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Rezensionen verfasst von
John Galt "Gamer" (Schwarzwald)

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Sacred Underworld
Sacred Underworld

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sacred Underworld, 16. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Sacred Underworld (Computerspiel)
Keine Frage, der spielerische Ausflug in die neuen Gebiete von Ancaria macht einfach sehr viel Spaß. Sicherlich, rein spielerisch hat sich kaum etwas verändert, aber das war auch nicht notwendig. Die Hatz nach neuen Items und Erfahrungspunkten ist einfach genial und geradezu suchterregend. Die zwei neuen Charaktere sind sehr unterschiedlich und passen bestens ins Spiel. Die Story ist zwar nicht sehr originell, aber trotzdem spannend. Und die motivierende Heldengestaltung führt dazu, dass man sich kaum vom Bildschirm lösen kann. Nur noch schnell ein paar Monster metzeln, dann erreiche ich vielleicht die nächste Stufe. Nur noch schnell die Gegend dahinten durchkämmen, vielleicht finde ich dort noch was nützliches. Nur noch.... und bevor man sich versieht ist schon die halbe Nacht vorbei. Ihr habt schon gesehen, Fans des Spiels sollten sich dieses Add-On keinesfalls entgehen lassen.


Scrapland
Scrapland
Wird angeboten von onfox
Preis: EUR 10,99

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Scrapland, 15. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Scrapland (Videospiel)
D-Tritus, ein Roboter, baute sich selbst auf einem Schrottplatz nach einem sehr menschlichen Schönheitsideal zusammen und machte sich auf, die große, weite Welt zu erkunden, was ihn zwangsweise nach Scrapland führte, einem Asteroiden, der gänzlich in der Hand von Robotern liegt und wie sollte es auch sein, wurden diese Roboter auch ihren ehemaligen Schöpfern, den "viskosen Lebensformen", mehr als ähnlich. Und so gab es auf Scrapland ebensolche Strukturen, wie auf der Erde. Korrupte Politiker, gierige Banker, Söldner, die für einen Krug Quecksilber alles tun, schöne Büroassistentinnen, dumme Laufburschen, einen übersättigten Klerus, storygeile Presseleute, Industrieviertel, Vergnügungszentren, Tempel und zu guter Letzt das Wichtigste in "Robotertown": die große Datenbank. In ihr werden 1:1 Kopien von allen Robotern angelegt und sollten sie, was in Scrapland häufiger als im schlimmsten Viertel der Bronx vorkommen mag, zum letzten Mal den Hochgenuss von Elektronenfluss in ihren Kondensatoren spüren, erlaubt es die Datenbank, eine vorhandene Matrix und ein Freileben vorausgesetzt, dass sie sich wieder materialisieren.
Unnötig zu sagen, dass man Freileben nur bei den Bischöfen kaufen kann. Und im Land der ungegrenzten Möglichkeiten findet auch unser Neuankömmling D-Tritus sogleich einen Job bei der Zeitung und wird mit der Aufgabe betraut, den Erzbischof zu interviewen. Doch dazu soll es nicht mehr kommen, denn der Erzbischof wird Opfer eines brutalen Mordes, während er erholsam in einem heißen Ölbad seine eingerosteten Glieder schmieren wollte. Zu allem Übel deuten die Spuren am Tatort eindeutig darauf hin, dass der Mörder eines dieser viskosen Geschöpfe ist. Aber D-Tritus macht sich schon auf, das Geheimnis um den rätselhaften Mord zu lösen.
Das Spiel ist grob in zwei Teile geteilt, zwischen denen ihr ständig hin- und her wechselt: Entweder lauft ihr zu Fuß oder fliegt per Raumschiff. In ersterem Falle könnt ihr nicht nur mit anderen Robotern reden, sondern euch in jene verwandeln und/oder diese zerstören. So oder so wird sofort Alarm geschlagen und ihr werdet von Polizisten, sowie kleinen, fliegenden Wachen verfolgt. Erst wenn ihr für mehrere Sekunden aus deren Blickwinkel entronnen seid, wird der Alarm abgeschaltet. Ähnliche Regeln gelten beim Fliegen, mit dem Unterschied, dass hier keine Verwandlung möglich ist, sondern nur die fachgerechte Zerstörung anderer Raumschiffe. Selbstredend habt ihr nach solchen Aktionen ebenfalls die Polizei am Hals.
Einen eigenen Flieger könnt ihr entweder auf den zahlreichen Parkplätzen klauen oder selbst zusammen basteln. Dazu benötigt ihr Baupläne von Schiffen, Motoren und Waffen, welche ihr im Laufe des Spieles erhaltet bzw. sammelt. Jedes Schiff hat ein Maximalgewicht, welches nicht überschritten werden kann. Natürlich kostet euch das Bauen Geld, dieses findet ihr wiederum z.B. bei zerstörten Raumschiffen oder innerhalb des Bankgebäudes. Nicht nur der ominöse Helfer schickt euch von einem Auftrag zum nächsten, zwischendurch stellen euch andere Roboter Aufgaben, denen ihr euch widmen müsst.
Das Design bleibt dabei streng linear, und Bonus-Missionen sind rar. Genau genommen habt ihr nur die Möglichkeit der so genannten Verrückten Wetten, nach deren Absolvierung ihr Waffen-Upgrades erhaltet. Die Missionen an sich variieren von Zerstören bestimmter Ziele, der Suche nach Gegenständen oder Fliegen von Wettrennen.
Scrapland spielt sich in zwei Perspektiven. So darf man in der 3rd Person Ansicht als Roboter durch die unterschiedlichen Szenarien wandeln oder im eigenen (oder gestohlenen) Raumgleiter ins Gefecht ziehen. Doch bei all den Möglichkeiten, die die Designer den Spielern zur Verfügung stellen wollten, haben sie eines dabei vergessen: alles zu einem einheitlich nachvollziehbaren Ganzen zu verbinden.
Man beginnt als D-Tritus und erhält gleich zu Beginn des Spieles den Auftrag, den Erzbischof zu interviewen. Ein kleines schwach ausgerüstetes Raumschiff dient als Fortbewegungsmittel und zudem werden wir in die "Macht" der großen Datenbank eingeweiht. So kann D-Tritus in die Körper von 20 verschiedenen Robotermodellen schlüpfen, was ihm bei seiner Tätigkeit nützlich sein soll. Zudem haben die Roboter auch alle unterschiedliche Eigenschaften. Nutzt D-Tritus einen Wiederherstellungspunkt, kann er in jede beliebige dort verfügbare Figur schlüpfen. Doch er muss aufpassen, damit er nicht von Wachrobotern gescant und damit enttarnt wird, gleichbedeutend mit der Erklärung zum Staatsfeind Nr. 1. Dann hilft nur die Flucht oder ein sicheres Versteck, bis sich die Wachen beruhigt haben. Die verschiedenen Robotermodelle bieten alle ihre eigenen Eigenschaften. Als Bankdirektor kann man den anderen Androiden Geld aus der Tasche ziehen. Als Bürgermeister kann man sie mit „Blah-Blah" ins Koma reden, als kleiner Hefter kommt man in sonst unzugängliche Lüftungsschächte, um dort nach verborgenen Plänen zu suchen, bewaffnete Polizisten haben die Waffenpower, als normaler Polizist kommt man an Sicherheitstüren vorbei oder als Bischof hat man Zugang zur „Großen Datenbank". Besonders nützlich ist die Verwandlung in den Botenroboter, denn seine Fortbewegungsart ist blitzschnell und er kann zudem fliegen, was bei den ständig wiederholenden Dienstbotengängen die „Zeitverschwendung" etwas relativiert.
Und damit wären wir auch schon beim eigentlichen Problem. Die meisten Aufgaben sind Dienstbotengänge. „Hey, D-Tritus, hol mir dies, dann sag ich dir das", worunter die eigentliche Story des aufzuklärenden Mordes mehr als unter geht. Damit man ein Indiz oder in Beweisstück erhält, muss man dem „Lieferanten" vorher gefällig sein. So kommt es, dass man mehr oder weniger „sinnfreie" Dinge ausführen muss, die das vorgegebene Szenario anbietet. Fliege mit dem Raumschiff und erledige 10 Beamtenschiffe, kille 5 Heftmaschinen usw. Dazu gibt es vom Auftraggeber die blödsinnigsten Erklärungen, warum man dies tun soll. Und die Auftraggeber sind auch stets darauf bedacht, dass die Einsatzorte immer möglichst weit auseinander liegen, damit es ja schön lange dauert und die Spielzeit in die Länge gezogen wird. Die Optionen, die das Charakterwechselspiel eigentlich ermöglichen könnte, werden so gut wie nie benutzt.
Oft wird die zu nutzende „Form" vom Auftrag vorgegeben, ohne dass sie eigentlich Sinn macht. Dass man als Polizist verkleidet eine Sicherheitsschranke passieren darf oder nur als Bischof die große Datenbank betreten kann, ist da schon die Ausnahme, hat aber hier mehr die Funktion einer üblichen „Keycard". Es gibt zwar hin und wieder Missionen, in denen man die Charakteroption etwas sinnvoller nutzt, wie z. B. den Klau eines Datenröhrchens als Botenroboter, aber prinzipiell ist die Option absolut unter Wert verkauft.
Haben anfangs die Aufgaben noch ein wenig Spaß gemacht, tendierten sie aber schnell zu einer leidlichen Pflicht und sorgten eher für Langeweile, statt Unterhaltung. Leider findet man auch bei den Action-Raumschiffpassagen ein ähnliches Bild, auch wenn hier die Kampfszenarien noch weitaus mehr Spaß gemacht haben. Jedoch gibt es hier durchweg denselben Tenor. Bis auf die Aufgabenstellung, einen bestimmten Gegner zu erledigen, hin und wieder einmal Geleitschutz zu geben oder gegen Ende des Games Kommunikatorbojen zu zerstören, wird nicht viel Abwechslung geboten. Im Prinzip aber leidet das Gameplay ähnlich wie auch schon in den Robotersequenzen zu sehr an Wiederholung. Und auch der Multiplayer-Modus ist nichts Spektakuläres, wird auf der Xbox doch nicht einmal Xbox Live! Unterstützt.
Grafisch bewegt sich Scrapland auf fast sehr gutem Niveau, doch die Frame-Rate sinkt ständig in den Keller. Glücklicherweise beeinträchtigt diese nie die Spielbarkeit, zudem sind die verschiedenen Gebäude und Straßen sehr stylisch gestaltet. Klares Highlight ist der Sound, zumindest wenn ihr eure X-Box Konsole auf Englisch umgeschaltet habt. Die Originalstimmen vermitteln eine fantastische Atmosphäre und vereinzelte Dialoge sind richtig witzig geraten. Hingegen die deutsche Version mehr einer mittleren Katastrophe gleicht, die einzelnen Sprecher reden viel zu hastig, manche komplett ohne Betonung und ganz speziell D-Tritus ruiniert die tolle Atmosphäre ganz gewaltig. Multilingual gleich bleibt natürlich die Musik, welche mit ihrem Elektronik-Pop am meisten zu begeistern weiß. Hier fehlt es zwar auch an Abwechslung, aber die einzelnen Stücke gehen einem trotzdem nicht auf den Nerv.
Fazit: Scrapland hätte so ein gutes Spiel werden können. Anfangs macht Scrapland sehr viel Spaß, das Szenario ist erfrischend, die Atmosphäre stimmig und der Storyansatz viel versprechend. Allerdings mangelt es an Abwechslung, so manche Mission besteht aus eintönigem herumlaufen und andere wiederholen sich innerhalb kürzester Zeit, ohne dass sich der Verlauf großartig ändert. Immerhin bleibt trotz dieser Fehler der Spaßfaktor noch im grünen Bereich, wer innovative Konzepte mag und über Designschwächen hinwegsehen kann, der könnte Gefallen an Scrapland finden.


Champions: Return to Arms
Champions: Return to Arms
Wird angeboten von Music-Shop
Preis: EUR 49,88

61 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Champions: Return to Arms, 15. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Champions: Return to Arms (Videospiel)
Nachdem wir in den letzten Monaten schon mit dem vorzüglichen Hack 'n Slay „Champions of Norrath: Realms of Everquest" beglückt wurden, kommt nun der Nachfolger in die Laufwerke der PS2. Und „Champions: Return to Arms" ist erneut genau das, worauf viele Fans dieses Genres gewartet haben. Mit einem exzellenten Gameplay, sieben Charakterklassen und -rassen, einer fesselnden Fantasywelt, und mehr als 100 Stunden Gameplay pro Charaktere bläst das Action Rollenspiel-Schwergewicht zum Angriff gegen die Konkurrenz.
Zugegeben, die Story könnte flacher nicht sein. Wieder einmal, wie schon in so vielen anderen Hack 'n Slays, haben sich Heerscharen von Fieslingen aufgemacht, um das Land ins Chaos zu tauchen. Das kann der König natürlich nicht mit ansehen und verlangt nach Helden, die die schöne Welt von eben diesem Übel wieder befreien. Das heißt im Klartext für den aufmerksamen Zocker, dass er nichts weiter zu tun hat, als so viele Monster zu knüppeln wie es nur irgendwie geht. Natürlich macht man dies nicht ausschließlich zur Belustigung des eigenen Reckens, sondern hechelt nach den unglaublich vielen Items, die es auf der Reise durch die grafisch sehr opulente Welt zu ergattern gibt. Und damit sich das lustige Monster-Klatschen nicht zur langweiligen Routine entwickelt, wurden auch eine Menge interessanter Quests ins Spiel eingefügt die hinter der faden, aber im Vergleich zum ersten deutlich besseren Story für Abwechslung sorgen.
Durchaus große Geschütze fährt „Champions: Return to Arms" dann bei den Charakteren auf. Es gibt nun sieben (im Vorgänger waren es noch fünf) ausgesprochen erfreulich unterschiedliche Klassen. Denn nicht immer will man(n) auch mit denselbigen Spielen - und Frau ja meist erst recht nicht. Somit wurde auch zum ersten mal in einem Action-Rollenspiel der Emanzipation genüge getan, da es jeden Charakter als Männlein bzw. Weiblein gibt. Zu den Klassen gehört dann für das Grobe mit der Kelle z.B. der Barbar. Distanzkämpfer greifen besser zum Ranger, der seine Gegner mit Pfeil und Bogen dahinmetzelt. Der Magier geht seinem Tagesgeschäft mit feinen Zaubertricks für Fortgeschrittene nach. Der sogenannte Schattenritter ist ebenfalls, ähnlich wie der Barbar, auf den Nahkampf ausgelegt. Ganz im Gegensatz zum Kleriker, welcher lieber passiv zur Sache geht und ganz weit vorn ist, wenn's um die Heilung der Gruppe und sich selbst geht. Hierzu setzt der Kleriker auf Auren, welche man als aufmerksamer Diablo-Spieler natürlich kennt. Setzt der Kleriker beispielsweise eine Heilen-Aura ein, werden alle Mitspieler in unmittelbarer Umgebung automatisch mit Lebenssaft aufgeladen. Um bessere Auren oder Zaubersprüche zu bekommen, muss man verständlicherweise erst einmal genügend Erfahrung durch Monster slayen zusammen verdienen, um diese dann im Umfangreichen Magie-Tree in nagelneue Sprüche zu investieren. Neu dabei sind die Berserker und die Schamanen, die vor allem für Kenner des Vorgängers einiges an Abwechslung mit ins Spiel bringen. Alternativ kann man auch seine Charaktere aus dem Vorgänger importieren und mit neuen Waffen, Zaubern und Fähigkeiten ausrüsten.
Der Multiplayer-Modus ist wohl einer der interessantesten Aspekte des Spieles. Interessant deshalb, weil man via Multitap oder Online mit bis zu vier Spielern den kompletten Story-Modus kooperativ durchzocken kann. Das sorgt z.B. für einen idyllischen Abend zu viert vor dem Fernseher und macht eine menge Freude. Was gibt es schöneres, als mit seinen guten Kumpels durch die Landschaft zu streifen um massenweise Monsterherden hinzuschlachten? Das Spiel wird hierbei stets beim Spieler gespeichert, der auch als Host fungiert. Unabhängig vom Spielstand ist wiederum der Spielstand des Charakters. Den kann jeder Mitspieler auf seiner Memory-Card dahin mitschleppen, wo es ihm beliebt. Alles in allem erwartet den Genre-Fan ein tolles Multiplayer-Erlebnis im Action-Rollenspiel-Bereich. Dies auch deswegen, da man sich neben dem Koop-Modus natürlich auch in einer Arena treffen und sich dort ordentlich eins auf die Mütze geben kann. Vorab wartet ein Treffen im Lobby System inkl. Freundeslisten und privaten Chat-Räumen, um sich Mitstreiter oder Gegner zu suchen. Besonders cool ist die USB Headset Unterstützung anhand derer man sich im KoOp-Modus Befehle, Tricks oder Ideen oder in der Arena heiße Kampfansagen zurufen kann.
Auch grafisch spielt „Champions: Return to Arms" wieder ganz weit vorne mit. Ich habe selten ein so schickes und detailliertes Landschaftsbild gesehen. Die Umgebung wirkt erneut sehr lebendig und vielfältig und kommt insgesamt noch einen Touch kompakter als beim Vorgänger daher. Die unglaublich vielen Ausrüstungsgegenstände sind überdies auch noch alle am Charakter sichtbar und unterstützen somit noch einmal den Sammelwahn. Schnell verfällt man nämlich der Sucht, sich die funkelndste, schickste und tollste Rüstung zusammen zu suchen. Teilweise kommt es hier und da zwar immer noch zu Popups, welche aber nicht wirklich den Spielspaß stören. Darüber tröstet ferner noch die exzellente Levelarchitektur und die ausgesprochen dichte Atmosphäre hinweg. Soundtechnisch gibt es ebenso wenig zu meckern. Orchestrale Musik vom feinsten, Monster- und Umgebungsgeräusche, die dem Abenteuer eine noch dichtere Atmosphäre verschaffen und Kampfgeräusche, die erst richtig dazu animieren, zum nächsten Gegner zu hechten um ihm die Lampen auszublasen. Hinzu kommt noch eine durchaus gelungene deutsche Sprachausgabe um die tonale Begleitung zu perfektionieren.
Fazit: Wie schon der Vorgänger gibt es an „Champiosn: Return to Arms" nichts wirkliches zu kritisieren. Genrefans erwartet abermals ein Spiel der Superlative, das auf keinen Fall zu schnell langweilig wird oder nicht dazu motiviert, es noch ein mal mit einer anderen Klasse durchzuspielen, wenn man es bereits einmal durchhat. Abgesehen davon können die genialen Multiplayer-Modi (auch online) mehr als begeistern und bietetn in Kombination mit der tollen Präsentation und Technik ein fast einmaliges Spielerlebnis für Konsoleros.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 7, 2010 6:17 PM CET


BomberFun Tournament
BomberFun Tournament
Wird angeboten von MEDIMOPS
Preis: EUR 2,15

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bomberfun Tournament, 15. April 2005
Rezension bezieht sich auf: BomberFun Tournament (Computerspiel)
Die Bombe tickt - und ihr steht direkt davor! Jetzt aber nichts wie weg - Mist, Fluchtweg versperrt - mit noch einer Bombe, na klasse! Nun kommt ihr langsam ins Schwitzen, denn die Zeit rennt euch davon. In allerletzter Sekunde werft ihr die Bombe über das Hindernis - gerettet! In "BomberFun Tournament" erlebt ihr wirklich haarsträubende Situationen in den verschiedensten Welten wie antike Arenen, versunkene Städte oder den wilden Dschungel. Verschiedene Power-Ups wie Schutzschilde oder "Up Side Down" lassen keine Zeit für Langeweile! Wählt einen aus über 10 verschiedenen Charakteren aus und los geht der Spaß - mit bis zu 8 Spielern gleichzeitig!
Soweit die offizielle Beschreibung des Herstellers, der in diesem Fall Rondomedia ist, die sich über die Jahre einen festen Platz im Low-Budget-Bereich der PC Spiele erkämpft haben und das mit einem überraschend gutem Spielesortiment. „Bomberfun Tournament" entsprang ebenfalls dieser Low-Budget-Serie und ist für schlappe 14,99 Euro zu haben. „Bomberfun Tournament" ist ab 6 Jahren freigegeben und gilt als familienfreundliches Produkt, das logisches Denken, Geschick und eine gute Taktik voraussetzt, die auf Spielspass und Spannung trifft. Die Idee zu „Bomberfun Tournament" ist allerdings nicht ganz neu. Bereits seit einiger Zeit hat uns Bomberman von Hudson Soft mit seinen Bomben bereits mitgerissen und wurde oftmals mit Preisen und Lob überschüttet. Lightbrain, die Entwickler des PC-Klons, haben das ursprüngliche Spielprinzip aber gekonnt übernommen und sowohl optisch, als auch spielerisch auf den aktuellen Stand der Zeit gebracht.
Ausgeliefert wird das Spiel in einer DVD-Hülle mit Kurzanleitung und hübsch gezeichnetem Cover. Das komplette Handbuch findet Ihr wieder auf der CD-Rom, was bei Rondomedia ja bereits Standard ist. Nach der Installation, zirka 510 MB, befindet Ihr Euch im Optionsmenü, das Einstellungen zu Grafik & Sound zulässt. Darüber hinaus findet Ihr hier aber auch die Einstellungen zu Netzwerkspielen.
Doch bevor wir uns dem Highlight, dem Multiplayermodus, widmen, kurz für alle, die das große Vorbild noch nicht kennen, eine kleine Anleitung worum es bei dem Spiel eigentlich geht. Ihr steuert eine kleine Spielfigur durch ein Labyrinth auf der Suche nach Euren Gegnern. Im Gepäck tragt Ihr Eure Bomben mit Euch rum, gelegentlich auch mal einige Zusatzwaffen; diese müssen aber zuerst auf dem Spielbrett freigebombt und dann aufgesammelt werden. Trefft Ihr auf Hindernisse, platziert Ihr eine Bombe und sprengt dieses weg, ohne euch dabei selbst mit weg zu sprengen. Hauptziel ist es aber, dass ihr mit euren Bomben eure Gegner trefft. Treibt sie in die Ecke, um Sie nachträglich mit einer Bombe ins Jenseits zu schicken. Das klingt einfach, ist es aber nicht, wie Ihr schnell merken werdet. Denn genau wie ihr, versuchen auch eure Gegner, euch wegzubomben. Ein einfaches, aber dennoch spannendes Spielprinzip...
Die Steuerung via Tastatur funktioniert dabei problemlos - mit nur wenig Übung setzt ihr Bomben zielsicher den Feinden entgegen. Power-Ups, wie z.B. Schutzschilder, schützen euch dabei vor Attacken der Gegner oder lassen euch auch mal schneller durch die Gänge laufen. Das gibt für einige Sekunden einen kleinen Vorteil, kann aber auch, wenn falsch eingesetzt, in den Tod führen.
Wem das Spielen im Solomodus mit der Zeit, trotz einer sehr großen Anzahl von Levels, auf Dauer zu langweilig wird, der kann via LAN oder mit Hilfe von Gamespy im Internet gegen andere Spieler auf der ganzen Welt antreten. Hierbei können sich bis zu 8 Spieler gleichzeitig die Bomben vor die Füße legen, was manchmal zu einem heillosen Chaos führt, das erst so richtig Spaß macht. Zwei verschiedene Modi (Deathmatch und Team Deathmatch) stehen Euch dazu zur Verfügung.
Damit das Ganze im richtigen Licht erstrahlt, haben die Entwickler die Grafik im Vergleich zum Klassiker deutlich erweitert. Unzählige Details und Level wurden entworfen und in fantastischen Farben und zeitgemäßer 3D-Optik auf den Screen gebracht. Neben den 10 verschiedenen Spielfiguren gibt es diverse Hintergrundlandschaften, die euch an abwechslungsreiche Schauplätze bringen. Dem Auge wird darüber hinaus auch ein fantastisches Effekt-Feuerwerk präsentiert - dank Bullet Time FX gibt es nicht nur Slo-Mo-Effekte, es kracht auch an jeder Ecke und die sehr schön anzusehenden Explosionen verwandeln das Spielfeld in ein Feuerwerk der Farben. Abgerundet wird die tolle technische Seite durch die genialen Sounds, denn bei „Bomberfun Tournament" gibt's auch mächtig was auf die Ohren, sowohl von den SFX, als auch von der Musik her.
Fazit: „Bomberfun Tournament" ist ein genialer Klon des altbekannten „Bomberman", das bis heute nichts von seinem Charme eingebüsst hat. Sicher, die Idee ist alles andere als neu; durch die tolle Grafik, die vielen Level und vor allem durch den Multiplayer-Modus (via LAN oder per Internet) gibt es Langzeitmotivation ohne Ende. Fans des Klassikers und alle, die gerne mal ein nahezu perfektes Arcade-Game spielen möchten, greifen von daher zu.


CoCommando
CoCommando
Wird angeboten von welle11
Preis: EUR 3,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Cocommando, 15. April 2005
Rezension bezieht sich auf: CoCommando (Computerspiel)
Als Spezialagent muss man stark und cool sein - und Federn haben! Eure neuste Mission: die gekidnappten Hühner aus den Händen einer gemeinen Räuberbande befreien und das geraubte Gold zurückholen! In 25 spannenden Levels versucht ihr, das Gold einzusammeln und die Hühner aus den Käfigen zu befreien. Eierwerfer, Streichholz-Bogen, Wasserpistole und viele andere Waffen stehen euch zur Verfügung, damit ihr euch gegen die Räuberbande zur Wehr setzen könnt!
Man bekommt das Spiel „Cocommando" auf einer CD in DVD-Hülle und mit schriftlicher Kurzanleitung geliefert. Das komplette Handbuch befindet sich, wie bei Rondomedia-Produkten üblich, auf der CD. Das Spiel selbst ist ab 0 Jahren von der USK freigegeben und ist komplett in Deutsch. Über 20 Level in cooler 3D Grafik erwarten den Spieler in dem von LK Avalon entwickelten Game und entführen ihn auf die abenteuerliche Reise zu einer Räuberbande, lassen ihn schnelle Kartrennen fahren, geheime Welten erkunden, eisigen Gefahren trotzen, Schätze suchen und die eigentliche Aufgabe, Hühner retten. Ein gelungener Mix von Aufgaben, liebevoll verpackt, die ihr mit Eurem Helden, einem gelben Hahn, durchleben müsst.
Natürlich dürfen auf diesem gefahrenreichen Weg keine Waffen fehlen, doch unser Held hat da seinen ganz eigenen Geschmack, was das Thema Waffen angeht. So stehen Euch die Eingangs erwähnten Eierwerfer und viele andere verrückten Waffen zur Verfügung, die Eure Feinde zwar kampfunfähig machen, aber niemals töten. So ausgestattet stapft Ihr durch fantastisch animierte Welten, wie einen Dschungel, die Antarktis oder den Weltraum. Jeder von diesen Abschnitten beinhaltet wiederum einzelne Levels und dazu gehörende Aufgaben, die Ihr bewältigen müsst, um am Ende die Hühner zu befreien und das Geld zu retten. Klar, dass Eure Feinde, die Räuber, was dagegen haben und alles in Bewegung setzen, dies zu verhindern.
In der 3rd-Person-Perspektive kämpft sich der Hahn nun durch das Spiel, wie man es von „Spyro", „Mario" oder „Rayman" gewohnt ist. In jedem Level bekommt ihr durchweg Informationen über die Lebensanzahl, die eingesammelten Goldmünzen und die verbleibenden Geschosse der vorhandenen Waffen. Zu Beginn des Spiel startet ihr mit drei Leben, die bei einigen Sprungversuchen schnell Geschichte sind. Oftmals behindern nämlich Blätter oder Gegenstände die Sicht um zielgenau auf einer Position zu landen. Hat man es dennoch geschafft, einen Level durchzustehen, werden die gesammelten Goldmünzen als Punkte gutgeschrieben. Welche Aufgaben euch neben dem Einsammeln der Münzen noch im jeweiligen Level erwarten, wird zu Beginn einer jeden Stage kurz erklärt. Oftmals sind es Kleinigkeiten, wie die Rettung eines oder mehrerer Hühner in Käfigen, die über den Level verteilt versteckt sind. Weitere Abwechslung bietet noch ein Kart-Rennen, in dem der Hahn gegen die Gegner rasante Rennen bestreitet - auch hier gibt es sowohl spielerisch, als auch technisch nichts zu meckern. Fast hätte das Kart-Game schon alleine als vollwertiges Spiel veröffentlicht werden können.
Die Grafik ist, wie schon zuvor erwähnt, in bester 3D Optik gehalten; gelungene Effekte, farbenfrohe Landschaften und eine Vielzahl an wunderschönen Details. Vor allem der Dschungel hat mir besonders gut gefallen, bietet er neben Grünflächen auch große farbenfrohe Blumen und Pilze. Sogar der Hahn wurde jeweils nach Umgebung optisch angepasst - als Beispiel nenne ich da nur die eisige Antarktis, in der er eine Pudelmütze trägt. Solche kleinen Details machen ein gutes Spiel und eine sehr gute Grafik erst aus. Musikalisch gibt es ebenso nette Musik, die aber nicht wirklich auffällig ist - dafür erinnert uns unser Held aber - neben anderen gelungenen SFX - mit lautem Hahnenschrei, dass es ihm gut geht.
Fazit: „Cocommando" ist ein umfangreiches Jump'n Run, das sowohl grafisch als auch spielerisch absolut überzeugt. Inhaltlich mag es sich zwar an eine jüngere Zielgruppe richten, dennoch sollten auch ältere Genre-Fans unbedingt mal reinschauen. Die vielfältigen Levels, die niedliche Story und die im Spiel integrierten Kart-Rennen sorgen für jede Menge Abwechslung.


Aurora Watching
Aurora Watching
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 3,68

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aurora Watching, 15. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Aurora Watching (CD-ROM)
Mit „Aurora Watching" ist den Entwicklern von „Metropolis Software" ein interessanter Genremix gelungen. Das Spiel verbindet die Elemente Schleich- und Actionshooter glaubhaft und dennoch abwechslungsreich. Besonders gut gelungen ist daneben die Atmosphäre des arktischen Handlungsortes und die hervorragende KI der Computergegner. Allen, denen klassische Schleichspiele „zu lahm" sind oder die klassische Action zu simpel, sei dieser grundsolide Titel trotz mangelnder Innovationen über die erwähnten Punkte hinaus ans Herz gelegt. Allerdings muß dazu gesagt werden, daß "White Fox" "Sam Fisher" aus "Splinter Cell" in keinster Weise das Wasser reichen kann. Dafür kostet der auch mehr.


Viewtiful Joe 2
Viewtiful Joe 2
Wird angeboten von VIDEOSPIELE Loreth
Preis: EUR 49,75

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viewtiful Joe 2, 15. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Viewtiful Joe 2 (Videospiel)
Groovy! Gäbe es nicht schon den genialen Vorgänger so würde ich dem Sequel ohne weiteres den Titel „Neudefinition der Coolness" verleihen. Neben „Devil May Cry 3" und „Resident Evil 4" hat Capcom somit schon das dritte, richtig fette Spielerlebnis in diesem Frühjahr parat. Gameplay Puristen und Anhänger von abgefahrenen Spielideen müssen hier einfach einen Blick riskieren. Auch Fans der ersten Episode können bedenkenlos zugreifen, denn mit dem typischen Capcom- Serienwahn hat „Viewtiful Joe 2" absolut nichts zu tun. Uneingeschränkt empfehlen kann ich das Spiel leider dennoch nicht. Der Grafikstil und der überaus hohe Härtegrad werden unerfahrene Spieler genauso wie gemütliche Naturen wohl aller Wahrscheinlichkeit nach in den Wahnsinn treiben. Alle Spieler mit ordentlichem Selbstvertrauen finden hier eine echte Bereicherung für ihre Spielesammlung. Vergesst „Megaman", „Street Fighter" oder „Metal Slug" - Capcom's neuer 2D König heißt „Viewtiful Joe"!


Eiskalte Engel 3
Eiskalte Engel 3
DVD ~ Kerr Smith
Wird angeboten von ronnypb
Preis: EUR 20,25

9 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eiskalte Engel 3, 12. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Eiskalte Engel 3 (DVD)
Das boshafte und intrigante Spiel um Verführung und Vernichtung geht in die dritte Runde. Bereits 1999 hatte Starproduzent Neal H. Moritz den vielfach verfilmten Briefroman „Les Liaisons Dangereuses - Gefährliche Liebschaften" von Choderlos de Laclos (1741 - 1803) unter dem Titel „Eiskalte Engel" kurzerhand aus Frankreich in das Manhattan der Gegenwart verlegt. Seine brillante Neufassung, produziert mit einem Budget von 11 Mio. Dollar, spielte allein in den USA ca. 40 Mio. Dollar ein und erwies sich in Deutschland als veritabler Kino- und Videohit. Nach der weltweit erfolgreichen Video- und DVD-Vermarktung des zweiten Teils, folgt nun der dritte Teil, in dem die Harmlosen einmal mehr die Marionetten der Perfiden und Gelangweilten sind. Sicher, die Story ist nicht neu und auch die Wendungen innerhalb der Story sind nicht wirklich überraschend. Dennoch wird der Film, ebenso wie die technisch gut gelungene DVD, Fans der Vorgänger gefallen.


Blood Rayne 2
Blood Rayne 2
Wird angeboten von Freaksshop1
Preis: EUR 39,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bloodrayne 2, 12. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Blood Rayne 2 (Videospiel)
Vivendi Universal Games, Majesco und Terminal Reality präsentieren „BloodRayne 2" - das zweite Abenteuer der schönsten und gefährlichsten Videospielheldin aller Zeiten: BloodRayne. Die gerissene Vampirjägerin, halb Mensch, halb Blutsauger, hat nur ein Ziel vor Augen: Sie will die Geschöpfe ihres Vaters Kagan suchen, finden und töten. Nur sie kann den Kult ihres Vaters stoppen und die Menschheit retten. Die Mischung aus Action, Grusel und Abenteuer entführt den Spieler in eine mythologische Welt, in der temporeiche Zweikämpfe an der Tagesordnung sind. Herausragend ist die lebendige Darstellung von Figuren und Kulissen auf der Basis neuester Simulationstechnologien. „BloodRayne 2" von Vivendi Universal Games, Majesco und Terminal Reality erscheint am 27. Mai 2005 für PC, Sony Playstation 2 und Microsoft Xbox.
Vor 60 Jahren focht BloodRayne die Horden ihres Vaters Kagan ein erstes Mal nieder. Doch Kagans Werk hat Bestand, sein Clan kennt nur ein Ziel: Die Dominanz der Vampire über die Menschheit. Im brandneuen Abenteuer ist Kagans Kult einer Substanz auf der Spur, die das Antlitz der Erde für immer verändert. Vampire verbrennen nicht länger im Sonnenlicht und das Land würde zu einer Perversion seiner selbst. BloodRayne tritt dem entgegen.
Sie kreuzt die Klingen mit der Höllenbrut, kauft den Kreaturen mit Sichel, Lanze und akrobatischen Nahkämpffähigkeiten den Schneid ab. Tritt- und Schlagtechniken sind in über 30 Kombinationen einsetzbar. Zwölf spektakuläre Finishing-Moves markieren die Höhepunkte des Kampfsystems; speziell die Zeitlupen-Wiederholungen setzen Standards im Genre. Und wenn BloodRayne die Blutlust überkommt, kann sie niemand mehr stoppen. Filmeinspielungen, Puzzles und Verfolgungsjagden lockern die Ereignisse auf, Elemente aus dem Rollenspiel-Genre verdichten und vertiefen das Gameplay. Die Heldin eignet sich im Verlauf der Zeit spektakuläre Fähigkeiten an, durch die sich immer neue Ebenen und Zugänge eröffnen. Dabei bestimmt der Spieler, wie sich BloodRaynes Kampfstil entwickelt. So vermag sie Kreaturen aus der Hölle zu beschwören und die Umgebung zu manipulieren. Sie reißt zum Beispiel Wände über den Köpfen der Dämonen ein und gebraucht deren Körper als Wurfwaffe.
Basis für dieses hohe Maß an Interaktivität ist die innovative "Infernal Engine"-Technik des Herstellers Terminal Reality. Sie erlaubt eine natürlich wirkende Simulation physikalischer Gesetze. Die Umgebung wirkt sofort vertraut. Fallende, berstende und zerbrechende Objekte verhalten sich so, wie der Spieler es erwartet. Schluss mit sterilen und künstlich wirkenden Kulissen wie aus Plastik - der Spieler ist Teil dieser faszinierenden Welt!


EyeToy: Antigrav inkl. Kamera
EyeToy: Antigrav inkl. Kamera

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eye Toy: AntiGrav, 12. April 2005
Rezension bezieht sich auf: EyeToy: Antigrav inkl. Kamera (Videospiel)
Als damals das erste Eye Toy-Spiel für die PlayStation 2 erschienen ist, hätte ich mir nicht träumen lassen, dass die kleine Kamera einmal so gut mit Games versorgt wird - selbst Dritthersteller sind an Board gesprungen, um ein Stück vom Kuchen des Erfolges abhaben zu können. Eye Toy: AntiGrav stammt aber wieder von Sony selbst. Entwickelt von Harmonix, ist der Titel unlängst erschienen und bietet euch die Chance, Hoverboard auf der PlayStation 2 zu fahren. Dafür stehen fünf futuristische und optisch hübsche Welten und acht Fahrer zur Auswahl. Doch bevor ihr euch ins Zeug legt, solltet ihr das ausführliche Tutorial absolvieren. Hier erlernt ihr, wie man denn genau Hoverboarding betreibt, denn ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass das ohne Training gewaltig in die Hose gehen kann.
Im Grunde ist es aber gar nicht mal so schwer: Mit Neigungen eures Kopfes nach links oder rechts lenkt ihr, mit Sprüngen springt ihr, mit Ducken duckt ihr euch und mit den Armen könnt ihr zahlreiche Tricks machen, beispielsweise Combos aktivieren. Nun stehen zwei Modi zur Auswahl: Stil und Tempo. In zuerst genanntem geht es darum, möglichst viele Punkte zu machen und eure Tricks zu perfektionieren. Punkte gibt es für Tricks, getroffene Ringe und Hindernisse, denen ihr ausgewichen seid. Im Tempo-Modus hingegen geht es nur darum, als erster ins Ziel zu kommen. Schneller werdet ihr durch Tricks und durch all das, was euch im Stil-Modus Punkte gebracht hat. Diesen Modus könnt ihr auch mit bis zu vier Mann spielen, dann aber nur nacheinander und im Kampf um Bestzeiten.
So gut die Idee hinter Eye Toy: AntiGrav auch sein mag, die Umsetzung hat einen größeren Kritikpunkt. Die Steuerung ist nicht sonderlich präzise, die Bewegungen werden nicht immer richtig erkannt. Dies führt zwar nur an wenigen Stellen zu wirklichen Problemen, doch trübt es eindeutig den Gesamteindruck. Aber nicht nur freischaltbare Bonus-Features halten den Dauerspaß aufrecht, auch ist es das Spielprinzip selbst. Es ist nicht wirklich neu, aber dennoch eine Innovation, einen Hoverboardfahrer mit dem eigenen Körper zu steuern.
Fazit: Eye Toy: AntiGrav ist ein weiteres gelungenes Spiel für die kleine Kamera, das den Ideenreichtum der Entwickler eindeutig beweist. Zwar ist die Idee selbst wie gesagt nicht neu, aber dennoch ist die Umsetzung auf die PlayStation 2 fast vorbildlich gelungen. Nur die etwas unpräzise Steuerung schmäht den Gesamteindruck. Zudem hätten es auch ein paar Strecken mehr sein dürfen. Der Party-Faktor ist zwar bei weitem nicht so hoch wie bei Eye Toy: Play, aber Eye Toy: AntiGrav bereitet auch Einzelspielern viele Stunden Spaß. Der Mehrspielermodus wirkt wie ein Anhängsel, nicht wirklich als ins Spiel integriert. Das heißt nicht, dass er stört, sondern nur, dass er den Spielspaß nicht nach oben schraubt.


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