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Rezensionen verfasst von
Dingo

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Babez for Breakfast
Babez for Breakfast
Wird angeboten von right now!
Preis: EUR 9,94

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Don't fear the 80ies!, 27. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Babez for Breakfast (Audio CD)
Wenn man nun zum fünften Mal auf einem Studioalbum die Monsternummer durchzieht, muss man sich etwas einfallen lassen. Ansonsten läuft man Gefahr, dass einem künstlerischer Stillstand vorgeworfen wird. Das wollen die Monsterrocker natürlich nicht riskieren und haben sich daher für ihr neues Album einen leichten Stilwechsel erlaubt. Dem klassische Monstermetal den man von Lordi kennt, wird dabei keinesfalls der Rücken gekehrt. Allerdings liegt das Hauptaugenmerk dieses Albums darauf, eine Hommage an poppigen Spraymetal der 80er a la "Kiss" oder "Twisted Sister" zu sein. Gleich das Cover der neuen Scheibe erinnert an die alte Zeit, in der man sich als Nischenrocker nichtmal halbwegs gute Artworks leisten konnte. Der Trash-Look setzt sich dann in knalligen Farben und Geschmacksverirrten Illustrationen auch im Booklet fort und gibt schonmal einen Vorgeschmack auf die Tracks die einen hier erwarten.

Den 80er Einschlag hört man auch deutlich in den Songs. Das Schlagwort hier ist "Rockhymne"! Schnell bekommt man den Eindruck, als versuche Lordi ein ganzes Album lang Kiss' gutes altes "God gave Rock'n'Roll to you" zu imitieren. Schon der Titelsong stimmt einen auf den ungewohnten Stil des Albums ein. Weiter geht es dann mit Songs wie "Loud and Loaded (for Rock'n'Roll)", "Rock Police" oder "Give your Life to Rock'n'Roll". Na, klingelts? Der Großteil des Albums wird tatsächlich von gleich oder ähnlich klingenden Rockhymnen geprägt, die original aus einem 30 Jahre alten Studioarchiv stammen könnten. Tracks wie "Zombie Rawk Machine" oder "Granny's gone Crazy" führen einen dann kurz vor Ende der Scheibe noch mal zu den "Get Heavy"-Anfängen von Lordi zurück. Es Steckt also eine geballte Ladung "Old School" in Lordis neuem Album.

Leider bringt der kleine Stilwechsel auch einige Probleme mit sich. Bei den Lyrics wurde sehr viel zurückgefahren. Sehr viel Text haben die Songs nicht zu bieten. Wenn man von Lordi gewöhnt ist, das ein Großteil der Songs raffinierte kleine morbide Storys zu bieten haben ist es schon etwas enttäuschend, wenn auf dem neuen Longplayer die Songs hauptsächlich daraus bestehen, dass immer und immer wieder der Refrain wiederholt wird. "This is Heavy Metal, This is Heavy Metal, This is Heavy Metal...usw." Zwischendurch wird dann mal kurz ein-, zweimal ein Vierzeiler nachgeschoben, aber das wars dann auch.
Die Songs werden somit einfach schneller langweilig, wenn dieselben ein, zwei One-Liner einfach zu oft im Song und zu oft hintereinander vorkommen. Denn was bei Lyrik-Legasthenikern wie Manowar noch fast als Qualitätsmerkmal gilt, ist bei Lordi eher ein deutliches Manko. Positiv hierbei ist natürlich, dass man fast alle neuen Stücke auch mit dickem Schädel im Halbkoma auf den Festivals komplett von vorne bis hinten wird mitgrölen können. Aber für zuhause oder unterwegs hätte ich mir etwas mehr der alten Lordi-Genialität gewünscht, die man von Songs wie "Blood Red Sandman" oder "The Devil hides behind her Smile" oder auch "Would you love a Monsterman" gewohnt ist.

Aber trotzdem wäre das ganze Album um ängen stärker gewesen, wenn die Produktion hier nicht das größte Manko wäre. Lordis neues Label hat anscheinend nicht so die Ahnung, wie man Metal auf eine Scheibe zu pressen hat.
Schlagzeug und und Gitarre klingen kraftlos wie noch nie!!! Sogar die Whiskystimme von Lordi versumpft im Mix-Desaster. Und die hymnenhaften Refrains hören sich oft an, als hätte man hier einen dreiköpfigen Grundschulchor verpflichtet. Im direkten Vergleich zum Vorgängeralbum "Deadache" erkennt man deutlich den Qualitätsverlust. Wo beim letzten Album das Schlagzeug noch krachte, die Gitarren donnerten und der Gesang noch vor Kraft strotzte, klingt das neue Album, als hätte man es durch ein Kopfkissen hindurch aufgenommen!!!

Da können Lordi rocken was das Zeug hält, ein Großteil des Potential dieses Albums verpufft leider an der stümperhaften Produktion. Was ich echt Schade finde, denn die Armut der Songtexte und den Rockhymnenmarathon hätte ich als stilistische Ausnahme dieses Eighties-Albums noch akzeptieren können. Aber zusammen mit der schlappen Abmischung ergibt sich hier das bisher unempfehlenswerteste Lordi-Album.
Schlecht ist es damit nicht. Lordi-Fans können bedenkenlos zugreifen. Nichtfans und Neueinsteiger sollten aber lieber zu "Get Heavy", "The Monsterican Dream" oder "Deadache" greifen, um erst zu hören, wozu Lordi eigentlich fähig sind!


Star WarsTM Der Todeskreuzer: Roman
Star WarsTM Der Todeskreuzer: Roman
von Joe Schreiber
  Taschenbuch

213 von 234 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein grauenhaftes Experiment, 9. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Das Buch ist fertig, Sir."
"Welches Buch?"
"Der Star-Wars-Horror-Roman, den sie angefordert hatten."
"Ah, sehr gut! Und, entspricht er unseren Erwartungen?"
"Voll und ganz, Sir."
"Sehr schön! Haben wir auch ausreichend von diesem Star Wars Kram darin?"
"Jawohl. Es gibt einen imperialen Sternenzerstörer. Und diesen 2B1 Medizindroiden. Und noch eine ganze Menge typischer Vokabeln, damit der Leser denken wird, es handele sich tatsächlich um einen Star Wars Roman."
"Raffiniert. Und der Horror? Was haben wir nun für den Horror?"
"Zombies, Sir."
"Ausgezeichnet! Und was tun sie?"
"Nun ja, was Zombies eben so machen...Sie stehen von den Toten auf, fressen Körperteile und jagen überlebende Protagonisten."
"Mehr nicht?"
"Ganz sicher nicht."
"Prima. Wie steht es mit der Handlung?"
"Verzeihung, Sir...der was?"
"Na Handlung! Der Ablauf der Geschehnisse!"
"Wurde wie vorgeschrieben auf ein Minimum beschränkt."
"Effektiv?"
"Ja. Ein Raumschiff trifft auf einen scheinbar verlasenen Sternenzerstörer, ein Erkundungsteam bringt das Grauen mit an Bord, und so weiter und so fort, und am Ende müssen eine Handvoll Personen um ihr Überleben flüchten."
"Mehr nicht? Kein Spannungsbogen? Keine Überraschungen?"
"Nein, Sir. Bis auf den unglaubwürdigen Überraschungsauftritt von Originalcharakteren des Star wars-Franchise natürlich."
"Was tun die denn in unserem Buch?"
"Die These stützen, es handele sich tatsächlich um ein Star Wars-Buch."
"Oh, ja. Natürlich. Aber die anderen Personen, wie steht es damit. Charakterliche Tiefe und so...?"
"Selbstverständlich nicht. Sämtliche Personen bleiben flach und ohne Tiefgang. Hintergründe wurden nur im Ansatz ausgearbeitet und bleiben fadenscheinig."
"Also nichts, das unsere Leser überraschen oder anderweitig verwirren würde?"
"Nein Sir außer..."
"Außer was!?"
"Nun, einige Charaktere handeln innerhalb der Story plötzlich unerwartet."
"Und weshalb?"
"Keine Ahnung, Sir. Ich glaube nicht einmal der Autor weiß das."
"Sehr gut, der Mann! Davon bräuchten wir mehr!"
"Alles zu ihrer Zufriedenheit also?"
"Ja, die Auslieferung des Buches kann beginnen. Und bald werden wir wissen, ob wir damit genau feststellen können, wie viele Leute einfach jeden Kram kaufen, solange nur Star Wars draufsteht!"
"Ein wahrlich grauenhaftes Experiment, Sir."
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 4, 2014 7:38 PM MEST


Watchmen - Die Wächter
Watchmen - Die Wächter
DVD ~ Malin Akerman
Preis: EUR 5,00

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein kinomagisches Kunstwerk!, 27. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Watchmen - Die Wächter (DVD)
Eines hätte ich nie gedacht: Das Hollywood mal ein so großes Budget in einen Film abseits vom Mainstream investieren würde. Die Berühmtheit der Comicvorlage und die aktuelle Erfolgssträhne von Regisseur Snyder mögen die Produzenten möglicherweise überzeugt haben, aber entstanden ist ein Film, dessen Massentauglichkeit wohl arg überschätzt wurde. Der übliche Superheldenfilm wie "Superman" oder "Spiderman" punktet mit den üblichen Schablonen von Action und Effekten und versucht nebenbei damit über die inhaltliche Leere hinwegzutäuschen, indem man so tut, als würde man sich Mühe geben, dem Helden charakterliche Tiefe zu verpassen. Leider endet sowas wie im Fall von "Spiderman" entweder im Seifenoperkitsch oder erstickt wie bei "Superman Returns" gleich im Ansatz. "Batman begins" und "The Dark Knight" hingegen zeigen da bereits, wie man es besser machen kann. Aber "Watchmen" setzt in diesem Genre der Charaktertiefe die Krone auf, indem die Figuren weitab vom typischen Abriss des Klischeesuperhelden gezeichnet werden. Die Stärke dieses Films hierbei liegt darin, dass er etwas tut, was nichtmal bei der aktuellen Genrereferenz "The Dark Knight" gelungen ist: Er ist kompromisslos! Der Film zeigt das, was für die Entwicklung der Story nötig ist und unterschlägt dabei weder die Gewalt, noch den Sex und scheut sich auch nicht, die der Handlung zugrundeliegende Philosophie ausführlich in den Ablauf einzubinden. Die innere Zerrissenheit eines Helden, die in einigen Filmen dieses Genres auch ein zentrales Thema ist, wird leider oft nur zaghaft angedeutet. In "The Dark Knight" wird dieses Konzept bereits als "Light"-Version dem Zuschauer zugänglich gemacht, ohne ihn aber mit zuviel negativer Belegung des Helden zu verstören. "Watchmen" hingegen malt ohne Zugeständnisse an mainstreamgewöhntes Empfinden sämtliche Konsequenzen der dunklen Seite der Hauptfiguren aus. Ob sie nun allgemein unmoralisch, sadistisch oder schlicht geisteskrank sind, plötzlich muss man als Zuschauer den gerade liebgewonnenen Helden in einem völlig anderen Licht sehen. Das verleiht den Charakteren des Films nicht nur Tiefe in einem Gebiet, das zuvor ein strahlender Superheld nicht einmal betreten durfte, es macht die Figuren vor allem glaubwürdig.

Dabei hält sich der Film von der Handlung her ungewöhnlich dicht an die Vorlage von Moore/Gibbons. Moore-Verfilmungen von "V wie Vendetta" und "Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" scheiterten beispielsweise an einer zu großzügigen Loslösung der düsteren Vorlage und einer zu weitläufigen Eigeninterpretation von Handlung, als auch den Figuren. Optisch ist der Film eine wahre Pracht. Einzelne Szenen in "Watchmen" sind dort, wo das Medium Film sie entsprechend präsentieren kann, direkt übernommen. Allerdings wird nicht wie bei "Sin City" diese optische Bindung sklavisch in jeder Szene übernommen. Der Regisseur setzt die zur Verfügung stehenden optischen Mittel perfekt ein und findet damit ein Optimum zwischen den beiden Medien Film und Comic. Hervorstechend sind auch die schauspielerischen Leistungen in "Watchmen". Besonders Jeffrey Dean Morgan als "Comedian" und Jackie Earle Haley als "Rorschach" stechen heraus und verleihen den von Moore entworfenen Charakteren ein würdiges Abbild auf der Leinwand. Die Ausstattung des Films ist ebenfalls professionell. Der Flair der 80er wird optisch sehr detailgetreu eingefangen. Auch die 30er, in denen einige Szenen der Handlung spielen sind entsprechend sorgfältig dargestellt.

Einziges Manko des Films ist allerdings die Figur des Dr. Manhattan, der meiner Meinung nach zuviel Platz im Film einnimmt. Neben den bereits erwähnten "Comedian" und "Rorschach" nimmt "Manhattan" den Platz als einer der drei handlungstragenden Rollen mit den meisten Szenen im Film ein. Leider ist die Figur des Dr. Manhattan dafür zu eindimensional, einige Szenen somit schnell ermüdend und bremsen den Handlungsfluss, zumal die primäre Rolle der Figur dazu zu dienen scheint, die moralische und philosophische Botschaft des Films zu transportieren. Die Zeit, die der Film in Manhattan investiert, wäre besser aufgehoben gewesen um die Hintergründe von Night Owl 2 oder Ozymandias weiter zu vertiefen. Zugegeben, Manhattans Story ist nicht uninteressant, aber nachdem sie dem Zuschauer vermittelt wurde und man Manhattans Funktion innerhalb der Story begriffen hat, ist es auch genug. In vielen Szenen die darüber hinausgehen fühlt man sich von der ewig statischen Darstellung der Figur regelrecht genervt.

Letztendlich ist fragwürdig, wie viel Erfolg diesem Film zuteil werden wird. Fans des Comics sind erfahrungsgemäß nie zufrieden zu stellen, Fans üblicher Superheldengeschichten werden an der schwer verdaulichen Handlung möglicherweise nur wenig gefallen finden. Und wer schnelle Action und bombastische Effekte erwartet, wird wohl auch enttäuscht werden. Wer sich aber auf die Andersartigkeit dieses Films einlassen mag und nur einen Hauch Interesse an fantastischen Stoffen hat, dem kann ich "Watchmen" nur ans Herz legen. Ich denke, noch so einen außergewöhnlichen Film werden wir lange nicht zu sehen bekommen! Noch einen drauf setzen könnte nur der Directors Cut, den der europäische Markt ja leider nicht zu sehen bekommt.

Fazit: 5 Sterne für den besten Film seit langem, abzüglich eines halben für Manhattans zu lang geratene Szenen und eines weiteren halben für die Verfehlungen von Paramounts europäischer Veröffentlichungspolitik.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 2, 2010 11:55 PM MEST


Kampf der Titanen
Kampf der Titanen
DVD ~ Sam Worthington
Preis: EUR 4,49

13 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schnitte --> No Go!!!, 27. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Kampf der Titanen (DVD)
Vieles wurde bereits gesagt, daher komme ich gleich zum eigentlichen Punkt, der mir diesen Film leider völlig vermiest. Jawohl, es geht ums Geschnitte!
"Wie?" werden jetzt viele sagen, "Der Film ist doch ungeschnitten! Das ist doch die Version die auch im Kino lief. Es gibt doch auch gar keine längere Version!"
Es stimmt, dass es keinen Directors-Cut o.ä. von diesem Film gibt. Trotzdem sieht man ihr ihre Schnitte an! Und das ist ein absolutes NoGo für Film. Nicht nur geschnitten zu sein (schließlich kommt es auf ein paar Brutalitäten mehr oder weniger in so einem Film nicht an), sondern so gekürzt zu sein, dass es dem wachgebliebenen Cineastenauge deutlich auffällt. Und zwar nicht nur dadurch, dass einige Szenen abgehackt wirken, sondern sich durch die komplette Story haufenweise Ungereimtheiten der Handlung ziehen, weil das Drehbuch gegen Ende nur noch ein Flickwerk vieler verschiedener Nach- und Ausbesserungen war!
Wie kommt denn so etwas zustande, fragt man sich da? Wer die Handlung nicht versteht, hat wohl sicher nicht aufgepasst beim Filme gucken, oder?
Eben doch, denn hier ist etwas passiert, dass bereits viele vielversprechende Filmprojekte zur Belanglosigkeit verdammt und zu Unkenntlichkeit verstümmelt hat. Das Stichwort hier ist "Family Fun"!
Klingt doch ganz postiv, oder nicht? "Family" ist was gutes und "Fun" macht immer Spaß...?
Klassischer Fall von "Denkste"! "Kampf der Titanen" sollte ein antikes Actionmovie der Sonderklasse werden, Drehbuch und Regisseur hatten bereits begonnen einen harten Sandalen-Actioner a la "Platoon to Olymp" zu drehen, als ihnen der "Family Fun" in Form eines Produzenten in den Weg geriet. Manchmal fällt den großen Studios nämlich ein,dass sie für das laufende Kinoquartal noch gar keinen Familienfilm fürs große Publikum in Mache haben. Aber kein Problem, in so einem Fall nimmt man halt einen Film der bereits gedreht wird und veranlasst, dass das Endprodukt im Gegensatz zur eigentlichen Intention, kinderkompatibel gemacht wird. Daher werden allzu grausame oder aufregende Szenen ersatzlos entfernt, bereits bestehende abgeändert und die komplette Handlung über den Haufen geworfen, ohne Rücksicht auf deren Ablauf und vor allem muss ein Happy End konstruiert werden, logisch oder nicht. So geschehen z.B. bereits bei "Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" und nun auch bei "Kampf der Titanen". Etliche Filmminuten geschnittener Szenen der eigentlichen Filmversion liegen nun teils fertig, teils halbfertig beim Studio auf Lager, werden aber wohl nie das Licht eines Bildschirms erblicken. Viele ursprüngliche Handlungselemente sind der Schere zum Opfer gefallen und es ist kein Wunder, dass der Film vielen erscheint, wie eine sinnlose Aneinanderreihung von Specialeffects. Denn genau das ist er auch lediglich noch.


Ballads of a Hangman
Ballads of a Hangman
Wird angeboten von Amazing Musicshop
Preis: EUR 16,22

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Back to the Roots..., 22. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Ballads of a Hangman (Audio CD)
Eines kann man sicher sagen: Grave Digger enttäuscht seine Fans nicht. Wer weiß, was er erwarten kann ist mit jedem ALbum der Metaler gut bedient. Mal mehr, mal weniger.

"Ballads of a Hangman" aber driftet mir zu sehr ins "weniger". Das Album bietet eine stabile Basis aus typischen Grave Digger-Elementen, allerdings bietet sie nichts herausragendes, das man nun unbedingt gehört haben muss.

Die ganzen Schnörkeleinen der letzten Alben die bei vielen Fans auf Missfallen stießen hat man hier fast ganz zurückgefahren. Wer also immer der Meinung war, das Grave Digger ganz früher sehr viel besser waren, wird an den "Ballads" Freude haben.
Die ganze Entwicklung die Grave Digger durchgemacht haben scheint zurückgelassen und man hat eher das Gefühl, hier ein Debut-Album einer noch wenig verbreiteten Band vor sich zu haben.

Da ich Alben wie "Last Supper" und "Knights of the Cross" aber sehr gut fand und sogar am "Rheingold" hin und wieder einen Lichtblick durchschimmern sehen konnte, betrachte ich den Rückschritt zu den Wurzeln eher weniger positiv. Das Album klingt zwar wie früher, wird aber schnell langweilig.

"Funeral for a Fallen Angel" ist mMn das beste Stück, da es noch am ehesten wie die "neuen" Stücke klingt.
"Pray" ist ebenfalls ein durchwachsener Ohrwurm.
"Lonely the Innocent dies" bekommt einen Originalitätsbonus, da das Duett mit der Benediction-Sängerin so schön schräg klingt, dass man nicht weiß ob man es nun mögen oder hassen soll!
"Into the War" ist ein gutes schlechtes Beispiel eines absoluten Nervensägen-Songs. Wenn sich der Refrain zum xten Mal wiederholt zuckt der Finger automatisch zur Skip-Taste.
Der Rest des ALbums ist hingegen nicht der Rede wert.

Aber wie gesagt, Grave-Digger Fans werden zufrieden sein und allen kann man es schließlich nicht immer Recht machen!


Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers
Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers
DVD ~ Brendan Fraser
Preis: EUR 5,93

13 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung, 6. Dezember 2008
Natürlich, der erste "Mumie", war ein Glücksfall. Einer der besten Streifen überhaupt.
Die Fortsetzung "Mumie kehrt zurück" hat da schon einige verschreckt, weil sie doch sehr abgehoben daherkam.
Die "Scorpion King"-Sachen waren tatsächlich beide ausgemachter Müll.

"Mumie 3" hat nun auch seine Schwächen, aber ich hab ihn im Kino gemocht. An den ersten kommt er natürlich von der Atmosphäre und Originalität nicht ran, aber er ist ein unterhaltsamer kurzweiliger Actionstreifen in dem die liebgewonnenen Charaktere der ersten beiden Teile nochmal einige shcöne MOmente bekommen. Größte Schwäche des Films ist die Neubesetzung der Rolle der Eve. Da besteht schon ein ziemlicher Bruch.

ANsonsten ist der Film für Freunde des Popcornkinos absolut sehenswert, die Fortführung der Geschichte der Hauptcharactere interessant und gut gemacht. Nur kauft man Brendan Frasier nicht den um 15 Jahre gealterten Helden ab! Als Fortsetzung durchaus okay. Es gibt schlimmere Forstetzungen...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 10, 2009 8:59 AM CET


Tinnitus Sanctus
Tinnitus Sanctus
Preis: EUR 17,99

24 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das ist wohl eindeutig...?!, 6. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Tinnitus Sanctus (Audio CD)
Die Edguy/Sammet-Fraktion hat sich in letzter Zeit in zwei Lager gespalten:
Diejenigen, die mit dem neuen Kurs der Band zufrieden waren und die anderen, die es eben nicht waren.

Tatsache ist nunmal, dass sowohl Edguy als auch das Avantasiaprojekt neue Wege gegangen sind und die neue Scheibe nun eindeutig zeigt, dass dieser Weg trotz der Kritik vieler alter Fans strikt beibehalten wird.

Ich zähle mich nun zum Lager der Edguy-als-Power-Metal-gemocht-habenden und nicht zu den Edguy-als-Kitsch-Rocker-Tollfinder, leider. Man kann ruhig was neues machen, etwas neues ist deshalb nicht unbedingt schlecht...aber auch nicht automatisch gut, wie man sieht.

Ich für meinen Teil war megaenttäuscht von "Rocket Ride", stinksauer auf die "Scarecrow" und mit "Tinnitus Sanctus" hat sich nun eine der ehemals besten Bands der Welt endgültig von mir verabschiedet.

Wer mit dem neuen Stoff zurechtkommt mag am "Tinnitus" Gefallen finden, alle die Edguy in den alten Zeiten mochten seien hingegen gewarnt...!

Machs gut Tobi, vielen Dank nochmal für "Avantasia", "Hellfire Club" und "Savage Poetry", ich wünsch dir noch viel Spaß mit deinen neuen Fans!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 25, 2015 3:01 PM CET


Anderswelt
Anderswelt
Preis: EUR 11,52

9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wer hat denn das Schandmaul gestopft???, 6. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Anderswelt (Audio CD)
Ich fange mal ganz vorne an, ja?
Vor vielen Jahren fiel mir die Scheibe "Narrenkönig" in die Hände und siehe da: Ich war total begeistert. Ich zeigte das Werk unter meinen Freunden und Bekannten rum und fortan waren wir alle "verschandmaulifiziert"!!! Die Melodien waren rockig und eingängig, die Texte originell, respektlos, charmant und witzig.
Für Jahre liefen diese CD und deren beide Vorgänger nun durchgehend in meinen Playern. Die Schandmäuler hatten die Mittelalter/Folk-Musikwelt im STurm erobert und mit Klassikern wie "Teufelsweib, Die letzte Tröte oder die drei Prüfungen" quasi revolutioniert.
Bei solchen Leistungen ist klar, dass man es schwer hat, das Niveau zu halten, daher war "Wie Pech und Schwefel" zwar noch typisch Schandmaul, aber schon nicht mehr so innovativ, was man aber gern verziehen hat und sich auf die nächste Scheibe freute.
"Mit Leib und Seele" allerding entfernte sich dann doch sehr von der Mittelalterthematik, sowohl musikalisch als auch textlich, sodas ich bei der CD doch eher das Gefühl hatte, dort wäre ein Reinhardt May am Werk gewesen. Das klang klang doch sehr nach "...über den Wolken".
ALs echter Schandmaul Fan verzeiht man aber auch mal zwei Alben, die aus der Reihe tanzen, daher hab ich mir auch voller Enthusiasmus den Neuling "Anderswelt" zugelegt.
Tja, scheint aber so, als wär das Thema Mittelalter weitgehend komplett aus dem Repertoire gestrichen. Aber viel einschneidender ist, dass das ganze doch sehr düster daherkommt. Alle Lieder erwecken das Gefühl, verkrampft tiefschürfend und tiefsínnig sein zu müssen. Dahin ist die Leichtfüßigkeit die hier nur noch in STücken wie "Missgeschick" daherkommt, welches als einziges noch wie ein Original-Schandmaulstück klingt.
Klar, Bands gehen auch mal neue Wegen, aber die alten CDs von Schandmaul hat man immer und überall spielen können, für sich und auf allen Feiern und alle waren am Mitsingen.
Die neuen Schandmaul aber scheinen eher ein höheres Niveau anzustreben, was die Lieder nicht wirklich handwerklich schlecht macht, ihnen aber doch den Spaß, die Ironie und vore allem das schelmische nimmt.
"Anderswelt" ist zumindest nach 4 mal hören aus Player verschwunden, da die Stücke einfach keine Langzeitmotivation mehr hervorrufen können.

Tut mir leid Schandmäuler, aber etwas mehr "Schand" in euren "Mäulern" würde mmn dem Stil wieder gut tun und die letztens doch eher ernsten Texte sehr bereichern!


The Varangian Way/Director's Cut
The Varangian Way/Director's Cut
Preis: EUR 8,97

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein würdiger Nachfolger! Ein starkes Album!! Erstklassiger Metal!!!, 1. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Varangian Way/Director's Cut (Audio CD)
Vor einiger Zeit erschütterte Turisas mit "battle metal" die musikwelt. die scheibe war so eigenwillig wie genial und ist bis heute eines meiner lieblings-alben.

"the varangian way" ist nun der nachfolger, der klärt, ob turisas die hohen erwartungen erfüllen kann, die das debut album an die gruppe gestellt hat.
dabei bedient sich die combo eines kleinen tricks, denn mit dem nachfolger hat man den fans nun ein lupenreines powermetal-album präsentiert. wo "battle metal" noch mit einem genre-mix brillierte, der in weiten teilen von deathmetal-passagen geprägt war, bietet "tvw" epische hymnen und choräle refrains mit ohrwurmgarantie. den finnen muss klar gewesen sein, dass sie einen glücksgriff wie "bm" nicht wiederholen konnten, daher hat man beim nachfolger wohl einen komplett anderen stil gefahren.

und das ist wohl einer der offensichtlichsten kritikpunkte. "bm" konnte fans aus vielen Metalbereichen vereinen, "tvw" vergrault nun vielleicht einen teil davon wieder, denen die scheibe nicht mehr hart genug rüberkommt. lediglich "cursed be iron" erinnert an die death-qualitäten von turisas.
größtes manko mmn ist an dem album allerdings die geringe laufzeit. jetzt hat man mit dem "directors cut" zwar ein etwas verlängertes album nachgeschoben, trotzdem ist das ganze eine äußerst knappe sache. zudem halten nicht alle stücke das hohe niveau. "five hundred and one" und "the dnieper rapids" fallen gegen den rest schon ab, das liegt aber auch daran, dass der rest schon extrem genial ist!

Fazit: powermetal fans erwartet ein album der superlative! wers härter mag, wird enttäuscht sein. schwachpunkte sind die geringe spielzeit und
die tracks 6 und 7, die unter dem gesamtniveau liegen.
da der rest aber einfach nur hammer ist, bekommt die scheibe 4,5 sternchen, die ich mit gutem gewissen auf 5 aufrunde!!!


Battle Metal
Battle Metal
Preis: EUR 8,97

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Metal-Alben überhaupt!, 1. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Battle Metal (Audio CD)
Manchmal gibt es Bands, die unbedingt etwas neues ausprobieren wollen, weil sie nicht als die "neuen halloween", oder die "neuen sixfeetunder" etc. gelten wollen. Turisas machen hier ebenfalls etwas neues aus ganz viel teilen alten und schaffen es wirklich, sich mit ihrem debut-album zwischen alle genre-stühle zu setzen, aber in diesem fall ist ihnen dabei ein absoluter klassiker geglückt!!!
am anfang war ich noch etwas verstört durch die mischung von power-, death-, humppa- und etlichen anderen Metalrichtungen. kein lied auf dieser cd klingt wie das andere, die scheibe ist mir über jahre(!!!) hinweg nicht langweilig geworden. einige eigenheiten der produktion sind schon eigenwillig, beispielsweise das "handy-klingeln" im refrain von "midnight sunrise", oder die helge-schneider-orgel-einlage in "land of hope and glory". wenn man sich mit dem außergewöhnlichen stil aber angefreundet hat, ist es aber eher ein vorteil, dass das album so originell wie abwechslungsreich gelungen ist.

Ich habe seit Jahren kein Album mehr gehört, das diesem das Wasser reichen kann.


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