchte.

„>>Bardo, wir müssen reden.<< Er nickte, strahlte sie an. >>Ja klar, jetzt, wo endlich alles anders ist mit uns beiden.“ ( S. 79 )

Doch beginnen wir am Anfang.

Der Einstieg gelang mir recht gut, da der Leser ohne Umschweife mit den Charakteren und deren Lebenssituationen vertraut gemacht wird. Der flüssige Schreibstil der Autorin, fesselte mich zusätzlich in den Anfängen dieser Geschichte. Ich konnte mich sofort einfühlen und mich zunächst auch in die Protagonisten hineinversetzen.

Anna ist eine liebvolle, ehrliche junge Frau, die sich einem erschütternden Schicksal stellen muss. Als sie ihren Sohn verliert und ihre Welt von heut auf morgen zusammenbricht, war ich äußerst schockiert, fühlte emotional mit ihr, was mich zutiefst berührte. Keine Mutter möchte eine solch prekäre Situation durchleben müssen. Hierbei konnte ich ihre Wut, Trauer und Enttäuschung sehr gut nachvollziehen.

Ihr Nachbar Bardo kümmert sich in dieser Situation aufopferungsvoll um Anna, bis er ihr seine Liebe gesteht. Zunehmend drängt er sich Anna auf, bis diese keinen anderen Ausweg mehr sieht, als Hals über Kopf die Stadt zu verlassen, um ein neues Leben zu beginnen.

Bardo ist sehr anhänglich, treu, aber auch liebevoll und fürsorglich. Zunächst erschien er mir sehr sympathisch, bis er seine wahre Seite an sich zeigt. Diese wirkte zeitweilig sehr bedrohlich auf mich, so dass er immer mehr an Sympathiepunkten einbüßte. Er folgt Anna, beobachtet sie und spinnt hinter ihrem Rücken, weitreichende Intrigen.

Die dargestellten Charaktere wirken sehr bildlich und authentisch und man beginnt die Hintergründe des jeweiligen Verhaltens zu hinterfragen.

Die Handlung wird zunehmend von verzwickten Konstellationen geprägt, die sich immer mehr zu verstricken scheinen. Dies zieht sich, durch wiederholende Passagen und ohne Lösung in die Länge, was den Lesegenuss allmählich mildert.

Auch einige Verhaltensweisen von Anna und Bardo werden im weiteren Verlauf immer skurriler und unglaubwürdiger. Seien es, die bizarren „Selbstgespräche“, die Bardo führt, oder Annas blinde Sucht nach Liebe, die mich zusätzlich verwirrten und teilweise abstießen. Die häufigen Erwähnungen des Alkoholkonsums der Protagonisten, stellen für mich einen weiteren Kritikpunkt dar.

Dieser Roman ist mit seiner Rezension wahrlich eine Herausforderung für mich. Es ist definitiv kein schlechter Roman, doch die zunehmenden Wirrungen und Ereignisse, wirken mir persönlich zu skurril und unglaubwürdig. Auch die Tiefe, der emotionalen Ebene fehlte mir letztendlich, was anderen Lesern durchaus ausreichen könnte.

Fazit

Das Buch befasst sich mit einer Liebesgeschichte, die auf Einseitigkeit beruht und greift die Thematik Stalking umfassend mit auf. Dennoch verlief mir die Handlung zu skurril, ohne überzeugend und vor allem nachhaltig zu wirken. Es ist auf keinen Fall eine schlechte Geschichte, aber richtig packen konnte sie mich leider nicht.
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