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Ilkar

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Mystic Heroes
Mystic Heroes
Wird angeboten von Eur@Play

17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der kleine Bruder von "Dynasty Warriors 3", 19. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Mystic Heroes (Videospiel)
„Mystic Heroes" ist das erste Gamecube-Spiel der japanischen Entwicklerschmiede Koei, die sich auch für die auf der Playstation 2 erschienenden „Dynasty Warriors", „Kessen 2" und „Dynasty Tactics" verantwortlich zeichnet. Während die drei oben genannten Spiele auf dem „Romance Of The Three Kingdoms"-Zyklus basieren, bietet „Mystic Heroes" nun eine eigenständige Geschichte aus der chinesischen Mythologie.
Das Spiel orientiert sich im Spielkonzept stark an den „Dynasty Warriors"-Spielen, wobei diesmal durch den verwendeten Comic-Stil auch eine jüngere Zielgruppe angesprochen werden dürfte. Auch diesmal gilt es wieder, sich auf zahlreichen Schlachtfeldern durch Unmengen von Gegnern zu prügeln. Die verschiedenen Levelkarten (insgesamt rund 50!) sind dabei deutlich kleiner ausgefallen als bei „Dynasty Warriors 3", bieten aber einiges an Abwechslung. Obwohl „Mystic Heores" auch einen recht ordentlichen Mehrspielermodus umfasst, liegt das Hauptaugenmerk des Spiels auf dem umfangreichen und motivierenden Storymodus. Hier wählt der Spieler zu Beginn aus 4 verschiedenen Charakteren (weitere sind freispielbar), von denen jeweils zwei einen anderen Storyverlauf bieten. Ein komplettes Spiel setzt sich zusammen aus 8 Kapiteln, die wiederum in 2 bis 5 eigenständige Levels unterteilt sind. In jedem Level muss der Spieler eine bestimmte Aufgabe erfüllen; meist gilt es, einen Levelboss zu besiegen. Die Anzahl und das Design der verschiedenen Endgegner kann wirklich überzeugen; angefangen bei harmloseren Bären über mächtige Krieger und Magier bis hin zu riesigen, bildschirm-füllenden Drachen ist alles dabei, was die fernöstliche Thematik hergibt. Einige Zeitschriften schrieben in ihren Tests, dass die Endgegner stellenweise zu schwer seien. Ich kann, nachdem ich das Spiel bereits zweimal durchgespielt habe, dies in keinster Weise bestätigen. Ganz wichtig ist allerdings, dass, wenn man das Spiel mit einem neuen Charakter beginnt, vorzugsweise auf dem einfachen Schwierigkeitsgrad spielt, da die höheren Schwierigkeitsgrade in erster Linie für bereits aufgelevelte Spielfiguren geeignet sind. So werden die gesamten Statistiken und Aufwertungen einer Figur nach dem Durchspielen in das nächste Spiel übertragen. Eine innovative Neuerung in „Mystic Heroes" ist das tolle Magie-Kampf-System. Neben den normalen Schwertangriffen ist der Spieler während des Kampfes regelrecht gezwungen, auf diverse Zaubersprüche zurückzugreifen; diese sind eingeteilt in vier Elementklassen (Feuer/Eis/Blitz/Wind). Vor jeder Schlacht hat man nun die Möglichkeit, seine/n Krieger/in mit zwei der sogenannten Runen auszurüsten, wobei jede der Runen mit maximal vier Zaubersprüchen belegt ist. Während anfänglich nur wenige der insgesamt weit über 70 Runen zur Verfügung stehen, lassen sich während des Spiels weitere dieser Magiesteine in den Levels finden oder durch bestimmte Erfolge freischalten.
Die Spielumgebungen sind sehr abwechslungsreich ausgefallen: Sümpfe, Wälder, Burgen, Bergpässe und vieles mehr warten darauf, erobert zu werden. Die Story wird zwischen den Levels weitererzählt in Koei-typisch exzellenten Zwischensequenzen. Die deutsche Übersetzung ist zwar recht gut ausgefallen, jedoch lässt die laienhafte deutsche Synchronisation stellenweise stark zu wünschen übrig. Dies schmälert den hohen Spielspaß jedoch so gut wie gar nicht. Schade ist auch, dass der Taktikaspekt, der die „Dynasty Warriors"-Spiele so bestimmt hat, fast gänzlich wegfällt, da die Levels teilweise extrem linear sind. Technisch wird der Gamecube zwar nicht ansatzweise ausgereizt, dennoch ist die Grafik sehr schön anzusehen und absolut fehler- und flimmerfrei.
FAZIT: „Mystic Heroes" kann insgesamt durch exzellente Spielbarkeit und das liebevolle Design überzeugen. Der weggefallende Taktikanteil wird durch das zwar simple, aber durchdachte Magiesystem ausreichend wieder ausgeglichen. Den Anspruch eines „Dynasty Warriors 3" erreicht es trotzdem nicht; zudem dürfte das quietschbunte Comic-Flair einige Spieler abschrecken. Mir persönlich gefällt „Mystic Heroes" sehr gut, obwohl es nach meiner
Meinung nicht ganz aus dem Schatten des großen Bruders „Dynasty Warriors 3" heraustreten konnte.


Big Mutha Truckers
Big Mutha Truckers

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hier wurde einiges an Potential verschenkt..., 16. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Big Mutha Truckers (Videospiel)
„Big Mutha Truckers" ist - nachdem ich größere Hoffnung in dieses Spiel hatte - tatsächlich eine kleine Enttäuschung. Ich war seinerzeit von „18 Wheeler" auf der Dreamcast (später auch auf PS2) sehr begeistert, obwohl es natürlich viel zu kurz war. Somit hoffte ich, dass „Big Mutha Truckers" neben gutem Gameplay auch mehr Langzeitspaß bieten würde. Lest hier, warum meine recht hohen Erwartungen nur sher begrenzt erfüllt werden konnten.
Ich lege also die CD das erste Mal ins Laufwerk und lasse mich von dem gelungenen Intro verwöhnen. Danach geht's direkt weiter ins Hauptmenü, wo ich die Wahl zwischen dem Karriere-Modus („Truckerleben") und dem Missions-Modus habe. Ich denke mir also, lasse ich's mal ruhig angehen und spiele erst mal eine Einzelmission. In der ersten Mission muss ich eine Anzahl Autos in einer bestimmten Zeit anrempeln. Machte anfänglich Spaß; mit der Zeit kam es mir dann doch etwas stumpfsinnig vor. Eine halbe Stunde später war mir klar, dass die Missionen fast alle nach einem ähnlichen Muster ablaufen : Entweder rast man von Checkpoint zu Checkpoint, muss irgendwas überfahren oder eine Lieferung sicher an Ziel bringen. „Naja", denke ich mir, „es gibt ja gottseidank noch den Karrieremodus" und stürze mich direkt ins Geschehen. Das Konzept hier ist, innerhalb von 60 Tagen (ein Tag entspricht einer Tour) mehr Geld anzuhäufen als die übrigen Trucker. Nachdem ich mich für einen von vier Truckern entschieden habe, geht's mit der ersten Ladung auf dem Hänger auch gleich Richtung der mir am Anfang genannten Stadt. In der Stadt angekommen, verkaufe ich die Ware und kaufe neue ein, um damit zur nächsten Stadt zu fahren. In der Bar des Ortes habe ich die Möglichkeit, in Erfahrung zu bringen, wo sich was gut verkauft, um danach zu entscheiden, was für Güter ich an Bord nehme. Leider beschränken sich die Informationen, die man in der Bar erhält, nur auf einen Hinweis wie „In Capital City wird Medizin benötigt". Sprich: Ich kaufe Medizin und kutschiere diese nach Capital City. Ein paar mehr dieser Hinweise hätten den Spielverlauf sicher taktisch etwas interessanter machen können. Leider dümpelt das Spiel auf diese Weise die ganze Zeit vor sich hin: In die Bar gehen, Ware kaufen, zur nächsten Stadt (es gibt dieser leider nur fünf!) fahren, Ware verkaufen, In die Bar gehen, Ware kaufen, usw.usw. Nicht sehr inspiriert und auch nicht sehr tiefgreifend. Ganz selten wird das ganze durch eine der Missionen aus dem Missionsmodus aufgelockert, doch sind diese ja, wie oben bereits beschrieben, nicht wirklich überzeugend. Über die auf der Hülle so groß angekündigten Polizeiverfolgungsjagden oder die Bikerattacken will ich mal geflissentlich den Mantel des Schweigens hüllen - diese hätte man nämlich getrost weglassen können. Fast alle Aspekte des Spiels gestalten sich in der Praxis als stellenweise extrem öde. Ich war sehr geduldig mit dem Spiel und habe es mir angetan, bis Tag 35 zu spielen, in der Hoffnung, irgendwas Spannendes oder Überraschendes würde mal passieren. Nichts dergleichen: Wenn's eine Story gibt, habe ich davon nichts mitbekommen.
Im Gegensatz zum Rest des Spiels ist die Grafik auf einem recht hohen Niveau: Abwechslungsreiche Landschaften und eine hohe Detailverliebt machen die Grafik stellenweise zu einem echten Augenschmaus. Auch das Fahrgefühl der trägen Zugmaschinen ist gut und einigermaßen authentisch. Von der technischen Seite her, wären also die Grundvoraussetzungen für ein gutes Spiel erfüllt. Leider kann das Gameplay da überhaupt nicht mithalten.
FAZIT: Das Konzept und die Grundidee von „Big Mutha Truckers" ist ja absolut löblich, leider ist das Ergebnis größtenteils langweilig und uninteressant. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass einige Spieler hiermit viel Spaß hätten, ich fand's leider nur öde. Aufgrund der guten Grafik und der annehmbaren Atmosphäre ist das Spiel für Brummi-Fanatiker durchaus empfehlenswert - darum auch noch 2 Sterne; alle anderen spielen dann doch hin und wieder lieber eine Runde „18 Wheeler" - das ist zwar kurz, dafür aber knackig.


Colin McRae Rally 3
Colin McRae Rally 3
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 17,87

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Colin verlässt den Referenz-Thron, 12. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Colin McRae Rally 3 (Videospiel)
Es tut mir geradezu weh, einem insgesamt gelungenen Spiel nur 3 Sterne zu verpassen. Ein gutes Spiel ist „Colin McRae Rally 3" nämlich durchaus. Leider sind die Mängel im Detail so zahlreich, dass der Spielspaß und die Motivation des Spielers auf lange Sicht darunter leidet. Doch fangen wir mit den guten Sachen an:
Wie auch schon die beiden Vorgänger überzeugt der dritte Teil durch ein realistisches und dynamisches Fahrgefühl sowie durch die flüssige und schön anzusehende Grafik-Engine. Auch das Schadensmodell ist weitestgehend gut berechnet und vermittelt Authentizität. Ein großes Lob ist den Entwicklern zudem für die detaillierten Co-Pilot-Hinweise in Verbindung mit gut durchdachten Streckensymbolen, die statt eines einfachen Pfeils wirklich den tatsächlichen Verlauf der entsprechenden Kurve darstellen, auszusprechen. Die Grundbedingungen für realistischen und atmosphärischen Fahrspaß sind also auf ganzer Linie erfüllt worden. Leider trüben die folgenden Kritikpunkte nach meinem Empfinden das soweit gute Gesamtbild recht erheblich.
Da wäre zum einen die geringe Spielmodi-Vielfalt. Nur Meisterschaft und Zeitfahren kann und darf heutzutage nicht mehr das Maß aller Dinge sein. Vergleichbare Produkte („V-Rally 3"/ „WRC 2"/ „Rally Fusion") bieten da wesentlich mehr. Die nächsten Dämpfer finden sich direkt im Meisterschaftsmodus; so kann man diesen aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen nur mit Colin McRaes Ford Focus spielen. Das Spiel mag ja „Colin McRae Rally" heißen, dies soll doch aber bitteschön nicht heißen, dass ich nur mit Colin fahren darf. In den Vorgängern war dies doch auch nicht so. Nur im Zeitfahrenmodus kann man auf die anderen Rallyewagen zurückgreifen. Rätselhaft ist mir auch, warum eine Saison im Meisterschaftsmodus nur über sechs Länder geht, dabei stehen doch acht Länder zu Verfügung. So kommt es zu Beispiel, dass man nur in der dritten und letzten Saison in Griechenland fährt, während Länder wie Japan oder Schweden jedes Jahr vorkommen. An dieser Stelle möchte ich noch weiteren nach meiner Meinung gravierenden Kritikpunkt anbringen: Ich könnte mit „nur" acht Etappenländern ja noch leben, wäre die Auswahl der Länder nicht so ungünstig getroffen. So wurde z.B. auf die traditionsreiche Kenia-Rallye verzichtet, so dass nun keine einzige Wüstenrallye im Programm zu finden ist. Auch das attraktive Korsika-Szenario mit den fahrerisch interessanten Küsten-Straßen wurde rausgelassen. Statt dessen bediente man sich zum Beispiel des völlig uninteressanten und stellenweise geradezu langweiligen Japan (welches nicht mal zur offiziellen Rallye-Saison gehört).
Was mich ebenfalls etwas geärgert hat, ist die Tatsache, dass die Wettereffekte für bestimmte Etappen vorbestimmt ist. So fährt man z.B. die Etappen 4-6 in England immer (!) im Regen und dies lässt sich selbst im Zeitfahren-Modus nicht ändern!
FAZIT. Wären die oben genannten Kritikpunkte nicht, wäre dieses Fazit sicher deutlich besser ausgefallen. Was bleibt ist ein schön anzusehendes, realistisches Rallye-Spiel mit echten Mängeln in Umfang und Variationsmöglichkeiten. Wem Fahrgefühl am wichtigsten ist, kauft „Colin McRae Rally 3"; wer Umfang wünscht, kauft „WRC 2" und wer viel Abwechslung sucht, kauft „Rally Fusion". Danke für die Aufmerksamkeit.


Evolution Worlds
Evolution Worlds

16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier zählt das tolle Gameplay!, 12. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Evolution Worlds (Videospiel)
Kurze Info vorweg: Zwar handelt es sich bei „Evolution Worlds" um eine Neuauflage der bereits auf dem Dreamcast erschienenden Teile, jedoch nicht als „Spielesammlung" sondern als geschickte Zusammenlegung beider Teile zu einem neu durchstrukturierten Spiel. Da ich beide Vorgänger bereits ausgiebig gespielt habe, kann ich in dieser Vorabrezension schon mal umreißen, wie „Evolution Worlds" sich (voraussichtlich) spielen wird. Aber nun zum Spiel...
Es ist ja nicht verwunderlich, dass sich an den „Evolution"-Spielen für Dreamcast die Geister schieden, da die Lager der Rollenspieler heutzutage eher getrennt sind. Auf der einen Seite sind da die Fans von Rollenspielen der monumentalen Machart, die auf bombastische Videosequenzen, aufwendige Grafik und eine komplexe Story nicht verzichten wollen.
Auf der anderen Seite stehen die traditionellen Rollenspieler, welche, wenn das Gameplay stimmt, mit schwächerer Technik und Simpelstory ohne weiteres leben können. Für diese Spieler ist „Evolution Worlds" gedacht...
In „Evolution Worlds" übernimmt der Spieler - nachdem er sich in der Stadt einen Auftrag abgeholt hat - die Rolle des Schatzsuchers Mag Launcher und arbeitet sich mit einer Drei-Personen-Party durch riesige (teilweise zufallsgenerierte) Dungeons, ständig auf der Suche nach seltenen Waffen, Artefakten und anderen Objekten. Jäger und Sammler kommen hier voll auf ihre Kosten, so bietet das Spiel doch fast 1000 (!) solcher Gegenstände, die erst mal gefunden werden müssen. Auch das Skill- und Aufbausystem gestaltet sich interessant: So lassen sich die Waffen jeweils wiederum mit Zusätzen aufrüsten, durch die der entsprechende Charakter eine Vielzahl an neuen Fähigkeiten erlernen kann. Im sogenannten Tuning-Shop lassen sich Ausrüstungsgegenstände gegen Entgelt mit neuen „Slots" erweitern, um so das Erlernen weiterer Fähigkeiten zu gewährleisten.
Gekämpft wird natürlich auch reichlich und zwar im klassischen rundenbasierenden Modus, wobei es keine Zufallskämpfe gibt, sondern die Gegner auf der Map sichtbar sind.
MEIN FAZIT: Trotz nur durchschnittlicher (aber passender) Grafik überzeugt „Evolution Worlds" besonders Fans japanischer Rollenspiele durch ein liebevoll ausgearbeitetes Spielsystem mit nicht zu unterschätzendem Tiefgang. Liebhaber von Bombast-Rollenspielen wie „Final Fantasy" dürften in den meisten Fällen enttäuscht sein. Wer jedoch Spaß daran findet, in großen Dungeons stundenlang nach Schätzen und anderen Geheimnissen zu suchen, sollte sich das Spiel schon mal vormerken.


Gauntlet: Dark Legacy
Gauntlet: Dark Legacy

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein echter Klassiker!, 12. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Gauntlet: Dark Legacy (Videospiel)
Zugegeben, „Gauntlet: Dark Legacy" ist sowohl spielerisch als auch technisch nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit, trotzdem behaupte ich: Wer „Gauntlet" nicht gespielt hat, hat ein ganz wichtiges Stück Videospielgeschichte nicht erlebt. Seit Ende der Achtziger gibt es die „Gauntlet"-Serie, die in einem Atemzug mit maßgeblichen Meilensteinen wie „Bomberman" oder „Tetris" zu nennen ist. Das Spielprinzip ist reichlich angestaubt, macht aber heute noch genauso viel Laune viel eh und je. Ursprünglich aus der Spielhalle stammend verbindet „Gauntlet" flotte Metzelaction mit einer gehörigen Portion Multispielerspaß für bis zu vier Spieler gleichzeitig - ohne Splitscreen wohlgemerkt.
Mit „Gauntlet: Dark Legacy" ist der wahrscheinlich beste und umfangreichste Teil der Serie nun auch für den Gamecube erhältlich. Das Spiel umfasst dabei sowohl viele Levels aus dem Vorgänger „Gauntlet Legends" als auch einen Riesenhaufen neuer Spielwelten aller Gattungen. Angefangen bei Bergpässen über gewaltige Burgen und Tempelanlagen bis hin zu abgedrehten Traumlabyrinthen ist so ziemlich die gesamte Palette dessen, was die Fantasythematik hergibt, abgedeckt. Das eigentliche Gameplay gestaltet sich denkbar simpel und gleichzeitig unheimlich motivierend: Am Anfang wählen der/die Spieler aus einer Auswahl von acht unterschiedlichen Heldenfiguren (viele weitere sind freispielbar), wobei auch hier fast die gesamte Bandbreite (Krieger, Zauberer, Zwerg, Elf,...) abgedeckt wird. Danach geht es ohne Umschweife auch schon los: Man arbeitet sich bewaffnet mit Schwert und Magie nach und nach durch die einzelnen Levels, verdrischt Monster, birgt Schätze und sammelt Erfahrungspunkte. Das Magie -und Kampfsystem gestaltet sich äußerst simpel, was Rollenspiel-Puristen nicht befriedigen dürfte; dem Spielspaß ist die einfache Handhabung des Spielsystems aber sehr zuträglich - vor allem auch für Anfänger.
Die Grafik ist sehr schlicht und sieht doch recht altbacken aus; dem Vergnügen tut dies aber dennoch keinen Abbruch. „Gauntlet" gehört nämlich zu den Spielen, bei denen es auf die Technik nicht so sehr ankommt, vielmehr geht es um den Genuss des klassischen Gameplays.
Alleine macht das Spiel über einen längeren Zeitraum nicht allzu viel Spaß; die wahren Stärken spielt „Gauntlet" schließlich erst bei zwei oder mehr Mitspielern aus. Dennoch ist es auch alleine für eine kurze Runde zwischendurch bestens geeignet.
FAZIT: Das traditionelle Spielgefühl und die exzellente Mehrspielertauglichkeit lassen „Gauntlet: Dark Legacy" klar punkten. Deutliche Abstriche sind bei der mageren Technik (Grafik u. Sound) zu machen, so dass wahre Technik-Freaks sich den Kauf zweimal überlegen sollten. Alle anderen, die sich an der schlichten Grafik nicht stören und die gern mit Freunden spielen, sei „Gauntlet: Dark Legacy" ausdrücklich ans Herz gelegt. Aufgrund des insgesamt etwas veralteten Spieldesigns gebe ich nur 4 Sterne, was nichts daran ändert, dass „Gauntlet" ein echter Klassiker ist, den jeder begeisterte Videospieler in seiner Sammlung haben sollte.


The Getaway
The Getaway
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 22,41

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber leider etwas unausgereift, 11. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: The Getaway (Videospiel)
„The Getaway" ist nach vier Jahren Entwicklungszeit endlich erhältlich: Obwohl ich von der einige Wochen vor dem Erscheinen des Endprodukts erschienenen Demo geradezu schockiert war und das Spiel schon als Totalflop abgetan hatte, hat mich das Spiel schließlich doch zumindest teilweise überzeugen können. Ich habe mich nun schon etwas intensiver mit „The Getaway" beschäftigt und muss dem Spiel wohl oder übel zugestehen, dass es mächtig Spaß macht, auch wenn die Mängel teilweise nach wie vor extrem ärgerlich sein können.
DAS POSITIVE: Den Entwicklern ist es tatsächlich gut gelungen, ein gewisses Filmflair während des Spielens zu erzeugen. Der Hauptgrund hierfür ist die sehr gut geschriebene und präsentierte Story, wobei die deutsche Sprachausgabe ganz vorzüglich ausgefallen ist. Die Zwischensequenzen können mich - wie auch schon in der Demo - nur recht bedingt überzeugen: Zwar ist gerade die Gesichtsmimik der Akteure sehr gut gelungen, während die gesamte Animation der Figuren qualitativ sehr schwankt.
Das Zielsystem im Spiel, das im Vorfeld stark in der Kritik stand, funktioniert nun nach einer gewissen Übungsphase doch recht gut, auch wenn neben dem automatischen Zielen das manuelle Zielen sehr schwer ist - aber das wollten die Entwickler wohl so.
Das Missionsdesign ist solide, aber keinesfalls bahnbrechend, dafür spielt sich das Ganze zu linear. Dennoch sind die Missionen sehr gut durchdacht und durch die vielen verschiedenen Schauplätze sehr abwechslungsreich und fügen sich perfekt in die Geschichte ein.
Die Grafik ist insgesamt ordentlich; dabei wissen insbesondere die Fahrzeuge und die detailreichen und Innenbereiche zu begeistern. Auch die Londoner Atmosphäre kann gut vermittelt werden, wenn auch...
DAS NEGATIVE: ...die gesamte Stadt in einigen Abschnitten recht farblos aussieht und ein wenig zu einheitlich und „unfertig" wirkt. Ein wenig nervig ist auch die Trägheit vieler Fahrzeuge: so steuert sich ein Kleinwagen manchmal vom Fahrgefühl her wie ein Kleintransporter. Mit Fortschreiten des Spiels fällt auch das Fehlen von Wettereffekten wie Regen oder ein Tageszeitenwechsel ein wenig enttäuschend ins Gewicht: In jeder Mission ist es bewölkt und diesig. Ich hab das Spiel noch nicht durch, vielleicht tut sich da ja was noch; so recht glaub ich aber nicht daran.
Das Schadensmodell der Fahrzeuge ist, obwohl detailliert, leider etwas unbeständig ausgefallen: Bei einigen Unfällen reißt es dir fast den ganzen Wagen auseinander, während bei anderen (ebenso schweren) Unfällen nur oberflächliche Blessuren am Wagen zu entdecken sind. Zudem haben es die Entwickler mit dem unerhört hohem Realismusanteil nach meiner Meinung etwas zu weit getrieben. Was in den Feuergefechten die Spannungskurve in die Höhe reißt, kann zu Fuss auf der Straße ganz schön ärgerlich werden: So reicht es, von einem Wagen mit ca. 20 Sachen nur an der Seite gestreift zu werden, um auf der Stelle tot zusammen zu brechen. Naja...
Bevor ich zum Fazit komme, möchte ich noch folgendes betonen: DIESES SPIEL GEHÖRT NICHT IN DIE HÄNDE VON KINDERN UND JUGENDLICHEN! Mir ist es völlig schleierhaft, wie „The Getaway" eine „ab 16"-Alterempfehlung bekommen konnte. Es handelt sich hier ohne Frage um das zur Zeit brutalste im Handel erhältliche Spiel. Dies liegt vor allem an der sehr realitätsnahen und dadurch auch recht fragwürdigen Darstellung der Gewalt im Spiel. Insbesondere die Tatsache, dass man gefangene Geiseln nicht freilassen, sondern töten muss, erscheint mir völlig unnötig.

FAZIT: Zu guter Letzt ist „The Getaway" zwar nicht der erwartete Überkracher, aber ein durchaus empfehlenswertes Spiel mit einigen mehr oder weniger gravierenden Mängeln geworden. Dennoch sollte man beim Kauf bedenken, dass es sich bei "The Getaway" mehr um einen interaktiven Film mit spielbaren Actinsequenzen und weniger um ein vollwertiges Spiel im klassischen Sinne handelt. Dies ist zwar keinesfalls schlecht, wer allerdings Nichtlinearität und viele Variationsmöglichkeiten innerhalb des Spiels erwünscht, sollte lieber bei dem einigermaßen vergleichbaren „GTA 3" bzw. „GTA: VC" bleiben. Alle anderen können „The Getaway" ohne weiteres eine Chance geben.


Mobile Suit Gundam - Federation vs. Zeon
Mobile Suit Gundam - Federation vs. Zeon
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 38,59

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Action-Feuerwerk für Fans!, 7. Dezember 2002
Ich würde „Gundam: Federation Vs. Zeon" am liebsten 5 Sterne geben, aber so recht kann ich's nicht über das Herz bringen, da das Spielprinzip doch arg simpel ist und die Grafik nur gutes Mittelmaß darstellt. Verdient hätte das Spiel die Höchstwertung allemal, würde man nur nach dem reinen Spielspaß gehen, der ist nämlich himmelhoch.
Eine Voraussetzung, um das Spiel komplett genießen zu können, ist allerdings, dass der Spieler sich einerseits für Mechs (Kampfroboter) und andererseits für den japanischen Anime/Manga-Stil erwärmen kann.
„Gundam: Federation Vs. Zeon" basiert auf einer vor allem in Japan unglaublich beliebten Zeichentrickserie und ist das erste Playstation2-Spiel der Serie, das es nach Europa geschafft hat. Da das Spiel in Japan schon etwas länger erhältlich ist, erscheint bei uns nun die erweiterte „Deluxe"-Version des Spiels. Diese bietet weit über 250 Level im Arcademodus und im Kampagnen-Modus zusammen. Der Arcademodus orientiert sich dabei an der Spielhallenversion des Spiels und umfasst eine motivierende Highscore-Liste, während der Kampagnen-Modus das eigentliche Herzstück des Titels darstellt. Wie auch im Arcademodus möglich, kann sich hier der Spieler entscheiden, ob er entweder für die Federation oder für die Rebellenfraktion Zeon antreten will. Je nach gewählter Seite, bietet das Spiel eine Vielzahl an verschiedenen Missionen, Mechs und Waffen. Und als ob dies nicht schon genug wäre, gestaltet sich ein Spiel im Kampagnen-Modus stellenweise sehr nichtlinear; d.h. die Story geht auch weiter, wenn man eine Mission verbockt. Zudem kann man jederzeit aus einer Auswahl von 2-6 Missionen wählen, wobei je nach gewähltem Level neue Missionen freigeschaltet werden, während andere Missionen verschwinden, ohne dass man sie hätte machen müssen. Motivation, das Spiel mehrmals durchzuspielen, ist also durchaus gegeben.
Das eigentliche Gameplay gestaltet sich actionreich und unkompliziert. Nachdem man seinen Mech und eine geeignete Waffe ausgewählt hat, geht es direkt aufs Schlachtfeld. Hier gilt es jedes Mal, einen vorher kurz erklärten Auftrag zu erfüllen. Die Aufträge reichen dabei standesgemäß von Verteidigungsmissionen über Waffentests bis hin zu Eskorteaufträgen.
Die Steuerung des Mechs geht unkompliziert von der Hand; per Kreis-Taste kann man den nächstgelegenen Gegner direkt anvisieren - von den Kamera-Problemen, über die einige Magazine in Vorab-Berichten geschrieben haben, habe ich noch nichts gesehen - und ich habe bereits knapp 80 Missionen gespielt.
Warum aber ist der Spielspaß so hoch? - Nun, die Missionen sind kurz und knackig (aber jederzeit fair), die gut 20 verschiedenen Umgebungen sehr abwechslungsreich und die vielen, vielen während des Kampagnen-Modus erspielbaren Mechs und Waffen tun setzten der ohnehin schon hohen Motivation noch einen drauf. Da die einzelnen Levels in der Länge sich zwischen nur 60 Sekunden und 5 Minuten bewegen, entsteht beim Spieler (bei mir war es zumindest so) schon sehr schnell die „Ein Level geht noch"-Mentalität...und schwuppdiwupp ist man schon bei Mission 20. Lange nicht mehr ist mir ein Spiel mit einem derart hohen Suchtfaktor untergekommen.
Trotz aller Euphorie muss ich ja objektiv bleiben und kann deshalb nur vier Sterne vergeben. Die Gründe dafür sind zum einen die zwar absolut flüssig laufende aber etwas veraltet wirkende und detailarme Grafik, und zum anderen das nicht sehr tiefgreifende Spielprinzip. In erster Linie geht es nämlich in fast jedem Level darum, auf alles zu schießen, was sich bewegt. Diese Unkompliziertheit tut dem Spielspass zwar gut, aber wirklich abwechslungsreich ist es dadurch nicht. Wer also die Komplexität eines „Armored Core: Another Age" erwartet, liegt bei diesem Spiel falsch.
FAZIT: „Gundam: Federation Vs. Zeon" ist unverzichtbar für Fans von Action-Spielen made in Japan. Sowohl Umfang als auch Spieldesign sind einwandfrei, und das Flair der Zeichentrickserie kommt richtig gut rüber. Hoffentlich bleibt es nicht das letzte Gundam-Spiel für Europa.


Dynasty Tactics
Dynasty Tactics
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 37,75

29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begeisternd! Ein Meisterwerk!, 2. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Dynasty Tactics (Videospiel)
„Dynasty Tactics" ist die dritte Variante von Koeis besonders in Japan unglaublich beliebter „Romance Of The Three Kingdoms"-Saga, bei der es um die Streitigkeiten der drei Königreiche Shu, Wu und Wei im frühmittelalterlichen China geht. Nachdem bereits zu Beginn des Jahres das Monumentalwerk „Kessen 2" und der Action/-Taktik-Mix „Dynasty Warriors 3" für die Playstation 2 in den Handel kamen, ist nun schließlich das Strategie-Schwergewicht „Dynasty Tactics" in Deutschland erschienen. Ich habe als Fan der Serie nun bereits satte 15 Stunden mit diesem Titel verbracht und möchte im folgenden meine Eindrücke schildern.
Wie bereits bei den beiden oben erwähnten Vorgängerspielen steht es dem Spieler zu Beginn frei, mit welchem der drei Königreiche man nach der Alleinherrschaft Chinas streben möchte. Dabei gibt es je nach gewählter Fraktion massive Unterschiede im Spielverlauf und der Storyentwicklung, die man vor allem in der ersten Hälfte eines Spiels stark selbst bestimmen darf. Da die Geschichte von „Romance Of The Three Kingdoms", auf der das Spiel basiert, nun mal feststeht, sind die Variationen hierbei allerdings nicht unendlich; vielmehr lässt sich der Erzählzyklus nur ein wenig freier auslegen. Begeisterten Besitzern von „Kessen 2" oder „Dynasty Warriors 3" sind die Hauptereignisse (Schlacht von Chi Bi, Belagerung von Cheng Du, etc.) und Figuren der erzählten Geschichte, die in jedem der drei Titel identisch ist, sowieso geläufig. So wird man zwar mit jedem neuen Durchlauf immer neue Pfade und Storyverzweigungen erleben, ist jedoch an bestimmte Schlüsselereignisse gebunden.
„Dynasty Tactics" besteht aus zwei zentralen Spielelementen: die Verwaltung, welche auf einer großen Landkarte stattfindet, sowie die taktischen rundenbasierenden Kämpfe, welche auf schachbrettartig angelegten Karten stattfinden.
Ziel des Spiels ist es, China unter einer einzigen (der eigenen) Herrschaft zu einen. Auf dem mühsamen Weg bis dahin muss das ganze Land komplett eingenommen werden. Zu Beginn besitzt man logischerweise nur einen kleinen Bruchteil der insgesamt sechzig Städte des Landes und muss sich zunächst seine Streitmacht zusammenstellen. So können während es Spiels Zivilisten rekrutiert und Bündnisse geschlossen werden. Da ohne Krieg aber gar nichts geht, wird man schon bald in die ersten Schlachten verwickelt werden. Kommt es zu einer Auseinandersetzung, schaltet des Spiel in die Kampfkarte um, auf der sich maximal acht Einheiten pro Partei beharken. Ähnlich eines Brettspiels zieht man rundenweise über das Schlachtfeld. Nach dem Bewegen einer Einheit lassen sich neben den normalen Befehlen wie „Kämpfen" oder „Erholen" auch Spezialmanöver, die sogenannten selbstbezeichnenden „Tactics", ausführen. Ob man nun den Gegner in eine Falle lockt oder einen gewaltigen Großangriff startet, die Palette der Taktiken ist umfangreich und wird während des Spiels ständig erweitert. Ein Spielelement, welches die Schlachten des Spiels wirklich außergewöhnlich macht, ist die „Verknüpfung" von Taktiken. So lassen sich je nach Position des Gegners und geschicktem Positionieren der eigenen Einheiten die einzelnen Taktiken zu „Combos" verbinden. Ein Beispiel: Ich locke eine gegnerische Einheit mit der Taktik „Lockvogel" auf das Feld vor mir. Daneben wartet bereits eine weitere meiner Einheiten, dessen Taktik „Attacke" nun automatisch ausgelöst wird. Durch diesen Angriff wird die Gegnereinheit zwei Felder zur Seite geworfen, wo sie ein „Feuerangriff" direkt in Empfang nehmen wird. Dies ist nur ein Beispiel einer von vielen umfangreichen Möglichkeiten, die das Kampfsystem des Spiels bietet.
Zur Präsentation des Spiels: Wie schon bei den Vorgängerspielen wird der Spieler mit hochwertigen Filmsequenzen (wieder sowohl gerendert als auch in Echtzeit) verwöhnt, und der Sound wummert jetzt sogar bei entsprechender Anlage mit saftigem Dolby 5.1 aus den Lautsprechern. Die optische Präsentation des Spiels ist dabei nicht ganz so aufwändig und bahnbrechend wie bei „Kessen 2", dafür ist das eigentliche Gameplay wesentlich tiefgreifender. Zum Schluss noch ein paar Fakten zu „Dynasty Tactics":
Es gibt 3 umfangreiche, sich verzweigende Kampagnen, 200 verschiedene Schlachtfelder, 60 zu erobernde Städte, 245 (!) verschiedene Offiziere mit ihren entsprechenden Einheiten, ca. 20 Einheitentypen (Infanterie, Speerträger, usw...) sowie über 50 Waffen und Gegenstände, mit denen sich die Offiziere ausrüsten lassen.
Neben einem 2-Spielermodus gibt zudem noch die aus „Dynasty Warriors 3" bekannte Datenbank mit umfangreichen Infos zu allen Offizieren des Spiels. Ach ja, speichern kann man übrigens jederzeit!
FAZIT: Kurz gesagt: Runden-Strategie vom allerfeinsten! Wer sich intensiv mit dem Spiel auseinandersetzt, wird sehr viel aus „Dynasty Tactics" rausholen können: Der Umfang ist gewaltig, die Atmosphäre gewohnt überragend und die Präsentation filmreif. Fans der Thematik werden auf keinen Fall enttäuscht sein. Wer allerdings so überhaupt gar nicht auf chinesische Geschichte und Monumentalschlachten steht, wird mit „Dynasty Tactics" nicht glücklich werden. Mein persönliches Highlight des Winters!


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