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Kundenrezension

11. März 2013
Kreativ mit der Matrix

Auf das eBook „Kreativ mit der Matrix“ aufmerksam geworden bin ich durch das vom Autor herausgegebene Magazin WritersWorkshop E-Zine, dass ich zunächst im Internet auf der Suche nach einer Schreibwerkstatt gefunden hatte und dann nochmal auf der neuen CHIP Kreativ Suite 2013 DVD vorfand. Dort wurde das eBook beworben. Ich kaufte zunächst noch ein anderes eBook des Autors und war begeistert.

Nun zu dem eBook selbst. Es ist zwar kurz gehalten, aber dennoch informativ. Der Autor verzichtet einfach auf Abschweifungen und Anekdoten. Sehr kurz erläutert der Autor wie man zu zusammenhängenden Ideen kommt. Das ist das entscheidende Kriterium. Die Assoziative Ideen-Matrix (Kurz: AIM) ersetzt nicht Brainstorming, Mindmapping oder Clustering, sondern ergänzt diese Methoden, um aus einzelnen Fragmenten, die mit den genannten Methoden gefunden wurden, etwas Zusammenhängendes zu schaffen.
Zunächst müssen mehrere Stapel von Karteikarten angelegt werden. Dann werden nacheinander Karten von den verschiedenen Stapeln gezogen, nach einem bestimmten Schema ausgelegt und paarweise verglichen. Ideen zu den Kartenpaaren werden schriftlich festgehalten. Das Arbeiten vollzieht sich ähnlich wie das Arbeiten mit Listen, ist jedoch viel systematischer aufgebaut und führt vermutlich schneller ans gewünschte Ziel. Da der Autor bereits mehrere Romane und Sachbücher verfasst hat, schöpft er nicht aus der hohlen Hand, sondern bringt in die AIM-Methode seine praktischen Erfahrungen ein.

Ich selbst arbeite als freier Journalist, habe aber gerade damit begonnen, Literatur zu schreiben. Beim Entwurf einer Handlung halte ich mich bisweilen an die folgende Methode: eine schöne Geschichte nehmen und anfangen diese Schritt für Schritt abzuwandeln (anderer Ort, andere Zeit, neue Figur, andere Figurenkonstellation, andere Eigenschaften der Hauptfiguren etc.) und auf eine Haupthandlung zu reduzieren, bis eine neue Geschichte entstanden ist. Die Grundgeschichte versuche ich nun durch Fragmente aus anderen Geschichten, aus Alltagsbeobachtungen oder eigenen Erlebnissen „dicht“ bzw. „rund“ zu machen. Das Problem dabei ist, dass die Ideen häufig umgestaltet werden müssen, damit sie zueinander passen. Die AIM-Methode geht einen anderen Weg, der sicherlich eine interessante Alternative bietet, um auf ganz andere Dinge zu kommen.

Ich nutzte bei meinen bisherigen literarischen Schreibversuchen auch schon mal Mindmapping, Listen und auch die Schneeflocken-Methode. Ich tue mich noch schwer damit, geeignete Nebenstränge zu entwickeln, die sich gut an die Haupthandlung anbinden lassen und hoffe, dass mir die AIM-Methode hier weiterhelfen wird. Über meine Erfahrungen werde ich gerne hier berichten.

Zu dem eBook ist noch zu sagen, dass der Autor seine AIM-Methode für verschiedene Anwendungsfälle ausdifferenziert. Es ist eben etwas anderes, ob man einen Roman, eine Kurzgeschichte, ein Sachbuch oder einen Blog schreibt. Die Methode wird also jeweils ein bisschen an den Verwendungszweck angepasst.

Da ich nicht nur als freier Journalist und Autor arbeite, sondern auch gerne Flyer, Plakate und Broschüren entwerfe, werde ich in den nächsten Tagen mal ausprobieren, ob mir die AIM-Methode auch dabei eine nützliche Hilfe ist.

Apropos Methode, es heißt häufig, dass systematische Methoden die Kreativität einschränken würden. Keine Angst, die AIM-Methode lässt immer noch genug Freiräume für kreative Einfälle! Die eigene Arbeit dürfte aber durch die Anwendung der Methode produktiver werden.

Der Stil des eBooks spricht mich sehr an. Der Autor gibt freundliche Ratschläge, ohne den Dogmatiker 'raushängen zu lassen. Die Sprache lässt sich gut lesen, da der Autor recht flüssig schreibt. Alles in allem ein schönes Büchlein, dessen Anschaffung mir aufgrund des Informationsgehalts zu diesem Preis lohnend erscheint.
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