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Rezensionen verfasst von
Mustermann "spencer_Dougles" (spencer_Dougles)

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Django Unchained [Blu-ray]
Django Unchained [Blu-ray]
DVD ~ Jamie Foxx
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 7,95

2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wuchtig, Dramatisch und tragisch erschütternd wie genial komisch, 21. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Django Unchained [Blu-ray] (Blu-ray)
Wie schafft das Tarantino bloß jedesmal wieder? Nazis vom Bärenjuden mit Baseballschläger erschlagend, ein Hitler der Vom Golem faselt? Ein deutscher Zahnarzt, der im wilden Westen kurz vor Bürgerkrieg naheliegend seinen Beruf wechselt -zum Kopfgeldjäger, sich zusammen mit einem schwarzen Ex-Sklaven namens Django, auf die Suche nach dessen Ehefrau -auch eine schwarze Sklavin- begibt die Brunhilde von Shaft heißt. Und auf dem Dach seines Wagens ein übergroßer Zahn auf einer dicken Feder montiert von Schlaglöchern durchschüttelt hin und her wackelt. Das klingt reichlich dämlich und irgendwie geschmacklos. Ich war jedenfalls immer äußerst skeptisch was das wohl werden wird. Angesichts des genialen Pulb Fictions und Kill Bill, ließ ich mich dennoch ins Kino treiben und war schlichtweg begeistert wie lange nicht mehr. Tarantino schafft es hier nicht nur eine Geschichte in pures Kino zu verwandeln, er gibt dem ganzen trotz der scheinbaren Lächerlichkeit eine deartige vielschichtige Tiefe dass man nur den Hut ziehen kann. Lange hat mich das Kino nicht mehr so an den Sitz gefesselt wie dieser Film. Es ist vielleicht sogar Tarantinos bester überhaupt. Hinter dem Titel versteckt sich eine schonungslose Abrechnung mit dem Sklavenhaltertum in den USA, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten für alle. Das dem bis heute nicht so ist und dessen tiefe Gründe in einem brutalen Rassismus aus dieser Epoche zu finden ist zeigt Tarantino auf seine brutalste Art. Da müssen scharze Ringkämpfer im Wohnzimmer eines reichen schnöseligen Südstaaten-Sklavenhalters (Leonardo de Caprio schauerlich genial) mit bloßen Fäusten bis zum grausamen Tod kämpfen, wo zuerst Arme unter schauerlichen Schmerzensschreien gebrochen und dann als finale Siegesgeste dem Verlierer vom Sieger mit den Fingern die Augen herausgerissen werden. Unter erschütternden Schreien des am Boden krümmenden, die Hände vor das bluttriefenden Gesicht gepresst, sitzen die Herren im Smoking in wohlmöblierten Ambiente. Schließlich wird dem Sieger ein Hammer gereicht mit dem er denn Geschrei ein Ende macht indem er ihm den Schädel einschlägt. Solche Momente kommen des öfteren vor und Tarantino schont das Publikum nicht. Er tut das was in Hollywood immer weniger wagen, er zeigt die Wirklichkeit, aber ohne das ganze mit schwülstig anklagender Musik zu untermalen. Es geschieht eher beiläufig ist Nebensache und nur Zeitvertreib. Nur aus einer Laune heraus, weil festzustellen gilt ob Django wirklich so kaltblütig ist wie es scheint lässt besagter Südstaaten Herr einen entflohenen Skalven der ebenfalls schon mehrfach siegreich solche "Ringkämpfe" bestreiten musste von Hunden zerfleischen, unter Hohngelächter aller Umstehenden.
Das ist ungefähr der Tenor dieses Films. Es geht brutal zu und wenn man heute das Django Orignal sieht ist nicht zu glauben dass der damals als derart jugendgefährdend eingestuft wurde. Tarantinos Django ist da wesentlich grausamer. Er ist aber auch urkomisch, denn die besten Komödien schreiben die Groteskheiten des Lebens und Tarantino ist ein absoluter Meister im zynischem Sarkasmus. Wer erinnert sich nicht an die grotest verrückte Szene in Pulb.Fiction wo der Obergangster und "Butch" in die Hände von schulen Perversen fallen. Eine verrücktere Wenung in einer wilden Verfolgungshatz hat es wohl noch nicht gegeben. In Django wird dies noch perfektioniert indem er seinen Protagonisten geniale Dialoge in den Mund legt und verrückteste Situationen heraufbeschwört. Stichwort Ku Klux Klan Meute die durch ihre Kapuzen nichts sehen können. Bei aller Brutalität ist dieser Film ein echtes Dialogkino mit sehr viel Wortwitz wie es Hollywood heute eigentlich überhaupt nicht mehr zustande bringt unter all dem lächerlichen Ben Stiller und Cameron Diaz Klamauk. In Christopher Waltz hat er die lebend gewordene Figur seiner Drehbücher schlechthin gefunden. Waltz spielt dermaßen grandios seine intelektuellen aber irgendwie entrückten Figuren, dass jede Szene mit ihm eine wahre Freude ist. In Django spielt er gewissermaßen den ehtnisch ins positiv gewandten Oberst Landa aus den Bastards. Sein Dialogwitz ist unübertroffen und wir haben ausnahmsweise mal das Glück einen deutschen Spielenden Schauspieler zu erleben der auch noch Deutscher bzw. Östereicher ist und sich folglich selbst synchronisiert. Dadurch kann die, in der deutschen Sprache, hohe Kunst von verschachtelten Sätzen und Substantivkombinationen zur höchsten und urkomischten Blüte reifen. Im englischen ist das (für mich) nur halb so komisch. Allein schon der leichte wienerische Akzent von Waltz gibt dem ganzen schon die Krone.

Django ist aber beileibe kein Film von bloßer Burtalität und Wortwitzchen im Gegenteil, er ist ebenso politisch wie reflexiv auf unsere Gesellschaft, der viel Stoff zum Nachdenken bietet, weit über den üblichen Popkorn Klamauk hinaus. Tatsächlich ist es Tarantinos tiefstgehenster Film. Ein Film über Rassismus, Bigotterie, Selbstgerechtigkeit aber den Willen etwas dagegen zu tun. Er zeigt die Brutalität des oft romantisierten Südens der USA zur Sklavenzeit, alles ist Historisch exakt, die Strafen und die dafür verwendeten Werkzeuge. Er zeigt auch ebenso die Kollaboration so mancher Schwarzen (ebenso genial Samuel Jackson in der Rolle des anbiedernden ersten Haushalters) und vor allem die Scheinheiligkeit mit der sich das weiße Amerika mit der Bibel unterm Arm als die besseren und höhwertigen Menschen bezeichneten. Tarantion bringt das wunderbar in Bildern zum Ausdruck, denn neben Dialogkino vom feinsten ist Django auch visuell vom feinsten. Bilder erzählen hier viel. Immer wieder wird gezeigt wenn Django durch eine Stadt reitet wie jeder dem er begegnet egal ob schwarz oder weiß nahezug schockiert ist wie es sein kann dass ein Schwarzer auf einem Pferd sitzend der Straße entlang daherkommt. Gesichtsausdrücke die heute wohl nur in ähnlicher Form möglich wären, würde der Hulk beim Bäcker reinschauen. Trotz seiner Länge ist der Film keine Sekunde langweilig sonder überbietet sich ein ums andere Mal und ist ebenso kritisch wie actionreich. Wenn Waltz Beethoven (als ein Lieblingskomponist der Nazis,) in der Luxusresidenz der Südstaaten Herrenmenschen auf der Harfe gezirbt, nicht mehr ertragen kann und vor Abscheu um nichts in der Welt dem Hausherrn die Hand geben möchte, was zum dramatischen Finale des Films führt, rückt die Dramatik ganz nahe an jeden Kinosessel heran und es wird ganz still. Das alles zusammen ist ganz großes Kino, danke Tarantino.


Star Trek - Next Generation/Season 1 [Blu-ray]
Star Trek - Next Generation/Season 1 [Blu-ray]
DVD ~ Patrick Stewart
Preis: EUR 32,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Allerfeinste was man sich nur vorstellen kann, 7. Januar 2013
Seit Jahren schon liegt die Serie bei mir zu Hause auf diversen DVD's rum, mühsam aufgezeichnet aus dem TV. Die DVD-Boxen habe ich mir (trotz mancher Versuchungen) nicht gekauft da es hieß das die analogen Daten auch dort kaum besser sind als im Fernsehen. Trotzdem ich sie hervorrangend finde, habe ich es aber immer seltener geschafft mal wieder die eine oder andere Folge anzusehen. Ganz einfach aus dem Grund, weil das Bild idr. bescheiden blaß und matt daherkam. Die orginal Serie war dagegen immer schon farbenfroh und optisch einfach besser. Jahrelang hieße es immer es ist nicht möglich TNG auf Blu Ray zu bannen, wegen irgendwelchem analogen Videomaterial usw. usw. So war ich mehr als skeptisch als sie dann doch kamen. Und sie da. Es ist einfach phantastisch. Das Bild ist nicht nur gestochen scharf, es ist jetzt farbenfroh und lebendig, wo vorher nur blass matte Tristes herrschte Dazu sind die Effekte deart liebevoll aufgemöbelt dass man nur Staunen kann. Schon in der ersten Folge Mission Farpoint sind die beiden außerirdischen Wesen am Ende die reinste Augenweide an Details und Struktur. War vorher nur eine schimmernde Quallenähnliche Substanz zu erkennen, zeigt sich nun eine Oberflächen struktur, fein, porig, leuchtend scharf. Auch die Enterprise selbst strahlt wie nie zuvor. Gott sei gedankt hat man auf die durch und durch CGI-Gestaltung der Effekte wie in der orginal Serie verzichtet. Bei der ist es nur entschuldbar, weil die ur-Effekte dort in der Tat sehr bescheidebn waren. Trotzdem kann ich mich mit dem Computergemalten CGI Bild, das nicht besser aussieht als ein Consolenspiel vor 15 jahren, weniger anfreunden. Die Modelle waren echt, CGI wirkt einfach nur wie ein Zeichentrick ala Toy Story. Ganz anders bei TNG, alles ist wie es war nur eben sehr viel besser, schärfer, farbenprächtiger, Lichtintensiv und weit Detailierte als je gesehen. Auch wenn es nur das 4:3 Format ist (so wurde die Serie eben produziert)ist jede Folge nun ein kleines aber sehr feines Beamerhighlight geworden. Diese Serie als meiner Meinung nach das beste Star Trek überhaupt hat es auch mehr als verdient. Gratualtion und her mit allen weiteren Staffeln. Ich kann es kaum erwarten.


Judge Dredd
Judge Dredd
DVD ~ Sylvester Stallone

4 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein echter Silvester Stallone Absturz, 13. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Judge Dredd (DVD)
Im Kino jedenfalls wurde das gute Stück damals in einer Cinema Umfragen als größter Flopp des Jahres betitelt und brachte Stallone eine goldene Himbeer Norminierung, völlig zu Recht wie ich meine. Der Film ist wahrhaftig schlecht. Ja er hat schöne Sets, gutes Design, aber wenn Judge Dredd erscheint wirds unfreiwillig komisch. Keine Ahnung ob das in den Comics auch so ist, aber die Sprechkommandos an die Waffe, Stichwort "Doppelwummer", so wie es Stallone zum besten gibt ist einfach nur noch zum Schießen. Dazu scheppert das ganze Plastik der Dredd-Ausrüstung und sieht aus wie ein billiges Plastikkostüm zum Karneval, so dass der ganze Ernst des Films völlig verloren geht. Garniert wird das Desasster noch mit den üblichen Action- one Linern ala City Cobra, -ein ähnliches Stallone Desaster. Deshalb wundert mich bei Amazon immer wieder wieviele positive Bewertungen selbst sowas noch bekommt, wer schreibt das bloß? Allein schon die Beinhart-Dauergrimasse von Stallone unter seinem Helm und in der Plastikmontur (eine Ahnung davon bekommt man schon vom Titelbild auf der DVD) zeigt die Richtung des gesamten Films. Schade eigentlich Stallone hat sehr gute Filme in seiner Laufbahn geschafft und Judge Dredd hätte weit mehr werden können. Das ging leider gründlich schief. All die 5Sterne Rezessenten hängen hier wohl einer schönen Kinderfantasie hinterher (so wie ich den Bud Spencer Filmen). Aber wenn das Bewertungssystem einigermaßen ernst sein soll, dann kann man doch so einem Film keine 5 Sterne geben. Sagen wir wenn man großzügig sein will vielleicht mal 2 oder 3. Ja Geschmäker sind verschieden und auch Judge Dredd kann man gut finden, als Film betrachtet ist er es is absolut nicht. Ich sehe mir gerne die Wes Craven Filme an. Die sind oft so billig dass ich mich wunderbar dabei entspannen kann. Aber wirklich gute Filme sind das bei weitem nicht, ebensowenig wie Judge Dredd. Einfach deshalb weil trotz schönen und aufwendigen Designs, viel zu viel lächerlich daher kommt.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 23, 2013 9:26 AM CET


James Bond 007 - Skyfall [Blu-ray]
James Bond 007 - Skyfall [Blu-ray]
DVD ~ Daniel Craig
Wird angeboten von tvhits
Preis: EUR 8,09

32 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade, dabei klang alles so vielversprechend, 3. November 2012
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Skyfall [Blu-ray] (Blu-ray)
Casino Royal war so ein gelungger Neustart. Einfach nur großartig. Dann kam Quantum Trost und in der Tat brauchte man Trost. Viel zu hektisches Gefuchtel als dass man noch was erkennen konnte und eine unbefriedigende Geschichte. Jetzt sollte alles viel besser werden und ist es nicht geworden. Warum?

1. Die Geschichte hier ist noch unbefriedigender. War Curd Jürgends damals nicht großartig? Ein Schurke, intelligent, genial mit Vision und erschreckenden Utopien. Sowas sollte mal wieder sein. Stattdessen erleben wir hier einen Schwulen Exagenten der sich an M rächen will und mittels Computergehacke in den MI6 eindringt und dort Daten anzapft und Bomben hochgehen lässt. Das ist leider viel langweiliger wie es kliingt. Es wird geredet und geredet.

2. Es gibt kaum Action, wenn ist sie zwar nicht schlecht (Am besten ist der Anfang), es gibt aber viel zu wenig.

3. Die Schauplätze. Also ehrlich. Bond war immer frisch, exotisch, exquisit und reizvoll. Verfolgungen in Venedig, Rio, im Amazonas, auf Skien in den Alpen. Ja das ist alles schon mal da gewesen, richtig. Aber ist das hier jetzt besser? Nein und interessant weil anders leider auch nicht. Es ist nur deprimierend. Der gesamte Film ist grau in tiefgrau, nebelig und dunkel. Nur einmal befinden wir uns in Shanghai und bekommen etwas Flair. Da passt sogar dass es Nacht ist. Leider ist es das fast im gesamten Film. Der Höhepunkt findet in einer heruntergekommenen Bruchbude im tristesten Nebenverhangenen Tal statt dass sich in Schottland finden ließ. Besagte Bude ist das Haus von Bonds Kindheit wo er sich mit M versteckt. Wo der Sinn ist dass er dort hinfährt obwohl er (nachdem er überrascht war das ein Verwalter überhaupt noch am Leben ist) wohl seit Jahrzehnten nicht mehr dort gewesenist, wirkt reichlich bemüht und dient nur dazu etwas über Bond und seiner Herkunft in den Film zu bringen. Das bringt den Film nicht weiter und Endet mit typischen Maschinengewehr geballer gegen die nachfolgenden Finsterlinge. Ach ja finster bleibt dort auch die ganze Zeit.

4. Bond. Angeschossen für tot erklärt, taucht er irgenwo als Saufkopf wieder auf, runtergekommen, verwarlost. Er findet auch seine alte Form kaum wieder, zittert mit der Pistole und bekommt nur dank M die Erlaubnis zum Einsatz.

5. Das ganz hat mit James Bond leider immer weniger zu tun. Ohne den Titel Bond liegt hier ein düsterer Film über einen Mann vor der Agent ist, von dem man erfährt woher er kommt (was nichts besonders ist) und der seinen Chefin schützen und retten will. Wenn am Ende sich dann eine Mitstreiterin als Moneypenny outet, ist es als hätte sich diese Figur in den falschen Film verirrt, wie Bond selbst auch. Nochmal sehr sehr schade. Warum das Niveau von Casino Royal nicht zu halten ist bleibt ein Rätzel. Einzige Hoffnung ist noch nach all der Düsternis, dass der nächste Bond endlich doch nochmal sowas wie ein Casino Royal werden könnte. Aufgegeben habe ich das immer noch nicht, fällt aber zunehmend schwerer daran noch zu glauben, vor allem wenn viele auch diesen Film wieder in die Sterne jubeln. Dennen kann wohl kein Quatsch zu viel sein, wie man hier ja gut verfolgen kann.

6. Der Film ist als Bond unmöglich und auch sonst höchstens durchschnittsware. Das ist die traurige Wahrheit.
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 5, 2012 11:03 AM CET


Die Tribute von Panem - The Hunger Games [Special Edition] [Blu-ray]
Die Tribute von Panem - The Hunger Games [Special Edition] [Blu-ray]
DVD ~ Lenny Kravitz
Wird angeboten von SchwanHM
Preis: EUR 7,68

24 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Krankt an vielem, 10. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Buch nicht gelesen, vieleicht wurde da sorgfältiger gearbeitet, im Film leider nicht es fehlt an vielen.

1. Schon nach 2 Minuten ist klar das es das kleine Mädchen treffen wird, was zwar zentral ist, aber eher plump umgesetzt: "Nein ich will nicht Teilnehmen und habe Angst". "Keine Sorge das wird nicht geschehen" und schupps ist sie dabei. Besser wäre gewesen viele Kinder in dieser Angstsituation zu zeigen anstatt viel Phrasengedresch auf das eine Kind zu legen nur damit es dann doch dabei ist.

2. Viel zu wenig wird die Belastung aller Teilnehmer, Ängste, Verzweiflung, hoffnungslosikeit angesichts dessen was Ihnen bevor steht vertieft. Stattdessen stürtzen sich selbst die 12 jährigen Todesmutig ins Getümel und man muß doch bedenken das dies ganz normale einfache Menschen sind, keine Superkämpfer. Im Gegenteil. Zwar wissen alle das es passieren kann, aber niemand bereitet sich vor den Spielen darauf vor, bis sie gewählt werden. Es sind eben ganz normale Kinder und Jugendliche. Gerade bei den 12jährigen müssten, wenn schon nicht sie, wenigstens ihre Eltern verzweifeln, denn für Kinder ist das doch ein Todesurteil. Wie sollte ein 12jähriger hier gewinnen. Das ist doch faktisch unmöglich. Auch das wird nur sehr oberflächlich bis gar nicht gestreift. Stattdessen erleben wir soetwas wie Räuber und Gendarm auf brutale Art. Dennoch sehen die Vorbereitungen der Todgeweihten eher aus wie Bundesjugendspiele.

3. Die Spiele selbst: Es heißt 2 Wochen kampf ums Überleben in einer künstlichen Wildnis. Viele verhungern oder verdursten. Davon ist dann aber nichts zu sehen. Im Gegenteil. Damit das ganze jugendfrei bleibt. Sind auch nach 2 Wochen überlebenskampf die Frisuren noch lockig frisch, was allein schon Bände spricht. Statt panisch ums Überleben kämpfend, verzweifelt dem Verdursten nahe Wasser suchend usw. gehts recht munter zu. Es bilden sich sogar Gangs die lustvoll mordend durch die Büsche ziehen. Spätestens da wirds peinlich, denn wenn nur einer übrig bleiben darf, wie soll das dann gehen? Das Risiko reingelegt zu werden ist doch viel zu groß. Einer könnte in der Nacht über alle herfallen. Aber sie halten zusammen wie Pech und Schwefel. Das ist völliger Käse. Auch werden einige Todesfälle herzzerreisend zelebriert (das junge afro-Mädchen) wo es sogar noch einen Rächer gibt, wo doch auch diesem klar sein muss, wäre er und sie die letzten beiden überlebenden, müsste er sie töten um der Sieger zu sein. Er müsste also froh sein wenn ihm das sicherlich erspart bleibt. Im übrigen wird brutal geschlachtet und es schert niemanden wenn ein Kind ermordet wird. Auch das ist Blödsinn. Wer will als 18 jähriger schon ein Kind umbringen, es sei denn es geht (nach diesen "Spielregeln) nicht anders. Aber gleich zu Beginn sie dahin zu metzeln als wäre es das größte ist nur überflüssig brutal. Ein 18jähriger würde doch zuerst auf die bedrohlichen Gegner achten. Dazu gehören kleine Kinder eher weniger auch wenn Sie Messer werfen können.

4. Die Liebesgeschichte der beiden Titelhelden. Er gibt einmal gute Ratschläge wie die besagte Gang seiner heimlichen liebe den Garaus machen kann, und will ihr dennoch helfen. Das kann man so machen. Es ist aber so, das er sich den Ratschlag sparen kann. Keiner verlangt das von ihm. Das ist nur bemühte Dramaturgie für uns Zuschauer um etwas Schung in die Bude zu bringen nach dem Motto: "Ist er ein schäbiger Heuchler oder veileicht doch nicht?" Schöne Idee aber leider plump umgesetzt, denn für seine eigentlich todbringenen Ratschläge fehlt eben jedes Motiv.

5. Das ganze System dieser harten Zukunft und weshalb überhaupt diese Spiel noch Sinn machen bleibt im Film rätzelhaft. Gefügig macht sowas doch keinen. Es schürt eher den Hass. Auch braucht eine Diktatur keine solch brutalen Unterhaltungen um das Volk bei der Stange zu halten. Erst recht nicht wenn es sich dabei losbestimmt um die eigenen Kinder dreht. Eine Diktatur braucht sich um Quoten wohl keine Sorgen zu machen. Sie bestimmt ganz einfach was im Fernsehen kommt und was nicht, und das wenige wird dann auch geguckt. Siehe DDR usw. Die Hungerspiele machen absolut keinen Sinn (wenigstens keinen der im Film vermittelt wird). Das dort erwwähnte Motiv die Erinnerung an eine Rebellion vor X-Jahren ist einfach lachhaft. Keine Diktatur würde jährlich daran erinnern einst die eigene Bevölkerung niedergemacht zu haben und das auch noch mit Feierlichkeiten bei denen sich Kinder gegenseitig grausam umbringen sollen. Einfach unerträglich für alle. Es gibt weder in China noch einen Heldentag wo jährlich daran erinnert wird wie großartig die Regierungspanzer am roten Platz Studenten niederwaltzen noch gabs in der UDSSR einen Tag zum Gedenken der stalinistischen Säuberungen. Diktaturen tun alles um solche Gräuel in Vergessenheit zu drängen, was wesentlich klüger ist.

So bleibt also nicht viel. Es wird viel geredet wenig glaubhaft erklärt und viel Sinn macht im Grunde auch nichts. Das Fass zum Überlaufen müsste am Ende dann der Punkt sein wo nach Lust und Laune Regeln geändert werden. Aber auch da geschieht nichts. Die beiden Helden am Ende, werden gefeiert wie Olympiasieger. Nein so einen Film macht man entweder ernst oder gar nicht. Eine Teenager Posse passt in diesem Fall überhaupt nicht ins Bild.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 11, 2013 11:48 PM CET


The Dark Knight Rises [Blu-ray]
The Dark Knight Rises [Blu-ray]
DVD ~ Christian Bale
Preis: EUR 8,97

6 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Kinoerlebnis 2012, 14. August 2012
Rezension bezieht sich auf: The Dark Knight Rises [Blu-ray] (Blu-ray)
Mehr kann ich dazu schon nicht mehr sagen. Die übrigen Rezessenten haben den Film bereits bestens vorgestellt. Nur eine Sache kann ich hinzufügen, nämlich meinen Dank an Mr. Nolan den Film NICHT in 3D zu bringen sondern stattdessen im besten IMAX Format. Das allein macht den Film schon zu einem Genuß, weil er ein gestochen scharfes Bild liefert das auch 2D in der Regel nicht schafft. Von 3D gar nicht erst zu reden. Gotham strahlt mit satten Farben und einer fantastischen Detailtiefe in den Raum, das ich mich ständig frage weshalb nicht IMAX dem unsäglichen 3D Käse Vorrang bekommt. Derzeit sieht es leider so aus als ist dieser Film der letzte den man ohne Brille, Farbverlust, Aufpreis und Kopfschmerz in dieser Kategorie noch sehen kann. Allein schon deshalb kann ich nur empfehlen ihn zu genießen. -Fluch über 3D.


Four Rooms
Four Rooms
DVD ~ Tim Roth
Preis: EUR 5,29

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein eher schwacher Tarantino, 4. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Four Rooms (DVD)
Das ist wenigstens mein Urtei. Der wirklich einigermaßen gelungene Teil ist lediglich der Auftritt von Tarantino selbst. Alle andere, und damit meine ich nicht den Humor als solches, wirkt aufgesetzt und sehr künstlich. Das unterscheidet meiner Meinung nach den Film sehr von Pulp Fiction. Die Figuren dort wirken alle absolut echt. Bruce Willis ist dort ein Boxer der es nie nach oben schaffte. Travolta ein Killer, dem töten nicht weiter juckt. Bei 4 Rooms wirken alle Beteiligten auf micht wie Schauspieler die durchgeknallt spielen wollen. Das machte den gesamten Film für mich langweilig. Ich jedenfalls kann keine Vergleich mit Pulb Fiction aufstellen. Dazu ist Pulp Fiction einfach viel viel besser als 4 Rooms. Tarantino war da wohl in ein kleines Loch gefallen, bevor er mit Kill Bill zu wahrer Größe zurückkehrte.


Der Schwimmer
Der Schwimmer
DVD ~ Burt Lancaster

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende, Erschütternd und zu tiefst depremierend, 4. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Schwimmer (DVD)
So kann ich diesen Film zusammenfassen.

Burt Lancaster ist wiedermal hervorragend. Der Film ein Abild von Anspruch und Scheitern und das Ende tief traurig. Ein wirklich ausßergewöhnlicher Film. Allein schon die Geschichte ist faszinierend andersartig. Allerdings ist er, nimmt man alles zusammen derart traurig und deprimierend dass man am Ende wirklich feststellen muß, welchen Sinn hat es eigentlich diese Existenz? Und deshalb ist das kein Film den man mal so nebenbei betrachtet. Das macht in wirklich gut, in seiner Tragik fühlt man sich danach allerdings eher trostlos und leer, sie sagt Lancaster in einer der besten Szenen: "wir sterben alle". Dabei hat er so einen wehmütigen, traurigen Blick in den Augen (Lancaster ist wirklich groß), das es weh tut. Fazit. Unbedingt sehen muß man ihn nicht, andererseits schon wenn man sehen will wie wunderbar und vielseitig ein Burt Lancaster gewesenist.


Real Steel [Blu-ray]
Real Steel [Blu-ray]
DVD ~ Hugh Jackman
Preis: EUR 7,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut mit Abstrichen, 29. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Real Steel [Blu-ray] (Blu-ray)
Als Hugh Jackman Fan, ließ ich mich überzeugen und wagte den Film, dessen Titel allein mich normalerweise erfolgreich vom Kino fernhält. Und ja er ist in der Tat nicht schleicht. Die Roboter sind perfekt gelungen, die Action auch. Problematisch wird dagegen die allzu seichte Geschichte. Sie ist mehr als vorhersehbar und das am Ende der Schrottroboter mit Persönlichkeit gegen eine hochgezüchtigte High-Tech Maschine gewinnt, ist zwar ein Happy End aber weder logisch noch sonst irgendwie erklärt. Weshalb auch die Erschaffer des besagten High-End Monsters, dem absoluten unbesiegbaren Superchampion der ganzen Erde, unbedingt einen Schrottroboter der uralt Generation, ausgebudelt in einer Kloake kaufen wollen, weil sie schon ahnen das der gefährlich werden kann bleibt ebenso völlig im Dunkeln. Das kann man allerdings noch soweit schlucken. Weit problematischer wird es aber sobald der Sohn von Hugh loslegt wirds dann langsam hart. Wie schon von einigen anderen bechrieben liegt hier wieder mal ein KindCharakter vor der viel besonnener, bernünftiger, klüger und dann auch viel erfolgreicher ist als sein Vater.Noch dazu ultracool und beinhart im Nehmen. Soviel Realitätsverlust ist dann schon schwer zu ertragen. Poppcorn hin oder her. Aber für die Kids sicher ein Vergnüngen die Roboter in Action zu sehen und ja auch für die älteren Semester.


X-Men - Erste Entscheidung (+ DVD + Digital Copy) [Blu-ray]
X-Men - Erste Entscheidung (+ DVD + Digital Copy) [Blu-ray]
DVD ~ James McAvoy
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 10,98

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So soll es sein, 27. Februar 2012
Wie? ein neuer XMen Versuch, ein Prequel? Bloß nicht. Nach für mich ernüchternd bis peinlichen Erfahrungen mit Prequels (Star Wars, und Star Trek) bloß nicht schon wieder irgendwelche Bubis die in viel zu große Anzüge gesteckt werden. Patrick Steward und Ian McKellen. Wie kann man die auch nur in einem Hauch erreichen? Also ließe ich es bleiben -bis die Blu Ray rauskam und siehe da, Hoppla er ist rundweg hervorragend. Und das liegt vor allem an den Schauspielern. Jung Magneto und jung Charles Xavier sind herrvorragend besetzt worden. Kaum zu glauben dass es das noch geben kann, in einem Hollywood das viel zu viel Geld mit viel zu viel Mist verdient. Aber hier liegt ein kleines Juwel vor. Die Geschichte ist absolut glaubwürdig. Die Freundschaft zwischen Magneto und Charles wirkt nicht gespielt und bemüht nur weil es so sein muß. Nein, Xavier ist ein durch und durch Humanist und will helfen wo immer er kann, so auch einen von Rache getriebenen Mann wie Magneto. Am Ende erkennt er dass es nicht nur Rache war die Magneto treibt sondern auch ein viel stärkerer Wille zu kämpfen, wogegen Xavier immer auf passivität setzt. Beide Standpunkte sind absolut verständlich den wie die Menschheit, wie immer mit Volksgruppen umgeht bzw. umgegangen ist, die aus irgendwelchen Gründen gerade mal nicht passen, schürt den Willen zum Kampf und Widerstand weit mehr als zur Passivität. Magneto ist aufgrund seiner Erfahrungen im KZ davon weit stärker geprägt als der wohlhabende und intellektuell geprägte Charles. So trennen Sie sich am Ende. Jedoch nicht in böser Feindschaft sondern weil beide Erkennen, dass Ihre Überzeugungen zu verschieden sind, aber dennoch gegenseitig verstanden werden ohne das einer von Ihnen seinen Standpunkt ändern könnte. Der Schmerz und die Enttäuschung Magnetos über die Menschen ist aus verständlichen Gründen zu groß. Charles dagegen betrachtet es als seine Aufgabe trotz dieser Enttäuschungen, die auch er empfinden muss, stets versöhnend vorzugehen um die Menschen am Ende zu mehr Toleranz zu bewegen. Das macht die XMen so gut. Immer wenn dieses Thema, Hass, Angst, Ausgrenzung, Größenwahn aufgegriffen wird sind die XMen unschlagbar. Dazu gesellen sich packende Dialoge und Action eingebettet in eine rundweg gelungene Geschichte. Ok manch einer bemängelt die Nazi Klischees, wo nach Argentinien geflüchtete Nazis noch ihre Blut und Ehre Dolche mit sich rumschleppen. Aber dies tritt im Film nur nebensächlich in Erscheinung und ist doch durchaus möglich. Schließlich meinten sie doch in den meisten Fällen unter sich zu sein. Sogar ein Adolf Eichmann hatte unter seinesgleichen dort noch lange Interviews auf Tonbändern gesprochen. Für mich jedenfalls zählt dieser Film zu den besten Prequel-Versuchen überhaupt. Ich hätte nie gedacht das es für Steward und McKellen einen Ersatz geben kann, und es geht. Jetzt kann man nur noch beten das weitere Fortsetzungen folgen und die qualitativ diese Form halten können. Möglich wäre auch das. Bleibt Hollywood überlassen ob dies passiert oder wir wieder mit einem lustlosen 3D Käse bespaßt werden.


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