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Beiträge von Katja W.
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Rezensionen verfasst von
Katja W.

Anzeigen:  
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Schicksalsbringer - Fortunas Vermächtnis: Das eShort
Schicksalsbringer - Fortunas Vermächtnis: Das eShort
Preis: EUR 0,00

4.0 von 5 Sternen 4,5 Sterne für das Prequel., 17. Juli 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schreibstil:
An dem Schreibstil von Stefanie Hasse gibt es nichts auszusetzen. Sie schreibt in einem leicht verständlichen Stil, der sich wirklich schnell lesen lässt.
Geschrieben ist das eShort aus Sicht von Simone.

Meinung:
Ich finde es gut, dass Stefanie Hasse sich bei diesem Prequel dafür entschlossen hat, die Geschichte nicht von der Protagonistin in Schicksalsbringer handeln zu lassen. Der Einstieg gelingt der Autorin wirklich gut.
Die Charaktere sind ordentlich ausgearbeitet. Man erfährt auf den 40 Seiten natürlich nicht allzu viel über die Charaktere, dennoch geht die kleine um Geschichte um Simone und deren Mutter dem Leser schon recht nah. Interessant wäre vielleicht ein Wiedersehen mit Simone in der Diologie, ich könnte mir da die ein oder andere Situation vorstellen oder ich messe dieser Figur nun zu viel Bedeutung bei. :)
Die Fragen die das eShort aufwirft, werden natürlich nicht einmal annähernd beantwortet. Es wird nur eine Richtung angedeutet und der Leser hier und da mit ein paar Informationen versorgt. Ich finde die Geschichte um das Schicksal interessant und bin gespannt was das Schicksal im ersten Band der Diologie bereit hält.

Positiv:
Diese kurze Geschichte nimmt dem ersten Band Schicksalsbringer nicht viel vorweg und weckt gerade in dem richtigen Maß die Neugier des Lesers. Mich hat das Ende besonders neugierig gemacht.

Negativ:
Es ist natürlich schwer auf 40 Seiten Spannung entstehen zu lassen und ich weiß nicht, ob das überhaupt in einer Art und Weise gewollt ist, aber Spannung hab ich irgendwo ein wenig vermisst. Dieses Prequel ist einfach eine kleine Erzählung, die man lesen kann... aber eben nicht muss. Sie verliert sich ein bisschen in einer Art Grau-Zone. Es sei denn, dass Simone eine weitere Rolle spielen wird, darüber kann ich allerdings momentan nur spekulieren.

Fazit
Nette Einführung in die neue Reihe der Autorin, macht definitiv Lust auf mehr!

Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen!


In Between. Das Geheimnis der Königreiche
In Between. Das Geheimnis der Königreiche
Preis: EUR 3,99

4.0 von 5 Sternen 4,5 Sterne für dieses lesenswerte Debüt!, 16. Juli 2017
Schreibstil:
Der Schreibstil von Kathrin Wandres hat mir gut gefallen. Ihre Sätze sind zuweilen sehr kurz, dies hat mich sehr schnell lesen lassen. Im Ganzen kann man den Stil als angenehm beschreiben.
Das Buch ist aus Sicht von Keylah geschrieben.

Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte gelingt sehr leicht. Man entdeckt ein wenig die Welt von Keylah, jedenfalls den Teil, den sie ihr Leben lang kennt. Das die Welt um einiges komplexer ist, wird erst im Laufe der Geschichte klar. Es ist zudem von Beginn an spannend, da sofort die lauernden Gefahren der Wälder geschildert werden.
Keylah hat mir als eine doch sehr sture Protagonistin, die einfach ihren Kopf durchsetzt, sehr gefallen. Einzig etwas getrübt wurde meine Sympathie durch die Tatsache, dass sie schon ziemlich oft gerettet werden muss. Ich hätte es begrüßt, wenn sie aus einer Gefahrensituation auch selbst mal einen Weg gefunden hätte, leider trafen andere immer zuerst die Entscheidung ihr zu helfen. :) Was es mit ihr auf sich hat, erahnt man schon ein wenig im Laufe der Geschichte und die Auflösung kam daher für mich nicht so überraschend.
Deven war mir anfangs ein Rätsel und wirkte etwas unsympathisch, dank seiner sehr abweisenden Art. Ich konnte auch seine Handlungen nicht immer nachvollziehen, alles um ihn herum war mir in manchen Momenten zu verworren. Dann kam eine Wendung und plötzlich ergab alles einen Sinn. Seine abweisende Haltung, seine Handlungen und den Drang Keylah auf ihrer Reise zu begleiten. Diesen Charakter schätzt man zu Beginn völlig falsch ein und danach klappt es dann auch mit der Sympathie. ;)
Nebencharaktere sind hier nicht wirklich erwähnenswert. Die Geschichte wird größenteils von Keylah und Deven getragen, was den beiden Charakteren wunderbar gelingt. Die Bedrohung, die hier über allem schwebt, existiert zuerst nur durch Schilderungen und ab und an aufkommende Gefühle, ist jedoch in Form einer Person nicht sofort greifbar. Trotzdem hat es Kathrin Wandres geschafft, dass ich ihr diese Bedrohung, nach und nach abnehmen konnte - auch wenn mir der finale Auftritt des Antagonisten dann doch etwas zu kurz kam.
Jedes Kapitel beginnt mir einem kurzen Rückblick, oder besser gesagt mit einer Erinnerung, an die Keylah zurückdenkt. Dies empfand ich anfangs noch ein wenig störend, da jedes Kapitel spannend endet und ich dann immer ein klein wenig aus der Handlung heraus gerissen wurde. Die Spannung auf Dauer trüben, konnte dies allerdings nicht und mit der Zeit hatte ich mich daran gewöhnt, zumal bei genauerer Betrachtung jede Erinnerung auf eine bestimmte Art mit der Handlung verknüpft war.
In Between hat mich überrascht, immer mal wieder während des Lesens und auch im Ganzen. Kathrin Wandres ist hier ein wirklich gutes Debüt gelungen, welches nicht zur Gänze vorhersehbar ist. Sie schafft es ihrer Geschichte und den beiden Protagonisten viel Gefühl einzuhauchen und entführt in eine Welt, von der ich gern mehr gesehen hätte und die noch deutliches Potenzial für mehr hergibt. Das Ende kommt zackig daher und zog sich nicht unnötig in die Länge (wobei ich hier noch mal auf den Antagonisten und seinen finalen Auftritt verweise) und die Geschichte kommt, für mich, zu einem guten Abschluss.

Fazit:
Ein wirklich überzeugendes Debüt, das gern ein wenig mehr Seiten hätte haben können, wirklich lesenswert!

Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen!


Heartbreaker - Für immer nur du: New Adult Romance
Heartbreaker - Für immer nur du: New Adult Romance
von Kate Lynn Mason
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 3,5 Sterne, nicht ganz ausgereift, 4. April 2017
Schreibstil:
Der Schreibstil von Kate Lynn Mason ist leicht verständlich, passt gut zur Geschichte und lässt sich ohne Stolpersteine lesen. Entsprechend schnell hat man das Buch dann auch schon durch.
Geschrieben ist die Geschichte aus Sicht von Ashley.

Meinung:
Der Einstieg in das Buch gestaltet sich nicht sonderlich schwierig, die Autorin hält sich hier nicht mit unwichtigen Details auf. Schon zum Anfang wird hier sehr deutlich, dass die Protagonistin mit ihrem alten Leben noch nicht abgeschlossen hat, egal was sie sich einzureden versucht. Ansonsten hätte ich gern etwas mehr von Dublin gesehen und dem neuen Leben von Ashley, aber es geht direkt aufs Land.
Damit kommen wir auch schon zu Ashley. Ich hatte meine Probleme mit ihr. War es bis zur Hälfte noch irgendwie erträglich, dass ihre Gedanken ständig um Logan kreisen, so wir dies doch mehr und mehr zu einer Nerven-Zerreißprobe. Jede freie Sekunde in ihrem Kopf wird von Logan beansprucht, subtiler wäre hier eindeutig besser gewesen. Ashley ist kein schlechter oder unsympathischer Charakter, eigentlich ganz im Gegenteil. Wenn sie nicht gerade vor ihren Problemen davon laufen möchte oder ihren Gedanken zu sehr nachhängt, kann sie mitunter wirklich schlagfertig sein.
Ich finde es sehr schwer etwas über Logan zu sagen. Nach Ende des Buches bin ich der Meinung, dass ich ihn gar nicht wirklich kennengelernt habe. Wie Ashley denkt auch er, dass er über die damalige Beziehung hinweg ist. Ein Blick und alle Gefühle sind jedoch wieder da. Stereotypisch? Ja, schon. Lange Zeit können wir nur erahnen, wie sich Logan seit der Vergangenheit verändert hat. Ich gebe zu, eine wirkliche Entwicklung sah ich nicht unbedingt. Er war mir aber schon sympatisch, was die Vergangenheit dann ein bisschen ins Wanken bringt.
An Nebencharakteren gibt es ein paar. Die wichtigsten wären hier wohl Skye, Ashleys Schwester, die für ein paar dramatische Momente sorgt und den Leser vielleicht auch ein bisschen hinters Licht führt. Tara, beste Freundin von Ashley, sympatisch und nett, aber nicht wirklich tiefgründig dargestellt. Máire, nennen wir sie Mädchen oder besser gesagt ältere Dame für alles, Mutterersatz für Ashley und Skye, somit ein fester sympatischer Pol in der Geschichte. Und dann wäre da noch der Vater, hier dargestellt als unzufriedener und auch unsympathischer Mann, der aber auch zu oft missverstanden wird. Was aber eindeutig daran liegt, dass er sich nicht vernünftig ausdrücken kann.
Das Buch springt manchmal in die Vergangenheit und so erfahren wir als Leser immer ein Stück weit mehr, was zwischen Ashley und Logan passiert ist. Was nachher den ausschlaggebenden Grund bringt, dass wird erst relativ am Schluss verraten, jedoch kann man es ab einem gewissen Punkt schon erahnen. Hier muss ich jedoch auch sagen, dass die ganze Situation etwas zu überdramatisiert wurde.
Wirklich sehr schön ist der Autorin das Einfangen eines bezaubernden Settings gelungen, was einer der ausschlaggebenden Gründe für mich war, dieses Buch überhaupt zu lesen. Man verliebt sich einfach in die Landschaft und es wurde sehr bildlich beschrieben. Dies ist das größte Lob, was ich diesem Buch entgegen bringen kann. Überzeugen konnte er mich dennoch nicht zur Gänze. Dazu war mir Ashley durch ihre Gedanken zu anstrengend. Lange Zeit weiß man bei diesem Roman nicht so genau wo er am Ende hin möchte und dennoch ist das Ende bis zu einem gewissen Grad vorhersehbar. Klingt komisch, ist aber so. Für zwischendurch eine unterhaltsame Geschichte, die durch das Setting sehr lesenswert ist. Leider reicht das nicht.

Fazit:
Traumhaftes Setting, anstrengende Protagonistin, eine Geschichte die nicht viel Neues bringt - kurzweilig und in manchen Punkten unterhaltsam.

Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen!


Elesztrah (Band 2): Asche und Schnee
Elesztrah (Band 2): Asche und Schnee
von Fanny Bechert
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,95

5.0 von 5 Sternen Sehr gelungene und überzeugende Fortsetzung..., 2. April 2017
Schreibstil:
Wie schon beim ersten Band, gefällt mir der Schreibstil von Fanny Bechert nach wie vor sehr gut. Durch das Genre High Fantasy ist der Stil nicht einfach gehalten, aber auch der zweite Band lässt sich binnen kürzester Zeit lesen.
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Lysanna und Aerthas, auch in dem Folgeband überwiegen die Kapitel aus Sicht von Lysanna.

Meinung:
Band zwei setzt genau da an, wo der erste Band endet. Wer diesen gelesen hat, wird durch den Cliffhanger am Ende um die Fortsetzung einfach nicht drum herum kommen. Man findet schnell wieder Anschluss, der Einstieg gestaltet sich nicht schwierig und eine kleine Auffrischung der Geschehnisse des ersten Bands fehlt hier auch nicht.
Tritt Lysanna im ersten Band noch charakterlich gefestigt auf, ist sie aufgrund von Aerthas zu Beginn des zweiten Bands in einer traurigeren Gefühlslage. Was absolut verständlich und nachvollziehbar ist, wenn der geliebte Mensch einen belogen hat. Sie wirkt anfangs ein wenig kraftlos, situationsbedingt natürlich nicht verwunderlich. Von der Sympathie zu diesem Charakter ging bei mir nichts verloren. Sie entwickelt sich weiter, handelt nachvollziehbar und hat mir noch besser gefallen als am Start der Reihe.
Aerthas hatte bei mir, nach dem Ende von Band eins, ein wenig an Sympathie einbüßen müssen. Die Tatsache, dass er Lysanna hintergangen hat, hat auch mich sehr getroffen und ich konnte ihm das auch in Band zwei nicht so schnell verzeihen. Aerthas hat mich von allen Charakteren am meisten interessiert, es gab Momente da wäre ich am liebsten in die Seiten gestiegen um ihm die Meinung zu sagen. Doch habe ich Verständnis für sein Handeln aufbringen können, was mich doch sehr überrascht hat.
Bei den Nebencharakteren gibt es natürlich einige bekannte Gesichter, hier darf die Tochter von Lysanna nicht fehlen. Die Beziehung von Fayori und Lysanna hat mich schon im ersten Band fasziniert und das schafft sie auch weiterhin. Fayori nimmt in Band zwei noch mehr Raum für sich ein und ich würde mich sehr freuen, mehr von ihr zu lesen. Auch wenn nicht alle Nebencharaktere bis ins kleinste Detail ausgearbeitet sind, stechen einige heraus und bleiben dem Leser im Kopf.
Fanny Brechert hat nicht unbedingt viele Dialoge in der Geschichte, ihr Buch lebt größtenteils von Beschreibungen, was mir sehr gut gefällt. Sie schreibt mit einer Leidenschaft, die den Leser grenzenlos fesselt und festhält, so dass man ihre Bücher kaum aus der Hand legen kann. Kaum zu übersehen ist die Steigerung. Band eins war schon spannend und unterhaltsam, aber mit diesem zweiten Band legt die Autorin hier nochmals einen drauf. Ich hätte nicht erwartet, dass noch Luft nach oben ist und doch baut die Autorin spannende neue Elemente in ihre Geschichte ein.
Dieser zweite Band lässt kaum einen Wunsch offen und muss sich hinter dem ersten Buch absolut nicht verstecken. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite und gut durchdachte kleine Wendungen. Fantasy-Fans, ins Besondere die der High Fantasy, sollten unbedingt einen Blick auf diese Reihe werfen. Wobei ich behaupte, dass es auch für Einsteiger in diesem Genre mehr als geeignet ist. Lasst Euch in eine wunderbare Welt, voller Abenteuer und Magie entführen, Ihr werdet es nicht bereuen! Auch dieser zweite Band kommt mit einem wahrlich fiesen Ende daher, nur das mich dies nicht sonderlich überraschen konnte, ging ich sowieso davon aus.

Fazit:
High Fantasy perfekt in Szene gesetzt, spannend, abenteuerlich, magisch und einer Liebesgeschichte die überzeugt.


Bloody Mary: Du darfst dich nicht verlieben
Bloody Mary: Du darfst dich nicht verlieben
von Nadine Roth
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,95

5.0 von 5 Sternen Eine etwas andere romantische Geschichte..., 12. März 2017
Schreibstil:
Das Buch lässt sich sehr schnell und flüssig lesen, der Schreibstil von Nadine Roth ist leicht verständlich und hat mir keine Probleme bereitet.
Geschrieben ist es aus der Sicht von Avian und Mary, das letzte Kapitel aus der Sicht von Joe.

Meinung:
Die Geschichte beginnt nicht unbedingt sehr rasant. Das erste Kapitel aus Sicht von Avian schildert uns mitunter eine mysteriöse Mordserie, die sich über mehrere Kontinente erstreckt und bei der die Ermittler nach wie vor im Dunkeln tappen. Dafür geht es im zweiten Kapitel, aus der Sicht von Mary, dann spannend weiter. Hier bekommen wir einen ersten Eindruck von Bloody Mary.
Bei Avian hat für mich wirklich alles gepasst. Seine Handlungen waren nachvollziehbar. Auch wenn ich mich mit männlichen Protagonisten fast immer schwer tue, war Avian ein Charakter für den ich schnell Sympathie entwickeln konnte. Er macht eine kleine interessante Entwicklung durch und beweißt ein ums andere mal Stärke. Diese Stärke hat er im Umgang mit Bloody Mary auch wirklich nötig. Avian ist aber nicht immer so stark wie er vorgibt zu sein und genau dies macht ihn menschlich und zu einer Figur mit der man sich identifizieren kann.
Mary macht in der Geschichte die größte Entwicklung durch. Dies kommt natürlich nicht überraschend, denn der Klappentext lässt es bereits erahnen. Wie schon erwähnt, ist das erste Eindruck von Mary, die dem Leser in der Rolle der Bloody Mary begegnet, kein sonderlich Guter. Von Hass zerfressen, ist sie eine Protagonistin, in die man sich anfangs schwer hineinversetzen kann und deren Handlungen man keineswegs gut heißt. Wir bekommen im Laufe des Buches sehr genau mit, warum sie zur Bloody Mary wurde und können uns somit auch langsam in den Charakter hineinversetzen. Der Hintergrund der Figur ist bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und wirft keine Fragen auf. Sie bleibt aber auch in der fortgeschrittenen Geschichte ein Charakter, bei dem man nicht immer weiß, wie er auf manche Situationen reagiert und ähnelt somit einer tickenden Zeitbombe. Dies hat mir sehr gut gefallen und ich mochte besonders die unterschwellige Gefahr, die von ihr ausgeht. Das Schicksal von Mary konnte mich sehr berühren.
Die Nebencharakteren sind nicht sehr tiefgehend ausgearbeitet, da die Geschichte hier größtenteils von Avian und Mary getragen wird. Joe, der beste Freund von Avian, sticht hier am meisten heraus. Er konnte mich jedoch nicht überraschen, denn seine Figur war für mich von Beginn an wie ein offenes Buch. Wir kommen als Leser auch kurz in Kontakt mit Zoey, der Schwester von Avian und Joelina, der Schwester von Joe. Zoey ist noch ein sehr kleines Mädchen, die hier für Avian als eine Art Antrieb fungiert, aber als Kind nicht sonderlich viel Hintergrund mitbringt. Auch Joelina hat wenige Auftritte in der Geschichte und bis auf zwei Szenen, wo ihrem Charakter mehr Einsatz beigemessen wird, war sie für mich eher überflüssig. Die Geschichte braucht aber auch keine weiteren Charaktere, da die beiden Protagonisten absolut ausreichend sind.
Zu der Figur Bloody Mary muss ich an dieser Stelle wohl nichts weiter sagen. Fast jeder dürfte sie kennen und auch die Vorgehensweise, sie zu rufen. Auch in dieser Geschichte spielt ein Spiegel dabei eine Rolle und auch der Name muss dreimal gesagt werden. Da das Ganze hier auch aus Sicht von Mary geschildert wird, musste es gut durchdacht sein, was warum und wie passiert. Im Einzelnen werde ich mich dazu nicht äußern, nur soviel - Nadine Roth hat hier wunderbar erklärt, was hinter dem Spiegel ist und auch den Ruf der Bloody Mary wirklich sehr gut in Szene gesetzt. Nicht immer hat mir das eine Gänsehaut beschwert, eigentlich auch nur dann wenn ich nicht aus Sicht von Bloody Mary gelesen habe, da hier mehr der Hass und Antrieb des Charakters für mich im Vordergrund stand und nicht die Taten selbst. Trotzdem ist aus dem Buch eine spannende und wirklich unterhaltsame Geschichte geworden, auch wenn der Horror-Faktor an sich, etwas kleiner gehalten ist.
Einzig das Ende hat mir ein bisschen Bauchschmerzen bereitet, oder besser gesagt der Epilog. Vorher zum eigentlichen Ende der Geschichte. Für mich, nicht sonderlich überraschend. Die Autorin hat hier die einzig richtige Entscheidung getroffen. Wäre es in eine gänzlich andere Richtung gegangen, dann hätte ich das Buch nicht mehr ernst nehmen können. Der Epilog hingegen hat mich gestört. Er hat mir eine Entscheidung abgenommen, an der ich nicht zur Gänze festhalte. Das kann ich nicht als Kritikpunkt anbringen, da es jeder für sich entscheiden muss und bedenkt man, dass wir hier über einen Geist lesen, dann kann ich diesen Epilog dann auch irgendwie akzeptieren. Die Geschichte wirkte dadurch im Ganzen rund und kam zu einem netten Abschluss, ein leichtes Augenverdrehen konnte ich mir allerdings nicht verkneifen.

Fazit:
Eine sehr gelungene Geschichte über Bloody Mary, die einige schockierende Momente hat, nicht gänzlich überraschend daher kommt, aber einen hohen Unterhaltungswert mitbringt - eine etwas andere romantische Geschichte.


Paper Princess: Die Versuchung (Paper-Reihe, Band 1)
Paper Princess: Die Versuchung (Paper-Reihe, Band 1)
von Erin Watt
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat mich positiv überrascht..., 10. März 2017
Schreibstil:
Der Schreibstil von Erin Watt ist leicht, die Geschichte lässt sich problemlos flüssig lesen. Ich hab das Buch binnen weniger Stunden förmlich verschlungen.
Geschrieben ist es aus Sicht von Ella.

Meinung:
Zu Beginn der Geschichte bekommen wir einen Einblick in das Leben von Ella. Sie schlägt sich nach dem Tod ihrer Mutter allein durch, hat einen Job, für den sie lügen muss und geht nebenbei zur Highschool. Sehr tief tauchen wir nicht in die Alltagsgewohnheiten von Ella ein, denn es geht direkt damit los, dass auf einmal ihr Vormund auftaucht und ihr ein besseres Leben geboten wird.
Schnell wird klar, dass Ella ein starker Charakter ist, der sich nicht so leicht einschüchtern lässt. Doch dieser anfänglich gefestigte Charakter gerät schnell ins Wanken, als sie ihre neue Familie kennen lernt. Doch nicht nur die Familie Royal macht ihr zu schaffen, sie hat noch immer mit dem Tod ihrer Mutter zu kämpfen, dies drängt sie in den Hintergrund um sich einigermaßen mit ihrem Leben zu arrangieren. Man entwickelt als Leser schnell Sympathie für Ella und auch wenn man nicht alle Handlungen bedingungslos nachvollziehen kann, da sie oft recht impulsiv handelt, so ist sie doch rundherum ein gelungener Charakter.
Reed ist der zweitälteste unter den Geschwistern der Familie Royal. Zu Beginn ein undurchschaubarer Charakter, der einen ein ums andere Mal in den Wahnsinn treibt. Woran ich mich bei ihm sehr gewöhnen musste, ist die Tatsache, dass er als eine Figur dargestellt wird, nach dessen Regeln es zu laufen hat. Das sieht man an seinen Brüdern, die zu Beginn auf alles hören was er sagt. Somit macht er Ella das Leben noch schwerer, als es zu Beginn war und jeder der Geschwister zieht mit. Reed hat so einige Leichen im Keller, zu Beginn ganz Bad Boy, verändert er sich charakterlich und man kann mehr und mehr hinter seine Fassade schauen. Man muss ihn nicht von Beginn an mögen, aber er macht so einige Fehltritte wieder wett.
Die Nebencharaktere runden das Buch gut ab. Zum einen hätten wir da Cullum Royal, der nicht wirklich ein gutes Bild abliefert, wenn man sich seine Beziehung zu seinen Söhnen so anschaut. Jedoch hat es mir sehr gefallen, wie er Ella hilft und für sie da ist (auch wenn dies auf den ersten Blick mehr auf materiellen Dingen beruht). Gideon, Easton und die Zwillinge Sawyer und Sebastian, komplimentieren die Familie Royal. Sie geben anfangs noch, wie Reed, ein Bild von einem Haufen verwöhnter, gut aussehender Typen ab, dies wandelt sich je näher man sie kennen lernt. Valerie nimmt in der Geschichte die Position der guten Freundin von Ella ein. Sie sind sich vom Charakter her ähnlich und Valerie ist einem schnell sympatisch. Natürlich gehören zu so einer Geschichte auch ein paar Antagonisten, hier möchte ich allerdings nicht so viel vorweg nehmen.
Grob gesagt ist die Geschichte von Ella ein bisschen wie Cinderella. Dabei bleibt Ella bodenständig und hebt nicht ab, was mir gut gefallen hat. Die Charaktere geben ein stimmiges Gesamtbild ab und die Handlung der Geschichte konnte überzeugen. Wer glaubt, dass Paper Princess eine dieser durch und durch erotischen Romane ist, der befindet sich auf dem Holzweg. Man könnte es schnell denken, denn der deutsche Untertitel verleitet ja sofort dazu.
Auch wenn die Geschichte im Kern nicht viel Neues mit sich bringt, unterhält sie auf ganzer Linie und wird auch skeptische Leser unterhalten können (war ich am Anfang auch). Die Erotik steht hier nicht zu sehr im Vordergrund und vor allem Ella hebt dieses Buch im New Adult Genre hervor, da sie absolut kein oberflächlicher Charakter ist. Das Ende ist ein Cliffhanger wie er mieser nicht sein könnte, hat mich aber nicht komplett überraschen können, weil ich mit einem dramatischen Abgang gerechnet habe. Ich bin sehr überrascht von diesem ersten Band und der Zweite muss auf jeden Fall gelesen werden.

Fazit:
Positive Überraschung, nicht oberflächlich, eine unterhaltsame Handlung und interessante Charaktere.


Das Geheimnis der Talente (Die Talente-Reihe 1)
Das Geheimnis der Talente (Die Talente-Reihe 1)
Preis: EUR 4,99

4.0 von 5 Sternen Hat noch etwas Luft nach oben..., 7. März 2017
Schreibstil:
Der Schreibstil von Mira Valentin ist leicht verständlich, das Buch flüssig geschrieben und lässt sich schnell lesen.
Die Geschichte ist aus Sicht von Melek geschrieben.

Meinung:
Es handelt sich bei dem Buch um die Neuauflage der Talente-Reihe im eBook-Format. Der Einstieg fällt nicht schwer, die Autorin hält sich nicht mit unnötigen Details auf und es geht mehr oder weniger spannend los. Warum mehr oder weniger? Das ganze Buch ist ein auf und ab, von spannend zu ruhig zu fast schon ein bisschen langatmig. Allerdings vereint dieser Band die ersten drei 'kurzen' Geschichten der Talente-Reihe, also muss es dieses mehrfache auf und ab ja geben.
Melek ist an sich ein sympatischer Charakter, man lernt sie als einen Menschen kennen, der gern für sich bleibt. Wäre da nicht ein gewisser Jemand, der ihr nur ungern von der Seite weicht. Sie scheint mir sehr schlagfertig und hat Durchsetzungsvermögen, was sie gern in mehr Situationen unter Beweis stellen könnte. Nicht alle Taten von ihr waren für mich gänzlich nachvollziehbar, besonders wenn es in die Richtung Männer ging. Mal abgesehen von ihrer Zerrissenheit, war sie als Protagonistin wirklich in Ordnung.
Es gibt hier gleich drei männliche Protagonisten über die ich jetzt sprechen könnte. Jeder davon bekommt in einer der drei kurzen Geschichten einen immer größer werdenden Part. Ich hab nichts gegen Dreiecksgeschichten, wenn sie denn gut sind... aber noch einer mehr? Das ging für mich dann doch ein kleines Stück zu weit. Zum einen hätten wir da Jakob, den Anführer der Talente, für ihn Sympathie zu entwickeln... da hab ich mich etwas schwer getan. Er wirkt durch seine oftmals abweisende Art ein wenig kühl und auch wenn ich diese Art nachvollziehen kann, so konnte er mich von seinem Charakter nicht überzeugen. Der einzige Freund von Melek, Erik, war mir zu aufdringlich. Schon zu Beginn weicht er kaum von ihrer Seite, sein Beschützer-Verhalten in allen Ehren, aber das war einfach über das gesamte Buch zu viel des Guten. Dann hätten wir da noch Levian. Ich mag einfach die vermeintlich bösen und fast undurchschaubaren männlichen Parts und so habe ich mich schnell für Levian interessiert, dessen Charakter mich mit einigen Fragezeichen zurück gelassen hat.
Die Nebencharaktere waren gut ausgebaut. Anfangs fand ich es etwas schwer bei der Flut an Charakteren hinterher zu kommen. Es sind nicht übermäßig viele, aber genug, um zu Beginn ein paar mal durcheinander zu kommen. Am Besten hat mir aus der Gruppe der Talente Sylvia gefallen, das kleine Orakel war mir sofort sympatisch. Es gibt auch einige Charaktere der Talente, die man zu wenig kennenlernt, bei denen man aber auch nicht das Bedürfnis verspürt mehr zu erfahren.
Nicht alles an der Geschichte ist perfekt. Besonders was Jakob, Erik und Levian angeht. Man muss natürlich betrachten, dass es hier drei kurze Geschichten in einem Buch sind. Aber auch dann braucht es nicht drei männliche Parts, die die Protagonistin umwerben. Wobei einer davon ja mehr der wir dürfen das nicht tun-Fraktion angehört. Was dann schon wieder abgedroschen wirkte und das hat die Geschichte absolut nicht nötig. Mira Valentin schafft es in manchen Momenten die erwartete Spannung aufzubauen, was aber auch immer zu schnell wieder abflaut. Der Fokus dieses ersten Bandes lag für mich eindeutig zu sehr auf dem Liebesgerüst um die Protagonistin.
Die Ideen der Autorin konnten mich schnell überzeugen. Ich fand die Begabungen interessant, die sich Mira Valentin für ihre Armee der Talente ausgedacht hat. Gern hätte ich noch mehr über diese Organisation erfahren, zu der mehrere Gruppierungen gehören, aber dies wurde nur am Rande angeschnitten. Ich sehe hier also noch Potenzial nach oben und hoffe, dass die Geschichte im nächsten Band vielleicht mehr auf die Gegenseite der Talente eingeht, denn offenbar sind die Dschinn ja nicht so böse wie es scheint. Außerdem bleibt mir sowieso nichts anderes übrig als weiterzulesen, da das Buch nicht so endet, wie ich es gern gewollt hätte. :)

Fazit:
Interessante Ideen, oftmals spannende Momente, ein für mich sehr unnötiges Liebes-DreieckViereck, eine Protagonistin die mich nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte und dennoch eine unterhaltsame Geschichte.


Isabellas Plan vom Glück: Roman
Isabellas Plan vom Glück: Roman
von Laura J. Coleman
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 3,5 Sterne für den Plan vom Glück..., 28. Februar 2017
Schreibstil:
Der Schreibstil ist einfach gehalten, es werden dem Leser hier keinerlei Stolpersteine in den Weg gelegt. Somit kann das Buch auch sehr schnell ausgelesen werden. Kurz - hat mir gut gefallen, ich kann nichts negatives an dem Stil finden.
Die Geschichte ist in der Auktoriale Erzählperspektive geschrieben.

Meinung:
Das Buch startet mit einem Einblick in die tägliche Routine des Protagonisten Gabriel. Dies sorgt für einen gewöhnungsbedürftigen Start, mehr dazu aber später im Detail. Der Einstieg in die Geschichte ist im Ganzen recht einfach gehalten, man wird nicht mit vielen Informationen überhäuft und findet sich dennoch gut zurecht.
Isabella schafft es schnell Sympathie zum Leser aufzubauen. Sie ist ein schlagkräftiger Charakter, der kein Blatt vor den Mund nimmt und weiß sich durchzusetzen. Durch ihre Gelegenheitsjobs und die manchmal fehlenden finanziellen Mittel, wirkt sie ungebunden und vermittelt das Bild eines sprunghaften Charakters. Mit ihrem Leben ist sie glücklich, jedoch begleiten wir sie auch durch Rückschläge, die Meisten davon klein aber auch einen Größeren. Die Handlungen von ihr sind nachvollziehbar, auch wenn man selbst nicht in allen Situationen so wie sie handeln würde.
Gabriel hat es mir manchmal gar nicht so leicht gemacht. Dies beginnt schon am Anfang des Buches, da sein Tagesablauf überhaupt nicht normal (für mich jedenfalls) ist. Sein ganzes Leben ist ein einziger Zwang, dies wirkt sehr befremdlich. Charakterlich schwer gestört, macht dieser Charakter in dieser Geschichte eine deutliche Entwicklung, die natürlich vorherzusehen war. Im Laufe der Geschichte konnte ich dann auch für ihn Sympathie entwickeln.
Bei den Nebencharakteren lernt man keinen wirklich sehr genau kennen, meist sind sie oberflächlich angeschnitten, was okay ist schließlich wird die Geschichte von den Protagonisten gut ausgefüllt. Zum einen hätten wir Suzanne, die beste Freundin von Isabelle, die eine fröhliche und freundliche Art hat. Ganz anderes sind da schon die Eltern von Gabriel, sie kommen selten vor, bleiben dem Leser dafür nachhaltig und nicht positiv in Erinnerung. Über weitere Charaktere möchte ich an der Stelle lieber nichts vorweg nehmen.
Es gibt einige Dinge im Buch, die für mich nicht bis zum Ende durchdacht wirkten und eher den Eindruck vermittelten, als ob man hier auf Teufel komm raus ein paar Twists einbauen wollte um es spannend zu gestalten. Dies klappt nicht immer und hat bei mir eher für Fragezeichen gesorgt, auch wenn die Handlungen der Charaktere daraufhin nachvollziehbar waren. Vielleicht wäre nur eine oder zwei Wendungen vorteilhafter gewesen, auf die sich die Autorin dann besser hätte konzentrieren können. Wovon ich mir ebenfalls mehr gewünscht hätte - das Setting. Sehr gut gewählte Schauplätze, aber leider zu wenig Eindrücke vermittelt.
Isabellas Plan vom Glück könnte man als eine Geschichte beschreiben, über den Kampf zurück ins Leben. Der Tiefgang geht hier an manchen Stellen leider verloren, zum Beispiel bei den ersten erotischen Handlungen der Protagonisten. Das Buch hat dennoch seine schönen und reizvollen Momente, die nicht alles Negative ausgleichen können, aber zu unterhalten wissen.

Fazit:
An manchen Stellen etwas zu überdramatisiert, mehrere deplatziert wirkende Wendungen, interessante Protagonisten und stellenweise blitzt das tolle Setting durch.

Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen!


Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe [Blu-ray] (Außenpaket kann abweichen)
Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe [Blu-ray] (Außenpaket kann abweichen)
DVD ~ Dakota Johnson
Preis: EUR 16,99

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zweiter Teil - leider auch nicht besser geworden..., 24. Februar 2017
Gut gefallen an Fifty Shades Of Grey 2 hat mir auf jeden Fall das Setting. Es gibt hier wieder ein paar schöne Bilder, die auch sehr schön eingefangen wurden. Wie zum Beispiel die Fahrt auf dem Boot oder der Maskenball. Ansonsten blieb es wieder einmal recht oberflächlich und es gibt nur noch wenig Gutes, was ich diesem zweiten Teil abgewinnen kann.

Schauspielerisch hier am meisten 'gefordert' sind Dakota Johnson und Jamie Dornan. Hier gilt natürlich wieder, wie soll man aus den Figuren etwas machen, wenn die Vorlage eigentlich gekonnt für die Tonne ist. Wirklich nicht nachvollziehbar sind Anas Entscheidungen. Sträubt sie sich noch anfangs gegen die Vorlieben von Christian (immerhin hat er ihr ja sehr weh getan im ersten Teil) und verlangt von ihm, dass er sich von seinen Praktiken entfernt, so fordert sie im nächsten Atemzug genau das im Bett, was sie grade noch verabscheut hat ... ernsthaft? Diese Schwankungen sind einfach nicht nachvollziehbar. Jamie Dornan schafft es fast bis so gut wie gar nicht, seinem Charakter in diesem zweiten Teil mehr Tiefe zu geben, da hilft auch kein hektisches Atmen während Ana mit einem Lippenstift auf ihm herum malt, diverse Albträume oder auch der kurze Rückblick zu Beginn des Films, mit einem kleinen Einblick in seine Kindheit. Die Chemie zwischen Dakota Johnson und Jamie Dornan passt nach wie vor.
Neben den beiden Hauptrollen haben wir diesmal ein paar neue Charaktere an Board. Zum einen Kim Basinger, in der Rolle von Elena Lincoln. Die Figur, die mich wirklich interessiert, allerdings bin ich enttäuscht über das Endergebnis. Schauspielerisch gibt es bei der 63-jährigen nicht viel auszusetzen, was will man aus einer kaum angeschnittenen Figur mit zu wenig Screen-Time auch groß heraus holen. Dann hätten wir noch Jack Hyde, gespielt von Eric Johnson. Eine solide Leistung, allerdings kann ich gekonnt auf einen weiteren Einsatz der Figur verzichten. Und zu guter Letzt ein paar Worte zu Bella Heathcote, die Leila spielt. Für mich eine Figur, die schon im Buch nur eingesetzt wurde um von der Oberflächlichkeit abzulenken und somit hat sie auch im Film für mich kaum Gewicht. Ja ihre Geschichte ist schon irgendwie tragisch... aber so schnell vergisst man sie dann auch wieder.

Neben dem Setting ein kleiner Pluspunkt im Film - der Witz (manchmal einfach zu dumm, hauptsächlich aber gar nicht so schlecht). Zum Glück nimmt sich Fifty Shades Of Grey 2 - Gefährliche Liebe nicht zu ernst und kann mit witzigen Momenten natürlich nicht alles, aber erstaunlicherweise ein bisschen was retten. Jedoch tröstet das nicht darüber hinweg, dass der Film kleine Längen aufweißt, denn man fragt sich nach einiger Zeit wirklich, ob wir jetzt langsam mal fertig sind. Da hilft auch nicht noch eine Sex-Szene (die ein bisschen prüde daher kommen) darüber hinweg oder ein Jamie Dornan, der zum 20 mal seinen heißen Körper präsentiert.
Um auch auf die Sex-Szenen einmal einzugehen. Der zweite Film ist um einiges sanfter, also mehr 'Blümchen-Sex' weniger Härte. Aber wie oben schon angedeutet, kommt der Film dann doch nicht gänzlich ohne den ein oder anderen Blick ins 'Spielzimmer' aus, die hier aber deutlich harmloser sind.

Fans der Reihe werden hier fast (es geht, im Gegensatz zum ersten Teil, doch mehr in die Richtung Schnulze) bis ganz auf ihre Kosten kommen und mit Sicherheit die kleinen dramatischen Elemente, die für mich nur aufgesetzt wirkten, mögen. Ich kann mich leider an das Buch fast nicht mehr erinnern, sonst könnte ich noch erwähnen wie nah sich der Film an der Vorlage hält. Ich glaube aber er kommt dem schon ziemlich nahe, denn an Süßholzgeraspel und nervigem Getue, kann ich mich noch erinnern. Fazit: Entweder man hasst oder liebt Shades of Grey, dazwischen gibt es fast nichts.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 23, 2017 9:48 AM CET


#bandstorys: Bitter Beats (Band 1)
#bandstorys: Bitter Beats (Band 1)
Preis: EUR 3,99

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4.0 von 5 Sternen Unterhält gut, kleine Schwächen bei den Charakteren..., 24. Februar 2017
Schreibstil:
Der Schreibstil von Ina Taus passt zur Geschichte. Das Buch liest sich ziemlich schnell und alles ist leicht verständlich.
Bis auf den Prolog, wird die Geschichte aus Sicht von Anna und Max erzählt.

Meinung:
Der Prolog des Buches spielt zwei Jahre vor der eigentlichen Geschichte. Erzählt wird er aus Sicht von Elias, Annas Adoptivbruder. Beide sind ein Paar, was sie versuchen geheim zu halten. Wir bekommen einen kleinen Einblick in die Beziehung der Beiden, bevor sie dann auch schon wieder vorbei ist. Der Start des Buches ist somit dramatisch geprägt, jedoch ist das eher von kurzer Dauer.
Anna lernen wir als niedergeschlagene Protagonistin kennen, die auch nach zwei Jahren noch nicht über den Verlust ihrer ersten Liebe hinweg ist. Dabei sind die einzigen, die sie trösten können, ihre engsten Freunde und Bandmitglieder. Sie hat ein eher weniger gutes Verhältnis zu ihren Eltern und diese lassen sie auch oft allein. Als sie Max kennenlernt, befindet sie sich jedoch in einer Aufwärtsspirale und das so schnell, dass es irgendwie ein klein wenig gestellt wirkt. Für den Leser wirkt dies schnell, da wir die zwei Jahre ihrer Trauer nicht begleiten, soll somit auch kein wirklicher Kritikpunkt sein. Im Ganzen ist sie ein sympatischer und freundlicher Charakter, auch wenn sie in der zweiten Buchhälfte nicht mehr ganz sie selbst ist. Leider ist Anna für ein paar (für meinen Geschmack zu viele) der Lebensmittelpunkt und nachdem Max ein Auge auf sei geworfen hat, kommen ein paar der männlichen Charaktere erst dazu ihre Gefühle langsam mal offen zu legen.
Max konnte auch recht schnell meine Sympathie gewinnen. Das er für die größte Wendung im Buch sorgt, hab ich bald schon erahnen können und ab der Mitte des Buches ist dies dann auch sehr auffällig. Zu viel kann ich über ihn nicht verraten, da ich sonst zu sehr spoilern würde. Bis auf eine Handlung, die ich von ihm so nicht ganz nachvollziehen konnte und für mich die dramatische Wendung einfach zu sehr gepusht hat, kann ich dem Charakter absolut nichts negatives abgewinnen.
Die Nebencharaktere geben ein stimmiges Gesamtbild ab. Besonders Autumn und Alex haben mich interessiert, da ich die beiden als Paar sehr mochte und Autumn eine sehr gute Freundin von Anna wird. Ich freu mich über die Geschichte der Beiden, die in Band zwei mehr Raum bekommt. Luke ist ebenfalls ein sehr guter Freund von Anna und auch Bandkollege, jedoch ging er mir ein bisschen zu sehr auf die Nerven. Unter anderem aus dem Grund, weil wegen ihm die Liebesgeschichte kurz ein Dreieck bekommt. Mit Oli, Tom und Jake wären die engsten Charaktere dann komplett.
Vor jedem Kapitel gibt es einen kleinen Einblick in die Twitter-Accounts von ein paar Bandmitgliedern. Dabei bekommt man auch immer schon einen kleinen Einblick, was in dem Kapitel in etwas passiert. Hierbei spielt immer eine gewisse Miss Mysterious eine Rolle, die gehässige Post über die Bands Anna falls oder Must be crazy verfasst. Die Verfasserin bleibt bis zum Schluss anonym und ich frage mich ob es vielleicht im zweiten Band aufgeklärt wird, wer dahinter steckt. Einen Verdacht hat man als Leser.
Bitter Beats ist eine sehr musikalische Geschichte, bei der wir zwei Indie-Bands begleiten und schafft es zu unterhalten. Es gibt eine Wendung in der Geschichte, die aufmerksame Leser ab einem gewissen Punkt kommen sehen können, aber auch überraschende Momente. Mein einziger Kritikpunkt liegt hier bei den Charakteren, weil das stimmige Bild davon gestört wurde, dass hier mehr als einer der männlichen Charaktere auf Anna steht. Weniger wäre hier mehr gewesen. Das Ende hat mir wirklich gut gefallen, da hier eindeutig viele Informationen offen gelassen werden, um eventuell noch mehr Charakteren ihre eigene Geschichte zu geben.

Fazit:
Sehr musikalisch, romantisch, kleine dramatische Momente und die Frage, was du aus deinem Leben machst, wenn du das bisher Wichtigste darin verloren hast.


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