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Rezensionen verfasst von
Parsec
(TOP 1000 REZENSENT)   

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Karelian Isthmus
Karelian Isthmus
Preis: EUR 8,99

3.0 von 5 Sternen Jeder hat mal angefangen, 17. Mai 2017
Rezension bezieht sich auf: Karelian Isthmus (MP3-Download)
Auch wenn’s blöd klingt: ich befürchte, ein Großteil der Relevanz von THE KARELIAN ISTHMUS begründet sich darauf, dass es nun einmal das Debutalbum von AMORPHIS ist.

Wären AMORPHIS auf dem Niveau von THE KARELIAN ISTHMUS stagniert oder hätten sie in dieser Schiene weitergemacht mag man bezweifeln, ob die Band ihren heutigen Stellenwert innehätte. Ich denke vielmehr, AMORPHIS wären in diesem Fall eine Band von Vielen geblieben.

Ich selbst wurde „erst“ 1995 durch das großartige „Tales From The Thousand Lakes“ auf AMORPHIS aufmerksam, und wenn man diese beiden Alben im Vergleich hört muss man „Tales…“ einfach bescheinigen, dass die dort vorgenommene Kurskorrektur AMORPHIS ganz einfach zu einer stärkeren Band mit deutlich schlüssigeren und eigenständigeren Songs gemacht hat. THE KARELIAN ISTHMUS klingt dem gegenüber viel austauschbarer, unschlüssiger und mitunter ganz einfach unausgereifter.

Gerade Anfang der 90er, der Hochphase des kommerziellen Death Metal, gab es auf dem Markt jede Menge Konkurrenzalben, welche THE KARELIAN ISTHMUS spielerisch wie atmosphärisch überlegen waren… THE KARELIAN ISTHMUS klingt relativ zu dem, was in dieser Ära auf dem Sektor veröffentlicht wurde, ganz einfach einigermaßen solide, aber ohne besondere Höhepunkte und ohne das „gewisse Etwas“, welches nun einmal ganz entscheidend ist.

Keine Frage: irgendwo muss man anfangen, und für ein Debutalbum schlägt sich THE KARELIAN ISTHMUS achtbar. Dennoch ist nicht zu leugnen, dass AMORPHIS in den Folgejahren einen gewaltigen qualitativen Sprung nach vorne gemacht haben. Als Anhänger von AMORPHIS ist es natürlich unumgänglich, dieses Album in der Sammlung zu haben, ein Highlight ihres Backkataloges ist es allerdings nicht.

Von mir gibts gute drei Sterne.


Tharun - Die Welt der Schwertmeister
Tharun - Die Welt der Schwertmeister
von Arne Gniech
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 40,00

2.0 von 5 Sternen Es wirkt alles sehr statisch und steril..., 16. Mai 2017
Ich erinnere mich noch lebhaft, als 1987 die legendäre (beziehungsweise legendär vergurkte) DSA PROFESSIONAL – SCHWERTMEISTER Box auf den Markt kam. In meiner hierzu im Jahr 2009 verfassten Amazon-Rezension bezeichnete ich diese 1987 erschienene Box als eines der unausgegorensten Rollenspielprodukte aller Zeiten, einen verdienten Flop und einen komplett undurchdachten Schnellschuss, und ich stehe auch heute noch hundertprozentig hinter dieser Aussagen.

Dennoch war ich gespannt, als ich von der „offiziellen“ Neubelebung des Schwertmeisterhintergrundes hörte – schon 1987 dachte ich mir, dass die Idee ja durchaus Potential hat, und mir war bekannt, dass es in Fankreisen einige sehr spannende Weiterentwicklungen gegeben hat. 30 Jahre nach dem Erwerb der „Schwertmeister“-Box kehre ich also mit dem Kauf von DIE WELT DER SCHWERTMEISTER zumindest als Rezensent, nach Tharun zurück… hier mein Eindruck.

DIE WELT DER SCHWERTMEISTER präsentiert sich als 288 Seiten starkes Hardcoverbuch für 40 Euro. Die Aufmachung entspricht leider nicht ganz dem Standard, den man mittlerweile für Rollenspielbücher in dieser Preisklasse gewohnt ist und den man voraussetzen darf… verglichen mit anderen Produkten (gerade solchen aus dem Uhrwerk Verlag, welche häufig mit ganz ausgezeichneter Aufmachung beeindrucken können!) fällt DIE WELT DER SCHWERTMEISTER etwas ab.

Sehr schade ist definitiv, dass DIE WELT DER SCHWERTMEISTER in Punkto „Illustrationen“ schwach bestückt ist. Gerade der fremden, bizarren und exotischen Welt von Tharun hätte man durch beeindruckende Bilder sehr viel (dringend benötigte!) Atmosphäre geben können, und es ist nicht nachvollziehbar, dass diese Gelegenheit so verschenkt wurde.
Die Mehrheit der Bilder wirken nichtssagend, beliebig und mitunter schlichtweg schlecht gezeichnet. DIE WELT DER SCHWERTMEISTER wirkt auch hier nicht wie ein wirklich wertiges, durchdachtes Produkt, sondern wie ein ziemlicher Schnellschuss.
Noch schlimmer und eindeutig völliger Mist ist die dem Buch beiliegende Karte – diese ist derart informationsarm, langweilig und schlecht lesbar, das man sie auch genauso gut weglassen kann, ohne irgendwas zu verpassen.

Inhaltlich ist DIE WELT DER SCHWERTMEISTER soweit ausführlich, aber leider ist ein Problem nicht übersehbar: es wirkt alles blutleer und schlichtweg sehr statisch. Irgendwie hatte ich bei der Lektüre absolut nicht das Gefühl, einen dynamischen, vielschichtigen und lebendigen Rollenspielhintergrund zu lesen, sondern nur eine Momentaufnahme und mitunter gar eine Auftragsarbeit der beteiligten Autoren…. mitunter gar nach dem Motto „wir müssen die Seiten hier mal vollkriegen“.

Ich kann also nicht behaupten, dass DIE WELT DER SCHWERTMEISTER irgendwie bei mir gezündet hätte… ein anderer Rezensent schrieb sehr treffend, dass sich bei der Lektüre „kein richtiges Feeling in Bezug auf Tharun“ einstellte, ganz genauso empfand ich es auch. Der ganz entscheidende Funke wollte auch bei mir partout nicht überspringen, und ich denke absolut nicht, dass ich in absehbarer Zeit eine Schwertmeister-Kampagne an den Start bringen werde. Dazu fehlt es diesem Buch einfach an dem, was so ein Hintergrundbuch im besten Falle ausmacht – es weckt irgendwie keine Faszination und die Welt wird mitunter geradezu stiefmütterlich geschildert. Manche Beschreibung wirken einfach heruntergeschrieben und oberflächlich.

Ich denke nach wie vor, das ein Setting wie Tharun durchaus Potential hat, und die Idee, das arg umstrittene "Schwertmeister" wiederzubeleben ist spannend, auch, weil es sich in Vielem komplett vom klassischen DSA unterscheidet und dennoch Teil des gesamten Dere-Kosmos ist. Allerdings muss ich feststellen, dass DIE WELT DER SCHWERTMEISTER hierzu bestenfalls ein Ansatzpunkt ist – so wirklich überzeugt hat mich dieses Buch schlichtweg nicht, es fehlt an allen Ecken und Enden an dem, was ein wirklich starkes Quellenbuch ausmacht.

In meiner abschließenden Bewertung neige ich zu 3 Sternen, DIE WELT DER SCHWERTMEISTER ist trotz einiger Schwächen "ganz ok". Angesichts des forschen Preises lande ich allerdings bei 2 Sternen.


Jagd Auf Den BTK Killer
Jagd Auf Den BTK Killer
DVD
Preis: EUR 3,99

3.0 von 5 Sternen Für ein Dokudrama zu oberflächlich, für einen Thriller zu nichtssagend, 16. Mai 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jagd Auf Den BTK Killer (Amazon Video)
Die abstoßende BTK-Mordserie, die 30 Jahre lang dauernde Jagd nach dem Killer und natürlich die schockierende Aufklärung des Falles liefert ohne Frage Stoff für einen Thriller, und es ist naheliegend, dass sich sofort von mehreren Seiten aus die Filmrecht gesichert wurden. Die vorliegende Verfilmung orientiert sich eng am Buch „Nightmare in Wichita“ und versucht, die Geschehnisse relativ originalgetreu zu erzählen.

Sicherlich gibt es an der einen oder anderen Stelle (fast zwangsläufig) einige künstlerische oder dramaturgische Freiheiten, aber insgesamt wurde hier der Fall recht gut und ohne übertriebene Effekthascherei nacherzählt.

Leider hat der Film einige unübersehbare Schwächen: zum einen wirkt er etwas nichtssagend und oberflächlich, vieles, was die BTK-Morde und das Leben des Täters so bizarr machte wird etwas stiefmütterlich abgehandelt. Auch ist der Aufbau des Ganzen, obschon vordergründig gut gewählt, etwas unrund – und auch der Erzählfluss ist etwas holprig.

Alles in allem: den Film kann man sich durchaus mal ansehen, aber er ist handwerklich und inhaltlich bestenfalls „Durchschnitt“. Sowohl das am BTK-Fall interessierte True Crime Publikum wie auch „normale“ Thrillerfans werden hier nicht viel Neues sehen.


Terminator - The Sarah Connor Chronicles: Die komplette erste Staffel  [Blu-ray]
Terminator - The Sarah Connor Chronicles: Die komplette erste Staffel [Blu-ray]
DVD ~ Thomas Dekker
Preis: EUR 15,94

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht Fleisch - nicht Fisch, 3. Mai 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
TERMINATOR: THE SARAH CONNOR CHRONICLES setzt sich als Serie bei mir irgendwie zwischen alle Stühle. Die ganze Serie ist für mich ein klassischer Fall von „Nicht Fleisch – nicht Fisch“. Prinzipiell finde ich eine Menge Ideen hier wirklich gut und hatte beim Ansehen das Gefühl, dass die ganze Serie eine Menge Potential hat – aber leider wird davon nur ein Teil genutzt.

Beim Ansehen der ersten Staffel fiel mir vor allem eins auf: die wie ich finde stark schwankende Qualität der einzelnen Episoden, welche fröhlich zwischen „wirklich gut!“ über „ziemlich vergurkt“ bis hin zu „sehr langweilig“ hin und herschwankte. TERMINATOR: SCC wirkt auch aus diesem Grund einfach holprig und nicht „wie aus einem Guss“, sondern ziemlich zusammengeschustert.

Dazu passt es auch, dass das gesamte Konzept von TERMINATOR: SCC schlichtweg unschlüssig wirkt: manchmal wirkt die Serie sehr actionlastig angelegt, mitunter wirkt es dann wieder sehr wie ein Beziehungsdrama für ein Teenie-Publikum. Schade ist auch, dass die Actionszenen in ihrer Inszenierung mitunter erstaunlich lahm und hölzern wirken.

Die Darsteller sind soweit wirklich gut: man hat nicht ohne Grund routinierte Schauspieler verpflichtet, und das ganze Ensemble macht soweit einen wirklich feinen Job. Summer Glau bringt als Termiantor Cameron eine neue Nuance in den Terminator-Kosmos ein, und auch wenn für mich Arnie und Robert Patrick die unbestrittenen besten Terminatoren gegeben haben, Summer Glau kann sich in der Rolle auch durchaus behaupten und sorgt mit ihrem sehr nuancierten Spiel für eine Menge der coole Momente von TERMINATOR: SCC.

Alles in allem: Begeisterung sieht bei mir anders aus. Ich fand die Serie „ganz OK“, aber wirklich umgehauen hat mit TERMINATOR: SCC definitiv nicht – dazu ist die ganze Serie einfach zu unschlüssig inszeniert. Als Fan kann man sich das Ganze aber durchaus einmal ansehen, trotz aller Kritik hat TERMINATOR: SCC auch seine Momente.


Duell
Duell
DVD ~ Dennis Weaver
Preis: EUR 6,97

5.0 von 5 Sternen Ein wahnsinnig guter Thriller, 26. April 2017
Rezension bezieht sich auf: Duell (DVD)
Mit dem ursprünglich für das US-Fernsehen produzierten DUELL legte ein junger, damals unbekannter Regisseur namens Steven Spielberg sein Debut ab – und schuf ein echtes Meisterwerk.

DUELL wurde von Spielberg mitunter als spiritueller Vorgänger seines späteren Megaerfolgs „Der weiße Hai“ bezeichnet – auch, weil sich in beiden Filmen normale Menschen den Attacken eines gigantischen „Monsters“ ausgesetzt sehen. Mich selbst erinnert DUELL alelrdings eher an Filme wie „Night Of The Living Dead“ oder auch „Texas Chainsaw Massacre“… einfach weil auch diese (Horror-) Filme mit geringem Budget produziert wurden und ihre erschreckende Faszination genau aus der gradlinigen Inszenierung, dem Fehlen einer besonderen Erklärung und der Irrationalität der portraitierten Situation ziehen.

Fest steht für mich: auch fast 45 Jahre nach seiner Entstehung packt mich DUELL immer wieder – der Film hat einfach das richtige Tempo, die Situation spitzt sich immer mehr zu, und es passiert alle naselang etwas, was den Zuschauer verstört und mitreißt.

Einzige Einschränkung ist womöglich die deutsche Neu-Synchro, welche bei mir allerdings nicht weiter ins Gewicht fällt, da ich den (ohnehin mit sehr spärlichen Dialogen versehenen) Film ohnehin lieber im Original sehe.

Alles in allem: ein Meisterwerk, ohne wenn und aber!


JBL Flip 3 Spritzwasserfester Tragbarer Bluetooth-Lautsprecher mit außerordentlich Kraftvollem Klang - Sonderausgabe - Schwarz
JBL Flip 3 Spritzwasserfester Tragbarer Bluetooth-Lautsprecher mit außerordentlich Kraftvollem Klang - Sonderausgabe - Schwarz
Preis: EUR 99,00

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echtes Kraftpaket, 12. April 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der JBL FLIP 3 liefert für knapp 100 Euro eine wirklich überzeugende, rundherum beeindruckende Vorstellung.

Der Stereo-Sound dieser Box ist beeindruckend, sowohl in den Höhen wie den Tiefen überzeugt der JBL FLIP 3 durch klaren und druckvollen Klang. Die Lautstärke ist ebenfalls überraschend – schon erstaunlich, welchen Power in dieser dann doch handlichen Box steckt.

Bluetooth-Pairing klappte einwandfrei und auch die Distanz ist mehr als überzeugend. Die Verarbeitung ist sauber, das Design schlicht aber dann doch originell, und auch die Akku-Zeit (ein wie ich finde sehr wichtiges Thema bei einer solchen Box) ist mit mindestens 10 Stunden ausgezeichnet.

Wie wichtig das Feature der Freisprechfunktion ist mag jeder selbst entscheiden, ich finde es auf jeden Fall sinnvoll und auch gut gelöst. Gleiches gilt sinngemäß für JBL Connect Funktion, mit der man mehrere FLIP 3 miteinander verbinden kann – ob man es in der Praxis oft braucht sei dahingestellt, schaden kann es jedenfalls nicht, dass der FLIP 3 dieses Feature hat… und wenn dieses Feature fehlen würde wäre es zumindest nicht gerade ein Pluspunkt.

Der Umstand, dass der JBL FLIP 3 spritzwasserfest ist, gefällt ebenfalls gut – denn solche Boxen sollen ja auch flexibel im Outdoor-Einsatz funktionieren, und dieses Kriterium erfüllt der JBL FLIP 3 ausgezeichnet.

Als Fazit kann ich feststellen, dass für den Preis viel geboten wird: gute Verarbeitung, überzeugende Leistung, sinnvolle Features und mächtig Druck im (klaren! )Sound. Der JBL FLIP 3 ist ein echtes Kraftpaket - von mir eine eindeutige Empfehlung.


Der Drachentöter
Der Drachentöter
DVD ~ Peter MacNicol

4.0 von 5 Sternen Ein Klassiker - und Vermithrax ist nach wie vor der König der Filmdrachen!, 10. April 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Drachentöter (DVD)
Ich kann mich noch lebhaft erinnern, als ich diesen Film erstmals 1982 im Kino sah… er hat mich seinerzeit regelrecht umgehauen, und ich muss einräumen, dass auch die DVD immer wieder ihren Weg in meinen Player findet.

Trotz seiner im Grunde genommen extrem gradlinigen Handlung hat dieser Film einfach das „gewisse Etwas“, und er ist in manchen Punkten auf eine angenehme Art eigenwillig und direkt kautzig. Ein „auf Nummer sicher“ getrimmter Fantasy-Streifen ist dies nämlich nie und nimmer.

Außerdem zeichnet sich DER DRACHENTÖTER durch etwas aus, was man von einer Disney-Produktion (schon gar nicht von einer aus den 80ern) kaum erwarten sollte: nämlich einer finsteren, zynischen und mitunter direkt verzweifelten Atmosphäre. Die weltlichen Mächte werden bei DER DRACHENTÖTER als entweder unfähig oder tyrannisch portraitiert, die Macht der Religion entspricht in diesem Film auch eher Wunschglauben und die Macht der Magie ist zumindest eine höchst zweischneidige Angelegenheit – vor allem die Schlussszenen bringen diese Trias sehr gut zur Geltung. Der Film hat dadurch sofort eine ganz eigene Note.

Zu dieser Stimmung passt es auch, das Galen, der Protagonist, einfach sowohl äußerlich wie auch hinsichtlich seines Verhaltens definitiv nicht dem klassischen Helden entspricht. Galen ist häufig übermütig, eingebildet, unfähig und ängstlich – und ihm fehlt der Blick für das große Ganze. Aber natürlich: genau der Kampf gegen sich und seine Schwächen, den Galen am Ende gewinnt, macht ihn am Ende des Films zu einem Helden.

Aber klar: der eigentliche Star des Ganzen ist natürlich der immer noch coolste Film-Drache schlechthin, the one and only Vermithrax Pejorative! Nicht nur das Vermithrax den besten Drachennamen aller Zeiten trägt (deswegen erfuhr er ja auch in „Game Of Thrones“ eine kleine Huldigung), er ist auch nach über 35 Jahren noch ehrfurchtgebietend und furchteinflößend… und sieht einfach toll aus. Natürlich sind die Stop-Motion Effects in die Jahre gekommen, aber viele Einstellungen mit Vermithrax sind schlichtweg effektiv, und er sieht einfach toll aus.

Eine wichtige Sache muss man zu DER DRACHENTÖTER noch betonen: dieser Film ist eines der ganz seltenen Beispiele, in denen das „Buch zum Film“ (nochmals) deutlich besser ist. Die unbedingt für Fans des Films empfohlene Romanversion des Films, geschrieben von Wayland Drew und heutzutage Second Hand günstig erhältlich, erweitert den Hintergrund sehr stimmig und liefert sehr viele und absolut schlüssige Informationen über Urland und die Welt, die Magier, die Drachen und natürlich Vermithrax selbst. Gerade Letzterer wird in gewisser Weise immer sympathischer!

Alles in allem: keine Frage, ich bin voreingenommen. Aber auch objektiv muss ich feststellen, dass DER DRACHENTÖTER auch nach beinahe 4 Jahrzehnten noch funktioniert und Spaß macht.


Monster der Tiefe - Im Reich der Urzeit  (Amaray)
Monster der Tiefe - Im Reich der Urzeit (Amaray)
DVD ~ Jasper James
Preis: EUR 9,29

3.0 von 5 Sternen Technisch "ok", hinsichtlich der Rahmenhandlung aber nervig, 5. April 2017
Mit MONSTER DER TIEFE wollte man 2003 an die immer noch sehenswerte (wenn auch inhaltlich teilweise mittlerweile überholte) „Walking With Dinosaurs“ Reihe anknüpfen. Anders als im eher nüchternen Erzählstil des Vorbilds wählte man bei MONSTER DER TIEFE allerdings eine, wenn auch sehr augenzwinkernde, Rahmenhandlung: der Tierforscher Nigel Marven und seine Crew reisen mit ihrem Boot „Ancient Mariner“, welche offenkundig als Zeitmaschine fungiert, durch die Erdgeschichte und schippern so über die „gefährlichsten Meer aller Zeiten“, wobei die Gefährlichkeit eines Meeres natürlich von der Gefährlichkeit seiner Einwohner definiert wird.

Im Endeffekt geht es also circa alle 15 Minuten in ein neues Erdzeitalter, und jedes Mal wartet natürlich irgendeine monströse Kreatur im Wasser, an welche sich Nigel Marven tauchend und fleißig kommentierend herantraut.

Technisch ist MONSTER DER TIEFE auch heute noch sehr ansehnlich gemacht. Die Tiere sehen mehrheitlich durchaus überzeugend aus, auch wenn – natürlich – die CGI nicht mehr ganz state-of-the-art sind. Lediglich Carcharodon Megalodon sieht ziemlich „unecht“ aus, was natürlich auch daran liegt, dass man seine zumindest ähnlich aussehenden Verwandten in der Gegenwart kennt und vor Augen hat, hier also die Künstlichkeit der animierten CGI-Figur mehr ins Auge fällt als bei einem Tier wie beispielsweise Liopleurodon. Apropos Liopleurodon: die BBC blieb ihrem schon damals bekannten Schnitzer aus „Walking With Dinosaurs“ treu und machte auch bei MONSTER DER TIEFE aus Liopleurodon ein gewaltiges Ungeheuer (bei „Walking With Dinosaurs“ wurde gar ein 25 Meter Liopleurodon gezeigt!), welches vermutlich deutlich größer als das immer noch imposante, real existente Lebenswesen ist.

Wirklich anstrengend bei MONSTER DER TIEFE ist und bleibt die Rahmenhandlung – Nigel Marvens Kommentare nerven mitunter sehr, und leider geht einfach auch viel Screentime für diese Handlung drauf, welche eine solche Doku einfach nicht braucht. „Walking With Dinosaurs“ war einfach besser erzählt, MONSTER DER TIEFE bemüht sich um reißerische Schilderungen und wirkt dabei mitunter einfach platt und oft genug wie „gewollt und nicht gekonnt“.

Alles in allem: meiner Ansicht nach ist MONSTER DER TIEFE „ganz OK“, aber verschenkt sehr viel Potential. Anders als „Walking With Dinosaurs“ wirkt diese Dokumentation reichlich hölzern und teilweise einfach albern. Insgesamt dies eine DVD, die man sich bei Interesse zulegen kann, welche aber dann doch hinter den Möglichkeiten zurückbleibt.


Songs of Love and Death [Explicit]
Songs of Love and Death [Explicit]
Preis: EUR 8,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nergal kann auch Country... und wie!, 28. März 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit SONGS OF LOVE AND DEATH seines Projekts ME AND THAT MAN wandert Adam „Nergal“ Darski weitab vom technischen Black Metal seiner Hauptband Behemoth – und liefert zusammen mit seinen Mitmusikern ein Album mit finsteren Country-Klängen ab, welches stilistisch vorsichtig irgendwo in der Schnittmenge von Kreeps, The Civil Wars, Wovenhand und 16 Horsepower zu verorten ist, und natürlich vermeint man auch (wohl unvermeidbar) Einflüsse von Johnny Cash und Nick Cave herauszuhören.

Ich muss sagen: ich hatte mich auf das Album lange gefreut, brauchte aber einige Durchläufe, um wirklich reinzukommen. Die Songs haben eine ziemlich bluesige Schlagseite, und gingen nicht alle auf Anhieb ins Ohr. Aber – SONGS OF LOVE AND DEATH ist für mich eines dieser Alben, welche bei jedem Durchlauf wachsen, und mittlerweile bin ich schwer angetan!

ME AND THAT MAN schaffen es definitiv, die passende Atmosphäre zu erzeugen – trotz der oberflächlich meist relaxten Klänge wohnt dem immer ein finsterer Unterton bei, und auch Stilmittel wie Mundharmonika und Kinderchor werden treffsicher eingesetzt… und Songs wie der beinahe hymnische Opener „My Church Is Black“ sind eh Granaten, die einen innerlich sofort nach schwarzem Mantel, staubigem Hut, Bourbonfalsche und Schrotflinte tasten lassen. SONGS OF LOVE AND DEATH ist reinstes Kopfkino, ich man sollte sich nicht wundern, wenn die Klänge von ME AND THAT MAN bald im Hintergrund eines (Indie-) Filmes auftauchen dürften.

Sicherlich, wer sich für SONGS OF LOVE AND DEATH ausschließlich interessiert, weil ein Black Metal Aushängeschild wie Nergal von Behemoth beteiligt ist, dürfte etwas überrascht oder gar überrumpelt sein – allerdings hat sich ja mittlerweile weitestgehend herumgesprochen, dass sich Nergal keine große Mühe gibt, auf Teufel (!) komm raus die Black Metal Klischees zu bedienen und ein durchaus vielfältig interessierter und beschäftigter Mann ist.

Alles in allem: ich finds super – ME AND THAT MAN sind ein Projekt, welches sich hoffentlich nicht nur für dieses Album zusammengetan hat!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 28, 2017 6:02 PM MEST


Dinosaurier! Die Kulturgeschichte
Dinosaurier! Die Kulturgeschichte
von Alexis Dworsky
  Taschenbuch
Preis: EUR 31,90

5.0 von 5 Sternen Wie sehr die Gegenwart das Bild von der Vergangenheit steuert, 27. März 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
DINOSAURIER! – DIE KULTURGESCHICHTE ist ein Beitrag zum enormen Fundus der Dinosaurier-Literatur, welcher wirklich mal eigene Wege geht. Schließlich geht es dem Autor Dworsky darum zu erläutern, wie sehr die Dinos ein kulturelles Phänomen sind und das unsere Vorstellung von (gerade!) diesen Lebewesen entscheidend vom kulturellen Kontext der Gegenwart abhängig ist.

Dworsky zeigt in DINOSAURIER! – DIE KULTURGESCHICHTE eindrucksvoll, dass die allseits beliebten Dinos eben nicht nur real existierende Lebewesen waren, sondern vor allem in den Köpfen der Menschen stetig neu geschaffen wurden. Unser jeweiliges Bild von den Dinos ist eben nicht nur dem Fortschreiten der Wissenschaft zu verdanken, sondern eben auch den durch die verschiedenen kulturellen Epochen vorgegebenen Grundannahmen geschuldet. Dworsky geht hier in die vollen, und egal ob Hieronymus Bosch oder Godzilla, er liebt das Thema einfach, und er versteht es, bei aller Komplexität sehr unterhaltsam zu schreiben… und das Cover zeigt bereits, dass Dworsky auch die nötige Prise Humor mitbringt, DINOSAURIER! – DIE KULTURGESCHICHTE ist mit gewissem Augenzwinkern geschrieben und alles andere als eine trockene kulturhistorische Betrachtung.

Insofern ist DINOSAURIER! – DIE KULTURGESCHICHTE eine spannende, lehrreiche und enorm unterhaltsame Lektüre… die einen wirklich wichtigen Punkt sehr eindrucksvoll dem Lesen nahebringt. Denn es sind gerade Lebewesen wie die Dinosaurier, welche eben noch nie ein Mensch in natura gesehen hat, an welchen man darlegen kann, wie sehr die Wahrnehmung von jeweiligen Gegenwart beeinflusst ist – auch, wenn sich das ein gegenwärtiger Betrachter nicht automatisch bewusst ist. Ich bin mir sicher, eine ähnliche (und ähnlich faszinierende!) Studie ließe sich auch über zig-andere Themen verfassen, egal ob es nun unterschiedliche Themen wie meinetwegen „Außerirdische“, „Mythen“ oder „das alte Rom“ sind.

Entscheidend ist halt immer wieder, dass der Wahrnehmung einer Vergangenheit (oder eines hypothetischen Themas) immer die Linse der Gegenwart vorgelagert ist – und diese Linse ist, Dworsky schildert es sehr gut und unterhaltsam, stetigen Änderungen unterworfen. Jeder Betrachter eines Themas tut daher gut daran, sich dieser Linse immer gewahr zu sein.

Ob man nun mit jeder einzelnen von Dworskys, mitunter forschen Thesen konform geht oder nicht -DINOSAURIER! – DIE KULTURGESCHICHTE schafft es, viele spannende Denkanstöße zu liefern.


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