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Rezensionen verfasst von
Krocketter "IoIoIo" (Meierling)

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Seite: 1
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Wolf Creek
Wolf Creek
DVD ~ John Jarratt
Preis: EUR 6,97

4 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Krank, sonst gar nix, 10. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Wolf Creek (DVD)
Also ich steh ja grundsätzlich auf Gewaltszenen. Aber das hier verlässt nun wirklich den Bereich des Unterhaltsamen. Keinerlei Ironie, keinerlei Originalität, einfach nur völlig beliebige, widerliche, und total eskalierte Gewalt gegen hilflose Frauen. Dazu noch ein bisschen sexueller Missbrauch. Schön. Wem sowas gefällt, dem kann ich auch nicht mehr helfen.


Mein Herz so weiß
Mein Herz so weiß
von Javier Marías
  Taschenbuch

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Affektiert und ärgerlich, 20. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Mein Herz so weiß (Taschenbuch)
Nachdem ich gesehen habe, wie dieses Buch im "Literarischen Quartett" einmütig mit dem höchsten Lob bedacht, und gar als "Meisterwerk" bezeichnet wurde, habe ich mich sehr auf die Lektüre gefreut. Nun bin ich froh, dass ich dafür kein Geld ausgeben musste.

Das schlimmste daran ist meiner Meinung nach nicht einmal das nicht enden wollende Gefasel, und die immer mehr um sich greifende Wiederholung derselben fünf bis zehn Floskeln ("Falten aus der Zukunft", "Was man tut und was man nicht tut...", etc.). Diese sind besonders am Schluss, als die Handlung endlich einigermaßen spannend wird, ärgerlich und ausufernd.

Das übelste war für mich das klischeehafte und zutiefst unglaubwürdige Verhalten der Charaktere. Wer brüllt schon quer über die Straße "Ich bring dich um!", um dann festzustellen, das man den betreffenden gar nicht kennt? Wer spricht in einem Hotelzimmer so laut darüber, jemanden endlich umbringen zu wollen, dass man noch in den angrenzenden Zimmern jedes Wort verstehen kann? Welcher Dolmetscher legt zwei Staatschefs schon mal nur so zum Spass, und ohne jeden Zusammenhang, höchst persönliche Fragen über das Liebesleben des jeweils anderen in den Mund? Welcher Vater nimmt schon seinen Sohn bei dessen Hochzeitsfeier in ein leeres Zimmer beiseite und fragt ihn dann: "So, und was nun?". Das alles gemahnt in seiner Konstruiertheit an billige Hollywood- Klischees, Hollywood- Albernheiten und Hollywood- Zufälle. Von einem literarischen "Meisterwerk", hätte ich mir aber bitte geistreicheres erwartet.


Das Kultur-Spiel
Das Kultur-Spiel
von Iain Banks
  Taschenbuch

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zweimal Klasse, 3. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Das Kultur-Spiel (Taschenbuch)
Diese Doppelausgabe enthält zwei unglaublich gute Romane.

Der erste enthaltene Roman ("Das Spiel Azad") ist zwar einfacher und konventioneller geschrieben, kann aber mit einem Plotverlauf aufwarten, der ohne Einbrüche durchgehend mitreißend ist. Die Grundidee ist um einiges ungewöhnlicher dabei aber kompakter als die des zweiten Romans ("Einsatz der Waffen") der sprachtechnisch schlicht und einfach berauschend ist. Fast alle Sci- Fi Bücher, die ich bis jetzt gelesen haben, kommen mit einfachen, geradlinigen Sätzen aus, allein von der Story getragen. Doch als Vergleich zu "Einsatz der Waffen" fällt mir allerhöchstens die Schreibe von William Gibson (z.B. "Neuromancer") ein. Ein geschliffener Diamant ist hier an den anderen gereiht, fast jeder Satz fühlt sich klar und rein und wunderschön an. Ich selbst habe für diesen zweiten Roman um einiges länger gebraucht, allein schon wegen des Stils habe ich ihn aber fast schon mehr genossen.

Iain Banks ist offensichtlich ein Ausnahme- Sci- Fi- Autor, der hier auf zwei ziemlich unterschiedliche Wege- zuerst mit rasanter Spannung, dann mit filigran- poetischer Sprache- begeistern kann, und beide Techniken perfekt beherrscht. Uneingeschränkt empfehlenswert!


Bad Brains
Bad Brains
Preis: EUR 17,99

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem, 18. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Bad Brains (Audio CD)
Wie das Zitat von Adam Yauch (Beastie Boys) auf der Rückseite bereits vermuten läßt, handelt es sich hier wahrscheinlich um das beste Hardcore Punk Album, das jemals produziert wurde (Zusammen mit den paar Alben, die die Germs rausgebracht haben, wie ich finde).

Aufgenommen von vier ursprünglichen Jazzfunk Fusionists (!), die nach einem Bob Marley Konzert zum Rasta- Glauben gefunden haben, optisch rein garnichts mit Punk zu tun hatten und (man glaubt es kaum) tatsächlich ihre Instrumente spielen konnten.

Und das mit einer Rigorosität und Geschwindigkeit, die so ziemlich alles, was damals auf dem Markt war, wie einen Eiertanz am Gründonnerstag daherkommen ließ.

Millionen guter Riffs, Gesang, der jeden Karaoke- Fan das Fürchten lehren würde, teilweise vollkommen abstrakte Taktmuster und zwischen all diesem barbarischen aber doch präzisen Gemetzel vereinzelte Ruhe- Inseln aus friedlich dröppelndem Reggae/Dub.

Der Sound klingt, als hätten sie das ganze in einer Scheune aufgenommen. Das ist professionelle Primitivität, wie ich sie liebe!


Fun House
Fun House
Preis: EUR 10,49

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Iggy und die Rasselbande, 16. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Fun House (Audio CD)
Auch wenn es oft versucht wird:
Derart konsternierende, messerscharfe, höllisch durchgebackene, bizarre, hart geschmiedete Nummern werden mit solcher Dichte aneinandergereiht, nie wieder auf einem Rock- Album zu finden sein.
Tut leid.
Iggy's diabolisch- wildwunde kreischendes Organ rührt die genialisch- hypnotischen Riffs zu einem Hurrican an, der mit dem uralten Rezept der endlosen Wiederholung eine Spannung erzeugt, die höchstens stundenlanges Tanzen zu Buschtrommeln am Lagerfeuer bei Vollmond übertreffen könnte.
Die Songs stehen oft an der Kippe, tanzen auf einer millimeterdünne Linie zwischen himmlischer Ruhe, und brachialem, urigen Höllenlärm.
Die Riffs sind wie gesagt der Hammer, vor allem natürlich auf der ohnehin besten Nummer: "T.V. Eye".
"Dirt" klopft hinter drogenvernebelten Wolken lobotomisierend dahin, bohrt sich ins Gehirn ohne jemals loszulassen.
"1970" hat unglaublicherweise noch so ein geiles Riff, Iggy kräht die eigentlich banale Zeile "I feel alright" zu auf und absteigenden Powerchord- Folgen, und macht dabei unumstößlich klar: Gar nichts ist "alright", Dieser Mann hat zu viel Energie, für einen vernünftigen Lebenswandel, und gerade noch zu wenig, um aus eigener Kraft Luzifer vom Thron zu stoßen.
Für eine epochale, hirnverbrennende Rock- Platte wie diese reicht's gerade noch.


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