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Beiträge von Griese, Ilka
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Rezensionen verfasst von
Griese, Ilka "ilkagriese"
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Doppelmord (Lyrik)
Doppelmord (Lyrik)
von Brian Freeman
  Taschenbuch

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meisterhaftes Verwirrspiel, 18. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Doppelmord (Lyrik) (Taschenbuch)
Schauplatz von Brian Freeman's 'Doppelmord' ist Duluth, eine kleine Stadt im Norden der USA. Nach dem plötzlichen Verschwinden der 17-jährigen Rachel, einem ebenso hübschen wie durchtriebenen Mädchen, weisen erste Spuren auf den Stiefvater des Mädchens als Täter hin. Dieser hatte eine sexuelle Beziehung zu seiner Stieftochter unterhalten, die vor kurzem von ihr beendet worden war. Jonathan Stride, ermittelnder Inspektor in dem Fall, ist sich sicher, in Rachel's Stiefvater den Täter gefunden zu haben, zumal dieser auch mit dem Verschwinden eines jungen Mädchens vor über einem Jahr in Verbindung gebracht werden kann. Doch die kurze Zeit später angesetzte Gerichtsverhandlung wird zu einem Fiasko, nachdem gleich mehrere bedeutende Zeugen der Anklage von der Verteidigung der Falschaussage überführt werden können. Stride, plötzlich seiner Beweise beraubt, kann Rachels Stiefvater nicht mehr belangen, der Fall bleibt ungelöst. Erst Jahre später führt der Leichenfund einer Stripperin in der Wüste bei Las Vegas Stride auf eine neue Spur'...
Brian Freeman ist mit 'Doppelmord' ein meisterhaftes Verwirrspiel gelungen. Der Plot bewegt sich auf einem kontinuierlich hohen Spannungsniveau und überrascht durch einige überraschende Wendungen. Bis zum Ende ist nicht klar, ob Rachel tatsächlich ermordet wurde oder noch am Leben ist. Zusätzlich schafft Freeman mit Jonathan Stride einen sehr sympathischen Ermittler, von dem ich hoffe, in Zukunft noch mehr zu lesen. Weiter so!


Gambling. Ein Sid-Halley-Roman
Gambling. Ein Sid-Halley-Roman
von Dick Francis
  Gebundene Ausgabe

33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sid Halley in Hochform..., 29. August 2007
Mit "Gambling" knüpft Dick Francis nahtlos an sein gewohntes Erfolgmuster an. Im Mittelpunkt steht wieder Sid Halley, der sympathische ehemalige Hindernis-Jockey und jetzige Privatdetektiv, der Francis-Liebhabern bereits aus "Handicap" und "Favorit" bekannt ist.
Diesmal wird Sid in einen Fall um Renn- und Wettmanipulationen verstrickt. Ein Jockey und ein Trainer werden kurz nacheinander ermordert. Alles deutet darauf hin, dass beide in umfangreiche Rennmanipulationen verstrickt waren. Sid glaubt jedoch nicht daran, zumal ihm beide aus seiner Zeit als aktiver Jockey sehr gut bekannt sind. Er beginnt Fragen zustellen und bringt damit seine Liebsten in allergrößte Gefahr...
"Gambling" glänzt wieder durch die bekannten Muster, die auch die anderen Francis-Romane bereits zu wirklichen Lesevergnügen gemacht haben: ein sympathischer Held, der den Schurken immer einen Schritt voraus ist, skrupellose Bösewichte, den typischen Francis-Wortwitz, der für viele heitere Lesemomente sorgt und einen gut durchdachten und gut aufgebauten Plot, der mit einigen Überraschungen aufwartet. Daneben bedient sich Francis aber auch neuester Ermittlungstechnik. So werden beispielsweise in aus CSI bekannter Art und Weise Haarwurzeln und Speichelproben analysiert und DNA-Profile gewonnen, mit deren Hilfe die Täter überführt werden können.
Für mich ein typischer und rundum gelungener Francis. Auch dieses Buch des Autors wird sicher einen besonderen Platz in meinem Bücherregal erhalten!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 27, 2010 8:59 PM MEST


Tintenwelt 1: Tintenherz
Tintenwelt 1: Tintenherz
von Cornelia Funke
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für alle Bücherliebhaber..., 24. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Tintenwelt 1: Tintenherz (Gebundene Ausgabe)
Ich kann mich meiner Vorrezensentin nur anschließen: Auch mich hat das Buch, nachdem ich es nach den ersten 100 Seiten aufgrund mangelnder Spannung schon wieder weg legen wollte, absolut überzeugt.
Cornelia Funke erzählt die Geschichte der kleinen Meggie und ihres Vaters Mo, die beide mit einem zweifelhaften Talent gesegnet sind: beide können Gestalten und Dinge aus Büchern "herauslesen". Einst hatte Mo dabei den Schurken Capricorn und einige seiner Handlanger aus dem Buch "Tintenherz" herausgelesen. Capricorn möchte Mo nun dazu zwingen, seinen gefürchtetsten Diener aus der Tintenherz-Welt herbeizulesen. Für Mo und Meggie ist klar, dass sie dies unter allen Umständen verhindern müssen. Unterstützung erhalten sie dabei von Meggies Großtante, der resoluten und tatkräftigen Elinor, dem Araberjungen Farid und Fegnolio, dem Autor von Tintenherz.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten hat mich die Geschichte von Meggie und Mo wirklich begeistert. Hat man erst die ersten Kapitel geschafft, wird das Buch wunderbar spannend und ich konnte es kaum noch aus der Hand legen. Die Hauptfiguren habe ich alle im Laufe des Buches wirklich lieb gewonnen und werde mich sofort an den zweiten Band machen, um für das Erscheinen von Tintentod gerüstet zu sein. Wirklich ein Buch für alle Bücherfreunde...


The Last Siege
The Last Siege
von Jonathan Stroud
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kaum als Psycho-Thriller zu bezeichnen..., 11. August 2007
Rezension bezieht sich auf: The Last Siege (Taschenbuch)
"The Last Siege" - einer der frühen Werke Strouds - kann leider nicht mit der Genialität der Bartimäus-Reihe mithalten.
In den Mittelpunkt dieses Buches stellt Stroud die drei judendlichen Außenseiter Emily, Simon und Marcus, die sich zufällig am Fuße einer Burgruine begegnen und auf Drängen des mit reichlich Phantasie ausgestatteten Marcus beschließen, diese näher zu erkunden. Sie dringen unerlaubt in die Festung ein und verbringen auch eine gemeinsame Nacht dort, in der Marcus seine beiden Freunde mit immer neuen Schauergeschichten über einstige Belagerungen der Burgruine und herumspukende Geister wach hält. Als entdeckt wird, dass die Kinder sich unerlaubt in der Burg aufhalten, verschanzen sie sich und inszenieren einen großrahmigen Abwehrplan gegen die "Belagerer"...
Als Psycho-Thriller kann das Buch definitiv nicht bezeichnet werden. Zwar weist der Plot an einigen Stellen durchaus spannende Elemente auf, insgesamt bleibt die Geschichte jedoch viel zu harmlos um wirkliche Spannung zu erzeugen. Die Motive der Kinder, insbesondere die von Marcus, der als Redelsführer der Gruppe für die Belagerungsabwehr verantwortlich ist und seinen Vater zu Unrecht der Kindesmisshandlung bezichtigt, bleiben zu stark im Dunkeln, um die Aktionen der Kinder nachvollziehbar zu gestalten.
Das Buch eignet sich insgesamt sicherlich als Gute-Nacht-Geschichte für Kinder, als Erwachsenen-Literatur ist es meiner Meinung nach jedoch eher weniger geeignet.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 13, 2008 7:46 PM CET


Die Eisfestung
Die Eisfestung
von Jonathan Stroud
  Gebundene Ausgabe

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Definitiv kein Psycho-Thriller, 11. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Eisfestung (Gebundene Ausgabe)
Die "Eisfestung" - einer der frühen Werke Strouds - kann leider nicht mit der Genialität der Bartimäus-Reihe mithalten.
In den Mittelpunkt dieses Buches stellt Stroud die drei judendlichen Außenseiter Emily, Simon und Marcus, die sich zufällig am Fuße einer Burgruine begegnen und auf Drängen des mit reichlich Phantasie ausgestatteten Marcus beschließen, diese näher zu erkunden. Sie dringen unerlaubt in die Festung ein und verbringen auch eine gemeinsame Nacht dort, in der Marcus seine beiden Freunde mit immer neuen Schauergeschichten über einstige Belagerungen der Burgruine und herumspukende Geister wach hält. Als entdeckt wird, dass die Kinder sich unerlaubt in der Burg aufhalten, verschanzen sie sich und inszenieren einen großrahmigen Abwehrplan gegen die "Belagerer"...
Als Psycho-Thriller kann das Buch definitiv nicht bezeichnet werden. Zwar weist der Plot an einigen Stellen durchaus spannende Elemente auf, insgesamt bliebt die Geschichte jedoch viel zu harmlos um wirkliche Spannung zu erzeugen. Die Motive der Kinder, insbesondere die von Marcus, der als Redelsführer der Gruppe für die Belagerungsabwehr verantwortlich ist und seinen Vater zu Unrecht der Kindesmisshandlung bezichtigt, bleiben zu stark im Dunkeln, um die Aktionen der Kinder nachvollziehbar zu gestalten.
Das Buch eignet sich insgesamt sicherlich als Gute-Nacht-Geschichte für Kinder, als Erwachsenen-Literatur ist es meiner Meinung nach jedoch eher weniger geeignet.


Schnee in Venedig
Schnee in Venedig
von Nicolas Remin
  Taschenbuch

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wirklich lesenswert, 30. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Schnee in Venedig (Taschenbuch)
Nicolas Remin ist mit "Schnee in Venedig" ein gelungener Auftakt für seine Krimi-Reihe um den im 19. Jh. in Venedig ermittelnden Commissario Tron gelungen.
Tron bekommt es dabei nach zwei ruhigen Jahren bei der Polizei mit dem Mord an gleich zwei Personen zu tun: Ein hoher Beamter des österreichischen Kaiserreiches und eine junge Frau werden ermordet in einer Kabine der "Erzherzog Sigmund" aufgefunden. Noch bevor Tron wirklich mit den Ermittlungen beginnen kann, wird ihm der Fall von der österreichischen Militärpolizei unter Angabe fadenscheiniger Gründe entzogen und bereits am folgenden Tag ein Täter präsentiert. Dieser hat sich praktischerweise in seiner Zelle erhängt, so dass die Aussagen der Militärpolizei nicht mehr in Frage gestellt werden können. Tron glaubt jedoch nicht an diese offizielle Version und ermittelt auf eigene Faust weiter. Unterstützung erhält er dabei von der geheimnisvollen Principessa di Montalcino, in die Tron heimlich verliebt ist, und von Kaiserin Sissi, die sich zu diesem Zeitpunkt in Venedig aufhält.
"Schnee in Venedig" besticht nicht nur durch eine temporeiche und spannende Handlung, sondern auch durch die humorvolle Erzählweise des Autors, die das Buch zu einem wirklich gelungenen kurzweiligen Lesevergnügen werden lässt. Insbesondere die Passagen um die Kaiserin von Österreich, die von Remin als resolute, tatkräftige und ideenreiche Frau dargestellt wird, sorgen für heitere Lesemomente. Die Hauptpersonen sind alle klar gezeichnet und durchweg sympathisch.
Ein durchaus gelungener Roman, der auf weitere heitere Lesestunden hoffen lässt!


To Darkness and to Death (Clare Fergusson/Russ Van Alstyne Mysteries)
To Darkness and to Death (Clare Fergusson/Russ Van Alstyne Mysteries)
von Julia Spencer-Fleming
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolutly incredible, 29. Juli 2007
Obwohl ich von den Vorgängerbänden bereits absolut begeistert war, ist "To Darkness and to Death" für mich das bislang beste Buch aus Julia Spencer-Flemings Krimi-Reihe um die Pastorin und ehemalige Army-Pilotin Clare und den Polizeichef des kleinen Ortes Millers Kill, Russ. Julia Spencer-Feming spinnt in diesem Buch ein enorm komplexes Beziehungsnetzwerk zwischen den einzelnen Akteuren, das zu großen Teilen auf unglücklichen Zufällen basiert und dem Plot immer wieder neue spannende Wendungen verleiht.
Millie van der Hoeven, die Miterbin eines großen Waldgebietes in der Nähe von Millers Kill, verschwindet spurlos in der Nacht, bevor sie das gesamte Land an eine Naturschutz-Gesellschaft überschreiben kann. Erste Spuren führen zu einer militanten Umweltorganisation, die für ihre rabiaten Methoden bekannt ist. Dann wird plötzlich eine andere junge Frau und Freundin von Millie, die ebenfalls an dem Geschäft um das van der Hoeven-Land beteiligt ist, schwer verletzt im Wald gefunden, und Millies Bruder Eugene wird tot auf seinem Grundstück aufgefunden. Russ und Clare stehen vor einem Rätzel: Wie hängen die einzelnen Verbrechen zusammen?
Was diesen Roman neben den wie immer brilliant gezeichneten Charakteren, dem hohen Spannungsniveau sowie der großen emotionalen Dichte so besonders macht ist die Tatsache, dass Julia Spencer-Fleming dem Leser alle Täter der einzelnen Verbrechen sofort enthüllt und es dennoch schafft, ein enormes Spannungsniveau aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Das zugrunde liegende Motiv bleibt bis zu den allerletzten Seiten unklar und liefert ein schlüssiges Ende.
Daneben entwickelt sich die Beziehung zwischen Clare und dem verheirateten Russ weiter, die Julia Spencer-Flemings Büchern von Anfang an ein hohes emotionales Niveau verliehen haben.
Für mich sich die beiden wirklich DAS Ermittlerduo der derzeitigen Krimi-Literatur und ich freue mich auf viele weitere Fälle mit ihnen!


Die elfte Jungfrau (Historische Romane um die Begine Almut Bossart, Band 4)
Die elfte Jungfrau (Historische Romane um die Begine Almut Bossart, Band 4)
von Andrea Schacht
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Almut ermittelt wieder, 21. Juli 2007
Andrea Schacht knüpft mit ihrem vierten historischen Roman um die im mittelalterlichen Köln beheimatete Begine Almut nahtlos an die drei Vorgängerromane an und schafft wieder einen spannenden und ereignisreichen Plot, der sich insbesondere durch seine Charaktere und einen wunderbaren Humor auszeichnet.
Wieder einmal steckt Almut ihre vorwitzige Nase in Angelegenheiten, die sie - zumindest nach Meinung ihres Umfeldes - eigentlich gar nichts angehen. Eine Reihe von jungen Mädchen ist scheinbar zusammenhanglos durch unglückliche Unfälle ums Leben gekommen. Allein Almut vermutet hinter diesen Ereignissen einen Zusammenhang und sieht einen Frauenmörder systematisch sein Unwesen treiben. Bestätigung erhält ihre Vermutung, als bei der Untersuchung des jüngsten Opfers festgestellt wird, dass dieses keine Jungfrau mehr war. Und wieder beginnt Almut - unterstützt von dem bereits aus den Vorgängerromanen bekannten und liebgewonnenen Trio aus Pater Ivo, dem kauzigen Apotheker Krudener und dessen taubstummer Gehilfin Trine - zu ermitteln, bringt sich und ihre Lieben dabei in allerlei Schwierigkeiten und weiß am Ende doch die Fäden auf dem Weg zum Täter zu entwirren.
Der Plot überrascht dabei wie die Vorgängerromane durch allerlei überraschende Wendungen, die auch die Beziehung zwischen Pater Ivo und Almut ein neues Niveau erreichen lassen. Die Dialoge zwischen den beiden sorgen wie immer für einige heitere Momente, und man darf gespannt sein, wie es weitergehen wird, denn Andrea Schacht hat sich geschickt ein Hintertürchen geöffnet, dass weitere spannende Lesestunden bereits garantiert. Insgesamt ist auch dieser vierte Band um die Begine Almut und ihre Freunde wieder ein wunderbarer historischer Roman, den zu lesen sich wirklich lohnt!


Denn alle tragen Schuld: Roman
Denn alle tragen Schuld: Roman
von Louise Penny
  Gebundene Ausgabe

20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitte mehr davon, 26. Juni 2007
Louise Penny ist mit "Denn alle tragen Schuld" wirklich ein großer Wurf gelungen. In dem kleinen kanadischen Ort Three Pines unweit von Montreal wird eine 76-jährige Dame ermordet aufgefunden. Offensichtlich wurde sie durch den Schuss mit einem Jagdbogen getötet. War es ein Unfall während der Jagdsaison, oder war es Mord? Der Pfeil als Tatwerkzeug bleibt verschwunden. Zusätzlich scheint jeder im Dorf die alte Dame, die ihr Leben lang in Three Pines gelebt hat, gemocht zu haben. Wer käme also als Täter überhaupt in Frage? Chef-Inspektor Gamache und Inspektor Beauvoir stehen zunächst vor einem Rätsel. Erste Spuren führen zur Familie Croft, in deren Haus ein passender Bogen und Pfeile gefunden werden. Gamache glaubt jedoch nicht an Crofts Schuld und ermittelt weiter - und ein Bild der alten Dame liefert den entscheidenden Hinweis...

Louise Penny hat in ihrem ersten deutschsprachig veröffentlichten Roman ebenso wunderbare wie skurrile Gestalten geschaffen. Die Charaktere überzeugen ebenso wie die mit reichlich Humor und Wortwitz gestalteten Dialoge. Ein Buch für wunderbare Lesestunden, das von seinen Dialogen lebt, ohne viel Blut und Dramaturgie auskommt und dennoch immer spannend bleibt! Absolut empfehlenswert!


Die bleiche Hand des Schicksals: Kriminalroman
Die bleiche Hand des Schicksals: Kriminalroman
von Julia Spencer-Fleming
  Taschenbuch

24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein neuer Fall für Russ und Clare, 14. Juni 2007
Auch der neue Krimi von Julia Spencer-Fleming besticht wieder durch einen intelligent aufgebauten und bis zum Schluss spannenden Plot sowie durch liebevoll und detailreich gezeichnete Charaktere. Im Mittelpunkt steht erneut das Ermittlerduo Russ (Polizeichef des kleinen Ortes Millers Kill) und Clare (ehemalige Army-Pilotin und jetzige Pastorin von Millers Kill), die diesmal im Fall des verschwundenen Chefarztes der Jonathan-Ketchem-Gedächnisklinik, Alan Rouse, ermitteln. Erste Spuren deuten auf Debba Clow als Täterin hin, die vor der Klinik vehement gegen den Einsatz von Impfstoffen bei Kindern demonstriert hatte. Clare ist jedoch nicht überzeugt von ihrer Täterschaft. Sie vermutet eine Verbindung zu dem spurlosen Verschwinden von Jonathan Ketchem vor über siebzig Jahren, zu dessen Ehren die Klinik, der Alan Rouse vorstand, gegründet worden war. Sie beginnt, in der Vergangenheit zu forschen. Dabei fördert sie nicht nur Erstaunliches zu Tage, sondern bringt auch sich und Russ wieder in große Gefahr...

Julia Spencer-Fleming versteht es wie kaum ein anderer Krimi-Autor, Spannung und Emotionen auf einem großartigen Niveau zu verknüpfen. Der Fall an sich kommt dabei diesmal ohne viel blutige Details aus und verliert dennoch nie an Spannung. Die platonische Beziehung zwischen Clare und dem verheirateten Russ verleihen Julia Spencer-Flemings Büchern eine enorme emotionale Dichte, wobei - soviel sei verraten - ihre Beziehung in diesem Buch ein neues Niveau erreicht.

Für mich sind die beiden definitiv eines der sympatischsten Ermittlerduos in der aktuellen Krimiliteratur und ich freue mich schon auf viele weitere Fälle mit ihnen.


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