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Rezensionen verfasst von
S.D. vom Blog esdeh

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Vintage
Vintage
von Grégoire Hervier
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,00

5.0 von 5 Sternen spannend, vielseitig, interessant, 23. August 2017
Rezension bezieht sich auf: Vintage (Gebundene Ausgabe)
"Vintage" vom französischen Autor Grégoire Hervier hat mich positiv überrascht. Die Inhaltsangabe machte mich neugierig, aber ich hatte noch keine rechte Vorstellung davon, was in diesem Buch im Vordergrund steht. Ist es eher ein Krimi, eine Selbstfindungsgeschichte, oder ein Buch über Musik und Instrumente? Nun kann ich sagen es ist von allem etwas.
Überrascht hat mich auch, wie sehr die Geschichte mich zu fesseln vermochte. Eigentlich hatte ich vor, das Buch unterwegs mitzunehmen und immer nur mal ein paar Kapitel am Stück zu lesen. Ich war aber so neugierig wie es weiter geht mit Thomas und seiner Suche nach der "Moderne", dass ich das Buch dann doch ab dem 12. Kapitel in einem Rutsch zu Hause weiter gelesen habe.
Ich bin kein großer Musikfan und kenne mich weder mit Gitarren, noch mit Blues Musik aus. Aber dem was hier geschildert und wie die Entwicklungen beschrieben wurden, konnte ich auch als Laie gut folgen. Natürlich sagten mir die ganzen Namen der Musiker und Instrumente nichts und ich kann daher auch nichts dazu sagen, ob es sich hier größtenteils um real existierende Personen und Modelle handelte. Dazu wäre vielleicht ein Nachwort des Autor noch ganz hilfreich gewesen, aber wahrscheinlich handelt es sich bei Grégoire Hervier um so einen großen Fan, dass das für ihn alles selbstverständlich war. Ich werde dieses Buch wohl auch noch einem Freund leihen, der selber Bluesmusik macht und vielleicht kann er mir im Anschluss noch etwas mehr darüber erzählen.
Der Autor hat es aber auch geschafft hier noch eine richtig spannende Kriminalgeschichte unterzubringen und den Leser dabei auch noch über drei Kontinente zu führen und mit vielen interessanten Details zu Australien, Schottland und den USA (besonders New Orleans und Chicago) zu versorgen. Auch die Hauptfigur Thomas Dupre hat mir gut gefallen. Erzählt wird aus seiner Perspektive und der Leser erfährt viel von seinen persönlichen Umständen und Beweggründen. Nur so richtig bildlich vorstellen konnte ich mir Thomas nicht, da er es versäumt sich selber äußerlich zu beschreiben.
Insgesamt gesehen habe ich hier mehr bekommen als ich erwartet hatte und wenn ich das im Nachhinein sagen kann, ist das immer ein sehr gutes Zeichen.
Ich kann "Vintage" an alle Leser empfehlen die spannende Geschichten mögen und die auch die Verbindung aus Krimi, Musikgeschichte und persönlicher Erzählebene anspricht.


Sommer unseres Lebens: Roman
Sommer unseres Lebens: Roman
von Kirsten Wulf
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Super Urlaubsbuch, 17. August 2017
Rezension bezieht sich auf: Sommer unseres Lebens: Roman (Taschenbuch)
"Sommer unseres Lebens" von Autorin Kirsten Wulf ist für alle diejenigen, die früher mal wild waren und jetzt feststellen müssen, dass ihr Leben doch ganz schön langweilig geworden ist.
Genau so geht es auch Miriam, Hanne und Claude. Sie lernten sich zufällig durch eine Mitfahrgelegenheit vor 25 Jahren kennen und verbrachten gemeinsam einen aufregenden Sommer in Portugal. Während dieser Zeit feierten alle drei ihren 25. Geburtstag und beschlossen daraufhin, dass sie auch ihren 50. Geburtstag gemeinsam in Portugal feiern wollen. Eigentlich sollte man doch denken, dass drei Frauen die eine so intensive Zeit miteinander verbracht haben und sich so ein Versprechen gegen haben, danach auch in Kontakt bleiben. Das ist jedoch nicht so. Sie wissen kaum etwas darüber was die anderen in den letzten 25 Jahren getrieben haben und es ist schon fast als Wunder zu betrachten, dass sie es überhaupt geschafft haben sich zum Wiedersehen aufzufinden und zu kontaktieren. Nach einigen Schwierigkeiten finden alle wieder in Portugal zusammen, aber was sie nicht wissen ist, dass jede von Ihnen mindestens ein Geheimnis im Gepäck hat.
Die drei Hauptfiguren Miriam, Hanne und Claude sind sehr unterschiedlich. Ich kann nicht sagen, dass mir eine von ihnen sympathischer gewesen wäre als die anderen, sie kommen eigentlich alle drei ganz gut rüber. Ich muss gestehen, dass ich bei allen Drei ihre Art der Konfliktbewältigung nicht ganz nachvollziehen konnte. Es ist mir daher auch nicht gelungen mich wirklich in die Figuren hineinzuversetzen und alle Motive und Beweggründe zu verstehen. Sehr enttäuschen sind hier die männlichen Figuren, denn von denen kommt eigentlich keiner wirklich gut weg. Selbst wenn mal einer dabei ist, der doch eigentlich ganz ok ist, so sehen die Frauen doch hauptsächlich die Schwächen. Was mir in "Sommer unseres Lebens" sehr gut gefallen hat ist die Szenerie. Ich konnte mir die Schauplätze sehr gut vorstellen und es kam auch ein wenig Fernweh beim Lesen auf und der Wunsch diese Orte selber zu erkunden.
Insgesamt gesehen fand ich das Buch unterhaltsam und kann es an die Leser empfehlen die ein wenig chaotische Figuren mögen und Lust darauf haben gedanklich ein wenig durch Portugal zu reisen.


Knorr Fix Hackbraten 4 Portionen (16 x 100 ml)
Knorr Fix Hackbraten 4 Portionen (16 x 100 ml)
Preis: EUR 12,64

4.0 von 5 Sternen lactosefrei und geschmacklich gut, 17. August 2017
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich habe einen gut gefüllten Gewürzschrank und verwende daher in der Regel keine Fix Produkte, egal welcher Marke.
Die einzige Ausnahme bildet "Fix für Hackbraten" von Knorr, das auch meine Schwester als einziges Fix-Produkt verwendet. Ein Grund dafür ist, dass diese Mischung lactosefrei ist, was eine große Rolle spielt, wenn man sehr empfindlich auf Lactose reagiert. In den Inhaltsangaben steht nur das obligatorische "Kann Spuren von Milch enthalten" drin, was aber noch nie für Probleme gesorgt hat. Die meisten Leute denken bei Lactose ja wirklich nur an Milchprodukte, aber tatsächlich ist es in vielen Gewürzmischungen enthalten und wird auch z. B. als Bräunungsmittel zum Backen eingesetzt. Das Konkurrenzprodukt von Maggi kann in dieser Hinsicht leider nicht punkten.
Auch geschmacklich gefällt uns das Knorr-Fix, wobei wir die Menge aber immer etwas strecken, da die Mischung doch ziemlich stark gesalzen ist. Meine Schwester nimmt dafür mehr Hackfleisch und ich füge in der Regel zwei Hand voll Haferflocken und etwas Kräuter bei, was die Mischung auch schön locker macht. Ich wurde schon mehrfach für meine leckeren Frikadellen gelobt, es scheint also wirklich nicht schlecht zu schmecken.
Auch für Hackbraten den ich einer Auflaufform im Ofen mache ist die Mischung gut geeignet. Da kann man auch noch gut Möhrenstücke oder ähnliches zufügen. Für Partys mache ich damit auch Mini-Frikadellen auf dem Backblech. Die normal großen Frikadellen mache ich aber mit wenig Fett in einer beschichteten Pfanne.
Wer so ein Fix-Produkt noch nie verwendet hat, für den nun noch der Hinweis, dass alles gut erklärt auf der Rückseite steht. Man mischt das Pulver nur mit lauwarmen Leitungswasser an, lässt es kurz quellen, vermischt es mit dem Hackfleisch und formt dann Frikadellen oder Hackbraten. Dann nur noch ab in die Pfanne oder den Ofen damit.


IKRA Akku Stahldeck Rasenmäher Mulchmäher IAM 40-4625 S, Twin Power 2 x 40 Volt, Grasfangbox 50 l, große Schnittbreite 46cm, Schnitthöhe 6-fach höhenverstellbar 25-75mm, Radantrieb
IKRA Akku Stahldeck Rasenmäher Mulchmäher IAM 40-4625 S, Twin Power 2 x 40 Volt, Grasfangbox 50 l, große Schnittbreite 46cm, Schnitthöhe 6-fach höhenverstellbar 25-75mm, Radantrieb
Preis: EUR 307,91

4.0 von 5 Sternen so macht Rasenmähen fast schon Spaß, 16. August 2017
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Getestet wurde der IKRA Akku Stahldeck Rasen- und Mulchmäher IAM 40-4625 S, Twin Power 2 x 40 Volt mit 50 Liter Grasfangbox einer Schnittbreite von 46cm, einer Schnitthöhe die von 25-75mm sechsfach höhenverstellbar ist, mit Radantrieb.
Nicht im Lieferumfang enthalten ist das Ladegerät (als Schnellladevariante aktuell erhältlich für ca. 50 Euro) und der Akku (aktuell pro Stück erhältlich für ca. 85 Euro).

Wer einen Garten hat, der muss (wenn es sich nicht um eine Betonwüste handelt) in den meisten Fällen auch damit leben, dass dieser regelmäßige Pflege braucht. Zu den technischen Hilfsgeräten auf die man nicht verzichten kann, gehört dabei der Rasenmäher.
Bisher wurde hierzu die letzten Jahrzehnte ein konventioneller Rasenmäher (elektrisch mit langem Kabel) verwendet. Dabei muss immer sehr darauf geachtet werden, dass man nicht versehentlich das Kabel überfährt und das Rasenmähen dementsprechend geplant werden.
Nicht mehr auf ein im Wege liegendes Kabel achten zu müssen und somit kreuz und quer mähen zu können, ist dagegen eine riesige Erleichterung. Ermöglicht wird dies durch die Akku-Technik.
Der IKRA IAM 40-4625 S ist in dieser Hinsicht ein echtes Prachtexemplar auf diesem Gebiet.
Hat es das Gerät erst mal zum neuen Besitzer geschafft (es handelt sich um ein sehr unhandliches und schweres Paket, bei dem auch der Paketbote Hilfe benötigte), kann es schon recht schnell eingesetzt werden.
Das Gerät macht optisch einen sehr guten Eindruck. Die Farben wirken modern und es handelt sich um eine leicht zu reinigende Stahlausfertigung. Im Lieferumfang ist eine gut beschriebene und reich bebilderte Bedienungsanleitung enthalten, die die Montage zum "Kinderspiel" werden lässt.
Sofern bereits beim Kauf beachtet wurde, dass Ladegerät und (am besten zwei) Akkus mitgeordert werden müssen, ist das Gerät schnell einsetzbar. Der Akku wird mit dem Schnell-Ladegerät in längstens einer Stunde geladen und bringt dann eine Leistung, die für ca. 300 qm ausreicht. Der Rasenmäher kann sowohl mit einem, als auch mit zwei Akkus betrieben werden, was Auswirkungen auf die Laufzeit hat.

Der erste Einsatz bzw. Versuch erfolgte dann bei ca. 4 cm hohen, nassen Rasen, was grundsätzlich natürlich nicht empfohlen wird. Dennoch war die Schnittleistung einwandfrei, und der aufgesetzte - mit 50 L Volumen sehr große Fangkorb - in diesem Fall überflüssig, da ein nasser Schnitt sich immer an der Mäherwand fängt (verklumpt).
Richtig und dazu ein wirkliches Vergnügen ist das Mähen bei trockenem Rasen, hauptsächlich bedingt durch die Wendigkeit (kein Kabel), die Schwere des Gerätes (gut 24 kg) und eines automatisiertem Vorschubs. Hierbei macht dann auch der eingesetzte Fangkorb Sinn, da (eventuell) störendes Schnittgut gleich aufgesammelt wird und leicht entsorgt werden kann.
Ein weiteres großes Plus ist die Möglichkeit, ohne Korb zu mähen und am Gerät mittels im Lieferumfang enthaltenen Aufsatz den Auswurfkanal zu verschließen. Im Ergebnis wird feines Schnittgut verteilt, was dem Rasen wieder als "Düngung" zu gute kommt.

Als kleiner "Makel" ist anzumerken, dass Zubehörteile (wie Schrauben) nicht in verschlossenen Tütchen waren, sondern einzeln aus dem Karton zusammengesucht werden mussten. Hierdurch fehlte eine Schraubenmutter bzw. blieb unauffindbar.

Als unpraktisch hat sich das Einsetzen des Akkus erwiesen, was eine gewisse Beweglichkeit erfordert. Zum Einsetzen wird vorne am Gerät eine Abdeckklappe nach oben geöffnet, die jedoch in einem so ungünstigen Winkel angebracht ist, dass man die Steckverbindungen nicht sehen kann ohne auf die Knie zu gehen. Hier sollte die Konstruktion überdacht werden und die Klappe entweder in einem größeren Winkel zu öffnen sein oder aber zur Seite hin statt nach oben.

Fazit: Ein schickes, die Erwartungen nahezu voll erfüllendes Produkt.
Dennoch wird in Anbetracht der genannten Einschränkungen aber auch im Hinblick auf den recht hohen Gesamtpreis von Rasenmäher und zusätzlich anzuschaffendem Ladegerät mit Akkus ein Stern in der Wertung abgezogen.


Die Tänzerin von Paris: Roman
Die Tänzerin von Paris: Roman
von Annabel Abbs
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen konnte mich nicht fesseln, 7. August 2017
Rezension bezieht sich auf: Die Tänzerin von Paris: Roman (Taschenbuch)
"Die Tänzerin von Paris" von Autorin Annabel Abbs hat mir beim Lesen einige Schwierigkeiten bereitet. Obwohl ich das Thema sehr interessant finde und auch schon viele historische Romane gelesen habe, ist es mir einfach nicht gelungen in die Geschichte abzutauchen. Ich habe mehrfach neu angesetzt, mich ganz bewusst der Handlung gewidmet, aber es ist einfach keine Verbindung entstanden, die mich an das Buch gefesselt hätte. Ich kann dies eigentlich nur auf den Schreibstil der Autorin oder die Übersetzung zurückführen, wobei es für mich wahrscheinlich auch nicht so ideal war, dass ein Teil der Handlung in Psychotherapiesitzungen zwischen Lucia und C.G. Jung aufbereitet wird.
Ich kann Büchern mit zu hohem Anteil an Psychologie (z. B. auch einige Bücher von Sebastian Fitzek) generell nicht viel abgewinnen, auch wenn alle anderen Leser begeistert sind. Für mich wäre ein Hinweis auf diesen Teil des Buches daher schon eine wichtige Information gewesen, die in den Klappentext gehört. Natürlich war mir vorher bekannt, dass Lucia Joyce psychische Probleme hatte, aber es ist eben schon ein Unterschied, ob dies nur aus den Handlungen und Gedanken der Protagonistin hervorgeht oder aber in Form von Psychotherapiesitzungen aufgegriffen wird.
Womit ich mich auch etwas schwer getan habe, ist die Schilderung der Familie Joyce. Die Autorin hatte den Anspruch die "vergessene" Tochter von James Joyce in den Focus zu rücken und so auf sie, ihr Talent und ihr Leben aufmerksam zu machen. Ich bezweifle allerdings, dass sich Lucia gewünscht hätte nun so in Erinnerung zu bleiben, wie sie in diesem Roman geschildert wird. Gleiches gilt auch für die Beziehungen zu ihren Eltern und ihrem Bruder, die kein besonders gutes Licht auf alle Beteiligten werfen. In Anbetracht dessen, dass der größte Teil des Schriftverkehrs Lucia Joyce betreffend zerstört wurde, beruht hier auch viel auf der Phantasie der Autorin und die hat Lucia hier doch ein eher fragwürdiges Denkmal gesetzt.
Aber trotz aller Kritiken und meiner Probleme beim Lesen nicht mit den Gedanken abzuschweifen, gab es auch ein paar Szenen die mir gut gefallen haben. Das war insbesondere der Fall, wenn es um Lucias Tanzinszenierungen ging.
Unbegreiflich ist für mich das Buchcover der deutschen Ausgabe. Es handelt sich hier um ein Buch über eine real existierende Person. Es gibt Fotografien von Lucia Joyce, man weiß sehr genau wie sie ausgesehen hat und auf dem Buchcover der amerikanischen Ausgabe wurde auch ein Foto von Lucia verwendet. Warum also ist auf dem deutschen Buchcover eine blonde "Sekretärin" zu sehen? Waren die Bildrechte zu teuer? Auch dann hätte man ja wohl zumindest eine Frau abbilden können, die zumindest den Anschein erweckt Lucia ähnlich zu sehen.
Insgesamt gesehen kann ich "Die Tänzerin von Paris" nicht uneingeschränkt weiter empfehlen und stehe dem gesamten Buchprojekt eher kritisch gegenüber.


Was man von hier aus sehen kann
Was man von hier aus sehen kann
von Mariana Leky
  Audio CD
Preis: EUR 14,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hat mich sehr berührt, 3. August 2017
Rezension bezieht sich auf: Was man von hier aus sehen kann (Audio CD)
Ich habe "Was man von hier aus sehen kann" von Autorin Mariana Leky als Hörbuch gehört. Ich bin ganz erstaunt, wie sehr mich die Geschichte in ihren Bann gezogen hat. Gelesen wird das Hörbuch von Sandra Hüller, die hier ohne große Maskerade und eher nüchtern liest, was jedoch für die Geschichte ganz genau passend ist.
Nach der Inhaltsangabe des Verlages dachte ich, dass sich die Handlung über einen sehr kurzen Zeitraum erstreckt und hauptsächlich mit dem Tag beschäftigt nachdem Selma vom Okapi geträumt hat. Ich war daher erstaunt, dass sich die Geschichte auf über 20 Jahre erstreckt. In dem Jahr als Selma das Okapi sieht, um das es in der Inhaltsangabe geht, ist ihre Enkelin Luise zehn Jahre alt. Erzählt wird hier auch aus Luises Perspektive und so begleitet der Hörer sie durch die verschiedenen Etappen ihres Lebens, wobei jedoch die Jugendzeit in einem Zeitsprung übergangen wird. Nach dem längeren Abschnitt in Luises Kindheit, widmet sich die Handlung dann hauptsächlich dem Lebensabschnitt von Anfang 20 bis Anfang 30.
Mich hat die Geschichte sehr bewegt. Es gab einige Stellen an denen ich mehr als nur den Tränen nahe war (was mir schon ein bisschen peinlich war, weil ich das Hörbuch beim Autofahren gehört habe). Die Figuren sind zwar allesamt ziemlich überzeichnet, aber dadurch auch interessante Persönlichkeiten und echte Typen. Ich fand die Sprache wunderschön zu hören, diese bildhaften Vergleiche, die Überlegungen zum Buddhismus, der Aberglauben einer der Figuren und die Wort mit denen Luise sich und ihre Mitmenschen beschreibt. Für mich war auch die Wahl des Hörbuchs genau richtig. Ich bin mir nicht sicher, ob mir die Geschichte nicht zu langweilig gewesen wäre, wenn ich sie gelesen hätte, aber mit Luise als Erzählerin in Form von Sprecherin Sandra Hüller habe ich mich bestens unterhalten gefühlt. Ich habe überlegt womit sich dieses Hörbuch vergleichen lässt, aber das ist nur sehr schwer möglich. Ähnlich erstaunt und mit Worten berührt hat mich jedoch das Hörbuch zu "Die Eleganz des Igels" und auch das ist eine Geschichte, die mich als Printausgabe wahrscheinlich nicht so erreicht hätte. "Was man von hier aus sehen kann" könnte die deutsche Antwort darauf sein.
Insgesamt gesehen ist "Was man von hier aus sehen kann" eine eher ruhige Geschichte, die zum Nachdenken anregt und so für Leser/Hörer geeignet, die nicht nur auf der Suche nach dem nächsten Thrill sind.


Das Leuchten einer Sommernacht: Roman
Das Leuchten einer Sommernacht: Roman
von Ella Simon
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen es hat mich gepackt und nicht mehr los gelassen, 31. Juli 2017
Ich bin ganz verzaubert von "Das Leuchten einer Sommernacht" von Autorin Ella Simon.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 27jährige Lynne, die für eine Wunschagentur in Cardiff arbeitet. Der neueste Wunsch soll der neunjährigen Winnie erfüllt werden, die an Mukoviszidose erkrankt ist und deren größter Wunsch es ist, das Rugby-Team von Cardiff persönlich kennenzulernen. Für Lynne stellt das eine ungewöhnliche Herausforderung dar, denn auch wenn sie gewohnt ist das unmögliche möglich zu machen, so hat sie sich doch seit Jahren von allem fern gehalten das mit dem Thema Rugby zusammen hängt. Für Winnies tollen Tag reißt sich Lynne zusammen, doch als sie beim Termin plötzlich ihrer Jugendliebe Reed gegenübersteht, den sie niemals wiedersehen wollte, ist es mit ihrer Selbstbeherrschung fast vorbei. Es ist ein Tag, der nicht nur das Leben von Reed und Lynne durcheinander bringt, sondern auch das von Winnie und ihrer Mutter Jen.
Ich mag Geschichten in denen man den Eindruck hat, das Schicksal würde von großer Hand dirigiert. Ereignisse bauen aufeinander auf und haben Auswirkung auf das Leben von anderen, woran man vielleicht im ersten Moment nicht gedacht hat. Auch das Wiedersehen von Lynne und Reed hat so Einfluss auf andere Personen und Ereignisse.
Erzählt werden hier zwei parallele Erzählstränge. Zum einen gibt es natürlich Lynne und Reed, deren Vergangenheit in Rückblicken aufgearbeitet wird und zum anderen noch die kleine Winnie und ihre Mutter Jen. Natürlich hatte ich hier beim Lesen auch einen Erzählstrang mit dem ich ein wenig mehr mit gefiebert habe als mit dem anderen, aber keiner von beiden nervt und in beiden gibt es Figuren von denen man mehr erfahren möchte. Meine Lieblingsfigur ist schon irgendwie Lynne, denn von ihr erfährt man als Leser besonders viel und hat daher den Eindruck ihre Freude und ihr Leid hautnah mitzuerleben. Aber auch die anderen Figuren haben mir sehr gut gefallen, sie sind sympathisch und man wird von den Geschichten in einen richtigen Sog gezogen.
Besonders gut gefallen hat mir auch der Humor in der Geschichte. Ich habe oft mit schmunzeln müssen und konnte mir die Ereignisse sehr gut bildhaft vorstellen. „Das Leuchten einer Sommernacht“ hat jedoch nicht nur fröhliche Momente. Es gibt natürlich auch einen Grund, warum Lynne Reed so lange nicht sehen wollte und im zweiten Erzählstrang spielt die Krankheit der kleinen Winnie eine große Rolle. Aber auch wenn es hier viel Dramatisches gibt, überwiegt doch der romantische und unterhaltsame Anteil und beschert einige schöne Lesestunden bei denen man schon aufpassen muss mit dem Buch nicht die Nacht durchzumachen.
Wer auch "Ein Gefühl wie warmer Sommerregen" von der Autorin gelesen hat (was ich nicht habe), der wird wohl auch einige Nebenfiguren wieder erkennen. Die Bücher sind jedoch jeweils in sich abgeschlossen und können auch einzeln gelesen werden.
Insgesamt gesehen ist "Das Leuchten einer Sommernacht" eine leichte Lektüre, die auch ernste Themen vereint und mich emotional in seinen Bann ziehen konnte.


Als die Träume in den Himmel stiegen: Roman
Als die Träume in den Himmel stiegen: Roman
von Laura McVeigh
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht das was ich erwartet habe, 27. Juli 2017
Ich bin hin und her gerissen in meiner Bewertung zu "Als die Träume in den Himmel stiegen" von Autorin Laura McVeigh. Meine Erwartungen an dieses Buch und das was dieses Buch ist, drifteten einfach zu sehr auseinander. Ich dachte an eine komplexe Flüchtlingsgeschichte mit glaubhaftem Hintergrund, aber eben fiktiven Figuren. Bekommen habe ich jedoch einen Roman mit Flüchtlingshintergrund, vielen erzählerischen Elementen und effektvollen Wendungen.
Für mich stellt sich daher die Frage wie viel Mainstream in einem Flüchtlingsdrama stecken darf und soll. Ich persönlich habe für mich die Entscheidung getroffen, dass ich es nicht mag, wenn mit dramatischen Wendungen und Effekten in so einer ernsten Geschichte hantiert wird. Es gibt daher für mich Bücher, die das Thema besser aufgreifen und dazu gehört auch das auf dem Coveraufkleber zum Vergleich herangezogene "Drachenläufer" von Khaled Hosseini.
Hauptfigur ist hier die junge Samar, mittleres Kind einer achtköpfigen Familie und Erzählerin ihrer eigenen Geschichte. Der größte Teil der Handlung erstreckt sich über einen Zeitraum der nicht genau definiert wird, aber ca. 8 Jahre ausmacht. Leider gibt es weder Jahresangaben, noch genaue Angaben wie alt die Kinder in den jeweiligen Fluchtetappen sind. Ich habe dem Text entnommen, dass Samar zum Zeitpunkt als die Familie Kabul verlässt ca. 5-6 Jahre alt ist. Die Familie lebt dann für mindestens fünf Jahre in den Bergen, die späteren Ereignisse können zeitlich kaum genau eingegrenzt werden. Der Klappentext des amerikanischen Verlages beschreibt Samar als 15jährige Erzählerin, aber das kann ich nach dem Lesen eigentlich nicht glauben und gehe eher von 12-13 Jahren aus. Samar muss in dieser Geschichte wirklich viel durchmachen und das Buch gehört daher eher zu den traurigen. Aber obwohl ich die Ereignisse schrecklich fand und teilweise auch geschockt war, blieb bei mir eine emotionale Distanz. Ich konnte nicht richtig mit Samar mitfühlen und das führe ich hauptsächlich auf die "Schockelemente" der Autorin zurück, die bei mir wahrscheinlich genau das Gegenteil von dem erreichten was Frau McVeigh wollte. Für mich rutschte die Geschichte dadurch ein wenig in die Effekthascherei ab und das finde ich einfach nur schade, denn Potenzial hat die Geschichte der Familie die sich nicht für ein neues Zuhause entscheiden kann durchaus.
Mit dem generellen Schreibstil kam ich jedoch gut zurecht und schreibe dies auch in Teilen der Übersetzerin Susanne Goga-Klinkenberg zu.
Insgesamt gesehen vermag "Als die Träume in den Himmel stiegen" zu unterhalten und wer wirklich nur Unterhaltungsliteratur erwartet, dem kann ich dieses Buch auch empfehlen.


Antonias Tochter: Roman
Antonias Tochter: Roman
von Nora Elias
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen interessante Epoche, 25. Juli 2017
Rezension bezieht sich auf: Antonias Tochter: Roman (Taschenbuch)
Ich war sehr neugierig auf "Antonias Tochter" von Autorin Nora Elias. Der Grund dafür ist insbesondere, dass auch meine eigene Familie aus Köln stammt und meine Großmutter mit ihrer Familie im August 1945 nach einem langen Fußweg aus Preußen in das zerbombte Köln zurückkehrte. Ich konnte daher viele Ereignisse im Buch mit eigenen Familienerinnerungen abgleichen und habe so einen sehr unmittelbaren Bezug zur Geschichte. Ich unterhalte mich oft mit meiner Großmutter über diese Zeit und kann daher sagen, dass es den Figuren im Buch noch richtig gut ergeht.
Als Adelige mit großem Haus, das auch keinerlei Bombenschäden aufweist, hat die Hauptfigur Antonia von Brelow ein Zuhause in das sie zurückkehren kann. Auch ihre Untermieter haben es richtig gut getroffen, denn die große Sorge ist hier doch tatsächlich, dass das Duschwasser kalt ist. Es hat jedoch jeder ein eigenes großes Zimmer, ein eigenes Bett, einen eigenen Ofen und ein mit nur wenigen Personen zu teilendes Badezimmer, dazu auch noch fließendes Wasser im Haus. Meine Familie war froh, dass sie sich zu fünf Personen ein Zimmer (mit zwei verwanzten Betten) teilen konnten, das sie selber aus den Trümmern wieder aufbauen mussten. Denn auch wenn ein Haus stehen geblieben ist (was zum Glück beim Mietshaus in dem meine Familie lebte der Fall war), war es in der Regel innen komplett zerstört durch den Druck der umliegenden Bombendetonationen.
Dennoch hat mir "Antonias Tochter" gut gefallen, denn es gibt einen Einblick in das Leben unmittelbar nach dem Krieg. Natürlich handelt es sich hier mit Adelssprösslingen, Krankenschwestern, Ärzten und Soldatenliebchen eher um den betuchteren Teil der damaligen Gesellschaft, doch ein einfaches Leben hatten auch diese nicht.
Die Figuren sind auch nicht zu platt gezeichnet und weisen alle ihre Höhen und Tiefen auf. Es mag vielleicht auch nicht ganz so nah an der Realität sein, dass doch tatsächlich für jede der Frauen noch ein Mann übrig ist, denn nachdem so viele im Krieg gefallen sind, gab es doch eher einen absoluten Frauenüberschuss. Aber irgendwie gehört zu so einem Roman ja auch immer eine Liebesgeschichte und ohne Männer ist die doch recht überschaubar.
Für mich persönlich war eine Wendung zum Ende der Geschichte hin zu viel und hat dem ganzen etwas von seiner Glaubwürdigkeit genommen. Bis dahin habe ich mich jedoch sehr gut unterhalten gefühlt. Zeitlich umfasst das Buch ungefähr eine Zeitspanne von ca. zwei Jahren.
Sehr schade finde ich, dass es kein Nachwort der Autorin gibt und so nicht klar wird, was die Inspiration zu diesem Buch war und ob es auch in ihrer Familie einen direkten Bezug zu den geschilderten Ereignissen gibt.
Ein wenig befremdlich finde ich die Aufmachung des Buches, da in sehr schriller Optik auf ein Gewinnspiel eines Reiseveranstalters aufmerksam gemacht wird, was ich bei diesem Buch merkwürdig und auch wenig zum Thema passend empfinde.
Insgesamt gesehen kann ich "Antonias Tochter" an alle Leser empfehlen die sich für diese Epoche interessieren und Interesse an Einzelschicksalen haben.


s.Oliver Time Damen-Armbanduhr SO-3328-MQ
s.Oliver Time Damen-Armbanduhr SO-3328-MQ
Preis: EUR 99,03

5.0 von 5 Sternen Meine Lieblingsuhr, 24. Juli 2017
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich habe die s.Oliver Damen-Armbanduhr in silber und sie ist meine absolute Lieblingsuhr.
Ich trage schon seit Jahren sehr ähnliche Uhrenmodell und habe festgestellt, dass ich damit im Alltag einfach am besten zurecht komme. Identisch ist dabei die Größe, die Farbe und das Armband mit Verschluss. Lediglich das Ziffernblatt war bei meinem "alten" Modell anders.
Ich bevorzuge Uhren mit Metallarmbändern, da ich diese insbesondere im Sommer wenn man schwitzt angenehmer zu tragen finde. Wichtig ist mir außerdem ein verstellbarer Verschluss der sicher Hält (gar nicht mag ich diese dehnbaren Armbänder). Das hier vorliegende Uhrenband lässt sich zwar nur sehr schwer verstellen, aber das muss man ja in der Regel auch nur einmal machen und dann hält es auch bombenfest ohne sich wieder zu verstellen oder gar zu lösen. Der Verschluss wird eingehakt und hält ebenfalls sehr sicher, da er doppelt eingehakt wird und auch einrastet. In all den Jahren die ich nun schon solche Verschlüsse trage, habe ich noch nie eine Uhr verloren. Besonders gut finde ich auch, dass das Armband so biegsam ist und sich so wirklich an das Handgelenk anschmiegt. Das Metall ist dabei ganz glatt trotz der verwebten Struktur und erwärmt sich leicht durch die Körperwärme.
Der Ziffernblatthintergrund ist schwarz und stellt einen guten Kontrast zu den silbernen Zeigern und den Stundenmarkierungen dar. Zahlen für die Stunden gibt es nicht, aber für mich ist auch so genug Orientierung gegeben. Der Schriftzug s.Oliver auf dem Ziffernblatt ist ausreichend dezent. Der Schriftzug ist auch dezent in den Verschluss eingeprägt.
Insgesamt gesehen ist das für mich die perfekte Alltagsuhr, da sie zu fast allem gut passt (ich trage nur Silberschmuck) und auch farblich neutral ist. Ich werde im Auge behalten, wie sich die Zeit auf das Uhrglas (Kratzer) und das Uhrengehäuse (Metallabrieb) auswirkt, aber bis auf weiteres habe ich nichts an der Uhr auszusetzen.


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