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Beiträge von Thomas D. aus O.
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Rezensionen verfasst von
Thomas D. aus O.

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Technoline BC 700 Innenraum Schwarz Ladegerät - Ladegeräte (Innenraum, AA, AAA, Nickel Kadmium, Nickel Metall-Hydrid, Überhitzung, Schwarz)
Technoline BC 700 Innenraum Schwarz Ladegerät - Ladegeräte (Innenraum, AA, AAA, Nickel Kadmium, Nickel Metall-Hydrid, Überhitzung, Schwarz)
Wird angeboten von Heavyweather
Preis: EUR 32,84

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Akkulader für AA- und AAA-Akkus, 26. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
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Allgemeine Informationen zum Ladegerät:
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Dieser Akkulader wird unter den Bezeichnungen "Technoline BC 700", "Accu Doktor BC700", "Accupower IQ-128" oder "Voltcraft IPC-1L" angeboten. Bei allen Bezeichnungen handelt es sich um das identische Gerät. Also einfach den günstigsten Anbieter aussuchen.

Es können drei Ladeströme eingestellt werden: 200 / 500 / 700 mA
Es wird automatisch mit dem halben Strom entladen, also: 100 / 250 / 350 mA
Es können keine anderen Stromstärken eingestellt werden. Aber das ist genug für alle üblichen Anwendungen.
Bei höheren Strömen besteht sowieso erhöhte Gefahr der Schädigung der Akkus.
Wer dennoch mit höheren Strömen laden möchte, kann sich die Akkulader "BC 900" oder dessen Nachfolger "BC 1000" ansehen. Diese sind genau baugleich, bieten aber höhere Lade- und Entladeströme.
Das "BC 800" (baugleich zum AccuPower IQ328) scheint vom Aufbau sehr ähnlich zu sein, hat aber keine Einzelschachttasten, somit können die Ladeschächte nicht mit unterschiedlichen Programmen gestartet werden.

Beim BC 700 wird jeder Ladeschacht elektronisch getrennt von einander gesteuert. So kann jeder Akku unabhängig voneinander behandelt und bis zur maximalen Kapazität geladen werden.

Das Gerät hat immer für zwei Schächte zusammen eine Temperaturüberwachung (Metallkontakt über zwei Schächte in der Nähe des Pluspols). Wenn die Akkutemperatur 53 Grad übersteigt wird das Laden unterbrochen. Dabei wird beim Ladestrom "000mA" angezeigt. Nach dem Abkühlen wird das Laden fortgesetzt. Wird eine Überhitzung bemerkt sollte der Ladestrom verringert werden.

Das Ladegerät kann einen tiefentladenen Akku nicht erkennen (also wenn die Akkuspannung unter 0,5 Volt abgesunken ist). Dann gibt es folgenden Trick: den leeren Akku und einen geladenen (oder halbvollen) Akku nebeneinander beide mit dem Minuspol auf eine metallische Oberfläche stellen (z.B. auf ein Edelstahlspülbecken) und die Pluspole etwa 5-10 Sekunden mit einem leitenden Gegenstand (z. B. Besteck oder Schlüssel) verbinden. Und dann ab ins Ladegerät :-)

Nur durch die Bestimmung der Kapazität kann man schlechte Akkus aussortieren.
Mit diesem Akkulader kann die Kapazität gemessen werden, und das zu einem sehr günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ich empfehle nur noch Ladegeräte mit Digitalanzeige und Kapazitätsmessung!

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Informationen zur Bedienung:
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Höheren Ladestrom einstellen (standardmäßig ist immer nur der niedrigste Strom vorgewählt):
Akkus einsetzen, Ladegerät einstecken, nun hat man 8 Sekunden Zeit die Stromstärke mit der Taste CURRENT einzustellen. Während des Ladens kann der Ladestrom nicht verändert werden. Wird ein Akku neu eingesetzt, kann der Ladestrom 8 Sekunden lang verändert werden, aber es kann maximal die Stromstärke ausgewählt werden, die beim Einschalten in Schacht 1 eingestellt wurde.

Funktion für alle Schächte gleichzeitig einstellen:
Taste MODE ca. 2 Sekunden gedrückt halten bis die nächste Funktion angezeigt wird, Taste MODE so oft drücken bis die gewünschte Funktion angewählt ist, 8 Sekunden warten bis Display einmal kurz blinkt.

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Funktionsabläufe und Anzeigen:
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Funktion CHARGE:
Schritt 1: Akku wird vollgeladen damit er anschließend verwendet werden kann
(Anzeigen: CHARGE, die bisher in diesem Ladezyklus geladene Kapazität, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 2: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden
(Anzeigen: FULL, CHARGE, die in Schritt 1 geladene Kapazität, Dauer des Ladezykluses in Schritt 1, aktueller Erhaltungsladestrom)

Funktion DISCHARGE:
Schritt 1: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V)
(Anzeigen: DISCHARGE, die bisher in diesem Entladezyklus entladene Kapazität, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 2: Akku wird vollgeladen damit er anschließend verwendet werden kann
(Anzeigen: CHARGE, die bisher in diesem Ladezyklus geladene Kapazität, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 3: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden
(Anzeigen: FULL, CHARGE, die in Schritt 2 geladene Kapazität, Dauer des Ladezykluses in Schritt 2, aktueller Erhaltungsladestrom)

Funktion REFRESH:
Schritt 1: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V)
(Anzeigen: DISCHARGE, REFRESH, die bisher in diesem Entladezyklus entladene Kapazität, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 2: Akku wird vollgeladen
(Anzeigen: CHARGE, REFRESH, die im ersten Entladezyklus gemessene Kapazität, das entspricht der Restkapazität die der Akku beim Einlegen hatte, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 3: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V)
(Anzeigen: DISCHARGE, REFRESH, die im letzten Entladezyklus gemessene Kapazität, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 4: Akku wird vollgeladen
(Anzeigen: CHARGE, REFRESH, die im letzten Entladezyklus gemessene Kapazität, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritte 3 und 4 werden so lange wiederholt, bis bei zwei aufeinander folgenden Entladezyklen die nahezu gleiche Kapazität gemessen wurde. Somit ist keine Kapazitätssteigerung durch weitere Zyklen mehr zu erwarten und der Refresh-Vorgang wird beendet. Dies dauert üblicherweise etwa 3-6 Entlade-Lade-Zyklen.
Schritt 5: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden (Anzeigen: FULL, CHARGE, REFRESH, die im letzten Entladezyklus gemessene Kapazität, Dauer des letzten Entladezykluses, aktueller Erhaltungsladestrom)

Um die RESTKAPAZITÄT eines Akkus zu ermitteln, muss in der Funktion REFRESH während Schritt 2 oder 3 (also nach dem ersten Entladezyklus) die Kapazität abgelesen werden.
Bedauerlicherweise gibt es beim BC700 keine komfortablere Möglichkeit die Restkapazität eines gebrauchten oder gelagerten Akkus zu bestimmen.
Soll nach dem Ablesen der Restkapazität der Akku nur noch geladen werden, ohne einen kompletten Refresh-Vorgang durchzuführen, dann muss man den entsprechenden Ladeschacht manuell auf die Funktion CHARGE umschalten: Schacht anwählen (Anzeige des Schachtes blinkt), Taste MODE so oft drücken bis CHARGE angezeigt wird, warten bis Anzeige aufhört zu blinken.
Auf diese Weise kann jederzeit auf CHARGE umgeschalten werden, wenn die Refresh-Funktion abgebrochen werden soll, z. B. weil der Akku gebraucht wird. Alternativ kann der Akku entnommen und erneut eingelegt werden.

Funktion TEST:
Schritt 1: Akku wird vollgeladen um einen kompletten Entladezyklus zu messen, dabei wird die geladene Kapazität nicht angezeigt
(Anzeigen: CHARGE, TEST, Kapazität: ---, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 2: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V) und die vom Akku abgegebene Kapazität ermittelt, dabei wird die bis dahin aktuell gemessene Kapazität nicht angezeigt
(Anzeigen: DISCHARGE, TEST, Kapazität: ---, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 3: Akku wird vollgeladen damit er anschließend verwendet werden kann
(Anzeigen: CHARGE, TEST, beim Entladezyklus in Schritt 2 ermittelte Kapazität, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 4: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden
(Anzeigen: FULL, CHARGE, TEST, beim Entladezyklus in Schritt 2 ermittelte Kapazität, Dauer des Entladezykluses in Schritt 2, aktueller Erhaltungsladestrom)

Zusätzlich wird in jedem Schritt auch die aktuelle Akkuspannung des jeweiligen Ladeschachtes angezeigt.
Die Erhaltungsladung beträgt ca. 5% des gewählten Ladestroms.

Jeweils die vorderste Stelle des Schacht-Displays kann nur eine 1 anzeigen.
Darum wird die Kapazität bis 1999 in mAh angezeigt, ab 2,00 wird sie in Ah angezeigt.
Und die Zeitanzeige geht nur bis 19:59, ab 20 Stunden beginnt die Anzeige wieder von vorn. Eine so lange Zyklusdauer ergibt sich aber nur wenn ein Akku mit großer Kapazität mit kleinem Ladestrom verwendet wird. Das ist aber nicht zu empfehlen, dann besser einen höheren Ladestrom wählen.

Alle Angaben beziehen sich auf das Ladegerät BC700 mit der Software-Version 36 (wird beim Einschalten des Gerätes kurzzeitig in Schacht 4 angezeigt).

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Kleine NACHTEILE dieses Ladegerätes:
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- Es können nur AA oder AAA Akkus geladen werden, keine anderen Größen.
- Die Bestimmung der Restkapazität von Akkus ist etwas umständlich. Es wäre schön gewesen wenn es dafür eine Funktion geben würde an deren Ende die Restkapazität angezeigt wird.
- Der maximale Ladestrom kann nur innerhalb von 8 Sekunden nach dem Einstecken des Gerätes eingestellt werden. Auch nach dem erneuten Einlegen eines Akkus kann der Ladestrom nur innerhalb von 8 Sekunden eingestellt werden, aber maximal so hoch wie er bei Schacht 1 direkt nach dem einschalten eingestellt wurde.
- Die Bedienungsanleitung ist etwas verbesserungsbedürftig.
- Tiefentladene Akkus (mit einer Spannung unter 0,5 Volt) werden nicht erkannt und nicht geladen.
- Das Entnehmen innenliegender Akkus erfordert etwas Geschicklichkeit.
- AAA-Akkus werden mit dem Minuspol an der kleinen Zunge die in jedem Schacht von unten heraussteht angelegt. Manche AAA-Akkus mit "Isolations-Kragen" am Minuspol bekommen keinen Kontakt. Dann muss am Akku dort ein kleinwenig Isolierung abgeschnitten werden.

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Umgang mit Ladegerät und Akkus:
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LADESTROM:
Als Faustformel wird empfohlen mit dem 0,2- bis 0,3-fachen Strom zu laden, wie die Angabe der Kapazität des Akkus. Also bei einem 1000mAh-Akku einen Ladestrom von 200-300mA einstellen. Bei diesem Akkulader also 200mA.
Um sicherzustellen dass die -deltaU-Abschaltung des Laders auch zuverlässig anspricht, sollte aber die Stromstärke nicht zu klein gewählt werden. Darum hier eine weitere Faustformel mit etwas höherem Wert: Den Strom so wählen, dass der Akku bei der angegebenen Kapazität innerhalb von 2-4 Stunden geladen ist. Also bei einem 1000mAh-Akku wäre das dann 250-500mA.

AKKUSÄTZE:
Wird ein Gerät (z. B. Kamera, Taschenlampe usw.) mit mehreren Akkus betrieben, und ein schwacher Akku ist dabei, dann liefert der gesamte Akkusatz nach kurzer Zeit nicht mehr genug Energie, nur weil der eine schwache Akku keine Spannung mehr hat. Außerdem wird der schwache Akku während des Betriebs mit der Zeit tiefentladen und somit erheblich geschädigt.
Darum ist es sehr wichtig nur Akkus mit annähernd gleicher Kapazität in einem Akkusatz zusammen zu verwenden. So wird die beste Gesamtkapazität des Akkusatzes und somit die längstmögliche Gerätelaufzeit erreicht.
Dazu mit "Refresh" die Kapazität von allen vorhandenen Akkus bestimmen und dann nur Akkus mit ähnlicher Kapazität zusammen als Akkusatz verwenden.
Aber da Akkus üblicherweise nicht sofort nach dem Laden verwendet werden, ist folgende Methode noch wesentlich genauer (aber auch etwas aufwändiger): Mit allen Akkus einen Refresh-Vorgang durchführen, Kapazität notieren, Akkus außerhalb des Ladegerätes etwa eine Woche liegen lassen, dann die Restkapazität aller Akkus bestimmen (wie das geht: siehe unter Funktion REFRESH), anschließend die Akkusätze mit Akkus zusammenstellen bei denen die Kapazität nach dem Laden sowie die Restkapazität nach einer Woche annähernd gleich sind. Die Akkus eines zusammengestellten Akkusatzes markieren und dann nur noch zusammen laden, lagern und verwenden.

LADEVERFAHREN:
Zur Abschaltung des Ladevorgangs arbeitet das Gerät nach dem so genannten "Minus-Delta-U"-Verfahren.
Das funktioniert etwa so: Beim Laden des Akkus steigt die Spannung stetig leicht an, sie kann dabei auch etwas über 1,6V steigen. Ist der Akku voll wird die zugeführte Energie nicht mehr chemisch gespeichert, sondern direkt in Wärme umgewandelt und der Akku erwärmt sich stärker als beim normalen Laden. Durch diese Erwärmung fällt die Zellenspannung wieder leicht ab. Durch diesen Spannungsrückgang erkennt das Ladegerät dass der Akku voll ist.

Beim Laden wird die Ladekapazität angezeigt (die Kapazität die das Ladegerät in diesem Schacht bei diesem Ladezyklus bereits abgegeben hat). Das beinhaltet die Kapazität die der Akku aufnimmt und die Verluste die beim Laden entstehen (in Form von Wärme). Darum ist die Kapazität beim Laden immer höher als die beim Entladen abgegebene Kapazität und eben oft auch höher als die Nennkapazität des Akkus. Das ist physikalisch ganz normal.
Wird allerdings ein Akku auch nach langer Ladedauer und einer Ladekapazität des mehrfachen seiner Nennkapazität immer noch geladen, ist er wahrscheinlich so defekt, dass er vom Ladegerät nicht mehr als voll erkannt werden kann.

REFRESH:
Durch REFRESH können nur gute oder neue Akkus wieder ihre Nennkapazität erreichen. Bei älteren oder geschädigten Akkus kann mit dieser Funktion ermittelt werden, welche maximale Kapazität die Akkus momentan noch haben. Die Leistungsverbesserung kann man sehen, wenn man während dem Refreshen nach jedem Entladezyklus die ermittelte Kapazität abliest. Hier sollte eine deutliche Steigerung zu erkennen sein.

Wenn ein Akku auch nach mehrmaligem Refresh-Vorgang nur noch weniger als die Hälfte der aufgedruckten Kapazität hat, ist er schon stark geschädigt und kann entsorgt werden.

Wenn die eingelegten Akkus im Refresh-Modus physikalisch exakt gleich wären (gleicher Ladestand, gleicher chemischer Zustand usw.) dann müssten die Zyklen-Zeiten nahezu identisch sein. Aber in der Praxis sind alle Akkus unterschiedlich, auch neue Akkus aus der gleichen Packung. Es ist also normal, dass sich auch bei gleichen Akkus unterschiedliche Zyklen-Zeiten ergeben. Je hochwertiger die Akkus (z.B. neue Eneloop-Akkus), desto enger liegen diese Zeiten beieinander.

SANYO ENELOOP AKKUS:
Für den Betrieb von Digital-Kameras sind "Sanyo Eneloop"-Akkus sehr zu empfehlen. Wo andere Akkus nach kurzer Zeit schlapp machen, halten diese noch lange durch, weil sie bis zum Kapazitätsende die Spannung stabiler halten können. Vergleichen sie ihr Akku-Angebot mit einer 8- oder 16-Stück-Packung Eneloop bei Amazon. Lassen sie sich von etwas höheren Kapazitäts-Angaben anderer Hersteller nicht irritieren. Es kommt darauf an wieviel Kapazität ein Akku nach vielen Ladevorgängen oder längerer Lagerzeit noch hat. Da schneidet der Eneloop-Akku ziemlich gut ab. Nur im Modellbau wenn extrem hohe Ströme benötigt werden ist er evtl. nicht so gut geeignet.
Sanyo eneloop Akku Mignon/AA HR-3UTGA Min. 1900mAh Typ 2000mAh 8er BonusPack 8 Akkus + 2 Akkuboxen
16 x Sanyo Eneloop Mignon Akkus Batterien AA - NEUESTE VERSION HR-3UTGA - 50% mehr LEBENSDAUER - bis 1500 LADEZYKLEN - in speziellen, hochwertigen Akkuboxen der Akku-Onlinehandel GmbH

NACHTEILE VON BILLIG-AKKUS:
- Verlieren schon nach wenigen Ladezyklen einen Großteil ihrer angegebenen Kapazität.
- Große Unterschiede bei der Kapazität.
- Hohe Selbstentladung.
- Hoher Innenwiderstand (also großer interner Spannungsabfall und somit geringere zur Verfügung stehende Spannung während dem Betrieb).
- Große Produktionstoleranz (Streuung)
- Geringere Leistung bei Temperaturschwankungen.

MEHR INFOS:
Wer sich noch mehr mit dem Thema beschäftigen möchte, sollte sich die Seite "accu-select.de" ansehen. Dort gibt es sehr gute und ausführliche Informationen über die Pflege und den Umgang mit Akkus. Auch wer wegen dem Überladen von Akkus Bedenken hat und einen noch ausgereifteren (aber auch etwas teureren) Akkulader sucht, sollte sich dort über das optimierte Ladegerät "MEC AV4m" informieren (Für den Inhalt der genannten Webseite ist der dortige Anbieter verantwortlich).

FAHRRADSCHEINWERFER für 4 AA-Akkus:
Wer ein gutes Licht für sein Fahrrad sucht, der sollte diesen superhellen LED-Scheinwerfer von Busch + Müller in Betracht ziehen: B+M IXON IQ 192QM mit Nahfeldausleuchtung, umschaltbar zwischen 40 Lux und 10 Lux, StVZO-zugelassen. Mitgeliefert wird eine werkzeuglos montierbare Lenkerhalterung mit Schnellverschluss, diese macht zwar einen etwas labilen Eindruck, aber an normalen Lenkstangen hält sie ganz gut. Darauf ist der Scheinwerfer sehr einfach aufsteck- und abziehbar. Benötigt werden 4 Stück AA-Akkus, anstatt den mittelmäßigen Akkus die bei B+M mitgekauft werden können, sollten aber Eneloop-Akkus verwendet werden. Die Akkus können dann mit dem BC700 Ladegerät geladen werden. Das zur Lampe passende Ladegerät von B+M ist auch okay, dann braucht man zum Laden nicht jedes Mal die Akkus aus der Lampe zu holen, aber halbjährlich sollten die Akkus im BC700 mit REFRESH gepflegt werden. Die Lampe ist wirklich außerordentlich hell, hat aber auch einige kleine NACHTEILE:
- teuer (ca. 50 Euro)
- Die Elektronik ist empfindlich gegen Feuchtigkeit, deshalb sollte die Lampe möglichst nicht im Regen verwendet werden. Wurde sie trotzdem nass, dann anschließend sofort die Lampe abtrocknen, die Akkus entfernen und mit geöffnetem Akkufach austrocknen lassen.
- etwas labile, wackelige Lenkerhalterung
- nicht so gut geeignet für holprige Strecken und Schlaglöcher
- nicht robust, Lampe geht schnell kaputt wenn sie herunterfällt, also pfleglich behandeln
- der Schließmechanismus des Akkufachs ist nicht besonders solide (nicht geeignet für häufigen Akkuwechsel), also nach dem Schließen immer überprüfen ob das Fach auch richtig verriegelt ist
- im Frontglas wird etwas Licht nach oben reflektiert und blendet den Radfahrer selbst (evtl. mit etwas schwarzem Isolierband abkleben)
- das Blinken der Ladezustands-LED ist etwas nervig
- der Einschaltknopf muss immer sehr kräftig gedrückt werden und hat keinen präzisen Druckpunkt
- wenn die Lampe eingeschalten ist stört sie die Funktion von einigen Funk-Fahrrad-Computern
Busch & Müller Beleuchtung LED-Scheinwerfer Ixon IQ bis zu 40 LUX, schwarz

Rezension zuletzt aktualisiert am 12.08.2012
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 9, 2016 12:16 PM CET


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superheller Scheinwerfer fürs Fahrrad, 26. Juli 2012
Wer ein gutes Licht für sein Fahrrad sucht, der sollte diesen superhellen LED-Scheinwerfer von Busch + Müller in Betracht ziehen: B+M IXON IQ 192QM mit Nahfeldausleuchtung. Mitgeliefert wird eine werkzeuglos montierbare Lenkerhalterung mit Schnellverschluss, diese macht zwar einen etwas labilen Eindruck, aber an normalen Lenkstangen hält sie ganz gut. Darauf ist der Scheinwerfer sehr einfach aufsteck- und abziehbar. Benötigt werden 4 Stück AA-Akkus, anstatt den mittelmäßigen Akkus die bei B+M mitgekauft werden können, sollten aber Eneloop-Akkus verwendet werden Sanyo eneloop Akku Mignon/AA HR-3UTGA Min. 1900mAh Typ 2000mAh 8er BonusPack 8 Akkus + 2 Akkuboxen. Die Akkus können dann mit einem ordentlichen Ladegerät geladen werden (z.B. 'Technoline BC700' Technoline BC 700 Akku-Ladegerät schwarz). Das zur Lampe passende Ladegerät von B+M ist auch okay, dann braucht man zum Laden nicht jedes Mal die Akkus aus der Lampe zu holen, aber halbjährlich sollten die Akkus in einem Ladegerät mit Einzelschachtüberwachung (z. B. 'BC700') mit REFRESH gepflegt werden.

VORTEILE:
- Super hell, gute Fahrbahnausleuchtung
- Verwendung von 4 Standard-AA-Akkus oder Einwegbatterien (Mignon)
- StVZO-zugelassen
- umschaltbar zwischen 10 Lux und 40 Lux (also hell und sehr hell)
- Die Lampe ist etwa faustgroß, liegt ganz ordentlich in der Hand und kann somit auch gut als sehr helle Taschenlampe verwendet werden
- Es wird kein Werkzeug benötigt für Montage der Halterung, befestigen der Lampe und das Auswechseln der Akkus
- Made in Germany, B+M hat eine defekte Lampe auch schon mal nach der Garantie-Zeit auf Kulanz ausgetauscht

NACHTEILE:
- Die Elektronik ist empfindlich gegen Feuchtigkeit, deshalb sollte die Lampe möglichst nicht im Regen verwendet werden. Wurde sie trotzdem nass, dann anschließend sofort die Lampe abtrocknen, die Akkus entfernen und mit geöffnetem Akkufach austrocknen lassen.
- etwas labile, wackelige Lenkerhalterung
- nicht so gut geeignet für holprige Strecken und Schlaglöcher
- nicht robust, Lampe geht schnell kaputt wenn sie herunterfällt, also pfleglich behandeln
- der Schließmechanismus des Akkufachs ist nicht besonders solide (nicht geeignet für häufigen Akkuwechsel), also nach dem Schließen immer überprüfen ob das Fach auch richtig verriegelt ist
- im Frontglas wird etwas Licht nach oben reflektiert und blendet den Radfahrer selbst (evtl. mit etwas schwarzem Isolierband abkleben)
- das Blinken der Ladezustands-LED ist etwas nervig und die Anzeige etwas gewöhnungsbedürftig
- der Einschaltknopf muss immer sehr kräftig gedrückt werden und hat keinen präzisen Druckpunkt
- wenn die Lampe eingeschalten ist stört sie die Funktion von einigen Funk-Fahrrad-Computern


Busch & Müller Frontlicht IXON IQ, 192QM
Busch & Müller Frontlicht IXON IQ, 192QM
Preis: EUR 31,90

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superheller Scheinwerfer fürs Fahrrad, 26. Juli 2012
Wer ein gutes Licht für sein Fahrrad sucht, der sollte diesen superhellen LED-Scheinwerfer von Busch + Müller in Betracht ziehen: B+M IXON IQ 192QM mit Nahfeldausleuchtung. Mitgeliefert wird eine werkzeuglos montierbare Lenkerhalterung mit Schnellverschluss, diese macht zwar einen etwas labilen Eindruck, aber an normalen Lenkstangen hält sie ganz gut. Darauf ist der Scheinwerfer sehr einfach aufsteck- und abziehbar. Benötigt werden 4 Stück AA-Akkus, anstatt den mittelmäßigen Akkus die bei B+M mitgekauft werden können, sollten aber Eneloop-Akkus verwendet werden (z. B. Sanyo eneloop Akku Mignon/AA HR-3UTGA Min. 1900mAh Typ 2000mAh 8er BonusPack 8 Akkus + 2 Akkuboxen). Die Akkus können dann mit einem ordentlichen Ladegerät geladen werden (z.B. 'Technoline BC700' Technoline BC 700 Akku-Ladegerät schwarz). Das zur Lampe passende Ladegerät von B+M ist auch okay, dann braucht man zum Laden nicht jedes Mal die Akkus aus der Lampe zu holen, aber halbjährlich sollten die Akkus in einem Ladegerät mit Einzelschachtüberwachung (z. B. 'BC700') mit REFRESH gepflegt werden.

VORTEILE:
- Super hell, gute Fahrbahnausleuchtung
- Verwendung von 4 Standard-AA-Akkus oder Einwegbatterien (Mignon)
- StVZO-zugelassen
- umschaltbar zwischen 10 Lux und 40 Lux (also hell und sehr hell)
- Die Lampe ist etwa faustgroß, liegt ganz ordentlich in der Hand und kann somit auch gut als sehr helle Taschenlampe verwendet werden
- Es wird kein Werkzeug benötigt für Montage der Halterung, befestigen der Lampe und das Auswechseln der Akkus
- Made in Germany, B+M hat eine defekte Lampe auch schon mal nach der Garantie-Zeit auf Kulanz ausgetauscht

NACHTEILE:
- Die Elektronik ist empfindlich gegen Feuchtigkeit, deshalb sollte die Lampe möglichst nicht im Regen verwendet werden. Wurde sie trotzdem nass, dann anschließend sofort die Lampe abtrocknen, die Akkus entfernen und mit geöffnetem Akkufach austrocknen lassen.
- etwas labile, wackelige Lenkerhalterung
- nicht so gut geeignet für holprige Strecken und Schlaglöcher
- nicht robust, Lampe geht schnell kaputt wenn sie herunterfällt, also pfleglich behandeln
- der Schließmechanismus des Akkufachs ist nicht besonders solide (nicht geeignet für häufigen Akkuwechsel), also nach dem Schließen immer überprüfen ob das Fach auch richtig verriegelt ist
- im Frontglas wird etwas Licht nach oben reflektiert und blendet den Radfahrer selbst (evtl. mit etwas schwarzem Isolierband abkleben)
- das Blinken der Ladezustands-LED ist etwas nervig und die Anzeige etwas gewöhnungsbedürftig
- der Einschaltknopf muss immer sehr kräftig gedrückt werden und hat keinen präzisen Druckpunkt
- wenn die Lampe eingeschalten ist stört sie die Funktion von einigen Funk-Fahrrad-Computern


BC 700 Akku - Ladegerät mit LCD - Display, Microprozessor, Schnellladegerät für z. B. Eneloop Akkus, Panasonic Akkus,  Varta Akkus, Ansmann Akkus und u.v.m., schwarz
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Preis: EUR 27,99

1.374 von 1.411 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Akkulader für AA- und AAA-Akkus, 1. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
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Allgemeine Informationen zum Ladegerät:
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Dieser Akkulader wird unter den Bezeichnungen "Technoline BC 700", "Accu Doktor BC700", "Accupower IQ-128" oder "Voltcraft IPC-1L" angeboten. Bei allen Bezeichnungen handelt es sich um das identische Gerät. Also einfach den günstigsten Anbieter aussuchen.

Es können drei Ladeströme eingestellt werden: 200 / 500 / 700 mA
Es wird automatisch mit dem halben Strom entladen, also: 100 / 250 / 350 mA
Es können keine anderen Stromstärken eingestellt werden. Aber das ist genug für alle üblichen Anwendungen.
Bei höheren Strömen besteht sowieso erhöhte Gefahr der Schädigung der Akkus.
Wer dennoch mit höheren Strömen laden möchte, kann sich die Akkulader "BC 900" oder dessen Nachfolger "BC 1000" ansehen. Diese sind genau baugleich, bieten aber höhere Lade- und Entladeströme.
Das "BC 800" (baugleich zum AccuPower IQ328) scheint vom Aufbau sehr ähnlich zu sein, hat aber keine Einzelschachttasten, somit können die Ladeschächte nicht mit unterschiedlichen Programmen gestartet werden.

Beim BC 700 wird jeder Ladeschacht elektronisch getrennt von einander gesteuert. So kann jeder Akku unabhängig voneinander behandelt und bis zur maximalen Kapazität geladen werden.

Das Gerät hat immer für zwei Schächte zusammen eine Temperaturüberwachung (Metallkontakt über zwei Schächte in der Nähe des Pluspols). Wenn die Akkutemperatur 53 Grad übersteigt wird das Laden unterbrochen. Dabei wird beim Ladestrom "000mA" angezeigt. Nach dem Abkühlen wird das Laden fortgesetzt. Wird eine Überhitzung bemerkt sollte der Ladestrom verringert werden.

Das Ladegerät kann einen tiefentladenen Akku nicht erkennen (also wenn die Akkuspannung unter 0,5 Volt abgesunken ist). Dann gibt es folgenden Trick: den leeren Akku und einen geladenen (oder halbvollen) Akku nebeneinander beide mit dem Minuspol auf eine metallische Oberfläche stellen (z.B. auf ein Edelstahlspülbecken) und die Pluspole etwa 5-10 Sekunden mit einem leitenden Gegenstand (z. B. Besteck oder Schlüssel) verbinden. Und dann ab ins Ladegerät :-)

Nur durch die Bestimmung der Kapazität kann man schlechte Akkus aussortieren.
Mit diesem Akkulader kann die Kapazität gemessen werden, und das zu einem sehr günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ich empfehle nur noch Ladegeräte mit Digitalanzeige und Kapazitätsmessung!

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Informationen zur Bedienung:
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Höheren Ladestrom einstellen (standardmäßig ist immer nur der niedrigste Strom vorgewählt):
Akkus einsetzen, Ladegerät einstecken, nun hat man 8 Sekunden Zeit die Stromstärke mit der Taste CURRENT einzustellen. Während des Ladens kann der Ladestrom nicht verändert werden. Wird ein Akku neu eingesetzt, kann der Ladestrom 8 Sekunden lang verändert werden, aber es kann maximal die Stromstärke ausgewählt werden, die beim Einschalten in Schacht 1 eingestellt wurde.

Funktion für alle Schächte gleichzeitig einstellen:
Taste MODE ca. 2 Sekunden gedrückt halten bis die nächste Funktion angezeigt wird, Taste MODE so oft drücken bis die gewünschte Funktion angewählt ist, 8 Sekunden warten bis Display einmal kurz blinkt.

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Funktionsabläufe und Anzeigen:
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Funktion CHARGE:
Schritt 1: Akku wird vollgeladen damit er anschließend verwendet werden kann
(Anzeigen: CHARGE, die bisher in diesem Ladezyklus geladene Kapazität, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 2: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden
(Anzeigen: FULL, CHARGE, die in Schritt 1 geladene Kapazität, Dauer des Ladezykluses in Schritt 1, aktueller Erhaltungsladestrom)

Funktion DISCHARGE:
Schritt 1: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V)
(Anzeigen: DISCHARGE, die bisher in diesem Entladezyklus entladene Kapazität, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 2: Akku wird vollgeladen damit er anschließend verwendet werden kann
(Anzeigen: CHARGE, die bisher in diesem Ladezyklus geladene Kapazität, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 3: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden
(Anzeigen: FULL, CHARGE, die in Schritt 2 geladene Kapazität, Dauer des Ladezykluses in Schritt 2, aktueller Erhaltungsladestrom)

Funktion REFRESH:
Schritt 1: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V)
(Anzeigen: DISCHARGE, REFRESH, die bisher in diesem Entladezyklus entladene Kapazität, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 2: Akku wird vollgeladen
(Anzeigen: CHARGE, REFRESH, die im ersten Entladezyklus gemessene Kapazität, das entspricht der Restkapazität die der Akku beim Einlegen hatte, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 3: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V)
(Anzeigen: DISCHARGE, REFRESH, die im letzten Entladezyklus gemessene Kapazität, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 4: Akku wird vollgeladen
(Anzeigen: CHARGE, REFRESH, die im letzten Entladezyklus gemessene Kapazität, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritte 3 und 4 werden so lange wiederholt, bis bei zwei aufeinander folgenden Entladezyklen die nahezu gleiche Kapazität gemessen wurde. Somit ist keine Kapazitätssteigerung durch weitere Zyklen mehr zu erwarten und der Refresh-Vorgang wird beendet. Dies dauert üblicherweise etwa 3-6 Entlade-Lade-Zyklen.
Schritt 5: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden (Anzeigen: FULL, CHARGE, REFRESH, die im letzten Entladezyklus gemessene Kapazität, Dauer des letzten Entladezykluses, aktueller Erhaltungsladestrom)

Um die RESTKAPAZITÄT eines Akkus zu ermitteln, muss in der Funktion REFRESH während Schritt 2 oder 3 (also nach dem ersten Entladezyklus) die Kapazität abgelesen werden.
Bedauerlicherweise gibt es beim BC700 keine komfortablere Möglichkeit die Restkapazität eines gebrauchten oder gelagerten Akkus zu bestimmen.
Soll nach dem Ablesen der Restkapazität der Akku nur noch geladen werden, ohne einen kompletten Refresh-Vorgang durchzuführen, dann muss man den entsprechenden Ladeschacht manuell auf die Funktion CHARGE umschalten: Schacht anwählen (Anzeige des Schachtes blinkt), Taste MODE so oft drücken bis CHARGE angezeigt wird, warten bis Anzeige aufhört zu blinken.
Auf diese Weise kann jederzeit auf CHARGE umgeschalten werden, wenn die Refresh-Funktion abgebrochen werden soll, z. B. weil der Akku gebraucht wird. Alternativ kann der Akku entnommen und erneut eingelegt werden.

Funktion TEST:
Schritt 1: Akku wird vollgeladen um einen kompletten Entladezyklus zu messen, dabei wird die geladene Kapazität nicht angezeigt
(Anzeigen: CHARGE, TEST, Kapazität: ---, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 2: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V) und die vom Akku abgegebene Kapazität ermittelt, dabei wird die bis dahin aktuell gemessene Kapazität nicht angezeigt
(Anzeigen: DISCHARGE, TEST, Kapazität: ---, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 3: Akku wird vollgeladen damit er anschließend verwendet werden kann
(Anzeigen: CHARGE, TEST, beim Entladezyklus in Schritt 2 ermittelte Kapazität, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 4: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden
(Anzeigen: FULL, CHARGE, TEST, beim Entladezyklus in Schritt 2 ermittelte Kapazität, Dauer des Entladezykluses in Schritt 2, aktueller Erhaltungsladestrom)

Zusätzlich wird in jedem Schritt auch die aktuelle Akkuspannung des jeweiligen Ladeschachtes angezeigt.
Die Erhaltungsladung beträgt ca. 5% des gewählten Ladestroms.

Jeweils die vorderste Stelle des Schacht-Displays kann nur eine 1 anzeigen.
Darum wird die Kapazität bis 1999 in mAh angezeigt, ab 2,00 wird sie in Ah angezeigt.
Und die Zeitanzeige geht nur bis 19:59, ab 20 Stunden beginnt die Anzeige wieder von vorn. Eine so lange Zyklusdauer ergibt sich aber nur wenn ein Akku mit großer Kapazität mit kleinem Ladestrom verwendet wird. Das ist aber nicht zu empfehlen, dann besser einen höheren Ladestrom wählen.

Alle Angaben beziehen sich auf das Ladegerät BC700 mit der Software-Version 36 (wird beim Einschalten des Gerätes kurzzeitig in Schacht 4 angezeigt).

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Kleine NACHTEILE dieses Ladegerätes:
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- Es können nur AA oder AAA Akkus geladen werden, keine anderen Größen.
- Die Bestimmung der Restkapazität von Akkus ist etwas umständlich. Es wäre schön gewesen wenn es dafür eine Funktion geben würde an deren Ende die Restkapazität angezeigt wird.
- Der maximale Ladestrom kann nur innerhalb von 8 Sekunden nach dem Einstecken des Gerätes eingestellt werden. Auch nach dem erneuten Einlegen eines Akkus kann der Ladestrom nur innerhalb von 8 Sekunden eingestellt werden, aber maximal so hoch wie er bei Schacht 1 direkt nach dem einschalten eingestellt wurde.
- Die Bedienungsanleitung ist etwas verbesserungsbedürftig.
- Tiefentladene Akkus (mit einer Spannung unter 0,5 Volt) werden nicht erkannt und nicht geladen.
- Das Entnehmen innenliegender Akkus erfordert etwas Geschicklichkeit.
- AAA-Akkus werden mit dem Minuspol an der kleinen Zunge die in jedem Schacht von unten heraussteht angelegt. Manche AAA-Akkus mit "Isolations-Kragen" am Minuspol bekommen keinen Kontakt. Dann muss am Akku dort ein kleinwenig Isolierung abgeschnitten werden.

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Umgang mit Ladegerät und Akkus:
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LADESTROM:
Als Faustformel wird empfohlen mit dem 0,2- bis 0,3-fachen Strom zu laden, wie die Angabe der Kapazität des Akkus. Also bei einem 1000mAh-Akku einen Ladestrom von 200-300mA einstellen. Bei diesem Akkulader also 200mA.
Um sicherzustellen dass die -deltaU-Abschaltung des Laders auch zuverlässig anspricht, sollte aber die Stromstärke nicht zu klein gewählt werden. Darum hier eine weitere Faustformel mit etwas höherem Wert: Den Strom so wählen, dass der Akku bei der angegebenen Kapazität innerhalb von 2-4 Stunden geladen ist. Also bei einem 1000mAh-Akku wäre das dann 250-500mA.

AKKUSÄTZE:
Wird ein Gerät (z. B. Kamera, Taschenlampe usw.) mit mehreren Akkus betrieben, und ein schwacher Akku ist dabei, dann liefert der gesamte Akkusatz nach kurzer Zeit nicht mehr genug Energie, nur weil der eine schwache Akku keine Spannung mehr hat. Außerdem wird der schwache Akku während des Betriebs mit der Zeit tiefentladen und somit erheblich geschädigt.
Darum ist es sehr wichtig nur Akkus mit annähernd gleicher Kapazität in einem Akkusatz zusammen zu verwenden. So wird die beste Gesamtkapazität des Akkusatzes und somit die längstmögliche Gerätelaufzeit erreicht.
Dazu mit "Refresh" die Kapazität von allen vorhandenen Akkus bestimmen und dann nur Akkus mit ähnlicher Kapazität zusammen als Akkusatz verwenden.
Aber da Akkus üblicherweise nicht sofort nach dem Laden verwendet werden, ist folgende Methode noch wesentlich genauer (aber auch etwas aufwändiger): Mit allen Akkus einen Refresh-Vorgang durchführen, Kapazität notieren, Akkus außerhalb des Ladegerätes etwa eine Woche liegen lassen, dann die Restkapazität aller Akkus bestimmen (wie das geht: siehe unter Funktion REFRESH), anschließend die Akkusätze mit Akkus zusammenstellen bei denen die Kapazität nach dem Laden sowie die Restkapazität nach einer Woche annähernd gleich sind. Die Akkus eines zusammengestellten Akkusatzes markieren und dann nur noch zusammen laden, lagern und verwenden.

LADEVERFAHREN:
Zur Abschaltung des Ladevorgangs arbeitet das Gerät nach dem so genannten "Minus-Delta-U"-Verfahren.
Das funktioniert etwa so: Beim Laden des Akkus steigt die Spannung stetig leicht an bis ca. 1,47V, sie kann in ungünstigen Fällen aber auch bis etwas über 1,6V steigen. Ist der Akku voll wird die zugeführte Energie nicht mehr chemisch gespeichert, sondern direkt in Wärme umgewandelt und der Akku erwärmt sich stärker als beim normalen Laden. Durch diese Erwärmung fällt die Zellenspannung wieder leicht ab. Durch diesen Spannungsrückgang erkennt das Ladegerät dass der Akku voll ist.

Beim Laden wird die Ladekapazität angezeigt (die Kapazität die das Ladegerät in diesem Schacht bei diesem Ladezyklus bereits abgegeben hat). Das beinhaltet die Kapazität die der Akku aufnimmt und die Verluste die beim Laden entstehen (in Form von Wärme). Darum ist die Kapazität beim Laden immer höher als die beim Entladen abgegebene Kapazität und eben oft auch höher als die Nennkapazität des Akkus. Das ist physikalisch ganz normal.
Wird allerdings ein Akku auch nach langer Ladedauer und einer Ladekapazität des mehrfachen seiner Nennkapazität immer noch geladen, ist er wahrscheinlich so defekt, dass er vom Ladegerät nicht mehr als voll erkannt werden kann.

REFRESH:
Durch REFRESH können nur gute Akkus wieder ihre Nennkapazität erreichen. Bei älteren oder geschädigten Akkus kann mit dieser Funktion ermittelt werden, welche maximale Kapazität die Akkus momentan noch haben. Die Leistungsverbesserung kann man sehen, wenn man während dem Refreshen nach jedem Entladezyklus die ermittelte Kapazität abliest. Hier sollte eine deutliche Steigerung zu erkennen sein.

Wenn ein Akku auch nach mehrmaligem Refresh-Vorgang nur noch weniger als die Hälfte der aufgedruckten Kapazität hat, ist er schon stark geschädigt und kann entsorgt werden.

Wenn die eingelegten Akkus im Refresh-Modus physikalisch exakt gleich wären (gleicher Ladestand, gleicher chemischer Zustand usw.) dann müssten die Zyklen-Zeiten nahezu identisch sein. Aber in der Praxis sind alle Akkus unterschiedlich, auch neue Akkus aus der gleichen Packung. Es ist also normal, dass sich auch bei gleichen Akkus unterschiedliche Zyklen-Zeiten ergeben. Je hochwertiger die Akkus (z.B. neue Eneloop-Akkus), desto enger liegen diese Zeiten beieinander.

SANYO ENELOOP AKKUS:
Für den Betrieb von Digital-Kameras sind "Sanyo Eneloop"-Akkus sehr zu empfehlen. Wo andere Akkus nach kurzer Zeit schlapp machen, halten diese noch lange durch, weil sie bis zum Kapazitätsende die Spannung stabiler halten können. Vergleichen sie ihr Akku-Angebot mit einer 8- oder 16-Stück-Packung Eneloop bei Amazon. Lassen sie sich von etwas höheren Kapazitäts-Angaben anderer Hersteller nicht irritieren. Es kommt darauf an wieviel Kapazität ein Akku nach vielen Ladevorgängen oder längerer Lagerzeit noch hat. Da schneidet der Eneloop-Akku ziemlich gut ab. Nur im Modellbau wenn extrem hohe Ströme benötigt werden ist er evtl. nicht so gut geeignet.
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Sanyo eneloop Batterien AA Mignon 16er Pack - Neue Version HR-3UTGA mit bis zu 1500 Ladezyklen + 4 Weiss - More Power + Transportschutzboxen

NACHTEILE VON BILLIG-AKKUS:
- Verlieren schon nach wenigen Ladezyklen einen Großteil ihrer angegebenen Kapazität.
- Große Unterschiede bei der Kapazität.
- Hohe Selbstentladung.
- Hoher Innenwiderstand (also großer interner Spannungsabfall und somit geringere zur Verfügung stehende Spannung während dem Betrieb).
- Große Produktionstoleranz (Streuung)
- Geringere Leistung bei Temperaturschwankungen.

MEHR INFOS:
Wer sich noch mehr mit dem Thema beschäftigen möchte, sollte sich die Seite "accu-select.de" ansehen. Dort gibt es sehr gute und ausführliche Informationen über die Pflege und den Umgang mit Akkus. Auch wer wegen dem Überladen von Akkus Bedenken hat und einen noch ausgereifteren (aber auch etwas teureren) Akkulader sucht, sollte sich dort über das optimierte Ladegerät "MEC AV4m" informieren (Für den Inhalt der genannten Webseite ist der dortige Anbieter verantwortlich).

FAHRRADSCHEINWERFER für 4 AA-Akkus:
Wer ein gutes Licht für sein Fahrrad sucht, der sollte diesen superhellen LED-Scheinwerfer von Busch + Müller in Betracht ziehen: B+M IXON IQ 192QM mit Nahfeldausleuchtung, umschaltbar zwischen 40 Lux und 10 Lux, StVZO-zugelassen. Mitgeliefert wird eine werkzeuglos montierbare Lenkerhalterung mit Schnellverschluss, diese macht zwar einen etwas labilen Eindruck, aber an normalen Lenkstangen hält sie ganz gut. Darauf ist der Scheinwerfer sehr einfach aufsteck- und abziehbar. Benötigt werden 4 Stück AA-Akkus, anstatt den mittelmäßigen Akkus die bei B+M mitgekauft werden können, sollten aber Eneloop-Akkus verwendet werden. Die Akkus können dann mit dem BC700 Ladegerät geladen werden. Das zur Lampe passende Ladegerät von B+M ist auch okay, dann braucht man zum Laden nicht jedes Mal die Akkus aus der Lampe zu holen, aber halbjährlich sollten die Akkus im BC700 mit REFRESH gepflegt werden. Die Lampe ist wirklich außerordentlich hell, hat aber auch einige kleine NACHTEILE:
- teuer (ca. 50 Euro)
- Die Elektronik ist empfindlich gegen Feuchtigkeit, deshalb sollte die Lampe möglichst nicht im Regen verwendet werden. Wurde sie trotzdem nass, dann anschließend sofort die Lampe abtrocknen, die Akkus entfernen und mit geöffnetem Akkufach austrocknen lassen.
- etwas labile, wackelige Lenkerhalterung
- nicht so gut geeignet für holprige Strecken und Schlaglöcher
- nicht robust, Lampe geht schnell kaputt wenn sie herunterfällt, also pfleglich behandeln
- der Schließmechanismus des Akkufachs ist nicht besonders solide (nicht geeignet für häufigen Akkuwechsel), also nach dem Schließen immer überprüfen ob das Fach auch richtig verriegelt ist
- im Frontglas wird etwas Licht nach oben reflektiert und blendet den Radfahrer selbst (evtl. mit etwas schwarzem Isolierband abkleben)
- das Blinken der Ladezustands-LED ist etwas nervig
- der Einschaltknopf muss immer sehr kräftig gedrückt werden und hat keinen präzisen Druckpunkt
- wenn die Lampe eingeschalten ist stört sie die Funktion von einigen Funk-Fahrrad-Computern
Busch & Müller Beleuchtung LED-Scheinwerfer Ixon IQ bis zu 40 LUX, schwarz

Rezension zuletzt aktualisiert am 12.08.2012
Kommentar Kommentare (60) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 22, 2016 1:06 PM CET


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