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Rezensionen verfasst von
Dingo "Dingo"

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Shadowmaker Ltd.
Shadowmaker Ltd.
Preis: EUR 12,49

22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Schatzkästchen voller Plunder!, 21. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Shadowmaker Ltd. (Audio CD)
LECHUCKS REVENGE:
Manche Piraten sind einfach nicht totzukriegen. Anno 2005 datierte die letzte halbwegs erfolgreiche Beutefahrt des Ex-Metal-Oberpiraten Rolf Kasparek. Danach blieb der alte Seebär mitsamt seiner Crew der "Running Wild" im Trockendock und mied die rauhe See der Öffentlichkeit für Jahre. Während man auf eine neue Veröffentlichung wartete, wurde man zu zwischenzeitlich zudem noch mit Live-, Best of- und Tribute-Alben zugeschmissen, bis man sogar die alten Stücke nicht mehr hören konnte, immer in freudiger Erwartung eines neuen Longplayers, der die Durststrecke beenden würde.
2009 dann der Schock! Nach vierjähriger Wartezeit verkündete Kapitän Rock'n'Rolf den Ruhestand. "Running Wild" wurde abgetakelt und die Fans, noch immer in Erwartung einer neuen Scheibe stattdessen mit einer Handvoll zigmal durchgekauten Klassikern zurückgelassen. Als Krönung gab es zum Abschied dann noch mal ein Live-Album mit nochmal den besten Songs. Ein Abtauchen ohne Knalleffekt und ein ziemlich unspektakulärer Abgang für den bis dato unangefochtenen Herrscher der sieben Metallmeere.
Der Ruhestand von Kapitän Rolf, der nun des Songschreibens und -spielens müde war, bestand darin...Songs zu schreiben. Und zu spielen. Und zwar auf seiner dümpelnden Pensionsschaluppe namens "Toxic Taste", die es allerdings kaum aus dem Hafen schaffte, ohne abzusaufen. Dieses Nebenprojekt ist sang- und klanglos in dunklen Tiefen versunken.
Und so geschah es dann, dass das totgeglaubte Ex-Piratemetal-Phänomen "Running Wild" 2012 doch noch aus dem Reich der Vergessenheit zur Wasseroberfläche zurückkehrte und als auferstandenes Geisterschiff plötzlich wieder die Meere des Powermetal unsicher macht, während es Kurs auf den Glanz vergangener Tage nimmt.
Möglicherweise war es Käpt'n Rolf einfach zu langweilig im Nirwana der ehemaligen Rockgiganten. Möglicherweise fiel ihm aber auch auf, dass der Rentenschatz in seiner Pensionshöhle noch ein paar Fuß an Achtelstückchen mehr gebrauchen konnte. Was genau den säbelrasselnden Oldie letztendlich aus seinem selbstgewählten Exil von Davy Jones Hort zurück ins Kampfgetümmel der Chartplatzierungen trieb, werden wir wohl nie erfahren.
Wichtig ist im Moment erst einmal, dass der Jolly Roger wieder über dem Metal weht und der Altmeister der eingängigen Riffs und rockigen Shantys seine 40-Pfünder mit brandneuen Songs geladen hat, die nur darauf warten, mit voller Breitseite auf vorbeischippernde Metalfans abgefeuert zu werden! Also begeben wir uns ins Kielwasser der re-animierten "Running Wild" und werfen ein Ohr auf das, was die alte Karavelle an neuer Feuerkraft zu bieten hat.

SOUND OF THUNDER:
Schlägt man der titelgebenden Schattengestalt gegen das Helmchen und lauscht dem Sound, den der blecherne Tunichtgut von sich gibt, ohne gleich die tönenden Songs im Detail unter das kritische Hörrohr zu nehmen, ist man ersteinmal positiv überrascht. Das Gitarrenspiel auf der neuen Scheibe erreicht zwar nicht die Klasse von Songs wie beispielsweise der Riff-Referenz "Soulless", rockt aber um ganze Schiffslängen besser als das seelenlose Saitenspiel des mittlerweile greisen Vorgängers "Rogues en Vogue". Die rauhe Stimme des nautischen Wiedergängers Käpt'n Rolf hingegen schallt nicht ganz so kräftig wie gewohnt über die Brandung. Sie besitzt halt nicht mehr ganz die Durchschlagskraft wie noch zu alten Freibeuterzeiten. Hier hat die Produktion wohl mal wieder etwas zu viel gehobelt und den Gesang wie inzwischen üblich durch ein paar Filter zuviel geschickt. Des Öfteren plündert das Organ des Oberpiraten auch in ungewohnt hohen Stimmlagen, aber wenn man über das Deck eines Geisterschiffes spukt, gehört das wohl zum üblichen Repertoire. Größtes Sorgenkind aber bleibt nach wie vor das Trommelspiel. "Ähh...Studiomusiker!" ergänzen angeblich die Crew am Schlagzeug. Und auch wenn der Kapitän erneut versichert, dass diesmal Drummer aus Fleisch und Blut für das Getrommel verantwortlich seien, es klingt trotzdem wieder mal alles so, als würde der digitale Klabautermann den Rythmus schlagen und es zählt auch nicht, wenn durchaus menschliche Drummer mit ihren Sticks auf Notebook-Tasten getippt hätten! Wie auch immer die tiefen Frequenzen aber nun tatsächlich auf den Longplayer kamen wird wohl in den dunkelsten Ecken der Bilge verborgen bleiben. Fakt ist, dass das blecherne Schlagzeug durch seine Sterilität mal wieder die altbekannte Schwachstelle des Piratenseglers darbietet. Enttäuschenderweise ist zudem fast allen Songs gemein, dass sie leider ein wenig gemächlich durchs Gewässer dümpeln. Alle bisherigen Großtaten "Running Wild"s hatten diverse Skipper-Songs im Programm, die immer ein bisschen schneller unterwegs waren, als der powermetallische Durchschnitt. Der Schattenmacher allerdings segelt um etliche Knoten langsamer, als man es von "Running Wild" gewohnt ist. Es wird sich zeigen, ob es der Kahn auch in Schleichfahrt schafft, seine Beute einzuholen.

DAS ARTWORK:
Genauso rätselhaft wie schockierend stellt sich das Artwork der neuen CD dar. Wie eine schreckenserregende Galionsfigur verbreitet auch das aktuelle Plattencover bereits im Vorfeld Angst und Panik und kündet vom sich herannahenden Grauen des Schattenmacher-Vehikels. Wer ist dieser silberne Typ dessen futuristischer Helm als Sinnbild des neuen Longplayers herhalten muss und der auf den ominösen Kosenamen "Shadowmaker" hört? Mitnichten erblicken wir hier, wie oft spekuliert, das Portrait des unehelichen Sohnes von Dumbo und Darth Vader. Den Aufzeichnungen altehrwürdiger Chronistenmönche zufolge, kann es sich hier nur um einen handeln: Angelo Sasso höchstselbst nämlich, das lustige Maskottchen der "Running Wild", welches seit Kapitän Rolfs Victory über seine eigenen Wurzeln unzertrennbar mit dem hanseatischen Komponisten-Korsaren verbunden ist wie der Papagei mit Blackbeards Schulter. Etliches Seemannsgarn spinnt sich in allen Häfen der Welt um diesen rätselhaften Klabautermann. Unser Rolf wird dieses digitale Gespenst einfach nicht los und ganz ehrlich, wir würden es doch vermissen, wenn unser aller liebster Trommelschläger nicht mehr um Rolfs Kapitänsmütze spuken würde und wir die Mär um den Paukenspieler, der so gerne ein echter Junge sein wollte, nicht mehr zum Besten geben könnten...oder?

SHADOWMAKER, SHADOWMAKER, MAKE ME A HIT..:
Öffnen wir also Kapitän Rolfs verstaubte Schatztruhe und ergötzen uns an Gold und Geschmeide. Lasst uns wie ein Seehung hinein springen, wie ein Maulwurf hindurchtauchen und es uns auf unsere Glatze prasseln!

Piece of the Action:
Der Opener zeigt gleich wo es lang geht, die Action bröckelt stückchenweise aus dem Lautsprecher, als hätte es die letzten sieben Jahre nicht gegeben. Piece of the Action klingt, als würde die "Brotherhood" dort weitermachen, wo sie aufgehört hat. Im Ohr bleibt von der Aktion allerdings wenig hängen. Aber wenigstens bietet hier das Schlagzeug noch einen satten Sound. Das hat sich mit Ende des Songs dann für den Rest des ALbums schon erledigt.

Riding on the Tide:
Arrrrr!!! Auch wenn die Wellenfahrt für "Running Wild"-Verhältnisse eher träge und lustlos daherkommt, vernimmt man nach Jahren der Abstinenz endlich mal wieder einen zumindest halbwegs anständigen Piratensong von Kapitän Rolf! Auch wenn das Stück nicht die Klasse von "Pirate Song" und schon gar nicht von Klassikern wie "Privateer" erreicht, lebt hier ein Stück Nostalgie wieder auf! Auch wenn die Hookline die typische Eingängigkeit vermissen lässt. "Hail to the Wind, hooray to the Glory" hieß es noch im "Pirate Song" auf "Brotherhood". In "Riding on the Tide" auf "Shadowmaker" heißt es nun "We are one with the Wind, one with it's Glory". Schon klar, man kann das Steuerrad nicht immer neu erfinden, aber ein bisschen dezenter könnte man schon bei sich selbst plündern.

I am who I am:
Eines der einsamen Highlights des Albums. Das Stück in dem Rolfie ein wenig in Selbstbeweihräucherung badet bietet rockigen Sound und einen munteren Refrain. Der erste Ohrwurm dieses Albums!

Black Shadow:
Beim Klabautermann, was für ein Murks!?!? Der schwarze Schatten berichtet uns in seinen Lyrics, wie furchtbar doch die heutige Zeit ist, wie verblödet wir alle durch moderne Medien sind, wie mies unser Essen ist und dass selbstverständlich hinter allem eine böse Verschwörung steckt. Das Bands wie "Gamma Ray" regelmäßig ihre ansonsten astreine Tracklist durch Moralpredigten wie "Mother Earth" verhunzen ist ja bekant. Auch die teutonische Combo "Metalium" besiegelte mit ihrem moralisierenden "Früher war alles besser"-Bio/Öko-Album "Daemons of Insanity" ihren wohlverdienten Untergang. Aber ich hätte nie gedacht, dass auch mal "Running Wild" uns mit so einer Biobauernhofnummer kommen würde. Zudem dümpelt der Rythmus des Liedes derart träge vor sich hin, dass man beim Hören dauernd das Bedürfniss verspürt, den Song anzuschieben. Zu langsam, zu langweilig und ganz allgemein strunzdämlich. Der Tiefpunkt dieses Albums.

Locomotive:
Die Lokomotive bringt dann wieder etwas mehr Schwung in Sache. Ganz netter Sound, annehmbarer Refrain, im Großen und Ganzen also saust die Eisenbahn recht ordentlich über die Schienen. Mehr kann man dazu nicht sagen.

Me & The Boys:
Überraschenderweise der zweite Ohrwurm dieses Albums! Ein wenig seicht, aber eingängig. Eine Lobeshymne auf eine fiktive Band, wahrscheinlich um dem schlechten Image des Soloprojektes "Running Wild" ein wenig gegenzusteuern.

Shadowmaker:
Auftritt des apokalyptischen Hauptdarstellers! Zwar keine Glanzleistung, aber zumindest einer der spärlichen Höhepunkte des Albums. Die Mär um den mysteriösen Rächer, der die Welt vom Bösen säubert und die Seelen aller Schurken einholt, hat Rolf sich aus der Offenbarung des Johannes entliehen. Trotz des religiösen Gedöns kann sich der Song hören lassen. Seltsam nur, dass es hieß, wenn "Shadowmaker" veröffentlicht wäre, man diesen Titeltrack hören und die Lyrics kennen würde, würde sich eindeutig klären, warum das miserable Coverdesign sein musste! Nun ja, das Album ist draußen, der Song ist gehört, die Lyrics gelesen, sogar die Kommentare zum Lied habe ich mir auf der Bonus-DVD angesehen, aber warum das Cover so pottenhässlich sein muss, erschließt sich mir noch immer nicht.

Sailing Fire:
Nochmal zur See! Der zweite Hochseesong des Albums allerdings segelt im Mittelmaß. Der Song könnte so wie er ist vom Album "Rouges en Vogue" gefallen sein. Das Stück ist ganz okay, reißt einen aber nicht vom Schemel.

Into the Black:
Mitten ins Schwarze? Von wegen, der vorletzte Track füllt lediglich gegen Ende nochmal das Album etwas auf. Gewohnt routiniert komponiert, aber ohne Überraschungen.

Dracula:
Bluäährrr! Während der Archetypus des weicheiernden Softie-Möchtegern-Vampirs in der aktuellen Popkultur gerade dem gesamten Blutsaugermythos den Pflock ins Herz rammt, gräbt Käptn'n Rolf nocheinmal den Urvater der Halsbeißer aus und widmet ihm ein 7-Minuten Stück. Wohl ein Gefallen von einem wiederauferstandenem an den anderen. Die Ode an den Schatten der die Nacht durchflattert reicht zwar nicht an das kongeniale "The War" heran, dass als ellenlanges Ausnahmestück seinerzeit die "Rouges" kurz vor Ende noch mal vor dem Totalausfall bewahrte, ist aber ein guter, origineller Song und der Geheimtip im Arsenal des Shadowmakers.

Nach eingehender Schätzung stellt sich leider heraus, dass "Running Wild"s Schatztruhe größtenteils mit Modeschmuck gefüllt ist, und die wenigen tatsächlichen Preziosen von geringem Wert sind. Man könnte meinen, Käpt'n Rolf hat alles zusammengeklaubt, was von "Brotherhood" und den "Rouges" noch übrig war und dann ohne großes Aufpolieren zum "Shadowmaker" zusammengesetzt. Manche definieren die Hochzeit "Running Wild"s in der Ära von "Black Hand Inn" bis "Rivalry". "Shadowmaker" klingt im Grunde wie alles, was danach kam. Mit der Ausnahme, dass üblicherweise jedes Album mindestens ein oder zwei Ohrwürmer hatte, die auch heute noch immer wieder gerne aufgelegt werden. Ob irgendetwas vom Schattenmacher länger als den nächsten Monat wird überdauern können, ist hingegen mehr als fraglich.

FAZIT:
Nach eigener Aussage hat Rock'n'Rolf an keinem der Songs länger als eine halbe Stunde geschrieben!
Das mag dem Album seinen spontanen Charakter verleihen, aber für das Prädikat "spontan" läuft dieses Album mindestens 5 Jahre zu spät im Hafen ein!
Kommodore Kasparek hat die lange Zeit auch leider nicht genutzt, um die gute alte "Running Wild" im Dock von Grund auf zu renovieren, die zahlreichen morschen Stellen auszubessern, den Rumpf seines Flaggschiffes komplett von unkreativen Muscheln zu säubern und den Glanz alter Freibeutertage wieder herzustellen um die betagte Galleone zumindest generalüberholt erneut auf Kaperfahrt zu schicken. Stattdessen verstaubte der alte Seelenverkäufer in den letzten Jahren augenscheinlich noch mehr und in diesem Zustand hat die alte Fregatte mit den hohen Wellen der Erwartung die ihr entgegenschlagen schwer zu kämpfen. Nach einer so langen Zeitspanne hätte man eben man nichts geringeres als ein [hier schlimmen Seemansfluch einsetzen] Meisterwerk erwarten dürfen. Dass die Realität diesem Anspruch nicht genügen würde, war abzusehen. Und so zeigt sich zwar nicht wie erhofft, aber wie durchaus erwartet auch "Shadowmaker" als typisches "Running Wild"-Album im Stile der Post-Rivalry-Ära von "Victory" bis "Rouges". Es dominiert in den Songs der typische "Running Wild"-Sound, die Masse der Songs kreuzt im soliden Mittelmaß, zu wenige Stücke aber ragen knapp über den mittleren Tidenhub hinaus und können auch keinen Wiedererkennungseffekt hervorrufen und erst recht keine Langzeitmotivation erzeugen.
Wäre dieses Album vor 5 Jahren erschienen, hätte man es wohlwollend als "Beim nächsten Mal dann eben wieder"-Füllstoff des Back-Kataloges von "Running Wild" akzeptiert und mit ihm die Wartezeit auf das nächste, vielleicht endlich wieder bessere Album überbrückt. Aber als Comeback- und Reunion-Album schafft es der neue Longplayer nicht, weder den Status einer triumphalen Rückkehr, noch eines soliden Neubeginns zu erfüllen, sondern wirkt vielmehr wie eine Restlieferung alten Schiffzwiebacks, der vor sieben Jahren bereits wenig schmackhaft gewesen sein mag, inzwischen aber das Mindesthaltbarkeitsdatum um einige Epochen überschritten hat.
Zudem kennen nach Jahren der Flaute viele Metalfans jüngeren Datums "Running Wild" überhaupt nur aus Mythen und Legenden die von betagten Hochseepiraten zum Besten gegeben werden. Wäre dies der Stapellauf von "Running Wild" gewesen, die Band hätte es nie in die Annalen der Rockgeschichte geschafft. Neue Crewmember für die Fangemeinde rekrutieren zu können, dürften Rock und Rolf daher schwer fallen. Den Zweck allerdings , in Freibeuterveteranen einige nostalgische Gefühle zu wecken und ein wenig den Geist der vergangenen Kaperfahrt heraufzubeschwören, erfüllt der Schattenmacher durchaus. Auch wenn die glorreichen Tage, in denen der Jolly Roger über den Charts wehte, längst vorbei sind, der "Shadowmaker" lässt noch einmal den Schatten vergangener Abenteuer über uns hinwegziehen und wird bei dem ein oder anderen Ex-Crewman sicher ein sentimentales Tränchen unter der Augenklappe hervorlocken.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 27, 2012 3:49 PM MEST


Helvetios
Helvetios
Wird angeboten von Nuclear Blast GmbH
Preis: EUR 9,99

0 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Krach verdrängt Melodik, 3. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Helvetios (Audio CD)
Mit "Slania" hatten Eluveitie es geschafft, Elemente des oftmals gemiedenen Deathmetal so geschickt mit einem melodischen Gerüst aus Folk zu versehen, dass die Scheibe die Qualitäten beider Richtungen vereinte und auch in der breiten Masse großen Anklang fand.
Bei "Everithing remains..." war schon abzusehen, dass dieses Experiment nur schwer zu wiederholen war.
Und mit "Helvetios" verabschiedet sich Eluveitie davon, überhaupt noch den Versuch zu unternehmen und verlässt sich darauf, dass die inzwischen erworbene Stammhörerschaft den neuen Longplayer aus reinem Interesse erwirbt.

Viel Mühe geben sich die Jungs und Mädels auf "Helvetios" nämlich nicht mehr. Nahezu sämtliche Stücke versinken in einer unmelodischen Pampe aus Krach und uninspiriertem Geschrei. Die Band zeigt offenkundig kein Interesse mehr daran, harten Sound mit verspieltem Folk zu verknüpfen, sondern schmeißt beides schlicht in einen Topf und lässt es die Spieldauer des Albums irgendwie nebeneinander her dudeln. Growls und Riffs köcheln vor sich hin und ab und zu blubbert mal ein wenig Folk aus der Suppe hoch. Oftmals merkt man dabei gar nicht, dass ein Stück vorbei ist und bereits das übernächste begonnen hat. Kaum ein Track auf dem Album zeigt einen eigenen Charakter.
Einzig "Rose for Epona" stellt als Zugeständnis an den Massengeschmack eine Ausnahme dar, aber das macht den Song im Endeffekt ebenfalls nicht hörenswert.

"Alesia" ist das einsame Highlight auf diesem Album. hier ergänzen sich Growls und Gesang wie in alten Zeiten zu einer Einheit. Der Rest des Albums ist leider nicht bloß einfach langweilig, sondern geradezu anstrengend zu hören. Eluveitie mögen durchaus im Death ihre Qualitäten haben, aber ohne ihre folkloristischen Elemente auf gleicher Augenhöhe, fehlt dem Sound die Quintessenz, der die Band aus der Masse hervorhebt.


Neverworld's End
Neverworld's End
Preis: EUR 21,94

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Nightwish Klon!, 22. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Neverworld's End (Audio CD)
"Die neuen Xandria sind die alten Nightwish!!!" Diese Schlagzeile liest man im Moment in nahezu jedem Kommentar zu dem neuen Album der Bielefelder Gothic Combo. Zugegeben, als die originalen Nachtwünschler in höhere Schaffenssphären hinabgestiegen sind, haben sie ein Vakuum an der Spitze des Operametalgenres hinterlassen, in dass seitdem zwar zahlreiche Bands hineingeströmt sind, von denen aber keine die entstandende Lücke ausfüllen konnte.
Die Hoffnung war daher groß, als allerseits verkündet wurde, ein würdiger Nachfolger hätte endlich wieder den Thron des Gothicmetal bestiegen. Die Hysterie über die angebliche Nightwishnachfolge ist aber wohl eher durchs Marketing initialisiert worden. Zwar spielt Xandria mit seinem neuen Longplayer durchaus in der Oberliga und hat mit "Neverworlds End" ein gutes Album hingelegt, dass seine Ähnlichkeiten zu den Finnen die seinerzeit die Initialzündung zum Operametal gegeben haben nicht verleugnen kann und offensichtlich auch gar nicht will.
Aber Xandria besitzen noch immer genug Eigenständigkeit um nicht als bloßer Nightwish-Klon abgetan zu werden, daher wirkt der allgegenwärtige Vergleich mit Nightwish schon fast abwertend. Viele andere Bands weisen dieselben oder gar mehr Ähnlichkeiten mit der ehemaligen Genre-Referenz auf. Manuela Kraller ist zweifelsohne eine talentierte Sängerin mit stimmlichen Ähnlichkeiten zu Good-old-Tarja, aber ihre Stimme ist einige Tonlagen höher und insgesamt etwas dünner, so dass man sie nicht als vollwertigen Tarja-Klon bezeichnen sollte. Auch die Songs, die teilweise sehr gut sind, enttäuschen die großspurige Erwartung, nahtlos an den Erfolg der alten NW-Scheiben anschließen zu können. Diesen Anspruch sollte man an dieses Album nicht stellen, da auch die ansonsten guten Songs diesem Anspruch nicht gerecht werden können. Einzig die Produktion der neuen Xabdria ist noch durchaus verbesserungswürdig. Zu oft geht die Stimme von Manuela Kraller im Soundgewitter unter.

Mit "Valentine" als zweiten Track erreicht das Album bereits seinen frühen Höhepunkt. Mithalten können da im weiteren Verlauf nur noch das ebenfalls geniale "Blood on my Hands" und "Call of the Wind", das mich irgendwie an eine bekannte Melodie erinnert, ich meine es ist aus Ennio Morricones Soundtrack zum zweiten der alten "Nobody"-Filme.
"A thousand Letters" und "The Dream is still alive" sind die einzigen Ausfälle des Albums, die Balladen sind zu gewöhnlich und langweilen schnell. Die restlichen Tracks sind alle zwar keine Evergreens, aber gut gemachte Songs die das Album gut um die 3 Hits herum auffüllen.

FAZIT: Wenn auch nicht die beschworene Nightwish-Kopie, ist die neue Xandria durchaus ein starkes Album im Genre des Opera Metal. Die Scheibe kann einige lupenreine Hits aufweisen, ansonsten wird die Tracklist von durchwachsenen Stücken dominiert und bietet eigentlich keine Enttäuschung. Xandria sollte sich mit "Neverworlds End" also hoch genug in den Rängen des Gothic platziert haben um genug Luft zu haben, beim nächsten Album noch ein bisschen an der Produktion zu schrauben. Aber obwohl es mit dem aktuellen Longplayer nicht ganz zur Perfektion gereicht hat, besser als die letzten Nightwish-Scheiben ist die neue Xandria allemal. Wer also auch nur einen Hauch Interesse an Opera Metal hat, kann bei "Neverworlds End" nichts falsch machen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 30, 2012 12:28 AM MEST


21 (Limited Edition im metallic look veredelten Digibook inkl. Live Bonus-CD)
21 (Limited Edition im metallic look veredelten Digibook inkl. Live Bonus-CD)
Preis: EUR 15,49

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides Werk ohne Höhepunkte, 6. März 2012
Wie erwartet bieten Rage auch auf 21 gut gemachten Metal, diesmal eine Spur härter als gewohnt. Dadurch leidet die Melodik zwar ein wenig, aber ein wenig Kontrast zu den vielen Klassik-Publikationen von Rage war sowieso längst überfällig.

Üblicherweise stellt sich ein Rage Album für mich folgendermaßen zusammen: 2 bis 3 Single-taugliche Hammersongs, die das Zeug zum Klassiker haben und das Album weitgehend tragen. 4 bis 5 Songs, die alleine zwar keine Wurst vom Brot ziehen, aber trotzdem überzeugen und handwerklich gelungen sind. Dazu 1 bis 2 Songs, die als reine Platzfüller entweder nicht weiter stören und falls doch, eben übersprunen werden und keinen großen Verlust für ein Album darstellen.

Was mir beim aktuellen 21er zur Perfektion fehlt, sind Songs der ersten Kategorie. Fast alle Songs sind qualitativ gut, aber keiner von ihnen hat das Zeug zum Dauerbrenner. Von den 7 ersten Songs des Albums bleibt kaum etwas im Gehöhr hängen. Die letzten drei fallen gar in die dritte Kategorie.

Die Bonus-DVD der Limited ist den Aufpreis irgendwie auch nicht Wert. Zudem scheint die unlimitierte Version des Albums limitierter zu sein, als die limitierte, daher bleibt einem wahrcheinlich eh keine Wahl.

Unterm Strich ist 21 trotzdem eines der besseren Rage-Alben, auch wenn es nicht das Zeug zum Evergreen hat, wie viele andere Scheiben der deutschen Metalmeister. Für den Fan ist es schmackhaftes Futter, Neueinsteiger oder unentschlossene sollten lieber zu Delikatessen wie Missing Link oder Carved in Stone greifen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 16, 2012 7:46 AM MEST


Imaginaerum (Ltd. Digipak mit Poster)
Imaginaerum (Ltd. Digipak mit Poster)
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 14,49

14 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Erstes wirklich langweiliges Studioalbum von Nightwish, 7. Dezember 2011
Ich kann mich nur erneut wiederholen: Natürlich dürfen Bands auch mal etwas anderes machen, als alle von ihnen erwarten. Nur weil etwas anders ist, ist es nicht automatisch schlecht. Aber leider auch nicht automatisch gut, wie man bei der neuen Scheibe "Imaginaerum" von Nightwish mal wieder enttäuscht feststellen muss.

Auch nach mehrmaligem Hören stellt sich für diesen Musical-Verschnitt keine Begeisterung ein. Im Gegenteil, die gerade erworbene Scheibe beginnt bereits extrem zu langweilen. Die einander allzu ähnlichen Kompositionen plätschern unmotiviert die Spiellänge über dahin und nur selten erhebt sich mit Songs wie "Storytime" oder "Last Ride of the Day" ein kleines Highlight aus dem in die Länge gezogenem Brei des musikalischen Füllmaterials aus dem das Album zu 80% zu bestehen scheint.

Unterm Strich zähle ich lediglich 4 gute, aber längst nicht herausragende Stücke. Dazu gesellt sich noch ein munteres Instrumental, dass man auch gerne mal hört.
Der Rest des Albums besteht dann allerdings aus Platzfüllern die sich größtenteils aus Sprachgesang, Gedichten, Filmmusik und choralen Elementen zusammensetzen.

Sowohl die banalen Kompositionen als auch der nicht überzeugende Gesang von Olzen und Hietala führen den Qualitätsabstieg von Nightwish weiter, der in Ansätzen bereits seit "Century Child" seinen Anfang nahm und sich seitdem stetig verschlimmert hat.
Aber mit "Imaginaerum" ist ein Tiefpunkt ereicht worden, der eigentlich nicht mehr zu unterbieten sein dürfte.

FAZIT: Handwerklich durchaus gut gemachtes Album das allerdings von schwerwiegenden kompositionellen Schwächen und einer nicht vorhandenen Langzeitmotivation der Stücke nach unten gezogen wird.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 7, 2011 3:23 PM CET


Black Mary, Bd. 3: Die Nacht des Puppenspielers
Black Mary, Bd. 3: Die Nacht des Puppenspielers
von David Chauvel
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,80

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Comic, aber schlechter Abschluss, 8. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die beiden Vorgänger-Alben haben inzwischen einige Jahre auf dem Buckel. Meine haben beispielsweise noch Preisauszeichnungen in DM. Lange hat der Comic-Fan daher auf eine Weiterführung der Story um die umtriebene Mary und das Schicksal der Gaunerbanden warten müssen.

Konnte der erste Band noch als raffiniert erzählter, in sich abgeschlossener Part durchgehen, begann der zweite die Geschichte um Marys Aufstieg zur Gaunerkönigin mithilfe mysteriöser Mächte.

Der abschließende Band ist zwar sehr gut gezeichnet und wieder gut erzählt, aber leider greift er die offenen Fragen aus den beiden vorherigen Teilen, besonders aus dem zweiten zuwenig auf, geschweige denn überhaupt zu versuchen, Antworten auf die bisherigen Geheimnisse zu liefern. Stattdessen behandelt der Band einen ganz neuen Handlungsstrang um einen Aufstand gegen die Oberschicht und greift erst gegen Ende wieder lose Fäden aus der bisherigen Geschichte auf.

Als weiterer Band in der Storyline hätte das neue Album überzeugen können, aber als Abschluss der Trilogie lässt er den Leser mit mehr offenen Fragen zurück als vorher. Und dafür war die Wartezeit einfach viel zu lang.


Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten
Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten
DVD ~ Johnny Depp
Preis: EUR 7,99

19 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Drehbuch wie Skorbut, 7. Juli 2011
Wir erinnern uns: Fluch der Karibik war seinerzeit eine Abenteuerkomödie die mit originellen Ideen, schrulligen Charakteren und treffsicherem Humor das Genre des Piratenfilms neu belebt hat.
Teil 2 und und 3 ließen zwar die Originalität und den Humor des Erstlings vermissen, als karibischer Abenteuerstreifen wussten beide trotzdem zu begeistern.
Der vierte Teil kommt nun allerdings als schnöder Dialogfilm im Freibeutergewand dahergehumpelt. Schade drum.

JACK SPARROW
Johnny Depp in seiner Paraderolle trägt den Film diesmal noch mehr als sonst. War seine Figur zu Beginn der Filmreihe ein Element unter vielen, hat sich Captain Jack zum Hauptmotiv des aktuellen Streifens gemausert. Mehr als bei den vorherigen Filmen hat man hier das Gefühl, dass die Handlung nur als Bühne dient, um über 2 Stunden lang Jack Sparrow präsentieren zu können.

BARBOSSA
Barbossas Rückkehr am Ende von Teil 2 war genial, die Erklärung seiner Auferstehung in Teil 3 aber ziemlich unglaubwürdig und sein weiteres Fortwirken als blasse Nebenfigur enttäuschend. Diese Rolle hätte lieber in Würde sterben sollen als sie auch in Teil 4 noch weiter auszulutschen. In "Fremde Gezeiten" dient sie lediglich dazu, bekannte Gesichter zu bieten. Ein kongeniales Zusammenspiel zwischen Barbossa und Jack wie im ersten Teil kam bereits im dritten nicht mehr zustande.

BLACKBEARD
Der neue Oberschurke wird zwar von Ian McShane gekonnt verkörpert, leider fehlen der Rolle aber im Film Szenen, in denen Blackbeard glänzen kann. Das Drehbuch verdonnert ihn dazu, lediglich durch die Gegend zu wandern, hin und wieder ein böses Gesicht zu machen und legt ihm sonst nur fade Textzeilen in den Mund-

ANGELICA
Die Rolle von Penelope Cruz ersetzt Keira Knightleys Part. Und die Rolle der rassigen Piratenbraut hat Cruz wesentlich besser drauf. Ich vermisse Knightley nicht, Cruz nervt weniger mit Emanzen-Allüren und hat zudem mehr Schauwerte zu bieten.

DER PRIESTER
Ein namenloser Schauspieler schickt sich an in der Rolle eines jugendlichen Missionars das Erbe Orlando Blooms als Mädchenschwarm anzutreten. Leider erfüllt seine Rolle keinerlei Funktion innerhalb der Handlung und scheint nur zum Zweck ins Drehbuch geschrieben zu sein, einen Sonnyboy bieten zu können. Die Lovestory zwischen ihm und der Meernixe ist ebenso unglaubwürdig und fehl am Platz, erfüllt aber den Zweck iin Teil 5 mit einem Schwarm missionierter Christennixen aufwarten zu können.

DIE ACTION
Keine Action, kein Abenteuer, sorry Leute. Das größte Manko dieses Films ist, dass er keine Höhepunkte bietet. Es gibt eine Kutschen-Verfolgungsfahrt zu Beginn des Streifens, aber die zieht sich, wirkt arg gezwungen und unspannend. Der Kampf mit den Seenixen bietet fast eineinhalb Stunden später noch etwas Auflockerung, wirkt aber auch halbherzig und unspannend. Jacks Flucht vor den Spaniern von Palme zu Palme hätte eine nette Szene abgeben können, aber die billig wirkenden CGI-Szenen stehen im krassen Gegensatz zu den gut gemachten ähnlichen Szenen des ersten Teils, wo tatsächlich noch Stuntmen an Seilen durch die SZenerie gewirbelt wurden. Das "große Finale" dem man den Film über entgegenfiebert entpuppt sich am Ende als enttäüschende Prügelei zwischen Piraten und Spaniern in einer billig gemachten Höhlenkulisse. Nicht nur dass das das erbärmlichste Finale ist, die ein Piratenfilm je geboten hat, in Bud-Spencer-Filmen hat man so etwas vor Jahrzehnten spektakulärer erlebt!

DIE SEESCHLACHT
Unabdingbares Element in allen Piratenstreifen und ein MUSS für ein spannungsgeladenes Finale. Seltsam, dass bisher KEINER der Karibik-Fluch-Teile eine anständige Seeschlacht bieten konnte.
Im ersten Teil gab es noch eine kleine Schlacht, die aber weit hinter Hollywoods Möglichkeiten zurückblieb. Teil 2 verzichtete ganz darauf und vertröstete den Zuschauer auf Teil 3. Der dritte Film hat einem auch den Mund wässrig gemacht auf die finale Auseinandersetzung der beiden gigantischen Flotten der Praten und der Engländer. Kurz vor Ende machte dann aber wohl das Budget dem Kampfgetümmel einen Strich durch die Rechnung, sodass sich das Finale auf den Kampf der beiden Flaggschiffe im Strudel beschränkte. Aber auch hier bestand der Hauptpart des Gefechts aus Prügeleien in den Spanten. Der aktuelle Teil verzichtet daher ganz auf Seegefechte. Ganz frech wird eine Auseinandersetzung zwischen Barbossa und der spanischen Armada im Ansatz abgewürgt. Auch hätte man denken können, dass Blackbeards Schiff mitsamt seiner Flammenwerfer-Waffe ein furioses Finale bietet, aber Pustekuchen.
Wer eine furiose Seeschlacht sehen möchte dem sei der Piratenfilm "Cutthroat Island"(deutsch: Die Piratenbraut) ans Herz gelegt. Der Film enttäuscht zwar durch die Monumentale Fehlbesetzung der Hauptcharaktere, bietet aber eine dreiviertelstündige aufwendige Seeschlacht mit echten Explosionen und Stuntmen statt billiger CGI-Technik in Zweifarbengraustufen-Optik.

3D
Ist vorhanden. In den ersten 10 Minuten denkt man sich "Wow...Person A steht weiter vorn und Person B weiter hinten im Bild. Irre", aber danach fällt es gar nicht mehr auf, dass der Film 3dimensional ist. Das liegt zum Großteil daran, dass der Film auf Actionszenen vollständig verzichtet und nur wenn mal ein Säbel oder eine Muskete in die Kamera gehalten wird fällt einem auf, "Hoppla, da war ja 3D!".

DIE NEBENROLLEN
Die beiden Sidekicks aus den ersten Teilen sind zum Glück nicht mehr dabei, ich fand die schon im 2ten Teil nicht mehr witzig. Aber die Möglichkeit, den Platz zu nutzen, um die Piratenriege mit neuen illustren Rollen zu füllen, versäumt der Film. Die gesamte Piratenmannschaft bleibt blass und hat nicht ein Mitglied mit Wiedererkennungswert zu bieten.

FAZIT
Man stelle sich vor, Jack Sparrow würde sich zwei Stunden lang in der Nase bohren, dann hat man ungefähr einen Eindruck der Leistung des Drehbuchs zu "Fremde Gezeiten". Einen Stern gibt es dafür dass auch der vierte Fluch der Karibik wenn auch ein langweiliger, wenigstens noch ein Piratenfilm ist von denen es immer noch viel zu wenige gibt. Den zweiten Stern gebe ich für die paar gut gespielten Rollen, die leider nichts anderes machen dürfen als präsent zu sein und keinerlei herausragende Szene im Film bekommen. Allein in den letzten 5 Minuten zeigt der Film einen Hauch seiner Möglichkeiten, wenn Jack die Befreiung der Black Pearl plant und Barbossa mit der "Qeen Anne's Revenge" in See sticht. Das macht einem den Mund auf Teil 5 wässrig und schürt Hoffung, demnächst mal wieder einen Abenteuerfilm sehen zu können. Aber wenn man teure Hauptdarsteller bezahlen muss, dann bleibt, wie man sieht, für Abenteuer leider kein einziger Dollar mehr übrig.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 26, 2011 6:23 PM MEST


Back Through Time
Back Through Time

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Piraten entern, Wikinger kentern!, 5. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Back Through Time (Audio CD)
Zum dritten Male erfreuen nun die illustren Freibeuter von Alestorm den Hörer mit Liedgut ihrer feuchtfröhlichen Abenteuer! Und wer befürchtete, dass die ewig gleichen Songs übers Plündern, Entern, Schatzsuchen, Barmädchen und natürlich Bier, Schnaps und Rum dem neuen Longplayer den Wind aus den Segeln nehmen würde, dem kann beruhigt Entwarnung gegeben werden. Der metallastige Freizeitpirat von heute bekommt wie immer eine schmissige Komposition schneller und originell getexteter Stücke präsentiert, die die Alestorm-typischen Elemente nicht vermissen und Seemannsherzen höher schlagen lässt.

Die Scheibe beginnt mit dem Titelsong "Back Through Time" und gleich hier betritt die Piratenbande Neuland. Anstatt gegen reich beladene Händlerschiffe, schwer befestigte Hafenstädte oder monströse Meerungeheuer, zieht die Mannschaft um Captain Bowes gegen Wikinger zu Felde, bzw. zu Meere! Nicht nur dass ein ganzer Ozean zwischen diesen beiden Kontrahenten liegt, es trennen die neuen Rivalen eigentlich auch mehrere Jahrhunderte! Aber was Kapitän Kirk schon recht war, kann Kapitän Bowes nur billig sein, daher reist man also einfach in der Zeit zurück um den behörnten Nordmannen einen bestulpenstiefelten Tritt in den Allerwertesten zu verpassen. Somit erklärt sich auch der Titel des neuen Albums samt Coverartwork. Es mag an einer aktuell ausgetragenen Fehde zwischen Fans des Vikingmetal und denen des Piratemetal liegen, dass Alestorm sich genötigt sahen, mal klarzustellen, dass ein Nischengenre sich vor der derzeit populärsten Metalrichtung nicht zu verstecken braucht. Der Song ist schlichtweg genial und die Piratenkombo nimmt kein Blatt vor dem Mund, wenn sie besingt, was sie von den schwächlichen Nordlichtern in ihren mickrigen Drakkars und ihrer nutzlosen Mythologie halten! Es ist sicher ein Wagnis, sich so direkt gegen die größte Metalfraktion zu stellen, aber hey: Wozu sind Wagnisse da? Dass man sein Schiff hineinsteuert und aus allen Rohren ballert was das Zeug hält bis man Beutebeladen wieder zurück kommt! Da auch der Vikingmetal selbst gerne gegen andere populäre Mythologien auffährt, sollte wohl kein Hörnchenhelm hier eingeschnappt sein, wenn Alestorm singen, dass weder Thor noch Odin einer geladenen 32Pfünder gewachsen sind. Wer austeilt, muss auch einstecken können, und ich freue mich auch bereits auf die Antwort aus dem hohen Norden.( Turisas haben hier mit "Hunting Pirates" bereits vorgelegt!)

Aber weiter mit dem Seemannsgarn des aktuellen Albums. "Shipwrecked" ist ein schneller und munterer Song über Schiffbruch. Das Stück macht Laune und ist beim ersten Hören ein Ohrwurm. Meiner Meinung nach der beste Song des Albums.
"The sunk'n Norwegian" ist nicht nur ein weiterer Seitenhieb gegen nordische Metalfreunde, sondern ebenso eine Spelunke in der der durstige Pirat sich vollaufen lässt, bevor es zur nächsten Plünderfahrt geht. Das Stück selbst ist ein schöner Schunkler in klassischer Alestorm-Trinkhymnen-Manier.
In "Midget Saw" einem weiteren munteren Hochgeschwindigkeits-Kracher erfahren wir, was mit Piraten passiert, die es wagen sich gegen die eigene Zunft zu stellen. Auf hoher See ist ja das Kielholen sehr beliebt, an Land hingegen werden kurzerhand dem Nestbeschmutzer die Beine abgesägt. Für den betroffenen eher fatal, für den Hörer aber das zweitbeste Lied des Albums.
Das in "Buckfast Powersmash" besungene alkoholische Getränk Buckfast ist ein hochprozentiger Wein, der von Mönchen der Buckfast Abbey in Devonshire in England gebraut wurde. Populär hingegen wurde das Getränk vor allem in Schottland, auch weil es dort als "Zaubertrank" galt, der vor der Schlacht Mut und Kraft verlieh. Im Song allerdings geht dieses Getränk unseren schottisch/karibischen Plünderfahrern nun aus, woraufhin sie sich genötigt sehen, persönlich besagte Abtei plündern, um sich vor der drohenden Nüchternheit zu bewahren. Der Song selbst ist leider kein Highlight und wohl wirklich nur abgefüllt zu ertragen.

Ein nicht ganz zu Unrecht oft gegen Alestorm angeführtes Argument ist, dass deren Themengebiet doch sehr beschränkt ist und gemutmaßt wird, das die Jungs mit immer ewig gleichen Liedern und Songtexten über ewig gleiche Themen wie Plünder und Trinken schon bald Schiffbruch erleiden werden. Diese Kritik hat sich Alestorm zu Herzen genommen...und eine Ballade darüber geschrieben! Auch der Vorwurf, Piratenmetal sei bereits ausgelutscht, da Running Wild ihn bereits seinerzeit etablierte wird mit abgehakt. Wenn gefühlte millionen Metalbands von der Thematik der nordischen Mythologie zehren, dann muss ich sagen, es gibt noch längst nicht genug Piratenbands!!!
Über den folgenden Song mit dem Titel "Rum" muss wohl nichts weiter gesagt werden!

"Swashbuckled", ein Stück über drei glücklose Kapitäne dümpelt zwar ein wenig träge im Repertoire des neuen Albums herum, fügt sich aber gut in die Tracklist ein.
"Rumpelkombo" ist ein besonderes Stück, da es nur 6 Sekunden dauert und aus nur einem einzigen Wort besteht. Obergrabgräber Chris Boltendahl wird als Urheber des Songtextes genannt und darüber wie der Frontmann von Gravedigger bezüglich Alestorm auf den Begriff Rumpelkombo kam, darf gerätselt werden.
"Barretts Privateers" ist ein Coverstück über die titelgebende Freibeuterbande und ihre unglücklich verlaufende Kaperfahrt. In diesem Song wird ein Manko des Albums deutlich: Die gegrölten Chöre sind auf der neuen Scheibe oft sehr schlecht zu verstehen und gehen im Sound unter. Da hilft meistens nur noch der Songtext aus dem Booklet um zu verstehen, was da gerade gesungen wird.

In "Death Throes of the Terrorsquid" feiert der Leviathan sein Comeback und erleidet die Todesqualen des Terrorkraken, als er von der Alestormmannschaft gejagt und erlegt wird. Das über 7minütige Stück hätte das Zeug zum epischen Knaller gehabt, leider kann die Melodie nicht die volle Zeit über motivieren und auch bei den Songtexten hätte ich mir eine spannendere Jagd auf den Terrorkraken gewünscht. Das Monster-wird-gesucht-gefunden-getötet-Schema wird einfach zu kurz abgehakt, in der langen Dauer des Songs hätte man die Jagd etwas detaillierter und lebendiger besingen können.
Auf der Limited folgen noch "I am a Cider Drinker", ein klassischer Schlager in neuem Piratengewand, sowie "You are a Pirate" ein kurzes schnelles Stück, bei dem der Titel Programm ist. Achtung, hier lohnt sich der Aufpreis!!!

Auch wenn Alestorm auch auf ihrem dritten Album wieder aus vollen Rohren feuern, gelingt ihnen doch diesesmal leider kein Volltreffer. Songs wie "Shipwrecked" und "Back Through Time" sind sehr gute Alestorm-typische Kracher, aber so ein Glückstreffer wie "Captain Morgans Revenge" oder "Keelhauled" gelingt den Schotten diesmal nicht. Aber man kann nicht jeden Tag den heiligen Gral erbeuten, manchmal müssen auch Berge von Gold und Tonnen von Rum ausreichen. Und als gesungener Rum ist die neue Scheibe allemal sein Gold wert!
Zusammenfassend kann man also sagen, dass Alestorm wieder einmal ein Album hingelegt haben bei dem man Lust bekommt, den Dreispitz aufzusetzen, das Entermesser zu wetzen, sich ein Fass Rum unter den Arm zu klemmen, auf der Jagd nach Beute selber auf dem nächstbesten Seelenverkäufer anzuheuern und in karibische See zu stechen!
Das Liedgut der schottischen Freibeuterkombo ist dafür ein fast gleichwertiger Ersatz, also zurücklehnen, Lautsprecher aufdrehen und die akustische Kaperfahrt auch auf dem Trockenen genießen!!!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 5, 2011 7:29 PM MEST


Infected
Infected
Preis: EUR 15,90

21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Endzeit der Tempelritter, 26. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Infected (Audio CD)
Irgendwann erreicht wohl jede band einmal den Punkt, an dem sie sich denkt "Wir machen seit 18 Jahren immer dasselbe. Es wird dringend Zeit, mal etwas Neues zu versuchen, uns zu verändern und erwachsen zu werden!".
Meistens hört diese Band dann auf damit das zu machen, mit dem sie erfolgreich und beliebt war und beginnt stattdessen etwas zu machen, was so ziemlich alle anderen auch machen. Anstatt weiter die Nische zu bedienen in der man seine Fans hat, wendet man sich neuen Gestaden zu.
Was viele dabei vergessen, ist, dass man wenn man etwas Neues macht, das auch anständig machen muss um einerseits die neuen Fans von den eigenen Qualitäten zu überzeugen und andererseits den alten Fans die den alten Stil schätzten, etwas gleichwertiges als Ersatz bieten zu können.
Üblicherweise endet dieses Vorgehen in einer Katastrophe, die meistens wenn auch nicht unbedingt den finanziellen, dann aber doch den künstlerischen Niedergang der Band einläutet.

Im hier vorliegenden Fall versuchen also die Jungs der Tempelritter-Combo "Hammerfall" die vorgeblich ausgetretenen Pfade des epischen Hymnen-Metal zu verlassen. Bereits das Artwork weist auf den neuen Stil hin, auch in den Lyriks finden sich keine genreüblichen Kings, Knights, Swords oder ähnliches mehr.
In den Texten findet man nun hauptsächlich Endzeit-Thematik, hier ein wenig Seuche, dort ein oder zwei Zombies, immer mal wieder etwas christlich-religiöse Einflüsse mit denen ein bibelfester Hörer sicher mehr anfangen kann und das Ganze eingebettet in Standard-Phrasen des Heavy Metal.
Der Sound braucht sich nicht zu verstecken, die chorälen Schwerpunkte die man sonst von den Schweden gewohnt war werden ersetzt durch knackig-rockigen Sound der dank der sauberen Produktion die neue Härte der Band gut rüber zu bringen weiß.

Ob jetzt aber "Infected" der große Wurf ist, ist umstritten. Der neue Stil ist gewöhnungsbedürftig, viele werden sicher den alten Ritterchören hinterhertrauern. Der harte Sound der neuen Scheibe weiß zwar zu begeistern, allerdings sind die Kompositionen selber weitaus weniger ausgefeilt und abwechslungsreich als man es von Hammerfall bisher gewohnt war.

"Patient Zero", "Bang your Head" und "Dia de los Muertos" sind die Songs in denen der Wechsel sehr gut funktioniert. Die drei Stücke sind lupenreine Hits, klingen super und wissen zu begeistern.
Der Rest des Albums kann da aber auch leider schon nicht mehr ganz mithalten. Während die Singleauskopplung "One More Time" noch ein Minimum an Langzeitmotivation besitzt, langweilen Songs wie "Redemption" bereits beim ersten hören.
"I refuse" ist einer von sogar zwei Totalausfällen des Albums. Der Song beginnt zwar mit ordentlichem Sound kommt dann auch gut in die Gänge, aber wenn dann der Refrain, der einzig und allein aus dem Songtitel besteht, dauernd immer wieder wiederholt wird, fängt das Stück einem sehr schnell an auf den Zeiger zu gehen. Schlimmer noch ist es mit "Send me a Sign", dem zweiten Nervenzerrer des Albums. Die Ballade ist eine Coverversion einer angeblich legendären Rockband, aber legendär war wohl nur deren Erfolglosigkeit. Hammerfall haben mit Balladen durchaus Erfahrung und auch schon das ein oder andere langsame Meisterstück hingelegt, aber dieser Song ist purer Kitsch zum Fremdschämen. Celine Dion lässt grüßen! Ich hab es bis jetzt in mehreren Versuchen nicht geschafft, den Song an einem Stück durchzuhören und werde wohl nie erfahren wie er ausgeht. Und nein, ich rechne bestimmt nicht damit, dass der Song in der zweiten Hälfte alle seine Qualitäten versteckt hat und man ihn erst ganz gehört haben muss.

Die beigepackte DVD soll dem Album einen Mehrwert geben, der der Käuferschaft die Entscheidung erleichtern soll, dem neuen Hammerfall eine Chance zu geben. Aber das Ding ist nicht nur völlig überflüssig sondern eine Frechheit. Die paar Playback Songs in schlechter Qualität locken keinen Hund hinterm Ofen hervor, sondern zeigen, wie man es besser nicht machen sollte. Weniger wäre hier mehr gewesen.

FAZIT:
Der Sound selbst hat den Stilwechsel der Band gut überstanden und rockt einfach! Leider sind die Songs selbst größtenteils Mittelmaß, so dass das neue Albums trotz aller Qualitäten nicht lange begeistern kann.
Das Album ist daher nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Manchen wird es freuen, dass Hammerfall seine 18jährige Templerphase endlich mal beendet hat, andere werden ihr noch lange hinterher trauern. Nichtsdestotrotz kann man sagen, dass die Band ordentlichen Metal spielt, die Kompositionen aber noch viel Verbesserungspotential haben. Wenn man sich entschieden hat aus seiner Nische herauszutreten und von nun an Allerwelts-Metal zu spielen, muss man in Zukunft den Fans etwas mehr bieten als abgegriffene 0815-Riffs in Metal-Songs die andere Bands bereits seit über 30 Jahren besser spielen.
Nicht dass wir uns hier missverstehen, das Album ist nicht wegen, sondern trotz des neuen Stils eher mittelprächtig. Ein neuer Stil ist nicht zwangsweise gleich etwas Schlechtes, aber leider wie in diesem Fallauch nicht automatisch eine Verbesserung!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 12, 2016 6:43 PM CET


Sucker Punch
Sucker Punch
DVD ~ Emily Browning
Preis: EUR 6,49

19 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Warner immer noch auf dem falschen Weg, 21. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Sucker Punch (DVD)
Über den Film ist ja bereits viel gesagt worden, unnötig alles nochmal durchzukauen, daher beschränke ich mich hier ausnahmsweise mal darauf, nicht den Inhalt, sondern hauptsächlich das Produkt zu bewerten.
Fakt ist, dass Warner sich entschieden hat, die ungeschnittene Fassung nur auf Blu Ray zu veröffentlichen. Dass bedeutet, der DVD Nutzer bekommt lediglich die Kinofassung inklusive sämtlicher Handlungslöcher aufgetischt.
Und das ergibt sich ja wohl nicht aus technischen Gründen, sondern lediglich aus gezielter Missachtung der DVD Kundschaft. War beim letzten Zack Snyder Film genauso, "Legende der Wächter" lasse ich weiterhin solange im Regal stehen, bis mal der ungeschnittene Film auch mal auf DVD erscheint. Für so eine Vermarktungspolitik sollte es nicht einmal einen Stern geben, pfui! 5 Sterne Abzug für diese ungeheure Veräppelei!

Den einen Pflicht-Stern gibt es eben für die lückenhafte Kinofassung des grandiosen Films, da bekommt man als DVD Nutzer halt zumindest einen teuren Trailer des echten Streifens.
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 4, 2011 11:58 AM MEST


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