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Rezensionen verfasst von
lopey (germany)

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Josef Seibel Nikki, Damen Hohe Sneakers, Braun (330 moro), 39 EU
Josef Seibel Nikki, Damen Hohe Sneakers, Braun (330 moro), 39 EU
Preis: EUR 79,17

5.0 von 5 Sternen Ich kam zufällig an diesem Schuhgeschäft vorbei...., 2. Januar 2016
....welches gerade einen Ausverkauf mit massiven Preisnachlässen verantstaltete. Eigentlich, so dachte ich, brauch ich momentan gar keine Schuhe. Aber, vielleicht doch, was für den Sommer?
Also, hineingegangen und das Angebot in Augenschein genommen. Ich fand auch ein paar schöne dünne Lederschuhe für die warme Jahreszeit.
Aber dann blieb mein Blick an den "Nikkis" hängen. Die Marke war mir in guter Erinnerung von früher... eigentlich, so dachte ich, sehen die mir ein wenig zu unelegant aus. Aber, der Preis war gut. Also, mal fix reingeschlüpft...
...und dringeblieben!
Und den Laden mit zwei Paar Schuhen verlassen.
Es gibt selten Schuhe, wo man schon beim ersten Mal Hineinschlüpfen im Schuhladen weiß: Die sind's!
Man läuft unglaublich bequem, sie halten einigermaßen warm (zumindest wenn's nicht zu kalt wird) und machen einen stabilen, gut verarbeiteten Eindruck! Man muss sie nichtmal "einlaufen".
Tip: Sie fallen keinesfalls zu groß aus. Meine Schuhgröße ist irgendwo zwischen 38 und 39. D.h. manchmal kaufe ich 38 und manchmal 39. Hier eine klare 39! Und für ganz schmale Füße sind sie vielleicht etwas zu breit, ich muss auch immer gut schnüren, aber dann sitzen sie perfekt. [allerdings in blau, falls relevant]


Emperors of Medieval Japan
Emperors of Medieval Japan
Preis: EUR 16,85

5.0 von 5 Sternen Großes Kino!, 18. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Emperors of Medieval Japan (Audio CD)
Ich hatte das Glück, das Album bereits jetzt im Onlineradio zu hören, wobei ich aber nicht mal weiß, ob ich das ganze Album in seiner endgültigen Version gehört habe, aber, soviel lässt sich sagen: Phantastisch! Lisa Ronson ist bisher Geheimtip mit dreistelligen Likes bei Facebook. Muss ich erwähnen, dass sie die Tochter des viel zu früh verstorbenen Gitarristen Mick ist? Der Bowies „Spiders“ seinen Stempel aufdrückte? Auch „Emperors“ bleibt gewissermaßen in der Familie, denn die ehemaligen Bowie-Mitstreiter Reeves Gabrels und Earl Slick sind auf dem Album zu hören, und mit Ex-“Spider“ Woody Woodmansey und Bowie-Pruducer Tony Visconti spielte Lisa Ronson in der Band „Holy holy“.
Das sei nicht wegen des Namedroppings erwähnt, sondern als Qualitätssiegel, und um ein wenig auch die musikalische Richtung zu skizzieren. Natürlich imitiert Frau Ronson nicht Herrn Bowie, aber ihre Musik hat ebenso Qualität, ist abgründig und vielschichtig und bewegt sich geschickt zwischen verschiedenen Genres - und, das wichtigste: Sie hat Atmosphäre.
Die CD knallt schon beim ersten Hören rein, aber ein mehrfaches Hören empfiehlt sich. Komplexe Arrangements, Saftige Beats, reichhaltiges Rock-Instrumentarium, erweitert um Elektronische Synthesizersounds und verzeinzelte Jazz-Elemente. Dazu gibt’s die unterkühlte Stimme der Sängern, die auch gern in lakonischen Sprechgesang verfällt, und manchen an Debbie Harry erinnern mag, aber sie kann auch ordentlich aufdrehen. Das ganze wurde hervorragend produziert. Ob das nicht ein „Album des Jahres“ werden könnte? Das CD-Cover ist irreführend, sieht zu sehr nach mainstreamigem „Frauen Hard Rock“ aus. Hätte ich vom Cover her nicht gekauft - aber nun schon vorbestellt in UK. Warum geht das hier noch nicht? Mein Anspieltip ist der Titelsong „Emperors of medieval Japan“. Grooßes Kino.


Surplus Mantel "LADIES PEA COAT", Größe: XL, Farbe: SCHWARZ
Surplus Mantel "LADIES PEA COAT", Größe: XL, Farbe: SCHWARZ

5.0 von 5 Sternen Sehr coole Jacke., 14. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Freitag bestellt, Montag war sie da. Schneller geht es kaum. Gleich ausgepackt, passt luftig perfekt, wie geplant. Stoff fühlt sich angenehm an, weicher als erwartet.
XL passt locker. Bin ca. 1,68 groß und in meinem Kleiderschrank tummelt sich unter den passenden Klamotten alles von 164 über 36 bis 44 und von XXS bis XXL. Größenangaben sind Schall und Rauch. Bei Jacken kaufe ich sonst meist 40/42. Bei Schöffel 42/44, bei weiter geschnittenen Parkas auch 36/38. Dies zur Orientierung.
Nun hatte ich letzte Woche ein Exemplar dieser Jacken in Größe M in einem Secondhandladen entdeckt. Die Jacke gefiel mir, aber sie saß knapp. Ich bekam sie zwar zu, aber an den Schultern spannte sie und mit dickem Pullover war es wirklich sehr eng. Ich bedauerte dies und ließ die Jacke im Laden, merkte mir aber Marke und Typ und wurde im Internet sogleich fündig: Hier!
Dann überlegte ich, ob L oder XL, entschied mich aber dann für XL, damit's noch Platz für Pullover hat - die richtige Entscheidung. Die Jacke passt an den Schultern perfekt und hat noch gut Luft. Nur die Ärmel sind gut 2 cm zu lang, aber das war schon bei der Größe M im Laden so gewesen. Muss ich mir überlegen, ob ich sie kürzer mache oder ob ich mich im Winter vielleicht sogar freue über diesen zusätzlichen Windschutz über den Handschuhen? Oder ob sie bei Wäsche vielleicht noch einläuft? Hat jemand Wasch-Erfahrung? Man kann die Ärmel auch noch mit den Knöpfen enger machen, auch das hilft schon.
Der Stoff ist weicher als erwartet, also auch weicher als der von dem Exemplar im Secondhandladen. Die dortige Jacke fühlte sich sehr steif an, als ob ein Stück Papier mit eingenäht worden wäre. Mein Exemplar hingegen ist weich und geschmeidig. Kann es also sein, dass Surplus unterschiedliche Stoffe verwendet?
Die Abbildung hier bei Amazon trifft allerdings auch auf mein Exemplar nicht zu. Auf dem Bild sieht der Stoff wolliger und fluffiger aus. Der Stoff meiner Jacke fühlt sich dagen an wie ein glatter, verfilzter Wollstoff, der aber typisch ist für solche Jacken.
Kratzen, wie hier mehrfach geschrieben, tut meine Jacke nicht. Schwer finde ich sie auch nicht. Ich habe noch eine alte Schweizer Militärjacke, die ist wirklich superschwer und arg kratzig, aber ich mag sie trotzdem. Wolljacken sind kein Fleece.
Ein "langer Mantel" ist das allerdings kaum, sondern ein Caban oder Pea Jacket. Ein solcher reicht maximal über die Hüfte. Vielleicht könnte man noch 'Kurzmantel' dazu sagen? 'Lang' ist er jedenfalls nicht. Sollte vielleicht geändert werden in der Bezeichnung, weil irreführend. Auch eine ausgesprochene 'Taillierung' ist kaum feststellbar, vermisse ich aber auch nicht bei so einer Jacke, deren Vorfahren aus Zweckbereichen wie Seefahrt, Fischerei und Militär stammen. Wenn man will, kann man vielleicht die Knöpfe etwas versetzen?
Die Kapuze ist riesig, da passen noch zwei dicke Wollmützen mit rein, Absicht?

Etwas, was mir nicht so ganz gut gefällt:
Die Knöpfe sind recht locker angenäht - das bin ich allerdings von Surplus gewohnt. Irgendwo müssen sie eben sparen, denn der Preis ist wirklich günstig.
Frisch ausgepackt riecht die Jacke etwas seltsam, ist aber erträglich. Ich hoffe, es verfliegt oder ist spätestens nach einer Wäsche/Reinigung weg (die Schweizer Militärjacken riechen wie Hund, wenn sie nass werden).
Der Glitzer innen an Naht und Schrift ist unnötig und stört das klassische Design, wie auch das riesige blaue Schild (schwarze Variante). Da gefällt mir das Innenleben der (hier abgebildeten) grauen Variante besser.
Das sehr glatte Innenfutter aus 100% Polyester fühlt sich etwas komisch an. Keine Ahnung, ob man darin schwitzen wird. Wenn es sich als unangenehm erweisen sollte, muss man es vielleicht zumindest teilweise entfernen und/oder durch ein anderes ersetzen? (Erfahrung?)

Alles in Allem aber ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. Sehr coole, klassische Cabanjacke, denke ich werde sie gern haben. Allerdings muss sie sich nun auch im Alltag bewähren, erst dann kann ich Aussagen zur Qualität machen. Schön wäre noch ein Knopf vorne, um den aufgerichteten Kragen zu schließen.


'Tis A Pity She Was A Whore
'Tis A Pity She Was A Whore
Preis: EUR 1,29

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Licht ins Dunkel, 13. November 2014
Rezension bezieht sich auf: 'Tis A Pity She Was A Whore (MP3-Download)
Bowie schafft es immer wieder, uns zu überraschen. Musikalisch und aufnahmetechnisch scheint der Song simpel beim ersten Anhören, doch erschließen die tieferen Schichten sich nach und nach. Der Sound ist eher Lo-Fi, ich stelle mir Bowie im Heimstudio an der Rhythmusmaschine und mit einem Kazoo im Mund vor (auch wenn’s keins ist. Es würde passen). Das erinnert an den genial-anarchistischen Brian-Eno-Dilettantismus der frühen 70er. Was gut klingt, muss sich nicht rechtfertigen.
Der Song atmet allerdings eine bedrohliche Atmosphäre. Man weiß nicht, was kommt, aber unaufhaltsam treibt der donnernde Rhythmus weiter... vermutlich Richtung Abgrund. Die angeschrägten Keyboardklänge unterstützen in ihrer Verletzlichkeit den Suspense, während die infantil getrötete Melodie wie das Pfeifen im Walde verhallt.
Bowies arg zurückgenommene, hohe Stimme folgt dem Keyboard und wirkt scheu und verzagt. Nein, das ist nichts Gutes, was da besungen wird. Da bleibt Bowie seinem Themenkanon von "The Next Day" und "Sue" treu.
"War" - davon spricht der Text explizit, und am Anfang des Stücks, der ein wenig das Intro zu "Station To Station" heraufbeschwören mag, sind Schüsse zu hören.
"War" - ist da ein realer Krieg gemeint? Gar ganz konkret der erste Weltkrieg, dessen Jubiläum derzeit begangen wird? Oder einer der vielen aktuellen Kriege, die auf der Welt toben? Oder das ewige zwischenmenschliche Schlachtfeld? Oder der Kampf mit den eigenen Dämonen? Und welchen Bezug gibt es zu dem Theaterstück von John Ford, an dessen Titel der Titel des Songs eng angelehnt ist, und in dem es um Inzest geht? Der düsteren Assoziationen sind es viele...
Aber Bowie wäre nicht Bowie, wenn er uns in der Finsternis allein ließe. Immer schimmern da Hoffnung und Menschlichkeit, in der Musik, in seiner Stimme, so dass wir, trotz des Grauens, ein Licht im Dunkel finden können…


Superga 2750 Cotu Classic, Unisex-Erwachsene Sneakers, Schwarz (Full Black S996), 38 EU
Superga 2750 Cotu Classic, Unisex-Erwachsene Sneakers, Schwarz (Full Black S996), 38 EU
Preis: EUR 37,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 10 Jahre sollten sie schon halten..., 22. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Warum hab ich sie gekauft? Ich hatte schon vor über 20 Jahren ein Paar solcher Supergas. Ich nehme an, dass das noch das gleiche Modell ist, das Aussehen und Schnitt ist weitgehend gleich. Nur waren beim damaligen Exemplar die Ösen für die Schnürsenkel schwarz lackiert und etwas zierlicher, was mir eigentlich besser gefällt. Sah edler aus. Vielleicht muss ich da noch selbst tätig werden.
Damals, noch Teenie, hatte ich die Schuhe in irgendeinem Laden entdeckt und gekauft, weil sie sofort super gepasst haben und sehr angenehm waren. Sie waren nicht billig, aber den Kauf hab ich nie bereut.
Diese damaligen Supergas haben mich über viele Jahre begleitet, gingen zuerst sogar noch als "schick" durch und haben später noch als Arbeitsschuhe gedient. Sie haben mehrere Urlaube mitgemacht, wurden nass und wieder getrocknet, und mehr als einmal im Rucksack plattgeknautscht. Sie waren unverwüstlich und haben sich über die Jahre so abgenutzt, wie es sich für gute Turnschuhe gehört: Die Sohle an den meistbeanspruchten Stellen erst glatt- und dann durchgelaufen, der Stoff nach und nach verschlissen und an den Kanten ausgefranst. Kurzum: Der Schuh bekam eine hübsch Patina mit der Zeit, bis er sich irgendwann dann doch nach und nach zerlegte.
Was aber - niemals! - passierte, ist folgendes: Keine Nähte gerissen, keine Sohle gekracht, keine Klebstelle gelöst. Solches erlebt man nämlich immer wieder ärgerlicherweise bei Turnschuhen lange vor der Zeit – und leider nicht nur bei ausgewiesener Billigware.
Superga-Schuhe hatte ich nie mehr wieder in einem Laden entdeckt - wohl aber kürzlich die alten Schuhe beim Aufräumen im Keller! Aus irgendwelchen Gründen haben sie dort den Lauf der Zeit und die Erfindung des Internets überdauert. Welch ein Glück - war mir doch die Marke meiner ehemaligen Lieblingsschuhe entfallen und wähnte ich die alten doch längst auf dem Müll.
Inzwischen sieht der Schuh leicht mumifiziert aus, da die Gummisohle steinhart geworden ist. Sie knirscht, wenn man sie biegt. Doch das Markenschild ist noch gut zu lesen.
Da hab ich dann im Internet geschaut, ob es die Marke "Superga" noch gibt... und wurde hier fündig. Sogleich das exakt gleiche Modell (full black) bestellt, und es wurde schnell geliefert.
Erster Eindruck? Wirkt solide. Aber ob sie noch dieselbe Qualität haben? Ein paar Äußerlichkeiten sind geändert, wie die schon erwähnten metallfarbenen Ösen, sowie eine dunkle Innensohle - im alten Modell war sie hell.
Ich habe Größe 38 bestellt, weil dies auch meine alten hatten, die, so ich mich erinnere, recht gut und eher knapp saßen. Die neuen sitzen auch gut, kommen mir aber recht großzügig geschnitten vor.
Eigentlich sollte ich erst in 10 Jahren eine Rezension schreiben, wenn ich weiß, ob die neuen auch genauso lange gehalten haben wie die alten!


Where Are We Now?
Where Are We Now?

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wie schön, Bowie ist wieder da...., 1. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Where Are We Now? (MP3-Download)
Sorry, allein deshalb gibt's 5 Sterne von mir. Als echter Bowiefan hab ich mich einfach unglaublich gefreut, dass der Meister wieder aktiv geworden ist - und uns so schön überrascht hat! Das Album kann ich kaum erwarten.
Der Song selbst? Als Fan neigt man natürlich dazu, Bowiesongs mit Bonus zu versehen, dessen bin ich mir bewußt. Ob mir WAWN auch gefallen würde, wenn's von jemand anders wäre? Müßig, darüber nachzudenken.... sowas fragt man einen Bowiefan nicht...
Also, nach dem ersten Hören war ich etwas enttäuscht, ich gebe es zu. Worte wie "Schnulze" und "er wird alt" rauschten durch mein Hirn. Aber, Bowie wäre nicht Bowie, wenn der erste Eindruck nicht trügerisch wäre. Der Song ist, wie der Brite sagt, ein "Grower", d.h. die Schönheit und der musikalische doppelte Boden erschließen sich frühestens nach dem fünften Mal anhören. Man beginnt die Untertöne wahrzunehmen, man merkt, dass die Schnulze nur Fassade ist und sich hinter der Berliner Sentimentalität typische Bowiethemen wie "Werden und Vergehen" und das "Staunen am Leben" verbergen, zwar etwas weniger kryptisch verpackt als er das früher getan hat, aber deshalb nicht weniger bewegend. Auch das Video bietet dem interpretationswilligen Fan viel Raum. Ob's nun der Blick in des Kaisers neuen Kleiderschrank ist oder große Kunst, möge jeder selbst herausfinden.
Habe den Song inzwischen auf Bahnfahrten im Dauerloop gehört... wirkt immer noch.


Ein Duell wider Willen
Ein Duell wider Willen
von Jane Jakeman
  Broschiert

4.0 von 5 Sternen Schön zu lesen, gute Charaktere, 28. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Ein Duell wider Willen (Broschiert)
Es ist kein Thriller, dies vorweg. Wer atemlose Seitenumblätterspannung erwartet ist hier fehl am Platze. Aber gut gelungen und klischeefrei sind die genaue Beschreibung und Charakterisierung von Personen und Orten. Ungewöhnlich ist die streng durchgehaltene Erzählweise aus der ersten Person des Lord Ambrose, und ich las auch seine Gedanken über Gott und die Welt gern, die über den puren Kriminalfall hinausweisen. Dafür wird dann manches, was zum Fall gehört, etwas kurz und atemlos erzählt. Schade, dass das Ende dann doch recht wenig Überraschendes bereithält. Es soll nicht mehr verraten werden an dieser Stelle. Aber da wäre nach der ungewöhnlichen Story doch mehr drin gewesen. Deshalb einen Stern Abzug.


Das große Lager.
Das große Lager.

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Seltsames Buch, 17. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Das große Lager. (Broschiert)
Ich habe es in einer Wühlkiste gefunden und zum Zeitvertreib recht schnell gelesen, aber richtig spannend ist es nicht, da es an einem durchgehenden Spannungsbogen fehlt. Eigentlich ist es sogar recht langweilig. Die Charaktere bleiben flach, die Erlebnisse gehen nicht in die Tiefe, die Schilderungen sind chronologisch und oft langatmig.
Ich glaube, mein Interesse am Weiterlesen rührte vom historischen Aspekt dieses Buches her. Es spielt um 1960 und berichtet wohl Jugendlagertypisches aus dieser Zeit - und davon vor allem das Positive.
Auch ist die Grundidee eines Europajugendlagers sicherlich ganz typisch für die Europabegeisterung und Zuversicht der frühen Nachkriegszeit.
Wertvolle Anregungen für den Umgang mit Jugendlichen mag das Buch eventuell Jugendgruppenleitern und sonstigem pädagogischen Personal bieten, und über die zelebrierte Kameradschaft und die pfadfinderhafte Hilfsbereitschaft zu lesen, ist möglicherweise für heutige Jugendliche auch mal was anderes, falls sie bis zu Ende durchhalten.
Ob das Buch auf Tatsachen beruht? Immerhin war der Autor wohl selbst an solchen Lagern beteiligt. Vielleicht wäre da eine ausführliche Dokumentation mit Fotos u.ä. passender gewesen?


I put a spell on you (5 versions, 1993)
I put a spell on you (5 versions, 1993)
Wird angeboten von Music-Finder
Preis: EUR 14,92

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hounted house mix!, 14. Januar 2012
Normalerweise bin ich kein Fan von in die Länge gezogenen Remixes, die oft lediglich mit Knüppelrythmus einen Song für die Tanzfläche zurechthacken... und dehalb kaufe ich auch nicht immer von jedem Song meiner Lieblingskünstler jede "extended" oder "remixed" version.
Aber, diese Maxi lohnt! Denn es befindet sich darauf der "Hounted House Mix". Absolut nicht tanzbar, aber bestens geeignet für victorianische Spukgeschichten...! Very gothic und über 7 Minuten lang. Ha! :)
Ach, ja, und besonders gut mit Kopfhörer zu genießen bei Dunkelheit.


Eastpak Rucksack WYOMING
Eastpak Rucksack WYOMING
Preis: EUR 38,90 - EUR 79,85

47 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne nach 3 Jahren, 28. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Eastpak Rucksack WYOMING (Misc.)
Nach 3 Jahren Dauergebrauch kann ich mich den 5 Punkt-Bewertungen nur anschließen. Zuvor habe ich nie eingesehen, dass ein Daypack-Rucksack mehr als 10,00 kosten soll. Es gibt ja auch immer wieder verlockend preiswerte Angebote interessant aussehender Rucksäcke, die auch gar nicht schlecht geschnitten sind, ja, vielleicht sogar zunächst praktischer als der eher simple "Wyoming" scheinen. Aber, immer wieder musste ich feststellen, dass diese preiswerten Rucksäcke nach etwa 1-2 Jahren Dauergebrauch auseinanderzufallen begannen. Da ist der Boden durchgescheuert, es regnet rein, der Reißverschluss klemmt, die Nähte der Tragegurte verabschieden sich und der ganze Rucksack sieht irgendwann nur noch ganz schlecht aus.
Nun will ich diese Rucksäcke nicht kritisieren, denn das Preis-Leistungsverhältnis stimmt dann schon irgendwie. Aber ich hatte vor gut 3 Jahren die Schnauze voll von den ewig kaputten Teilen und fasste mir ein Herz und kaufte einen Eastpak Wyoming - obwohl er mir auf den ersten Blick eigentlich ein wenig zu "langweilig" war - so ganz ohne Zusatztaschen und sonstigem Firlefanz. Aber der Lederboden überzeugte mich, hatte ich doch gerade einen Billigrucksack wegen durchgescheuertem, wasserdurchlässig gewordenen Boden ausrangiert. So beschloss ich, dem etwa 10mal teureren Eastpak eine Chane zu geben.
Nun, nach 3 Jahren, kann ich guten Gewissens 5 Sterne vergeben. Der Rucksack befand sich im Dauereinsatz, es wurden darin schwere Einkäufe, Briketts, Wasserflaschen, Wochenendreisegepäck und Bücher transportiert und er wurde oft auf den Gepäckträger des Fahrrades gequetscht. Dank der dicken Schultergurte und des gepolsterten Rücktenteils ist er auch bei voller Auslastung immer noch bequem zu tragen.
Er sieht immer noch aus wie neu (habe die eher helle Farbe "shark"), der Stoff ist fest, die Reißverschlüsse bestens in Ordnung. Lediglich neulich, als es so stark geregnet hat, da bemerkte ich, dass er oben am Reißverschluss nicht ganz wasserdicht ist, aber vielleicht ist er das auch nie gewesen.
Insgesamt: Robuster Rucksack, dessen Kauf ich nicht bereue, trotz des Preises. Unverwüstlich.


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