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Beiträge von Jörn Dinkla
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Rezensionen verfasst von
Jörn Dinkla (Hamburg, Germany)

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Xbox One Wireless Controller - Play & Charge Kit
Xbox One Wireless Controller - Play & Charge Kit

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine alten Controller fühlen sich jetzt wie billiges Plastikspielzeug an, 4. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich benutze den Controller am PC. Die Installation des Treibers von Major Nelson funktionierte auf Windows 7 64 Bit ohne Probleme. Den Controller angesteckt per USB-Kabel und nach 2-3 Minuten funktionierte er tadellos.

Im Vergleich zum 360er Controller gibt es die folgenden Verbesserungen:

- Der Schwerpunkt des Controllers liegt weiter hinten, dadurch liegt er besser in den Händen. Der Controller lastet jetzt hauptsächlich auf den Mittelfingern, während man den 360-Controller mit den Handinnenflächen unterstützen musste.
- Die beiden analogen Sticks sind sehr viel präziser und haben keinen Freiraum mehr. Sie reagieren sofort.
- Das D-Pad klickt eindeutiger.

Der ganze Controller wirkt im Vergleich zu den alten Modellen hochwertiger: eine Art 1. Klasse Controller.

Ich habe mich vor dem Kauf gefragt "Ist der Kauf wirklich notwendig?". Ist es natürlich nicht, man könnte natürlich auch mit den alten weiter spielen. Aber ich werde die alten Controller nicht mehr benutzen, die fühlen sich jetzt - da man den neuen Controller kennt - wie billiges Plastikspielzeug an.


Die Kunst des klaren Denkens: 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen
Die Kunst des klaren Denkens: 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen
von Rolf Dobelli
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,90

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Einstieg mit kleinen Schwächen, 21. Mai 2014
Wer sich schnell mal ein paar typische Denkfehler angucken möchte, dem sei dieses Buch empfohlen. Das Buch besteht aus 52 kleinen Kapiteln, in denen jeweils ein Denkfehler behandelt wird.

Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Buch zufrieden, aber es gibt Stellen, an denen auch der Autor nicht klar gedacht hat.

Zum Beispiel schreibt er (S. 178), dass die Menschheit für eine Jäger- und Sammler-Umgebung optimiert ist. Das stimmt natürlich nicht, denn z. B. Raubtiere, wie z. B. Löwen oder Grasfresser wie Kühe sind da sehr viel spezialisierter. Menschen laufen z. B. nicht schnell genug, um wirklich gute Jäger zu sein. Ein paar Zeilen weiter schreibt er sehr pauschal „Blitzschnelles reagieren war in der Vergangenheit überlebenswichtig. Nachdenken konnte tödlich sein“. Woher weiß er das? War er dabei? Und ist das nicht heute im Straßenverkehr noch genauso? So allgemein formuliert stimmt das natürlich nicht, denn wenn Jagen und Sammeln optimal für die Menschen war, hätten sie doch mit Ackerbau und Viehzucht gar nicht angefangen bzw. hätten es sehr schnell wieder sein gelassen.

Auf S. 216 schreibt er „In den letzten 10000 Jahren haben wir eine Welt geschaffen, die wir nicht mehr verstehen“. Das ist ganz großer Quatsch. Wir verstehen heute von der Welt sehr viel mehr, als vor 10000 Jahren. Man denke nur an die Medizin, an die Physik, Chemie, usw. Es stimmt, die Welt ist in der Summe komplexer, weil das Wissen gewachsen ist, dafür ist die Welt aber auch arbeitsteiliger geworden. Insgesamt haben wir heute einen Lebensstandard, den vor 100 Jahren nicht mal Könige hatten.

Der größte Fehler des Autors im Nachwort ist aber, dass er glaubt, dass die Denkfehler ihre Ursache in der Komplexität der heutigen Welt haben. Aber die Menschen würden auch als Jäger und Sammler im Busch nicht richtig denken. Der Autor vergisst hier, dass der Mensch sich alles aneignen muss. Er kommt unwissend auf die Welt und muss alles lernen und üben, sogar das aufrechte Gehen. Auch Sprechen, Schreiben, Rechnen, Radfahren, Schwimmen, Jagen und Sammeln muss man als Mensch lernen. Das ist nicht eingebaut. Wieso sollte das beim Denken anders sein?

Und wo lernen wir klares Denken? In der Regel nur implizit so nebenbei und da ist es kein Wunder, das so viele Fehler passieren. Klares Denken müsste ein Schulfach werden, es müsste einen Studiengang dafür geben, Fernsehsendungen, usw.

Also: Denken bzw. folgerichtiges Schließen muss man lernen und üben. Dieses Buch ist da ein nett geschriebener Appetizer.


GPU Computing Gems (Applications of Gpu Computing)
GPU Computing Gems (Applications of Gpu Computing)
von Wen-Mei W. Hwu
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 44,99

4.0 von 5 Sternen Inspiration für CUDA-Experten in den Naturwissenschaften, 20. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist eine Sammlung von 50 wissenschaftlichen Artikeln über Erfahrungen bei der Verwendung des GPU-Computing in verschiedenen Fachgebieten.

Alle Artikel haben einen ähnlichen Aufbau: nach dem Abstract folgen die theoretischen Grundlagen, die teilweise sehr mathematisch sind. Anschließend werden die Kernel vorgestellt, die dann wiederum optimiert werden. Letztlich wird die Performance mit der CPU verglichen.

Die Autoren stellen hier Techniken vor, mit denen sie erhebliche Performance-Gewinne erreichen konnten. Für mich als CUDA-Entwickler war das an vielen Stellen interessant.

Ich kann dieses Buch aber nicht uneingeschränkt empfehlen. Eine Begeisterung für CUDA und für die naturwissenschaftlichen Algorithmen muss beim Leser vorhanden sein. Wenn man einfach nur die Optimierung mit CUDA lernen will, ist das hier nicht das richtige Buch.

P.S. Das Buch ist schon 2011 erschienen, daher sind ein paar Stellen schon veraltet. Ich bewerte es aber jetzt erst, weil ich erst jetzt alle 50 Artikel gelesen habe.


CUDA Application Design and Development
CUDA Application Design and Development
von Rob Farber
  Taschenbuch
Preis: EUR 41,68

3.0 von 5 Sternen Nur ganz harten CUDA-Fans zu empfehlen, 19. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte viele Artikel der Reihe „CUDA, Supercomputing for the Masses“ von Rob Farber auf der Dr. Dobb’s Webseite gelesen und war recht angetan. Das war damals 2009 eine der wenigen Möglichkeiten, etwas anspruchsvolleres über CUDA zu lesen.

Der Titel des Buches erweckte in mir die Vorstellung, dass dieses Buch allgemeine Richtlinien und Prinzipen für die Erstellung von CUDA-Applikationen zum Thema hätte.

Leider ist das Buch aber eher nur eine Ansammlung von Artikeln mit Themen, die den Autoren anscheinend interessiert haben, die aber in einem Lehrbuch über CUDA nichts verloren haben. Machine Learning mag ja ein ganz interessantes Thema sein, aber dann sollte man das Buch auch „Machine Learning with CUDA“ nennen. Der Autor wird sich hier selbst nicht gerecht.

Es gibt dennoch ein paar interessante Teile im Buch. Allerdings muss man sich für diese das Buch nicht extra kaufen, denn sie werden in neueren Büchern besser erklärt. Wenn man aber begeisterter CUDA-Fan ist, kann man das Buch schon lesen und evtl. auch ein paar Anregungen erhalten.

Hier meine Kritikpunkte im einzelnen.
• Kap. 2 ist viel zu sehr mit der Theorie des Machine Learning’s beschäftigt. Funktoren kann man auch bei einfacheren Algorithmen verwenden.
• Makros sollte man nicht in C++ verwenden (S.47)
• Ein #include mitten im Code ist auch übel (S.47)
• Kap. 8 über die Ausführung von CUDA-Code auf x86-Prozessoren bezieht sich auf ein kommerzielles Produkt der Firma PGI. Das ist eigentlich ein Kapitel Werbung und nicht als solche gekennzeichnet.
• Die 4,5 Seiten Beispielcode enthalten sehr viel Mathematik, aber wenig CUDA (S. 57ff).
• In Kapitel 9 wird sehr viel OpenGL-Code abgedruckt. Das interessiert in einem CUDA-Buch nicht.
• Das Framework GPU Ocelot beschreibt der Autor als „popular, actively maintained“ (S.187). Das ist stark übertrieben, es gab pro Jahr einen Vortrag zu diesem Thema und auch nur jährlich ein Release.
• SWAN und MCUDA waren mal Forschungsprojekte und sind laut ihrer Webseiten seit 2010 nicht mehr aktiv.


CUDA Programming: A Developer's Guide to Parallel Computing with GPUs (Applications of Gpu Computing)
CUDA Programming: A Developer's Guide to Parallel Computing with GPUs (Applications of Gpu Computing)
von Shane Cook
  Taschenbuch
Preis: EUR 41,68

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bestes CUDA-Buch für Fortgeschrittene, 16. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich empfehle dieses Buch als „zweites Buch“ über CUDA. Wer bereits CUDA-Grundkenntnisse hat, z. B. im Rahmen des Buchs "Cuda by Example" von Sanders und Kandrot, kann hier die nächsten Schritte machen.

Mit CUDA ist es einfach, eine Berechnung um den Faktor 2-5 zu beschleunigen. Man kann relativ einfach erste Erfolge verbuchen. Aber in vielen Fällen wäre auch ein Faktor 9-10 drin (*). Hierzu benötigt man aber Hintergrundwissen und ein paar Optimierungstechniken. Das Ziel dieses Buches ist es, einen CUDA-Anfänger mit einem kleinen Speedup zu einem CUDA-Profi zu machen, der diesen Faktor 10 erreichen kann (S. xiii).

Und genau das ist dem Autor auch gelungen. Dieses Buch enthält sehr viele nützliche Informationen und insbesondere das Kapitel 9 sollte Pflichtlektüre für jeden CUDA-Entwickler sein.

Leider ist für meinen Geschmack die Reihenfolge der Kapitel nicht optimal gewählt. Es werden schon in den Anfangskapiteln sehr spezielle Optimierungen vorgeführt, bevor man in Kapitel 9 einen richtigen Überblick auf die Grundlagen erhält und verschiedene Techniken der Optimierung erfährt. Insbesondere das Fallbeispiel mit AES in Kapitel 7 wirkte hier störend und sollte beim ersten Lesen übersprungen werden und als letztes gelesen werden.

Dann gibt es auch noch ein paar kleinere Mängel: Ich habe z. B. manche Worte nicht im Index gefunden. Auch ist es schlecht, in Büchern Informationen abzudrucken, die schnell veralten können. Hierzu zählen z. B. Installationsroutinen, Kommandozeilenargumente und IDEs. Auch wird mit Platz teilweise recht großzügig umgegangen, ganze Listings abgedruckt. Das Buch könnte 50 Seiten kürzer sein und nichts an Informationen verlieren. Ein wenig störend ist auch, dass die Zeitmessungen von Benchmarks immer nur als Ausgabe von der Kommandozeile direkt in das Buch kopiert und nicht als Tabelle aufbereitet wurden. An manchen Stellen ist das Buch auch schon ein wenig veraltet, so dass manche Informationen nicht mehr stimmen, z. B. das man zwei GPUs zum Debuggen benötigt (S.63).

(*) Anmerkung: Ein Speedup-Faktor 10 ist natürlich nicht immer möglich, denn der hängt von den sequentiellen Abhängigkeiten des Algorithmus ab. Auch gibt es Probleme, die nicht effizient parallelisiert werden können, die sogenannten P-vollständigen Probleme.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 2, 2015 11:30 PM MEST


The Elder Scrolls Online Tamriel Unlimited Imperial Edition [PC/Mac Code - Kein DRM]
The Elder Scrolls Online Tamriel Unlimited Imperial Edition [PC/Mac Code - Kein DRM]

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ziel gelungen: das perfekte Elder Scrolls MMO, 4. April 2014
Die Absicht der Entwickler, die Welt der Elder-Scrolls-Spiele in ein MMO zu transformieren, ist zu 100% gelungen. Perfekt! Bravo! Super! Ich habe bereits an 3 Beta-Wochenenden teilgenommen und habe daher schon 10 Tage gespielt. Ich spiele auf höchster Grafikstufe und fühle mich wie in einem Märchen. Das schöne an dem Spiel ist, das die Nebenquests alle in kleinen Geschichten stattfinden. Sehr viele Charactere haben etwas zu sagen. Die Welt ist schön und tief. Es gibt tausend Sachen zu entdecken. Das Spiel läuft seit der ersten Beta rund. Ich hatte keinen Absturz.

Also ich bin total begeistert und habe für 180 Tage abonniert.


The CUDA Handbook: A Comprehensive Guide to GPU Programming
The CUDA Handbook: A Comprehensive Guide to GPU Programming
von Nicholas Wilt
  Taschenbuch
Preis: EUR 50,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Tipps für die Performance-Optimierung, 1. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch richtet sich an fortgeschrittene CUDA-Programmierer und hat seinen Schwerpunkt in der Performance-Optimierung von Kerneln. Hierzu werden auch die technischen Hintergründe beschrieben und sehr viele Ansätze für die Optimierung aufgezeigt. Teilweise geht der Autor auch bis auf den Maschinencode SASS herunter.

Der Autor zeigt sich sehr kompetent und experimentierfreudig bei der Optimierung von Kerneln. Das Buch kann von vielen mit Gewinn gelesen werden.

Ein Nachteil des Buches ist, dass es auch vom Autor als Nachschlagewerk (“comprehensive reference”) konzipiert wurde. Dadurch sind teilweise sehr große Tabellen im Buch vorhanden (S. 93ff, S. 259). Die Dokumentation von CUDA wiederum gibt es als HTML und als PDF, so dass ein Entwickler sehr viel schneller im Web an die gesuchte Information kommt, als in einem Buch zu suchen, siehe z. b. docs.nvidia.com. Ein weiterer Nachteil ist, dass sich APIs und Kommandozeilenoptionen auch ändern können.

Zum Zeitpunkt des Buches war wohl CUDA 5.0 aktuell. Inzwischen gibt es CUDA 5.5 und die Version 6.0 ist in den Startlöchern (als Release-Candidate erschienen).

Gestört hat mich auch, dass die Fehlerabfrage mit dem Makro CUDART_CHECK im Beispielcode immer abgedruckt wurde. Mit cudaGetLastError() könnte man dieses auch nach dem Aufruf ausführen und das Makro an das Ende der Zeile stellen, so dass man nicht ständig drüber hinweg lesen muss.

Das Buch könnte gut und gerne geschätzte 50 Seiten dünner sein, wenn der Autor besser mit dem Platz umgegangen wäre. Der Abschnitt über die Amazon Web Services ist meiner Meinung nach auch für ein Buch über CUDA nicht relevant.

Fazit: Wer CUDA-Kernel optimieren möchte und Ideen für Möglichkeiten dafür sucht, wird in diesem Buch fündig. Es ist allerdings auf dem Stand von Anfang 2013, aber die Grundlagen werden gut erklärt und man kann sich die neusten Informationen über CUDA 6.0 und Maxwell aus dem Web besorgen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 21, 2014 8:24 PM MEST


Using OpenMP: Portable Shared Memory Parallel Programming (Scientific and Engineering Computation)
Using OpenMP: Portable Shared Memory Parallel Programming (Scientific and Engineering Computation)
von Chapman
  Taschenbuch
Preis: EUR 48,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Neuauflage erforderlich: Gutes Buch, aber leider nicht mehr aktuell, 20. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch erschien 2008 und da war die Version 2.5 von OpenMP aktuell. Damals hätte ich dem Buch vier Sterne gegeben. Einen Stern hätte ich abgezogen, weil es z. B. Fehler im Beispielcode gibt.

Aber die vergangenen 6 Jahre sind im Bereich der parallelen Programmierung eine kleine Ewigkeit. Und hier finde ich es negativ, dass es noch keine 2. Auflage des Buches gibt. Somit sind es nur noch 3 Sterne.

Mit der Version 3.0, die ebenfalls 2008 erschien wurde das „task“-Konstrukt in OpenMP eingeführt. Dieser sollte heute eigentlich der Ausgangspunkt für die Parallelisierung mit OpenMP sein. Das vorherige Pragma „for“ ist nicht effizient komponierbar, d.h. Unterfunktionen dürfen nicht selber auch parallelisieren, weil dann sehr viel mehr Threads gestartet werden, als Prozessoren vorhanden sind. Dieses führt zu oft zu schlechtem Code oder zu schlechter Auslastung.

Und spätestens die Version 4.0, die Mitte 2013 erschien, erfordert eine Neuauflage des Buches. Diese Version unterstützt SIMD-Befehle, benutzerdefinierte Reduktionen und unterstützt auch das GPU-Computing, die Auslagerung von Rechenoperationen auf Grafikkarten.

Ansonsten bildet das Buch eine gute Einführung mit ein paar guten Performancetipps, wie z. B. der Optimierung von Memory-Access-Patterns.


Structured Parallel Programming: Patterns for Efficient Computation
Structured Parallel Programming: Patterns for Efficient Computation
von Michael McCool
  Taschenbuch
Preis: EUR 49,17

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zur Zeit beste Darstellung von Patterns für Shared-Mutability, 11. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn man ein wenig Systematik in seine parallelen Programmierkünste bringen will, ist das hier das Buch zum Einsteigen.

Die Autoren behandeln die wichtigsten Pattern der thread-basierten Programmierung mit geteiltem Speicher (Shared-Mutability). Andere parallele Modelle, wie z. B. nachrichtenbasierte oder aktor-basierte Architekturen werden nicht behandelt. Das ist nicht unbedingt ein Nachteil, denn die Darstellung der Pattern ist Weltklasse. Die Autoren zeigen, dass sie da sehr kompetent sind und lange selber mit diesen Pattern gearbeitet haben.

Schön an diesem Buch ist, dass sie genau die richtige Mischung zwischen Theorie und Praxis gefunden haben: Für jedes Pattern wird Beispielcode gegeben aber auch asymptotisch analysiert und die möglichen Performancegewinne durch die Parallelisierung abgeschätzt. Sehr gut finde ich die Erklärung mit den vielen einfachen Diagrammen.

Die Autoren arbeiten irgendwie alle für Intel und konzentrieren sich daher auf die Thread Building Blocks (TBB) und auf Cilk Plus. OpenMP und OpenCL werden nur am Rande behandelt. Letzteres ist einer der Gründe dafür, nur vier Sterne für dieses Buch zu geben. Es ist noch verbesserbar. Z. B. werden die denormalized floats am Rande versteckt in Abschnitt 8.12. In Kapitel 6.3 fehlt eine Erklärung oder ein Beispiel für die Konvertierung von Scatter zu Gather.

Ich persönlich kann stark von diesem Buch profitieren. Auch wenn ich viele Pattern schon kannte, hat mich die klare Darstellung beeindruckt. Ich werde die Pattern und Diagramme in meinen Projekten einsetzen.


The C++ Programming Language
The C++ Programming Language
von Bjarne Stroustrup
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 69,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswerter Klassiker in Neuauflage, 25. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte damals 1992 schon die zweite Auflage gelesen. Seit dem hat sich sehr viel zum Positiven geändert, sowohl bei C++ als auch bei diesem „Klassiker“. Denn im Gegensatz zur zweiten Auflage, die stellenweise sehr formal wirkte und sehr an eine Programmiersprachenspezifikation erinnerte, hat der Autor das gesamte Buch überarbeitet.

Das Buch deckt einen sehr breiten Teil meines Bedarfs an Informationen über C++ ab. Manche Teile, wie z. B. den über die Metaprogrammierung mit Templates habe ich jetzt beim ersten Lesen nur kurz überflogen. Jedes Sprachkonstrukt und viele Bibliotheksfunktionen werden schön mit Code-Beispielen erklärt. Sehr schön finde ich, dass Code in blau und in anderer Schriftart gedruckt ist. Ich werde das Buch als Referenz und Nachschlagewerk griffbereit halten.

Es ist aber dennoch ein Arbeitsbuch. Man liest es, um sich in C++ einzuarbeiten. Es ist anstrengend, aber diese Arbeit wird mit diesem Buch „versüßt“.

Ich kann nicht beurteilen, ob sich dieses Buch für Einsteiger lohnt, aber für Leute, die richtig in C++ 11 einsteigen wollen, ist es lohnenswert. Für Leute, die nur einen Überblick auf die neuen Features von C++ 11 benötigen, ist das ebenfalls von Bjarne Stroustrup geschriebene „A Tour of C++“ zu empfehlen.


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