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Rezensionen verfasst von
Dorit (Media-Mania)

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Mystery of the Ancients: Der Fluch des schwarzen Wassers
Mystery of the Ancients: Der Fluch des schwarzen Wassers
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 6,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein kurzweiliges Spielvergnügen, 7. Januar 2016
Jage das Monster!

In "Mystery of the Ancients: Der Fluch des schwarzen Wassers" begibt sich der Spieler in die kleine Stadt Blackwater Town, um den erschreckenden Vorkommnissen in der Inselstadt auf den Grund zu gehen. Doch kaum ist er dort angekommen, wird er Zeuge, wie eine riesige Kreatur mit Tentakeln die Archäologin Carolin Sadheart verfolgt. Ein sehr lebendiges Übel, dem er beikommen muss, um die Stadt vor ihrem Untergang zu bewahren. Und so krempelt er die Ärmel hoch und beginnt mit der Suche nach Gegenständen, mit denen er den Zugang zur Stadt reparieren kann. Aber nicht nur am Pier sind seine Fähigkeiten gefragt, auch in anderen Teilen der verlassenen Stadt gibt es viel zu tun, damit dem Monster das Handwerk gelegt werden kann.

Genieße die Vielfalt!

Bunte Schauplätze, liebevoll gezeichnete Rätsel, passende Effekte und eine spannende Story erwarten den Spieler, der auf die Suche nach dem Ursprung des schwarzen Wassers geht. Dafür werden ihm drei Schwierigkeitsstufen angeboten, von denen er eine für die gesamte Dauer des Spiels wählen kann und die ihm mehr oder weniger Hilfe bieten. Für Anfänger gibt es ein Tutorial, das Fortgeschrittene überspringen können, und ein nützliches Inventar steht allen Spielern gleichermaßen zur Verfügung. Eine Spielzeit von etwa 4 Stunden, ein Bonusspiel in der Sammlerversion und jede Menge interessante Notizen machen das wimmelbildlastige Spielvergnügen komplett, das für alle Altersklassen gut geeignet ist.

Löse die Rätsel!

Egal, ob ein Museum zu durchsuchen, ein Springbrunnen in Gang zu setzen oder die Tür eines Hotelzimmers zu knacken ist: immer wieder kreuzen Rätsel den Weg des Spielers, die er zur Fortführung seiner rettenden Mission lösen soll. Angefangen von überladenen Wimmelbildern über knifflige Zahlenkombinationen bis hin zu Puzzleszenen sind in diesem Spiel alle gängigen Rätselvarianten vertreten, mit denen er sich mehr oder weniger intensiv beschäftigen muss. Und sollte es ihm doch einmal nicht gelingen, einem verwinkelten Labyrinth oder einem vertrackten Bilderrätsel beizukommen, gibt es auch hier einen hilfreichen Tipp. Allerdings bietet dieser nie einen Hinweis darauf, wo es im Spiel weitergeht. Dafür aber liegt eine interaktive Karte vor, auf der zu erforschende Orte und Schauplätze mit ungelösten Aufgaben eingezeichnet sind.

Fazit:

"Mystery of the Ancients: Der Fluch des schwarzen Wassers" ist ein Wimmelbildabenteuer mit moderater Schwierigkeit, das zwar nichts wesentlich Neues bietet, sich dafür aber gut spielen lässt. Mit einem abwechslungsreichen Verlauf und einer interessanten Geräuschkulisse versehen, bedient es genau das, was ein Gelegenheitsspieler mag. Ein kurzweiliges Spielvergnügen, das unterhaltsam und spannend ist.


Dark Canvas: Pinsel des Todes
Dark Canvas: Pinsel des Todes
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Ein rätselhafter Gruselspaß, 16. Dezember 2015
Rezension bezieht sich auf: Dark Canvas: Pinsel des Todes (Computerspiel)
Ein Geist geht um

In "Dark Canvas - Pinsel des Todes" versucht der Spieler als Mutter der verschwundenen Touristin Angie dem schrecklichen Geheimnis der italienischen Insel auf die Spur zu kommen. Dazu reist sie an den malerischen Ort und trifft bereits bei ihrer Ankunft auf eine Angst einflößende Gestalt, die sie ständig zu verfolgen scheint. Doch anstatt in Panik zu verfallen, beginnt sie die Spuren ihrer Tochter zu folgen und wird dabei von den Bewohnern durch Hinweise unterstützt. Doch dem umtriebigen Geist scheint das gar nicht zu gefallen und so kreuzt er immer wieder ihren Weg und versucht, sie von ihren Nachforschungen abzubringen.

Rätselhaftes

Wimmelbilder, Schieberätsel, Puzzlevarianten oder Kombinationsaufgaben. Die Vielfalt, um dem Geheimnis der gefährlichen Vorkommnisse auf die Spur zu kommen, ist groß. Dabei wird der Spieler mit leichten und schwierigen Aufgaben gleichzeitig konfrontiert und deshalb ist neben etwas Geduld auch viel Köpfchen gefragt. Und sollte es doch einmal nicht gelingen, ein Labyrinth zu knacken oder Dinge in die richtige Reihenfolge zu bringen, gibt es einen hilfreichen Tipp, der sich je nach Schwierigkeitsgrad schnell oder langsam auflädt. Darüber hinaus gilt es an jedem neuen Schauplatz Gegenstände zu entdecken, die für die Fortführung des Spiels wichtig sind und weitere Aufgaben, wie die Reparatur einer Skulptur oder das Öffnen eines Tresors zu lösen.

Mich gruselst

Düstere Orte, ein gefährlicher Geist und unheimliche Klänge lassen den Spieler ein Wimmelbildabenteuer erleben, das wunderbar atmosphärisch und herrlich gruselig gelungen ist. So knarrt immer wieder einmal eine Tür, taucht eine dunkle Silhouette hinter verschlossenen Fenstern auf oder lässt ein Schrei die Gemüter erschrecken. Ein Rätselspaß, der mit einer spannenden Story einhergeht und zum Leidwesen des Spielers viel zu schnell zu Ende ist. Und genau hier liegt das Manko dieses Spiels. Denn Extras wie ein zusätzliches Bonuslevel oder eine während des Spielverlaufs freizuschaltende Sammlung von Rätselaufgaben gibt es nicht, die den rätselhaften Gruselspaß verlängern.

Fazit:

"Dark Canvas - Pinsel des Todes" ist ein atmosphärisches Wimmelbildspiel, bei dem die Kombination zwischen Rätselaufgaben, spannendem Spielverlauf und optischer und akustischer Umsetzung stimmt. Ein abwechslungsreiches Abenteuer, das Rätselfans mit gutem Gewissen empfohlen werden kann.


Zerschunden: True-Crime-Thriller
Zerschunden: True-Crime-Thriller
von Michael Tsokos
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Superspannender und erschreckend brutaler Thriller, der auf einem authentischen Fall beruht, 16. Dezember 2015
Rezension bezieht sich auf: Zerschunden: True-Crime-Thriller (Broschiert)
"Zerschunden" ist der erste Fall von Dr. Fred Abel, der als Rechtsmediziner der Abteilung "Extremdelikte" beim BKA in Berlin auf die Jagd nach Verbrechern geht. Dass er dabei nicht nur von seinen forensischen Kenntnissen profitiert, wird bald klar und so ist der Leser hautnah dabei, wenn Abel quer durch Europa im Einsatz ist. Und immer wieder schlägt der Täter in der Nähe von Flugplätzen zu und ist alsbald im nächsten Flieger verschwunden. Ein True-Crime-Thriller, der, wie sein Name bereits verrät, auf einem wahren Fall basiert und der nach Aussagen seines bekannten Schöpfers zu 80 Prozent auf wahren Begebenheiten beruht. Da aber Michael Tsokos neben seinen Ambitionen als Thriller-Autor als Leiter des Instituts für Rechtsmedizin der Berliner Charité tätig ist, bleibt für die schriftstellerische Kleinarbeit keine Zeit. Deshalb hat er sich als Co-Autor Andreas Gössling mit ins Boot oder noch besser in den Sektionssaal geholt und damit einen guten Griff getan. Denn während der eine über fundiertes Wissen auf dem Gebiet der Rechtsmedizin verfügt, versteht es der andere gekonnt, mit Worten umzugehen. Wer allerdings als Leser tiefgründige Charaktere und die akribische Ermittlungstätigkeit eines ausgelaugten Kommissars mag, wird hier nicht viel Freude haben. Denn Abels Jagd nach dem "Miles & More"-Mörder ist auf nervenzerreißende Spannung kombiniert mit detailliertem Fachwissen ausgelegt und streift die tägliche Kleinarbeit seiner polizeilichen Ermittler und die in ihm verarbeitete menschliche Tragödie nur am Rande.

Fazit:
Ein superspannender, erschreckend brutaler und dazu auch noch authentischer Thriller, der die Neugier auf weitere Fälle mit dem unnahbar gebliebenen forensischen Helden weckt.


Das Leben ist keine Kunst: Geschichten von Künstlerpech und Lebenskünstlern
Das Leben ist keine Kunst: Geschichten von Künstlerpech und Lebenskünstlern
von Wladimir Kaminer
  Audio CD
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Humorvolle Alltagsgeschichten auf Kaminer'sche Art, 16. Dezember 2015
Wer kennt ihn nicht, den US-amerikanischen Gangsta-Rapper und Schauspieler 50 Cent, der gerne mit Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam macht. Eine zwiespältige Figur, die ausgerechnet in der ostdeutschen Provinz auf eine resolute Toilettenfrau trifft und ungeahnte Dinge erleben muss. Doch 50 Cent ist nicht der Einzige, der Wladimir Kaminers Aufmerksamkeit erregt. Auch einem gescheiterten Dokumentarfilmer, einem kreativen Manuskriptabsager und einem kulturversessenen Beamten widmet er eine humorvolle Alltagsgeschichte, die stets eine ordentliche Portion Wahrheit enthält und mitten aus dem Leben gegriffen ist. So versteht es Wladimir Kaminer gekonnt, gut beobachtete Begebenheiten mit fiktiven Handlungsverläufen zu mischen und ganz nebenbei gesellschaftliche Schwachstellen aufs Korn zu nehmen. Eine Sammlung, die, wie von Wladimir Kaminer gewohnt, um Erlebnisse aus der eigenen Familie ergänzt worden ist und unvergesslich humorvolle, aber auch nachdenkliche Momente beschert.

Gelesen werden die 35 Episoden vom Autor selbst, der mit seinem unverwechselbaren Akzent und in lockerem Plauderton die von ihm beobachteten Gegebenheiten zu Gehör bringt und dabei selbst ein hörbares Schmunzeln nicht unterdrücken kann. Deshalb macht es unheimlich Spaß ihm durch die deutsche Hauptstadt, in einen kleinen Verlag, eine imposante Oper, eine gemütliche Kneipe zu folgen oder sogar in seine russische Vergangenheit zu schauen. Eine Reise durch Kaminers Welt, in der der Wahldeutsche bereits seit 1990 zu Hause ist und immer ein Auge für die Marotten und Fehler seiner Mitbürger offenhält.

Fazit:
In "Das Leben ist (k)eine Kunst: Geschichten von Künstlerpech und Lebenskünstlern" beweist Wladimir Kaminer erneut seinen untrüglichen Sinn für Humor und die Fähigkeit, banale Alltagssituationen in fantasievoll ausgeschmückten Episoden darzustellen. Eine Mischung, die wunderbar unterhaltsam ist und ab und an nachdenklich werden lässt.


Das Spiel des Frauenmörders: Ein Spiel in Schäftlarn mit tödlichem Ausgang
Das Spiel des Frauenmörders: Ein Spiel in Schäftlarn mit tödlichem Ausgang
von Gerhard Etzel
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,48

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine gelungene Hommage an Hugo Bettauers "Der Frauenmörder", ein Verwirrspiel par ex­cel­lence, 8. November 2015
"Das Spiel des Frauenmörders: Ein Spiel in Schäftlarn mit tödlichem Ausgang" ist der erste Kriminalroman, den der Diplompsychologe und Kommunikationstrainer Gerhard Etzel verfasst hat, nachdem er sich bereits mit Mitspielkrimis wie "Mord im Seminar" und "Wer hat Yvonne ermordet?" dem Genre von einer eher praktischen Seite aus genähert hat. Inspiriert von Hugo Bettauers "Der Frauenmörder" und mit eindeutigen Parallelen zur Handlung des im Jahr 1922 verfassten Romans, gelingt es ihm, den ermittelnden Kommissar Danner und gleichfalls die erwartungsvollen Leser an der Nase herumzuführen. Dazu nutzt er die ungewöhnliche Idee von Hugo Bettauer gnadenlos aus und fügt dem Verwirrspiel um das Verschwinden einiger junger Frauen neue Fakten und heimtückisch verübte Morde hinzu. Eine kriminell inspirierte Collage, die durch den Einsatz verschiedener Stilmittel gut funktioniert und neben unterschwelligen Humor vor allem ein spannendes Lesevergnügen bietet.

Aber nicht nur der gut aufgebaute und geschickt inszenierte Plot an sich weiß zu überzeugen. Auch die gewählten Figuren, die verwendeten Zitate aus dem Kriminalroman "Im Tal des Fuchses" von Charlotte Link sowie die sprachliche Umsetzung zeugen davon, dass sich Gerhard Etzel viel Gedanken um die Wirkung von Handlungsverlauf, von Darstellung und Verhaltensweisen auf seine Leser gemacht hat. So gibt es in diesem Buch keine Person, die auf Anhieb sympathisch ist oder von Beginn an durchschaut werden kann, es existiert kein festes Muster, das geradewegs zur Lösung führt, und gedankliche Einschübe des Mörders sorgen für den nötigen Druck.

Fazit:
Mit seiner Hommage an Hugo Bettauers "Der Frauenmörder" und der Weiterentwicklung einer gut funktionierenden Idee hat Gerhard Etzel einen zeitgemäßen Kriminalroman geschrieben, der angenehm kurzweilig und zugleich spannend in Erscheinung tritt.


Riddles of Fate: Into Oblivion
Riddles of Fate: Into Oblivion
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 6,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein liebevoll gestaltes Wimmelbildabenteuer, 7. Oktober 2015
Ein wahrer Sündenpfuhl

In "Riddles of Fate: Into Oblivion" schlüpft der Spieler in die Rolle des Detektivs und beginnt nach den Ursachen für den moralischen Verfall zu forschen. Lange braucht er dafür aber nicht. Denn schon nach einigen Spielszenen wird ihm klar, dass die sieben Todsünden Habgier, Völlerei, Neid, Zorn, Lust, Faulheit und Hochmut in Riddlestone Einzug gehalten haben und für den stetigen Verfall verantwortlich sind. Eine Plage, der er so schnell wie möglich beikommen muss. Von nun ab liegt es an ihm dafür Sorge zu tragen, dass das einst so stolze Königreich gerettet wird und nicht erbarmungslos im Sündenpfuhl der sich ausbreitenden Lasterhaftigkeit untergeht.

Freund oder Feind?

Sobald der Spieler sich für eine der drei Schwierigkeitsstufen entschieden hat, geht es auch schon los, und er muss eine verängstigte Zofe von ihren üblen Verfolgern befreien. Eine Aufgabe, die er mit etwas Geschick, einigen nützlichen Gegenständen und einer guten Beobachtungsgabe schnell lösen kann. Und während er eine überschaubare Miniaufgabe und ein gut gefülltes Wimmelbild absolviert, warten auch schon weitere Aufträge an verschiedenen Orten auf ihn. Schauplätze, die mit bunten Farben liebevoll gestaltet sind und neben einem optischen Augenschmaus auch agierende Figuren präsentieren. Doch nicht alle der auftauchenden Gestalten meinen es gut und deshalb ist Vorsicht geboten, um Freund und Feind unterscheiden zu können.

Rätsel und hilfreiche Tipps

Egal ob ein Schieberätsel zu lösen ist, ein Code geknackt werden muss oder ein Schiff auf die richtige Route zu bringen ist, die in "Riddles of Fate: Into Oblivion" enthaltenen Minispiele zeichnen sich durch eine angenehme Vielfalt und eine moderate Schwierigkeit aus. Deshalb ist dieses Wimmelbild-Abenteuer vor allem für Anfänger und Gelegenheitsspieler gut geeignet, die noch nicht versiert in der Lösung von kniffligen und komplexen Aufgabenstellungen sind. Sollte es aber trotzdem nicht gelingen, einem Tresor durch Schieben von Schlüsseln beizukommen oder eine Waage ins rechte Lot zu bringen, gibt es stets einen nützlichen Tipp, der auf jeden Fall weiterhilft oder die Möglichkeit, die Aufgabe ganz zu überspringen.

Allerlei Nützliches

Angefangen von einem umfangreichen Inventar über einen jederzeit einzusehenden Übersichtsplan bis hin zu einem aktuellen Aufgabenblatt stehen dem Spieler während seiner abenteuerlichen Mission einige nützliche Hilfsmittel zur Verfügung, die er mit einem Mausklick aktivieren kann. Aber nicht nur diese tragen zu einem flüssigen Spielablauf bei. Auch der Tippgeber kann bei der Suche nach dem nächsten Handlungsort sehr hilfreich sein, weil er in der Lage ist, den Spieler dorthin zu teleportieren. Und zuguterletzt wird bei jedem Wimmelbild ein Gegenstand freigespielt, der für die Lösung einer darauffolgenden Aufgabe unabdingbar ist.

Fazit:

"Riddles of Fate: Into Oblivion" ist ein liebevoll gestaltetes, mit einer interessanten Story versehendes und angenehm umfangreiches Wimmelbild-Abenteuer, das vor allem für nicht so geübte Spieler uneingeschränkt empfohlen werden kann. Aber auch versierten Wimmelbildlern macht die Bereinigung des königlichen Sündenpfuhls gewiss viel Spaß, allerdings werden sie bei den Rätselaufgaben nicht ganz auf ihre Kosten kommen.


Moselruh: Kriminalroman (Kriminalkommissarin Vanessa Müller-Laskowski)
Moselruh: Kriminalroman (Kriminalkommissarin Vanessa Müller-Laskowski)
von Moni Reinsch
  Broschiert
Preis: EUR 9,95

4.0 von 5 Sternen Ein lebensnaher Krimi, 7. Oktober 2015
"Moselruh" ist der zweite Fall mit der sympathischen Hauptkommissarin Vanessa Müller-Laskowski, die nach der Trennung von ihrem Freund und Vorgesetzten im vergangenen Herbst händeringend eine neue Wohnung sucht. Ein Anliegen, das sie aufgrund des prekären Falls erneut in den Hintergrund schieben muss. Aber sie ist nicht die Einzige, die mit persönlichen Problemen zu kämpfen hat. Auch der in dem Fall mitermittelnde Kollege der Polizeiinspektion Schweich plagt sich mit allerlei Schwierigkeiten herum, wie auch der Banker Johannes Nert, der den ereignisreichen Tag nur schwer vergessen wird. Überhaupt, um das Vergessen geht es in diesem Kriminalroman, in dem die Autoren Moni Reinsch und ihr Sohn Simon Reinsch einfühlsam von den täglichen Hürden gut betagter Heimbewohner berichten. Dabei ist es vor allem das Gedächtnis, das bei den Senioren oftmals nicht funktioniert und dafür sorgt, dass vieles durcheinandergerät. Wie auch an dem verhängnisvollen Morgen, als der Pfleger Daniel tot aufgefunden wird und keiner der Anwesenden hilfreiche Hinweise zu seinem Ableben geben kann.
Eine wirklich interessante Konstellation, die für den Plot erdacht worden ist und nicht nur die Ermittler vor eine große Herausforderung stellt. Allerdings wird die Brisanz dieser Thematik in vielen kleinen Vorkommnissen aufgezeigt und so geschieht es, dass aufgrund der kleinen und mitunter humorvoll erzählten Episoden die Spannung etwas auf der Strecke bleibt.

Erzählt werden die Ereignisse in dem Seniorenwohnheim in zeitlicher Reihenfolge, sodass der Leser stets auf dem gleichen Stand, wie die Ermittler ist. So kann er genau wie sie über das Motiv der Tat spekulieren, auftretenden Spuren nachgehen und Verdächtige in den Fokus der Ermittlungen stellen. Eine Vorgehensweise, die jedem Hobbydetektiv Freude bereitet und den gelesenen Krimi noch gegenwärtiger erscheinen lässt. Hinzu kommt, dass einer der Heimbewohner kurz nach dem plötzlichen Ableben des Pflegers spurlos verschwunden ist und seine merkwürdigen Unternehmungen in extra Abschnitten hautnah verfolgt werden können.

Fazit:
"Moselruh" ist ein kurzweiliger, lebensnaher und mit amüsanten Szenen angereicherter Krimi, der weniger durch spannende Ermittlungsarbeit besticht, sondern eher durch die in ihm agierenden Figuren.


Mystery of Neuschwanstein
Mystery of Neuschwanstein
Wird angeboten von nagiry
Preis: EUR 7,48

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein kurzweiliges Wimmelbildabenteuer vor historischem Hintergrund, 7. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Mystery of Neuschwanstein (Computerspiel)
Der unerklärliche Tod eines Märchenkönigs

In "Mystery of Neuschwanstein" schlüpft der Spieler in die Rolle von Sarah Hamilton und beginnt in dem altehrwürdigen Schloss herumzustöbern. Dabei trifft sie auf den historischen Kriminologen Professor Wolfgang Adler, der den ungeklärten Tod von Märchenkönig und die Verschwörungen die dahinter stecken untersuchen will. Gemeinsam machen sie sich daran, unterschiedlichen Vermutungen nachzugehen und stolpern dabei auch schnell über einen ersten Toten. Eine Mission, die also nicht ungefährlich ist und deshalb ist Vorsicht, eine gute Intuition und viel Geschick gefragt, um den gut gehüteten Geheimnissen auf die Spur zu kommen.

Ermittlungen in Gegenwart und Vergangenheit

Die Ermittlungen selbst beginnen auf dem Hof des Schlosses, wo sich die engagierte Journalistin zunächst Zutritt zur Halle des Schlosses verschaffen muss. Doch das ist längst nicht alles. Denn neben den Knacken von Schlössern versteht es die toughe Dame, auch Motoren zu reparieren oder Scanner in Gang zu setzen. Fähigkeiten, die sehr nutzbringend sind, allerdings nur dann zum Einsatz kommen können, wenn vorher das notwendige Werkzeug beschafft worden ist. Deshalb sollte der Spieler die Augen offen halten, umherliegende Gegenstände sammeln und auftretende Wimmelbilder und Rätselaufgaben lösen.

Moderate Wimmelbilder und Rätselaufgaben

Die im Spiel verwendeten Rätselaufgaben und Wimmelbilder zeichnen sich durch eine gute Lösbarkeit aus, die je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad in funkelnden Bereichen, schnell aufladbaren Tipps und dem Überspringen von Rätselaufgaben eine gute Unterstützung findet. Deshalb ist es egal, ob der Spieler versiert darin ist, Stromkreise zu schließen und Dinge in die richtige Reihenfolge zu bringen oder ob er lieber Gegenstände in vielfältigen Wimmelbildern sucht. Stets werden ihm Hilfefunktionen geboten, sodass der Klärung des unbegreiflichen Ablebens des Monarchen nichts im Wege steht. Allerdings wiederholen sich einige der Minispiele im Verlaufe des Spiels, werden dann aber immer schwieriger.

Ein Tablet bringt die Ermittlungen voran

Neben einem gut funktionierenden Tippgeber stehen dem Spieler noch einige andere Hilfsmittel zur Verfügung. So kann er in einer Übersichtskarte alle spielbaren Orte anschauen und auf einen Blick erkennen, wo er noch Aufgaben zu lösen hat. Ein vorhandenes Tablet enthält wichtige Notizen, während das vorhandene Inventar gesammelte Gegenstände aufnimmt. Aber auch eine Übersicht der gestellten Aufgaben, König Ludwigs Tagebuch mit historischen Fakten sowie eingehende E-Mails sind auf dem am linken Bildschirmrand befindlichen Tablet einzusehen. Doch damit nicht genug. Eine enthaltene Kamera eröffnet die Möglichkeit Fotos an Orten zu machen, an denen wichtige Details festzuhalten sind und sogar als Lampe und Nachtsichtgerät erfüllt das Tablet seinen Zweck.

Fazit:

"Mystery of Neuschwanstein" ist ein kurzweiliges Wimmelbildabenteuer, das mit einer interessanten historischen Story und gut zu lösenden Rätselaufgaben aufwarten kann, in seinem Spielverlauf aber nicht wirklich etwas Neues bietet. Dafür stehen dem Spieler nach der Klärung eines gut gehüteten Geheimnisses noch einige nette Extras wie ein Bonuslevel, verschiedene Bildschirmhintergründe und mehrere Soundtracks zur Verfügung.


Varg Veum [3 DVDs]
Varg Veum [3 DVDs]
DVD ~ Trond Espen Seim
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Abwechslungsreiche Thrillerkost aus dem Hohen Norden, 3. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Varg Veum [3 DVDs] (DVD)
"Varg Veum" oder auch "Der Wolf" ist eine norwegische Thriller-Serie, deren Episoden auf einer Romanreihe des Autors Gunnar Staalesen basieren. Bereits im September 2007 ging der zu allem bereite und als hartnäckig bekannte Privatdetektiv mit sechs voneinander abgeschlossenen Fällen im norwegischen Fernsehen an den Start, um danach, im März 2008, auch das deutsche Fernsehpublikum für sich zu gewinnen. Eine Mission, die gelang, auch wenn die eine oder andere Folge in ihrem Aufbau etwas verwirrend erscheint. Nicht allein deshalb ist eine gute Konzentration vom Zuschauer gefragt, um versteckte Hinweise im Ablauf der Ermittlungen entdecken und Handlungsweisen des spontan agierenden Privatdetektivs in vollem Umfang verstehen zu können.

Neben dem oftmals chaotisch wirkenden Varg Veum, der von Trond Espen Seim in all seiner Rastlosigkeit nachvollziehbar verkörpert wird, nimmt Bjørn Floberg als pedantischer Kommissar Hamre eine ebenfalls wichtige Rolle in dem actionlastigen Geschehen ein. Als Gegenpart zu dem an der Grenze der Legalität agierenden und moralisch nicht immer einwandfreien Varg Veum sieht er seine Position darin, dessen Tun zwar zu verurteilen, ihm aber gleichzeitig den Weg zu ebnen. Eine Haltung, die ihn von dem Wagemut und der Halsstarrigkeit des Privatdetektivs profitieren lässt. Denn während Kommissar Hamre stets bemüht ist, die Mühlen des Gesetzes langsam mahlen zu lassen, hat Varg Veum dessen Fälle bereits gelöst. Eine ebenfalls wichtige, wenn auch untergeordnet angelegte Rolle wird von Lene Nystrøm besetzt, die als Vargs Freundin Karen dem furchtlosen Privatermittler uneigennützig zur Seite steht.

Mord, Erpressung, Menschenhandel, Prostitution und Drogen. Die Liste der Vergehen ist lang, die in den Fällen des zum Privatdetektiv gewordenen Sozialarbeiters Varg Veum verarbeitet wird. Ein dunkles Kapitel norwegischer Gegenwart, das sich in düsteren Bildern, brutalen Szenen und einer melancholischen Grundstimmung widerspiegelt und verbunden mit abwechslungsreichen Plots überaus spannend in Szene gesetzt ist. So findet der Zuschauer in der zweiten Staffel wiederum sechs packende Episoden vor, die insgesamt mit 527 Minuten zu Buche stehen und durch ein zusätzliches Making-of von 15 Minuten ergänzt worden sind.

Fazit:
Eine abwechslungsreiche Thriller-Serie aus dem Hohen Norden, die vor allem durch einen charismatischen Ermittler und eine gute Inszenierung zu begeistern weiß.


Vera: Ein ganz spezieller Fall - Staffel 2 [4 DVDs]
Vera: Ein ganz spezieller Fall - Staffel 2 [4 DVDs]
DVD ~ Brenda Blethyn
Preis: EUR 21,93

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beste britische Krimikost mit einer bärbeißigen Ermittlerin, 3. Oktober 2015
Eine Brandstiftung mit tödlichen Folgen, eine Sozialarbeiterin, die ertrunken aufgefunden wird, ein Junkie, der den Sturz von einer Brücke nicht überlebt und ein unbegreiflicher Selbstmord in einer Kaserne. Die Verbrechen, die Detective Chief Inspectorin Vera Stanhope (Brenda Blethyn) der zweiten Staffel von "Vera: Ein ganz spezieller Fall" aufzuklären hat, sind genauso abwechslungsreich, wie die Art an ihre Klärung heranzugehen. Dabei ist es egal, ob Vera Stanhope durch ihre untrügliche Intuition einem Verbrechen auf die Spur kommt oder akribische Recherchen zum nötigen Erfolg führen. Die Erfolgsquote der arbeitswütigen Ermittlerin und nicht zu vergessen, ihres im Hintergrund agierenden Teams, ist ungewöhnlich hoch. Eine Tatsache, die Vera nicht zuletzt ihrem langjährigen Kollegen DS Joe Ashworth zu verdanken hat, der stets an ihrer Seite ist und dessen Meinung sie bedenkenlos akzeptiert. Viel schwieriger hingegen haben es DC Kenny Lockhart (Jon Morrison) oder auch Celine Ashworth (Sonya Cassidy), die Vera oft gedankenlos zurechtweißt und scheinbar nur als Handlanger akzeptiert.

Aber nicht nur die charismatische Hauptdarstellerin und ihre ausdrucksstark zur Schau getragenen Macken verstehen es, aus der eher betulichen britischen Krimiserie etwas Besonderes werden zu lassen. Auch die passende Optik mit zuweilen recht düsteren Szenen und herbstlich anmutenden Landschaftsbildern fügt sich wunderbar in das Gesamtkonzept ein und lässt eine Krimiserie erleben, die trotz ihrer altbackenen Erscheinung wunderbar lebendig und spannend ist.

Fazit:
Die auf den Büchern der Autorin Ann Cleeves basierende Krimi-Serie "Vera: Ein ganz spezieller Fall" überzeugt vor allem mit einer bärbeißigen Hauptdarstellerin, die gemeinsam mit ihrem Team knifflige Kriminalfälle löst. Und wie bei britischen Krimis üblich, kommt auch hier der morbide Humor nicht zu kurz.


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